Bernecker Newspilot rss

Informationen direkt aus unserer Redaktion

BILFINGER heute -10%. Kaufchance?

<p>Bilfinger hat heute Quartalszahlen gemeldet, die summa summarum eigentlich recht ordentlich ausgefallen sind. Aber auch wenn die Zahlen operativ solide waren, st&ouml;rte sich doch die B&ouml;rse am schw&auml;cheren Auftragseingang und am vorsichtigen Nachfragebild. Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2026 um 4 % auf 1,31 Mrd. &euro;. Das operative Ergebnis (EBITA) legte um 5 % auf 60 Mio. &euro; zu. Die EBITA-Marge verbesserte sich von 4,5 % auf 4,6 %. Diese drei Kennziffern lagen ungef&auml;hr im Rahmen der Analystenerwartungen.</p> <p>Positiv war der Ergebnishebel. Der Nettogewinn stieg um 16 % auf 37 Mio. &euro;. Das zeigt, dass das Effizienzprogramm weiter wirkt. Auch die best&auml;tigte Jahresprognose ist wichtig. Bilfinger peilt f&uuml;r 2026 weiter 5,4 Mrd. &euro; bis 5,9 Mrd. &euro; Umsatz, eine EBITA-Marge von 5,8 % bis 6,2 % und einen Free Cashflow von 250 Mio. &euro; bis 300 Mio. &euro; an. Der Analystenkonsens liegt beim Umsatz bei knapp 5,7 Mrd. &euro; und bei der EBITA-Marge bei 5,9 %. Damit liegt die Unternehmensprognose im Kern auf Konsensniveau.</p> <p>Negativ stach vor allem der Auftragseingang heraus. Er sank um 5 % auf 1,208 Mrd. &euro;. Reuters f&uuml;hrte das auf die Zur&uuml;ckhaltung von Kunden wegen des Iran-Kriegs zur&uuml;ck. Der Konflikt d&auml;mpft die Aktivit&auml;t im Nahen Osten und h&auml;lt europ&auml;ische Kunden wegen h&ouml;herer Energiepreise von Investitionen ab. Bilfinger verweist zugleich auf konkrete Gespr&auml;che zum Wiederaufbau zerst&ouml;rter Infrastruktur im Mittleren Osten. Diese Region stand 2025 aber nur f&uuml;r rund 4 % des Konzernumsatzes. Der Hebel ist also vorhanden, aber nicht gro&szlig; genug, um die kurzfristige Auftragsschw&auml;che zu &uuml;berdecken.</p> <p>Ein weiterer negativer Punkt war der Free Cashflow. Er fiel von 109 Mio. &euro; auf 21 Mio. &euro;. Daf&uuml;r waren vor allem zwei Gr&uuml;nde verantwortlich: Im Vorjahr hatte eine hohe Einmalzahlung den Free Cashflow positiv beeinflusst, dieser Effekt fehlte nun im ersten Quartal 2026. Zudem verz&ouml;gerte die strenge Witterung in Europa Arbeiten sowie Zahlungseing&auml;nge.</p> <p>Der Markt reagierte hart. Die Bilfinger-Aktie verlor im Xetra-Handel zeitweise rund 10 % und geh&ouml;rte damit zu den gr&ouml;&szlig;ten MDAX-Verlierern. Seit Jahresbeginn summierte sich das Kursminus damit auf rund 16 %.</p> <p>Die heute get&auml;tigten Insiderk&auml;ufe liefern aber ein wichtiges Gegensignal: Vorstandschef Thomas Schulz kaufte Bilfinger-Aktien &uuml;ber insgesamt 87.935,30 &euro; zu einem aggregierten Preis von 87,9353 &euro;. Finanzchef Matti J&auml;kel kaufte ebenfalls Aktien &uuml;ber insgesamt 88.916,95 &euro; zu einem aggregierten Preis von 88,9169 &euro;. Zusammen sind das rund 176.852 &euro;. Das ist kein riesiger Betrag f&uuml;r zwei Vorst&auml;nde, aber nach einem Kursrutsch am Tag der Zahlen ist das ein bewusstes Vertrauenssignal.</p> <p>Die Chancen bleiben intakt. Bilfinger profitiert von Outsourcing in der Prozessindustrie, Energieeffizienz, Modernisierung alter Industrieanlagen, Automatisierung, Chemie, Pharma, &Ouml;l und Gas sowie Infrastrukturinvestitionen. Zus&auml;tzlich bleibt der Wiederaufbau im Nahen Osten eine m&ouml;gliche Zusatzchance. Die Mittelfristziele bis 2030 sind ambitioniert: Bilfinger will im Schnitt 8 % bis 10 % Umsatzwachstum p.a. erreichen und eine EBITA-Marge von 8 % bis 9 % erzielen. Genau daran wird der Markt das Unternehmen jetzt messen.</p> <p>Fazit: Bilfinger hat kein schlechtes Quartal vorgelegt, aber der Auftragseingang hat den Markt in besonderem Ma&szlig;e verunsichert. Der Kursrutsch wirkt auf den ersten Blick hart, ist nach der starken Vorjahresentwicklung aber nachvollziehbar. Die Insiderk&auml;ufe stabilisieren allerdings das Signalbild. F&uuml;r eine nachhaltige Erholung muss Bilfinger im zweiten Halbjahr die angek&uuml;ndigte Nachfragebelebung zeigen. Die Aktie bleibt interessant, aber die kommende Entwicklung der Auftragseing&auml;nge wird wichtiger als die heute gemeldete Margenverbesserung. Dennoch ist es sicherlich nicht verkehrt, es den beiden Vorstandsmitgliedern nachzutun und das niedrigere Kursniveau zumindest f&uuml;r den Kauf einer Einstiegsposition zu nutzen. Wer bereits investiert ist, bleibt es auch!</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktion&auml;rsbrief"</p>

Neue Studie von Morgan Stanley zu KI-Produktivitätsgewinnern

<p>Eine frische Morgan-Stanley-Studie zeigt, dass KI bereits messbare Produktivit&auml;tsgewinne in mehreren Sektoren erzeugt.&nbsp;</p> <p>&Uuml;ber zwei Befragungswellen hinweg liegen die h&ouml;chsten gemeldeten Produktivit&auml;tsgewinne bei Healthcare Equipment &amp; Services mit 12,3 %, Consumer Staples mit 12,0 %, Autos mit 11,5 % und Transportation mit 11,0 %. Danach folgen Real Estate mit 10,6 %, Software mit 10,4 % und Banken mit 10,0 %.</p>

Erfolg für Roche

<p>Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat f&uuml;r seinen gemeinsam mit Eli Lilly entwickelten Alzheimer-Test Elecsys pTau217 die Zulassung der EU (CE-Kennung) erhalten. Der Bluttest misst das phosphorylierte Tau-Protein (pTau217), ein charakteristisches Merkmal der Alzheimer-Krankheit. Bei vergleichbarer Genauigkeit stellt der neue Test eine praktischere und weniger invasive Alternative zu den bisherigen Verfahren dar. Zugleich besteht so die M&ouml;glichkeit Alzheimer deutlich fr&uuml;her zu diagnostizieren. Die Roche-Aktie setzt unterdessen ihre seit Anfang April bestehende Seitw&auml;rtsbewegung fort. Falls der Widerstand bei 335 CHF &uuml;berwunden wird, ergibt sich ein neues charttechnisches Kaufsignal&nbsp;</p>

ALLGEIER: Nicht täuschen lassen

<p><strong>Bei ALLGEIER sehen die operativen Daten besser aus als der Kursverlauf.</strong> Im 1. Quartal stieg der Umsatz im fortgef&uuml;hrten Gesch&auml;ft um 9 % auf 87 Mio. &euro;, das bereinigte EBITDA lag mit 9,1 Mio. &euro; leicht &uuml;ber Vorjahr. Auf Gesamtjahressicht best&auml;tigt der Vorstand die Guidance von 350 bis 390 Mio. &euro; Umsatz und 47 bis 53 Mio. &euro; bereinigtem EBITDA. Bei rund 233 Mio. &euro; Unternehmenswert (Enterprise Value) wird ALLGEIER nur mit gut 0,6-fachem Umsatz und rund 4,5- bis 5-fachem bereinigtem EBITDA bewertet. 1,00 &euro; Dividende je Aktie entspricht einer Rendite von rund 6,5 %. Strategisch gilt: Die Beschleunigung bei KI-Implementierungen, Datenplattformen und digitaler Verwaltung in Deutschland ist nur eine Frage der Zeit.</p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-B&ouml;rse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster B&ouml;rsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verr&auml;t Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info</a> und &uuml;ber unsere <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a>. &nbsp; </strong>&nbsp; &nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-B&ouml;rse Nr. 20</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Die Deutschen werden Aktion&auml;re</p> <p style="padding-left: 40px;">- Die R&uuml;stung hat abger&uuml;stet</p> <p style="padding-left: 40px;">- Die COMMERZBANK hat sich blo&szlig;gestellt</p> <p style="padding-left: 40px;">- NEMETSCHEK: Chance auf Comeback?</p> <p style="padding-left: 40px;">- Photonik-Spezialisten im Blick: Wer profitiert?</p> <p style="padding-left: 40px;">- TASEKO MINES: Die Kupfer-Story wird wieder spannend</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/"><strong>www.bernecker.info</strong></a>&nbsp;</p>

Die US-Erzeugerpreise knallen

<p>Der PPI steigt im April um 6,0 % und damit deutlich st&auml;rker als erwartet. Treiber sind vor allem explodierende Energie- und Transportkosten infolge des Nahost-Konflikts. Besonders brisant:</p> <p>Die Lkw-Frachtkosten springen um 8,1 % und erreichen den h&ouml;chsten Stand seit 2009. F&uuml;r die Fed wird es komplizierter. Der April-PPI erh&ouml;ht das Risiko, dass auch CPI und PCE in den n&auml;chsten Monaten deutlich steigen.&nbsp;</p> <p>F&uuml;r den Aktienmarkt ist das nicht negativ, solange die Preise weitergegeben werden k&ouml;nnen und der Konsument nicht wegbricht. Das ist zu beobachten.&nbsp;</p>

Aktionärsbrief Portfolios: Eine Neuaufnahme im Spekulativen Portfolio

<p>Spekulativer Nachz&uuml;gler im Kupfersektor:</p> <p>Ivanhoe Mines hat im Vergleich zu vielen Kupferwerten deutlich zur&uuml;ckgelegen. Der Grund ist bekannt: Die Probleme bei Kamoa-Kakula haben Produktion, Kostenprofil und Vertrauen belastet. Genau darin kann eine Chance liegen. Die Analysten sind weitgehend auf Neutral / Haltenswert. Die Erwartungen wurden nach unten angepasst, 2026 ist weitgehend als &Uuml;bergangsjahr eingepreist, und der Markt blickt zunehmend auf 2027/2028.</p> <p>Gelingt die R&uuml;ckkehr von Kamoa-Kakula in Richtung der fr&uuml;heren Produktionsklasse von mehr als 500.000 Tonnen Kupfer pro Jahr, d&uuml;rfte sich das Bewertungsbild erheblich verbessern. Auf Bloomberg-Konsensbasis f&auml;llt das KGV bis 2028 auf rund 12. F&uuml;r einen Kupferproduzenten mit Tier-1-Asset, eigenem Schmelzer, starken Schwefels&auml;ureerl&ouml;sen sowie zus&auml;tzlichen Projekten wie Kipushi, Platreef und Western Forelands ist das attraktiv. Klar ist aber auch:</p> <p>Der Titel ist nichts f&uuml;r defensive Anleger. Die Aktie h&auml;ngt stark an der Umsetzung des neuen Minenplans, der Entw&auml;sserung, den Erzgehalten und der Kostenkontrolle bei Kamoa-Kakula. Nach mehreren Prognosesenkungen muss Ivanhoe Vertrauen erst wieder aufbauen. Halbwegs positive qositive Quartale (wie zuletzt Q1) k&ouml;nnten deshalb &uuml;berproportional wirken.</p> <p>Wir kaufen eine &uuml;berschaubare Gr&ouml;&szlig;e in Relation zum Portfolio:</p> <p>3.700 St&uuml;ck Ivanhoe Mines (ISIN: CA46579R1047, ca. 8,20 &euro;). Geordert wird aufgrund dann absehbar enegren Spreads aber erst nach Er&ouml;ffnung in Kanada um 16.00 Uhr via Tradegate. Profis kaufen direkt in Toronto.&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p>

Siemens - alles im Lot

<p>Siemens liefert gemischte Q2-Zahlen, aber mit starker Substanz in den Kernsparten.</p> <p>Der Umsatz stagnierte nominal bei 19,76 Mrd. &euro;, organisch lag das Plus aber bei 6 %. Der operative Gewinn im industriellen Gesch&auml;ft sank um 8,3 % auf 2,97 Mrd. &euro;. Mobility (Produktmix und Z&ouml;lle) und eine Normalisierung der Marge bei Smart Infrastructure sind der Grund. Entscheidend positiv:</p> <p>Der Auftragseingang stieg konzernweit um 11 % auf 24,1 Mrd. &euro; und lag rund 7 % &uuml;ber Erwartung. Digital Industries &uuml;berzeugte mit +12 % Orders und einer starken Marge von 18,5 %. Smart Infrastructure profitierte weiter von Elektrifizierung, Netzausbau und Rechenzentren, Orders +26 %. F&uuml;r beide Sparten werden die Prognose angehoben.&nbsp;</p> <p>Fazit: Kein perfektes Quartal, aber die Siemens-Story bleibt &uuml;ber KI / Automatisierung und Elektrifizierung intakt.</p>

Kupfer, Uran, Stahl: Konferenz-Feedback aus den USA

<p>Die Stimmung auf der diesj&auml;hrigen Global Metals, Mining &amp; Steel Conference der Bank of America war eindeutig: Die Welt tritt in eine neue Rohstoff&auml;ra ein. Unter dem Leitmotiv &bdquo;Deglobalization, Stockpiling &amp; the Rise of Hard Assets&ldquo; machten die gr&ouml;&szlig;ten Bergbau- und Stahlkonzerne der Welt klar, dass geopolitische Spannungen, Elektrifizierung, Reindustrialisierung und strategische Rohstoffsicherung die Nachfrage nach Metallen langfristig massiv antreiben d&uuml;rften. Gleichzeitig w&auml;chst die Sorge, dass das Angebot mit dieser Entwicklung kaum Schritt halten kann.</p> <p>Besonders Kupfer stand im Zentrum der Konferenz. Ob BHP, Rio Tinto, Glencore, Freeport oder Antofagasta &ndash; praktisch alle gro&szlig;en Minenkonzerne positionieren sich zunehmend als Kupfer-Player. BHP bezeichnet sich inzwischen offensiv als &bdquo;gr&ouml;&szlig;ten Kupferproduzenten der Welt&ldquo;, Rio Tinto verschiebt den strategischen Fokus weg vom Eisenerz hin zu Kupfer, Aluminium und Lithium und Glencore sieht sich mit seiner Projektpipeline als global f&uuml;hrend bei Kupfer-Wachstumsoptionen. Der Grund ist offensichtlich: Die Elektrifizierung von Industrie, Mobilit&auml;t, Stromnetzen und AI-Rechenzentren treibt den Metallbedarf strukturell nach oben.</p> <p>Dabei verschiebt sich das Narrativ zunehmend weg von reinem &bdquo;Decarbonization&ldquo;-Denken hin zu einem umfassenderen &bdquo;Electrification&ldquo;-Thema. Datenzentren, Stromnetze, Batteriespeicher und milit&auml;rische Infrastruktur entwickeln sich zu zentralen Nachfragetreibern. Southern Copper verwies darauf, dass neue Energieinfrastruktur je nach Technologie bis zu doppelt so kupferintensiv ist wie klassische Stromerzeugungssysteme. Freeport-McMoRan sprach sogar von einer &bdquo;neuen &Auml;ra&ldquo; der Kupfernachfrage durch AI-Datencenter und Netzmodernisierung.</p> <p>Gleichzeitig wird das Angebot immer schwieriger. Der ehemalige Anglo-American-CEO Mark Cutifani zeichnete ein bemerkenswert d&uuml;steres Bild der globalen Angebotsseite. Seit rund 20 Jahren w&uuml;rden neue Lagerst&auml;tten nur noch halb so schnell entdeckt wie fr&uuml;her. Die Erzgrade sinken weltweit kontinuierlich, Minen werden tiefer, Projekte komplexer und Genehmigungsverfahren langwieriger. Viele F&ouml;rderkosten steigen laut Cutifani strukturell um 7 bis 8 % pro Jahr. Hinzu kommen ESG-Anforderungen, Wasserknappheit und ein zunehmender Fachkr&auml;ftemangel.</p> <p>Besonders deutlich wurde dies bei den gro&szlig;en Kupferprojekten der Branche. Glencore, Rio Tinto und BHP betonten zwar enorme Wachstumsoptionen, gleichzeitig verwiesen alle Konzerne auf steigende Risiken bei Genehmigungen, Infrastruktur und Projektentwicklung. Viele Projekte seien zwar wirtschaftlich attraktiv, aber nur mit langen Vorlaufzeiten realisierbar. Genau daraus entsteht die Sorge eines strukturellen Kupferdefizits in den kommenden Jahren.</p> <p>Parallel dazu gewinnt der Rohstoffsektor auch geopolitisch massiv an Bedeutung. Erstmals trat auf der Konferenz mit der US International Development Finance Corporation (DFC) eine US-Regierungsbeh&ouml;rde als zentraler Teilnehmer auf. Die Botschaft war unmissverst&auml;ndlich: Die USA betrachten kritische Rohstoffe inzwischen als strategische Infrastruktur. Die DFC verf&uuml;gt &uuml;ber ein Investitionsvolumen von bis zu 205 Mrd. Dollar und soll gezielt Lieferketten au&szlig;erhalb Chinas absichern. Dabei geht es l&auml;ngst nicht mehr nur um Bergbau, sondern um die gesamte Wertsch&ouml;pfungskette &bdquo;von der Mine bis zum Endprodukt&ldquo;.</p> <p>Auch der Nuklearsektor erlebt ein bemerkenswertes Comeback. Vertreter von Cameco, Kazatomprom, Sprott und Urenco sprachen von einem noch sehr fr&uuml;hen Stadium eines langfristigen Uran-Superzyklus. Weltweit befinden sich bereits 72 Reaktoren im Bau. Gleichzeitig warnte die Branche vor einem strukturell unterinvestierten Uranmarkt mit langen Vorlaufzeiten und erheblichen Angebotsrisiken. Besonders die Versorgungssicherheit r&uuml;ckt zunehmend in den Vordergrund.</p> <p>Im Stahlbereich dominierte dagegen das Thema Deglobalisierung. ArcelorMittal sprach offen von einer &bdquo;Regionalisierung&ldquo; des globalen Stahlmarktes. Die USA und Europa w&uuml;rden ihre M&auml;rkte zunehmend gegen chinesische &Uuml;berkapazit&auml;ten abschotten. Neue europ&auml;ische Importquoten und CO2-Grenzausgleichssysteme k&ouml;nnten laut ArcelorMittal einen grundlegenden Wendepunkt f&uuml;r die Profitabilit&auml;t der europ&auml;ischen Stahlindustrie markieren. Auch US-Produzenten wie Steel Dynamics sehen durch Onshoring, Infrastrukturprogramme und Handelsbarrieren eine strukturell st&auml;rkere Nachfragebasis.</p> <p>Die zentrale Erkenntnis der Konferenz lautet damit: Rohstoffe entwickeln sich zunehmend von zyklischen Industrieg&uuml;tern zu strategischen Assets. Die Kombination aus geopolitischer Rivalit&auml;t, Elektrifizierung, Infrastrukturinvestitionen, AI-Boom und Sicherheitsdenken ver&auml;ndert die gesamte Branche nachhaltig. W&auml;hrend die Nachfrage nach Kupfer, Uran, Aluminium und hochwertigen Eisenerzen strukturell steigt, bleibt das Angebot zunehmend begrenzt. Daraus wird sich wie gebetsm&uuml;hlenartig bereits unsererseits kommuniziert in den kommenden Jahren ein neues Umfeld dauerhaft h&ouml;herer Rohstoffpreise entwickeln. Der Rohstoff-Trade l&auml;uft weiter.<br />&nbsp;<br />&nbsp;<br />&nbsp;</p>

Schon gehört? TONIES wächst kraftvoll

<p>Nein, daf&uuml;r m&uuml;ssen Sie keine der kleinen Figuren auf eine Toniebox stellen, um es zu h&ouml;ren. Es langt, wenn Sie den T&ouml;nen des Finanzmarktes lauschen: Hohes Wachstum gab es zu Beginn des Jahres vor allem dank einer hohen Nachfrage nach der Toniebox 2. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal um 29 % auf fast 126 Mio. Euro nach oben. Bereinigt um die Folgen des starken Euro betrug das Wachstum 35 %. Angaben zum Gewinn im ersten Quartal gab es keine - die Prognose f&uuml;r 2026 wurde aber best&auml;tigt.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>

E.ON: Solides Quartal

<p>E.ON ist solide in das Gesch&auml;ftsjahr 2026 gestartet und hat im ersten Quartal die Markterwartungen leicht &uuml;bertroffen. Zwar blieb der gro&szlig;e &Uuml;berraschungseffekt aus, doch insbesondere das robuste Retail-Gesch&auml;ft sowie die best&auml;tigten Langfristziele unterstreichen die defensive Qualit&auml;t des Versorgers in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld.</p> <p>Das bereinigte EBITDA lag im ersten Quartal bei 3,2 Mrd. &euro; und damit rund 2 % &uuml;ber den Konsenssch&auml;tzungen. Der bereinigte Nettogewinn erreichte 1,3 Mrd. &euro; und &uuml;bertraf die Erwartungen um etwa 4 %. Im Endkundengesch&auml;ft profitierte man von h&ouml;heren Strom- und Gaspreisen zu Jahresbeginn. Dieser Preiseffekt wird sich in den kommenden Quartalen normalisieren und ist folglich nicht vollst&auml;ndig auf das Gesamtjahr &uuml;bertragbar.</p> <p>Die Nettoverschuldung belief sich zum Quartalsende auf rund 46 Mrd. &euro; und entsprach damit den Markterwartungen. Trotz des weiterhin hohen Investitionsbedarfs im europ&auml;ischen Stromnetzgesch&auml;ft bleibt die Bilanz damit stabil. E.ON best&auml;tigte sowohl die Jahresprognose 2026 als auch die langfristigen Ziele bis 2030 vollst&auml;ndig.</p> <p>Bemerkenswert: Bereits nach dem ersten Quartal wurden rund 48 % des mittleren Jahresgewinnziels erreicht. Im Vorjahreszeitraum lag man zu diesem Zeitpunkt erst bei 42 %.&nbsp;</p> <p>Im Mittelpunkt des Investoreninteresses steht weniger das eigentliche Quartalsergebnis, sondern vielmehr die angek&uuml;ndigte &Uuml;bernahme des britischen Energieversorgers OVO. Bislang hat E.ON nur wenige finanzielle Details zur Transaktion ver&ouml;ffentlicht. Aussagen zu Kaufpreis, Synergiepotenzialen sowie m&ouml;glichen Auswirkungen auf Verschuldung und Kapitalrendite fehlen.&nbsp;</p> <p>Insgesamt liefert E.ON damit ein solides, weitgehend erwartungskonformes Quartal. Die best&auml;tigten Langfristziele, die stabile operative Entwicklung und die Aussicht auf weiteres Wachstum im regulierten Netz- und Endkundengesch&auml;ft halten die Investmentstory intakt.&nbsp;</p>

Kooperationen powered by Bernecker

Produkte von Bernecker und unseren Kooperationspartnern

Bernecker Börsenkompass

Finanzen 100

digital | innovativ | mobil

Ob mobil oder über Web, ob konkrete Empfehlung oder relevante News, ob Blue Chip oder Hot Stock:

Mit dem Bernecker Börsenkompass nutzen Sie alle Chancen, überall und immer mit aktuellen Kursen und Charts. 

Bernecker Tradingclub

Trading Club

schnell | mobil | auf den Punkt

Sie wollen von steigenden und fallenden Kursen profitieren?

Dann testen Sie den Bernecker Tradingclub kostenlos. Sie erhalten unsere Empfehlungen per Mail und SMS direkt auf Ihr Handy.

Schnell, mobil, auf den Punkt. So geht Trading!

Broker-Partner: SMARTBROKER+

SMART BROKER

- Werbepartnerschaft -

Schnell, kostenlos und in wenigen Schritten erledigt

"SMARTBROKER+ kann beides: kostenlose Orders und internationale Börsenplätze und obendrauf gibt es noch top Zinsen! Vergleichen Sie das mal mit Ihrem Broker"

Volker Schulz

Referenzen

Kunden vertrauen Bernecker

Hinweis zur Echtheit von Bewertungen:
Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Angelika von K.

08.05.2026

Jetzt möchte ich mich endlich einmal für das Buch "Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026" bedanken. So viele spannende, informative, ausführliche, seriöse Analysen! Sie sind für mich eine große Unterstützung beim Traden!

Henning Sch.

25.03.2026

Lieber Herr Schulz, als Abonnent des Aktionärsbriefs möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz herzlich für Ihre morgendlichen - auf den Punkt gebrachten - Updates in der aktuellen Krisensituation zu danken (und natürlich auch für die zahlreichen und lehrreichen Analysen im Aktionärsbrief, das gilt natürlich auch für Herrn Kantimm). Jeden Morgen Balsam für die geschundene Aktionärsseele! ;-)

Christoph Sch.

16.02.2026

Ich bin begeisterter Abonnent von Bernecker.TV und habe festgestellt, dass ich, seitdem ich Ende 2023 begonnen haben, mich nach Ihren Empfehlungen zu richten, mit den entsprechenden Aktien all over bis dato ein Plus von 40 % hingelegt habe (inkl. Dividenden wohl eher 50%), und das in einem Durchschnittsanlagezeitraum von vielleicht anderthalb Jahren (habe ja nicht alle Werte auf einmal gekauft, sondern kaufe sukzessive bis dato zu).

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

Norbert S.

05.07.2024

Ich habe gerade die Worte des Webinars von Herrn Bernecker aufgenommen und bin von seiner Klarheit und seinen Mut machenden Perspektiven heute genauso begeistert wie 1970, als ich Herrn Bernecker als junger Redakteur beim Aktionär in Düsseldorf erleben durfte. [...] Ich bin inzwischen auch 77 Jahre alt und halte es, genau wie Hans A. Bernecker, für wichtig, bei den Folge-Generationen Perspektiven, Zuversicht, Hoffnung und Aufbruchstimmung zu verbreiten.

Matthias S.

28.06.2024

Es [das Webinar mit Hans A. Bernecker, Anm. des Verlages] ist eine faszinierend weise Zusammenfassung der Gesamtgemengelage und genießt meinen höchsten Respekt und passt sogar zu meiner Lebenserfahrung sowie meinen Hoffnungen. Schade das dieser Sachverstand in der veröffentlichten Politik kaum Raum hat. Diese Sendungen vom Team Bernecker und vorne weg von Herrn Bernecker selbst erwarte ich - ausgleichend zum sonstigen Medienrummel - regelmäßig mit freudigem Interesse.

Dieter S.

28.06.2024

Hallo Herr Brahm, Das nenne ich einmal Kundenservice! Schneller geht nicht, vielen Dank und ein schönes Wochenende.

Welche Börsenbriefe passen zu Ihnen und Ihrer Strategie?

Börsenbrief-Finder

Unser Börsenbrief-Finder hilft Ihnen, schnell und einfach den passenden Börsenbrief zu finden. Nach nur wenigen Fragen erhalten Sie 2 bis 3 Vorschläge, sofort und ohne Registrierung. Viel Spaß mit unserem Börsenbrief-Finder!