Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Hans A. Bernecker
Hans A. Bernecker
Redakteur
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Warum schwächelt der Dax nach Rekorden gefühlt immer so schnell?

Der DAX ist ein relativ kleiner Index im Vergleich zu der großen Konkurrenz, insbesondere der Wall Street. Bei einer Kapitalisierung von rd. 2,2 Bio. € bewegt sich der Tagesumsatz in bescheidenen Größenordnungen. Die fünf größten Träger des DAX waren in den vergangenen Wochen die drei führenden deutschen Techs SAP, INFINEON und SIEMENS, sodann RHEINMETALL und SIEMENS ENERGY. Deren Gesamtgewicht im DAX beträgt rund 36 %. Die größte Industriebranche in Deutschland ist der Autobau, der das genaue Gegenbild bietet: Abgestürzte Kurse bei relativ bescheidenen Umsätzen mit einem Gewicht von 3,8 % im DAX. In diesem Umfeld bildet der DAX zwar einzelne Stimmungen ab, aber nicht die Gesamtlage der Wirtschaft oder des Marktes. Daran wird sich vorerst nichts ändern. Schon kleine neue Erkenntnisse, speziell der Analysten, können also ebenso zur Beschleunigung des DAX beitragen, wie umgekehrt zum Gegenteil. Das ergibt eine hohe Volatilität. Weiteres zum DAX unter der aktuellen Actien-Börse

Wann findet die Aktie von Siemens Energy einen Boden?

Siemens Energy ist die Wunderaktie der deutschen Industrie. Aus dem nach der Abspaltung von Siemens vor allem durch das später eskalierte Gamesa-Desaster schwer angeschlagenen Konzern wurde Siemens Energy zum neuen Industrie-Stern der Energieszene. Das ist durchaus überzeugend. Mit der geplanten Ausgliederung eines Teils der alten Geschäfte würde sich das Profil nochmals deutlicher verschärfen, und darin steckt Fantasie. Doch wie immer: Der Kursanstieg ging insgesamt zu weit und nun beginnt die übliche Konsolidierung. Die Berücksichtigung der zukünftigen Ausgliederung gehört dazu. Erst mit den Ergebnissen zum Jahresende ist ein zuverlässiges Urteil möglich. Das ist abzuwarten.  

Welche Firmen profitieren, wenn die EZB kommende Woche die Zinsen anhebt?

Zinsanhebungen der Notenbanken enthalten immer einen Bremseffekt. So auch jetzt. Versicherungen und Banken sind die logischen Gewinner, Firmen mit hohem Fremdkapital in der Bilanz sind die Verlierer. Aus dieser Zwickmühle kommt niemand heraus. In der Zinsanhebung steckt dann nur ein Warnsignal aus monetärer Sicht, aber keine Neueinschätzung einer Branche. Dazu bedarf es mehr als 25 Basispunkte. Erst auf längere Sicht wird der Bremseffekt neu einzuordnen sein. Dem steht gegenüber: 

Die Wende in der deutschen Wirtschaft, insbesondere der Industrie, hängt nicht an den Zinsen oder den Punkten der sog. Reform/Agenda, sondern an der Neuaufstellung der Industrie mit dem Schwerpunkt Export. Denn ein guter Teil der deutschen Industrieunternehmen hängt in besonderem Maße vom Export ab. Dazu gehört die Inlandsproduktion als Basis und die Auslandsfertigung für die Dynamik. Die ersten Ansätze dafür lieferten die jüngsten Zahlen für Auftragseingang, Umsatz und die angekündigten Investitionen mit Schwerpunkt Ausland.

Jens Brahm
Jens Brahm
Redakteur
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Wir führen momentan 34 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 54%. In dieser Woche gab es eine neue Ausgabe unserer Serie "Finger weg!", bei einer Position wurden wir ausgestoppt, haben ein Kursziel angepasst und ein Unternehmen in unserer Empfehlungsliste genauer unter die Lupe genommen. Heute ändern wir zwei Ratings und schauen noch mal auf die offenen Limits. Betroffen sind unter anderem CATL, Biontech, Energiekontor, Puma, Porr, Munters, Bayer, Vishay und Stellantis. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go

Letzte Woche ging es aufwärts, diese Woche wieder runter. Die Märkte spielen den Herbstanfang und wissen nicht so recht, für welche Richtung sie sich entscheiden sollen. 

Das ist angesichts der Saisonalität und der Berichtssaison auch nicht verwunderlich. Gerade bei den Unternehmensergebnissen gibt es zahlreiche Überraschungen. Z.B. der Cyber-Serurity Sektor. Hier meldeten die meisten Unternehmen ausgezeichnete Zahlen, strammes Wachstum, erhöhten die Prognose und die Kurse fallen trotzdem. Das Umgekehrte gibt es auch: Mäßige Zahlen, schlappes Wachstum, verhaltene Prognose, dann aber ein zweistelliges Kursplus als Reaktion. Bei einigen geschah sogar beides nacheinander. Also starke Kurssteigerungen als erste Reaktion und dann der Turnaround in den Verlust noch am selben Tag, oder eben umgekehrt. Ergo:

Die Märkte sind zerrissen und schwieriger zu antizipieren als sonst. Das birgt aber auch Chancen, z.B. bei Übertreibungen. Auch deshalb kann es sich lohnen, im schwindeligen September am Ball zu bleiben. Chancen gibt es in den nächsten Wochen weniger auf Bestellung, als vielmehr aus übertriebener Angst. Das werden wir nutzen.

Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht  verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus! 

Bernecker Team
Bernecker Team

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Lange Zeit war die Richtung an den Kapitalmärkten scheinbar klar: Die Inflationswelle würde abebben, die Notenbanken ihre Leitzinsen wieder kräftig senken und damit insbesondere zinssensitive Aktien beflügeln. Doch dieses Drehbuch gerät zunehmend ins Wanken. Die wieder anziehenden Energiepreise und die hartnäckige Inflation haben die Erwartungen inzwischen regelrecht gedreht. In den USA preist der Markt wieder eine mögliche Zinserhöhung im September ein. Barclays rechnet nach den jüngsten Äußerungen von Fed-Chef Kevin Warsh sogar mit zwei Zinsschritten bis zum Jahresende.  

Damit stellt sich eine interessante Frage: Was passiert, wenn die Zinsen nicht wie erwartet kräftig sinken, sondern länger hoch bleiben oder sogar nochmals steigen? Für hoch verschuldete Unternehmen und sehr hoch bewertete Wachstumsaktien wäre das keine gute Nachricht. Es gibt jedoch Geschäftsmodelle, die von einem solchen Umfeld profitieren. Versicherungen können ihre enormen Kapitalbestände zu höheren Renditen wiederanlegen, Banken erzielen bei entsprechender Bilanzstruktur höhere Zinserträge und Börsenbetreiber verdienen besonders gut, wenn die Unsicherheit über die künftige Zinsentwicklung zu steigenden Handelsvolumina führt. Wir haben drei Aktien für SIe, die von so einer Entwicklung profitieren würden. 

Außerdem haben wir uns einen besonders interessanten Sektor angeschaut und Ihnen auch hier ein Unternehmen vorgeschlagen. 

Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Im Zuge des Covid-Impfstoff-Booms fuhr Biontech Milliardengewinne ein und der Aktienkurs erreichte im August 2021 mit 397 € sein bisheriges Allzeithoch. Während das Impfstoffgeschäft inzwischen operativ nur noch marginaler Bedeutung ist, treibt das Mainzer Biotechunternehmen den Ausbau seiner Onkologiesparte voran. Ende letzter Woche gab es hier allerdings einen Rückschlag. Die aktuelle Entwicklung wurde gestern auf dem Bernecker Börsenkompass in der umfassenden Analyse „Biontech zwischen Euphorie und Rückschlägen“ eingeordnet und bewertet.

Georg Sures, Redakteur Bernecker Börsenkompass

Die Analyse finden Sie unter diesem Link:

https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analyse-biontech-zwischen-euphorie-und-rueckschlaegen_H1224025069_6799692/

Eine Übersicht über die Artikel und Analysen des Bernecker Börsenkompass finden Sie hier:

https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/

Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
UiPath automatisiert Geschäftsprozesse. Die Plattform verbindet klassische Software-Roboter mit...

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Die SPACEX-Aktie sprang gestern an der NASDAQ um 6,42 % auf 149,74 $, im Tagesverlauf ging es zeitweise noch weiter nach oben, und auch heute scheint der Aufwärtstrend anzuhalten - die Aktie zieht an. Das bedeutet: Die Marktkapitalisierung des Raumfahrt- und KI-Konzerns stieg für einen Moment wieder über die Marke von 2 Bio. $ - ein Niveau, das der Titel seit Anfang Juli nicht mehr erreicht hatte. Getragen wurde die Bewegung von einer breiten Rally an den US-Technologiebörsen, in deren Sog auch der NASDAQ 100 kräftig zulegte. Der Kurssprung fällt mit einem Kursfeuerwerk bei TESLA zusammen, die im Vorfeld eines Events zum Cybercab-Robotertaxi ebenfalls deutlich zulegte. Doch da muss SPACEX sich nicht verstecken: Erster orbitaler Starship-Flug könnte Mitte September starten. Rückenwind gibt es außerdem von Analystenseite: Laut TipRanks hob Oppenheimer das Kursziel für SPACEX gerade von 250 auf 280 $ an und bestätigte die Einstufung "Outperform", mit Verweis auf die vertikal integrierte KI-Plattform als Differenzierungsmerkmal. Der durchschnittliche Analystenkurszielwert für die Aktie liegt bei rund 228 $ und damit deutlich über dem aktuellen Niveau - kaufenswert!

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Bernecker Team
Bernecker Team

ATLASSIAN gehört zu den massiv abgestraften SaaS-Aktien, die durch künstliche Intelligenz nicht verdrängt werden – sondern daraus einen neuen Wachstumsschub entwickeln könnten. Das Herzstück ist der „Teamwork Graph“ mit mehr als 200 Mrd. Objekten und Verknüpfungen aus Projekten, Dokumentationen, Quellcodes, Zielen und Mitarbeitern. Dank dieses Datenschatzes liefern KI-Agenten laut Unternehmen 44 % genauere Antworten und benötigen gleichzeitig 48 % weniger Tokens.

Auch der KI-Assistent Rovo gewinnt rasant an Bedeutung: Mehr als 80 % der Fortune-500-Unternehmen setzen ihn bereits ein. Die Zahl der unterstützten Aktionen stieg zuletzt innerhalb eines Quartals um 50 %. Besonders interessant für Anleger: Bei Rovo-Nutzern wächst der wiederkehrende Umsatz mehr als doppelt so schnell wie bei Kunden ohne die KI-Lösung.

Die operative Entwicklung bestätigt die neue Dynamik. Im Schlussquartal 2026 erreichte Atlassian einen Umsatz von 1,77 Mrd. $ und übertraf Prognose sowie Konsens von rund 1,66 Mrd. $ deutlich. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag mit 1,87 $ klar über den erwarteten 1,50 $. Die Cloud-Erlöse wuchsen um 31 %, der Subscription-ARR um 23 % auf 6,6 Mrd. $ und die verbleibenden Leistungsverpflichtungen sogar um 44 % auf 4,8 Mrd. $. Damit hat Atlassian die Erwartungen seit sieben Quartalen regelmäßig geschlagen.

Für 2027 stellt das Management rund 13 % Umsatzwachstum auf 7,43 Mrd. $ und etwa 18 % ARR-Wachstum in Aussicht. Die Cloud-Erlöse sollen sogar um 25,5 % zulegen. Ab 2028 dürfte sich das Wachstum zusätzlich beschleunigen, sobald die Belastungen aus der Data-Center-Migration auslaufen.

Die Aktie hat innerhalb von gut einer Woche bereits rund 15 % gewonnen. Beim Bernecker Trend-Investor sind wir seit dem jüngsten Kurssprung positioniert. Auch die fünf letzten Depottransaktionen haben sich trotz des schwachen Gesamtmarktes erfreulich entwickelt:

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Hans A. Bernecker
Hans A. Bernecker
Redakteur
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Während das Geschäft mit Sicherheitstechnik verlässliche und qualitativ hochwertige Ergebnisbeiträge liefert, besteht im Medizintechniksegment noch Normalisierungspotenzial und damit zusätzlicher Spielraum für die Marge. Das hatten wir bereits avisiert. Der Kurs steht gleichwohl vor einem neuen Hoch. Zum Halbjahr liegt DRÄGERWERK komfortabel innerhalb der Jahresprognose, die ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 2 bis 6 % (im Mittel auf 3,6 Mrd. €) und eine EBIT-Marge zwischen 6 und 8 % vorsieht. Die Q3-Daten am 29. Oktober sollten das bestätigen. Von größerer Bedeutung ist der Kapitalmarkttag am 18. November, bei dem ein konkreter Fahrplan zum mittelfristigen Ziel einer EBIT-Marge von rund 10 % oder mehr zu erwarten ist. Die Margenwende ist nur zum Teil eingepreist. Von Analystenseite wird das Papier zunehmend hochgestuft. MWB hat das Kursziel frisch auf 130 € angehoben. Mit KGV 12,5 ist die Aktie trotz des Anstiegs noch günstig. 

Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.

Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.       

Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 36 u. a.:

- Fed, Schulden, Zinsen: Die Märkte vor der Bewährungsprobe

- DAX-Rekord: Das sind die Träger

- Augenmerk auf TKMS

- Die deutsche Medizintechnik liefert den fälligen Turnaround

- VIENNA INSURANCE: KGV 10 ist nur die halbe Rechnung!

- SCHLUMBERGER: Geht die Reise weiter?

Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info 

Walter Tissen
Walter Tissen
Redakteur
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Der heiße Börsenmonat September ist eingeläutet. Überschrift zu unserer Sendung mit Hans A. Bernecker: "Die Herbstwette: 15 % Verlust gegen 40 % Gewinn". Die eigentliche Hauptsendung gibt es bereits im kostenpflichtigen Bernecker.TV über unsere Website (Beitragslänge mehr als 38 Minuten). Die verkürzte FreeTV-Variante steht für heute auf unserem YouTube-Kanal zur Veröffentlichung an. Bitte vormerken und gerne reinschauen:

Donnerstag, 03.09.2026, ab 18.00 Uhr
auf dem YouTube-Kanal von BerneckerTV

Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Das ist ein wahrer Schneesturm, der da gerade bei SNOWFLAKE losbricht. Das Unternehmen konnte den Umsatz im zweiten Quartal um 35 % (auf 1,55 Mrd. $) steigern, daher hob man auch die Jahresprognose kräftig an und die Aktie reagiert prompt. Liest man sich die Zahlen durch, die gestern nach Börsenschluss veröffentlicht wurden, meint man, es purzele Rekorde. Wahnsinn!

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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