<p>Die niederländische Internet-Beteiligungsholding hat im Geschäftsjahr bis Ende März vor allem im E-Commerce deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Der Umsatz stieg um 12 % auf 9,7 Mrd. €, das bereinigte EBITDA hat sich auf knapp 1,1 Mrd. € mehr als verdoppelt. Unter dem Strich blieb Tencent aber der entscheidende Ergebnistreiber. Die 23%-Beteiligung am chinesischen Internetkonzern steuerte weiter Milliardengewinne bei, auch wenn der Nettogewinn wegen geringerer Tencent-Verkäufe leicht unter dem Vorjahr lag. Strategisch will Prosus die Abhängigkeit von Tencent senken. Dazu gehören Zukäufe wie Just Eat Takeaway, Investitionen in Europa und Lateinamerika sowie Aktienrückkäufe aus Tencent-Verkäufen. Die Aktie wird weiter mit einem Abschlag zum Wert des Tencent-Pakets gehandelt. </p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">„Der Aktionärsbrief“</a>, Ausgabe 27.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p> US-Aktienmarkt signalisiert Führungswechsel</p> <p> BAYER: Befreiungsschlag - wie viel Luft nach oben?</p> <p> 2G ENERGY: Das Geschäft brummt</p> <p> Müll macht Millionäre</p> <p> Mexikos WM-Favoriten unter der Lupe</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p>Aktie des Tages: </p> <p>BYD wurde im Kurs skalpiert. Der Preiskampf in China belastet kurzfristig die Margen, sichert BYD aber Marktanteile. Kleinere Anbieter werden zunehmend aus dem Markt gedrängt. Der chinesische Markt bleibt hoch elektrifiziert, im Mai entfielen 41,7 % aller Neuzulassungen auf reine BEVs, hinzu kamen 14,2 % Plug-in-Hybride und 5,1 % Range-Extender. BYD führt dabei sowohl bei reinen Elektroautos als auch bei Plug-in-Hybriden. Nach Batterien nimmt BYD nun auch Chips stärker selbst in die Hand. Der neue Xuanji-A3-Chip und die eigene Halbleiterentwicklung verringern langfristig die Abhängigkeit von NVIDIA & Co. und verbessern die Kontrolle über Kosten, Softwareintegration und Lieferketten. Das schafft noch mehr Wertschöpfung. Auch die Gen-2-Blade-Batterie bleibt ein Hebel, obwohl sie aktuell noch einen Engpass darstellt. Mit Exportchancen, vertikaler Integration, Batterie- und Chipkompetenz bleibt BYD aus unserer mittelfristig ein struktureller Gewinner als ein Verlierer des Preiskriegs. </p> <p>Fazit: Nach dem Kursrutsch wieder einsammeln in zwei bis drei Schritten</p>
<p>Gerresheimer bleibt angeschlagen. Der Pharma- und Healthcare-Verpackungsspezialist hat Ende Juni die Prognose für 2026 gesenkt und erwartet nun nur noch Umsätze in der unteren Hälfte der Spanne von 2,3 bis 2,4 Mrd. €. Auch die bereinigte EBITDA-Marge wurde auf 17 bis 18 % reduziert. Besonders negativ wirkt die neue Free-Cashflow-Prognose von minus 50 bis minus 100 Mio. €, weil die hohe Verschuldung damit stärker in den Fokus rückt. Die Aktie gab zunächst deutlich nach, drehte im Tagesverlauf aber nach oben. Offenbar waren bereits viele schlechte Nachrichten eingepreist. Damit rückt die Frage in den Fokus, ob der Bereich um 15 € den charttechnischen Boden markiert hat.</p> <p>Operativ fehlt noch ein überzeugendes V-Muster. Die vergangenen Quartale zeigen zwar zeitweise stabile Umsätze und Margen, aber auch deutliche Rückschläge. Besonders schwach war das rechnerische Schlussquartal 2025 mit einer bereinigten EBITDA-Marge von nur rund 11 %. Das spricht eher für eine fragile Stabilisierung als für eine bereits laufende Trendwende.</p> <p>Der wichtigste Belastungsfaktor bleibt die Bilanz. Die Nettoschulden liegen bei rund 2,0 Mrd. €. Der Verschuldungsgrad ist hoch. Positiv wirken die vorzeitige Rückführung von Teilen der Brückenfinanzierung, die geplante Refinanzierung und der angestrebte Verkauf von Centor. Gelingt das, sinkt das Bilanzrisiko deutlich.</p> <p>Bewertungstechnisch ist die Aktie inzwischen niedrig gepreist. Das erwartete EV/EBITDA für 2026 liegt deutlich unter historischen Niveaus und unter wichtigen Vergleichsunternehmen. Auch das KBV von unter 1 signalisiert Misstrauen. Genau daraus ergibt sich aber Erholungspotenzial, wenn der Cashflow stabilisiert wird und keine neuen Bilanzthemen auftauchen.</p> <p>Indes positiv: Der Chart deutet mittlerweile ein "Golden Cross" an, das heißt, der 50-Tage-Durchschnitt schneidet den 200-Tage-Durchschnitt von unten. Gelingt dieses Signal, spräche das für eine nachhaltigere Trendwende nach oben.</p> <p>Fazit: Der Bereich um 15 € wirkt wie ein Panik-Tief. Die Aktie hat Bewertungspotenzial, aber noch keine fundamentale Entwarnung. Entscheidend sind Centor-Verkauf, Refinanzierung und ein belastbarer Cashflow. Nur risikobereite Anleger sollten mit kleinem Geld auf eine Trendwende nach oben wetten.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Die Redaktion des Bernecker Börsenkompass greift auf ein internationales Netzwerk von Analysten und Kommentatoren zurück, die zu ausgewählten Themen immer wieder fundierte und ausführliche Analysen bereitstellen. In unserem heutigen Marktkommentar analysiert Niall Gallagher von britischen Vermögensverwalter Jupiter Asset Management die aktuelle Ausgangslage für europäische Aktien.</p> <p>Den kompletten Kommentar finden Sie unter: </p> <p><a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/investmentprofi-sieht-europaeische-aktien-als-alpha-generator_H1569735190_6799598/">https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/investmentprofi-sieht-europaeische-aktien-als-alpha-generator_H1569735190_6799598/</a></p>
<p>ASML dürfte mit den Q2-Zahlen am 15. Juli erneut für Aufmerksamkeit sorgen. Die Analysten der UBS heben das Kursziel von 1.900 auf 2.100 Euro an und erhöhen ihre EPS-Schätzungen für 2027 um 9 % sowie für 2028 um 14 %. Damit liegen deren Gewinnprognosen nun 22 % beziehungsweise 33 % über dem Konsens. Treiber sind stärkere Investitionen in moderne Prozessorfertigung und Speicherchips, insbesondere durch KI-Nachfrage und neue Kapazitäten.</p> <p>Für das laufende Jahr erwartet ASML bislang einen Umsatz von 36 bis 40 Mrd. Euro, während die Schätzung bereits bei 39,4 Mrd. Euro liegt. Eine Anhebung Richtung oberes Ende der Prognosespanne erscheint daher wahrscheinlich. Auch bei der Bruttomarge könnte ASML näher an das obere Ende der 51 bis 53 % heranrücken.</p> <p>Besonders wichtig bleibt China: Während ASML offiziell mit rund 20 % Umsatzanteil und einem Rückgang um etwa 23 % rechnet, sehen Analysten nur ein Minus von 12 % und erwarten ab dem zweiten Halbjahr eine Erholung durch Speicherinvestitionen bei CXMT und YMTC. Zudem dürfte die Kapazitätsfrage in den Fokus rücken: Für 2027 hatte ASML zuletzt mehr als 80 Systeme signalisiert, während Investoren eher 90 bis 100 erwarten.</p> <p>Trotz der starken Kursentwicklung handelt die Aktie mit KGVs von 30 bzw. 24 für 2027 und 2028 im Rahmen des historischen Durchschnitts, aber weiterhin mit Abschlag zu US-Halbleiterwerten.</p>
<p>BMW startet heute die dritte Tranche des laufenden Aktienrückkaufprogramms. Sie wird nach eigenen Angaben ein Volumen von bis zu 625 Mio. Euro haben. Im Zuge dessen dürfen noch maximal 44 Mio. Stammaktien erworben werden. Das Aktienrückkaufprogramm dient in erster Linie der Einziehung von Aktien mit entsprechender Herabsetzung des Grundkapitals, aber auch zur Bedienung von Mitarbeiteraktienprogrammen. Insgesamt hat das Aktienrückkaufprogramm ein Gesamtvolumen von bis zu 2 Mrd. Euro und soll spätestens bis zum 30. April 2027 abgeschlossen sein, wobei das Volumen für Vorzugsaktien auf maximal 350 Mio. Euro beschränkt ist. Sämtliche Vorzugsaktien wurden am 30. Juni durch Satzungsänderung in Stammaktien umgewandelt. Die Aktie von BMW liegt heute hauchzart im Plus.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf! </p>
<p>Die <a href="https://www.reuters.com/legal/litigation/us-working-ban-targeting-chinese-energy-inverters-sources-say-2026-06-30/" target="_blank" rel="noopener">US-Regierung prüft laut Reuters ein Verbot chinesischer Wechselrichter und Batteriespeichersysteme für netzgekoppelte Großprojekte</a>, um die Cybersicherheit der kritischen Energieinfrastruktur zu stärken und die Abhängigkeit von chinesischer Technologie zu reduzieren. Das würde insbesondere Sungrow mit einem US-Marktanteil von über 20 % bei Großwechselrichtern und Batteriespeichern.</p> <p>Größter börsennotierter Profiteur ist SMA SOLAR, die den heutigen US-Marktanteil von ca. 26 % ausbauen können. Selbst ohne Marktanteilsgewinne sehen Analysten von Jefferies allein in den USA ab 2027 durch zusätzliche installierte Kapazitäten von 5 GW zusätzliche Umsätze von 70 bis 100 Mio. Euro pro Jahr – bei einer erfolgreichen Verdrängung chinesischer Wettbewerber eher mehr.</p> <p>Mehr zu SMA SOLAR in der aktuellen Actien-Börse.</p>
<p style="text-align: justify;">Guten Morgen, meine Damen und Herren,</p> <p style="text-align: justify;">wenn an der Börse über künstliche Intelligenz gesprochen wird, richtet sich der Blick meist auf die üblichen Verdächtigen: Chiphersteller, Cloud-Anbieter, Rechenzentrumsbetreiber, Softwareunternehmen oder Strom- und Netzwerkausrüster. Doch der KI-Boom hat noch eine zweite, weniger offensichtliche Gewinnergruppe hervorgebracht. Sie baut keine Chips, trainiert keine Sprachmodelle und betreibt keine Serverfarmen. Sie organisiert das Geld.</p> <p style="text-align: justify;">Denn künstliche Intelligenz ist nicht nur eine technologische Revolution, sondern vor allem auch ein Kapitalverschlinger. Rechenzentren müssen gebaut, Stromkapazitäten gesichert, Glasfasernetze erweitert, Start-ups finanziert und bestehende Geschäftsmodelle übernommen oder neu bewertet werden. Genau hier kommen die großen Investmentbanken ins Spiel. Sie strukturieren Börsengänge, platzieren Aktien, begleiten Anleiheemissionen, beraten bei Übernahmen und bringen institutionelle Investoren mit kapitalhungrigen Unternehmen zusammen. Wir haben drei Zelt- und Schaufelverkäufer für Sie herausgesucht, die wir für die besten Kandidaten halten. Mehr gibt es in der Termin-Börse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).<br /> <br /><br /></p>
<p>Bei Nike war ich aufgrund der jahrelangen Mondbewertung stets skeptisch. Inzwischen hellt sich das Bild langsam auf. Das vierte Quartal fiel besser aus als erwartet, wobei der Gewinn vor allem von einer einmaligen Zollrückerstattung profitierte. Operativ entsprach das Ergebnis den Prognosen. Positiv werte ich den konsequenten Umbau unter CEO Elliott Hill und den neuen CFO David Denton, der für mehr Kostendisziplin und bessere Margen stehen dürfte. Es gilt KGV 22 für 2026/27 (31.05.) udn KGV 17,4 für da nächste GJ. </p> <p>Das China-Geschäft bleibt mit einem Umsatzminus von 12 % die größte Baustelle.</p> <p>Charttechnisch gilt: Erst oberhalb von 47,50 $ entsteht ein Kaufsignal. Fällt die Unterstützung bei 41,50 $ nachhaltig (danach sieht es vorbörslich aus) rückt die Zone zwischen 37 und 35 $ in den Fokus. Dort reizen mich erstmals seit Jahren erste strategische Käufe. </p>
<p>Die Stimmung an den Börsen bleibt freundlich, wenn auch heute Morgen sich eine Verschnaufpause in der Vorbörse abzeichnet. Der Stoxx 600 steuert auf ein neues Rekordhoch zu. Der Iran spielt am Markt so gut wie keien Rolle mehr. Gleichzeitig deuten die Inflationsdaten aus Deutschland, Frankreich und Italien auf einen schwächeren Preisauftrieb hin. Das nimmt Druck von der EZB. </p> <p>Für zusätzlichen Rückenwind sorgt JPMorgan: Chefstratege Mislav Matejka hob sein Jahresendziel für den Stoxx 600 von 630 auf 680 Punkte an und ist damit der größte Europa-Bulle unter den von Bloomberg erfassten Strategen. Er erwartet ein Gewinnwachstum europäischer Unternehmen von 18 % im Jahr 2026 und 12 % im Jahr 2027. Favorisiert werden Konsumwerte, Halbleiter, Industriewerte, Bergbau und Banken.</p> <p>Auch in den USA setzte sich die Erholung fort. Der S&P 500 steuert auf das beste Quartal seit sechs Jahren zu. Starke Arbeitsmarktdaten und ein höheres Verbrauchervertrauen stützen die Hoffnung auf robuste Unternehmensgewinne. Im Halbleitersektor wird zunehmensd differenziert. Ausrüster wie ASML, KLA oder Applied Materials (s. Chart) gehen steil. Die Chip-Werte konsolidieren weiter. </p> <p>BNP Paribas dämpft unterdessen die Fantasie um SpaceX als künftigen Mobilfunkkonkurrenten. Nach Einschätzung der Analysten bieten die US-Regeln kaum Möglichkeiten, die Netze von Verizon, AT&T oder T-Mobile (Dt. Telekom) ohne deren Zustimmung zu nutzen. Partnerschaften oder milliardenschwere Investitionen in ein eigenes Netz bleiben damit die realistischsten Optionen.</p> <p>Nike überraschte im Schlussquartal mit einem Gewinn und Umsatz über den Erwartungen. Der bereinigte Gewinn erreichte 0,72 Dollar je Aktie (Konsens: 0,13 Dollar), der Umsatz lag mit 11,0 Mrd. Dollar ebenfalls über den Schätzungen. Allerdings profitierte die Marge erheblich von einer einmaligen Tarifrückerstattung. Zudem gingen die Erlöse in China trotz besserer Entwicklung als befürchtet noch immer um 12 % zurück. Ich behandel das Thema im aktuellen Bernecker Schnelltest auf Youtube. </p> <p>Siemens geht oben raus mit neuem Allzeithoch. Kommt die Prognoseerhöhung? Die Frage beantworten wir heute in der Bernecker Daily - im Boersenkiosk <a href="https://boersenkiosk.de/">https://boersenkiosk.de/</a> als als Einzelausgabe vom 01.07.2026 ab ca. 10 Uhr abrufbar. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Rdaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p>
digital | innovativ | mobil
Ob mobil oder über Web, ob konkrete Empfehlung oder relevante News, ob Blue Chip oder Hot Stock:
Mit dem Bernecker Börsenkompass nutzen Sie alle Chancen, überall und immer mit aktuellen Kursen und Charts.
schnell | mobil | auf den Punkt
Sie wollen von steigenden und fallenden Kursen profitieren?
Dann testen Sie den Bernecker Tradingclub kostenlos. Sie erhalten unsere Empfehlungen per Mail und SMS direkt auf Ihr Handy.
Schnell, mobil, auf den Punkt. So geht Trading!
- Werbepartnerschaft -
Schnell, kostenlos und in wenigen Schritten erledigt
"SMARTBROKER+ kann beides: kostenlose Orders und internationale Börsenplätze und obendrauf gibt es noch top Zinsen! Vergleichen Sie das mal mit Ihrem Broker"
Volker Schulz
Referenzen
Kunden vertrauen Bernecker
Hinweis zur Echtheit von Bewertungen:
Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.
Welche Börsenbriefe passen zu Ihnen und Ihrer Strategie?
Börsenbrief-Finder
Unser Börsenbrief-Finder hilft Ihnen, schnell und einfach den passenden Börsenbrief zu finden. Nach nur wenigen Fragen erhalten Sie 2 bis 3 Vorschläge, sofort und ohne Registrierung. Viel Spaß mit unserem Börsenbrief-Finder!


















