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<p><strong>Beim sozialen Netzwerk Snapchat k&ouml;nnen die User f&uuml;r 3,99 $ eine Premiumversion buchen. </strong>Der neue Dienst wird zun&auml;chst in den Hauptm&auml;rkten verf&uuml;gbar sein, neben Nordamerika sind dies z. B. Deutschland und Saudi-Arabien. SNAP betont, das Angebot richte sich an die besonders intensiven Nutzer. Sie k&ouml;nnen u. a. kennzeichnen, wer von ihren Snapchat-Bekannten "Beste(r) Freund(in)" ist. Um keine falschen Vorstellungen zu erzeugen, prognostiziert auch das Management, man erwarte von der Neuerung keine nennenswerten Ums&auml;tze. Diese werden weiterhin vor allem mit geschalteter Werbung erzielt. Vermutlicher Hauptzweck: Man gewinnt Erfahrungen f&uuml;r sp&auml;tere Premium-Versionen, die sich an die gro&szlig;e Masse der User richten werden.&nbsp;</p> <p><strong>Eine gr&ouml;&szlig;ere Sorge aller sozialen Netzwerke und &auml;hnlicher Dienste richtet sich in diesen Tagen auf Kalifornien.</strong> Dort wird eine Gesetzesinitiative eingebracht, die bestimmten Staatsanwaltschaften ein Klagerecht zubilligt, wenn Verdachtsmomente im Hinblick auf eine Abh&auml;ngigkeit Heranwachsender entstanden sind. Das Vorhaben der Legislative war zuvor schon in Kalifornien &ouml;ffentlich diskutiert und daraufhin abgewandelt worden. F&uuml;r SNAP ist die Entwicklung besonders relevant, da der Dienst Snapchat gerade beim j&uuml;ngeren Publikum gut ankommt.&nbsp;</p> <p><strong>Die SNAP-Aktie hatte gestern unter dem Eindruck der Gesetztesinitiative mehr als 5 % nachgegeben. </strong>Heute steht sie im fr&uuml;hen US-Handel bei + 1,0 % bzw. 13,85 $.</p> <p>Helmut Gellermann, Bernecker Redaktion</p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder unter www.boersenkiosk.de im Einzelabruf.</p>

<p>Nach anf&auml;nglichen Kursgewinnen ist am Dienstag an der Wall Street im weiteren Verlauf des Handels die Stimmung wieder gedreht und die Rezessions&auml;ngste bekamen die Oberhand. Verst&auml;rkt wurde die Negativtendenz durch aktuelle Wirtschaftsdaten. So hat sich die Stimmung der US-Verbraucher im Juni deutlich eingetr&uuml;bt und ist wieder auf das Niveau von Anfang 2021 zur&uuml;ckgefallen. Die US-Konjunktur h&auml;ngt zum Gro&szlig;teil vom privaten Konsum ab. Insbesondere Technologiewerte gerieten gestern unter Druck. So gab der Nasdaq 100 um 3,09 % auf 11.637,77 Punkte nach. Der Dow Jones beendete den Handel mit einem Minus von 1,56 % bei 30.946 Punkten, w&auml;hrend der marktbreitere S6P 500 um 2,01 % auf 3.821 Punkte sank. Gr&ouml;&szlig;ter Verlierer im Dow war Nike mit einem Verlust von 7 %. Der Sportartikelhersteller erzielte wegen der Lockdowns in China im vierten Gesch&auml;ftsquartal einen deutlich geringeren Gewinn. Nach dem erfolgreich absolvierten Stresstest denken offenbar eine Reihe von US-Banken &uuml;ber eine Anhebung der Dividenden nach. So plant Morgan Stanley in den kommenden Jahren f&uuml;r bis zu 20 Mrd. $ eigene Aktien zur&uuml;ckzukaufen und zugleich die Aussch&uuml;ttung erh&ouml;hen. In Deutschland ver&ouml;ffentlicht heute das Statistische Bundesamt um 14 Uhr eine erste Sch&auml;tzung zur Inflationsrate f&uuml;r Juni. Im Mai hatte die Inflation mit 7,9 % den h&ouml;chsten Wert seit Mitte der Siebziger Jahre erreicht. Der Dax konnte sich den schwachen US-Vorgaben und den Inflations&auml;ngsten nicht entziehen und er&ouml;ffnete den Handel mit Minus von 1,07 % bei 13.089 Punkten.</p>

<div class="teaser teaser-snapshot"> <div class="hidden-xs">Der Modekonzern hat im zweiten Quartal des Gesch&auml;ftsjahres 2021/22 mehr verdient als erwartet. In den drei Monaten bis Ende Mai legte der Vorsteuergewinn um ein Drittel auf 4,8 Mrd schwedische Kronen (rund 450 Mio. Euro) zu, was so nicht erwartet worden war. Der Umsatz legte - wie bereits bekannt - um 17 % auf 54,5 Mrd. Kronen zu; ohne die Effekte von Wechselkursver&auml;nderungen betrug das Plus 12 %. Viel besser aber: Es gibt erste Anzeichen daf&uuml;r, dass sich die zuletzt angespannte Situation in der Lieferkette schrittweise bessert. Daumen hoch!</div> <div class="hidden-xs">&nbsp;</div> <div class="hidden-xs">Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></div> <div class="hidden-xs">&nbsp;</div> <div class="hidden-xs">Kennen Sie schon das Free TV-Angebot von Bernecker TV? Abonnieren Sie kostenlos den YouTube-Kanal von Bernecker TV unter: <a href="http://www.youtube.com/BerneckerTV">www.youtube.com/BerneckerTV</a></div> <div class="hidden-xs">&nbsp;</div> <div class="hidden-xs">&nbsp;</div> </div>

<p>Der Sportartikelkonzern hat das Fiskaljahr ordentlich abgeschlossen und die Erwartungen &uuml;bertroffen. Dazu trug insbesondere das Direktgesch&auml;ft bei, dessen Umsatz im Schlussquartal um 7 % zulegte. F&uuml;r China wurde wegen der dortigen Lockdowns ein Umsatzverlust von rund 19 % festgestellt. Dies lag vor allem am r&uuml;ckl&auml;ufigen Verkauf der Produktgruppe Bekleidung. Auch in Nordamerika war der Umsatz gesunken (- 5 %). Insgesamt lag NIKE im Schlussquartal mit 12,2 Mrd. $ Umsatz rund 140 Mio. $ &uuml;ber dem Konsens und 0,9 % unter dem Vorjahresquartal. 0,90 $ Gewinn je Aktie schlugen die externe Erwartung um 8 Cent. Der Warenbestand ist aufgrund der bekannten Lieferkettenproblematik um 23 % auf 8,4 Mrd. $ angewachsen. F&uuml;r die n&auml;chsten Monate zeigte sich das NIKE-Management<br />leicht besorgt, k&uuml;ndigte aber auch ein neues vierj&auml;hriges Aktienr&uuml;ckkaufprogramm im Volumen von 18 Mrd. $ an. Die NIKE-Aktie gab gestern im offi ziellen Handel 2,1 % und nachb&ouml;rslich 2,9 % nach. Wer in die Nr. 1 der Sportartikler investieren will, h&auml;lt sein Pulver momentan noch trocken.</p> <p>Dies ist ein Ausschnitt aus der gestrigen Bernecker Daily.</p> <p>Ihre Bernecker Redaktion / <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a></p> <p>B&ouml;rsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker B&ouml;rsenbriefe GmbH unter <a href="http://www.bernecker.info">www.bernecker.info</a> im Abo oder unter <a href="http://www.boersenkiosk.de">www.boersenkiosk.de</a> im Einzelabruf!</p>

SNAP: Zaghaftes Abo-Modell.



Helmut Gellermann
Redakteur

Beim sozialen Netzwerk Snapchat können die User für 3,99 $ eine Premiumversion buchen. Der neue Dienst wird zunächst in den Hauptmärkten verfügbar sein, neben Nordamerika sind dies z. B. Deutschland und Saudi-Arabien. SNAP betont, das Angebot richte sich an die besonders intensiven Nutzer. Sie können u. a. kennzeichnen, wer von ihren Snapchat-Bekannten "Beste(r) Freund(in)" ist. Um keine falschen Vorstellungen zu erzeugen, prognostiziert auch das Management, man erwarte von der Neuerung keine nennenswerten Umsätze. Diese werden weiterhin vor allem mit geschalteter Werbung erzielt. Vermutlicher Hauptzweck: Man gewinnt Erfahrungen für spätere Premium-Versionen, die sich an die große Masse der User richten werden. 

Eine größere Sorge aller sozialen Netzwerke und ähnlicher Dienste richtet sich in diesen Tagen auf Kalifornien. Dort wird eine Gesetzesinitiative eingebracht, die bestimmten Staatsanwaltschaften ein Klagerecht zubilligt, wenn Verdachtsmomente im Hinblick auf eine Abhängigkeit Heranwachsender entstanden sind. Das Vorhaben der Legislative war zuvor schon in Kalifornien öffentlich diskutiert und daraufhin abgewandelt worden. Für SNAP ist die Entwicklung besonders relevant, da der Dienst Snapchat gerade beim jüngeren Publikum gut ankommt. 

Die SNAP-Aktie hatte gestern unter dem Eindruck der Gesetztesinitiative mehr als 5 % nachgegeben. Heute steht sie im frühen US-Handel bei + 1,0 % bzw. 13,85 $.

Helmut Gellermann, Bernecker Redaktion

Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder unter www.boersenkiosk.de im Einzelabruf.

Inflation belastet Dax zum Handelsstart


Georg Sures
Redakteur

Nach anfänglichen Kursgewinnen ist am Dienstag an der Wall Street im weiteren Verlauf des Handels die Stimmung wieder gedreht und die Rezessionsängste bekamen die Oberhand. Verstärkt wurde die Negativtendenz durch aktuelle Wirtschaftsdaten. So hat sich die Stimmung der US-Verbraucher im Juni deutlich eingetrübt und ist wieder auf das Niveau von Anfang 2021 zurückgefallen. Die US-Konjunktur hängt zum Großteil vom privaten Konsum ab. Insbesondere Technologiewerte gerieten gestern unter Druck. So gab der Nasdaq 100 um 3,09 % auf 11.637,77 Punkte nach. Der Dow Jones beendete den Handel mit einem Minus von 1,56 % bei 30.946 Punkten, während der marktbreitere S6P 500 um 2,01 % auf 3.821 Punkte sank. Größter Verlierer im Dow war Nike mit einem Verlust von 7 %. Der Sportartikelhersteller erzielte wegen der Lockdowns in China im vierten Geschäftsquartal einen deutlich geringeren Gewinn. Nach dem erfolgreich absolvierten Stresstest denken offenbar eine Reihe von US-Banken über eine Anhebung der Dividenden nach. So plant Morgan Stanley in den kommenden Jahren für bis zu 20 Mrd. $ eigene Aktien zurückzukaufen und zugleich die Ausschüttung erhöhen. In Deutschland veröffentlicht heute das Statistische Bundesamt um 14 Uhr eine erste Schätzung zur Inflationsrate für Juni. Im Mai hatte die Inflation mit 7,9 % den höchsten Wert seit Mitte der Siebziger Jahre erreicht. Der Dax konnte sich den schwachen US-Vorgaben und den Inflationsängsten nicht entziehen und eröffnete den Handel mit Minus von 1,07 % bei 13.089 Punkten.

H&M trotzt der Inflation


Catharina Nitsch
Redakteur

NIKE: Mittelfristig leicht besorgt


Bernecker Team
Team

Der Sportartikelkonzern hat das Fiskaljahr ordentlich abgeschlossen und die Erwartungen übertroffen. Dazu trug insbesondere das Direktgeschäft bei, dessen Umsatz im Schlussquartal um 7 % zulegte. Für China wurde wegen der dortigen Lockdowns ein Umsatzverlust von rund 19 % festgestellt. Dies lag vor allem am rückläufigen Verkauf der Produktgruppe Bekleidung. Auch in Nordamerika war der Umsatz gesunken (- 5 %). Insgesamt lag NIKE im Schlussquartal mit 12,2 Mrd. $ Umsatz rund 140 Mio. $ über dem Konsens und 0,9 % unter dem Vorjahresquartal. 0,90 $ Gewinn je Aktie schlugen die externe Erwartung um 8 Cent. Der Warenbestand ist aufgrund der bekannten Lieferkettenproblematik um 23 % auf 8,4 Mrd. $ angewachsen. Für die nächsten Monate zeigte sich das NIKE-Management
leicht besorgt, kündigte aber auch ein neues vierjähriges Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 18 Mrd. $ an. Die NIKE-Aktie gab gestern im offi ziellen Handel 2,1 % und nachbörslich 2,9 % nach. Wer in die Nr. 1 der Sportartikler investieren will, hält sein Pulver momentan noch trocken.

Dies ist ein Ausschnitt aus der gestrigen Bernecker Daily.

Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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