<p><strong>Verkauf von Kartennetzwerk? </strong>Der US-Finanzkonzern hatte bis Mitte Juni innerhalb von gut 16 Monaten 80 % an Wert verloren. Ausschlaggebend war nachlassendes Wachstum der Kassen- und Zahlungsplattform Clover für Händler. Dies in Verbindung mit Vertrauensverlust der Anleger infolge gesenkter Wachstumsprognosen.</p> <p><strong>Nun interessieren sich verschiedene US-Banken für eine Übernahme des FISERV-Netzwerks zur Abwicklung von Kreditkartentransaktionen.</strong> Die möglichen Käufer zielen darauf ab, nach einer Übernahme höhere Gebühren vereinnahmen zu können.</p> <p><strong>Börsenwert für FISERV ca. 29 Mrd. $.</strong> Mit einem KGV um 9 (Quelle: CNBC) ist der US-Finanztitel einen Blick wert.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>Der US-Elektroautobauer hat im Juni in Deutschland insgesamt 6023 Fahrzeuge des Typs Model Y verkauft (Marktanteil 7,2 %) und damit erstmals seit März wieder den Spitzenplatz bei den meistverkauften Elektromodellen übernommen. In den beiden Vormonaten hatten jeweils VW-Modelle die Liste angeführt. Nach einem massiven Einbruch 2025 bleibt der Tesla-Absatz damit in diesem Jahr weiter auf Erholungskurs. Elon Musk hatte deshalb jüngst angekündigt, die Produktion im deutschen Tesla-Werk in Grünheide auf wöchentlich 7500 Autos hochzufahren.</p>
<p>Diese soll über 75 Mio. Aktien gehen. Die Erlöse will man nach eigenen Angaben für allgemeine Unternehmenszwecke nutzen, nennt aber ausdrücklich Eigenkapitaleinlagen im Rahmen der im April 2026 neu verhandelten Kreditvereinbarung mit dem US-Energieministerium als einen Verwendungszweck. Die Anleger feiern das nicht gerade - die Aktie rutscht in die roten Zahlen. Und das, wo gerade erst die Lieferprognose für 2026 angehoben worden war...</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p>Unsere gestrige Analyse hat eindrucksvoll gezeigt, dass sich abseits der viel beachteten internationalen Mega-Caps derzeit außergewöhnliche Chancen verbergen. Zahlreiche Unternehmen haben ihre operative Entwicklung in den vergangenen Quartalen deutlich verbessert – doch die Börse spiegelt diese Fortschritte bislang nur unzureichend wider. Genau diese Bewertungsdiskrepanz eröffnet antizyklisch orientierten Anlegern attraktive Einstiegsmöglichkeiten.</p> <p>Wer versteht, dass kurzfristige Marktmechanismen und technische Faktoren häufig den Blick auf den tatsächlichen Unternehmenswert verstellen, kann das aktuelle Umfeld gezielt für den langfristigen Vermögensaufbau nutzen. Aus unserem heutigen Analyseuniversum stechen dabei zwei besonders interessante Titel hervor, die wir Ihnen im Detail vorstellen werden. Mehr lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Termin-Börse daily (07.07.2026) mit einem <a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>.</p> <p>Werfen wir noch einen Blick auf den Speicherchipsektor: Trotz historisch starker Quartalsergebnisse Samsungs, gerieten die Aktien der gesamten Branche gestern unter Druck. Auslöser waren vor allem Sorgen, dass große US-Technologiekonzerne ihre Investitionen vorübergehend zurückfahren könnten. An den langfristigen Wachstumstreibern hat sich jedoch nichts geändert. Der weltweite KI-Boom, der steigende Bedarf an Hochleistungsspeichern und das weiterhin knappe Angebot sprechen unverändert für ein attraktives strukturelles Marktumfeld. Wir beobachten die Entwicklung daher aufmerksam und halten auf niedrigeren Kursniveaus gezielt nach attraktiven Wiedereinstiegschancen Ausschau.</p> <p>Ihre Bernecker-Redaktion</p>
<p>Die Aktienmärkte konsolidieren ihre jüngsten Kursgewinne auch in der Breite. Obwohl der S&P 500 gestern 0,7 % zuzlegen konnte fiel die Mehrheit der S&P 500 Werte. Es geht Step by Step ohne Übertreibung. </p> <p>Im Fokus steht weiter der wackelig gewordene KI-Trade. Samsung schickte heute die asiatischen Märkte ins Minus - angeführt von den Tech-Titeln. Der Kospi fällt um 7,6 %, Samsung Electronics und SK Hynix jeweils um 8,7 %. Der Nikkei verliert 1,8 %, Hongkong 0,4 %, Shanghai 1,0 %.</p> <p>Samsung meldet extrem starke vorläufige Zahlen für das zweite Quartal. Der operative Gewinn soll bei 89,4 Bio. Won, rund 58,4 Mrd. Dollar, liegen. Das wäre ein Anstieg um das 19-Fache gegenüber dem Vorjahr und zugleich mehr Gewinn als Samsung im gesamten Jahr 2025 erzielt hatte. Der Wert liegt leicht über dem Analystenkonsens von 87,3 Bio. Won. Der Umsatz soll sich auf 171 Bio. Won mehr als verdoppelt haben. Trotzdem brach die Aktie um rund 10 % ein.</p> <p>JPMorgan weist darauf hin, dass sich zunehmend die Frage stellt, ob der Anteil von KI Speicher an den Investitionen der Cloudanbieter dauerhaft tragfähig ist. Er wird für dieses Jahr auf 52 % und für nächstes Jahr auf mehr als 70 % der Cloud Capex geschätzt. </p> <p>SK Hynix bereitet derweil seinen Börsengang in den USA vor. Gestern wurde die Vermarktung der geplanten US-Notierung begonnen. Das Emissionsvolumen liegt bei knapp 30 Mrd. Dollar. Die American Depositary Receipts (ADRs) sollen ab Freitag an der New Yorker Börse gehandelt werden. </p> <p>Die Euphorie rund um KI-Aktien zeigt sich auch bei Finanzprodukten. ETF-Anbieter ProShares kündigte an, bereits am kommenden Montag einen gehebelten ETF auf die SK-Hynix-ADRs aufzulegen. Das Produkt soll die tägliche Kursentwicklung der ADRs mit dem Faktor zwei nachbilden. Steigt die Aktie an einem Tag um 5 %, soll der ETF etwa 10 % gewinnen. Fällt sie um 5 %, verliert der ETF entsprechend rund 10 %. Auch das zeigt wie weit fortgeschritten dieser Trade ist.</p> <p>Wir haben unseren KI-Trade inzwischen halbiert, rechnen aber nochmals mit einem finalen Spike auf neue Hochs. </p> <p>Ihr Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p>
<p>Citi sieht Brent bis Jahresende nur noch bei 60 bis 65 $ je Barrel und empfiehlt, sommerliche Preisspitzen zum Verkaufen zu nutzen.</p> <p>Werde die USA noch der Iran haben Anreiz für eine neue Eskalation. Gleichzeitig bleibt die Angebotsseite weich. Sobald die Förderländer ihre Produktion schneller hochfahren und der Verkehr durch die Straße von Hormus weiter normalisiert wird, droht ein deutlicher Überschuss.</p> <p>Brent liegt aktuell um 72 $ und damit deutlich unter dem Kriegs-Hoch von über 126 $. Citi ist damit klar pessimistischer als der Marktkonsens, der Brent Ende 2026 eher bei 78 $ sieht. Goldman liegt mit 80 $ ebenfalls höher, nennt aber in einem optimistischen Normalisierungsszenario ebenfalls rund 60 $ als mögliches Ziel.</p> <p>Für die Märkte wäre das positiv: niedrigere Energiekosten entlasten Inflation, Verbraucher und viele zyklische Branchen.</p>
<p>CRISPR THERAPEUTICS bekommt einen neuen Trigger. Die FDA hat Casgevy nun auch für Kinder ab zwei Jahren zugelassen. Damit erweitert sich der adressierbare Markt deutlich, während zugleich das Vertrauen in Sicherheit und Wirksamkeit der ersten zugelassenen CRISPR/Cas9-Therapie steigt. Bisher kam die Kommerzialisierung nur langsam voran, weil die Behandlung komplex, langwierig und teuer ist. Doch die klinischen Daten sind stark und sprechen für den Charakter einer funktionellen Heilung bei Sichelzellanämie und Beta-Thalassämie. Gelingt es, mehr Patienten über die Behandlungszentren zu führen und die Erstattung breiter abzusichern, kann Casgevy schrittweise in Richtung eines Milliardenprodukts wachsen. Zusätzliche Fantasie liefern Programme zur Vereinfachung der Therapie, etwa durch schonendere Vorbehandlung oder perspektivisch In-vivo-Ansätze. Es zeichnet sich ab, dass Geneditierung kommerziell skalierbar wird. Die Aktie generiert ein frisches Kaufsignal. </p>
<p>Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin gilt Favorit für die Übernahme des Ultra Maritime-Geschäfts von Advent International. Der mögliche Kaufpreis soll laut Aussagen von Insidern rund 3,5 Mrd. $ betragen. Der Deal könnte bereits in dieser Woche bekanntgegeben werden. Die Lockheed-Aktie durchläuft seit Ende April eine Seitwärtsbewegung.</p>
<p>Für 4 Mrd. Euro geht der Unternehmensbereich an den Finanzinvestor Lone Star Funds. Mit dem Verkauf schließt CONTINENTAL die eigene strategische Neuaufstellung ab - fortan konzentriert sich das Unternehmen ganz auf sein traditionelles Reifengeschäft, das als einziger Bereich im Konzern verbleibt. Doch nicht nur die strategische Neuaufstellung wird abgeschlossen - überdies reduziert der Konzern mit dem Verkauf die eigene Finanzverschuldung und will zudem rund 2,5 Mrd. Euro an die Aktionäre zurückgeben, entweder über eine Sonderdividende oder eine Kombination aus Aktienrückkäufen und Sonderdividende. Die endgültige Höhe hängt von üblichen Mechanismen zur Kaufpreisanpassung und vom genauen Zeitpunkt des Vollzugs ab.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter<a href="http://www.bernecker.info"> www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf! </p>
<p style="text-align: justify;">Während internationale Mega-Caps das Gros der Liquidität des Marktes aufsaugen und teils mit astronomisch hohen Multiples bewertet werden, vollzieht sich im deutschen Mid-Cap-Segment eine eklatante Fehlpreisung. Der MDAX hat im Zuge der jüngsten konjunkturellen Sorgen deutlich Federn lassen müssen, was bei ausgewählten Qualitätsunternehmen zu einer vollständigen Entkopplung zwischen dem Aktienkurs und der operativen Ertragskraft geführt hat. Substanzwerte werden derzeit zu Konditionen gehandelt, die historisch betrachtet außergewöhnliche Einstiegsgelegenheiten bieten. Wir fokussieren uns heute auf zwei marktführende Konzerne, bei denen das Verhältnis aus anstehendem Gewinnwachstum und aktueller Bewertung eine tiefe Unterbewertung offenbart. Wer abseits des breiten Markt-Hypes antizyklisch agiert, findet hier ein extrem asymmetrisches Chance-Risiko-Verhältnis vor. Diese und börsentäglich neue Empfehlungen gibt es in der Termin-Börse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>
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Volker Schulz
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