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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Die europäischen Investmentbanken dürften ein starkes zweites Quartal vorlegen. Nach Daten von Dealogic stiegen die Erlöse aus...

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Der Europäische Gerichtshof hat die EU-Wettbewerbsstrafe gegen GOOGLE im Android-Verfahren endgültig bestätigt. Damit muss der Tech-Konzern eine Milliardenbuße wegen illegaler Marktpraktiken zahlen. Genauer: Satte 4,1 Mrd. Euro! Nach Meinung der Richter hatte GOOGLE Herstellern von Android-Smartphones und Mobilfunkanbietern illegale Beschränkungen auferlegt, um die Marktdominanz seiner Suchmaschine zu stärken. Bei den Einschränkungen geht es um vorinstallierte Apps auf Android-Handys. Hersteller, die auf Android-Geräten GOOGLE-Dienste einbinden wollten, mussten immer gleich ein ganzes Paket aus GOOGLE-Apps installieren, darunter den Browser Chrome und die GOOGLE-Suche.

Ursprünglich war die Strafe der EU-Kommission aber sogar noch höher gewesen. Die EU-Kommission, die für die Einhaltung von Wettbewerbsregeln in der EU zuständig ist, sah darin einen Verstoß und verhängte 2018 ein Bußgeld in Höhe von 4,3 Mrd. Euro. Das ist die bislang höchste Wettbewerbsstrafe, die die Kommission verhängt hat. Aus ihrer Sicht stellte GOOGLE durch die Kopplungspraktik sicher, dass seine Suchmaschine und der Chrome-Browser auf nahezu allen Android-Geräten vorinstalliert waren. Kritisiert wurde überdies eine Vereinbarung, nach der Anbieter von Geräten mit GOOGLE-Diensten keine Smartphones mit alternativen, nicht von GOOGLE genehmigten Android-Versionen verkaufen durften.

Das Unternehmen änderte zwischenzeitlich die Geschäftspraktiken, klagte aber gegen die Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter. Doch als Erfolg kann nur der Nachlass von 200 Mio. Euro in erster Instanz verbucht werden. Nach einem Einspruch von GOOGLE und dem Mutterkonzern ALPHABET bestätigte der EuGH das Urteil nun endgültig. Die APHABET-Aktie leidet heute...

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Bernecker Team
Bernecker Team

Wenn an der Börse über den globalen Handelsboom und das Wirtschaftswachstum gesprochen wird, richtet sich der Blick meist auf die üblichen Verdächtigen: Tech-Giganten, Online-Marktplätze, Konsumgüterhersteller, Chip-Zulieferer oder E-Commerce-Plattformen. Doch dieser globale Warenstrom hat eine zweite, weniger offensichtliche Gewinnergruppe hervorgebracht. Sie produziert keine Konsumgüter, trainiert keine KI-Modelle und betreibt keine Serverfarmen. Sie bewegt das physische Fundament der Weltwirtschaft.

Denn der globale Handel ist nicht nur ein digitales Phänomen, sondern vor allem auch ein Logistik- und Kapazitätsfresser. Routen müssen optimiert, Frachtkapazitäten gesichert, Lieferketten stabilisiert, Häfen ausgebaut und geopolitische Engpässe umschifft werden. Genau hier kommen die großen Reedereien ins Spiel. Sie betreiben die schwimmenden Lebensadern der Globalisierung, dirigieren gigantische Flotten, transportieren Millionen von Containern und bringen Produzenten mit den kapitalstarken Absatzmärkten zusammen. Welche Werte wir Ihnen empfehlen, erfahren Sie in der Termin-Börse daily (KLICK HIER).

 

Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
An dieser Stelle informieren wir Sie über Transaktionen in den Portfolios von "Der Aktionärsbrief". Heute nehmen wir einen Neukauf im Allround-Portfolio vor: ...

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Für AstraZeneca rücken in den kommenden Wochen (Juli/August) zwei zentrale klinische Meilensteine in den Fokus. Es werden die Ergebnisse...

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur

Adyen treibt die Transformation vom klassischen Zahlungsabwickler zur umfassenden Commerce-Plattform weiter voran. Mit dem Beitritt zum internationalen Konsortium Open Standard gehört das niederländische Fintech zu den Gründungsmitgliedern eines Netzwerks von rund 140 Unternehmen, das mit Open USD (OUSD) einen neuen Stablecoin für den globalen Zahlungsverkehr etablieren will. Ziel ist es, grenzüberschreitende Zahlungen schneller, kostengünstiger und programmierbar abzuwickeln. Zu den Partnern zählen unter anderem Visa, Mastercard, American Express, Stripe und Checkout.com – ein starkes Signal für die wachsende Akzeptanz blockchainbasierter Zahlungslösungen im institutionellen Umfeld.

Parallel positioniert sich Adyen frühzeitig im Zukunftsmarkt des KI-gestützten Handels. Mit Adyen Agentic wurde im Juni eine modulare API-Plattform vorgestellt, die Händlern den Verkauf über KI-basierte Commerce-Plattformen erleichtert. Die Lösung standardisiert Produktdaten, Warenkorb und Zahlungsabwicklung und wird bereits gemeinsam mit Partnern wie Visa, Mastercard, American Express und Salesforce ausgerollt. Damit adressiert Adyen einen Markt, in dem autonome KI-Agenten künftig eigenständig Einkäufe initiieren und bezahlen könnten.

Auch strategisch entwickelt sich das Unternehmen weiter. Die Übernahmen von Talon.One und Orb wurden Anfang Juli abgeschlossen und erweitern das Angebot um Kundenbindungs-, Promotions- und Billing-Lösungen. Dadurch reduziert Adyen seine Abhängigkeit von klassischen Zahlungsgebühren und erschließt zusätzliche Erlösquellen mit höherem Wachstumspotenzial.

Operativ bleibt die Dynamik hoch: Für das zweite Quartal erwarten Analysten ein Zahlungsvolumen von rund 409 Mrd. Euro (+22 %) sowie einen Umsatzanstieg von ebenfalls rund 22 % auf 680 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge dürfte mit etwa 51 % weiterhin auf außergewöhnlich hohem Niveau liegen. Damit unterstreicht Adyen seine Position als einer der strukturellen Gewinner der Digitalisierung des Zahlungsverkehrs – mit zusätzlichen Wachstumschancen durch Stablecoins, KI-gestützten Handel und ein zunehmend breiteres Produktportfolio.
 
 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Die Deutsche Bank stuft die Aktie von "Hold" auf "Buy" hoch und erhöht das Kursziel von 45 auf 60 €. Das war zu erwarten. Ausschlaggebend ist die jüngste Entscheidung des US Supreme Court, die als wichtiger Schritt zur Eindämmung der Glyphosat-Risiken gewertet wird. Nach Einschätzung der Analysten steigen damit die Chancen, dass ein Vergleich Bestand hat und die Belastungen durch bestehende Rückstellungen begrenzt bleiben.

Gleichzeitig verweisen sie auf attraktive Wachstumsperspektiven im Pharma- und Agrargeschäft sowie die im Branchenvergleich weiterhin günstige Bewertung. Im Bloomberg-Konsens empfehlen derzeit 16 Analysten die Aktie zum Kauf, 4 zum Halten und 1 zum Verkauf. Wir sind längst investiert und bleiben es. 

Volker Schulz 

Redaktionsleiter https://www.bernecker.info/

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Deutsche Bank ist für Morgan Stanley nun der bevorzugte Titel innerhalb der Gruppe der Investment Banken. Die Analysten werden „inkrementell positiver“: Erstens sei die Umsatzdynamik besser, als der Markt sie derzeit würdige....

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Die Märkte starten gespalten in den Tag. Die Rotation setzt sich fort. Der DAX startet unverändert in den Tag. Nach der scharfen Korrektur im US-Halbleiterindex griff die Schwäche heute Morgen jedoch auf Asien über. Besonders Südkorea wurde getroffen, der Kospi verlor zeitweise mehr als 4 %. Samsung Electronics und SK Hynix gaben jeweils über 7 % nach. Hintergrund:

Meta prüft offenbar ein eigenes Cloud-Infrastrukturgeschäft, um überschüssige KI-Rechenkapazität an Dritte zu verkaufen. Das wirft die Frage auf, ob im KI-Ausbau bereits zu viel Kapazität geschaffen wurde. Gleichzeitig verhandelt Apple laut Bloomberg mit chinesischen Chipanbietern, was zusätzlichen Druck auf koreanische und japanische Zulieferer bringt. Folge:

Speicherhersteller, Chipzulieferer, Rechenzentrumsbetreiber und Neocloud-Anbieter kamen gestern massiv unter Druck. Meta selbst wurde dagegen gekauft, weil ein Cloudgeschäft einen Weg eröffnen könnte, die enormen Investitionen in Rechenzentren besser zu monetarisieren. Wir relativieren:

Meta wäre vor allem ein Downstream-Anbieter von Compute-Zugang. CoreWeave, Nebius & Co. stellen aber Infrastruktur, GPU-Cluster, Strom, Racks etc. zur Verfügung. Hier herrscht weiterhin enorme Knappheit. Bei vielen Anbietern ist zudem die Nachfrage bereits über mehrjährige Hyperscaler-Verträge abgesichert. Gleiches gilt für die langfristen Abnahmeverträge der HBM-Anbieter. Damit wirken die negativen Reaktionen überzogen. 

Makroseitig richtet sich der Blick heute auf den US-Arbeitsmarktbericht um 14:30 Uhr. Bloomberg Economics erwartet rund 200.000 neue Stellen im Juni. Ein zu starker Bericht könnte die Zinsdebatte wieder verschärfen. Gleichzeitig hilft der Rückgang beim Ölpreis: Brent fällt unter 71 Dollar, weil die Durchfahrten durch die Straße von Hormus wieder deutlich zunehmen. Damit sinkt die geopolitische Risikoprämie weiter. - gut für die Marktbreite. 

Ihr Volker Schulz

Redaktionsleiter https://www.bernecker.info/

Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
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Die niederländische Internet-Beteiligungsholding hat im Geschäftsjahr bis Ende März vor allem im E-Commerce deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Der Umsatz stieg um 12 % auf 9,7 Mrd. €, das bereinigte EBITDA hat sich auf knapp 1,1 Mrd. € mehr als verdoppelt. Unter dem Strich blieb Tencent aber der entscheidende Ergebnistreiber. Die 23%-Beteiligung am chinesischen Internetkonzern steuerte weiter Milliardengewinne bei, auch wenn der Nettogewinn wegen geringerer Tencent-Verkäufe leicht unter dem Vorjahr lag. Strategisch will Prosus die Abhängigkeit von Tencent senken. Dazu gehören Zukäufe wie Just Eat Takeaway, Investitionen in Europa und Lateinamerika sowie Aktienrückkäufe aus Tencent-Verkäufen. Die Aktie wird weiter mit einem Abschlag zum Wert des Tencent-Pakets gehandelt. 

Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 27.

Schlaglichter dieser Ausgabe:

       US-Aktienmarkt signalisiert Führungswechsel

       BAYER: Befreiungsschlag - wie viel Luft nach oben?

       2G ENERGY: Das Geschäft brummt

       Müll macht Millionäre

       Mexikos WM-Favoriten unter der Lupe

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