Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Catharina Nitsch
Redakteurin
Der Rohstoffriese zeigt sich nach Produktionszahlen zum dritten Quartal für seine zum Verkauf stehende Tochter De Beers zuversichtlicher. 2026 soll die Diamanten-Produktion 25 Mio. bis 28 Mio. Karat betragen. Analysten hatten im Schnitt das untere Ende der neuen Spanne avisiert. Zuvor war ANGLO AMERICAN von einer Förderung von 21 Mio. bis 26 Mio. Karat ausgegangen. Die Zuversicht trägt auch die Aktie - leicht ins Plus!
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Kennen Sie schon das Free TV-Angebot von Bernecker TV? Abonnieren Sie kostenlos den YouTube-Kanal von Bernecker TV unter: www.youtube.com/BerneckerTV
Georg Sures
Redakteur
Durchwachsene Nachrichten in Sachen Inflation gab es heute Morgen von der deutschen Konjunktur: Wie das Statistische Bundesamt meldete, waren die Erzeugerpreise im September 2026 um 6,7 % höher als im Vorjahresmonat. Das ist der stärkste Anstieg seit März 2023 (+7,5 %). Im Vergleich zum August 2026 stiegen die Erzeugerpreise um 1,9 %. Die Entwicklung der Erzeugerpreise gilt als wichtiger Inflationsindikator.
Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter www.bernecker.info
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Bernecker Team
Die jüngste Korrektur an den Aktienmärkten hat auch im DAX Spuren hinterlassen. Allerdings verlief die Entwicklung keineswegs einheitlich. Während sich einige Schwergewichte vergleichsweise robust behaupteten, gerieten andere Aktien erheblich unter Druck. Teilweise haben sich die Kurse inzwischen weit stärker von ihren Höchstständen entfernt, als es die operative Geschäftsentwicklung rechtfertigen dürfte.
Darin sehen wir zunehmend interessante Einstiegschancen. Denn die fundamentalen Perspektiven einiger deutscher Unternehmen sind besser, als es ihre Aktienkurse vermuten lassen. Gleichzeitig könnte die globale Rotation aus hoch bewerteten Technologieaktien in traditionelle Wirtschaftsbereiche anhalten. Unternehmen mit soliden Erträgen, attraktiven Bewertungen und verlässlichen Cashflows sollten davon profitieren.
Wir nehmen deshalb zwei DAX-Aktien neu auf unsere Kaufliste. Beide haben kräftig korrigiert, verfügen aber über überzeugende Perspektiven. Beide Unternehmen gibt es in der Termin-Börse daily (KLICK HIER).
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die Wall Street startete einen Erholungsversuch. Der Nasdaq gewann gestern 1,11 %, der S&P 500 0,41 %. Nvidia legte 1,4 % zu, Amazon sogar 5 % (Top Pick von Morgan Stanley). Allerdings blieb die Marktbreite schwach. Der Dow Jones gab leicht nach. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg zum Montagsschluss auf rund 5,14 %.
Asien spielt nicht mit. Südkoreas Kospi gerät erneut deutlich unter Druck. SK Hynix und Samsung verlieren, auch Japans Nikkei und Hongkongs Hang Seng tendieren schwächer.
In Frankreich erreicht der Rendite-Spread zu deutschen Staatsanleihen das höchste Niveau seit der Finanzkrise 2008. Ein Machwort der EZB ist eine Zeitfrage. Der Herbst bleibt somit fragil, was wir mit hoher Barreserve begleiten.
Von den Unternehmen:
Morgan Stanley hat Amazon zur Top Pick erklärt und das Kursziel auf 350 $ angehoben. Analyst Brian Nowak sieht erhebliches Potenzial im Cloudgeschäft AWS, das von der steigenden Nachfrage nach KI-Rechenleistung profitiert. Er erwartet für 2027 ein Umsatzplus bei AWS von 47 % und für 2028 weitere 42 %. Grundlage sind höhere erwartete Auslieferungen von Nvidia-GPUs. Nowak hält 2028 einen Gewinn je Aktie von rund 16,50 $ für möglich.
COMET liefert heute Morgen ein starkes Gegensignal zur schlechten Stimmung im Halbleitersektor. Der Schweizer Halbleiterzulieferer steigerte den Quartalsumsatz um 52 % auf 155,6 Mio. Franken. Der Auftragseingang explodierte um 170 % auf 275,6 Mio. Franken. Die Umsatzprognose für 2026 steigt auf 570 bis 590 Mio. Franken. Die Nachfrage kommt aus dem Ausbau der KI-Infrastruktur.
Auch ABB überzeugt. Der Auftragseingang sprang im dritten Quartal um 40 % auf 12,1 Mrd. Dollar. Die operative EBITA-Marge erreichte 20,8 %.
Bei K+S gibt es eine neue Beteiligungsmeldung. Rossmann erhöhte seine gemeldete Gesamtposition einschließlich Finanzinstrumenten von 15,81 auf 18,87 %. Der unmittelbare Aktienanteil beträgt allerdings nur 6,42 %.
Aus den USA kommen gemischte Unternehmenszahlen. Steel Dynamics meldete 6,5 Mrd. Dollar Quartalsumsatz und verfehlt die Taxen auf der Ergebnisseite. Crown Holdings enttäuschte mit seiner Gewinnprognose für das Schlussquartal.
Heute stehen der deutsche ZEW-Index sowie Quartalszahlen von GE Aerospace, Hasbro und RTX an. Nach US-Börsenschluss kommen mit Netflix und SpaceX die ersten Highlights.
In der Bernecker Daily beschäftigen wir uns heute mit einem US-Solar-Wert, der sich in diesem Jahr schon halbiert hat, zweistellig wächst und wo JPMorgan ein Potenzial von 70 % sieht. Ab ca. 9.30 Uhr ist die Daily auch im Börsenkiosk im Einzelabruf erhältlich. Hier geht es zum Börsenkiosk: https://boersenkiosk.de/
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Walter Tissen
Redakteur
Am kommenden Donnerstag (22.10.2026) ist es so weit: Seien Sie gespannt auf das Webinar mit Hans A. Bernecker: "Was wird aus Deutschland - Rechts wie Links?" - Perspektiven für Gesellschaft, Wirtschaft und Börse. Wie schaut ein Experte mit weit mehr als sechs Jahrzehnten Erfahrung auf den aktuellen Sachrahmen?
Registrieren Sie sich noch heute zur Teilnahme. Weitere Informationen gibt es auf der Veranstaltungsseite:
https://www.bernecker.info/webinar-261022
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Es läuft im Land. Roche hat sämtliche künftigen Investitionsentscheidungen in Deutschland vorerst auf Eis gelegt. Auslöser ist die Gesundheitspolitik der Bundesregierung. Roche kritisiert zusätzliche Belastungen für die Pharmaindustrie zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung und sieht die Verlässlichkeit des Standorts beschädigt.
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Brnecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/
Bernecker Team
Vor wenigen Tagen haben wir die Pharmabranche ins Visier genommen und mehrere Aktien auf unsere Empfehlungsliste gesetzt. Wir können uns gut vorstellen, dass Pharmawerte zu den nächsten Favoriten an den internationalen Aktienmärkten aufsteigen. Deshalb stocken wir diesen Bereich heute mit zwei weiteren Empfehlungen auf.
Die Umschichtung hat bereits begonnen. In den vergangenen Handelstagen gehörten mehrere große Pharmakonzerne zu den Gewinnern an der Wall Street. Dabei dürfte es nicht nur um eine kurzfristige Flucht aus den Technologieaktien gehen. Vielmehr entdecken Investoren zunehmend die Kombination aus Widerstandsfähigkeit, Innovationskraft und attraktiven Ertragsperspektiven.
Allerdings ist Pharma nicht gleich Pharma. Auslaufende Patente, staatlicher Preisdruck und Rückschläge in der Medikamentenentwicklung verlangen eine sorgfältige Aktienauswahl. Wir konzentrieren uns deshalb auf zwei Unternehmen, die bereits heute solide verdienen und über zusätzliche Wachstumstreiber verfügen. Beide Unternehmen und ausführliche Analysen finden Sie in der Termin-Börse daily (KLICK HIER).
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Nach dem heftigen Ausverkauf bei KI-Aktien deutet sich an der Wall Street eine Erholung an. So gewinnen die Futures auf den Nasdaq 100 rund 1,3 %, auf den S&P 500 rund 0,8 %. Der Nasdaq 100 verlor vergangene Woche 5,5 %, der Halbleiterindex SOX fiel acht Handelstage hintereinander. Eine solche Verlustserie gab es zuletzt 2008. Der Volatilitätsindex VIX erreichte am Freitag zeitweise 22 Punkte.
Asien bleibt uneinheitlich. Südkoreas Kospi stabilisiert sich nach seinem massiven Wocheneinbruch. Japan steht noch unter Druck. Hongkong bleibt feiertagsbedingt geschlossen. Chinas Wirtschaft wuchs im dritten Quartal um 4,5 %. Die starke Exportwirtschaft gleicht weiterhin die schwache Binnennachfrage aus.
Am Anleihemarkt zeichnet sich eine interessante Entwicklung ab. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sank vergangene Woche um rund 17 Basispunkte, auf zuletzt etwa 5,06 %. Anleger suchen wieder Sicherheit in Staatsanleihen. Gold tendiert fester, Bitcoin erholt sich. Brent-Öl gibt nach und notierte im Bloomberg-Morgenbericht bei rund 108 Dollar.
DHL sorgt für eine positive Überraschung. Am Freitagabend erhöhte der Konzern seine EBIT-Prognose von über 6,5 auf über 7 Mrd. €. Das Quartalsergebnis stieg um 16 % auf 1,71 Mrd. €. Auch die Cashflow-Prognose wurde angehoben.
BAWAG meldet heute 248 Mio. € Quartalsgewinn, knapp unter 250 Mio. € Konsens. Die Risikovorsorge fiel höher aus als erwartet, die Kosten sanken um 10 %. Die Eigenkapitalrendite erreichte 26,9 %. Insgesamt sind das robuste Ergebnisse.
Steyr Motors wird zu 39 € von RedCAT übernommen. Unser Geflüster vor einigen Wochen geht also mal wieder auf.
Die Woche bringt wichtige Stimmungstests. Netflix berichtet am Dienstag, Meta, Tesla und SAP am Mittwoch. Vor allem Metas Aussagen zu KI-Investitionen werden zeigen, ob die jüngste Stabilisierung tragfähig ist. Hinzu kommen der ZEW-Index und neue Einkaufsmanagerindizes.
PS: Im Börsenkiosk gibt es bis Mittwoch noch den Frankfurter Börsenbrief im Einzelabruf mit 50 % Rabatt. Themen u.a. Deutsche Telekom: Was tun nach dem Musk-Schock? +++ Heidelberg Materials: Nächster Bewertungsschub voraus? +++ Börsengeflüster bei SAP und natürlich den beiden erfolgreichen Musterdeposts.
Hier geht es zum Frankfurter Börsenbrief: https://boersenkiosk.de/PromoLink/2043
Volker Schulz
Redfaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe


