Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Oliver Kantimm
Redakteur
Im dritten Quartal verdreifachte sich der Auftragseingang von 20,9 auf 65,8 Mrd. SEK. Gripen-Kampfjets, GlobalEye-Aufklärer und Systeme für deutsche Fregatten trieben den Auftragsbestand auf 364,2 Mrd. SEK. Der Umsatz wuchs organisch um 30,6 % auf 20,6 Mrd. SEK, der operative Gewinn um 42 % auf 1,95 Mrd. SEK. Die EBIT-Marge stieg von 8,7 auf 9,5 %. Der operative Cashflow erreichte 6,8 Mrd. SEK. Das schafft Spielraum für den Ausbau der Produktionskapazitäten, der die Auslieferungen beschleunigen soll.
Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 44.
Schlaglichter dieser Ausgabe:
Freundlicher Jahresabschluss?
Gold: Nicht nur der starke Dollar drückt
Britischer IT-Dienstleister mit erheblichem Potenzial
Unter der Lupe: Neuer Blick auf die großen Kabelhersteller nach dem KI-Abverkauf
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Catharina Nitsch
Redakteurin
Im dritten Quartal konnte der Lebensmittelkonzern vor allem dank höherer Preise, aber auch wegen einer anhaltend starken Nachfrage nach proteinreichen Produkten, etwas mehr umsetzen als erwartet. Insgesamt erzielte DANONE Erlöse von gut 7,2 Mrd. Euro. Auf vergleichbarer Basis stieg der Umsatz um 4 %. Besonders stark entwickelte sich dabei das Geschäft mit Spezialnahrung mit einer robusten Nachfrage in Asien und der Region Amerika. Auch im lange schwächelnden Nordamerika-Geschäft ging es aufwärts. Daher: Für das Gesamtjahr bestätigte DANONE seine Prognose. Für 2026 peilt man weiterhin ein vergleichbares Umsatzwachstum von 3 bis 5 % an. Das bereinigte operative Ergebnis soll dabei stärker zulegen als der Umsatz. Die Anleger freut es - alles auf grün!
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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In Paris steigt die Danone-Aktie zeitweise 2,6 Prozent auf 63,22 Euro.
Markus Horntrich
Redakteur
GE Vernova erhöht nach einem starken dritten Quartal die Jahresziele. Der Auftragseingang sprang organisch um 96% auf 29,3 Mrd. $, der Auftragsbestand ist damit gegenüber dem Vorquartal um 20 Mrd. auf 197 Mrd. $ angewachsen. Im vierten Quartal soll er die Marke von 200 Mrd. $ überschreiten. Das sind gut vier Jahresumsätze. Besonders gefragt sind Gasturbinen und Netzausrüstung.
Der Umsatz im dritten Quartal stieg um 27% auf 12,6 Mrd. $. Das bereinigte EBITDA erreichte 1,9 Mrd. USD, die Marge verbesserte sich auf 15,4%. Für 2026 erwartet man nun 46,5 bis 47,5 Mrd. $ Umsatz, eine EBITDA-Marge von 13,5 bis 14,5% und 16 bis 17 Mrd. $ freien Cashflow. Insbesondere die Cashflow-Prognose steigt deutlich von zuvor 11,5 bis 12,5 Mrd. $. Die starke Geschäftsentwicklung samt Prognose spiegelt die strukturelle Nachfrage nach Strominfrastruktur und Rechenzentren wider.
Ebenfalls angekündigt wurde der die geplante Übernahme des Hochspannungsspezialisten Trench Group für 9 Mrd. $. Der Kaufpreis entspricht etwa dem 13-Fachen des 2028er EBITDA vor Synergien. Die Finanzierung soll je zur Hälfte aus Barmitteln und Schulden erfolgen. Kein Schnäppchen, aber im aktuell boomenden Umfeld akzeptabel.
Die FB-Empfehlung aus Ausgabe 05/2026 dürfte mit den News im Rücken die alten Hochs in Angriff nehmen.
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Bernecker Team
Der Stimmungsumschwung an der Wall Street nimmt zunehmend konkrete Formen an. Selbst überzeugende Quartalsergebnisse reichen inzwischen häufig nicht mehr aus, um die Aktienkurse der großen Technologiekonzerne zu beflügeln. Stattdessen hinterfragen Investoren immer kritischer, ob sich die gigantischen Investitionen in künstliche Intelligenz jemals angemessen rentieren werden. Der bislang nahezu grenzenlose Zukunftsoptimismus weicht zunehmend einer nüchternen Betrachtung von Kosten, Cashflows und Kapitalbedarf.
Mit unseren Short-Positionen in MICROSOFT und AMAZON setzen wir bereits auf eine Fortsetzung der Korrektur im Technologiesektor. Nun nehmen wir einen dritten prominenten KI-Schwergewichtswert ins Visier.
Während wir bei den hoch bewerteten Technologiewerten auf fallende Kurse setzen, entdecken wir in der klassischen Industrie weiterhin interessante Einstiegschancen. Als Beispiel: ein deutscher Chemiekonzern der mit seinen jüngsten Quartalszahlen positive Signale geliefert und den Jahresausblick angehoben hat.
Wenn Sie an einer oder beiden unserer Spekulationen teilnehmen wollen, dann schauen Sie bei der Termin-Börse daily vorbei, das geht auch im Einzelabruf (KLICK HIER)
Bernecker Team
Markus Horntrich
Redakteur
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die Wall Street setzte ihre Erholung gestern fort. Der Nasdaq gewann 1,18 %, der S&P 500 0,60 %. Boeing verlor nach enttäuschenden Zahlen rund 11 %. Das Comeback bekommt Risse. Der DAX startet mit leichten Abgaben in den Tag.
In Asien liefert SK Hynix einen Rekordgewinn. Das operative Ergebnis erreichte 83,3 Billionen Won gegenüber 76,7 Billionen Won Konsens. Auch der Umsatz von 104,6 Billionen Won übertraf die erwarteten 98,2 Billionen. Die Aktie reagiert mit knapp 10 % nach oben. Für 2027 und 2028 sind bereits mehr als 50 % der Produktionskapazitäten langfristig vertraglich gebunden.
Die Deutsche Bank überrascht positiv. Der Vorsteuergewinn erreichte 2,6 Milliarden Euro gegenüber rund 2,4 Milliarden Euro Konsens. Auch der Gewinn je Aktie von 94 Cent übertraf die erwarteten 81 Cent. Die Aktie tendiert vorbörslich fester. Wie wir die Lage nach der kräftigen Korrektur einschätzen, lesen Sie heute ab ca. 9.30 Uhr in der Daily.
Hier geht es zur Daily: https://www.bernecker.info/bernecker-daily
BASF erhöht nach einem starken dritten Quartal die Jahresprognose. Das bereinigte EBITDA erreichte 1,64 Milliarden Euro gegenüber 1,495 Milliarden Euro Konsens. Für das Gesamtjahr erwartet BASF nun 7,4 bis 7,8 Milliarden Euro, zuvor waren es 6,9 bis 7,7 Milliarden.
Mercedes-Benz steht dagegen unter Druck. Zwar übertraf das Quartals-EBIT mit 1,77 Milliarden Euro den Konsens von 1,6 Milliarden. Der freie Cashflow des Industriegeschäfts blieb mit 172 Millionen Euro aber weit hinter den erwarteten 422 Millionen zurück. Die Pkw-Margenprognose wurde bereits gestern von 3 bis 5 % auf nur noch 2 bis 3 % gesenkt. Die Aktie tendiert zurecht schwach.
NXP verliert nachbörslich rund 7 %. Der Halbleiterhersteller steigerte den Umsatz um 19 % auf 3,79 Milliarden Dollar gegenüber 3,76 Milliarden Dollar Konsens. Der bereinigte Gewinn von 4,20 Dollar je Aktie übertraf ebenfalls die Erwartungen. Allerdings liegt die Umsatzprognose für das Schlussquartal mit 3,75 bis 3,95 Milliarden Dollar am Mittelwert knapp unter den erwarteten 3,86 Milliarden. Auch zusätzliche Aktienrückkäufe über 5 Milliarden Dollar konnten die negative Kursreaktion nicht verhindern.
Visa schlägt die Gewinnerwartungen ebenfalls leicht, verliert nachbörslich aber rund 1,4 %. Der bereinigte Gewinn erreichte 3,48 Dollar je Aktie gegenüber 3,44 Dollar Konsens. Der Umsatz stieg um 13 % auf 12,14 Milliarden Dollar.
Heute richtet sich der Blick auf die US-Notenbank. Nach Börsenschluss berichten Microsoft und Alphabet. Ihre Aussagen zur KI-Nachfrage und den Investitionsbudgets werden für die KI-Szene entscheidend werden.
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Volker Schulz
Redaktionsleiter


