<p>Die Übernahme von ACSM zu 169 Mio. €, einem spanischen Anbieter von Lösungen für die Installation von Unterseekabeln, macht Sinn. ACSM übernimmt dabei Aufgaben wie Unterwasservermessung, Routenplanung und die Vorbereitung des Meeresbodens. Die Übernahme erfolgt zu einem deutlich niedrigeren EBITDA-Multiple (6,6), als Prysmian selbst bewertet wird. Prysmian erhält mit einem Auftrag über 2,3 Mrd. € für einen britischen Interconnector noch höhere Visbilität. Der Auftragsbestand der Transmission-Einheit lag im dritten Quartal 2025 bei etwa 16 Mrd. €, was rund dem Fünffachen der Umsätze der letzten zwölf Monate entspricht.</p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">„Der Aktionärsbrief“</a>, Ausgabe 06.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>- Project Vault: Alle geben Gas - nur Europa schläft</p> <p>- SAP: Kaufchance nach der Kursskalpierung?</p> <p>- NEMETSCHEK nach dem Absturz: Die Aussichten</p> <p>- Unter der Lupe: Update Uran</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p style="text-align: justify;">Der Windkraftanlagenbauer hat von OX2, einem schwedischen Projetentwickler für erneuerbare Energien, einen Auftrag über die Lieferung und Installation von 27 Turbinen des Typs N163/6.X (Gesamtleistung 189 MW) erhalten. Der Auftrag umfasst außerdem noch ein Servicevertrag mit einer Laufzeit von 25 Jahren. Die Anlagen in der sogenannten Kaltklimavariante mit Anti-Icing-System werden im Windpark Fageråsen errichtet. Der in der mittelschwedischen Region Dalarna gelegene Windpark soll 2028 ans Netz gehen. Das Fageråsen-Projekt stärkt Position von Nordex in den „Kaltklima-Märkten“ wie Nordeuropa. Die Nordex-Aktie war jahrelang ein echter Bremsklotz in vielen Depots. Der Titel war vor geraumer Zeit sogar schon mal zu Gast in unserer Serie Finger weg!. Wer den Titel im Portfolio hatte, durfte sich regelmäßig über die unterdurchschnittliche Perfomance ärgern. Dass ist seit 11 Monaten vorbei, denn seit Februar 2025 hat sich ein Aufwärtstrend etabliert. Das hat das KGV allerdings auch schon auf 25 getrieben.</p> <p style="text-align: justify;"> </p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus dem Marktkompass beim Bernecker Börsenkompass. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, dann klicken Sie <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">hier</a>. In der Artikelübersicht finden Sie alle Nachrichten und Themen. Wenn Sie unsere Inhalte spannend finden, können Sie uns einen Monat kostenlos testen. Das geht ganz einfach über diesen Link <a href="https://v.finanzen100.de/berneckerboersenkompass/">hier</a>. </p>
<p style="text-align: justify;">Auch der Ausblick blieb unter dem Konsens, deshalb muss Alex Chriss gehen. Ab 1. März übernimmt HP-INC.-Chef Enrique Lores, bis dahin führt CFO Jamie Miller interimistisch. Die Aktie fiel um rund 16 %. Im Weihnachtsquartal stieg der Umsatz um 4 % auf 8,68 bis 8,7 Mrd. $ und verfehlte damit die Wall-Street-Schätzung von 8,80 Mrd. $. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag mit 1,23 $ ebenfalls unter dem Konsens von 1,28 $. Das Zahlungsvolumen stieg währungsbereinigt um 6 % auf 475,1 Mrd. $. Das margenstarke Branded-Checkout-Wachstum kühlte auf 1 % ab nach 6 % im Vorjahr. Für 2026 stellt das Management beim bereinigten Gewinn je Aktie einen Rückgang im niedrigen einstelligen Bereich bis maximal leichtes Wachstum in Aussicht, der Markt rechnete aber bisher mit etwa 8 % Plus. Auch wenn die Aktie mit KGV 8 spottbillig ist, nach dem gestrigen Verkaufssignal nun zumindest eine Bodenbildung abwarten!</p>
<p>Operativ sehen die Analysten den Boden bereitet für Wachstum: Der Möbelhändler ist inzwischen in 22 europäischen Ländern aktiv, 2026 folgt der Eintritt in den UK-Markt. Für 2025–2027 erwarte Berenberg ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 6,5 % p. a., wobei das Wachstum beim Gewinn je Aktie dank schlanker Kostenstruktur bei über 35 % p. a. liegt. Ein KGV von 14 bzw. 11 für 2026/2027 erscheint attraktiv, zumal man über Netto-Cash von rund 55 Mio. € verfügt. Nach Ausbruch auf ein neues Hoch hat die Aktie weiteres Aufholpotenzial. Die Analysten haben ein Kursziel von 25 € ausgegeben. Mit Stop bei 13 € kann man Berenberg hier folgen.</p>
<p>Softwareaktien stehen seit Wochen massiv unter Druck. Seit dem Hoch im Juli 2025 hat der Sektor zwischen 30 % und 40 % an Marktkapitalisierung verloren. Auslöser ist allerdings nicht eine plötzliche operative Schwäche als vielmehr die Sorge, Generative AI und agentische Systeme könnten Software obsolet machen bzw. klassische SaaS-Geschäftsmodelle strukturell angreifen. Die Bewertung ist in diesem Zug auf ein Niveau gesunken, dass den Sektor in den Fokus von Schnäppchenjägern rückt. Das 12-Monats-Forward-KGV der europäischen Softwarewerte z. B. ist von 33 auf rund 22 gefallen und liegt damit deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 34. Die größten KI-Risiken für die Branche lauern dort, wo Geschäftsprozesse wenig komplex, stark datengetrieben und preislich niedrig angesetzt sind – etwa im klassischen Accounting. Besser geschützt sind Anbieter mit missions-kritischen Systemen, hoher Prozesskomplexität, regulierten Endmärkten und strukturierten Daten, da hier KI eher ergänzend als substituierend wirkt. Entsprechend schneiden Design- &-Bau-Software oder Enterprise-ERP robust ab.</p> <p><strong>Nemetschek: KI-Chance statt -Risiko</strong></p> <p>Beim Bausoftwarespezialisten KI als Wachstumstreiber in den Fokus. Nemetschek ist strukturell deutlich besser gegen Disruption durch neue, reine KI-Anbieter geschützt als viele andere Softwareunternehmen. Der Konzern ist – abgesehen vom Media- & Entertainment-Geschäft (rund 10 % des Umsatzes) – tief in den Märkten für Architekture, Engineering & Bau verankert, die durch hochkomplexe, interdisziplinäre Workflows sowie strenge regulatorische und haftungsrechtliche Anforderungen geprägt sind – das sind Markteintrittsbarrieren.<br />Gleichzeitig hat Nemetschek in den vergangenen Quartalen erhebliche Fortschritte bei der Integration von KI-Funktionalitäten über das gesamte Markenportfolio hinweg erzielt. Damit rücken nicht nur Effizienzgewinne für Kunden, sondern vor allem konkrete Monetarisierungschancen in den Vordergrund. Trotz dieses verbesserten langfristigen Ausblicks notiert die Aktie nahe einem 2-Jahres-Tief. <br />Besonders deutlich dürfte sich die KI-Monetarisierung im „Build-Segment“ zeigen. Für Bluebeam, die größte Marke innerhalb des Segments, wird ab 2026 ein spürbarer Ergebnisbeitrag erwartet. Treiber ist der globale Roll-out von Bluebeam Max (geplant ab Q1), einer Premium-Abo-Stufe mit erweiterten KI-Funktionen. Dazu zählen agentische Workflows und natürliche Sprachinteraktion, ermöglicht durch die Integration von Claude von Anthropic. Mit der internationalen Einführung dürfte sich der adressierbare Markt deutlich erweitern und ein größerer Teil der Nutzerbasis in höherwertige, KI-gestützte Tarife migrieren. Im Design-Segment fällt die Entwicklung weniger dynamisch, aber konstruktiv aus. Nemetschek hat die KI-Funktionen bei zentralen Marken wie Vectorworks, Allplan und Graphisoft spürbar ausgebaut. Das erhöht die Bindung an Wartungs- und Abo-Modelle und sollte mittelfristig die Conversion verbliebener Lizenzkunden unterstützen. Aufgrund des reiferen Marktumfelds ist hier mit einer moderaten, aber nachhaltigen Beschleunigung zu rechnen.</p> <p>Ergänzend zur SAP-Empfehlung in FB 05/2026 nehmen wir Nemetschek neu auf die Empfehlungsliste. Mit KGV 29 notiert der Wert gut 60 % unter 10-Jahresdurchschnitt (47). Wir trauen der Aktie zunächst eine Rückkehr auf 100 € zu. Initialer Stop bei 70 €.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wall Street tendierte gestern deutlich schwächer. Insbesondere im Software- und im KI-Sektor waren die Abschläge deutlich. Folgerichtig gab es im NASDAQ100 mit -1,55% den größten Abschlag. Im DOW JONES und im S&P500 Equal Weighted waren die Abschläge mit -0,2% moderat. Der RUSSELL2000 und der DJ Transportation Index konnten sogar zulegen. </p> <p style="text-align: justify;">Interessant waren gestern die Narrative: Auf der einen Seite tendierten Software und Beratung gestern schwächer wegen befürchteter Disruption durch KI. Andererseits notierten viele KI-Werte schwach, wegen steigender Finanzierungssorgen. Bei einem Unternehmen aus dem Sektor Beratung schauen wir genauer hin. Außerdem werfen wir einen Blick auf die fortgesetzte Verzweiflung bei PayPal und auf NORDEX, die im Schatten des neuen Windkraft-Bundes der Nordsee-Anrainer profitieren.</p> <p style="text-align: justify;"> </p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus dem Marktkompass beim Bernecker Börsenkompass. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, dann klicken Sie <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">hier</a>. In der Artikelübersicht finden Sie alle Nachrichten und Themen. Wenn Sie unsere Inhalte spannend finden, können Sie uns einen Monat kostenlos testen. Das geht ganz einfach über diesen Link <a href="https://v.finanzen100.de/berneckerboersenkompass/">hier</a>. </p>
<p>Der Pharmakonzern konnte ein unerwartet starkes Schlussquartal vorweisen und damit besser abschneiden als gedacht. Der Umsatz von GSK klettert im vergangenen Jahr um 4 % auf knapp 32,7 Mrd. Pfund, währungsbereinigt betrug der Zuwachs sogar 7 %. Damit erreichte der Konzern das obere Ende der eigenen Prognosespanne. Im neuen Jahr soll der Erlös nun abseits der Währungskurse um 3 bis 5 % anziehen und für den um Sondereffekte bereinigten operativen Gewinn wird wechselkursbereinigt ein Zuwachs von 7 bis 9 % erwartet. Die positive Dynamik dürfte sich also auch im Jahr 2026 fortsetzen. Daher bestätigte man die Ziele für das laufende Jahr und die Umsatzprognose bis 2031. Die Aktie legte im frühen Handel leicht zu. </p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p> </p> <p>Im vergangenen Jahr hatte GSK operativ knapp 9,8 Milliarden Pfund verdient, das waren sieben (währungsbereinigt elf) Prozent mehr als vor einem Jahr. Unter dem Strich legte der auf die Aktionäre entfallende Gewinn auf rund 5,7 Milliarden Pfund zu. Im Vorjahr hatten höhere Kosten den Überschuss noch auf knapp 2,6 Milliarden Pfund schrumpfen lassen.</p> <p>Die GSK-Aktie gewinnt in London zeitweise 1,46 Prozent auf 19,74 GBP. </p>
<p>An dieser Stelle veröffentlichen wir stets mittwochs kurz nach 9:00 Uhr die Transaktionen für unsere Portfolios im Aktionärsbrief. Die Umsetzung folgt einen Tag später zum Eröffnungskurs. Sofern Portfolio-Transaktionen an anderen Tagen stattfinden, wird das ebenfalls an dieser Stelle bekanntgegeben.</p> <p>Die hohen Volatilitäten in den Rohstoff-, Devisen- und Kryptomärkten haben auch die Aktienmärkte tangiert. Dazu kommen erhebliche Unsicherheiten in einzelnen Sektoren. Im Fokus steht der Software-Sektor mit dem nächsten Tiefschlag. Anthropic präsentierte Claude Code. Die KI recherchiert nun selbstständig in komplexen Code-Basen, schreibt Tests und führt Builds aus, womit die Grenze zwischen menschlicher Steuerung und autonomer Software-Erstellung faktisch gefallen ist. Das trifft besonders die reinen Datenanbieter. Wie SAP oder Nemetschek hinsichtlich KI-Disruption zu sehen sind beleuchten wir in der neuen Ausgabe. Vor diesem Hintergrund haben wir unsere geplante Neuaufnahme im Spekulativen Portfolio (Wochenverlauf – 1 %) etwas nach hinten geschoben. Deutliche Zugewinne verzeichnete gegen den Trend das Allround Portfolio, welches von einer Gruppenrotation rein in Value profitiert. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p>
<p style="text-align: justify;">Der Fokus liegt klar auf zwei Themen: Der Dynamik im Rechenzentrumsgeschäft und dem Fortschritt im KI-Produktzyklus. Erwartet wird ein Gewinn je Aktie von 1,32 $, was einem Plus von rund 21 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Umsatz wird um 25,6 % höher bei 9,67 Mrd. $ erwartet. Die Lieferung von KI-Beschleunigern nach China bietet Upside, das Wachstum basiert auf westlichen Märkten. Die Statistik spricht für AMD: In den vergangenen zwei Jahren übertraf AMD die Gewinnschätzungen in 75 % der Fälle und die Umsatzschätzungen sogar durchgehend. Die Markttechnik rät ungeachtet der Fundamentaldaten zur Vorsicht. Bei 267 $ droht ein Doppeltop. Ein neues Kaufsignal wird erst bei einem neuen Hoch generiert. Abwarten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der jüngsten Kursschwäche starteten die US-Börsen am Montag eine Kurserholung. Der Dow Jones beendete den Handel mit einem Plus von 1,05 % bei 49.407 Punkten. Der marktbreite S&P 500 legte um 0,54 % auf 6.976 Punkte zu, während der Technologieindex Nasdaq 100 0,73 % höher bei 25.738 Punkten schloss. Bei Gold und Silber setzte dagegen nach dem jüngsten Kurscrash eine Stabilisierung ein, die sich auch heute Morgen fortsetzte. Der Dax sprang nach der Eröffnung schnell über die wichtige Marke von 25.000 Punkten und notiert im frühen Handel rund 0,9 % im Plus</p> <p style="text-align: justify;"> </p> <p style="text-align: justify;">Das ist ein Auszug aus dem Marktkompass beim Bernecker Börsenkompass. Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen, dann klicken Sie <a href="https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/">hier</a>. In der Artikelübersicht finden Sie alle Nachrichten und Themen. Wenn Sie unsere Inhalte spannend finden, können Sie uns einen Monat kostenlos testen. Das geht ganz einfach über diesen Link <a href="https://v.finanzen100.de/berneckerboersenkompass/">hier</a>. </p>
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Volker Schulz
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