<p>Wall Street fester, Ölpreis fällt</p> <p>Auslöser sind Deeskalationssignale. Trump stellte ein baldiges Ende des US-Einsatzes in Aussicht und beschimpft gleichzeitig die Europäer, sie sollen sich doch selbst um ihr Öl und Gas kümmern oder es in den USA kaufen. Das reicht nach der Suche eines Exits am Golf. Soeben berichtete die iranische Nachrichtenagentur IRNA, Teheran sei zu einem Kriegsende bereit, verlange dafür aber Garantien - die Frage lautet von wem? USA und Israel geben diese sicherlich nicht. </p> <p>Konjunkturseitig überraschte ein etwas besseres US-Verbrauchervertrauen. Gleichzeitig signalisierten rückläufige Stellenangebote und eine schwächere Einstellungstätigkeit eine Abkühlung am Arbeitsmarkt. Das hilft bei den Zinsen. Der Blick richtet sich nun auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag.</p>
<p><strong>Der Preis für Zucker befindet sich seit sechs Wochen im Neuanstieg.</strong> Einerseits sorgen steigende Öl- bzw. Treibstoffpreise für höhere Herstellungskosten. Zudem werden Treibstoffbeimischungen wie Ethanol - häufig auf Basis von Zuckerrüben oder Zuckerrohr produziert - stärker nachgefragt. Dies verknappt das Angebot dieser Pflanzen für die Zuckerproduktion im Lebensmittelsektor.</p> <p><strong>Am Montag stieg die SÜDZUCKER-Aktie um 15,6 %, auch ausgelöst durch ein neues Kursziel von MWB Research.</strong> Die Analysten wiesen auf weitere Gründe für den Zuckerpreisanstieg hin: Wettereffekte und geschrumpfte Zuckerrüben-Anbauflächen in Europa. Das Analystenziel wurde von 9 auf 15 € angehoben, verbunden mit der neuen Einschätzung „Buy“ (zuvor „Hold“).</p> <p><strong>Die SÜDZUCKER-Aktie ist nominell gegenüber 9,00 € zum Jahreswechsel bereits auf den Stand vom Mai 2025 knapp über 12 € zurückgekehrt.</strong> Mit bisherigen Gewinnerwartungen ergibt sich ein KGV 13 auf Basis 2027. An der Spekulation auf weiteren Kursanstieg kann man sich jetzt mit einer Anfangsposition beteiligen.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Auf Basis der <a href="http://www.bernecker.info/bernecker-daily">Bernecker Daily</a> vom 31. März 2026. </p>
<p>Ich kaufe zwar nicht so gerne in steigende Kurs rein. Mache aber eine Ausnahme und bin auch bereit nachzulegen: Wie eben schon dargelegt:</p> <p>Die Zusammenarbeit zwischen Marvell und NVIDIA erreicht eine neue Qualitätsstufe. Durch eine 2-Milliarden-Dollar-Investition seitens NVIDIA wird Marvell zum zentralen Partner für die KI-Infrastruktur der nächsten Generation.</p> <p>Marvell wird fester Bestandteil des NVIDIA-Ökosystems. Gemeinsam entwickeln sie maßgeschneiderte Beschleuniger und Netzwerklösungen, die den Datenfluss in riesigen KI-Rechenzentren sicherstellen. Während TurboQuant Speicherengpässe mildert, steigt der Bedarf an leistungsfähigen Netzwerken. Marvell liefert hier die entscheidende Hardware, um diese massiven Datenströme zu bewältigen. Die Wachstumsaussichten spiegeln sich in der Bewertung wider. Das KGV sinkt von aktuell 23 zu 24 auf schätzungsweise 12 für den Zeitraum 2028/29.</p> <p>Wir kaufen für das Spekulative Portfolio die erste Tranche: 450 Marvell (ISIN: US5738741041) um 15.35 Uhr. </p>
<p>Dass Marvell wieder im Spiel ist, hatten wir nach den Zahlen und nach dem Ausblick bereits dargelegt. Neu ist:</p> <p>1. Effizientere Inferenz bedeutet größere Cluster-Architekturen. Sie wissen bereits: Marvell liefert die entscheidenden optischen Interconnects und Custom-ASICs. Wenn Speicherengpässe durch Softwarelösungen wie TurboQuant von Google gemildert werden, verschiebt sich die Priorität der Investitionen hin zu massiv skalierbaren Netzwerklösungen, um die beschleunigten Datenströme zu bewältigen. </p> <p>2. NVIDIA und Marvell Technology haben heute eine weitreichende strategische Kooperation bekannt gegeben, um die Entwicklung von KI-Infrastrukturen der nächsten Generation zu beschleunigen. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht die Integration von Marvell in das NVIDIA AI-Factory- und AI-RAN-Ökosystem. Flankiert wird diese Allianz durch eine Direktinvestition von NVIDIA in Höhe von 2 Mrd. $ in Marvell.</p> <p>Die technische Basis der Partnerschaft bildet NVIDIA NVLink Fusion. Diese Rack-Scale-Plattform ermöglicht es Kunden, semi-kundenspezifische KI-Infrastrukturen zu entwickeln, die vollständig mit dem NVIDIA-Ökosystem kompatibel sind.</p> <p>Marvell liefert maßgeschneiderte Beschleuniger (XPUs) sowie NVLink Fusion-kompatible Scale-up-Netzwerklösungen. NVIDIA stellt die unterstützenden Technologien bereit, darunter Vera-CPUs, ConnectX-NICs, Bluefield-DPUs sowie Spectrum-X-Switche. Diese Integration erlaubt es Unternehmen, heterogene Systeme aufzubauen, die nahtlos mit NVIDIAs GPUs, LPUs und Speicherplattformen interagieren, während sie gleichzeitig von NVIDIAs globaler Lieferkette profitieren.</p> <p>KGV 24 für das lfd Jahr fällt auf KGV 17 für das nächste Jahr und KGV 12 für 2028/29. Es bleibt bei der sehr positiven Einschätzung!</p>
<p>Wir werden im Spekualtiven Portfolio tätig. Unsere hohe Liquiditätsquote (klar über 50 % nachdem Nemetschek nach dem Rutsch unter unseren Stop Loss zu 61,80 € verkauft wurde) erlaubt das. Dazu gehören Zukäufe bestehender Position als auch Neuaufnahmen. Wir beginnen mit einem Zukauf:</p> <p>Die Mischung aus Knappheitsängsten bei Helium durch den Irankrieg und Ängste/Verwirrung um die jüngste Google-Innovation (TurboQuant) haben die KI-Chip-Werte kollabieren lassen. Die Nachfrage nach HBM4 und künftigen Generationen wird durch TurboQuantber eher befeuert, da die Rechenlogik (GPUs/TPUs) nun schneller gefüttert werden muss. Der Irankrieg wiederum ist endlich. Gemäß akt. Konsenstaxen ist das KGV für SK Hynix für 2026 auf 4,2 und für 2027 auf 3,4 gesunken. Dazu kommt:</p> <p>Trotz der Marktführerschaft bei HBM-Speichern handelte SKH in den letzten fünf Jahren im Schnitt mit einem Abschlag von 25 % gegenüber Micron. Ein Listing an der Wall Street macht die Aktie für US-Pensionsfonds und ETFs (wie den SOX) direkt zugänglich, was ein deutliches Re-Rating auslösen könnte.</p> <p>Ich kaufe 50 Aktien (ISIN: US78392B1070) zu um 14 Uhr. </p>
<p>Diese Aussage ließ aufhorchen. Das Institut der deutschen Wirtschaft hat den heutigen Spritpreis mit früheren Entgelten verglichen. Das Ergebnis: Seit 1960 hat sich der Preis für Super versiebenfacht - von 0,31 auf jetzt 2,08 Euro. Aber: Im gleichen Zeitraum kletterte der Nettolohn um das Zwanzigfache - von 1,29 auf 25,56 Euro pro Stunde. Aktuell arbeitet ein Angestellter knapp fünf Minuten für einen Liter Super E10. Verschärft sich die Lage im Nahen Osten, kann es auch mehr werden, z. B. 6,3 Minuten, wie während der Ölkrise 1974.</p> <p>Annerose Winkler</p> <p><a href="https://www.bernecker.info/unternehmer-brief">Der Deutsche Unternehmerbrief</a></p> <p><a href="https://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p><br />Publikationen der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH lesen Sie unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Das frischeste Gerücht kommt vom Wall Street Journal. Demnach soll Trump intern die Bereitschaft geäußert haben, die Kampagne zu beenden, selbst wenn die Straße von Hormus vorerst weitgehend geschlossen bleibt. Es ist ein wildes hin und her. Seit Monatsbeginn wurden weltweit rund 14 Bio. $ an Börsenwert vernichtet. Ein US-Rückzug würde zwar die Spannungen mindern, doch die Kontrolle über die Straße von Hormus bleibt der entscheidende Faktor. Derzeit passieren im Schnitt nur sechs Schiffe pro Tag die Wasserstraße, verglichen mit etwa 135 unter Normalbedingungen. Trump ist bislang grandios gescheitert - anders können wir es nicht formulieren.</p> <p>Kommt der Einsatz von Bodentruppen? Die Einnahme der Insel Kharg oder Teile rd. um Hormus inkl. deren nachhaltiger Verteidigung würde gem. Financial Times rd. 20 bis 30 Mrd. $ pro Monat kosten. Ich taxiere die Wahrscheinlichkeit dafür deshalb nur noch auf 40 zu 60 statt 50 zu 50 - Stand heute.</p> <p>Was etwas hilft: EZB und Fed kündigen an, vorerst still zu halten und nicht die Zinsen zu erhöhen. Das ist nachvollziehbar. </p> <p>Vereinzeilte Käufe in Titel wie Micron Technology oder SK Hynix nach dem gestrigen Ausverkauf sind akzeptabel. </p>
<p style="text-align: justify;">Der Konflikt im Nahen Osten führt uns eine bittere Wahrheit vor Augen: Ein moderner Krieg wird nicht mehr nur an Grenzen gewonnen, sondern 500 Kilometer darüber. Die jüngsten Angriffe auf Kommunikations-Infrastrukturen haben gezeigt, dass „Space Superiority“ die Grundvoraussetzung für jede militärische Operation ist. Wir sehen derzeit eine beispiellose Mobilisierung von Kapital in Richtung orbitaler Aufklärung, GPS-Härtung und Anti-Satelliten-Abwehr. WIr haben Ihnen zwei Unternehmen rausgesucht, die von dieser Entwicklung profitieren. Wenn Sie Interesse haben unseren Trades zu folgen, können Sie die TB-Daily über diesen <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">Link</a> im Einzelabruf oder als Abonnement kaufen. </p>
<p><strong>Die US-Finanzierungsinstitutionen sind staatlich unterstützte Hypotheken-Aufkäufer. </strong>Ihr Auftrag besteht darin, für Marktberuhigung zu sorgen.<strong> </strong>Die offiziellen Namen lauten Federal National Mortgage Association (Kürzel: FNMA) und Federal Home Loan Mortgage Corporation (FMCC).</p> <p><strong>Die bekannten Investoren Bill Ackman und Michael Burry haben nun ein Kurspotenzial von bis zu 900 % in den Raum gestellt bzw. von einer „seltenen Chance“ geredet.</strong> Auf die Anregung ging eine Vielzahl von Börsianern direkt per Kauforder ein. </p> <p><strong>Die jeweilige Kursdrittelung seit September wurde gestern zum Teil aufgeholt.</strong> Weiterhin zeigt CNBC Forward-KGVs um 2 bzw. 3. Anleger mit Interesse für US-Spezialitäten können sich, in angemessener Höhe, an der vermutlich recht volatil verlaufenden Spekulation beteiligen.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Bernecker Daily.</p>
<p>Die aktuelle Gemengelage an den Börsen ist von einer extremen pessimistischen Positionierung geprägt. Laut Daten von Goldman Sachs haben Hedgefonds ihre globalen Aktienbestände die sechste Woche in Folge reduziert. Dieser Abverkauf wurde primär durch Leerverkäufe (Short Sales) getrieben, was die Basis für eine explosive Erholung schafft, sollte eine Deeskalation im Nahost-Konflikt eintreten.</p> <p>Die Short-Exposition in europäischen Makro-Produkten hat mit 11% ein 10-Jahres-Hoch erreicht.<br />Systematische Investoren (CTAs) / Trendfolger haben im letzten Monat ca. 190 Mrd. USD an Aktien verkauft und halten nun eine Netto-Short-Position von rund 50 Mrd. USD.</p>
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Volker Schulz
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