<p><strong>Der Preis je ADR beim New Yorker Zweitlisting von SK HYNIX wird 149 $ betragen, meldete Reuters.</strong> Da 10 ADR einer Originalaktie entsprechen, ergibt sich zum derzeitigen Dollarkurs für uns umgerechnet ein Preis von ca. 1.304 € je GDR (Global Depositary Receipt). </p> <p><strong>Heute legte die SK HYNIX GDR (ISIN US78392B1070) im deutschen Handel 135 € zu.</strong> Kurs Frankfurt 1.440 € (+ 9,9 %). Bei den GDR lautet das Verhältnis zur Originalaktie 1 : 1.</p> <p><strong>Die Spitze wurde in Frankfurt am 22. Juni mit 1.725 € gebildet.</strong> Kursverläufe anderer Handelsplätze zeigen für den gleichen Tag bis zu 1.940 € (Börse Luxemburg). </p> <p><strong>Die unterschiedlichen Verhältnisse belegen die Absicht, einen optisch günstigen Preis zu zeigen.</strong> Die Originalaktie wurde im Dezember 1996 in Südkorea ausgegeben.</p> <p><strong>Die SK Hynix GDR starteten im Oktober 2005 zu einem Bruchteil des heutigen Kurses im Rahmen des Sponsored GDR Programms der Citibank.</strong> Die Kurse der in Luxemburg geführten GDR sind unter dem Kürzel HYXS LX bis 2005 einsehbar. Als frühester Kurs wird 21,80 € angezeigt. </p> <p>Helmut Gellermann</p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf.</p>
<p>Mit einer Verspätung von anderthalb Stunden hat um 16 Uhr in Wolfsburg die Aufsichtsratssitzung von VV begonnen. Thema dürfte dabei die von VW-Chef Oliver Blume für ab 2031 avisierten Werksschließungen samt einem Abbau von 50.000 Stellen sein. Nach der Aufsichtsratssitzung will Volkswagen zügig über mögliche Entscheidungen informieren: "Über die Ergebnisse der heutigen Aufsichtsratssitzung und getroffene Entscheidungen werden wir schnellstmöglich informieren", erklärte im Vorfeld ein Konzernsprecher.</p>
<p>Mit der Übernahme von FFG vollzieht DEUTZ den Wandel vom klassischen Motorenhersteller zu einem Infrastruktur- und Verteidigungskonzern. Neben der Rüstung verfügt man mit Blue Star Power, Frerk und Maxi Trust bereits über eine attraktive Plattform für Energie- und Notstromlösungen, die vom Datacenter-Boom profitiert.</p> <p>FFG steuert rund 760 Mio. € Umsatz, einen Auftragsbestand von 1,9 Mrd. € und laut Management „Best-in-Class“-Margen bei. Unterstellen wir eine EBIT-Marge von 25 %, ergäbe sich ein operatives Ergebnis von rund 190 Mio. €. Trotz 1 Mrd. € zusätzlicher Schulden und einer Kapitalerhöhung über 600 Mio. € dürfte der Deal damit 2027 klar EPS-steigernd sein und den Gewinn je Aktie in Richtung 1,30 € (Konsens aktuell 1,14 €) treiben.</p> <p>Gleichzeitig sollen die Ziele von 4 Mrd. € Umsatz und 10 % EBIT-Marge früher als 2030 erreicht werden. Auf Basis dieser Größenordnung läge das KGV 2027 nur noch bei etwa 7 bis 8. Für einen Konzern mit wachsender Defense-, Energie- und Datacenter-Exposure stellt das aus unserer Sicht eine klare Unterbewertung dar. Kaufen! </p>
<p>In AB 26/26 hatten wir die neue Deutz-Story bereits dargelegt. Die Übernahme von FFG sehen wir klar positiv. Deutz entwickelt sich vom klassischen Motorenhersteller zu einem Infrastruktur- und Verteidigungskonzern.</p> <p>FFG steuert rund 760 Mio. € Umsatz, einen Auftragsbestand von 1,9 Mrd. € und laut Management „Best-in-Class“-Margen bei. damit sind operative Margen von 20 bis 25 % zu unterstellen. Trotz 1 Mrd. € zusätzlicher Schulden und einer Kapitalerhöhung über 600 Mio. € dürfte der Deal damit 2027 klar EPS-steigernd sein und den Gewinn je Aktie in Richtung 1,30 € (Konsens aktuell 1,14 €) treiben. Gleichzeitig sollen die Ziele von 4 Mrd. € Umsatz und 10 % EBIT-Marge früher als 2030 erreicht werden.</p> <p>Auf Basis dieser Größenordnung läge das KGV 2027 nur noch bei etwa 7 bis 8. Für einen Konzern mit wachsendem Defense-, Energie- und Datacenter-Exposure stellt das eine klare Unterbewertung dar. </p> <p>Wir kaufen um 17 Uhr für das AB-Portfolio 800 Deutz-Aktien (DE0006305006; 9,24 €)</p>
<p>Laut Bloomberg haben die Finanzinvestoren EQT, Advent und KKR in einer frühen Phase Interesse an dem Diagnostikspezialisten signalisiert. Weitere Finanzinvestoren oder auch strategische Käufer könnten folgen. Qiagen wird an der Börse bei ca. 2 Mrd. € Umsatz derzeit mit rund 7,9 Mrd. € bewertet. Im März bestätigte CEO Thierry Bernard, dass das Unternehmen gemeinsam mit Moelis und Goldman Sachs eine strategische Überprüfung durchführt. Rückenwind erhält das Szenario durch die jüngste Konsolidierung im Diagnostiksektor, nachdem u.a. MERCK den Kauf von Bio-Techne vereinbart hat. Die Bewertung mit aktuell KGV 15 per 2027 rechtfertigt eine Wette.</p>
<p>Die FT hat zuletzt die Hitzewellen in Europa zum Kernthema erkoren. Europa hat viel über CO₂-Vermeidung gesprochen, aber zu wenig über Anpassung an neue Hitzetrends. Nur rund ein Fünftel der europäischen Haushalte hat Klimaanlagen, in Deutschland sogar nur ein sehr niedriger einstelliger bis hoher einstelliger Anteil. Politische gestützte Investitionsprogramme sind in der Planung mit beachtlichen Volumina. Deshalb: </p> <p>Daikin ist der direkteste Profiteur der europäischen Klimaanlagenlücke.<br />Schneider Electric profitiert über das Lastmanagement.<br />Kingspan proftiert üner die Dämmung bei Hitzeschutz.</p> <p>In Kürze dazu mehr...</p>
<p><strong>Wie zu erwarten war, heben die Analysten in Kombination mit gesunkenen Glyphosat-Risiken nun reihenweise die Kursziele an. </strong>GOLDMAN SACHS ging frisch von 55 auf 62,50 €. Die DT. BANK geht von 45 auf 60 €. Das ist nachvollziehbar. Dazu kommt:</p> <p><strong>BAYER bündelt ein US-Glyphosatgeschäft in einer neuen Einheit namens Ruveon. </strong>Die Ausgliederung kann helfen, rechtliche Risiken zu begrenzen, falls Kläger andere juristische Wege suchen. Wir vermuten Richtung 2028 eine andere Absicht. Am Ende geht es um die Aufspaltung des BAYER-Konzerns nebst Abtrennung des kompletten Agrargeschäfts von Pharma und Consumer Health. CORTEVA als Spezialist zeigt in den USA, welche Bewertung für Saatgut und Pflanzenschutz machbar ist. 57 Mrd. $ stehen hier gegen 4,2 Mrd. $ EBITDA. BAYERs CropScience kommt 2026 auf rd. 4,5 Mrd. € EBITDA. Der gesamte Börsenwert von BAYER erreicht aktuell aber nur 50 Mrd. €. </p> <p><strong>Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse</a>.</strong> In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.</p> <p><strong>Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere <a href="https://www.bernecker.info/app">Bernecker-App</a>. </strong> </p> <p><strong>Weitere Themen der <a href="https://www.bernecker.info/actien-boerse">Actien-Börse Nr. 28</a> u. a.:</strong></p> <p style="padding-left: 40px;">- Die Tech-Giganten stehen vor ihrer nächsten Bewährungsprobe</p> <p style="padding-left: 40px;">- Die Inflationserwartungen erweisen sich als zu negativ</p> <p style="padding-left: 40px;">- DEUTSCHE BANK: Die Wette läuft</p> <p style="padding-left: 40px;">- SFC ENERGY mit Prognoseanhebung?</p> <p style="padding-left: 40px;">- VEOLIA erhält neuen Treiber</p> <p style="padding-left: 40px;">- META PLATFORMS denkt größer</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="https://www.bernecker.info/">www.bernecker.info </a></p>
<p>Arista Networks zeigt relative Stärke. Wir hatten die Story im Februar in AK 07/26 in Kompination mit Vertiv und Monolithic Power in einer Lupe neu aufgerollt. Es geht um die Netzwerke, die Hunderttausende Beschleuniger verbinden. Wells Fargo verweist auf Aristas Webinar zur neuen 7060XE7-Serie mit 1,6T-Plattform auf Broadcoms Tomahawk-6-Basis und 102,4 Tbps Kapazität für große AI-Fabrics. </p> <p>Wichtig ist: Ethernet öffnet sich zunehmend auch für Scale-up-Netzwerke, die bisher von Nvidias NVLink dominiert waren. Arista kann damit Scale-up im Rack, Scale-out zwischen Racks und Scale-across über Standorte hinweg adressieren. Zudem:</p> <p>Datacenter-Switching-Umsätze stiegen im 1. Quartal um 87 %, 800G macht bereits 11 % der Erlöse aus. Der Trend sollte sich in Q2 fortgesetzt haben. </p> <p>Arista bleibt mit EOS-Software, offenen Ethernet-Standards und neuen AI-optimierten Funktionen im Sektor stark positioniert. Der Chart spricht Bände. </p>
<p>In ersten Quartal konnte SÜDZUCKER sein operatives Ergebnis deutlich verbessern. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte in den drei Monaten bis Ende Juni im Jahresvergleich um gut 40 % auf 135 Mio. Euro. Daher hob man nun die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr leicht an. Am Markt wurde dies heute positiv angenommen.</p> <p>Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder im Einzelabruf!</p>
<p style="text-align: justify;">Nach TRATON, DEUTZ, AURUBIS und SALZGITTER verlassen wir die zweite deutsche Börsenreihe wieder und richten den Blick auf zwei internationale Qualitätswerte, die derzeit nicht zu den lautesten Börsengeschichten zählen. Genau das macht sie interessant. Während sich viele Anleger weiter auf KI, Halbleiter und Mega-Caps konzentrieren, entstehen auch bei etablierten Geschäftsmodellen Bewertungs- und Wahrnehmungslücken. Entscheidend ist dabei nicht die reine „Billigkeit“, sondern die Kombination aus hoher Marktmacht, robusten Cashflows, defensiver Substanz und einer Bewertung, die nicht mehr nach übertriebener Euphorie aussieht. Mit dabei ein Lebensmittelhersteller und ein Online-Reisekonzern, beide finden Sie in der Termin-Börse daily (<a href="https://www.bernecker.info/tb-daily">KLICK HIER</a>).</p>
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Volker Schulz
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