Bernecker Newspilot

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
Deutsche Telekom steht unter neuem Analystendruck....

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Der Lieferkonzern konnte im ersten Halbjahr den operativen Gewinn EBITDA steigern und hob den Ausblick für Umsatz, Bruttowarenwert (GMV) und bereinigtes EBITDA im Gesamtjahr an. Im zweiten Quartal ergaben sich Umsatz- und GMV-Steigerungen, die die Erwartungen übertrafen. Auch der Verlust konnte unter dem Strich verringert werden. Nun rechnet man in Berlin beim bereinigten operativen Gewinn EBITDA damit, bei 960 Mio. Euro bis 1 Mrd. Euro anstatt in der oberen Hälfte der Zielspanne von 910 bis 960 Mio. Euro zu landen. Außerdem soll im Gesamtjahr der Bruttowarenwert GMV (der auch die Gebühren für die Nutzung der Plattform einschließt) um 9 bis 11 % wachsen, statt bisher avisierter 8 bis 10 %. Der Gesamtumsatz soll nun um 17 bis 19 % zulegen anstatt um 14 bis 16 %. Der Free Cashflow soll bei mehr als 250 Mio. Euro anstatt mehr als 200 Mio. Euro landen. Im ersten Halbjahr steigerte der Konzern das bereinigte EBITDA auf 426,7 Mio. Euro von 411 Mio. Euro im Vorjahr. Erwartet worden war ein Rückgang auf 396 Mio. Euro. Die entsprechende Marge blieb stabil bei 1,7 %. Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für DELIVERY HERO nach Zahlen zum zweiten Quartal mit einem Kursziel von 41,50 Euro auf "Outperform" belassen. Der Studie zufolge hat der Essenslieferant besser abgeschnitten als erwartet und in der Folge die Ziele für das Geschäftsjahr erhöht. Da Mitte Juli bekannt wurde, dass der US-Fahrdienstleister UBER, der mittlerweile zum größten Aktionär geworden ist, das Unternehmen ganz schlucken möchte (für 41,50 Euro je Aktie), ist allerdings damit zu rechnen, dass die Übernahme durch UBER den Aktienkurs von DELIVERY HERO bestimmt.

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Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Die US-Behörde Bureau of Industry and Security (BIS) hat eine Ermittlung gegen die in Singapur ansässige Kühne+Nagel-Tochter Apex eingeleitet. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg geht es dabei um den Vorwurf, illegal Nvidia-KI-Chips nach China transportiert zu haben. Apex soll dabei komplette KI-Systeme, etwa für Server, ausgeführt haben. Auf Anordnung der US-Regierung dürfen seit 2022 KI-Chips der neuesten Generation nicht mehr nach China exportiert werden. Ein Sprecher von Kühne + Nagel bestätigte die Ermittlungen offiziell und erklärte, dass der Schweizer Logistikkonzern vollumfänglich mit den US-Behörden kooperiert.

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
UBS hat die Aktie heute von „Neutral“ auf...

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Oliver Kantimm
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Eiffage hat solide Halbjahreszahlen vorgelegt. Der Umsatz stieg um...

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur

Die Börsen bewegten sich am Mittwoch nur wenig. Der DAX gewann 0,08 % auf 26.285,96 Punkte. Der EuroStoxx 50 stieg um 0,23 % auf 6.470,74 Punkte. Der S&P 500 verlor 0,02 % auf 7.675,70 Punkte, während der Nasdaq 100 um 0,05 % auf 29.224,52 Punkte zulegte.

In Europa stützten zeitweise deutlich sinkende Ölpreise. Hoffnungen auf Fortschritte zwischen Iran und Oman bei der Straße von Hormus dämpften die Inflationssorgen. In den USA fiel der PCE-Preisanstieg mit 3,7 % im Jahresvergleich etwas höher als erwartet aus. Die zehnjährige Treasury-Rendite stieg daraufhin auf rund 4,65 %. Vor den Nvidia-Zahlen hielten sich Anleger zusätzlich zurück.

SAP verlor 2,9 %, nachdem UBS ihre Kaufempfehlung gestrichen hatte. Heidelberg Materials sprang um rund 5 % an und setzte nach der starken Korrektur der vergangenen Monate zu einer Erholung an. Deutsche Bank gewann 4,3 %. Rückenwind lieferten Aussagen von EZB-Direktorin Isabel Schnabel, die sich für weitere Zinserhöhungen aussprach. In den USA stieg Abercrombie & Fitch nach starken Zahlen und einer Prognoseanhebung um knapp 36 %. Intuit verlor 3,2 % nach einem enttäuschenden Ausblick.

Nachbörslich setzte Nvidia ein positives Signal. Der Umsatz sprang um 106 % auf 96,2 Mrd. $, der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 2,22 $. Auch die Umsatzprognose von rund 108 Mrd. $ für das laufende Quartal übertraf die Erwartungen. Nach einer zunächst negativen Reaktion drehte die Aktie nachbörslich deutlich ins Plus und gewann zuletzt 4,7 %.

Heute stehen das deutsche NIM-Konsumklima, die Geldmenge M3 der Eurozone, das EZB-Sitzungsprotokoll und die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe an. Zahlen stehen heute unter anderem von Delivery Hero, Fielmann, Pernod Ricard, Gerresheimer, Best Buy, Dollar General und Marvell Technology an.

Für Donnerstag ist zunächst eine freundliche Tendenz wahrscheinlich. Nvidia stärkt die KI-Fantasie, asiatische Halbleiterwerte ziehen an und die US-Futures liegen höher. Risiken bleiben die hartnäckige Inflation, hohe US-Renditen und das Notenbanktreffen in Jackson Hole.

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Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Mit 4,17 $ EPS im Q2 hat der Bekleidungshändler die Erwartung (knapp 2 $) pulverisiert. „ANF“ (NYSE-Kürzel) steigt im US-Handel immer weiter auf inzwischen fast 41 %.

Allerdings: Der Konzern (mehr als 750 Stores) profitierte von 100 Mio. $ Rückerstattungen im Zusammenhang mit Zöllen (1,75 $ je Aktie).

Der Umsatz stieg um 4,8 % (zum Vorjahresquartal) auf 1,267 Mrd. $. Die inzwischen etwas umsatzgrößere Marke Hollister wuchs leicht um 2,0 %. Für den Schwung sorgte aber die namensgebende Marke mit + 8 ,1%. A&F trug im Quartal 47 % der Erlöse.

CEO Fran Horowitz: Es war das umsatzreichste Q2 der Firmenhistorie sowie Wachstumsquartal 15 in Folge. Der CEO beschrieb Umsatzdynamik in Nord- und Südamerika (+ 5 %) sowie verbesserte Trends in EMEA (+ 2 %). In APAC (Asien-Pazifik) galt + 19 %.

Im Gesamtjahr soll das EPS 13,10 bis 13,60 $ betragen. Hier hatten Analysten bisher  10,40 $ angesetzt und das Management 10,20 bis 11,00 $. Die Q3-Gewinnprognose lautet 2,90 bis 3,20 $ statt 2,80 $ (bisheriger Konsens).

Schneller Analyst: UBS blieb beim Kursziel 153 $. Dieser Kurs ist momentan fast erreicht. Auch die Aussicht auf Aktienrückkäufe von rund 500 Mio. $ trägt zur heutigen Euphorie bei.

Helmut Gellermann

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Oliver Kantimm
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Berichten zufolge wurde Goldman Sachs eingeschaltet, um Angebote einzuholen. Das Geschäft gehört zur Sparte Transformation of Industry, die industrielle Dampfturbinen und Generatoren, Kompressoren sowie Elektrifizierungs- und Wasserstofftechnik bündelt. Mehrere Finanzinvestoren prüfen Gebote. Die Bewertung könnte bei über 10 Mrd. € liegen. Ein Verkauf hätte klare Vorteile. Siemens Energy würde erhebliche Mittel freisetzen und könnte sich stärker auf die wachstumsstarken Bereiche Gas Services und Grid Technologies konzentrieren. Gerade Stromnetze profitieren vom steigenden Energiebedarf durch Rechenzentren und KI. Zudem würde ein fokussierteres Portfolio das Konzernprofil schärfen. 

Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 34.

Schlaglichter dieser Ausgabe:

Bitcoin zurück im Rallymodus

ERNST RUSS dreht nach oben

DAX-Wert mit wichtigem charttechnischem Signal

Kreuzfahrtboom: Vier Titel unter der Lupe

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ALLIANZ erhält Rückenwind von Citi. Das US-Haus hat das Kursziel von...

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Im zweiten Quartal konnte ZOOM die Umsatz- und Gewinnschätzungen deutlich überteffen. Doch Anleger finden etwas anderes zum Klagen: Die Prognose für das dritte Quartal. Sie enttäuschte auf ganzer Linie, auch wenn die Jahresprognose wiederum angehoben wurde. Sprechen wir nun von den Zahlen: Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 konnte ZOOM einen Gesamtumsatz von 1,28 Mrd. $ einfahren - ein Plus von 4,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit übertraf das Unternehmen sowohl die Analystenschätzung als auch die eigene, im Mai kommunizierte, Zielspanne. Auch bei der Profitabilität übertraf ZOOM die Erwartungen: Die GAAP-Betriebsmarge lag bei 24,6 %, die Non-GAAP-Betriebsmarge bei 40 %. Der Non-GAAP-Gewinn je Aktie erreichte 1,55 $. Im Quartal kaufte ZOOM rund 3,7 Mio. eigene Aktien zurück, womit sich der Gesamtbestand im laufenden Rückkaufprogramm auf 44,2 Mio. Aktien summierte. Trotz der soliden Quartalszahlen reagiert die ZOOM-Aktie im vorbörslichen NASDAQ-Handel mit einem kräftigen Rückgang von zeitweise 5,42 % auf 95,45 $. Der Auslöser dafür: Der Ausblick für das dritte Quartal. ZOOM stellt einen Umsatz zwischen 1,275 und 1,28 Mrd. $ sowie ein Non-GAAP-Ergebnis je Aktie zwischen 1,46 und 1,48 $ in Aussicht, beides unterhalb der Analystenschätzungen von 1,28 Mrd. $ Umsatz beziehungsweise 1,50 $ Gewinn je Aktie. Für das Gesamtjahr zeigte sich das Unternehmen dagegen zuversichtlicher und hob die Prognose an: Der Umsatz soll nun zwischen 5,085 und 5,095 Mrd. $ liegen, das Non-GAAP-Betriebsergebnis zwischen 2,065 und 2,075 Mrd. $, der Non-GAAP-Gewinn je Aktie zwischen 6,08 und 6,12 $ sowie der freie Cashflow zwischen 1,78 und 1,82 Mrd. $. Was will man denn noch?

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