<p>Laut der heute vorgelegten Halbjahreszahlen für die ersten sechs Monate 2026 sank zwar der ausgewiesene Nettogewinn leicht, gefeiert wird der Automobilkonzern aber dafür, dass der Umsatz auf einen Rekordwert stieg. Der Umsatz kletterte im ersten Halbjahr 2026 um 15 % auf 173,60 Mrd. Renminbi nach 151,39 Mrd. Renminbi im Vorjahreszeitraum. Der den Anteilseignern zurechenbare Gewinn sank hingegen von 9,26 Mrd. Renminbi auf 9,09 Mrd. Renminbi - ein Rückgang von rund 2 %. Der bereinigte Kerngewinn wiederum, der Fremdwährungseffekte und Wertminderungen ausklammert, stieg um 46 % auf 9,68 Mrd. Renminbi. Auf Quartalsbasis lag der Gewinn im zweiten Quartal 2026 bei 4,9 Mrd. Renminbi und damit 36 % über dem Vorjahreswert und traf die Analystenschätzungen; der Umsatz legte um 15 % auf 89,8 Mrd. Renminbi zu. Das robuste Exportgeschäft wirkte dabei der schwachen Nachfrage in China entgegen. Der Gesamtabsatz erreichte im ersten Halbjahr 1.422.958 Fahrzeuge, ein Plus von 1 % und nach Unternehmensangaben ein historischer Bestwert für ein erstes Halbjahr! Das muss gefeiert werden!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>… sondern der Energiesektor mit einer regelrechten Gewinnexplosion im zweiten Quartal. Darauf weisen Daten von FactSet hin (Meldung vom 07.08.2026). FactSet kombiniert dabei bereits gemeldete Ergebnisse mit den Analystenschätzungen für die noch ausstehenden Unternehmen ("blended"). Der Aussagewert ist hoch, zumal sich per Stichtag bereits 88 % der Unternehmen im S&P 500 haben in die Karten schauen lassen.</p> <p>Schon der breite US-Markt (S&P 500) hat in Q2 beim Gewinnwachstum extrem stark performt mit 50,4 %. Selbst wenn man Alphabet und Amazon als besonders markante Fälle herausrechnet, verbleibt ein unterstelltes Gewinnwachstum beim S&P 500 von 32,0 %, was immer noch sehr beachtlich wäre. Dagegen allerdings …</p> <p>… stand ein noch viel steileres Wachstum im Energiesektor mit 147,0 %. Ähnlich ist das Bild beim Umsatz: Plus 15,0 % für die Unternehmen des S&P 500 ist beachtlich. Damit blieb der breite Markt allerdings weit hinter den Energiebereich zurück, der auf plus 42,5 % kam. Die Daten dieses Artikels beziehen sich auf den Zwischenstand für die Berichtssaison, gemeldet von FactSet am 07.08.2026.</p> <p>Lust auf weitere Expertenbetrachtungen aus der Bernecker-Redaktion? Jetzt kostenlosesn Newsletter abonnieren: <a href="https://www.bernecker.info/newsletter-lp" target="_blank" rel="noopener">Hier klicken</a></p>
<p>Bank of America nimmt die Aktie neu mit Buy und 71 Euro Kursziel auf. Bei einem aktuellen Tradegate-Kurs von rund 53,62 Euro ergibt sich noch ein rechnerisches Potenzial von 32,4 %, obwohl die Aktie heute bereits gut 6 % zulegt. Analyst Reinhardt van der Walt erwartet durch den EU-Handelsschutz Spielraum für eine 18 % höhere EBITDA-Schätzung 2027 gegenüber dem aktuellen Konsens. Zusätzlich nennt er die HKM-Übernahme und den verschobenen SALCOS-Kapazitätsausbau als Argumente für bessere Free Cashflows und schnelleren Schuldenabbau.</p> <p>Solche Meldungen u.a. gibt es regelmäßig in unserem Newspilot: <a href="https://www.bernecker.info/news/list/alle">https://www.bernecker.info/news/list/alle</a></p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p>
<p>Sofort verfügbares Kupfer in London wird knapp. Der Cash-Preis liegt inzwischen mehr als 416 $/t über dem 3-Monats-Preis. Das ist die stärkste Backwardation seit 2021. Marktteilnehmer zahlen also einen erheblichen Aufpreis, wenn sie Kupfer kurzfristig benötigen. Große Mengen sind in den vergangenen Monaten in die USA geflossen. Dadurch sind die COMEX-Lager hoch, das im LME-System verfügbare Metall aber immer knapper.</p> <p> </p>
<p><strong>Die fünf wichtigsten Termine sind: </strong></p> <p><strong>Walmart, Donnerstag ca. 13:00 Uhr: </strong>Der breiteste Einzelindikator für den US-Konsum. Interessant werden vergleichbare Umsätze, E-Commerce, Werbung und die Margenentwicklung. Der Konsens verlangt rund 5,3 % Umsatzwachstum und etwa 9 % Wachstum beim bereinigten EPS. </p> <p><strong>Alibaba, Donnerstag vor US-Börsenstart: </strong>Wichtig sind Cloud und AI sowie die Frage, wie stark die Investitionen in den Liefer- und Quick-Commerce-Wettbewerb auf die Profitabilität drücken. </p> <p><strong>Analog Devices, Mittwoch 13:00 Uhr: </strong>Der Konsens von 3,91 Mrd. $ liegt rund 36 % über dem Vorjahresumsatz, beim bereinigten EPS beträgt das erwartete Wachstum sogar gut 60 %. Damit ist die Messlatte hoch. </p> <p><strong>Home Depot, Dienstag vor US-Börsenstart: </strong>Wichtiger Test für Wohnungsmarkt, Renovierungen und größere diskretionäre Anschaffungen. Der Umsatz soll von 45,3 auf 47,27 Mrd. $ steigen. </p> <p><strong>Xiaomi, Dienstag 13:30 Uhr: </strong>Neben Smartphones wird vor allem das EV-Geschäft interessant.</p>
17-Aug. 08:50
Guten Morgen aus der Redaktion: Fed, Nvidia, Alibaba, Stripe und Anthropic mit explodierendem Wachstum
<p><strong>Die neue Börsenwoche startet ereignisarm, aber immerhin mit festeren Technologiewerten in China, leicht positiven US Futures und einem schwächeren Dollar.</strong> Schwache US Konjunkturdaten haben die Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung der Fed deutlich reduziert.</p> <p>Am Terminmarkt liegt die Wahrscheinlichkeit einer Fed Erhöhung im September inzwischen unter 30 %, nach rund 50 % vor einer Woche. Goldman Sachs Chefökonom Jan Hatzius hält eine Anhebung im September für sehr unwahrscheinlich und die aktuelle Marktpreisbildung weiterhin für zu restriktiv. Am kurzen Ende nimmt der unmittelbare Inflations- und Fed-Druck etwas ab. Am langen Ende verlangt der Markt weiterhin eine hohe Rendite (s. Chart unten). Das hilft weiterhin besonders dem Bankensektor. </p> <p><strong>Der Hang Seng steigt rund 1,8 %, der Shanghai Composite 1,0 %. Besonders gefragt sind Technologiewerte: </strong>Der Hang Seng Tech verzeichnet seine beste Sitzung im August, auch ChiNext und Star50 legen zu. Der ChiNext liegt inzwischen rund 16 % über seinem Juli Tief. Japans TOPIX verliert 0,3 %. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen steigt auf 2,925 %, den höchsten Stand seit 1996. In Südkorea ist Feiertag. Gleichwohl zeigen die Taxen für SK Hynix oder Samsung bei L&S weiter nach oben. </p> <p>S&P 500 Futures gewinnen rund 0,2 %, Nasdaq 100 Futures 0,4 % und Euro Stoxx 50 Futures 0,3 %. Der DAX startet um 26.475 Punkte. Der Bloomberg Dollar Spot Index verliert 0,2 %, der Euro steigt auf 1,1588 Dollar. Zehnjährige US Treasuries rentieren mit 4,68 %, zweijährige mit 4,15 %. Am Mittwoch versteigert das US Finanzministerium 20 jährige Anleihen über 16 Mrd. Dollar. Die aktuelle Indikation liegt bei rund 5,27 %.<strong> </strong></p> <p><strong>Von den Unternehmen: </strong></p> <p><strong>Anthropic </strong>meldet für das zweite Quartal laut Bloomberg einen mindestens 14 fachen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr. Das hilft dem ganzen KI-Sektor.</p> <p><strong>Alibaba </strong>kommt mit seinen offenen KI Modellen auf mehr als 3 Mrd. Downloads in sechs Monaten.</p> <p><strong>Nvidia </strong>spricht laut The Information über eine Investition von bis zu 3 Mrd. Dollar in das Softbank gestützte Rechenzentrumsprojekt SB Energy in Ohio.</p> <p><strong>Stripe </strong>soll die Übernahme der KI Plattform OpenRouter für mehr als 7 Mrd. Dollar vereinbart haben.</p> <p>Morgen achte ich besonders auf <strong>Home Depot</strong> nach zuletzt schwächeren Konsumentendaten aus den USA. </p> <p>Weitere spannende Börsenthemen nebst Ideengenerierung gibt es hier: <a href="https://www.bernecker.info/news/list/alle">https://www.bernecker.info/news/list/alle</a></p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans. A. Berneckerbörsenbriefe</p>
<p>Peter Thiel positioniert sich neu. Das am Freitag veröffentlichte 13F-Filing von Thiel Macro für das zweite Quartal zeigt erstmals seit zwei Quartalen wieder ein größeres Aktienportfolio. Die Meldung wurde am 14. August bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht und bezieht sich auf den Stand vom 30. Juni.</p> <p>Ein großer Teil des Kapitals fließt neben Amazon in Energieversorger und Unternehmen, die vom steigenden Strombedarf profitieren können.</p> <p>Rechenzentren benötigen enorme Mengen Strom. Dazu kommen Investitionen in Netze, Kühlung und die gesamte elektrische Infrastruktur. </p> <p>Dieses Thema beschäftigt uns im Aktionärsbrief bereits seit Längerem. SCHNEIDER ELECTRIC befindet sich seit Oktober 2025 in unserem Musterdepot. Die Position liegt aktuell rund 22 % im Plus. Auch darüber hinaus suchen wir gezielt nach Unternehmen, die an den hohen Investitionen in KI, Energie und Infrastruktur verdienen.</p> <p>Aktuell ist die neueste Ausgabe des Aktionärsbriefs im Einzelabruf mit 50 % Preisvorteil zu lesen.</p> <p><strong>Jetzt aktuelle Ausgabe zum halben Preis abrufen:</strong> <a href="https://boersenkiosk.de/Kauf-Der-Aktionarsbrief-Nr.-33-vom-13.08.2026/BK">https://boersenkiosk.de/Kauf-Der-Aktionarsbrief-Nr.-33-vom-13.08.2026/BK</a></p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Truth Social verkauft Echtzeit-Zugänge zu Trumps Posts. Ist das ein cleveres Geschäft oder schon vom Präsidenten geförderter Insiderhandel?</strong></p> <p><strong>Die Investments der Trump-Familie stehen allesamt in spätestens 26 Monaten auf dem Prüfstand. </strong>Sowohl in der Sache als auch mit dem politischen Hintergrund. Lassen sich darauf brauchbare Investments begründen? Daran zweifle ich entschieden. Die nächste Generation der Söhne und Schwiegersöhne wird versuchen, diese Geschäfte fortzuführen, aber der große Zampano geht dann in den Ruhestand. Wer will, spielt also bis dahin mit oder schaut zu.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Ist es jetzt an der Zeit, Gewinne im Depot abzusichern?</strong></p> <p><strong>Bis 9 Bio. $ stehen im Herbst im Feuer.</strong> Das ist das aktuelle Risiko für alle Marktwerte von Unternehmen in allen relevanten Märkten, ausgenommen China/Tokio. Die deutlich überkaufte Marktlage führt zwingend zu einer solchen Konsolidierung, wobei der Anstoß weniger von der Überbewertung einzelner Titel herkommt, sondern von einer wahrscheinlichen Krisenlage im Sektor der Finanzen. Mithin: Wer sehr gute Gewinne in den Techs gemacht hat, kassiert diese Gewinne durch Verkauf. Neue Investments drängen sich nicht auf. Nur absolvierte Korrekturen sind ein möglicher neuer Kauf. Im DAX lieferte SAP dafür den besten Beleg in den letzten Tagen: Nach 55 % Korrektur stieg die Aktie um 42 %. Ein klassisches Comeback. Zu SAP siehe auch die aktuelle <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>. </p> <p style="text-align: center;"><strong>Uber will Delivery Hero für 41,50 Euro kaufen. Der Kurs notiert mit zehn Prozent Abschlag darunter. Ist das eine Chance?</strong></p> <p><strong>Was Uber mit Delivery Hero vorhat, ist eine riskante, aber wahrscheinlich machbare Aufteilung des ganzen Portfolios von Delivery Hero durch umfangreiche Verkäufe.</strong> Übrig bleibt ein Kerngeschäft, womit Uber wahrscheinlich im Zusammenhang mit seinen bisherigen Kerngeschäften ein zweites Bein aufbaut. Aber: Der aktuelle Kurs mit rd. 37,50 € liegt deutlich unter dem Übernahmeangebot von 41,50 €. Darin drückt sich das Misstrauen des Marktes aus. Kein Grund, investiert zu sein. Die spekulative Seite richtet sich auf die Summe aller möglichen Verkäufe der Beteiligungen, die den aktuellen Marktwert von rd. 11,3 Mrd. € übersteigen könnte. Immerhin handelt es sich um mehr als 45 Beteiligungen weltweit.</p>
<p><strong>Ein deutscher Top-Investor in Sachen Technologie hat das Potenzial von Fintechinvestments stark relativiert.</strong> Gefühlt noch "kürzlich" hatten seine Follower ein Goldenes Technologie- und insbesondere ein Goldenes Fintech-Jahrzehnt erwartet. Sind beschleunigte KI-Effekte die Auslöser für den Chancenverlust? Haben "größere Einheiten" das Fintech-Potenzial aufgesogen?</p> <p><strong>Die verbliebene Fintech-Aktie wird gesucht.</strong> Ergebnis im <a href="https://www.bernecker.info/frankfurter">Frankfurter Börsenbrief</a>, Ausgabe 34/26, am kommenden Donnerstag.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf. </p>
<p>Bill Ackman hat bei Pershing Square den größten Portfolio-Umbau seit Jahren vorgenommen. Neu bzw. wieder dabei sind Netflix, Visa, Mastercard, S&P Global, Intercontinental Exchange und Alcon. Ackman sieht die jüngsten Marktverwerfungen als Gelegenheit, hochwertige Unternehmen deutlich unter ihrem inneren Wert zu kaufen.</p> <p>Bei Netflix setzt er auf zweistelliges Umsatzwachstum und weiter steigende Margen. Visa und Mastercard bezeichnet er als kapitalarme, hochprofitable Gebührenmodelle und hält Sorgen über Stablecoins, KI-basierten Zahlungsverkehr und Regulierung für überzogen. Auch S&P Global, ICE und Alcon sollen langfristig überdurchschnittliches Gewinn- und Cashflow-Wachstum liefern. Pershing Square hält inzwischen 15 Positionen, normalerweise konzentriert Ackman das Portfolio auf acht bis zwölf Kernwerte.</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börasenbriefe <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p>
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