<p>Technotrans forciert die Expansion im margenstarken Geschäftsfeld der Datacenter-Kühlung mit hoher Dynamik. Neue Folgeaufträge für Coolant Distribution Units (CDU) im oberen einstelligen Millionenbereich untermauern die starke Marktpositionierung.</p> <p>Bemerkenswert ist, dass in diesem Bereich das akquirierte Auftragsvolumen im ersten Halbjahr 2026 bereits das Gesamtniveau des Vorjahres übertrifft. Der globale Trend zur Künstlichen Intelligenz fungiert hierbei als massiver Katalysator für leistungsfähige Flüssigkeitskühlsysteme.</p> <p>Um der rasanten Nachfrage gerecht zu werden, wird investiert. Ein geplanter Werksneubau mit über 17.000 Quadratmetern Fläche bildet das Fundament für die weitere operative Skalierung. Der Titelbleibt also in der Spur. und für mich ein Übernahmekandidat.</p>
<p>Die Hauptversammlung der Banca Monte dei Paschi di Siena hat Luigi Lovaglio im Amt bestätigt. Die Liste der PLT Holding setzte sich mit 49,95 % der Stimmen gegen den Vorschlag des Verwaltungsrats durch. Große Anteilseigner wie Delfin und BlackRock flankierten die Entscheidung.</p> <p>Lovaglio führt die Integration und das geplante Delisting von Mediobanca fort. Eine Kernkapitalquote von 16,2 % untermauert die angestrebte Vollausschüttung der Gewinne bis 2030. </p> <p>Die Aktionäre segneten die vorgeschlagene Dividende von 0,86 € pro Aktie ab. Dies entspricht beim aktuellen Kursniveau einer Rendite um 10 %. Die Auszahlung erfolgt am 20. Mai 2026.</p> <p>Das wurde heute positiv honoriert im Kurs. Unser Einstieg zu 8,24 € gestern kam gerade noch rechtzeitig. Zielrichtung 11 zu 11,50 €. </p>
<p>Die Auslieferungen sanken zwar um 15 % auf 60.991 Fahrzeuge, doch Porsche sprach zugleich von einem Verlauf im Rahmen der eigenen Erwartungen. Besonders belastend wirkten China mit - 21 % sowie Nordamerika mit rund - 10 bis - 11 %, während der margenträchtige 911 um 22 % auf 13.889 Fahrzeuge zulegte. Entscheidend ist deshalb weniger das Volumen als der Mix. Porsche setzt weiter auf Preisdurchsetzung und die Strategie „value over volume“, was die Ertragsqualität stützt, aber eine schnelle Absatzbelebung begrenzt.</p> <p>Dies ist ein Auszug aus unserem Brief <a href="http://www.bernecker.info/aktionaersbrief">„Der Aktionärsbrief“</a>, Ausgabe 16.</p> <p>Schlaglichter dieser Ausgabe:</p> <p>- Aktienmärkte robust</p> <p>- SIEMENS: Umbau zur "One Tech Company"</p> <p>- Jetzt einsteigen bei dieser südeuropäischen Bank</p> <p>- Drei Profiteure des kommerziellen Weltraums unter der Lupe</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info</p>
<p><strong>Mit + 14,7 % war das forschende Biotechunternehmen gestern ein Überflieger. </strong>Heute gilt + 1,6 %. Im Fokus: Können die Hamburger ihr Potenzial beim Auffinden neuer Wirkstoffe bzw. bei deren Prüfung mithilfe Künstlicher Intelligenz besser zur Entfaltung bringen?</p> <p><strong>Analysten der DT. BANK blieben am Montag eher skeptisch (Kursziel 4,50 € und „Hold“).</strong> Gestern zeigte sich Berenberg recht optimistisch (9,70 € mit „Buy“): Durch KI-Einsatz würden mehr theoretische Wirkstoffkandidaten ermittelt, das bedeute auch für EVOTEC mehr Aufträge mit dem Ziel realer Überprüfung.</p> <p><strong>Dieser Effekt machte sich 2025 noch nicht bemerkbar (1 % weniger Umsatz).</strong> Aber mit der Halbierung des Verlusts (netto: - 103 Mio. €) stellte EVOTEC im Geschäftsjahr die Fähigkeit der Kostenkontrolle unter Beweis.</p> <p><strong>Es ist nicht unbedingt neu, EVOTEC in den obigen Zusammenhang zu stellen.</strong> (Auch wir hatten bereits bei einem höherem Kursstand darauf gesetzt.) Wer aktuell die Spekulation auf Durchsetzung der EVOTEC-KI-These mitmachen möchte, bleibt gelassen und wartet zumindest auf etwas Kursberuhigung.</p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info/boersenbriefe">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>Die Bank of America hat zum Auftakt des Geschäftsjahres 2026 die Erwartungen der Analysten in allen wesentlichen Bereichen übertroffen. Mit einem Gewinn pro Aktie von 1,11 USD liegt das Institut deutlich über dem Konsens von 1,02 USD. Der Nettozinsertrag stieg im Vergleich zum Vorjahr um 9 % auf 15,9 Mrd. USD und übertraf damit die Prognosen.</p> <p>Gleichzeitig blieb die Kreditqualität stabil. Die Risikovorsorge für Kreditverluste fiel mit 1,34 Mrd. USD niedriger aus als die im Markt erwarteten 1,50 Mrd. USD. Die US-Konsumenten erweisen sich als widerstandsfähig. Die Ausgaben über Kredit- und Debitkarten stiegen im Jahresvergleich um 7 %.</p> <p>Die Rentabilität der Bank überzeugt ebenfalls. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital (ROTCE) sprang auf 16,00 %, nachdem sie im Vorjahresquartal noch bei 13,97 % gelegen hatte. Diese Dynamik bestätigt unsere Einschätzung in der Actien-Börse. Wir haben den Titel explizit aufgrund des deutlichen Bewertungsabschlags gegenüber den unmittelbaren Peers empfohlen.</p>
<p>Nvidia hat mit der Einführung einer neuen Familie von Open-Source-KI-Modellen, die spezifisch auf die Beschleunigung der Quantencomputer-Entwicklung ausgerichtet sind, eine branchenweite Kursrallye ausgelöst. Nvidia unterstreicht damit seine Ambition, als Schnittstelle zwischen klassischem High-Performance-Computing und der Quantentechnologie zu fungieren. Man prognostiziert für diesen Sektor bis zum Jahr 2030 ein Marktvolumen von über 11 Milliarden US-Dollar.</p> <p>Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Partnerschaft mit Infleqtion (INFQ), die Nvidia explizit im Zusammenhang mit der Bereitstellung der neuen Modelle nannte. In Asien reagierten Titel wie Axgate Co. und ICTK Co. mit Kursprüngen von bis zu 30 %.</p> <p>Im Aktionärsbrief stellen wir heute einen entsprechenden ETF vor. Meine Meinung: Mit kleinem Geld muss man einfach dabei sein - 10 Jahre liegen lassen.</p> <p>Bernecker Redaktion (<a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a>)</p> <p> </p>
<p>ASML hat nach einem starken ersten Quartal die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 angehoben. Man profitiert massiv von den weltweit steigenden Ausgaben für Künstliche Intelligenz, die die Produktion von Halbleitern antreiben.</p> <p>Die Erwartung für den Jahresumsatz liegt nun zwischen 36 Mrd. € und 40 Mrd. € (zuvor 34 bis 39 Mrd. €).</p> <p>Der CEO plant, die Produktionskapazität für Low-NA EUV-Systeme bis 2027 auf mindestens 80 Einheiten zu steigern.</p> <p>Obwohl die Zahlen operativ überzeugen, notiert die Aktie leicht im Minus. JPMorgan vermutet, dass die Erwartungen einiger Investoren noch optimistischer waren oder die Kapazitätsziele als zu konservativ eingestuft werden.</p> <p>Wer den Titel hat bleibt an Bord. </p>
<p>Wir hatten den Titel schon früh im letzten Jahr zwischen 10 und 15 € auf die Rampe geschoben mit der Begründung (s. auch Bernecker Wegweiser für Kapitalanlagen 2026), dass der Bereich Opto-Elektronik ein klarer Treiber wird. Heute bestätigt sich das von Unternehmensseite:</p> <p>Der Halbleiterausrüster hat die Erwartungen für das Gesamtjahr 2026 angehoben. Ausschlaggebend hierfür ist eine unerwartet starke Nachfrage im Bereich der Optoelektronik, die deutlich über dem Marktkonsens liegt. Aixtron korrigiert seine Zielsetzungen für das Geschäftsjahr nach oben und liegt damit bei Umsatz und operativem Ergebnis über den bisherigen Schätzungen.</p> <p>Neue Prognose 2026: Umsatz 530 – 590 Mio. € statt 490 – 550 Mio. €.</p> <p>EBIT-Marge 17% – 20% statt 16% – 19%.</p> <p>Auftragseingang Q1: ca. 171 Mio. € (27% über Konsens!)</p> <p>JPMorgan (Overweight): Analyst Craig McDowell betont, dass der Auftragseingang die Schwäche beim Quartalsumsatz kompensiert. Die Anhebung des Ausblicks impliziert eine Aufwärtsrevision der operativen Gewinnprognosen um etwa 10%.</p> <p>Citi (Buy): Andrew Gardiner sieht die Stärke im Bereich der KI-bezogenen Optoelektronik als langfristigen Treiber. Er geht davon aus, dass dieser Trend mindestens bis 2027 anhält. Die revidierten Ziele für das laufende Jahr liegen beim Bruttogewinn und operativen Ergebnis 6% bzw. 10% über den Markterwartungen.</p> <p>Es ist eine Menge eingepreist. Wer noch nicht halbiert tut das jetzt. Den Rest laufen lassen. </p>
<p>Die gestrige Aufnahme von Monte dei Paschi di Siena (MPS) in das Depot erfolgt unmittelbar vor einer entscheidenden Weichenstellung für das Institut. Am heutigen 15. April 2026 entscheiden die Aktionäre auf der Hauptversammlung über die künftige Führung und damit über die strategische Ausrichtung der ältesten Bank der Welt.</p> <p>Luigi Lovaglio kämpft um seinen Verbleib als CEO, nachdem ihn der amtierende Verwaltungsrat für eine weitere Amtszeit ausgeschlossen hatte. Lovaglio setzt auf die Unterstützung der Aktionäre, um seine Strategie fortzuführen. Ein zentraler Punkt des Konflikts ist die Zukunft der im vergangenen Jahr übernommenen Mediobanca. Während Lovaglio die vollständige Integration und ein Delisting anstrebt, gibt es im Verwaltungsrat Bestrebungen, die Börsennotierung beizubehalten. Besonderes Gewicht erhält Lovaglios Position durch das Engagement von BlackRock. Der weltweit größte Vermögensverwalter und drittgrößte Aktionär von MPS hat sich offiziell hinter den dissidenten Vorschlag zur Wiedereinsetzung Lovaglios gestellt. Diese Entscheidung wird mit der langfristigen Sicherung der finanziellen Interessen der Kunden begründet. Ein Verbleib des alten CEOs wäre also positiv. Unabhängig davon gilt:</p> <p>Operativ und fundamental ist die Bank ein Kraftprotz. Die harte Kernkapitalquote (CET1) liegt mit 16,2 % deutlich über dem Zielwert von 13 % sowie den regulatorischen Anforderungen. Folge: </p> <p>Bis zum Jahr 2030 plant das Institut eine Ausschüttungsquote von 100 %. Der neue Finanzplan sieht somit kumulierte Ausschüttungen von etwa 16 Mrd. € vor. Ab dem Jahr 2027 wird eine Stabilisierung der Kapitalgenerierung bei jährlich über 300 Basispunkten erwartet. Prognosen gehen bis zum Jahr 2029 von einer starken Cost-to-Income-Ratio von unter 40 % aus. </p> <p>Die solide Kapitalbasis ermöglicht es der Bank, auch bei personellen Veränderungen am eingeschlagenen Kurs festzuhalten. Die Nutzung latenter Steueransprüche (DTAs) stützt die Kapitalbasis zusätzlich mit jährlich etwa 500 Mio. € und gleicht das Wachstum der risikogewichteten Aktiva aus. </p> <p>Mit einer erwarteten Dividendenrendite Richtung zweistelligem Bereich und der starken Marktposition nach der Mediobanca-Übernahme ist die Konsolidierung des Titels zu nutzen. Der heutige Wahlausgang wird zeigen, ob Lovaglio seinen "Industrial Plan" unter eigener Regie vollenden kann oder ob ein neuer CEO die Integration moderieren wird.</p> <p>So oder so steigen wir ein. Die Option eines Nachkaufs bleibt offen. Zielrichtung 11 € zzgl. üppiger Dividende. </p>
<p>Das Geld sitzt nicht so locker bei den Kunden der hochpreisigen Waren und so wird HERMÈS zur Zeit richtig gebeutelt. Im ersten Quartal schrumpfte der Umsatz im Jahresvergleich um 1,4 % auf knapp 4,1 Mrd. Euro und lag damit in etwa um 2 % unter dem Konsens der Auguren. Bereinigt um die Folgen des starken Euro legte der Erlös um 5,6 % zu, verfehlte damit aber ebenfalls die Erwartungen der Experten. Der Iran-Krieg macht es nicht leichter - die Aktie notiert derzeit gut 10 % im Minus!</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsen-Erfahrung via Facebook: Besuchen und abonnieren Sie kostenlos die Facebook-Seite der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH: <a href="http://www.facebook.com/bernecker.info">www.facebook.com/bernecker.info</a></p>
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