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Informationen direkt aus unserer Redaktion

Was der Sieg der Demokraten für die Börse bedeutet

<p style="text-align: justify;">Der erste B&ouml;rsentag nach den amerikanischen Zwischenwahlen brachte eine bemerkenswerte &Uuml;berraschung: Statt der zun&auml;chst bef&uuml;rchteten Kursverluste erlebte die Wall Street eine regelrechte Erleichterungsrally. Der DOW JONES schoss um 3,0 % beziehungsweise knapp 1.570 Punkte nach oben. Der S&amp;P 500 gewann 1,6 %, w&auml;hrend der technologielastige NASDAQ Composite um 1,4 % zulegte. Auch der DAX zeigte sich von seiner besten Seite: Mit einem Plus von 2,2 % auf 26.438 Punkte n&auml;herte er sich wieder seinem bisherigen Rekordstand.</p> <p style="text-align: justify;">Der deutliche Wahlsieg der Demokraten, die k&uuml;nftig beide Kammern des US-Kongresses kontrollieren, wurde von den Investoren erstaunlich positiv aufgenommen. Schlie&szlig;lich d&uuml;rfte Pr&auml;sident Trump in den verbleibenden zwei Jahren seiner Amtszeit erheblich weniger politischen Handlungsspielraum besitzen. Die B&ouml;rsianer setzen offenbar darauf, dass eine st&auml;rkere parlamentarische Kontrolle unberechenbare politische Entscheidungen erschwert. Hinzu kam die Erleichterung dar&uuml;ber, dass Trump das Wahlergebnis akzeptierte. Die anf&auml;ngliche Nervosit&auml;t wich schnell einer ausgepr&auml;gten Kaufbereitschaft.</p> <p style="text-align: justify;">Ein entscheidender Kurstreiber war allerdings auch der massive Einbruch der &Ouml;lpreise. Die Nordseesorte Brent verbilligte sich um rund 9 % auf knapp 95 $ je Barrel. Hintergrund ist die Hoffnung, dass der Wahlausgang die amerikanische Regierung zu einer diplomatischen L&ouml;sung des Irankrieges bewegen k&ouml;nnte. Sinkende Energiepreise w&uuml;rden den Inflationsdruck verringern, Unternehmen und Verbraucher entlasten und m&ouml;glicherweise auch den Notenbanken zus&auml;tzlichen Handlungsspielraum er&ouml;ffnen. Passend dazu gaben die Renditen amerikanischer Staatsanleihen nach.</p> <p style="text-align: justify;">Bemerkenswert war zudem die ausgepr&auml;gte Differenzierung innerhalb des Technologiesektors. Schwergewichte wie AMAZON, MICROSOFT und ALPHABET legten kr&auml;ftig zu, was aber noch l&auml;ngst kein Signal f&uuml;r eine nachhaltige Erholung war. Denn zahlreiche Betreiber von KI-Rechenzentren gerieten erheblich unter Druck. Auch der amerikanische Halbleiterindex verlor rund 3 %. Die Sorge: Eine st&auml;rkere Regulierung und m&ouml;gliche Beschr&auml;nkungen beim Ausbau neuer Rechenzentren k&ouml;nnten die milliardenschweren KI-Investitionen bremsen. Unternehmen mit bestehenden Kapazit&auml;ten k&ouml;nnten davon profitieren, w&auml;hrend hoch verschuldete Infrastrukturbetreiber zunehmend unter Druck geraten.</p> <p style="text-align: justify;">Ist die j&uuml;ngste Rally bereits der Auftakt einer nachhaltigen Jahresendrally? Wir bleiben vorerst skeptisch. Ein kr&auml;ftiger Kurssprung nach einem politischen Ereignis ist noch kein belastbares Kaufsignal. Die Unsicherheiten rund um den Irankrieg, die zuk&uuml;nftige US-Wirtschaftspolitik und die Rentabilit&auml;t der gigantischen KI-Investitionen bleiben bestehen. Wir setzen deshalb weiterhin auf eine selektive Aktienauswahl, solide Gesch&auml;ftsmodelle und vern&uuml;nftige Bewertungen. Dabei behalten wir insbesondere die Pharmaindustrie im Blick. Im Gegensatz zu vielen Unternehmen, deren B&ouml;rsenbewertungen bereits erhebliche zuk&uuml;nftige Gewinne vorwegnehmen, verf&uuml;gen zahlreiche Pharmakonzerne &uuml;ber etablierte Gesch&auml;ftsmodelle, hohe Cashflows und vergleichsweise gut kalkulierbare Ertr&auml;ge.</p> <p style="text-align: justify;">Wir sind in diesem Sektor bereits breit engagiert, sehen aber weiterhin attraktive Erg&auml;nzungsm&ouml;glichkeiten. Denn die langfristigen Wachstumstreiber sind unver&auml;ndert intakt. Wir f&uuml;r Sie wieder Kandidaten aus dem Pharma-Sektor herausgesucht und in der Termin-B&ouml;rse daily vorgestellt. Wenn Sie nach t&auml;glichen Updates und Empfehlungen suchen, dann ist die Termin-B&ouml;rse daily genau das richtige f&uuml;r Sie, aber Achtung: das Risiko spekuliert immer mit. <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">HIER</a> k&ouml;nnen sie uns im Abo oder Einzelabruf testen.&nbsp;</p>

Werbung - Rabatt-Aktion beim Bernecker-Börsenbrief "Der Aktionärsbrief" (Einzelausgabe)

<p>Werbung - Der Ausverkauf bei den KI-Aktien erscheint weit fortgeschritten. Wie stehen - auch nach den Ergebnissen der Midterm-Wahlen - die Chancen f&uuml;r ein freundliches Jahresende in den USA? Inmitten des Zahlenreigens in der Berichtssaison darf man auch die Zahlen von Amazon, Alphabet und Microsoft auseinandernehmen. Worauf sollte man achten? Und nat&uuml;rlich gibt es viele weitere Themen, die man im aktuellen Marktumfeld betrachten kann.</p> <p>Die neue Ausgabe des Bernecker-Briefs "Der Aktion&auml;rsbrief" ist wieder reich gef&uuml;llt mit Beobachtungen, Einordnungen bzw. Investmentideen. Seien Sie gespannt Schlaglichter wie diese (und weitere mehr):</p> <p>++ Midterms gelaufen &ndash; eine erste Einsch&auml;tzung<br />++ Realzinsen steigen kr&auml;ftig &ndash; was bedeutet das?<br />++ AIXTRON &ndash; das sind die Kaufmarken<br />++ Weltmarktf&uuml;hrer von Feuerwehrtechnik profitiert von Klimaerw&auml;rmung<br />++ Franz&ouml;sische Bank zum Schn&auml;ppchenpreis<br />++ MARVELL will LUMENTUM &ndash; wer ist der N&auml;chste?<br />++ Einblick in das spekulative Musterdepot sowie das Allround-Portfolio</p> <p>Chance f&uuml;r Sie: Die aktuelle Ausgabe (45/2026) erhalten Sie im B&ouml;rsenkiosk mit 50 % Preisvorteil: Preis gerade mal 4,99 &euro; statt 9,99 &euro; (Einzelausgabe ohne Abobindung). Jetzt erwerben und schon wenige Klicks sp&auml;ter redaktionelle B&ouml;rsenideen einsammeln. Zur Aktionsseite beim B&ouml;rsenkiosk geht es <a href="https://boersenkiosk.de/PromoLink/2047" target="_blank" rel="noopener">HIER</a>.</p> <p>&nbsp;</p>

Guten Morgen aus der Redaktion: KI-Panik nach Midterms - Amazon, Microsoft fest und überzeugende Zahlen im DAX

<p><strong>Die Wall Street sortierte sich gestern nach den US-Wahlen mit blauer Welle neu.</strong> Der Dow gewann gestern 3 %, der S&amp;P 500 legte 1,6 % und der Nasdaq Composite 1,4 % zu. Konsumwerte, Banken und Gesundheit waren gesucht. &Ouml;l- und Gaswerte gehen mit dem sinkenden &Ouml;lpreis schwach. Ein neuerlicher Angriff auf den Iran zeichnet sich nach ersten Regierungsaussagen nicht ab. Auch R&uuml;stungs- und KI-Aktien standen unter Druck.</p> <p><strong>Innerhalb der Technologie gingen die Kurse weit auseinander.</strong> Microsoft gewann 6,7 %, Amazon z.B. 6,1 %. Wie wir die Hyperscaler nach den Zahlen einsch&auml;tzen, arbeiten wir im aktuellen Aktion&auml;rsbrief unter der Lupe umfangreich auf.</p> <p>Den Aktion&auml;rsbrief gibt es in einer Sonderaktion um 50 % reduziert als Einzelabruf im B&ouml;rsenkiosk. Hier geht es zum Aktion&auml;rsbrief: <a href="https://boersenkiosk.de/PromoLink/2047">https://boersenkiosk.de/PromoLink/2047</a></p> <p><strong> Dagegen verloren Vertiv knapp 13 % und Rechenzentrumsentwickler Hut 8 gut 23 %.</strong> Fast alle KI-Halbleiter- und KI- Infrastrukturwerte wurden weiter in den Keller gerammt und n&auml;hern sich einer stark &uuml;berverkauften Zone. Hintergrund:</p> <p>Nach demokratischen Wahlsiegen in wichtigen Rechenzentrumsstaaten werden strengere Genehmigungen und Bauverz&ouml;gerungen erwartet. Goldman Sachs sieht rund 45 % der geplanten US-Kapazit&auml;t m&ouml;glichen Einschr&auml;nkungen ausgesetzt. Das sind noch keine Projektstreichungen - aber:</p> <p>Schon sp&auml;tere Lieferabrufe k&ouml;nnten die Umsatz- und Gewinnsch&auml;tzungen der Ausr&uuml;ster Richtung belasten. Bei den gro&szlig;en Cloudkonzernen setzt der Markt dagegen auf geringere Investitionsausgaben und h&ouml;here freie Mittelzufl&uuml;sse. Von der Rotation raus aus KI profitiert der DAX, gestern mit knapp neuem Allzeithoch.</p> <p><strong>Im DAX &uuml;berzeugten Continental und Heidelberg Materials.</strong> Continental erreichte eine bereinigte operative Marge von 14,9 % und erh&ouml;hte die Jahresprognose. Die Aktie gewann im Tagesverlauf rund 6,7 %. Heidelberg Materials (s. Chart) meldete 6,41 Mrd. &euro; Umsatz statt erwarteter 6,19 Mrd. &euro;. Das operative Ergebnis &uuml;bertraf mit 1,28 Mrd. &euro; ebenfalls den Konsens. Die Aktie stieg rund 9,5 %.</p> <p><strong>Nach US-B&ouml;rsenschluss setzte Coherent dennoch ein positives Signal f&uuml;r die KI-Infrastruktur: </strong>Umsatz und Gewinn schlugen die Erwartungen - auch beim Ausblick. Die Aktie holte die Tagesverluste gestern nachb&ouml;rslich komplett auf. AppLovin sprang nach starken Zahlen und einem &uuml;berzeugenden Ausblick zeitweise knapp 23 %.</p> <p><strong>Heute berichten unter anderem Deutz, Rheinmetall, Commerzbank und Deutsche Telekom.</strong> Im KI-Bereich stehen Core Scientific sowie am Abend IREN als Test f&uuml;r die Neoclouds und Applied Optoelectronics im Blick.&nbsp;</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe</p> <p>&nbsp;</p>

DANONE profitiert vom Trend zu gesundheitsorientierter Ernährung

<p>Proteinreiche Produkte, Darmgesundheit und medizinische Ern&auml;hrung treiben das Gesch&auml;ft. Umsatz in Q3 organisch + 4,0 % auf 7,23 Mrd. &euro;, etwas st&auml;rker als die erwarteten 3,7 %. Die Sparte Spezialern&auml;hrung wuchs um 4,7 %. Ihr Vorteil: Im ersten HJ erreichte sie eine operative Marge von 22,1 %, verglichen mit 13,3 % im Konzern. Ein h&ouml;herer Anteil dieses Gesch&auml;fts st&auml;rkt damit die Profitabilit&auml;t. Allerdings steuerten Mengen und Produktmix nur 0,4 Prozentpunkte zum Q3-Wachstum bei. Die &uuml;brigen 3,6 Punkte stammten aus Preiserh&ouml;hungen. Preissetzungsmacht ist jedoch vorhanden, wie die Historie belegt. Die Jahresprognose von 3 bis 5 % organischem Umsatzplus und &uuml;berproportional steigendem operativen Gewinn wurde best&auml;tigt. Ein 2027er-KGV von 15,7 ist f&uuml;r einen defensiven Wachstumswert angemessen. Trendinvestment mit der Chance auf 6 % Kursgewinn p. a. zzgl. 3,5 % Dividende.&nbsp;</p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="https://www.bernecker.info/aktionaersbrief">&bdquo;Der Aktion&auml;rsbrief&ldquo;</a>, Ausgabe 45.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>Silber durchgerutscht, Gold k&auml;mpft</p> <p>AIXTRON: Bloomberg-Konsens sieht Potenzial</p> <p>US-Restaurantbetreiber: R&uuml;cksetzer kaufen?</p> <p>Das Zahlentheater von AMAZON, ALPHABET und MICROSOFT unter der Lupe</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter<a href="https://www.bernecker.info/"> www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>

Airbus: UBS wird vorsichtiger

<p>Die UBS hat ihr Kursziel f&uuml;r die Airbus-Aktie von 240 auf 230 &euro; reduziert, aber die Einstufung auf &bdquo;Buy&ldquo; best&auml;tigt. Der Flugzeugbauer d&uuml;rfte 2026 besser abschneiden als erwartet. Der Blick am Markt richte sich aber bereits auf das kommende Jahr, in dem Airbus leicht hinter den Erwartungen zur&uuml;ckbleiben k&ouml;nnte, hie&szlig; es in der heute ver&ouml;ffentlichten Studie der Schweizer Gro&szlig;bank.</p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>

SHOPIFY enttäuschte bei Details.

<p><strong>Der kanadische eCommerce-Dienstleister erhielt gestern trotz einer Umsatzsteigerung um 31,6 % auf 3,74 Mrd. US$ sowie einer Free Cashflow-Marge von 22 % eine negative B&ouml;rsenquittung.&nbsp;</strong></p> <p><strong>&bdquo;GMV&ldquo;. </strong>Der genannte Konzernumsatz entspricht 3 % Anteil an den von SHOPIFY-Systemen unterst&uuml;tzten Handelserl&ouml;sen (119,1 Mrd. $), auch &bdquo;Gross Merchandising Volume&ldquo; (GMV). Dieses hatten Analysten mit 120,0 Mrd. $ angesetzt &ndash; Teilziel verfehlt.&nbsp;</p> <p><strong>Ein Teil vom Umsatz entsteht mit h&ouml;herem Bindungsfaktor.</strong> H&auml;ndler zeichnen Abonnements auf SHOPIFY-Dienstleistungen. Der Subscription Revenue wurde im Quartal mit 836 Mio. $ beziffert, im Konsens war aber 848 Mio. $ vorgesehen &ndash; Teilziel verfehlt.&nbsp;</p> <p><strong>Ergebnis und Ausblick.</strong> Operativ verdiente der Konzern 568 Mio. $ (+ 66 %) und auch beim Free Cashflow wuchs SHOPIFY mit + 61 % auf 816 Mio. $ enorm. F&uuml;r das laufende Quartal setzen die Kanadier ein Wachstum etwas oberhalb von 30 % an &ndash; dennoch:&nbsp;</p> <p><strong>Nach minus 8,7 % im regul&auml;ren Handel ging es nachb&ouml;rslich (minus 0,9 %) weiter nach unten.</strong> Als die SHOPIFY-Aktie am 12. Oktober das Jahreshoch 180,88 $ markierte, blieb sie knapp unter dem Ende Oktober 2025 entstandenen Allzeithoch 182,19 $. Das bedeutet in der Charttechnik eine Widerstandszone, ein Doppeltop ist sichtbar geworden.</p> <p><strong>Komplettes Zur&uuml;cktauchen an das Jahrestief 94,00 $ w&auml;re zwar eine &Uuml;berraschung.</strong> Dennoch hat man es mit einem Kauf der Aktie jetzt (21 % unter dem Jahreshoch) nicht unbedingt eilig.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>

Die Demokraten in Amerika haben gewonnen: Wer gewinnt und wer verliert?

<p style="text-align: justify;">Der deutliche Sieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen kam keineswegs v&ouml;llig &uuml;berraschend. Dass die Demokraten nach den bisherigen Hochrechnungen sowohl das Repr&auml;sentantenhaus als auch den Senat zur&uuml;ckerobern, ist dennoch ein politischer Paukenschlag.</p> <p style="text-align: justify;">Die internationalen Aktienm&auml;rkte reagieren zun&auml;chst mit deutlichen Kursverlusten. Doch politische B&ouml;rsen haben bekanntlich kurze Beine. Entscheidend sind nicht die kurzfristigen Reaktionen, sondern die l&auml;ngerfristigen wirtschaftlichen Konsequenzen. Welche Branchen k&ouml;nnten vom neuen politischen Kr&auml;fteverh&auml;ltnis profitieren, welche m&uuml;ssen mit Gegenwind rechnen?</p> <p style="text-align: justify;">Auf der Gewinnerseite sehen wir vor allem das Gesundheitswesen, erneuerbare Energien und Teile der traditionellen Wirtschaft. Die Demokraten d&uuml;rften versuchen, die staatliche Gesundheitsversorgung zu st&auml;rken wovon beispielsweise Krankenhausbetreiber wie HCA HEALTHCARE und TENET HEALTHCARE profitieren k&ouml;nnten. Auch die Perspektiven f&uuml;r Solar- und Windenergie k&ouml;nnten sich verbessern.</p> <p style="text-align: justify;">Auf der Verliererseite stehen zun&auml;chst die gro&szlig;en KI-Konzerne und ihre Zulieferer. Strengere Umweltauflagen, Widerstand gegen neue Rechenzentren und h&ouml;here regulatorische Anforderungen k&ouml;nnten den milliardenschweren Ausbau der KI-Infrastruktur bremsen.</p> <p style="text-align: justify;">In der Termin-B&ouml;rse daily haben wir ein ausf&uuml;hrliches Fazit und weitere Gewinner und Verlierer f&uuml;r Sie. Wenn Sie Interesse haben, k&ouml;nnen Sie uns im Einzelabruf testen (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>

Guten Morgen aus der Redaktion: Blaue Welle macht Donald zur Duck

<p>Trump verliert beide Kammern des Kongresses und wird damit zur lame Duck. Die von vielen Marktbeobachtern gef&uuml;rchtete &bdquo;blaue Welle&ldquo; ist damit Realit&auml;t. Doch was auf den ersten Blick nach einem Belastungsfaktor f&uuml;r die B&ouml;rsen aussieht, muss keiner sein. Sitzverluste der Pr&auml;sidentenpartei sind bei Zwischenwahlen eher die Regel als die Ausnahme. Seit 1950 stand der S&amp;P 500 zw&ouml;lf Monate nach jeder Zwischenwahl h&ouml;her, im Durchschnitt um rund 15 %. Die Geschichte spricht also eher f&uuml;r als gegen steigende Kurse.</p> <p>In Asien sah man das zun&auml;chst anders. Der Nikkei verlor zeitweise rund 3,6 %, der Kospi etwa 3,2 %. Vor allem Technologie- und Halbleiterwerte gerieten unter Druck. Das Narrativ: Die Demokraten k&ouml;nnten die KI-Branche st&auml;rker regulieren und damit ihr Wachstum bremsen. Doch politische B&ouml;rsen haben bekanntlich kurze Beine. Schon am Morgen relativierten sich die Sorgen. Die europ&auml;ischen M&auml;rkte zeigten sich stabiler und der Nasdaq-100-Future drehte w&auml;hrend des Schreibens dieser Zeilen sogar wieder ins Plus, nachdem er nachts noch mehr als 2 % verloren hatte.</p> <p>Dabei hatte die Wall Street bereits vor Schlie&szlig;ung der Wahllokale eine erste Erholung eingeleitet. Der Nasdaq 100 gewann rund 0,7 %, der S&amp;P 500 legte um 0,36 % zu. Allerdings standen im S&amp;P 500 noch immer 311 Verlierer zu Buche. Die Erholung wurde also vor allem von den gro&szlig;en Technologiewerten getragen. Nachb&ouml;rslich lieferten AMD und Arista Networks weitere Argumente daf&uuml;r, dass der KI-Boom fundamental keineswegs am Ende ist.</p> <p>AMD steigerte den Umsatz um 45 % und verdoppelte nahezu sein Rechenzentrumsgesch&auml;ft. Ein starker Ausblick lie&szlig; die Aktie nachb&ouml;rslich um mehr als 6 % steigen. Arista Networks meldete sogar 58,5 % Umsatzwachstum, hob die Jahresprognose an und gewann nachb&ouml;rslich rund 12 %. Die Botschaft ist eindeutig: W&auml;hrend an der B&ouml;rse &uuml;ber das Ende des KI-Booms diskutiert wird, verdienen wichtige Zulieferer weiterhin kr&auml;ftig daran.</p> <p>Am Anleihemarkt bleiben die Zinsen ein Thema. Robuste US-Arbeitsmarktdaten lie&szlig;en die Rendite zehnj&auml;hriger Staatsanleihen gestern um rund 6 Basispunkte auf 4,95 % steigen. Heute folgen die ADP-Arbeitsmarktdaten um 14:15 Uhr und der ISM-Dienstleistungsindex um 16:00 Uhr MEZ. Beide k&ouml;nnten die Zinserwartungen erneut bewegen.</p> <p>Die Stimmung ist inzwischen ausgesprochen schlecht &ndash; und genau darin liegt auch eine Chance. Der Fear &amp; Greed Index steht bei nur 24 Punkten und signalisiert immer noch extreme Angst obwohl er seit gestern um 5 Punkte zulegte. VIX und VDAX notieren knapp &uuml;ber 20 Punkten. Das spricht f&uuml;r erh&ouml;hte Nervosit&auml;t, aber noch nicht f&uuml;r Panik. Viele Anleger hatten nach einer blauen Welle mit einem regelrechten Ausverkauf gerechnet. Stattdessen haben sich die US-Futures nach zwischenzeitlich kr&auml;ftigen Verlusten deutlich erholt. Nach der j&uuml;ngsten Korrektur, insbesondere bei Big Tech, ist das durchaus ein Signal.</p> <p>Hinzu kommt: Die Klarheit des Wahlergebnisses ist besser als eine politische H&auml;ngepartie. Ein knappes Resultat h&auml;tte Raum f&uuml;r Anfechtungen und neue Unsicherheit geboten. Stattdessen hat Trump nach anf&auml;nglichen Aussetzern den Demokraten zum Wahlsieg gratuliert und Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisiert. Das nimmt zun&auml;chst politischen Druck aus dem Markt. Dass der neue Kongress k&uuml;nftig jede Initiative des Pr&auml;sidenten durchwinkt, ist ohnehin nicht zu erwarten. Eine st&auml;rkere gegenseitige Kontrolle kann aus B&ouml;rsensicht durchaus Vorteile haben.</p> <p>Unterm Strich k&ouml;nnte die gef&uuml;rchtete blaue Welle damit zum Ausgangspunkt einer Erholung werden. Die politischen Fronten sind gekl&auml;rt, die Erwartungen der Anleger niedrig und die Gesch&auml;ftszahlen wichtiger KI-Unternehmen weiterhin stark. Ob daraus tats&auml;chlich eine nachhaltige Rally wird, muss sich erst zeigen. Aber die Voraussetzungen f&uuml;r eine Gegenbewegung sind nach den j&uuml;ngsten Kursverlusten besser, als es die Schlagzeilen zum Wahlausgang vermuten lassen.<br /><br />Die Termin-B&ouml;rse daily geht heute long, wer mitmachen will kann hier die aktuelle Ausgabe abrufen. Das geht per Einzelabruf oder im Abo. (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>)<br /><br />In der Bernecker Daily schauen wir heute kurz und knapp auf diese Themen:</p> <p>AMD: Der Chipkonzern liefert neue Argumente f&uuml;r den KI-Boom und zeigt, warum Anleger trotz der j&uuml;ngsten Skepsis wieder genauer hinschauen sollten.</p> <p>PALANTIR: Das Wachstum bleibt spektakul&auml;r, doch hinter den gl&auml;nzenden Zahlen tauchen erste Fragen auf, die Anleger nicht ignorieren sollten.</p> <p>MICHAEL BURRY: Der bekannte Starinvestor baut seine Wetten aus und sieht bei einem angeschlagenen US-Finanzdienstleister &uuml;berraschend gro&szlig;es Potenzial.</p> <p>PFIZER: Beim Pharmariesen kommt wieder Bewegung ins Spiel, und eine wichtige Kursmarke k&ouml;nnte &uuml;ber die n&auml;chste Etappe entscheiden.</p> <p>BIOM&Eacute;RIEUX: Der franz&ouml;sische Diagnostikspezialist sendet ein vielversprechendes Signal, das auch f&uuml;r zwei deutsche Labortechnikwerte interessant werden k&ouml;nnte.</p> <p>EVONIK: Beim Spezialchemiekonzern kommt Bewegung in die Zahlen und die Konzernstruktur, w&auml;hrend im Hintergrund weiterhin eine spannende &Uuml;bernahmefrage steht.</p> <p>BAYER: Bessere Gesch&auml;ftszahlen, neue Hoffnungstr&auml;ger und klare Aussagen zur Konzernstrategie k&ouml;nnten der Aktie zus&auml;tzlichen R&uuml;ckenwind geben.<br /><br />Die Bernecker daily gibt es auch im Einzelabruf und im Abo. (<a href="https://bernecker.info/bernecker-daily">KLICK HIER</a>)<br /><br />Ich w&uuml;nsche Ihnen eine erstklassige Wochenmitte<br /><br />Jens Brahm</p>

Bayer: JPMorgan bestätigt Kursziel

<p>Nach den heute pr&auml;sentierten positiven Q3-Zahlen hat JPMorgan f&uuml;r Bayer die Einstufung auf &bdquo;Overweight&ldquo; und das Kursziel von 61 &euro; best&auml;tigt. Dank des starken Pharmagesch&auml;fts habe das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) positiv &uuml;berrascht. Insgesamt d&uuml;rften die Anleger die Resultate positiv aufnehmen, f&uuml;hrte JPMorgan weiter aus.</p> <p>Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p>

DRAX GROUP plant KI-Rechenzentrum am Pelletkraftwerk.

<p><strong>Der Stromversorger bzw. die &bdquo;Renewable Energy Company&ldquo; f&uuml;hrt am Morgen den FTSE 250 mit + 8,5 % an.</strong> DRAX-Historie in Kurzform: Wurzeln in der Kohleverstromung 1967, b&ouml;rsennotiert seit 2005, Umstellung auf Holzpellets 2012 eingeschlagen, seit Juli 2026 Solar- und Windenergie im Portfolio.</p> <p><strong>Heute gab DRAX den Plan bekannt, am Standort in North Yorkshire ein KI-Rechenzentrum zu errichten.</strong> Geplant ist somit ein Datacenter, dessen Stromversorgung auf Pellets basiert. Kooperationspartner sind BROOKFIELD und dessen KI-Infrastrukturplattform Radiant. Im Endausbau soll eine Leistung von 1 GW erreicht werden, als Ausbaustufen sind 100 MW (2028) und 500 MW (2031) geplant. F&uuml;r die erste Phase ist ein Investitionsvolumen von 2,5 Mrd. GBP und im Endausbau mehr als 20 Mrd. GBP vorgesehen.</p> <p><strong>Laut CEO Will Gardiner soll der KI-Plan dazu beitragen, den Bestand des traditionsreichen Kraftwerk-Standorts zu sichern.</strong> Die DRAX-Aktie bewegt sich heute wieder auf ihr Allzeithoch vom Februar zu.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>

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Referenzen

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Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Walter R.

10.09.2026

Vielen Dank, Herr Brahm. Ich bin mir sicher einen Service dieser Art habe ich noch nie erlebt. So ein Umgang mit Kunden dürfte schon extrem selten sein. Glückwunsch an Bernecker.

Christoph St.

10.09.2026

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich bin und bleibe natürlich den Bernecker Börsenbriefen treu und bin mit den aktuell abonnierten Formaten sehr zufrieden. Natürlich liegt das Bernecker Team nicht immer richtig oder Sichtweisen ändern sich, man geht aber auch immer offen und ehrlich damit um, was ich besonders schätze.

Martin L.

02.06.2026

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Kolumne "Guten Morgen aus der Redaktion". Insbesondere in Situationen wie dem beginnenden Irankrieg hat mir das viel geholfen.

Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

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