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Immunisierung gegen KI-Disruption: Der heutige Kandidat...

<p>... zieht die f&uuml;r ihn wirksamste Option - Ergebnis: Turnaround eingeleitet.</p> <p><strong>Es handelt sich um ACCENTURE, renommiert als weltweiter Beratungsriese.</strong> Eine Marktkapitalisierung von 125 Mrd. $ ist noch &uuml;brig, die Aktie stand 2021 &uuml;ber 400 $ und kam gestern bei 189 $ an.&nbsp;</p> <p><strong>Heute wurde eine Allianz mit Mistral AI verk&uuml;ndet.</strong> Mit dem erkl&auml;rten Ziel, vor allem gro&szlig;e Organisationen in Europa und weltweit mit KI-L&ouml;sungen im Gro&szlig;ma&szlig;stab auszustatten. Eine klare Positionierung.</p> <p><strong>ACCENTURE verdeutlicht: WIR beherrschen die KI, nicht umgekehrt.</strong> Was auch jeder versteht - man stelle sich vor, die bei ACCENTURE &uuml;blichen Mega-Beratungsprozesse sollten von einer "digitalen Einheit" durchgef&uuml;hrt werden. Zumindest nach unseren heutigen Vorstellungen und Erfahrungen sind nur hochkar&auml;tige Expertenteams in der Lage, Organisationen "umzukrempeln". Und genau das ist die Arbeit, die zwecks KI-Implementierung (auch) geleistet werden muss.&nbsp; &nbsp;</p> <p><strong>Die Aktie legte heute zu, der Wiederanstieg hat begonnen.</strong> Ein eventuell lange dauernder Prozess. Er wird auf absehbare Zeit nicht in den Bereich 400 $ f&uuml;hren und nicht glatt verlaufen, aber f&uuml;r uns nutzbar sein.&nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>Als Mitl&auml;ufer hat es GARTNER heute vor&uuml;bergehend ebenfalls in die Liste der Tagessieger geschafft.</strong> "IT" (NYSE-K&uuml;rzel f&uuml;r GARTNER) kam ebenso wie "ACN" in den Bereich knapp &uuml;ber + 7 %.</p> <p><strong>Die Aktie des kleineren Beraters schlaffte ab und fiel wieder aus den Top-Tagesperformern heraus.</strong> GARTNER, eher als eifriger Datensammler und Veranstalter von Konferenzen bekannt, kann und wird seinen eigenen gro&szlig;en Wurf erfinden, sich gegen die Disruption zu stellen. Mit Optionen, die sich deutlich von dem unterscheiden, was ACCENTURE heute skizziert hat.</p> <p><strong>Zumindest eine Anfangsposition "ACN" kann jetzt ins Depot.</strong> Der Chartvergleich enth&auml;lt mit FORRESTER RESEARCH eine weitere Adresse. Die (b&ouml;rsenrelevante) Beraterszene ist noch umfangreicher.&nbsp;</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Bernecker Daily.</p>

Auch Depotwert SBM Offshore heute mit Zahlen und Ausblick

<p>Heute gab es eine echte Zahlenflut im Spekulativen Portfolio von Der Aktion&auml;rsbrief. SBM Offshore muss somit abschlie&szlig;end noch kommentiert werden:</p> <p>SBM hat die operativen Ziele f&uuml;r 2025 mit einem EBITDA von 1,7 Mrd. $ &uuml;bertroffen. Im Fokus steht die massive Ausweitung der Kapitalr&uuml;ckgabe an die Aktion&auml;re.</p> <p>Die Kennzahlen im &Uuml;berblick:</p> <p>Geplant sind 2,57 $ je Aktie (Mix aus Dividende und Aktienr&uuml;ckkauf), eine Steigerung um 57 % zum Vorjahr.<br />Bei einem Kurs von 32,30 &euro; und einem Wechselkurs von 1,18 (EUR/USD) entspricht dies ca. 2,18 &euro; je Aktie bzw. einer Aussch&uuml;ttungsrendite um 6,75 %.</p> <p>Der Ausblick f&uuml;r 2026 (Umsatz: ca. 6,5 Mrd. $; EBITDA: ca.1,8 Mrd. $) liegt sp&uuml;rbar unter dem Marktkonsens (Umsatz 7,1 Mrd. $ und EBOTDA 1,93 Mrd. $). Das Management definiert dies jedoch als rein konservative &bdquo;Baseline&ldquo;. D.h.:</p> <p>16 konkrete Projektchancen im profitablen &bdquo;Sweet Spot&ldquo; (Gro&szlig;anlagen) sind in dieser Basisprognose noch nicht enthalten. Analysten haben diese zum Teil aber bereits eingerechnet. Die Wahrscheinlichkeit ist somit hoch, dass SBM im jahresverlauf nach oben anpassen wird.</p> <p>Der R&uuml;ckgang im Auftragsbestand auf 31,1 Mrd. $ resultiert prim&auml;r aus dem vorzeitigen Verkauf der FPSO ONE GUYANA.&nbsp;</p> <p>Fazit: Auch dieser Case bleibt intakt. 36 bis 38 &euro; sollten dieses Jahr drin sein.&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p>

Die Quanten-Computing-Aktien ziehen wieder an

<p>Verantwortlich f&uuml;r den frischen Schwung sind die Aussichten f&uuml;r 2026. Die Q4-Daten von D-Wave Quantum bei etwas mehr Verlust trotz 19 % h&ouml;herer Ums&auml;tze entt&auml;uschten leicht. Der Ausblick auf 2026 fiel daf&uuml;r umso erfreulicher aus. Man geht mit einer Rekordliquidit&auml;t von &uuml;ber 884 Mio. $ ins Jahr, im Januar verzeichnete man 30 Mio. $ an Bookings &ndash; diese mehrj&auml;hrigen QCaaS-Vertr&auml;ge deuten auf sich beschleunigendes Wachstum hin. 2026 wir mit 74 % Wachstum gerechnet. Dennoch sind 7,2 Mrd. $ B&ouml;rsenwert ambitioniert bei 43 Mio. $ Umsatz per 2026. Das Thema wird aber wieder gespielt &ndash; das rechtfertigt eine kleine Trading-Position mit engem Stop bei 16,50 $.</p> <p>Noch &uuml;berzeugender l&auml;uft es bei IONQ. Beim Ausblick f&uuml;r 2026 liegt man mit der Umsatzguidance von 225&ndash;245 Mio. $ im Mittel rd. 20 % &uuml;ber dem Konsens. Die Adaption sowohl bei kommerziellen als auch staatlichen Kunden w&auml;chst. Die Remaining Performance Obligations (RPO), der vertragliche Auftragsbestand, stiegen um 162 % auf 370 Mio. $. Mit 2,4 Mrd. $ Cash und einer geplanten 256-Qubit-Maschine bis Q4 2026 ist IONQ technologisch top und finanziell solide. Mit der Aktie d&uuml;rfte es zun&auml;chst wieder Richtung 50 - 60 $ gehen.</p>

TECHNOTRANS kam unter die Räder

<p><strong>Das Unternehmen hat das &Uuml;bergangsjahr 2025 mit einer deutlich verbesserten Profitabilit&auml;t abgeschlossen, auch wenn die Zur&uuml;ckhaltung im Kunststoffsektor den Umsatz mit 244 Mio. &euro; knapp unter die Ziellinie dr&uuml;ckte. </strong>Das sorgt im Kurs f&uuml;r Missstimmung. Das eigentliche Prunkst&uuml;ck der Bilanz ist die Kapitalrendite (ROCE), die mit 16,8 % die eigene Prognose pulverisierte und zeigt, wie schlank der Konzern mittlerweile aufgestellt ist. Der Fokus verschiebt sich nun massiv in Richtung &bdquo;Energy Management&ldquo;: Mit innovativen L&ouml;sungen f&uuml;r die Fl&uuml;ssigkeitsk&uuml;hlung von KI-Rechenzentren sitzt TECHNO&shy;TRANS direkt an der Schnittstelle zum Megatrend der KI. Mehrere Gro&szlig;auftr&auml;ge im Bereich Datacenter untermauern das Book-to-Bill-Ratio von 1,1 und sichern die Auslastung f&uuml;r 2026 ab. Nun kommt es auf das endg&uuml;ltige Zahlenwerk am 24. M&auml;rz nebst frischen Auftragsdaten und den Ausblick auf 2026 an. Der Titel bleibt bis dahin haltenswert.</p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-B&ouml;rse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster B&ouml;rsenexperte, die Marktlage und verr&auml;t Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und &uuml;ber unsere Bernecker-App. &nbsp; </strong>&nbsp; &nbsp;&nbsp;</p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="http://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-B&ouml;rse Nr. 09</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Der kritische Februar ist absolviert</p> <p style="padding-left: 40px;">- Im siebten Jahr beginnt die Wende</p> <p style="padding-left: 40px;">- Die Kontroverse der Woche kommt von BAYER</p> <p style="padding-left: 40px;">- Blick auf VONOVIA und LEG IMMOBILIEN</p> <p style="padding-left: 40px;">- Die deutsche Bauwirtschaft schaltet in den ersten Gang</p> <p style="padding-left: 40px;">- Aus Euphorie wurde eine Art "KI-Angst"</p> <p><strong>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info&nbsp;</a></strong></p>

Depotwert Technip Energies: Der Ausblick steht

<p><strong>Zun&auml;chst der negative Aspekt: </strong></p> <p>Das bereinigte Nettoergebnis lag bei 82 Mio. &euro;, w&auml;hrend Analysten im Konsens mit 106 Mio. &euro; gerechnet hatten (ein Minus von 23 %). Grund hierf&uuml;r waren h&ouml;here einmalige Kosten f&uuml;r M&amp;A und Investitionen in neue Technologien.&nbsp;<br />Der Quartalsumsatz traf mit ca. 1,87 Mrd. &euro; ziemlich genau die Punktlandung des Analysten-Konsensus.<br />Das operative Ergebnis EBITDA lag mit 160 Mio. &euro; leicht unter der Erwartung von 167 Mio. &euro;. Die Marge war mit 9,0 % stabil.</p> <p><strong>Positiv und f&uuml;r die Story entscheidend:</strong></p> <p>Mit 1,27 Mrd. &euro; im Q4 wurden die Erwartungen der Analysten (1,17 Mrd. &euro;) um 9 % &uuml;bertroffen.<br />Die Ank&uuml;ndigung eines neuen 150 Mio. &euro; Aktienr&uuml;ckkaufprogramms f&uuml;r 2026 war ein starkes Signal, das &uuml;ber die Erwartungen hinausging.</p> <p>Die Ziele f&uuml;r 2026 (impliziertes EBITDA von ca. 770 Mio. &euro; in der Mitte der Spanne) liegen genau im Rahmen der aktuellen Analysten-Erwartungen.<br />Das Management best&auml;tigte, dass sie auf Kurs sind, das Ziel von &uuml;ber 800 Mio. &euro; EBITDA schneller als geplant zu erreichen.</p> <p>Der CEO k&uuml;ndigte an, dass 2026 das st&auml;rkste Jahr f&uuml;r Neuauftr&auml;ge in der Firmengeschichte werden soll. Besonders das margenstarke Segment Technology, Products &amp; Services (TPS) w&auml;chst rasant und soll 2026 eine sehr Marge von rd. 14,5 % erreichen. Das liegt &uuml;ber den Taxen.</p> <p>Der Titel hat na der k&uuml;rzlichen Rally eine kleien Pause verdient. Die Story steht auch hier. Der Earnings Call l&auml;uft. Gibt es noch wichtige Details werden Sie informiert.</p> <p>&nbsp;</p>

Aktionärsbrief-Portfoliowert SCHNEIDER ELECTRIC mit starken Zahlen

<p>Schneider Electric legte heute sehr solide Zahlen vor. Der Umsatz &uuml;berschritt 2025 erstmals die Marke von 40 Mrd. &euro;. Der Umsatz stieg um 5,2 % und w&auml;hrungsbereinigt um knapp 9 %. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Verm&ouml;genswerte (Ebita) stieg um 6,2 % auf 7,5 Mrd. &euro;. Der Nettogewinn sank um 2 % auf knapp 4,2 Mrd. &euro;. H&ouml;here Restrukturierungskosten und h&ouml;here Wertberichtigungen haben das Nettoergebnis belastet.</p> <p>Investitionen der Kunden in Rechenzentren sprangen im vierten Quartal an und st&uuml;tzten das Wachstum. Der Auftragsbestand liegt bei 25,4 Mrd. &euro; und damit +18 % zum Vorjahr. Energie-Management umfasst 21,3 Mrd. &euro; Auftragsbestand (+21 %). Industrieautomation umfasst rund 4,0 Mrd. &euro; Auftragsbestand (+8 %).</p> <p>Schneider Electric erwartet 2026 ein Umsatzwachstum von 7 % bis 10 %. Das Ebita soll 2026 um 10 % bis 15 % zulegen. Die bisherigen Analystenreaktionen waren tendenziell positiv: RBC hat die Einstufung auf "Outperform" mit einem Kursziel von 270 &euro; belassen. (Dieses Kursziel wurde im heutigen Handelsverlauf aber schon deutlich &uuml;bertroffen). Jefferies best&auml;tigt Schneider Electric mit Buy und nennt 289 &euro; als Kursziel.&nbsp;</p> <p>Die Aktie reagierte heute mit einem Plus von ca. 4,5 %. Mit 277,60 &euro; hat der Kurs heute ein neues Allzeithoch markiert. Schneider Electric ist im Allround-Portfolio von &bdquo;Der Aktion&auml;rsbrief&ldquo; vertreten. Wir erwarten weitere neue historische Rekordkurse. Die Aktie bleibt auch weiterhin ein klarer Kauf. Wir halten im weiteren Jahresverlauf Kurse von &uuml;ber 300 &euro; f&uuml;r m&ouml;glich.</p> <p>Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktion&auml;rsbrief"<br />&nbsp;</p>

Depotwert Befesa leicht enttäuschend - Story steht

<p>Die heute vorgelegten Zahlen f&uuml;r 2025 zeigen Licht und Schatten. Mit einem bereinigten EBITDA von 243 Mio. &euro; gab es eine Punktlandung am unteren Ende der Guidance (+14 % YoY). Dass das Management f&uuml;r 2026 noch keine konkreten Zahlen nennt, sorgt kurzfristig f&uuml;r Verunsicherung, ist aber taktisch begr&uuml;ndet. Man wartet die Zink-Benchmark-Verhandlungen (Schmelzl&ouml;hne) im M&auml;rz/April ab.</p> <p>Die Story bleibt aber klar intakt:&nbsp;</p> <p>Ein Rekord-Cashflow von 212 Mio. &euro; hat den Verschuldungsgrad auf 2,27x gedr&uuml;ckt (Ziel war &lt;2,5x).&nbsp;<br />R&uuml;ckenwind kommt aus den USA. Der Hochlauf in Palmerton sichert Marktanteile in einem durch massive Infrastrukturprogramme gest&uuml;tzten US-Stahlmarkt. Zudem gilt im Europa-Gesch&auml;ft: Infrastrukturprojekte (Br&uuml;cken, Stromnetze, Windparks) ben&ouml;tigen gewaltige Mengen Stahl. Dieser wird zunehmend in Elektrolichtbogen&ouml;fen (EAF) aus Schrott hergestellt, da dies ca. 75 % weniger CO₂ verursacht als die Prim&auml;rroute (Hochofen). Befesa wird der Top-Profiteur. &Uuml;bernahmekandidat!</p>

FB-Empfehlung Nordex: Jetzt Gewinne sichern?

<p>Der Windanlagenbauer hat mit den Q4-Zahlen 2025 ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Umsatz stieg um 16 % auf 2,5 Mrd. &euro;, das EBITDA legte um knapp 190 % auf 307 Mio. &euro; zu &ndash; die Marge sprang auf 12,1 % (Q3: 8 %). Der Free Cashflow erreichte im Quartal 565 Mio. &euro; und &uuml;bertraf die Markterwartungen deutlich. Hier spiegelt sich vor allem die h&ouml;here Profitabilit&auml;t neben dem starken Auftragseingang wider. Letzterer untermauert die Dynamik: 3.552 MW Turbinen (79 % Europa, 21 % Nordamerika) f&uuml;hrten zu 3,2 Mrd. &euro; Orders und einem Book-to-Bill-Ratio von 1,4. Im Service lag der Wert sogar bei 2,3. Der Auftragsbestand kletterte auf den Rekordwert von 16,1 Mrd. &euro;.<br />F&uuml;r 2026 stellt Nordex 8,2&ndash;9,0 Mrd. &euro; Umsatz und eine EBITDA-Marge von 8&ndash;11 % in Aussicht &ndash; beides ebenfalls oberhalb der Konsenserwartungen. Strategisch bedeutsam ist die Anhebung des mittelfristigen Margenziels auf 10&ndash;12 % (zuvor 8 %). Ab 2027 plant Nordex zudem &bdquo;vorhersehbare und nachhaltige&ldquo; Aussch&uuml;ttungen mit mindestens 50 Mio. &euro; j&auml;hrlich. Damit hat die Empfehlung aus FB 40/2025 (+80 %) eindrucksvoll geliefert. Wir raten nun nach dem starken Kursanstieg, die H&auml;lfte der Position zu verkaufen und f&uuml;r den &nbsp;Rest die Gewinne laufen zu lassen.&nbsp;</p>

Prysmian: Starker Cashflow stützt

<p>Die Zahlen des Kabelherstellers fielen im vierten Quartal gemischt aus. Der Umsatz lag nahezu auf H&ouml;he der Erwartungen (-0,2 %), das organische Wachstum betrug solide 4 %. Beim EBITDA gab es jedoch einen leichten R&uuml;ckgang von 2 % unter Konsens. Hauptgrund waren schw&auml;chere Margen im Mittelspannungs-Netzgesch&auml;ft (Grid), bedingt durch tempor&auml;re Effekte aus gestiegenen Metallpreisen in den USA. Aufgrund zeitlicher Verz&ouml;gerungen konnten h&ouml;here Kupferpreise nicht sofort vollst&auml;ndig weitergegeben werden. Eine Normalisierung ist im ersten Halbjahr 2026 zu erwarten.</p> <p>Positiv &uuml;berraschte dagegen das Hochspannungs-&Uuml;bertragungsgesch&auml;ft (Transmission): Mit einer EBITDA-Marge von 20 % wurde ein sehr starkes Niveau erreicht &ndash; deutlich &uuml;ber vielen Erwartungen und bereits nahe langfristiger Zielmarken. Das spricht f&uuml;r strukturelle Profitabilit&auml;t im Netzausbau. Auch Digital Solutions (Glasfaser) entwickelte sich stabil, unterst&uuml;tzt durch die US-Akquisition Channell.</p> <p>Der Ausblick f&uuml;r 2026 d&uuml;rfte kurzfristig f&uuml;r Zur&uuml;ckhaltung sorgen: Die EBITDA-Guidance von 2,625 bis 2,775 Mrd. Euro liegt am Mittelwert leicht (-1 %) unter den Markterwartungen. Nach einer starken Kursentwicklung hatten einige Investoren mit mehr gerechnet. Positiv ist jedoch der freie Cashflow: Mit einer Prognose von rund 1,35 Mrd. Euro liegt dieser rund 13 % &uuml;ber Konsens. Bereits 2025 &uuml;bertraf der Free Cashflow die Erwartungen leicht.</p> <p>Fazit: Operativ kleinere D&auml;mpfer im Netzgesch&auml;ft, aber strukturell starke Positionierung im globalen Stromnetzausbau &ndash; und ein &uuml;berzeugender Cashflow als Stabilit&auml;tsanker. Damit halten wir an unserer positiven Einsch&auml;tzung fest.</p>

Allianz: Unspektakulär aber gut

<p>Der Versicherungskonzern hat Zahlen vorgelegt, die insgesamt im Rahmen der Erwartungen liegen &ndash; mit einigen positiven Akzenten f&uuml;r Aktion&auml;re. Der operative Gewinn des Konzerns belief sich auf 4,3 Mrd. Euro und entsprach damit weitgehend den Analystensch&auml;tzungen. Unter dem Strich lag der Nettogewinn leicht (rund 1 %) unter den Prognosen.</p> <p>In der Schaden- und Unfallversicherung (P&amp;C) wurde ein operativer Gewinn von 2,13 Mrd. Euro erzielt &ndash; minimal unter Erwartung. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote lag bei 93,6 % und damit etwas h&ouml;her als prognostiziert. Hintergrund sind vorsichtigere Schadenr&uuml;ckstellungen, was tendenziell f&uuml;r eine konservative Bilanzierung spricht. Positiv wirkten geringere Gro&szlig;sch&auml;den (&bdquo;Naturkatastrophen&ldquo;) und eine etwas niedrigere Kostenquote.</p> <p>Im Lebens- und Krankenversicherungsgesch&auml;ft lag der operative Gewinn mit 1,36 Mrd. Euro leicht unter Konsens. Das Neugesch&auml;ft entwickelte sich jedoch solide. Die Verm&ouml;gensverwaltung (Asset Management) traf mit 928 Mio. Euro exakt die Erwartungen. Besonders erfreulich: Nettozufl&uuml;sse von 45,5 Mrd. Euro lagen klar &uuml;ber den Sch&auml;tzungen.</p> <p>F&uuml;r Aktion&auml;re wichtig: Die Jahresdividende von 17,10 Euro je Aktie entspricht den Erwartungen. Zus&auml;tzlich k&uuml;ndigte Allianz ein Aktienr&uuml;ckkaufprogramm &uuml;ber 2,5 Mrd. Euro an &ndash; mehr als vom Markt erwartet. Das erh&ouml;ht die Kapitalrendite weiter. Ein starkes Signal ist auch die Solvabilit&auml;tsquote von 218 %, die deutlich &uuml;ber den Prognosen liegt. Sie zeigt die sehr robuste Kapitalausstattung des Konzerns. F&uuml;r 2026 stellt Allianz einen operativen Gewinn von 17,4 Mrd. Euro (&plusmn;1 Mrd.) in Aussicht und bewegt sich damit im Rahmen der Markterwartungen &ndash; mit leichtem Potenzial nach oben. Damit bleibt die Aktie klar eine Halteposition.</p>

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Referenzen

Kunden vertrauen Bernecker

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Die hier veröffentlichten Bewertungen stammen ausschließlich von Personen, die unsere Dienstleistungen / unser Angebot tatsächlich in Anspruch genommen haben. Alle Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung manuell durch uns auf Echtheit geprüft.

Thomas K.

05.01.2026

Meine Frau und ich beziehen wenig Rente. Seit wir den Aktionärsbrief abonniert haben, können wir mit der Entwicklung unserer Ersparnisse unbesorgter leben.

Torsten P.

17.12.2025

... herzlichen Dank, dass Sie sich trotz widriger Umstände die Zeit genommen haben, mir zu antworten! [...] Habe mal ein paar Börsenbriefe getestet - was soll ich sagen - bleibe dem Aktionärsbrief und Berneckers treu. Herr Schulz, Ihre Recherchen sind für mich die Besten, klar, schlüssig und mit einer hohen Trefferquote - ich bin und bleibe ein Fan!

Sven G.

04.11.2025

Ich schätze an der Bernecker-Philosophie vor allem die klare, unabhängige Argumentation und die Fähigkeit, politische wie wirtschaftliche Zusammenhänge langfristig zu deuten – das findet man heute nur noch selten.

Margret S.

07.09.2025

Am 10. November bin ich 15 Jahre Abonnentin beim Aktionärsbrief und habe es noch keinen Tag bereut.

Hansjörg P.

23.07.2025

Beide von mir abonnierten Bernecker-Briefe sind wirklich sehr sehr gut. Man kann konkurrierende Produkte in die so berühmte „Tonne“ hauen. Also, großes Kompliment an Sie und Ihr Team.

Marcel A.

26.03.2025

Es freut mich, Abonnent der Actien-Börse zu sein. Auch als Leser des Bernecker-Daily und des Aktionärsbriefs freue ich mich jede Woche aufs Neue. Kompetente und kompakte Analysen, Recherchen und Empfehlungen erster Güte begleiten meine Aktivitäten als Anleger wöchentlich seit vielen Jahren. Und dies zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vielen herzlichen Dank.

E. B.

19.11.2024

Über viele Jahre konnte ich Ihre wertvolle Arbeit verfolgen und deren Früchte genießen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie war für mich auf vielen Ebenen ein Gewinn. [...] Sollte irgendwann mein Interesse an den Märkten wieder zurückkehren und ich mir wieder die Zeit dafür nehmen wollen, würde ich Ihre Dienste sehr gerne wieder in Anspruch nehmen. Sie sind und bleiben für mich die Nummer eins!

Peter S.

09.01.2025

Übrigens: ich habe gestern das Jahres-Abo bei Ihnen bestellt und damit vom Monats-Abo umgestellt – Ihre Unterstützung war meine primäre Motivation und an einen Service wie Ihren kann man sich ruhig auf Jahresbasis binden.

Josef L.

31.08.2024

Kompetent, klar, informativ, klare Orientierung, gute Argumente. Klare Strukturierung für Anlage! [...] Eindeutig das qualitativ Beste im Vergleich zu dem Gebrabbel, was sonst durch den Äther gejagt wird. Diese Sendung [im Rahmen von Bernecker.TV am 30.08.24, Anm. der Red.] hat 100.000 Aufrufe verdient.

Norbert S.

05.07.2024

Ich habe gerade die Worte des Webinars von Herrn Bernecker aufgenommen und bin von seiner Klarheit und seinen Mut machenden Perspektiven heute genauso begeistert wie 1970, als ich Herrn Bernecker als junger Redakteur beim Aktionär in Düsseldorf erleben durfte. [...] Ich bin inzwischen auch 77 Jahre alt und halte es, genau wie Hans A. Bernecker, für wichtig, bei den Folge-Generationen Perspektiven, Zuversicht, Hoffnung und Aufbruchstimmung zu verbreiten.

Matthias S.

28.06.2024

Es [das Webinar mit Hans A. Bernecker, Anm. des Verlages] ist eine faszinierend weise Zusammenfassung der Gesamtgemengelage und genießt meinen höchsten Respekt und passt sogar zu meiner Lebenserfahrung sowie meinen Hoffnungen. Schade das dieser Sachverstand in der veröffentlichten Politik kaum Raum hat. Diese Sendungen vom Team Bernecker und vorne weg von Herrn Bernecker selbst erwarte ich - ausgleichend zum sonstigen Medienrummel - regelmäßig mit freudigem Interesse.

Dieter S.

28.06.2024

Hallo Herr Brahm, Das nenne ich einmal Kundenservice! Schneller geht nicht, vielen Dank und ein schönes Wochenende.

Bernd L.

11.06.2024

Ihr Bernecker-Börsenkompass ist wirklich Klasse. Er liest sich verständlich und nachvollziehbar. Sicher werde ich künfig ein treuer Leser bleiben. Sie haben Recht, es ist für jeden etwas dabei. Toll fand ich auch wie Sie den Hintergrund der Telekom-Aktie beleuchtet haben..

Stephan R.

30.03.2024

Hallo liebes Bernecker Team, ich finde Sie machen einen super Job. Danke!

Bernhard F.

20.12.2023

Verehrtes Bernecker-Team, ich bin seit diesem Jahr wieder Abonnent beim Aktionärsbrief. [...] Ich liege aktuell mit der Nachbildung des spekulativen Portfolios im Plus. Sie haben es auch heuer wieder geschafft, im Spekulativen Portfolio eine ordentliche Schippe draufzulegen. Hierfür meinen Respekt. Wenngleich der DAX heuer eine höhere Rendite einfährt, so liegen Sie doch vom Start weg (3.1.2000) mit dem Spekulativen Portfolio extrem weit vorne.

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