Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Markus Horntrich
Redakteur
Georg Sures
Redakteur
Der Berliner Bürgermeister Kai Wegner hat die Bundesregierung aufgefordert, gegen die hohen Kraftstoffpreise vorzugehen. „Wir brauchen dringend einen Spritpreisdeckel, wie es ihn in anderen europäischen Staaten schon gibt. Die Bundesregierung muss die Menschen endlich nachhaltig entlasten", postete Wegner auf der Plattform X. Zuvor hatte sich schon Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke für einen Spritpreisdeckel ausgesprochen und auf entsprechende Regelungen in Ländern wie Luxemburg, Polen oder Belgien verwiesen. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat solche Forderungen bisher aber abgeblockt und befürwortet stattdessen Direktzahlungen an Bevölkerungsgruppen mit niedrigem Einkommen.
Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter www.bernecker.info
Walter Tissen
Redakteur
Werbung – Der Börsentag Zürich bietet wieder die Gelegenheit, sich rund um Kapitalmarkt und Börse zu informieren. Zum Programm gehört in diesem Fall auch ein Vortrag von Hans A. Bernecker: „Was bedeutet Rechtsruck an der Börse?“. Lassen Sie sich das nicht entgehen.
Wann und wo? Samstag, 26. September 2026, im Kongresshaus Zürich, direkt am Zürichsee.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Sichern Sie sich Ihr Ticket bitte schon im Vorfeld direkt beim Veranstalter, mit dem wir als Medienpartner zusammenarbeiten:
Catharina Nitsch
Redakteurin
...wenn auch nicht ganz, so doch deutlich. Sie verkaufte gerade über ihren ARK Innovation ETF (ARKK) zweistellige Millionen-Positionen bei ALPHABET, AMD, PALANTIR und AMAZON. Vollständig losgesagt hat sie sich von den vier Technologiewerten allerdings nicht. Interessant, dass die Umschichtung just nach den Sicherheitswarnungen um KI erfolgt und nach den zusammengestrichenen Gewinnaussichten großer Technologiekonzerne durch eine Verlangsamung der KI-Entwicklung durch die Citigroup. Das ist ein Fingerzeig!
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Bernecker Team
Der Ölpreisschock erreicht zunehmend die europäische Luftfahrtindustrie. Rohöl der Referenzsorte Brent ist wieder auf 110 $ je Barrel gestiegen. Für Fluggesellschaften ist das ein Problem, denn Treibstoff gehört neben Personal und Flugzeugen zu den größten Kostenblöcken. Bleiben die Ölpreise länger auf dem derzeit hohen Niveau, dürfte sich der Druck auf die Gewinne weiter erhöhen.
Doch der Ölpreisschock trifft die Fluggesellschaften höchst unterschiedlich. Entscheidend ist jetzt vor allem, wer sich rechtzeitig gegen steigende Kerosinpreise abgesichert hat, über eine solide Bilanz verfügt und höhere Kosten über die Ticketpreise weitergeben kann. Wie ernst die Lage inzwischen ist, zeigt die Insolvenz von AIRBALTIC. Zuvor war bereits die US-Gesellschaft SPIRIT AIRLINES zusammengebrochen. Branchenexperten rechnen damit, dass der hohe Ölpreis den Konzentrationsprozess im Luftverkehr beschleunigen könnte.
Welche Unternehmen sich rechtzeitig abgesichert haben und nun profitieren können, erfahren Sie in der Termin-Börse daily (KLICK HIER).
Markus Horntrich
Redakteur
AXA legt beim heute präsentierten Strategieplan 2026 bis 2029 eine Schippe drauf. Darauf hatten wir in AB 25/2026 dezidiert hingewiesen.
Der französische Versicherungskonzern peilt beim bereinigten Gewinn je Aktie nun ein jährliches Wachstum von 7 bis 9 % an. Im bisherigen Plan waren es 6 bis 8 %. Das ist bemerkenswert, da sich das Preisumfeld in der Schaden- und Unfallversicherung abschwächt. Bereits 2026 soll das Gewinnwachstum am oberen Ende der bisherigen Spanne von 6 bis 8 % liegen. Auch die Eigenkapitalrendite soll 2026 das obere Ende der bisherigen Zielspanne von 14 bis 16 % erreichen und anschließend 2027 bis 2029 auf 15 bis 17 % steigen.
Gleichzeitig klingelt buchstäblich die Kasse. Von 2027 bis 2029 will AXA kumuliert rund 25 Mrd. € organischen Cashflow generieren – gegenüber mehr als 21 Mrd. € im bisherigen Dreijahresplan. Die Ausschüttungsquote bleibt bei 75 %, davon 60 % über Dividenden und 15 % über Aktienrückkäufe. Die höhere Ertragskraft bedingt somit unmittelbar steigende Kapitalrückflüsse.
Unterm Strich liefert AXA mit dem neuen Strategieplan eine solide Grundlage für weiter steigende Gewinne, Dividenden und Aktienrückkäufe und damit auch für eine höhere Bewertung der Aktie.
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter www.bernecker.info
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Das Muster "schwache Halbleiter gleich starke Software" - und umgekehrt - bleibt intakt. Die Rally bei Sofware-Aktien gestern war unübersehbar. SAP arbeitet am Break um 190 € und steht vor einem bullischen Golden Cross (50 Tagelinie schneidet die 200 Tagelinie von unten nach oben). Heute versuchen die Halbleitertitel eine Stabilisierung in Asien.
Ansonsten bleibt das Bild wackelig. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries erreichte im Tagesverlauf erstmals seit 2023 wieder die Marke von 5 %. Vermutlich wird die Fed morgen versuchen durch eine Zinserhöhung Druck von langen Ende zu nehmen. Ich bin gespannt ob das gelingt. Der DAX liegt heute Morgen unverändert im Markt. Öl bleibt fest um 108 $ für Brent mit festgefahrener Lage am Golf.
Mizuho als auch Bank of America (bis Ende des Jahrzehnts könnten sich die KI-Investitionen auf über 3 Bio. $ verdreifachen.) stufen den Rückgang bei Halbleiterwerten als Kaufgelegenheit ein. Die Analysten verweisen darauf, dass trotz Diskussionen über eine mögliche Verlangsamung der KI-Entwicklung durch Anthropic und OpenAI die Capex-Pläne der KI-Labore und Cloud-Anbieter unverändert bleiben.
Broadcom-Chef Hock Tan hält die jüngste Angst vor einem Einbruch der KI-Infrastrukturinvestitionen für unbegründet. Die Debatte um ein langsameres Tempo bei neuen Frontier-Modellen ändere nichts an Broadcoms Umsatzplänen für 2027 und 2028.
Corning geriet am Montag mit fast 14 % Minus massiv unter Druck. Auslöser war die Ankündigung eines möglichen At-the-Market-Aktienprogramms über bis zu 2 Mrd. Dollar. Dabei kann Corning neue Aktien schrittweise direkt über den Markt verkaufen. Für bestehende Aktionäre bedeutet das eine mögliche Verwässerung von Gewinn und Anteil je Aktie.
Bank of America geriet am Montag mit gut 5 % unter Druck, nachdem CEO Brian Moynihan die Erwartungen für das Kapitalmarktgeschäft gedämpft hat. Der Handelsumsatz soll im dritten Quartal nur auf Vorjahresniveau liegen.
Bei Deutz steht eine Kapitalerhöhung an. Das Bezugsrecht der Altaktionäre ist dabei ausgeschlossen. Die Kölner wollen bis zu 15,263 Millionen neue Aktien zu 11,70 € ausgeben. Das entspricht 10 % des Grundkapitals. Für unsere Kunden gibt es heute im Tagesverlauf ein Deutz-Update.
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter https://www.bernecker.info/
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Die Actien-Börse, Bernecker daily oder Der Aktionärsbrief.
Markus Horntrich
Redakteur
Die Bank of America bleibt laut einer heute veröffentlichten Studie für Halbleiter bullish. Kurzfristig drohen zwar Gegenwind durch hohe Zinsen, Nahost-Risiken und die US-Zwischenwahlen, doch am strukturellen KI-Boom ändert sich wenig.
Bis Ende des Jahrzehnts könnten sich die KI-Investitionen auf über 3 Bio. $ verdreifachen. Voll ausgelastete Netzwerke und steigende Mietpreise selbst für ältere Chips sprechen für anhaltend hohe Nachfrage. Treiber ist das globale Wettrüsten zwischen USA und China, Hyperscalern, Neoclouds und staatlichen Programmen. Auch die Bewertung überzeugt: Der SOX handelt trotz 139 % Gewinnwachstum nur mit 19x Forward-KGV.
BofA favorisiert NVIDIA, AMD, Marvell, Analog Devices und ON Semi. Nächster wichtiger Katalysator: Microns Zahlen am 30. September, die zum Lackmustest für Speicherpreise und Margen werden.
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter www.bernecker.info


