Bernecker Newspilot

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Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Am 31. Oktober präsentiert Puma seine Q3-Zahlen. Das mittlere Kursziel der Analysten liegt bei 29,32 €. 2026 gilt laut dem Vorstand als „Übergangsjahr“, während der Turnaround dann 2027 weiter an Fahrt gewinnen sollte. Die Analysten der britischen Großbank HSBC senkten am 2. September ihr Kursziel für Puma von 35 auf 34 €, bekräftigten jedoch die Kaufempfehlung für die Aktie, da der Turnaround aus ihrer Sicht gut angelaufen sei. Nach Einschätzung von HSBC könnten zwei positive Katalysatoren den Wert stützen: Erstens die Aussicht auf eine schrittweise Verbesserung der Geschäftstrends im zweiten Halbjahr 2026, bevor im Verlauf von 2027 wieder Wachstum erwartet wird. Zweitens die Möglichkeit eines nächsten Investorentermins, möglicherweise Anfang 2027, der nach dem Einstieg von Anta Sports bei Puma weitere Angaben zur künftigen strategischen Ausrichtung von Puma liefern könnte.

Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Musik in unseren Ohren: Vorläufigen Zahlen zufolge stieg der Nettoumsatz von HORNBACH um rund 7 % auf 1,8 Mrd. Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich trotz eines anhaltenden Kostendrucks um 13 % auf knapp 125 Mio. Euro. Im Gesamtjahr erwartet HORNBACH weiterhin einen Umsatz auf oder leicht über dem Vorjahr. Er könnte den Angaben zufolge damit um bis zu 6 % zulegen auf Basis der erlösten gut 6,4 Mrd. Euro im Vorjahr. Das operative Ergebnis soll auf dem Vorjahresniveau von rund 265 Mio. Euro liegen. Endgültige Zahlen für das abgelaufene Jahresviertel will HORNBACH am 29. September vorstellen - bis dahin rockt die Aktie schon einmal!

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur

Unsere Short-Spekulation auf den USD/JPY vom vergangenen Donnerstag (3.9.) ist aufgegangen. Der Verkauf USD/JPY bei 157,30 über den Optionsschein mit der ISIN DE000FD5XZV3 zum Kurs von 3,86 € liegt bereits rd. 40 % im Plus. Das skizzierte Szenario ist grds. intakt, aktuell ist jedoch technisch mit einer ähnlichen Gegenbewegung zu rechnen, wie vor wenigen Tagen:

Wir raten daher zunächst zu Gewinnmitnahmen. Für Trader ergibt sich vermutlich um 156 eine neue Short-Chance. Der empfohlene Put-Optionsschein notiert aktuell bei 5,43 € (Empfehlungskurs 3,86 €; +40 %).

Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Fresenius hat operativ ein starkes Jahr hinter sich, die Prognose zum Halbjahr deutlich angehoben und die Beteiligung an Fresenius Medical Care weiter reduziert. Dennoch liegt die Aktie 2026 rund 10 % im Minus. Auslöser des jüngsten...

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Sandoz legt die Messlatte für die kommenden Jahre höher. Auf dem Kapitalmarkttag bestätigt der Generikaspezialist zunächst die Ziele für 2028: Der Umsatz soll...

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Bernecker Team
Bernecker Team

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Am Ölmarkt zeichnet sich derzeit eine ungewöhnliche Situation ab: Nicht unbedingt Rohöl ist das knappste Gut, sondern die Fähigkeit, daraus Diesel, Benzin und Heizöl herzustellen. Raffinerieausfälle im Nahen Osten, massive ukrainische Angriffe auf russische Anlagen und Transportprobleme haben das Angebot an raffinierten Produkten erheblich verknappt. Gleichzeitig können große Rohöltanker die höheren Transportkosten durch die Straße von Hormus wesentlich besser verkraften als die kleineren Tanker, mit denen Diesel und Benzin transportiert werden. Das Resultat ist ein zweigeteilter Markt: Rohöl bleibt verfügbar, während insbesondere Diesel immer knapper und teurer wird.

Die offensichtlichen Gewinner sind Raffineriekonzerne wie VALERO ENERGY, MARATHON PETROLEUM oder PHILLIPS 66. Doch hier gibt es ein Problem: Die Aktienkurse haben die Entwicklung längst entdeckt und sind teilweise regelrecht davongelaufen. Wir gehen deshalb eine Stufe tiefer und suchen nach den klassischen „Schaufelverkäufern“ des Raffineriebooms. Wenn Sie täglich neue Empfehlungen suchen, dann ist die Termin-Börse daily genau das Richtige für Sie: börsentäglich suchen wir für Sie Unternehmen, die bei anderen unter dem Radar bleiben. Probieren Sie es aus (KLICK HIER).

Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
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BUDIMEX bleibt trotz eines Rückschlags bei der Auftragsvergabe aussichtsreich. Die polnische Straßenbaubehörde GDDKiA hat die Auswahl von Budimex für die 13,4 km lange Umgehungsstraße von Brzostek und Kołaczyce aufgehoben. Grundlage dafür war eine Entscheidung der polnischen Vergabekammer KIO, die eine Ablehnung des Budimex-Angebots und eine Neubewertung der eingereichten Angebote angeordnet hatte. Gegen das KIO-Urteil kann noch Beschwerde bei Gericht eingelegt werden. Der Auftrag hat einen Nettowert von 356,9 Mio. PLN (rund 83,5 Mio. €).

Selbst ein endgültiger Verlust wäre operativ gut verkraftbar. Der Auftrag entspricht nur rund 2 % des Auftragsbestands von 17,86 Mrd. PLN (rund 4,18 Mrd. €). Zudem hat Budimex im ersten Halbjahr Neuaufträge über 4,89 Mrd. PLN (rund 1,14 Mrd. €) abgeschlossen – fast doppelt so viel wie im Vorjahr. Der Umsatz stieg um 8 %, das EBIT um 2,4 %.

Dass die Aktie seit Mai/Juni per saldo seitwärts läuft, liegt eher an der doch recht anspruchsvollen Bewertung nach der vorherigen Rally. Zudem sank der Konzern-Nettogewinn im Halbjahr um 6,5 %, vor allem belastet durch niedrigere Zinserträge. Gleichzeitig sind gute Wachstumserwartungen bereits teilweise eingepreist.

Fazit: Der verlorene Etappensieg im Vergabeverfahren ist ärgerlich, aber kein Bruch der Investmentstory. Der hohe Auftragsbestand und die starke Vergabedynamik sprechen weiterhin für die Aktie. Budimex ist einer unserer Bernecker-Redaktionsfavoriten für das Jahr 2026.

Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktionärsbrief"

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Wegen Labor Day blieben die US-Börsen am Montag geschlossen. Heute Morgen zeigen die Futures wenig Richtung. Der DAX gibt in der Frühbörse rd. 0,4 % nach. Brent hält sich wegen der Spannungen am Persischen Golf bei knapp 99 Dollar, Gold gewinnt rund 0,7 % auf etwa 4.435 Dollar. Der Nikkei präsentiert sich schwächer, Südkorea und China bieten verhaltene Tendenzen ohne echten Richtungsentscheid. Wichtiger:

Der Yen steigt auf rund 153,5 je Dollar, den höchsten Stand seit Februar. Jefferies sieht darin zunehmend Stress für Yen-finanzierte Carry Trades: Werden kreditfinanzierte Positionen zurückgeführt, kann der Yen zusätzlich steigen und zugleich Liquidität aus anderen Risikoanlagen abziehen. Darauf ist über den September zu achten!

Aus dem Tech-Sektor: Morgan Stanley und Goldman Sachs versuchen für Anthropic und OpenAI direkt nach deren geplanten IPOs Investment-Grade-Ratings zu erreichen. Damit könnten beide den 11,7 Bio. Dollar großen Corporate-Bond-Markt anzapfen und ihre enormen Infrastrukturinvestitionen günstiger finanzieren. Das würde zugleich Kreditgarantien von Partnern wie Nvidia, Oracle, Google und Broadcom perspektivisch entlasten. Das Umfeld für die Halbleiter hat sich wieder spürbar verbessert.

In Europa beobachte ich erneut neue Top-Kurse für viele Bankentitel. Der Trend wurde hinlänglich und früh von uns beschrieben. Er bleibt intakt.

Jefferies stuft DWS von „Hold“ auf „Buy“ hoch und hebt das Kursziel drastisch von 51 auf 90 Euro. Genannt werden die deutsche Altersvorsorge-Reform, ETF-Sparpläne und das 500-Mrd.-Euro-Infrastrukturprogramm. Die Zielerhöung in diesem Ausmaß ommt etwas spät, ist aber in der Tendenz richtig.

Infineon gewann gestern rund 6 %: Warburg erhöhte von „Hold“ auf „Buy“, Ziel 84 Euro. Deutsche Bank bestätigt „Buy“ mit 85 Euro und sieht das Wachstum bei KI-Rechenzentren beschleunigt.

Die UBS hat die Einstufung für ASML mit einem Kursziel von 2350 Euro auf "Buy" belassen. Zeiss als wichtigster Zulieferer vertrat letzte Woche die Meinung, dass die chinesische Konkurrenz bei EUV 15 Jahre technologisch zurückängt.

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Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe 

 

 

 

Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
Aufgrund der Aktualität veröffentlichen wir diesen Beitrag vorab: ...

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Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Die großen Rückversicherer Münchener Rück, Swiss Re und Hannover Rück rechnet mit einer höheren Schadenbelastung aufgrund vermehrter wetterbedingter Naturkatastrophen. Überschwemmungen, Dürren, Hagel, Waldbrände und schwere Gewitter dürften langfristig zu höheren Schadenbelastungen führen und die Nachfrage nach Rückversicherungsschutz weiter antreiben, ließ Hannover Rück auf dem jährlichen Treffen der Rückversicherungsbranche in Monte Carlo („Rendez-Vous de Septembre“) verlauten. Besonders sogenannte „Non-Peak Perils“ wie Hagelstürme entwickeln sich laut Münchener Rück zu einem wachsenden Risiko. Die Schäden einzelner Ereignisse seien zwar geringer als bei Erdbeben oder Hurrikans, summierten sich inzwischen jedoch zu erheblichen Belastungen. Swiss Re sieht Waldbrände als weltweit am stärksten wachsendes Wetterrisiko. In Europa stiegen die versicherten Waldbrandschäden in den vergangenen Jahrzehnten Schätzungen zufolge jährlich um 8 bis 11 %. Laut dem weltweit zweigrößten Rückversicherungskonzern sollen die versicherten Schäden aus Naturkatastrophen dabei jährlich um 5 bis 7 % zulegen.

Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion

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