Bernecker Newspilot
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Der Umsatz stieg um 5,9 % auf 657 Mio. $ und lag ebenso über den Erwartungen wie das bereinigte Ergebnis je Aktie von 1,22 $. Stark ist die zunehmende Monetarisierung der KI-Produkte: Kunden mit mindestens einem kostenpflichtigen, eigenen KI-Angebot stehen inzwischen für rund 13 % des wiederkehrenden Jahresumsatzes, doppelt so viel wie vor einem Jahr. RingCentral erhöhte die EPS-Prognose für 2026 auf 4,96 bis 5,10 $ und erwartet nun einen freien Cashflow von 615 bis 625 Mio. $ (Börsenwert nur 4,03 Mrd. $). Allein im Quartal wurden 180 Mio. $ freier Cashflow erzielt, 85 Mio. Dollar Schulden abgebaut und Aktien für 94 Mio. $ zurückgekauft.
Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 31.
Schlaglichter dieser Ausgabe:
Pattsituation an der Börse
CARL ZEISS MEDITEC: Comeback?
Präzisionslandwirtschaft und AgTech 2.0 unter der Lupe
DAX-Wert der Woche
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Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Catharina Nitsch
Redakteurin
Dank gestiegener Rohstoffpreise konnte der Bergbaukonzern RIO TINTO im ersten Halbjahr deutlich mehr Gewinn erzielen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um 28 % auf 14,8 Mrd. $. Unter dem Strich stieg der Gewinn noch deutlicher um 47 % auf rund 6,7 Mrd. $. Der Umsatz kletterte um 15 % auf rund 31 Mrd. $. Aber das Beste zum Schluss: Von dem Ergebnis sollen auch die Aktionäre profitieren - die Zwischendividende wurde um 43 % auf 2,11 $ je Aktie angehoben. Kein Wunder, dass die Aktie an der Börse heute in Feierlaune ist.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Bernecker Team
Der deutsche Nebenwertesektor birgt weiterhin enorme Gewinnchancen. Der deutsche IT-Mittelbau wurde im bisherigen Jahresverlauf mit den zurückgebliebenen Werten aus der zweiten Reihe in Sippenhaft genommen: IT-Systemhäuser, die operativ zweistellig wachsen, notieren mit Jahresverlusten, während sich die Standardwerte neue Rekorde markierten. Genau in dieses Umfeld fiel die Vorabmeldung von BECHTLE zum zweiten Quartal 2026: Der Kurssprung von zeitweise über 13 % ist der zweite Beweis dieser Woche (nach den SAP-Zahlen), dass die Q2-Berichtssaison zum operativen Wendepunkt für den gesamten deutschen IT-Sektor wird.
Wir erweitern deshalb die Auswahl um zwei MDAX-Titel, die das gleiche Muster tragen: signifikante Bewertungsabschläge trotz operativer Wende und sichtbare Katalysatoren in den nächsten sechs Wochen. Unsere beiden Kaufkandidaten gibt es in der Termin Börse daily (KLICK HIER).
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Asien bleibt unter Druck. Im Zentrum steht erneut der Ausverkauf bei den Halbleitern. Der Kospi verlor zeitweise 13 % und lag zuletzt noch 6,5 % im Minus. SK Hynix brach trotz eines Gewinnsprungs von 557 % um 10 % ein, weil die Erwartungen noch höher lagen. Samsung verlor vor den Zahlen am Donnerstag 6,6 %. Der Markt spielt damit weiter die Sorge, dass die gewaltigen KI-Investitionen nicht schnell genug in entsprechende Erträge münden.
Hinzu kommt der Ölpreis. Brent steigt nach neuen Kämpfen zwischen den USA und Iran um 3,5 % auf über 87 Dollar. Damit rückt die Straße von Hormus wieder in den Blick und zugleich die Frage, ob der neue Ölpreisschub die Inflation erneut anheizt. Vor der heutigen Fed-Entscheidung ist das kein angenehmes Umfeld.
Die Rotation aus den Chipwerten setzt sich fort. Finanz-, Energie- und Konsumtitel halten sich deutlich besser. Heute Abend liefern Microsoft und Meta den nächsten Test für die KI-Story. Morgen folgen Apple und Amazon. Entscheidend ist nun, ob die hohen Investitionen auch mit entsprechendem Wachstum unterlegt werden. Des Weiteren:
Bloom Energy: Der Umsatz stieg um 166 % auf über 1 Mrd. US-Dollar. Da KI-Rechenzentren viel Strom verbrauchen, fragen Betreiber verstärkt dezentrale Energielösungen nach. Die Jahresprognose wurde angehoben. Die Aktie legte um ca. 12 % zu.
Seagate: Der Umsatz lag bei 3,63 Mrd. US-Dollar (+48,5 % zum Vorjahr), der Gewinn je Aktie bei 5,71 Dollar. Beide Werte lagen über den Erwartungen. Grund ist der hohe Speicherbedarf für KI-Server. Auch die Prognose für das laufende Quartal stieg. Der Kurs stieg um ca. 4 %.
Dt. Bank, Porsche und BASF können heute Morgen positive Akzente im DAX setzen mit Zahlen, die jeweils über den Erwartungen liegen.
Die Daten von SK Hynix, Bloom Energy und Seagate zeigen, dass das Geschäft rund um KI-Infrastruktur läuft. Bei welchen Werten Chancen warten, erfahren Sie auf unserer Website: https://www.bernecker.info/
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Guten Morgen,
die Rekordzahlen reichen dem Markt nicht. SK Hynix steigerte den operativen Gewinn im zweiten Quartal um 557 % auf den Rekordwert von 60,5 Bio. Won (64 Bio. Won war der Konsens). Trotzdem lag das Ergebnis unter den sehr hohen Erwartungen, woraufhin die Aktie zunächst mehr als 16 % einbrach, sich intrady aber erholten. Wir hatten gestern eine Trade gewagt der aktuell 5,4 % im Minus liegt.
Seit dem Juni-Hoch hat der Titel damit über die Hälfte seines Wertes verloren. Belastend wirken Zweifel an der Nachhaltigkeit der KI-Investitionen, die hohen Speicherpreise und die angekündigten Kapazitätserweiterungen von SK Hynix, Samsung und Micron. Im Analystencall wurde die Gefahr eines späteren Überangebots ausdrücklich angesprochen. Aber:
Das Management sieht kurzfristig jedoch keine Oversupply-Risiken und verweist auf eine weiterhin extrem knappe Versorgung, zusätzliche Kundenanfragen und lange Vorlaufzeiten beim Kapazitätsausbau. Die Investitionen sollen schrittweise erfolgen und an bestätigte Nachfrage angepasst werden. Rund zehn Kunden haben bereits langfristige Lieferverträge abgeschlossen, meist über etwa fünf Jahre und teilweise mit Anzahlungen.
Kritische Fragen gab es außerdem zu einem möglichen Rückgang der KI-Ausgaben, zum schwächeren DRAM-Preisanstieg und zum wachsenden HBM-Wettbewerb. SK Hynix erwartet dennoch, dass die großen Cloudanbieter ihre Investitionen auch über 2027 hinaus erhöhen.
Im Aktionärsbrief ziehen wir für unsere Restposition ein Stop Loss bei 798 € auf Schlusskursbasis ein.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Volker Schulz
Redaktionsleiter
SK Hynix trifft mit seinen Quartalszahlen am Mittwoch auf einen regelrechten Ausverkauf bei Halbleiteraktien. Der MSCI World Semiconductors verliert im Juli rund 18 % und steuert auf den schwächsten Monat seit 2022 zu.
SK Hynix selbst hat sich vom Hoch nahezu halbiert, obwohl für das zweite Quartal erneut Rekordwerte anstehen. Der operative Gewinn soll sich gegenüber dem Vorjahr fast versiebenfachen, getragen von stark steigenden Preisen für HBM, DRAM und NAND.
Gleichzeitig ist die Bewertung auf ein KGV von nur noch etwa 3 gefallen. Damit preist der Markt bereits einen massiven Gewinneinbruch nach dem aktuellen Boom ein. Aber:
Bestätigt SK Hynix die hohen Erwartungen und signalisiert auch für das dritte Quartal steigende Absatzmengen und Preise (davon gehe ich aus), dürfte eine kräftige Gegenbewegung einsetzen.
China-Risiken und Zweifel am KI-Investitionszyklus bleiben bestehen, doch nach diesem Kurssturz erscheinen sie über weite Strecken eingepreist. Für risikobereite Anleger bietet die Zahlenvorlage damit mindestens eine attraktive Trading-Chance, die man über Stop Loss je nach Risikoneigung absichern kann.
Walter Tissen
Redakteur
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Helmut Gellermann
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Bernecker daily.
Catharina Nitsch
Redakteurin
Die Geschäfte bei dem Triebwerksbauer und Luftfahrt-Zulieferer laufen gut, daher schraubt man nun die Erwartungen für das Gesamtjahr nach oben. Nach Unternehmenseinschätzung dürfte der bereinigte operative Gewinn im laufenden Jahr nun 6,4 bis 6,5 Mrd. Euro erreichen - 300 Mio. Euro mehr als zuvor angekündigt. Dazu soll der Umsatz um einen mittleren Zehner-Prozentsatz steigen. Bisher hatte man einen niedrigeren bis mittleren Zehner-Prozentsatz angepeilt. Für den freien Barmittelzufluss hat man mit 4,7 bis 4,9 Mrd. Euro ebenfalls etwa 300 Mio. Euro mehr im Auge als zuletzt.
Im ersten Halbjahr steigerte SAFRAN den bereinigten Umsatz um 19 % auf knapp 17,6 Mrd. Euro. Der bereinigte operative Gewinn wuchs um 29 % auf 3,2 Mrd. Euro, und die bereinigte Marge kletterte auf den Rekordwert von 18,4 %. Unter dem Strich stieg der Gewinn um gut ein Fünftel auf 1,9 Mrd. Euro.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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