<p>Jungheinrich fällt heute wegen schwacher Q1-Zahlen. Laut vorläufiger Zahlen für das erste Quartal 2026 sank der Umsatz von 1.305 Mio. € auf 1.272 Mio. €. Das entspricht einem Rückgang von 2,5 %. Das EBIT brach um 45,9 % auf 56,5 Mio. € ein. Die EBIT-Marge fiel von 8,0 % auf 4,4 %. Das ist der eigentliche Belastungspunkt.</p> <p>Jungheinrich begründet die schwachen Zahlen mit erhöhtem Preisdruck, negativen Auslastungseffekten und dem Streik im Werk Lüneburg. Zusätzlich belasteten 20 Mio. € aus der Entkonsolidierung der russischen Tochtergesellschaft und 1 Mio. € Transformationskosten. Ohne diese Sondereffekte wäre das Ergebnis weniger schwach ausgefallen. Der operative Margendruck bleibt aber trotzdem sichtbar.</p> <p>Positiv ist nur der Auftragseingang. Er stieg um 10,8 % auf 1.535 Mio. €. Der Anstieg beruhte laut Jungheinrich auch auf Vorzieheffekten wegen Preiserhöhungen. Das nimmt dem Ordereingang etwas Qualität. Die Jahresprognose blieb unverändert. Die eigentlich für den 31. März 2026 vorgesehene Zwischenmitteilung soll nun am 7. Mai 2026 veröffentlicht werden.</p> <p>Charttechnisch ist der heutige Rutsch heikel. Die Aktie fällt aus einer ohnehin angeschlagenen Lage heraus. Sollte der Kurs signifikant unter die Unterstützungszone bei 24 bis 26 € rutschen, würde das die charttechnische Verfassung der Aktie signifikant verschlechtern. Eine schnelle Erholung braucht neue Aussagen zur Qualität des Auftragseingangs und zur Normalisierung der EBIT-Marge.</p> <p>Fazit: Der heutige Kursrutsch ist gerechtfertigt. Jungheinrich hat im Auftragseingang zwar einen Lichtblick geliefert, aber der EBIT-Einbruch ist zu stark. Für einen nachhaltigen Dreh reicht die unveränderte Prognose nicht. Die Aktie wird erst wieder interessanter, wenn die Marge wieder glaubhaft Richtung 7 % bis 8 % läuft.<br /> <br /> Sie möchten regelmäßig solche News auf Ihrem Handy lesen? <a href="https://www.bernecker.info/app">Hier </a>gehts zur <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker App</a> (https://www.bernecker.info/app)</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p> <p><a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>
<p>SK Hynix hat im ersten Quartal die Prognosen von Goldman Sachs beim operativen Gewinn um 8 % übertroffen. Bereinigt um Rückstellungen für Mitarbeiterboni in Höhe von 10 % des operativen Gewinns hätte das Ergebnis die Marktschätzungen noch deutlicher geschlagen.</p> <p>Goldman Sachs geht davon aus, dass die Bedeutung von Speicherlösungen für KI-Anwendungen sowie die angespannte Marktsituation dazu führen, dass alle Hauptprodukte – einschließlich HBM (High Bandwidth Memory) – über einen längeren Zeitraum ein hohes Preisniveau halten können. Das Potenzial für höhere Rückzahlungen an die Aktionäre werde vom Markt derzeit unterschätzt.<br /><br />Man bekräftigt die Kaufempfehlung ("Buy") und hebt das Kursziel deutlich von 1,35 Mio. KRW auf 1,8 Mio. KRW an (aktuell 1,22 Mio. Won)</p>
<p>Im abgelaufenen Jahresviertel konnte INTEL einen Gewinn je Aktie von 0,29 $ verzeichnen und das, wo im Vorjahresviertel an dieser Stelle noch ein Verlust von 0,19 $ gestanden hatte und Analysten durchschnittlich nur mit einem EPS von 0,016 $ gerechnet hatten. Auch beim Umsatz lief es besser als angenommen: Hier hatten die Analysten 12,41 Mrd. $ erwartet, tatsächlich aber setzte INTEL 13,6 Mrd. $ um. Im Vorjahr waren es 12,67 Mrd. $ gewesen. INTEL profitiert von der boomenden Halbleiter-Nachfrage im Zuge des KI-Ausbaus und konnte daher sogar zuvor abgeschriebene Lagerbestände noch verkaufen und Preissteigerungen durchsetzen. Unter dem Strich gab es allerdings einen Verlust von 4,28 Mrd. $ nach roten Zahlen von 887 Mio. $ ein Jahr zuvor. INTEL investiert gerade in großem Stil in neue Produktionsprozesse, die den einstigen Marktführer aus der Krise bringen sollen. Im laufenden Quartal rechnet INTEL beim Umsatz mit Erlösen zwischen 13,8 und 14,8 Mrd. Dollar - auch das wieder mehr als die Markterwartungen von rund 13,1 Mrd. $.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH: <a href="http://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>
<p><strong>Das US-Justizministerium beendete mit einer vorzeitig erlassenen Anordnung den spekulativen Anstieg bei Cannabis-Aktien:</strong> Medizinischer Cannabis (sofern staatlich lizenziert) und Medikamente auf Cannabis-Basis (wenn von der Food & Drug Administration zugelassen) unterliegen künftig nur noch dem weniger strengen „Schedule II“ gemäß Controlled Substances Act.</p> <p><strong>Diese Änderung entspricht einer Executive Order vom 18.12.2025.</strong> Mit ihr hatte US-Präsident Donald Trump die zügige Neubewertung von Cannabis durch das Justizministerium angewiesen. Für Anbieter in den USA endet eine steuerliche Benachteiligung, zudem ergibt sich eine Imageverbesserung.</p> <p><strong>Allerdings war auf die Entscheidung im Vorfeld stark spekuliert worden.</strong> So kam es gestern zu Kursrückgängen etwa bei CANOPY GROWTH (- 11,6 %), TILRAY BRANDS (- 11,8 %) und GREEN THUMB INDUSTRIES (- 14,8 %). Bevor auf weitere Legalisierungsschritte spekuliert wird, ist zurzeit erstmal die Luft raus.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily</p>
<p>Während Trump die US-Blockade der Straße von Hormus aufrechterhält und auf eine Verhandlungslösung drängt, gibt es Meldungen über Machtkämpfe in der iranischen Führung. Nach den starken Kursgewinnen der letzten 2 Wochen resultiert daraus zunächst ein Patt.</p> <p>Während die Wall-Street-Indizes am Donnerstag leicht nachgaben, stiegen die Nasdaq-100-Futures an, da die Intel-Aktie im nachbörslichen Handel um 20 % zulegte, nachdem die Umsatzprognose die Erwartungen übertroffen hatte. Auch Texas Instruments haussieren nach Zahlen. Halbleiteraktien stiegen den 17. Tag in Folge. Das gab es noch nie. Eine Korrektur wäre angebracht.</p> <p>In Europa meldete SAP ein Umsatzwachstum bei seinen Cloud-Diensten, das die Schätzungen der Analysten übertraf. Das sorgt heute Morgen für feste Kurse. Auf der anderen Seite zeigen die Zahlen udn Kursreaktion bei Servicenow, dass der Softwaresektor anfällig bleibt. Insgesamt gilt:</p> <p>Die Unternehmensgewinne können sich sehen lassen. Laut von Bloomberg zusammengestellten Daten haben bisher fast 80 % der Unternehmen im US-Aktienleitindex die Gewinnschätzungen für das erste Quartal übertroffen.</p> <p>Weitere Unternehmens-Highlights:</p> <p>Meta Platforms Inc. und Microsoft Corp. planen Kürzungen oder kündigen Abfindungen an, die bis zu 23.000 Arbeitsplätze betreffen könnten. Dies ist Teil der Bemühungen, die Betriebsabläufe zu straffen und die hohen Ausgaben für künstliche Intelligenz auszugleichen.</p> <p>DeepSeek brachte ein Jahr nach dem Aufmischen des Silicon Valley Vorschauversionen eines neuen Flaggschiff-KI-Modells auf den Markt.</p> <p>TSMC-Aktien stiegen auf ein Rekordhoch, nachdem Taiwans Finanzaufsichtsbehörde die Beschränkungen für Bestände an Einzelaktienfonds lockerte – ein Schritt, der laut JPMorgan Chase & Co. Zuflüsse von mehr als 6 Milliarden US-Dollar nach sich ziehen könnte.</p> <p>Volvo AB verzeichnete im ersten Quartal einen Anstieg des Lkw-Auftragseingangs um 14 %, begünstigt durch stärkere Aktivitäten in Amerika und Europa.</p> <p>Warner Bros. Discovery Inc. Aktionäre stimmten mit überwältigender Mehrheit einer Fusion mit Paramount Skydance Corp. zu, trotz weit verbreiteter Ablehnung des Deals in Hollywood.</p> <p>Spirit Aviation Holdings Inc. befindet sich laut Anwalt Marshall Huebner in „sehr fortgeschrittenen Gesprächen“ mit der US-Regierung über die Bedingungen eines umfangreichen Finanzierungspakets.</p> <p>Comcast Corp. meldete Finanzergebnisse für das erste Quartal, welche die Schätzungen der Analysten übertrafen. Geringere Verluste bei Breitbandkunden glichen das schwache Wachstum beim Streaming-Dienst Peacock aus.</p> <p>Gold leidet unter dem seit einigen Tagen wieder festem Dollar sowie einzelnen Gerüchten zu potenziellen Notenbankverkäufen. </p>
<p>ASML steht heute unter Druck. Die Aktie notiert in Amsterdam rund 2,5 % schwächer. Der unmittelbare Auslöser ist eine Aussage von TSMC, einem der wichtigsten ASML-Kunden. TSMC will die neuesten High-NA-EUV-Anlagen vorerst nicht für die Serienfertigung einplanen. Begründet wurde das mit den sehr hohen Kosten und damit, dass TSMC für die nächsten Prozessschritte, darunter A13, diese Maschinen derzeit nicht zwingend braucht. Das trifft den Markt an einer empfindlichen Stelle, weil High-NA als nächster großer Wachstumstreiber von ASML gilt. Wenn sich die Einführung verzögert, sinken die Erwartungen an die Geschwindigkeit, mit der ASML seine teuersten und technologisch fortschrittlichsten Systeme ausrollt.</p> <p>Der Markt stellt weniger das laufende Geschäft infrage als vielmehr das Tempo des nächsten Technologieschubs. ASML hatte erst vergangene Woche den Jahresausblick von 34 bis 39 Mrd. € auf 36 bis 40 Mrd. € Umsatz angehoben. Für das zweite Quartal hatten sich die Experten allerdings mehr erhofft: ASML rechnet für April bis Juni mit einem Umsatz von 8,4 bis 9 Mrd. € und einer Bruttomarge von 51 bis 52 %. Analysten hatten im Mittel jedoch mit knapp 9,1 Mrd. € Umsatz und einer Bruttomarge von 52,5 % gerechnet. und zugleich für das 2. Quartal 8,4 bis 9,0 Mrd. € Umsatz in Aussicht gestellt. Die Aktie war damit anfällig für jede Nachricht, die Zweifel am High-NA-Hochlauf nährt.</p> <p>Ganz grundsätzlich ist das aber noch kein Bruch der Investmentstory. Mehrere Marktbeobachter werten es eher als Timing-Thema. Intel und Samsung gelten weiter als Nutzer der Technologie, und nennenswerte Stückzahlen bei High-NA werden ohnehin erst ab 2028 und mit breiterem Hochlauf 2029 erwartet. Heute dominiert deshalb zunächst der Dämpfer bei den Erwartungen. Langfristig bleibt die Aktie aber interessant, denn ASML ist in technologischer Hinsicht nach wie vor ein Quasi-Monopolist.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p><strong>Die operative Entwicklung erreicht Rekordniveau, doch die Bewertung am Markt folgt dieser Dynamik bisher nicht. </strong>Das KGV für 2027 liegt bei moderaten 11. Der Gegensatz zum US-Konkurrenten BLACKROCK ist signifikant, da dieser, gemessen an der Gewinnbewertung, rd. 70 % teurer ist. Der neue Aufhänger: </p> <p><strong>Das ETF-Geschäft unter der Marke Xtrackers bleibt die Ertragsperle im Konzern. </strong>Die geplante Reform der privaten Altersvorsorge in Deutschland ab 2027 fungiert als massiver Katalysator. Staatliche Förderungen für Aktien-ETFs begünstigen den Marktführer unmittelbar. Erwartete Nettozuflüsse von 188 Mrd. € bis 2028 stützen diese Prognose. Als deutsche Institution verfügt DWS über den notwendigen Zugang zu den heimischen Vertriebskanälen, um die breite Masse zu erreichen. Die Dividendenstrategie setzt Maßstäbe. Aktionäre können in den nächsten 15 Monaten mit Rückflüssen von rd. 10 € je Aktie rechnen. Die Basis bildet die reguläre Dividende von 3,00 € für das Jahr 2025. Eine Sonderausschüttung von 4,00 € im Frühjahr 2027 ergänzt dieses Paket. </p> <p><strong>Grundlage ist die Ankündigung des Managements, überschüssige Kapitalreserven in erheblichem Umfang an die Anteilseigner zurückzugeben. </strong>Die Kostenkontrolle bleibt dabei oberste Priorität. Eine Cost-Income-Ratio unter 55 % ist ambitioniertes Ziel. Bei einem realistischen Gewinnwachstum von jährlich 8 bis 9 % kombiniert der Titel Substanz und Fantasie zu tiefen Bewertungsansätzen.</p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> und über unsere <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a>. </strong> </p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse Nr. 17</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Der Börsensommer wird aufregend</p> <p style="padding-left: 40px;">- Die Berichtssaison ist der nächste Schlüssel</p> <p style="padding-left: 40px;">- BMW triumphiert, MERCEDES hinkt hinterher</p> <p style="padding-left: 40px;">- Deutschlands erste Satellitenaktie steht an der Startlinie</p> <p style="padding-left: 40px;">- SIXT: Diskussionsstoff ist vorhanden</p> <p style="padding-left: 40px;">- Steht WACKER NEUSON vor der Neubewertung?</p> <p style="padding-left: 40px;">- WALL STREET: Big Tech treibt den Nasdaq</p> <p> </p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info </a></p>
<p>SAFRAN, den Namen kennen wir aus altertümlichen Kinderliedern und bringen ihn mit Backen in Verbindung. Doch das ist nicht der Weisheit letzter Schluss - der Name ist auch andernorts wohlbekannt: Es ist der Name eines Triebwerkbauers aus Frankreich. Und er hat hat Anfang 2026 deutlich mehr Antriebe für Jets von AIRBUS und BOEING ausgeliefert. Der Umsatz lag im ersten Quartal auf vergleichbarer Basis mit 8,6 Mrd. Euro fast 19 % höher als ein Jahr zuvor. In den ersten drei Monaten des Jahres lieferten SAFRAN und sein US-Partner GE AEROSPACE mit ihrem Gemeinschaftsunternehmen CFM 520 ihrer Leap-Triebwerke aus - über 60 % Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Antriebe kommen bei den Mittelstreckenjets vom Typ Boeing 737 Max und bei etwa jedem zweiten Airbus SE-Jet aus der Modellfamilie A320neo zum Einsatz.</p> <p>Der Umsatz der Sparte wuchs um rund ein Drittel, während das Geschäft mit Kabinenausstattung wie Sitzen und Bordküchen um 9 % anzog. Die Rüstungs- und Flugzeugtechniksparte legte um mehr als 13 % zu. SAFRAN scheint daher auf Kurs zu seinen Jahreszielen: Der Umsatz soll um einen niedrigen bis mittleren Zehner-Prozentsatz steigen. Für den bereinigten operativen Gewinn sind 6,1 bis 6,2 Mrd. Euro geplant. Die Zuversicht steigt nun, dass das obere Ende der Prognose erreicht werden kann. Zum Gewinn des ersten Quartals machte SAFRAN wie üblich keine Angaben.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p><strong>SK Hynix hat mit den Ergebnissen des ersten Quartals 2026 die hohen Markterwartungen signifikant übertroffen.</strong> Die massive Nachfrage nach High-Bandwidth Memory (HBM) im Zuge des globalen KI-Infrastrukturausbaus treibt die Profitabilität des Konzerns auf ein historisches Niveau.</p> <p><strong>Operativer Gewinn:</strong> Mit 37,61 Billionen Won liegt das Ergebnis deutlich über dem Marktkonsens von 36,40 Billionen Won. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einer Steigerung von 405 %.</p> <p><strong>Umsatz:</strong> Der Erlös stieg auf 52,58 Billionen Won und übertraf damit die Analystenschätzungen von 51,93 Billionen Won. Dies stellt ein Wachstum von 198 % gegenüber dem Vorjahr dar.</p> <p><strong>Operative Marge:</strong> Diese erreichte einen Spitzenwert von 72 %. Zum Vergleich: Im vierten Quartal des Vorjahres lag dieser Wert bei 58 %.</p> <p><strong>Strategischer Ausblick und Kapazitäten</strong></p> <p>Das Management bestätigt eine strukturelle Unterversorgung des Marktes. Die Nachfrage nach HBM-Speichermodulen übersteigt die Produktionskapazitäten für die kommenden drei Jahre bereits vollständig. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, plant SK Hynix eine signifikante Erhöhung der Investitionsausgaben über das Vorjahresniveau von 30,2 Billionen Won hinaus. Der Fokus liegt hierbei auf der Massenproduktion der sechsten Generation (HBM4), die noch in diesem Jahr anlaufen soll.</p> <p>Es ist absehbar, dass das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bis in das Jahr 2030 anhalten wird. Da der Kapazitätsaufbau moderat erfolgt sollten die Preise hoch bleiben. </p> <p>Die Aktie ist im April um 50 % gestiegen. Somit ist heute ein leicht schwächerer Kurs nachvollziehbar. Wir bleiben natürlich investiert!</p> <p>Sie möchte regelmäßig solche News auf dem Handy lesen? Hier gehts zur Bernecker App (<a href="https://www.bernecker.info/app">https://www.bernecker.info/app</a>)</p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter (<a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a>)</p> <p> </p>
<p style="text-align: justify;">Heute haben wir in der <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">TB-Daily</a> zwei Empfehlungen aus einem vergessenen Sektor für Sie. Lange Zeit stand Biomethan im Schatten von Wind und Solar, doch im Jahr 2026 hat sich das Blatt gewendet. Als „Drop-in“-Lösung, die ohne teure Infrastruktur-Umrüstungen direkt in das bestehende Erdgasnetz eingespeist oder als Kraftstoff (Bio-CNG/LNG) genutzt werden kann, ist es das Schweizer Taschenmesser der Dekarbonisierung. Dank verschärfter EU-Quoten für erneuerbare Kraftstoffe und der Notwendigkeit, unabhängig von fossilen Importen zu bleiben, hat sich Biomethan von der ökologischen Nische zum systemrelevanten Energieträger entwickelt. Besonders die Verwertung von Abfall- und Reststoffen sorgt heute für Geschäftsmodelle, die nicht nur grün, sondern auch hochgradig profitabel sind. Wenn Sie unseren Trades folgen wollen, könnnen Sie das über <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">diesen Link</a>, entweder im Einzelabruf oder im Abo.</p>
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Volker Schulz
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