Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Jens Brahm
Jens Brahm
Redakteur
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Wir führen momentan 34 Positionen in unserer Empfehlungsliste, der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei rund 45%. In dieser Woche haben wir einen Kauf nachgetragen, einen neuen Beitrag in unserer News-Rubrik veröffentlicht, zwei Kursziele angepasst, einen Marktkommentar veröffentlicht und eine Einstufung geändert. Betroffen sind unter anderem Eli Lilly, Bank of New York Mellon, Nibe, Nemetschek und Vishay. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.

Der DOW JONES hält sich sichtbar am besten in der aktuellen Phase. Aktien mit KI-Bezug werden verkauft - Unternehmen aus defensiven Branchen und KI-Verlierer werden gekauft. Zu letzteren gehören zum Beispiel die Software Titel. Wir sind in dem Bereich etwa bei SAP und Nemetschek dabei. Der DAX hält sich vornehm zurück und tendiert zwischen diene Gegenpolen, unter Schwankungen seitwärts. Der Chartvergleich macht es deutlich.

Unser Kauflimit bei Vishay, dem US-Hersteller elektronischer Bauteile, ist schon letzte Woche ausgeführt worden und wir hatten es im letzten Stop&Go versäumt. Dafür bitten wir um Nachsicht, ich habe es in der Empfehlungsliste nachgetragen. Der ursprüngliche Artikel von Anfang August hatte die Überschrift Eine für alles: Vom Datacenter bis zur e-Mobility. Wer hier noch aufspringen möchte, können Sie das auch jetzt noch nachholen. Weiterlesen...

Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht  verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus! 

Bernecker Team
Bernecker Team

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Nach der jüngsten Korrektur zahlreicher Technologieaktien rückt ein lange vernachlässigter Börsensektor wieder stärker in den Fokus:

Die Pharmaindustrie. Während hohe Bewertungen und die Unsicherheit über die Rentabilität milliardenschwerer KI-Investitionen auf Technologiewerten lasten, suchen Anleger verstärkt nach Unternehmen mit berechenbaren Erträgen und vergleichsweise konjunkturunabhängigen Geschäftsmodellen. Davon könnte die Pharmaindustrie profitieren. Die langfristigen Wachstumsperspektiven sind ohnehin überzeugend.

Wir können uns gut vorstellen, dass Pharma-Aktien zu den nächsten Favoriten an den Aktienmärkten gehören werden. Mit AstraZeneca sind wir bereits in diesem Sektor engagiert. Nun wollen wir unsere Positionierung erneut ausbauen.

Neben dem Pharmasektor hat die Korrektur auch im DAX spuren hinterlassen, wir sehen hier neue Einstiegsgelegenheiten bei einer Bank und einem Baustoffunternehmen. Zuletzt haben wir auch zwei vielversprechende Kandidaten aus dem Euro Stoxx 50 für Sie. 

Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (KLICK HIER). 
 
 
 
 

Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
Fanuc liefert neue Argumente für eine...

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
Eni lässt seine Aktionäre kräftig am Ölpreisboom teilhaben. Der italienische Energiekonzern kündigte heute eine Sonderdividende von 0,46 € je Aktie an. Insgesamt fließen damit zusätzlich rund 1,3 Mrd. €...

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur

Frankreich gerät am Anleihemarkt immer stärker unter Druck. Zehnjährige Staatsanleihen rentierten am Freitagvormittag mit 5,07 %. Am Vortag hatte die Rendite mit gut 5,14 % den höchsten Stand seit 2002 erreicht. Der Abstand zu vergleichbaren Bundesanleihen erreichte am Donnerstag zeitweise rund 1,74 Prozentpunkte. Anleger verlangen damit eine außergewöhnlich hohe Risikoprämie.

Gleichzeitig trübt sich die Konjunktur ein. Der vorläufige Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft sank im Oktober überraschend von 51,1 auf 48,4 Punkte. Damit signalisiert er erneut einen Rückgang der Geschäftstätigkeit. Die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen schrumpfte so stark wie seit Mai nicht mehr. Die Unternehmen beurteilen ihre Aussichten für die kommenden zwölf Monate so pessimistisch wie seit April 2020 nicht mehr.

Die Kombination verschärft Frankreichs Haushaltsprobleme. Schwaches Wachstum belastet die Steuereinnahmen. Hohe Zinsen verteuern schrittweise die Refinanzierung auslaufender Schulden. Nach dem aktuellen Haushaltsentwurf soll die Staatsschuldenquote 2027 auf 121,7 % der Wirtschaftsleistung steigen.

Heute Abend steht die Ratingprüfung durch Moody’s an. Die Agentur bewertet Frankreich bislang mit Aa3 und negativem Ausblick. Viele Ökonomen rechnen mit einer Herabstufung um eine Stufe auf A1. Fitch und S&P vergeben schon das vergleichbare A+. Frankreich bliebe auch nach einer solchen Senkung im Bereich solider Anlagebonität.

Die Folgen reichen bis in deutsche Depots. ETFs auf Euro-Staatsanleihen halten häufig französische Papiere. Steigen deren Renditen weiter, drohen Kursverluste, besonders bei langen Laufzeiten. Auch europäische Bankaktien geraten unter Druck, wenn Bewertungsverluste auf Anleihebestände und höhere Refinanzierungskosten die Institute belasten. Umgekehrt versprechen sinkende Renditen Kursgewinne bei französischen Anleihen. Eine erwartete Herabstufung allein muss daher keinen weiteren Ausverkauf auslösen.

Fazit: Die entscheidende Gefahr ist eine Abwärtsspirale aus Wachstumsschwäche und steigenden Finanzierungskosten. Für Anleger zählt deshalb weniger die einzelne Ratingnote als die Entwicklung des Renditeabstands zu Bundesanleihen nach der Entscheidung. Weitet er sich trotz einer erwarteten Herabstufung weiter aus, überwiegt bei langlaufenden französischen Anleihen und entsprechend gewichteten Euro-Staatsanleihen-ETFs das Kursrisiko. Schrumpft der Abstand dagegen mehrere Handelstage in Folge, signalisiert das zumindest eine Entspannung. Aber erst wenn sich zugleich die Haushaltsaussichten stabilisieren, beginnen französische Anleihen mit mittleren Laufzeiten für einen schrittweisen Einstieg interessant zu werden.

Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion

Anleger informieren sich mit Publikationen aus dem Hause Hans A. Bernecker Börsenbriefe. Auf unserer Homepage www.bernecker.info finden Sie kostenlose Leseproben zu all unseren Produkten.

Bernecker Team
Bernecker Team

Sie sind auf der Suche nach mehr Rendite oder den Extra-Kick für Ihr Depot. Dann sind Sie bei der Actien-Börse genau richtig: Hier gibt es die Empfehlungen, die ihnen den Extraschub an Kurspower liefern.

Auf den Straßen Frankreichs tobt der Krawall, während die Sorgen über die Schulden der Grande Nation in die Höhe schießen und die rechte Kandidatin Marine Le Pen bei der 2027 anstehenden Präsidentschaftswahl als Favoritin gilt. Dieser schwer verdauliche Krisencocktail belastet die Kurse der französischen Qualitätsaktien, was Anlegern mit Weitblick die Chance auf einen Einstieg zum Discountniveau eröffnet. In der aktuellen Ausgabe der Actien-Börse werden im Frankreich-Special drei spannende Aktienchancen präsentiert: Ein Baustoffproduzent, dessen Geschäft sich belebt. Ein Industriekonzern, dessen Bewertung um die Hälfte abgestürzt ist, und ein Technologieanbieter mit dem exklusiven Zugriff auf eine Schlüsseltechnologie.

Die kompletten Empfehlungen finden Sie in der Actien-Börse Nr. 43 vom 24.10.2026 auf Seite 6. Wer diese Chance nutzen will, bekommt die Ausgabe jetzt über 10 % günstiger (16,99 € statt 18,99 €). Den Rabatt erhalten Sie exklusiv und ausschließlich über den nachfolgenden Link im Bernecker Newspilot:

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Bernecker Team
Bernecker Team

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Eine neue, hochgefährliche Sicherheitslücke erschüttert das Internet. Innerhalb weniger Stunden registrierte der US-Cloudanbieter CLOUDFLARE Millionen von Versuchen, Schwachstellen in der weitverbreiteten Programmiersprache PHP auszunutzen. Zahlreiche Unternehmen und Institutionen mussten Teile ihrer IT-Systeme vorsorglich abschalten. Auch VOLKSWAGEN war betroffen. Sicherheitsexperten warnen vor einer neuen Dimension der Cyberkriminalität.

Besonders brisant ist die zunehmende Rolle der künstlichen Intelligenz. KI hilft nicht nur bei der Entdeckung von Sicherheitslücken. Sie erleichtert auch Angreifern die automatisierte Suche nach Schwachstellen und die Entwicklung geeigneter Angriffsmethoden. Was früher aufwendige Spezialkenntnisse erforderte, lässt sich zunehmend automatisieren. Für Unternehmen wird der Schutz ihrer digitalen Infrastruktur damit zu einer existenziellen Aufgabe.

Für die Cybersicherheitsbranche eröffnet sich daraus eine langfristige Wachstumschance. Weltweit steigen die Anforderungen an den Schutz von Netzwerken, Cloudanwendungen, Daten und KI-Systemen. Während Unternehmen manche IT-Investitionen verschieben können, lassen sich Ausgaben für Cybersicherheit immer schwerer aufschieben. Wir rechnen deshalb damit, dass die Branche auch in den kommenden Jahren überdurchschnittlich wachsen wird. Wir haben zwei Unternehmen im Blick, mit denen sie profitieren können (KLICK HIER). 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Der schwedische Spezialist für Rechenzentrumskühlung überrascht mit einem Auftragseingang von 7,07 Mrd. SEK im dritten Quartal. Das sind 70 % mehr als im Vorjahr und satte 42 % über den Analystenschätzungen.  Der Auftragsbestand erreicht mit 27,85 Mrd. SEK einen neuen...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Es geht zur Sache. Der Nasdaq 100 verlor gestern 2,9 %, der S&P 500 1,2 %. Den Halbleiterindex SOX traf es mit minus 6,7 %. Nvidia gab 4,4 % ab, Micron 6,3 %. KI wird weiter abverkauft. Die Flucht in Sicherheit belegen fallende 10Y-Treasuries mit nur noch 4,96 %. Warum profitiert Gold nicht?

Gold muss richtig eingeordnet werden. Bei starken Kursverlusten wird auch Gold verkauft, um Liquidität für Nachschussforderungen zu beschaffen oder Verluste an anderer Stelle auszugleichen. 

Als Auslöser des neuerlichen KI-Abverkaufs wird Meta genannt. Der freie Cashflow ist negativ, für die KI-Offensive sollen über mehrere Jahre Hunderte Milliarden Dollar aufgenommen werden. Die neue stimmrechtslose Aktienklasse schafft dafür die Möglichkeit Kapitalerhöhungen besser zu gestalten. Altaktionäre fürchten aber nun die Verwässerung ihrer Beteiligung. Fakt ist:

Große Investoren verringern ihre Konzentration bei M7: Der kalifornische Pensionsfonds Calpers mit 640 Mrd. Dollar Vermögen reduzierte im ersten Halbjahr die Stückzahl seiner direkt gehaltenen Magnificent-Seven-Aktien insgesamt um 26 % und baut Private Equity aus. Hintergrund ist der Verzicht - insbesondere bei den Hyperscalern - auf freien Cashflow über Jahre mit ungewissem Ausgang der Rentabilität der KI-Capex.

Für die Halbleiter sind die Aussagen von Meta eigentlich sogar positiv zu sehen. Um die Investitionen zu stemmen, wird nun auch über zusätzliches Eigenkapital nachgedacht. Gleichwohl wurde alles in den Keller gerammt. 

SK Hynix hat den geplanten Solidigm-Börsengang wegen der Kapitalmarktbedingungen gestoppt. Eine Verschlechterung des Tochtergeschäfts nennt der Konzern ausdrücklich nicht als Grund. Goldman Sachs hält eine Aufnahme der US-Hinterlegungsscheine des Speicherchipherstellers in den Nasdaq 100 für möglich. Heute Morgen gibt es den Erholungsansatz.

Nexans aus Frankreich legte erstklassige Zahlen vor und profitiert massiv vom Datacenter-Ausbau. Dennoch wird der Titel rasiert. Per 2028 fällt das KGV hier Richtung 10. In der Bernecker-daily orden wir neben anderen zahlreichen frischen Zahlenwerken heute ein. 

Hier geht es zur daily: https://www.bernecker.info/bernecker-daily

Moderna wird skalpiert nachdem enttäuschende Daten zu einem neuen Melanom-Impfstoff geleakt wurden. 

Heute folgen die Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland, der Eurozone und den USA.

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
Details wie die hohe Kapitalbindung missfallen den Anlegern, daher fiel die Aktie des kalifornischen Brennstoffzellenspezialisten gestern um insgesamt 16 %. Obwohl beim Q3-Umsatz (+ 138 % auf 1,24 Mrd. $) der Konsens um 15 % übertroffen und die...

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