Bernecker Newspilot

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Mit einem Sparprogramm, aber auch mit der Verlagerung eines Teils der Produktion ins günstigere Ausland, will HEIDELBERGER DRUCKMASCHINEN die operative Marge im laufenden Geschäftsjahr spürbar im Vergleich zum Vorjahr verbessern. Im vergangenen Geschäftsjahr war diese von 7,1 auf 6,6 % gesunken. Der Umsatz soll im laufenden Geschäftsjahr nach Einschätzung des Managements  auf dem Vorjahresniveau verharren, nachdem dieser im vergangenen Jahr um 1 % auf 2,29 Mrd. Euro gestiegen war. Die bereits Mitte Mai veröffentlichten vorläufigen Jahreszahlen wurden nun bestätigt.

Im vergangenen Geschäftsjahr hatten gleich mehrere Faktoren auf die Profitabilität gedrückt. Neben vorgezogenen Aufwendungen (wohl insbesondere aufgrund des erfolgreichen Starts im Bereich Verteidigung) stand der Konzern einer nochmals deutlich abgeschwächten Investitionsbereitschaft unter anderem als Folge des Iran-Kriegs gegenüber. Hinzugekommen war auch im vierten Quartal ein ungünstiger Produktmix sowie negative Währungseinflüsse. Man lernt aus seinen Fehlern...

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
Zurück in den Fokus! CARRIER GLOBAL erhielt ein neues...

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Bernecker Team
Bernecker Team

Wir blicken auf turbulente Börsenwochen zurück. Insbesondere die Rally der Tech-Aktien war außergewöhnlich und bescherte denjenigen, die frühzeitig investierten, enorme Gewinne. Erinnern Sie sich an den 8. April, als wir Ihnen hier massiv den Einstieg in Call-Zertifikate auf Tech-Aktien ans Herz gelegt haben. Offen ist hier nur noch der AMD-Call, bei dem mehrere hundert Prozent Gewinn sicher sind. Doch der beste Einstieg nützt an der Börse wenig, wenn man die Ernte nicht rechtzeitig einfährt. Dass wir diese Buchgewinne nun als echten, satten Ertrag auf unseren Konten verbuchen können, verdanken wir dem wohl wichtigsten Anlage-Werkzeug: den konsequent nachgezogenen Stop-Loss-Limits. Natürlich wurden in anderen Sektoren auch einige Verluste realisiert, per saldo liegen wir aber weit vorne.

Der aktuelle Absturz der Tech-Werte ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig die automatische Absicherung ist. Denn keiner konnte erraten, wann die Übertreibungsphase endet. Viele Früheinsteiger dürften bei 50 bis 100 % Gewinn ausgestiegen sein und haben dann weitere 100%-Gewinnschritte verpasst. Richtig große Gewinne sind nur dann möglich, wenn Stops nachgezogen werden, wohlwissend, dass dann die Höchststände immer verpasst werden. Wir appellieren an dieser Stelle nochmals an Sie, dieses wichtige Anlageprinzip konsequent umzusetzen. Weiterlesen...

 

Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur

Die internationalen Aktienmärkte zeigen sich vor der heutigen Veröffentlichung der US-Inflationsdaten nervös. Vor allem Technologieaktien stehen nach ihrer starken Rally unter Gewinnmitnahmen. Der MSCI Asia Pacific verlor 1,8 %, während der südkoreanische Kospi als wichtiger KI- und Halbleiterindex sogar um 4,4 % einbrach. Auch die Nasdaq-100-Futures notieren nach dem schwachen Verlauf gestern vorbörslich rund 0,5 % schwächer.

Auslöser der Vorsicht sind steigende Zinserwartungen in den USA. Nach dem überraschend starken Arbeitsmarktbericht rechnen Anleger zunehmend damit, dass die US-Notenbank unter ihrem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh einen restriktiveren Kurs einschlagen könnte. Für die heute erwarteten Verbraucherpreisdaten prognostizieren Ökonomen einen Anstieg der Inflationsrate von 3,8 % auf 4,2 %. Die Kerninflation soll von 2,8 % auf 2,9 % steigen.

Am Anleihemarkt kletterte die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen auf 4,54 %, während die zweijährigen Renditen auf den höchsten Stand seit über einem Jahr stiegen. Der Markt preist inzwischen mehrere Zinserhöhungen innerhalb der kommenden Monate ein.

Belastet wurden zudem Gold und Kryptowährungen. Der Goldpreis fiel um 1,8 % auf rund 4.183 $ je Unze und rutschte damit unter wichtige technische Unterstützungen. Bitcoin gab um rund 1 % auf knapp 61.500 $ nach. Der Ölpreis stabilisierte sich dagegen nach den jüngsten Rücksetzern wieder leicht, Brent notiert um 92 $ je Barrel und bleibt angesichts der Spannungen im Nahen Osten unterstützt.

Insgesamt ist eine Rotation in weniger zinssensitive Branchen zu verzeichnen. Vor allem bei hoch bewerteten KI-Highflyern werden Gewinne gesichert. Derartige Konsolidierungen sind notwendig, bringen aber perspektivisch neue Kaufchancen.

 

Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
Corning entwickelt Glas, Keramik und optische Technologien für Rechenzentren, Telekommunikation, Displays, Fahrzeuge, Smartphones und Laborausrüstung. Ein wichtiger Wachstumstreiber ist das...

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Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Als nächster US-Lebensmittelkonzern präsentiert J.M. SMUCKER an diesem Nachmittag. Die Zahlen betreffen das fiskalische Q4 (bis Ende April). Der Konzern aus Orrville, Ohio, erzielt mit Tiefkühlsortiment, Markenkaffee und Tiernahrung in der Regel hohe Margen, die sich aber vor einem Jahr („Q4 2025“) nicht realisieren ließen. Durch Sondereffekte kam es zu einem Verlust. 

Nun erwarten Analysten einen Return zu höheren Margen, sie haben 2,44 bis 2,66 $ EPS (bereinigter Gewinn je Aktie) angesetzt. Was einer Steigerung um 14 % entsprechen würde. Beim Umsatz steht der Konsens auf 2,26 Mrd. $, dies wäre + 5 bis 6 % mehr als vor zwölf Monaten (y/y).

Zu achten ist auf die Fortschritte bei der weiteren Integration von Hostess. Diese Akquisition wird seit November 2023 bei SMUCKER konsolidiert. Die beabsichtigte Stärkung bei Snacks war bisher noch nicht wie gewünscht erfolgreich.

Für das angelaufene Fiskaljahr 2027 erwarten externe Beobachter 9,70 bis 10,00 $ EPS bei stagnierender Umsatzentwicklung. Die neue Guidance des Unternehmens ist daran zu messen. Im inoffiziellen Handel wird zurzeit ein Kursanstieg um 4,0 % angezeigt.

Helmut Gellermann

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Für 10,6 Mrd. $ will GSK bei NUVALENT zuschlagen und sichert sich mit dem Kauf die Rechte an drei Medikamentenkandidaten gegen Lungenkrebs, von denen zwei aktuell von der US-Arzneimittelbehörde FDA zur Zulassung geprüft werden. GSK will ein Übernahmeangebot in Höhe von 124 $ je NUVALENT-Aktie in bar unterbreiten, was einem Aufschlag von 40 % auf deren Schlusskurs vom Montag entspricht. GSK erwartet, dass die Übernahme ab 2027 zum Umsatzwachstum beiträgt und das operative Kernergebnis stärken wird, so dass der Verlust des Patentschutzes für das HIV-Medikament Dolutegravir in den Jahren 2028 bis 2030 teilweise ausgeglichen werden kann. Die NUVALENT-Aktie kann es kaum glauben - und schießt fast um 40 % nach oben!

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Der jüngst eröffnete neue BASF-Verbundstandort im südchinesischen Zhanjiang (Investitionsvolumen: 8,7 Mrd. €) spielt eine wichtige Rolle für das Wachstum des größte deutschen Chemiekonzerns. Zhanjiang ist weltweit der siebte Verbundstandort von BASF und der drittgrößte nach Ludwigshafen und Antwerpen. BASF hat jetzt für den Standort die Finanzziele bestätigt: Während in diesem Jahr wegen Abschreibungen von über 500 Mio. € und der hohen Anlaufkosten noch ein leicht negatives bereinigtes Ebitda anfällt, soll 2027 dann ein positiver Ergebnisbeitrag anfallen. 2030 will BASF dann vor Ort einen Umsatz von 4 bis 5 Mrd. € und ein bereinigtes Ebitda von 1 bis 1,2 Mrd. € erzielen. 

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
Über den Erwartungen lag MOTORCAR PARTS OF AMERICA gestern mit den Zahlen. Trotz des anstehenden Mega-Börsengangs von SpaceX bleiben die US-Anleger auch bei den Small Caps aufmerksam. „MPAA“ (Nasdaq-Kürzel) steigerte den...

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Bernecker Team
Bernecker Team

Hinter dem Begriff „Lex SpaceX“ verbirgt sich eine Reihe von außergewöhnlichen Regeländerungen an der Wall Street, die extra für den gigantischen Börsengang (IPO) von SpaceX am 12. Juni 2026 beschlossen wurden. Mit einer erwarteten Bewertung von rund 1,75 Bio. $ handelt es sich um den größten Börsengang der Geschichte. Das Problem für die großen Indexanbieter: Nach den bisherigen Standardregeln hätte SpaceX vorerst in kaum einen großen Index einziehen dürfen. Zwei Hürden standen im Weg: Der extrem geringe Streubesitz (Free Float): SpaceX bringt zwar Aktien im Wert von rund 75 Mrd. $ auf den Markt. Das entspricht bei der enormen Gesamtbewertung aber nur einem echten Streubesitz von etwa 3 bis 5 % aller Aktien. Viele Indizes verlangen für eine Aufnahme normalerweise einen deutlich höheren Prozentsatz. Die Profitabilität nach GAAP: Durch die massiven Entwicklungskosten für das Starship-System und die weltweite KI-Infrastruktur schreibt SpaceX auf dem Papier nach offiziellen Bilanzierungsregeln aktuell Verluste. Zudem gelten bei vielen Indizes eigentlich lange Wartezeiten (oft Monate oder ein Jahr) nach dem Börsenstart. Um zu verhindern, dass ein solches...

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