<p><strong>... einen schlechten Ausgang ihrer Wetten. </strong>Allerdings war die Aktion gegen die Mega-Raumfahrtaktie bereits ein klarer Erfolg, siehe Chart.</p> <p><strong>Dennoch ist zurzeit, ausgehend vom Tief bei 119,68 $, zunächst ein Rebound angesagt.</strong> Jamie Dimon und Cathie Wood stehen heute als Fürsprecher im Fokus. Analysten der australischen MACQUARIE haben mit 250 $ ein schickes Kursziel ausgegeben. Zurzeit eher long gehen.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen <a href="http://www.bernecker.info/bernecker-daily">Bernecker daily</a>.</p>
<p>Cipher Digital profitiert von einer Branchenrally. Die Aktie steigt heute zeitweise um knapp 16 % auf rund 23,80 $, nachdem sie bereits am Montag etwa 17 % gewonnen hatte. Auslöser waren zunächst Großaufträge der Wettbewerber Iren und Hut 8. Iren meldete neue mehrjährige KI-Cloud-Verträge über insgesamt 2,8 Mrd. $ und erhöhte das Ziel für den zum Jahresende hochgerechneten Jahresumsatz des KI-Cloud-Geschäfts auf mehr als 4 Mrd. $. Hut 8 schloss einen zweiten 15-jährigen Rechenzentrumsmietvertrag über 9,8 Mrd. $. Dadurch bewerten Anleger ehemalige Bitcoin-Schürfer zunehmend als Betreiber knapper KI-Rechenzentrumskapazitäten. Cipher wurde von dieser Neubewertung mitgezogen.</p> <p>Bei Cipher kommt ein eigener Kurstreiber hinzu. Die erste Phase des 300-Megawatt-Rechenzentrums für Amazon Web Services soll im Juli bereitgestellt werden. Die ersten Mieteinnahmen werden ab August erwartet. Der langfristige AWS-Vertrag besitzt ein Volumen von rund 5,5 Mrd. $. Damit rückt der Übergang von der kapitalintensiven Bauphase zu vertraglich gesicherten Einnahmen näher.</p> <p>Heute stützt zusätzlich die breite Erholung bei KI-, Halbleiter- und Rechenzentrumsaktien. Anleger setzen nach der jüngsten Korrektur wieder stärker auf anhaltend hohe Investitionen in KI-Infrastruktur.</p> <p>Fazit: Der Anstieg beruht nicht auf einer neuen Cipher-Meldung, sondern auf positiven Branchensignalen und der bevorstehenden Aufnahme der AWS-Mietzahlungen. Fundamental ist das nachvollziehbar. Nach einem Kursgewinn von rund 35 % in zwei Tagen steigt jedoch das kurzfristige Rückschlagrisiko deutlich.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Die Analysten von Deutsche Bank Research haben ihr Kursziel für den Dax-Konzern von 42 auf 40 € reduziert, aber die Einstufung auf „Buy“ belassen. Der Satelliten-Internetservice Starlink oder das KI-Projekt Stargate ließen die Deutsche Telekom als Stern am europäischen Telekomfirmament bei weitem nicht mehr so hell leuchten wie einst. Die im Vergleich zu Wettbewerbern niedrigere Bewertung und die Aussicht auf Klarheit hinsichtlich Fusionen und Übernahmen sprächen aber pro Deutsche Telekom, hieß es in der heute veröffentlichten Analystenstudie weiter.</p>
<p>Auch wenn das Jahr schwach startete - jetzt ist man wieder da! Trotz weiterhin starker Konkurrenz durch Nachahmerpräparate schaffte NOVARTIS ein überraschend starkes zweites Quartal: Der Umsatz kletterte in den drei Monaten bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 % auf 14,4 Mrd. $, zu konstanten Wechselkursen ergab sich ein Umsatzplus von 1 %. Zum Jahresstart hatte NOVARTIS wegen der Markteinführung von Generika für einige seiner wichtigen Blockbuster noch ein Umsatzminus ausgewiesen. Nun trugen vor allem Volumensteigerungen zum Erlöszuwachs bei. Operativ verbuchte NOVARTIS im zweiten Jahresviertel einen Rückgang um 2 % auf knapp 4,8 Mrd. $, unter dem Strich stand ein Konzerngewinn von fast 3,3 Mrd. $, wobei der Rückgang vor allem höheren Ertragssteuern und einem höheren Zinsaufwand geschuldet war. Der Kern-Betriebsgewinn blieb mit gut 5,9 Mrd. $ stabil und übertraf den Analystenkonsens von 5,3 Mrd. $ deutlich. Entscheidend für NOVARTIS wird nun die bereits angelaufene zweite Jahreshälfte. Wichtig hier: Man erwartet im zweiten Halbjahr mehrere wichtige Studienergebnisse. Daher sieht sich NOVARTIS weiterhin auf Kurs, seine Jahresprognose sowie seinen mittelfristigen Ausblick zu erfüllen. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das Management demnach weiterhin für das bereinigte operative Ergebnis mit einem Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Der Umsatz soll wiederum im niedrigen einstelligen Bereich zulegen. </p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Kennen Sie schon das Free TV-Angebot von Bernecker TV? Abonnieren Sie kostenlos den YouTube-Kanal von Bernecker TV unter: <a href="http://www.youtube.com/BerneckerTV">www.youtube.com/BerneckerTV</a></p>
<p>Die BaFin hat eine Prüfung des Halbjahresabschlusses 2025 eingeleitet. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Wertberichtigungen auf Vermögenswerte der ehemaligen Russland-Tochter – insbesondere Lkw für die Kurzzeitvermietung und Lagerbestände – bereits im ersten Halbjahr 2025 hätten erfasst werden müssen. Das Unternehmen hatte die vollständige Abschreibung erst im Juli 2025 verbucht.</p> <p>Dabei handelt es sich vor allem um eine Bilanzierungsfrage zum Zeitpunkt der Wertminderung und nicht um eine grundsätzliche Neubewertung der Vermögenswerte. Die Finanzkennzahlen für die Geschäftsjahre 2025 und 2026 sowie Umsatz und Ergebnis stehen ausdrücklich nicht zur Diskussion. Sollte die BaFin zu einer abweichenden Einschätzung gelangen, wäre lediglich eine Anpassung des Halbjahresabschlusses 2025 erforderlich. Mögliche finanzielle Auswirkungen oder Bußgelder dürften angesichts der Unternehmensgröße gering ausfallen. Die ehemalige Russland-Tochter wurde bereits im Februar 2026 vollständig entkonsolidiert.</p> <p>Der heutige Abschlag stellt daher eher eine neue Kaufgelegenheit dar.</p>
<p>Wir setzen unsere Analyse des sich zuspitzenden Düngemittel-Notstands fort. Während sich die globale Versorgungslage weiter verschärft und weltweit nach Ersatzlieferungen gesucht wird, geraten Landwirte zunehmend unter Druck. Nach Kali und Stickstoff rückt heute die dritte tragende Säule der Pflanzenernährung in den Fokus: Phosphat. Außerdem stellen wir den weltweit größten Düngemittelkonzern vor - einen Anbieter, der alle drei entscheidenden Nährstoffe unter einem Dach vereint. Unsere beiden heutigen Empfehlungen finden Sie <a href="http://www.bernecker.info/tb-daily">DIREKT HIER!</a></p>
<p>Im Irankrieg laufen die Kämpfe weiter. Katar, Ägypten, Pakistan und weitere Vermittler haben den USA und dem Iran eine zehntägige Waffenruhe vorgeschlagen. Washington prüft den Plan und drängt Israel dazu, diplomatische Fortschritte nicht durch neue Angriffe zu gefährden. Dennoch bombardieren die USA weiterhin iranische Militäranlagen, während Teheran mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Stützpunkte und regionale Verbündete reagiert. Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus sowie Drohungen der Huthi gegen Saudi-Arabien halten die Risiken für den Energiehandel hoch.</p> <p>Die europäischen Aktienmärkte bewegten sich gestern kaum. Der EuroStoxx 50 verlor 0,06 % auf 6.227,40 Punkte und scheiterte erneut an der 21-Tage-Linie. Der Dax stabilisierte sich mit einem Plus von 0,06 % bei 24.846,69 Punkten, während der MDax um 0,58 % sank. Ölwerte profitierten von den hohen Energiepreisen, während Reise- und Freizeitwerte unter den steigenden Kerosinkosten litten.</p> <p>Ryanair geriet nach einem überraschend schwachen Quartalsgewinn deutlich unter Druck. Die Enttäuschung belastete auch Lufthansa, deren Aktie um 1,8 % fiel. Airbus verlor 1,3 %, obwohl auf der Luftfahrtmesse in Farnborough neue Aufträge erwartet werden. Lieferkettenprobleme dürften die Branche noch mehrere Jahre belasten.</p> <p>Siemens Energy stieg nach einer Kurszielanhebung von UBS von 175 auf 210 € um 3,4 %. Fresenius gewann nach einem optimistischen Ausblick der Deutschen Bank auf die Quartalszahlen 3,0 %. Nordex erholte sich um 4,6 %, während Friedrich Vorwerk nach einem positiven Analystenkommentar fast 10 % zulegte. BNP Paribas gewann 1,3 %, da Jefferies mit guten Quartalszahlen rechnet.</p> <p>In den USA verlor der Dow Jones 0,59 % und der S&P 500 gab um 0,19 % nach. Der Nasdaq 100 schloss nahezu unverändert. Alphabet stieg nach Berichten über einen effizienteren KI-Chip um 1,5 %. Apple litt unter Gewinnmitnahmen, während Nvidia und Micron leichte Erholungsgewinne verbuchten. Boeing fiel trotz neuer Großaufträge um 2,1 %, da Airbus ebenfalls einen bedeutenden Auftrag meldete. AMC Entertainment sprang nach einem besser als erwarteten operativen Ergebnis um 27 % nach oben.</p> <p>Was die Termine angeht, dürfte sich das Interesse heute vor allem auf die ZEW-Konjunkturerwartungen und nach US-Börsenschluss dann auf die Rohöllagerbestände richten. Von den Unternehmen sind heute einige Quartalszahlen zu erwarten, darunter u.a. von Novartis, Danaher, 3M, Northrop Grumman sowie GM.</p> <p>Die DAX-Indikation liegt heute knapp zwei Stunden vor dem Xetra-Start bei 24.832 Punkten und damit 0,1 % unter dem Vortagesschluss.</p> <p>Sie möchten jeden Morgen frisch auf dem Handy kurz und knackig über die wichtigsten Tendenzen an der Märkten informiert werden? Dann empfehle ich die Bernecker-App kostenlos im Download: <a href="https://www.bernecker.info/app">https://www.bernecker.info/app</a></p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Bank of America warnt vor einer möglicherweise stärkeren Goldpreiskorrektur als bisher erwartet. Die BofA-Technikstrategen sehen Parallelen zu den Höchstständen von 1980 und 2011. Auf beide Spitzen folgten mehrjährige Bärenmärkte. Das Risiko eines stärkeren Goldpreisrückgangs ist zwar deutlich gestiegen. Ein Absturz wie nach den Höchstständen von 1980 oder 2011 bleibt dennoch das weniger wahrscheinliche Szenario.</p> <p>Für eine weitere Korrektur sprechen vor allem die technischen Warnsignale der Bank of America. Der RSI erreichte am jüngsten Hoch 90 Punkte. Hinzu kommen ein "Todeskreuz" und mehrere Erschöpfungsmuster. Diese Signale sprechen für eine länger anhaltende Korrektur nach der extremen Überhitzung am Hoch.</p> <p>Auch die Positionierung bleibt ein Risiko. Nichtkommerzielle Händler waren am 14. Juli im reinen Futures-Handel netto rund 186.700 Goldkontrakte long. Neue Kursverluste könnten weitere Long-Liquidationen auslösen und den Rückgang verstärken. Gleichzeitig zogen Anleger im Juni 8,9 Mrd. $ aus physisch besicherten Gold-ETFs ab. Im gesamten ersten Halbjahr verblieben jedoch Zuflüsse von 8 Mrd. $.</p> <p>Die reale Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen lag zuletzt bei 2,35 %. Das erhöht die Opportunitätskosten des unverzinsten Edelmetalls.</p> <p>Gegen einen Crash sprechen vor allem die Zentralbankkäufe. Die offiziellen Goldreserven stiegen im Mai netto um 41 Tonnen. Zudem erwarten 89 % der befragten Reserveverwalter weltweit steigende Zentralbankbestände. Rekordhohe 45 % planen eine Aufstockung der eigenen Reserven. Geopolitische Risiken, hohe Staatsschulden und die Diversifizierung weg vom US-Dollar bleiben weitere langfristige Stützen.</p> <p>Am wahrscheinlichsten ist eine volatile Konsolidierung mit kräftigen Gegenbewegungen. Die von der Bank of America genannten Bereiche von 3.700 bis 3.600 $ sind mögliche technische Ziele, aber keine gesicherte Prognose. Das Extremziel von 3.315 $ läge beim zuletzt festgestellten Spotpreis von rund 4.002 $ etwa 17 % niedriger. Das wäre eine schwere Korrektur, aber noch kein klassischer Crash.</p> <p>Fazit: Gold bleibt langfristig interessant. Kurzfristig überwiegen jedoch die Rückschlagsrisiken. Käufe sollten deshalb gestaffelt erfolgen.</p> <p>Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion</p>
<p>Die saudische Fluggesellschaft Riyadh Air hat einen Auftrag über sechs weitere Airbus A350-1000-Flugzeuge bestätigt. Damit hat die Fluggesellschaft nun insgesamt 31 Flugzeuge dieses Typs fest bei AIRBUS bestellt. Der Auftrag erfolgt im Rahmen einer im Jahr 2025 gemachten Zusage der Fluggesellschaft, bis zu 50 Flugzeuge des Typs A350-1000 zu erwerben. Das gibt Rückenwind!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Die UBS bestätigt ihre Kaufempfehlung für Siemens Energy und erhöht das Kursziel von 190 auf 210 Euro. Grundlage sind um rund 11 % höhere EBITA-Schätzungen für 2026 bis 2029, getragen von der anhaltend starken Nachfrage nach Gasturbinen und Netztechnik. Der Konzern selbst hat seinen langfristigen Ausblick für den Gasturbinenmarkt um rund 20 % auf durchschnittlich 110 bis 120 GW pro Jahr (2025–2035) angehoben. Die Analysten erwarten, dass Siemens Energy das Jahr 2026 mit rund 100 GW an Auftragsbestand und Produktionsslots abschließt und 2027 mehr als 40 GW an Neuaufträgen verbuchen kann. Da das weltweite Angebot bis 2030 mit rund 95 GW unter der Nachfrage liegen dürfte, rechnen sie weiterhin mit hoher Preissetzungsmacht.</p> <p>Für das dritte Quartal erwartet die UBS Auftragseingänge rund 2 % über dem Konsens, insbesondere bei Gas Services (+5 %) und Grid (+7 %). Auch beim EBITA sehen die Analysten in beiden Sparten ein Aufwärtspotenzial von durchschnittlich 4 %. Zudem könnte Siemens Gamesa im Quartal die Gewinnschwelle erreichen. Ein freier Cashflow von rund 2 Mrd. Euro im dritten Quartal bzw. 6,4 Mrd. Euro nach neun Monaten könnte darüber hinaus den Spielraum für höhere Aktienrückkäufe erhöhen. Trotz eines erwarteten EBITA-Wachstums von 43 % p.a. zwischen 2025 und 2028 wird die Aktie für 2028 weiterhin mit einem rund 10 %igen Bewertungsabschlag zum Sektor gehandelt.</p>
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Volker Schulz
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