<p>CATL hat mit dem KKR Portfoliounternehmen ContourGlobal einen Liefervertrag über 3 GWh Batteriespeichersysteme geschlossen. Die Systeme gehen an drei Projekte in Großbritannien, Griechenland und Chile. Vorgesehen sind 526 Container mit jeweils 5,64 MWh, ausgelegt auf vier Stunden Entladedauer. Es ist der erste gebündelte Liefervertrag zwischen beiden Unternehmen. </p> <p>Der Auftrag stärkt CATLs Position bei großen stationären Speichern außerhalb Chinas.</p>
<p><strong>TKH schlägt die Erwartungen klar.</strong></p> <p>TKH steigerte den H1-Umsatz organisch um 14,0 % auf 955,9 Mio. €. Das bereinigte EBITA legte um 43,5 % auf 113,7 Mio. € zu und lag damit 11,3 % über dem Konsens von 102,2 Mio. €. Auch der Auftragseingang entwickelte sich stark und stieg um 19,4 % auf 959,3 Mio. €.</p> <p>Haupttreiber war Electrification mit 33,3 % organischem Umsatzwachstum und 90,0 % mehr bereinigtem EBITDA. Ausgerechnet dieses derzeit wachstumsstärkste Geschäft soll verselbstständigt werden. TKH nennt dafür Mittelfristziele von mehr als 9 % organischem Wachstum und über 19 % EBITDA-Marge, verglichen mit aktuell 12,6 %.</p> <p>Im verbleibenden Automation-Geschäft stieg der Umsatz organisch um 3,4 %, das EBITA um 3,0 %. Die Marge erreichte hohe 18,4 %. Vision Technologies wuchs beim Umsatz um 12,1 % und beim EBITA um 27,5 %, während das Geschäft mit Reifenbaumaschinen weiter bremste. Jefferies bestätigt Buy mit Kursziel 58 €. Die Aufspaltung könnte die Bewertung beider Geschäfte transparenter machen. Entscheidend:</p> <p>TKHs gesamtes Vision-Geschäft erzielte 2025 522,6 Mio. € Umsatz und 93,7 Mio. € bereinigtes EBITA, entsprechend 17,9 % Marge. Basler kam 2025 auf 224,5 Mio. € Umsatz und 17,7 Mio. € EBIT, entsprechend 7,9 % EBIT-Marge. Die Kennzahlen sind wegen EBITA versus EBIT und wegen des Security-Geschäfts nicht eins zu eins vergleichbar. Sie zeigen aber, dass TKH Vision mehr als doppelt so groß und aktuell erheblich profitabler ist. Setzt man die Bewertungsmaßstäbe von Basler an, würde die TKH-Vision-Sparte alleine den Großteil des aktuellen Börsenwertes von 2 Mrd. € abdecken.</p> <p>Es gilt KGV 13,6 für 2027 bzw. 11,8 für 2028. Ich bleibe bullisch für die Aktie.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute wenden wir uns wieder den europäischen Schwergewichten zu. Ohne eine übergeordnete These wie „Turnaround" oder „KI-Energieinfrastruktur" vorwegzunehmen, haben wir das gesamte DAX- und EuroStoxx-50-Universum systematisch nach drei harten Filterkriterien durchleuchtet: einer PEG-Ratio deutlich unter 1, einem klar positiven Aufwärtstrend bei den Analystenkurszielen der vergangenen sechs Wochen und als drittes belastbare Insiderkäufe.</p> <p style="text-align: justify;">Interessanterweise hat das EuroStoxx-Segment kaum überzeugende Treffer geliefert: AIRBUS und SAFRAN sind nach der Aerospace-Rally zu teuer geworden, STELLANTIS wurde soeben von Bernstein auf „Underperform" mit Kursziel 4 € abgestuft, und bei KERING bleibt die Analystengemeinde nach den GUCCI-Signalen mehrheitlich verhalten. Fündig wurden wir dagegen im DAX: gleich drei Werte erfüllen alle Kriterien und stammen aus drei völlig unterschiedlichen Branchen. Diese drei Werte finden Sie bei uns in der Termin-Börse daily, folgen können Sie den Trades auch im Einzelabruf (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>
<p><strong>Brent steigt den fünften Handelstag in Folge und notiert bei rund 88 Dollar je Barrel.</strong> </p> <p>Dabei wird ein Faktor zunehmend interessant: Amerikas strategische Ölreserve schrumpft schnell. Anfang des Jahres lagen noch gut 415 Mio. Barrel in der Strategic Petroleum Reserve. Ende Juli waren es nur noch rund 299 Mio. Barrel, der niedrigste Stand seit 1983. Allein in der jüngsten Berichtswoche wurden rund 6 Mio. Barrel freigegeben. Das Lager ist noch beträchtlich, der Spielraum Washingtons für anhaltend große Marktinterventionen nimmt jedoch ab. Teheran dürfte diese Rechnung kennen. Trump hat sich komplett verzockt. </p> <p><strong>Die Futures auf den Euro Stoxx 50 und den FTSE 100 signalisieren einen weitgehend unveränderten Handelsbeginn.</strong> Auch die US-Futures zeigen nur moderate Bewegungen. Nasdaq-100-Futures liegen rund 0,3 % höher.</p> <p><strong>Asien kaum verändert, Korea deutlich stärker.</strong></p> <p>Der MSCI Asia Pacific ex Japan bewegt sich leicht im Plus. Südkorea gehört zu den stärkeren Märkten. Der Kospi steigt zeitweise bis zu 1,6 %. Technologieaktien führen die Gewinne an.</p> <p>Samsung Electronics legt rund 4 % zu. Auch TSMC und SK Hynix gehören zu den Gewinnern. Anleger greifen weiterhin bei Unternehmen zu, die vom Ausbau der KI-Infrastruktur profitieren könnten. der Nvidia / Private Equity Deal über 500 Mrd. $ ür KI Infrastruktur stützt.</p> <p>Japan bleibt wegen des Mountain-Day-Feiertags geschlossen.</p> <p><strong>Gold erreicht zeitweise mehr als 4.400 Dollar je Unze und damit ein Zweimonatshoch. </strong>Der Ausbruch über die 100-Tage-Linie hat zusätzliche technische Käufe ausgelöst. Später gibt der Preis leicht auf etwa 4.370 Dollar nach.</p> <p>Bemerkenswert ist die gleichzeitige Stärke von Öl und Gold. In den vergangenen Monaten liefen beide Anlageklassen häufig nicht in dieselbe Richtung. Damit wird eien Trendwende bei Gold offensichtlicher.</p> <p><strong>Citigroup sieht Europa weiterhin als attraktive Positionierungsstory. </strong>Die Strategen beobachten wieder stärkere Käufe europäischer Aktien. Die Positionierung im Euro Stoxx 50 und FTSE hat sich zuletzt in Richtung moderat bullish verschoben.</p> <p>Goldman Sachs verweist ebenfalls auf eine Verbesserung des Anlegerinteresses an Europa. Nach Einschätzung der Bank werden viele strukturelle Schwächen europäischer Aktien überschätzt, etwa geringes Wachstum, niedrige Kapitalrenditen, Wettbewerb aus China oder die Belastung durch höhere Energiepreise. Besonders auffällig: Europäische Aktien verzeichnen laut Goldman die stärksten Mittelzuflüsse seit zehn Jahren, das Ausnahmejahr 2021 ausgenommen.</p> <p><strong>Weltwirtschaft zeigt mehr Dynamik</strong><br />Der Global GDP Tracker von Bloomberg Economics signalisiert wieder etwas mehr Wachstum. Die Weltwirtschaft expandierte im Juli demnach mit einer annualisierten Quartalsrate von 4,0 %. Zuvor waren es 3,7 %. Der langfristige Durchschnitt liegt bei 3,6 %.</p> <p><strong>Von den Unternehmen:</strong></p> <p><strong>Apollo Global Management, Blackstone, BlackRock und Brookfield Asset Management arbeiten mit Nvidia an einem Investitionsprogramm über 500 Mrd. Dollar für KI-Infrastruktur.</strong></p> <p>Bloomberg sieht dieses Paket als wichtigen Impuls für die weiterhin sehr starke KI-Investmentthese. Anleger setzen darauf, dass die hohen Ausgaben für Rechenzentren, Chips und Strominfrastruktur das Wachstum des Technologiesektors weiter stützen.</p> <p>Parallel meldet Bloomberg, dass Anthropic einen Deal über 9,1 Mrd. Dollar mit Riot Platforms vereinbart hat. Riot kommt ursprünglich aus dem Bitcoin-Mining und baut inzwischen Kapazitäten für KI-Rechenzentren auf.</p> <p><strong>Intel möchte seine geplante Aktienplatzierung deutlich vergrößern. </strong>Bloomberg zufolge sollen nun rund 20 Mrd. Dollar aufgenommen werden. Ursprünglich war ein etwa ein Drittel kleineres Volumen vorgesehen.</p> <p><strong>Santander </strong>will eigene Aktien im Volumen von bis zu 1,825 Mrd. Euro zurückkaufen. Das entspricht ungefähr 25 % des bereinigten Konzerngewinns aus dem ersten Halbjahr 2026.</p> <p><strong>TAG Immobilien</strong> erwartet für 2026 den FFO I nun am oberen Ende der bisherigen Prognosespanne.</p> <p><strong>Alcon </strong>meldete für das zweite Quartal einen bereinigten Gewinn je Aktie von 0,84 Dollar. Im Vorjahr waren es 0,76 Dollar, der Konsens lag ebenfalls bei 0,76 Dollar.</p> <p><strong>Patrizia </strong>steigerte das operative Ergebnis im ersten Halbjahr von 15,2 Mio. auf 26,5 Mio. Euro.</p> <p><strong>Bell </strong>erhöhte das EBITDA im ersten Halbjahr von 159,7 Mio. auf 173,2 Mio. Franken.</p> <p><strong>Storskogen</strong> erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von 8,86 Mrd. SEK. Erwartet worden waren 8,76 Mrd. SEK.</p> <p><strong>Tecan</strong> meldete eine bereinigte EBITDA-Marge von 15,1 % nach 15,0 % im Vorjahr.</p> <p><strong>CEZ</strong> erhöhte den bereinigten Nettogewinn im ersten Halbjahr von 16,7 Mrd. auf 17,8 Mrd. Kronen.</p> <p><strong>Norma</strong> erzielte im zweiten Quartal ein bereinigtes EBIT von 7,6 Mio. Euro.</p> <p><strong>Wallenius Wilhelmsen</strong> kam im zweiten Quartal auf ein EBIT von 175 Mio. Dollar. Der Konsens lag bei 179 Mio. Dollar.</p> <p>Aktionärsbrief Depotwert <strong>TKH Group </strong>überzeugt komplett mit den H2-Zahlen. TKH steigerte das bereinigte EBITA im ersten Halbjahr von 80,2 Mio. auf 113,7 Mio. Euro. Wir betrachten den Titel als die "billigere" Basler. </p> <p> </p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p> <p> </p> <p> </p> <p> </p>
<p>Der bereinigte Gewinn je Aktie traf mit 0,82 $ den Konsens, der Umsatz lag mit 5,29 Mrd. $ über den erwarteten 5,15 Mrd. $. Auch die Goldproduktion überzeugte mit 796.000 Unzen gegenüber 763.176 Unzen Konsens, die Kosten lagen unter den Erwartungen.</p> <p>Der schwache Free Cashflow von 515 Mio. $ gegenüber 966 Mio. $ Konsens ist vor allem auf stark gestiegene Steuerzahlungen, einen 200-Mio.-$-Mali-Effekt und höhere Investitionen zurückzuführen. Das geht alles In Ordnung.</p> <p>Für den Kursrutsch von 7 % sorgt vor allem die Einigung mit NEWMONT zu Fourmile. BARRICK erhält 1,95 Mrd. $, Analysten hatten für den NEWMONT-Anteil teils rund 4 Mrd. $ oder mehr angesetzt. Damit ist zwar der Weg für den Börsengang der nordamerikanischen Assets frei, die niedrige Bewertung und der Widerstand größerer Aktionäre belasten jedoch. Aber:</p> <p>Ich gehe fest davon aus, dass das IPO früher oder päter die Bewertung von BARRICK antreiben wird. Positiv ist, dass der Streit mit NEWMONt beigelegt wurde. Das Hochfahren von Fourmile dürfte nun beschleunigt werden. An den Konsenstaxen wird sich nichts ändern und somit auch nichts an den Zielkursen von mindestens 60 $. Operativ läuft BARRICK komplett im Plan. </p>
<p><strong>Vor 70 Jahren gegründet, ist die "Sandwich Chain" inzwischen auf mehr als 3.300 Filialen in Nordamerika gewachsen.</strong> Auch nach dem IPO gehört die Mehrheit der Anteile BLACKSTONE, das somit die weitere Expansion kontrolliert. Weitgehend auf Franchisebasis, soll der Endausbau auf 7.500 Standorte in USA und Kanada führen, im weltweiten Maßstab sind 15.000 Filialen angesetzt.</p> <p><strong>Mit frisch zubereiteten "Subs" ist die Kette in erster Linie ein Wettbewerber des (nicht börsennotierten) Weltmarktführers dieser Disziplin, Subway. </strong>Im <a href="https://www.bernecker.info/frankfurter">Frankfurter Börsenbrief</a> dieser Woche (erscheint am Donnerstag) beleuchten wir Zahlenwerk und Strategie von "JMKE" (NYSE-Börsenkürzel des Neulings). </p> <p><strong>Der Chartvergleich zeigt die Kurse einiger Restaurantkonzepte aus den USA.</strong> Zum Teil waren diese in den vergangenen Tagen noch von einem Cyclosporiasis-Ausbruch beeinflusst.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="https://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>BYD erreichte laut dem heute veröffentlichten SNE-Tracker im ersten Halbjahr außerhalb Chinas rund 497.000 BEV- und PHEV-Auslieferungen, ein Plus von 81,4 %. Daraus ergibt sich gegenüber dem Vorjahreswert von rund 274.000 Fahrzeugen ein absoluter Zuwachs von etwa 223.000 Einheiten. Der Marktanteil stieg von 7,8 auf 10,8 %, also um 3,0 Prozentpunkte.</p> <p>BYD liegt damit außerhalb Chinas hinter Volkswagen mit 635.000 und Tesla mit 599.000 Fahrzeugen auf Rang drei. Der gesamte Nicht-China-Markt wuchs nur um 30,3 %.</p> <p> </p>
<p>CATL hat Probleme mit einer eigenen Lithium-Mine. Das setzte den Kurs etwas unter Druck. Zur Einordnung: CATL hatte bereits Anfang Juli eine Sicherheitsgenehmigung erhalten, die als wichtiger Schritt für die Wiederaufnahme der Produktion galt. Jetzt bestätigte die lokale Umweltbehörde Ende letzter Woche, dass weiterhin keine Förderung oder Erzverarbeitung stattfindet und zunächst noch die Umweltverträglichkeitsverfahren abgeschlossen werden müssen. Damit verschiebt sich der erwartete Neustart nochmals.</p> <p>Die Jianxiawo-Mine kann nach Reuters-Angaben rund 46.000 Tonnen Lithiumcarbonat-Äquivalent pro Jahr produzieren. Das entsprach rund 3 % der weltweiten Produktion 2025.</p> <p>Kurzfristig ist der Effekt überschaubar. CATL hat während der bisherigen Stilllegung bereits Lithiumerz von externen Lieferanten bezogen. Bleibt Jianxiawo länger geschlossen und steigen gleichzeitig die Lithiumpreise, verteuert sich jedoch die Rohstoffversorgung gegenüber einer stärkeren Eigenversorgung.</p> <p>Die Nachricht ist leicht negativ für CATL, sollte aber an den Gewinntaxen wenig ändern. Der in AB 32/26 beschriebene Investmentcase bleibt intakt. Bernstein setzt das Ziel dennoch frisch auf 800 CNY ggü. aktuell 394 CNY.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach unserem letztwöchigen Einstieg in Aktien der KI-Wertschöpfungskette wechseln wir die Ebene. Denn während die Kette bei den Wafer-Herstellern beginnt, endet sie erst dort, wo aus einzelnen KI-Beschleunigern echte Recheninfrastruktur wird: bei den Netzwerken, die Zehntausende von Chips zu einem funktionierenden Ganzen verbinden, und bei den maßgeschneiderten Custom-Chips für die Hyperscaler. Genau in diese Nische stoßen wir heute vor. Dafür haben wir zwei Unternehmen herausgesucht, die nicht besonders günstig aber trotzdem vielversprechend sind. Wenn Sie unseren Trades folgen wollen können Sie das auch im Einzelabruf machen (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>). </p>
<p>Die Aktie tut sich weiter schwer. Dem kräftigen Erholungsansatz folgte der neuerliche Rücksetzer. Wichtig aus technischer Sicht: Es sollte möglichst keine neuen Korrekturtiefs mehr geben. Ansonsten gilt: In den letzten vier Wochen stiegen die Gewinntaxen für 2026 nochmals um rd. 7 %, sanken für 2027 aber um 2,9 %. </p> <p>Interessant: Gemäß Konsens soll SK hynix in Summe bis 2029 einen freien Cashflow in Höhe des aktuellen Börsenwertes einfahren. Gleichzeitig soll die Nettoliquidität auf rd. 90 % des aktuellen Börsenwertes steigen.</p> <p>Entweder ist die Aktie damit ein Schnäppchen, oder der Konsens liegt 70 % in den Taxen zu hoch und irrt komplett.</p> <p>Volker Schulz</p> <p>Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe <a href="https://www.bernecker.info/">https://www.bernecker.info/</a></p>
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Volker Schulz
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