BÖRSENKOMPASS-PORTFOLIO: Crash - wir kaufen! Ein Neukauf, 2 Nachkäufe und ein Abschied
06-Nov. 17:50
<p style="text-align: justify;">Wir führen momentan 34 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 43%. In dieser Woche haben wir ein Ziel angehoben, ein Rating angepasst, eine Aktie neu aufgenommen und einen Nachkauf vorgenommen. Gestern wurden wir bei einer Position ausgestoppt und heute platzieren wir einen Nachkauf und zwei neue Ziele. Betroffen sind unter anderem Vishay, Regeneron, Nebius. Bayer, Kion und Puma. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Crash ist da und die ersten Käufe kann man jetzt vornehmen. Echte Panik kam zwar nur bei den zuvor gehypten KI-Profitueren auf, aber die Abschläge sind so groß, dass wir selektiv die Hand aufhalten. Bei Halbierungen oder Drittelungen und funktionierenden Geschäftsmodellen, darf man jetzt auf Schnäppchenjagd gehen. Unten sagen wir konkret bei welchen Wert wir mit welchem Limit anfangen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vergleich der Indizes zeigt das Ausmaß der Schwäche, die vom KI Sektor ausgeht. Wo KI hoch gewichtet ist, fallen die Abschläge erratisch aus. Der DAX hat in den letzten vier Wochen 6% zugelegt, der NASDAQ100 fast 14% verloren. In absoluten Zahlen also z.B. in der Vernichtung von Marktkapitalisierung ist das Rekord. Im Sentiment und der Volatilität ist es zwar extrem aber noch kein Rekord Niveau. Der Fear&Greed steht bei 20, der VIX bei 28. Im Corona Crash explodierte letzterer bis auf 66 und der Fear&Greed kann auch mal mehrere Tage in der Einstelligkeit verharren.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Montag haben wir bei Regeneron das Ziel angehoben. Der Kurs hatte nach guten Quartalszahlen das bisherige deutlich überboten. Die Details dazu und die Zahlen selbst finden Sie in der verlinkten Nachricht . Das gilt auch für die Anpassung des Ratings bei Nebius auf Halten. Mehr Einzelheiten im Artikel und unten noch ein Nachtrag dazu.</p>
<p style="text-align: justify;">Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/stop-go-boersenkompass-portfolio-crash-wir-kaufen-ein-neukauf-2-nachkaeufe-und-ein-abschied_H790191066_6800006/">Stop&Go Artikel</a> die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">Artikelübersicht</a> verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!</p>
Wie bewertet der Markt den Ausgang der Midterm-Wahlen in den USA?
06-Nov. 12:25
<p>Die Wähler in den USA haben am Dienstag bei den Midterm-Wahlen die Politik von Präsident Trump schwer abgestraft. Die oppositionellen Demokraten haben in beiden Häusern des US-Kongresses die Mehrheit erlangt. Wird Donald Trump damit für den Rest seiner Amtszeit zur „Lame Duck“ und welche Auswirkungen ergeben sich daraus für die Kapitalmärkte? In unserem Marktkommentar vom Donnerstag gibt es dazu aktuelle Einschätzungen von Carmignac und Jupiter Asset Management.</p>
<p>Georg Sures, Redakteur Bernecker Börsenkompass</p>
<p>Den kompletten Kommentar finden Sie unter diesem Link:</p>
<p><a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/marktkommentar-wie-bewertet-der-markt-den-ausgang-der-midterm-wahlen-in-den-usa_H582088658_6800000/">https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/marktkommentar-wie-bewertet-der-markt-den-ausgang-der-midterm-wahlen-in-den-usa_H582088658_6800000/</a></p>
<p>Eine Übersicht über die Artikel und Analysen des Bernecker Börsenkompass finden Sie hier: <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/</a></p>
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Alles andere als stabil: STABILUS
06-Nov. 11:57
<p>Der Auto- und Industriezulieferer muss wegen schlechterer Aussichten für seine Geschäfte in China und Nordamerika seine Mittelfristziele kürzen. Vor dem Hintergrund eines anhaltend herausfordernden Umfelds der Branche, insbesondere reduzierter Absatzerwartungen im Geschäft in China und Nordamerika sowie einer geringeren Investitionsneigung bei Produktionsausrüstung, geht STABILUS nun von weniger Umsatz und Marge aus als bisher: Im Geschäftsjahr 2030 dürfte der Umsatz daher laut Unternehmensangaben bei 1,5 Mrd. Euro liegen. Bisher hatte man hier 500 Mio. Euro mehr angepeilt. Die bereinigte Marge auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll noch bei 12 bis 15 statt bisher erwarteten 15 % liegen. Die in Teilen überraschend schwache Nachfrage in der Region Amerikas führte im abgelaufenen Geschäftsjahr zudem zu einer Abschreibung von 67 Mio. Euro, die im vierten Quartal verbucht wurde. Im vierten Geschäftsquartal sank der Umsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4,4 % auf 302 Mio. Euro. Das bereinigte Ebit sank von 34 auf 28,9 Mio. Euro. Inklusive der Abschreibung wird STABILUS im Schlussabschnitt einen operativen Verlust von 48,1 Mio. Euro verbuchen. Im Geschäftsjahr 2026 dürfte das Ergebnis im Tagesgeschäft voraussichtlich um ein Viertel auf 63,7 Mio. Euro gesunken sein. An die Aktionäre sollen vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats und der Hauptversammlung 0,22 Euro je Anteilschein ausgeschüttet werden - im Geschäftsjahr 2025 waren es noch 0,35 Euro gewesen.</p>
<p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>
<p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
Aktionärsbrief Portfolios: Ein Stop Loss
06-Nov. 11:37
<p>In einem Ausverkauf ausgestoppt zu werden ist natürlich unankbar. Bei SK Hynix ist es aber für uns verkraftbar. Wir wurden heute Morgen zu 756 € ausgestoppt. Die erst Hälfte er Position hatten wir mit rd. 250 % Plus schon verkauft. Für den Rest verbleibt ein Plus von 95 %. Es gibt Schlimmeres. </p>
<p>Gleichwohl frage ich mich, wer richtig liegt - der Markt oder die Analysten? Letztere sehen KGV 2,8 und weiter sinkende KGVs bzw, steigende Gewinne für nächstes und übernächstes GJ. </p>
<p>Der Chart preist für nächstes Jahr aber 50 % Gewinnrückgang ein. </p>
Aktionärsbrief Portfolios: Ein Nachkauf
06-Nov. 11:07
<p>Dieser deutsche Wert Wert ist aktuell out. Es liegt an den Themen Defence und Energy. Wir kaufen weiter zu.</p>
<p>DEUTZ verbessert die Ertragskraft deutlich. Nach neun Monaten steigt der Umsatz um 11,3 % auf 1,67 Mrd. €, der bereinigte operative Gewinn um 36 % auf 118,2 Mio. €. Die Marge verbessert sich von 5,8 auf 7,1 %. Der Auftragseingang wächst um 30,4 % auf 1,96 Mrd. €. Zukäufe liefern allerdings den überwiegenden Teil des Umsatzanstiegs. Mit der inzwischen abgeschlossenen Übernahme des Militärfahrzeugspezialisten FFG folgt 2027 der nächste Wachstumsschub. Erwartet werden über 1 Mrd. € zusätzlicher Umsatz bei mehr als 20 % bereinigter EBITDA-Marge. Bereits 2026 soll die operative Konzernmarge das obere Ende der bisherigen Prognose von 6,5 bis 8 % erreichen. FFG ergänzt Motoren, Energieversorgung und Service um Fahrzeugbau, Modernisierung und Wartung militärischer Flotten. Der Kaufpreis von 1,6 Mrd. € wird teilweise mit neuen Aktien bezahlt. Die bisherigen Eigentümer sollen knapp 30 % an DEUTZ halten. Der zusätzliche Ergebnisbeitrag aus diesem Deal sollte aber die Verwässerung der Altaktionäre mehr als überkompensieren. Bei einstelligem KGV bleibt DEUTZ damit ein Investment, welches zugegebenermaßen mit den Themen Defence und Energy an der Börse aktuell alles andere als „in“ ist. Darin liegt die Chance. Wir folgen den zahlreichen Insiderkäufen aus Management und Aufsichtsrat. </p>
<p>Nachkauf Deutz (WKN: 630500; 9,43 €): 3500 Stück um 11.15 Uhr</p>
Zwei Tipps aus der Energiewirtschaft
06-Nov. 09:30
<p style="text-align: justify;">Während an den internationalen Aktienmärkten zunehmend der hohe Strombedarf der KI-Unternehmen diskutiert wird, rückt eine Branche immer stärker in den Mittelpunkt: die Energiewirtschaft. Denn unabhängig davon, ob sich die milliardenschweren Investitionen in künstliche Intelligenz für sämtliche Beteiligten jemals angemessen rentieren werden, steht eines fest: Der weltweite Strombedarf wächst. Rechenzentren, die zunehmende Elektrifizierung der Industrie, Elektromobilität und der Ausbau digitaler Infrastrukturen stellen die Energieversorgung vor gewaltige Herausforderungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die eigentlichen Gewinner dieses Strukturwandels müssen deshalb keineswegs ausschließlich aus der Technologiebranche kommen. Vielmehr könnten Unternehmen profitieren, die zusätzliche Erzeugungskapazitäten bereitstellen, bestehende Stromnetze modernisieren oder neue Speichertechnologien entwickeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Besonders interessant erscheint uns die Kombination aus erneuerbaren Energien und einer zuverlässigen Stromversorgung. Wind- und Solarenergie werden beim Ausbau der weltweiten Erzeugungskapazitäten eine wichtige Rolle spielen. Gleichzeitig gewinnen Stromspeicher, flexible Gaskraftwerke und die Kernenergie an Bedeutung. Schließlich müssen Rechenzentren und Industrieanlagen rund um die Uhr zuverlässig mit Elektrizität versorgt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sehen in dieser Entwicklung interessante Chancen abseits der hoch bewerteten KI-Aktien. Dabei konzentrieren wir uns auf Unternehmen, die nicht nur von langfristigen Wachstumstrends profitieren, sondern bereits heute überzeugende operative Ergebnisse vorweisen können. Zwei Aktien gefallen uns besonders, beide finden Sie in der Termin-Börse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>)</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
Guten Morgen aus der Redaktion: 9 Bio. Dollar-Crash bei Nvidia, Micron Technology, Intel & Co
06-Nov. 09:17
<p><strong>Im US-Tech-Sektor sind 9 Bio. $ seit Angang Oktober ausgelöscht worden - allein gestern knapp 3 Bio. $.</strong> Die blaue Welle der Demokraten preist einen Baustopp von 40 bis 50 % aller Datacenter-Pläne ein. Damit ist die KI-Szene weitgehend bereinigt. Der Chart unten zeigt die Dimension dieses Ausverkaufs. </p>
<p>In Asien setzte sich heute der Ausverkauf fort. Südkoreas Kospi verlor zeitweise mehr als 8 %. Der Handel musste für 20 Minuten ausgesetzt werden. Samsung und SK Hynix gerieten zweistellig unter Druck. Auch japanische Halbleiterwerte verlieren kräftig. Kioxia wird auf aktuellem Niveau hgemäß Konsens für das nächste Geschäftsjahr mit KGV 1,8 gepreist. Der Kurs unterstellt damit einen Gewinneinbruch ggü. den aktuellen Konsensschätzungen um rd. 60 bis 70 % im nächsten Jahr.</p>
<p>Damit erreicht der avisierte, komplizierte Herbst echte Ausverkaufsstimmung. Darauf haben wir in den Portfolios mit hohen Cashquoten gewartet. Jetzt wird es interessant. Was wir daraus machen lesen sie in unseren Börsenbriefen.</p>
<p>Den aktuellen Aktionärsbrief gibt es im Börsenkiosk im Einzelabruf über eine Sonderaktion mit 50 % Rabatt. Hier geht es zum Aktionärsbrief: <a href="https://boersenkiosk.de/PromoLink/2047">https://boersenkiosk.de/PromoLink/2047</a></p>
<p>Aus der US-Nachbörse kommen unterschiedliche Signale. Cloudflare steigerte den Quartalsumsatz um 39 % auf 782,5 Millionen Dollar gegenüber 737 Millionen Dollar Konsens. Die Aktie legte deutlich zu. Atlassian verlor dagegen zeitweise 17 %. Die Anleger stören sich an der nachlassenden Wachstumsdynamik im Cloudgeschäft.</p>
<p>IonQ überrascht mit einem Umsatzsprung auf 173,8 Millionen Dollar. Der Quantencomputerspezialist erhöht die Jahresprognose von bisher 280 bis 290 auf 505 bis 515 Millionen Dollar. Darin enthalten sind allerdings auch Beiträge der übernommenen SkyWater.</p>
<p>Aus Deutschland: Freenet kündigte gestern Abend einen Aktienrückkauf über bis zu 75 Millionen Euro an. Finanziert wird dieser aus dem Verkauf der Ceconomy-Beteiligung.</p>
<p>JOST erhöht die Jahresprognose. Der Nutzfahrzeugzulieferer erwartet nun 9 bis 11 % Umsatzwachstum und eine Steigerung des bereinigten EBIT um 11 bis 14 %.</p>
<p>Stabilus meldet Abschreibungen von 67 Millionen Euro und will die Dividende von 35 auf 22 Cent kürzen. Der bereinigte Quartalsgewinn lag allerdings über den Erwartungen.</p>
<p>Daimler Truck meldet heute Morgen einen Gewinnanstieg von 73 %. Auch Krones verbessert seine Profitabilität. Am Ölmarkt zeichnet sich nach dem jüngsten Preisrutsch eine leichte Erholung ab.</p>
<p>Volker Schulz</p>
<p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p>
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Aktionärsbrief Portfolios: Eine Neuaufnahme
06-Nov. 08:43
<p>Der Kurssturz macht diesen Japaner als breit aufgestellten Technologiekonzern nun noch interessanter. Wir hatten auf den Titel bereits in einer Lupe im AK hingewiesen. Seitdem ist die Aktie im Zuge des KI-Crashs stark gefallen. Fakt ist:</p>
<p>Die Kommunikationssparte mit optischen Datenverbindungen für KI-Rechenzentren liefert inzwischen knapp 30 % des operativen Gewinns. Weitere Chancen entstehen durch den Ausbau der Stromnetze und die Anbindung von Windparks auf See. Dafür eröffnete der Konzern im Oktober eine neue Hochspannungs-Seekabelfabrik in Schottland. Hinzu kommen Elektronik, Industriematerialien und das große Geschäft mit Fahrzeugverkabelung, welche allerdings flach läuft.</p>
<p>Im Halbjahr erhöhten Elektronik und Industriematerialien ihre operativen Gewinne zusammen von 30,9 auf 71,3 Mrd. Yen. Die schwächere Autosparte bleibt eine Belastung. Die operative Jahresgewinnprognose steigt dennoch von 450 auf 500 Mrd. Yen. Mit dem jüngsten Rutsch wird die Aktie für das nächste Geschäftsjahr bis März 2028 nur noch mit KGV 8,7 bewertet. (für das lfd. GJ mit KGV 10,4). Ich sehe eine günstige Kombination aus KI-Wachstum und langfristigem Infrastrukturbedarf. </p>
<p>Wir kaufen in das Spekulative Portfolio</p>
<p>6000 Sumitomo Electric (ISIN: JP3407400005; 7,69 €) um 9:15 Uhr</p>
APPLOVIN ist heute die Mega-Ausnahme.
05-Nov. 18:30
<p><strong>In der heutigen Tech-Korrektur legt der Betreiber einer Marketing-Plattform (Sitz: Palo Alto) fast 30 % zu. </strong>Die Eigendefinition ist so kurz wie verständlich: „APPLOVIN macht Technologien, die Unternehmen jeder Größe helfen, sich mit ihren idealen Kunden zu verbinden.“</p>
<p><strong>Auslöser des Kursanstiegs sind heute die Q3-Zahlen:</strong> 55 % Umsatz- und 72 % Gewinnwachstum sowie + 59 % beim bereinigten EBITDA.</p>
<p><strong>Der operative Erfolg wird durch die absoluten Zahlen direkt greifbar:</strong> 2,19 Mrd. $ Umsatz zu 1,44 Mrd. $ Gewinn und 1,84 Mrd. $ EBITDA. Den Free Cashflow beziffern die Kalifornier mit 1,4 Mrd. $, in gleicher Höhe haben sie eigene Aktien zurückgekauft.</p>
<p><strong>Der Ansatz des Managements für das Schlussquartal:</strong> 2,38 Mrd. $ Umsatz (als Mitte der Prognosespanne) mit bereinigter EBITDA-Marge von 84 bis 85 %.</p>
<p><strong>Der Börsenwert liegt bei 117 Mrd. $.</strong> Es gilt KUV 12 bis 13 mit KGV 20. Die Aktie hat momentan 79 $ zugelegt. Von 350 $ aus braucht es mehr als eine Verdopplung für die Rückkehr an das 52-Wochen-Hoch (zugleich Allzeithoch) von 738 $.</p>
<p><strong>Der eine oder andere Börsianer hat heute Titel wie ASTERA LABS (- 17,6 %) oder SANDISK (- 17,3 %) abgestoßen, um sich bei APPLOVIN neu einzukaufen.</strong> Totaler Pessimismus sähe anders aus.</p>
<p>Helmut Gellermann</p>
<p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
Dotcom-Crash 2.0 bei KI-Aktien
05-Nov. 17:29
<p>Jetzt wird es antizyklisch interessant! Der US-Halbleiterindex SOX verliert im laufenden Handel mehr als 11 %. Es droht der schlimmste Tagesverlust seit dem Corona-Crash im März 2020. Vom Junihoch hat der Index inzwischen rund 38 % eingebüßt. Das zwischenzeitliche Jahresplus von 107 % ist auf weniger als 29 % geschrumpft. Damit wird ein erheblicher Teil der zuvor aufgebauten Euphorie aus den Kursen genommen. Eingepreist sind nun deutliche Auftragssornierungen. Bleiben größere Auftragsstornierungen aus, bietet dieser Ausverkauf die Chance, langfristiges Wachstum erheblich günstiger einzukaufen. </p>
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