Bernecker Newspilot
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Catharina Nitsch
Redakteurin
Das kam heute an der Börse gut an: Zum Jahresstart gab es noch Umsatzeinbußen bei dem Duftstoff- und Aromenhersteller. Doch nun lief es im ersten Quartal besser als noch Anfang März in Aussicht gestellt - SYMRISE sieht sich nun auf Kurs zu seinen Zielen für 2026. Organisch sank der Umsatz im ersten Quartal im Jahresvergleich um knapp ein halbes Prozent auf 1,25 Mrd. Euro und damit weniger als von SYMRISE und von Analysten im Durchschnitt erwartet. Zwar gibt es wenig Spielraum für steigende Markterwartungen für 2026, doch die jüngste Geschäftsentwicklung muss man positiv sehen - sie stärkt das Vertrauen in die Jahresziele des Unternehmens. In den kommenden Monaten soll sich das Wachstum aus eigener Kraft denn schrittweise verbessern: Für das Gesamtjahr peilt SYMRISE daher weiterhin ein organisches Umsatzplus von 2 bis 4 % an nach 4,93 Mrd. Euro im Jahr 2025. Zur Gewinnentwicklung wird sich der im Dax notierte Konzern, wie üblich, erst wieder zum Halbjahr äußern. Anfang März hatte man für 2026 das Ziel einer Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 21,5 bis 22,5 % ausgegeben.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Markus Horntrich
Redakteur
Stratec hat mit den finalen Zahlen für 2025 die bereits vorgelegten Eckdaten bestätigt und zugleich den Startpunkt für eine neue Wachstumsphase markiert. Besonders positiv hervorzuheben ist die Rückkehr zu Wachstum im Instrumentengeschäft: Nach mehreren schwächeren Jahren legten die Systemverkäufe um 6,3 % (währungsbereinigt) zu – ein erstes klares Signal, dass die Überkapazitäten im Markt nach dem COVID-Boom abgebaut sind. Treiber waren vor allem Immunoassay-Systeme, während sich die Nachfrage im Molekularbereich weiter stabilisiert.
Gegenläufig entwickelten sich jedoch margenstarke Bereiche: Service, Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien gingen um 4,5 % zurück, belastet durch US-Zölle und Lageroptimierungen bei Kunden. Auch das Entwicklungsgeschäft lag leicht unter Vorjahr, bewegt sich mit rund 59 Mio. Euro aber weiterhin auf hohem Niveau und unterstreicht die intakte Innovationspipeline.
Belastend wirkten zudem Wertberichtigungen in Höhe von 10,5 Mio. Euro auf die Marke Diatron, die vermutlich im Zusammenhang mit einem verzögerten Veterinärprojekt stehen.
Strategisch - und das ist die gute Nachricht - blickt das Management dennoch optimistisch nach vorne: Bis 2028 wird ein Umsatzwachstum von 6–8 % p. a. angestrebt, das sich bis 2030 auf 10–12 % beschleunigen soll. Parallel soll die EBIT-Marge auf mindestens 13 % bzw. 15 % steigen – ambitionierte Ziele mit entsprechendem Upside-Potenzial gegenüber aktuellen Markterwartungen.
Kurzfristig bleibt das Bild jedoch durchwachsen: Für das erste Quartal 2026 erwartet STRATEC einen deutlichen Umsatzrückgang und Margendruck, bevor sich im Jahresverlauf eine Verbesserung einstellen soll.
Stratec zeigt erste operative Erholungstendenzen und adressiert attraktive Wachstumsfelder, bleibt aber in der Übergangsphase. Die Bewertung ist weiterhin attraktiv, setzt jedoch sichtbare Fortschritte bei Umsatz- und Margendynamik voraus. Ohne einen zählbaren Impuls egal ob im Zahlenwerk oder aus der Branche bleibt es ein Geduldsspiel. Berenberg hat heute das Kursziel von 34 auf 37 € angehoben - und sieht in Stratec einen Verdopplungskandidaten.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Markus Horntrich
Redakteur
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Markus Horntrich
Redakteur
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Bernecker Team
KI-Power aus Südamerika ist eine der unterschätzten Tech-Revolutionen. Während der Blick der meisten Anleger starr auf das Silicon Valley gerichtet ist, hat sich in Lateinamerika eine technologische Evolution vollzogen, die in Europa fast unbemerkt blieb. In den Metropolen von São Paulo bis Buenos Aires ist Künstliche Intelligenz kein bloßes Schlagwort für Präsentationen, sondern das Rückgrat einer neuen Wirtschaft.
Vor zehn Jahren war das Bankwesen in Brasilien ein Albtraum aus papierlastiger Bürokratie, astronomischen Gebühren und bewaffneten Schleusen vor den Filialen. Heute steuern dieselben Menschen ihre Finanzen über Apps, die schneller entscheiden als jeder menschliche Berater.
Unternehmen wie MERCADOLIBRE, der unangefochtene E-Commerce-Gigant des Kontinents, haben diese KI-Revolution perfektioniert. Der Konzern nutzt neuronale Netze für alles – von der Betrugserkennung bis zur Routenplanung ihrer riesigen Lieferflotte. Mit einem KGV, das oft jenseits der 50er-Marke flirtet, ist viel Perfektion bereits eingepreist. So attraktiv die Story ist, so ambitioniert ist die Bewertung.
Doch es gibt eine Ausnahme. Ein Unternehmen, das nicht nur technologisch in der Champions League spielt, sondern auch bewertungstechnisch und charttechnisch gerade jetzt ein hochinteressantes Setup bietet. Wenn Sie unserem Trade folgen wollen finden Sie diesen Hidde-Champion und viele weitere bei der TB-Daily.
Helmut Gellermann
Redakteur
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Wir starten leicht freundlich in den Tag. Während die US-Futures zulegen, und der DAX mit Zahlenreigen freundlich startet, sind die Blicke auf die heutigen Quartalszahlen von Big Tech sowie die bevorstehende Zinsentscheidung der Fed gerichtet.
Brent-Crude notiert stabil bei rund 111 USD. Das Machtvakuum der iranischen Führung macht Verhandlungen schwierig. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben angekündigt, die OPEC zum nächsten Monat zu verlassen. Dieser Schritt nach sechs Jahrzehnten Mitgliedschaft markiert eine Zäsur für die OPEC, spielt aktuell aber für den Ölpreis noch keine Rolle.
Für den Tech-Sektor wird im ersten Quartal ein Gewinnplus von 41 % erwartet. Berichte über verfehlte Umsatz- und Nutzerziele bei OpenAI belasteten gestern einige KI-Werte.
MERCEDES-BENZ und ADIDAS liefern heute Morgen jeweils Q1-Zahlen deutlich über den Erwartungen, was der Markt in der Vorbörse positiv honoriert. Auch DT. BANK schlägt den Analysten-Konsens spürbar. SCOUT24 bestätigt alle Wachstumsziele für 2026 und weitet das Volumen für Aktienrückkäufe aus. Des Weiteren:
Visa & Starbucks: Beide Unternehmen übertrafen die Erwartungen. Starbucks hob zudem die Prognose für das flächenbereinigte Umsatzwachstum auf mindestens 5 % an.
Kone / TK Elevator: Kone steht offenbar vor einer Übernahme von TK Elevator, was einen der größten Private-Equity-Exits in Europa darstellen würde.
Brown-Forman: Die Fusionsgespräche zwischen dem Jack-Daniel’s-Eigentümer und Pernod Ricard wurden ergebnislos beendet.
Volker Schulz
Redaktionsleiter


