Bernecker Newspilot

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Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Der Onlinemarktplatzbetreiber aus Brooklyn bzw. New York wurde gestern für das Zahlenwerk mit insgesamt fast 11 % Kursplus auf 48,91 $ belohnt. Als Börsenwert wird aktuell 4,8 Mrd. $ angezeigt. Eine hohe Summe und trotzdem Schatten der Vergangenheit: Ende 2022 notierte die ETSY-Aktie über 290 $. Schon die Erkenntnis, dass die Zinsen wieder steigen müssen, reichte damals als Endsignal für die (teils coronabedingte) Kursrally.

Über ETSY wurde im Geschäftsjahr 2025 ein Handelsvolumen von 11,9 Mrd. $ (GMV, Gross Merchandising Volume) abgewickelt (- 5,3 %). Davon floss 2,0 Mrd. $ als „Revenue take“ an den digitalen Betreiber. In verdaulichen Einzelbeträgen, aber: Die umsatzbezogene Gebühr wird mit 24,2 % ausgewiesen (Geschäftsjahr 2024: 22,3 %). Für ETSY (und somit die Aktionäre) blieb eine Nettomarge von 5,7 % übrig, ein Jahr zuvor waren es 10,8 %.

Positiv, wenngleich um 8 % geschrumpft, ist der operative Cashflow: 693 Mio. $ im gesamten Geschäftsjahr. Parallel stieg in der Bilanz die Eigenkapitalposition weiter ins Negative: - 1,1 Mrd. $.

Es gibt zahlreiche Liebhaber von so viel Finanzakrobatik. Zumal wenn sie mit dem Zauberwort Aktienrückkauf (777 Mio. $ in 2025) gekoppelt ist.

Die Nutzer von ETSY machen den Eindruck, solide und kenntnisreiche Handwerker zu sein. Sie produzieren hochwertige Stücke und schätzen die weltbekannten digitalen Absatzkanäle, die ihnen finanzielle Freiheiten verschaffen. Ein reizvoller Gegensatz.

Wer hier mitspekulieren will, beherrscht noch eine andere Kunst. Abwarten auf den nächsten gehörigen Kursrücksetzer.

Helmut Gellermann

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Jens Brahm
Jens Brahm
Redakteur

Freitag ist beim Bernecker Börsenkompass Portfolio Tag. Wir durchforsten unsere Empfehlungsliste, nehmen bei ausgewählten Positionen Anpassungen vor und fassen die Transaktionen der Woche zusammen. Diese Arbeit ist unerlässlich für den Erfolg an der Börse. Nehmen auch Sie sich ein paar Minuten Zeit für die Bestandspflege in Ihrem Depot. 

Wir führen momentan 38 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 63%. In dieser Woche haben wir zwei Analysen veröffentlicht, ein Ranking geändert und einen Limitkauf vorgenommen. Heute gibt es unter anderem drei neue Ziele. Betroffen sind unter anderem Bayer, BHP Group, Hochtief, Analog Devices, SAP und BAE Systems, Tecnicas Reunidas und Evonik. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.

Das Offensichtliche tritt auch in den langen Charts immer deutlicher zu Tage: Der DAX schlägt die US-Indizes immer klarer und in dem Chartvergleich ist der Währungsverlust von rund 15% durch den US-Dollar noch gar nicht berücksichtigt.

Zölle, Schulden, der Entzug von billigen Arbeitskräften, das Schleifen von Kontrollmechanismen und die gezielte Besetzung wichtiger Position mit willfährigen Marionetten fordern ihren Tribut. So langsam schwant es immer mehr US-Bürgern, dass sich der Kurs nicht positiv für sie auswirkt. Schon hat sich dafür eine Bezeichnung etabliert: K-shaped economy.- übersetzt - K-förmige Wirtschaft. Ein kleiner Teil profitiert stark - eine großer Teil, leidet unter der Entwicklung. Das Thema wird uns dieses Jahr begleiten, im November sind die Mid-Term Wahlen, wenn es Trump zulässt. Weiterlesen...

Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht  verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!

Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
Amrize legt nach den Zahlen am 18. Februar deutlich zu. Am gestrigen Donnerstag hat der Kurs an der NYSE erstmals nachhaltig die Marke von 60 $ überschritten und mit 64,83 $ ein neues Allzeithoch markiert....

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Volker Schulz
Volker Schulz
Chefredakteur
Wir hatten bereits im aktuellen Aktionärsbrief in dieder Woche berichtet: Die...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Chefredakteur
1. BlackRock, der größte Vermögensverwalter der Welt, hat heute offiziell die 5-Prozent-Meldeschwelle bei SK Hynix überschritten. Es ist das erste Mal seit Mai 2018. 2. Berichten zufolge (u.a. WinFuture/Bloomberg) fordern...

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Annerose Winkler
Annerose Winkler
Redakteurin

Wie die Bundesstatistiker soeben meldeten, ging es um 3 % gegenüber dem Vorjahresmonat und um 0,6 % im Vergleich zum Dezember abwärts. Gegenüber dem Januar 2025 war dies vor allem auf dem Konto der Energiepreise (-11,8 %) zu verbuchen. Teurer als im Vorjahresmonat wurden Gebrauchsgüter (2,1 %), Investitionsgüter (1,8 %) sowie Vorleistungsgüter (1,2 %). Nur Verbrauchsgüter verbilligten sich um 0,2 %.

Annerose Winkler

Der Deutsche Unternehmerbrief

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Volker Schulz
Volker Schulz
Chefredakteur
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Zurich Insurance ist der Dauerläufer und Dividendenaristokrat im starken Schweizer Franken seit 2013 im Passiven Einkommen Portfolio. Zu den aktuellen Zahlen:

Rekord-Betriebsergebnis von 8,9 Mrd. $ für das Geschäftsjahr 2025. 

Kurzfristig mit leichtem Kursdruck aufgrund der Unsicherheiten rund um die 8 Mrd. GBP schwere Beazley-Übernahme (Spekulationen über eine Kapitalerhöhung).

Branchenführende Eigenkapitalrendite von 27 % und ein Nettogewinnplus von 17 %. 

Operativ zahlt sich die strategische Neuausrichtung im Schaden-Segment auf lukrative Mittelstandskunden und Spezialrisiken wie den Bau von Datencentern bereits deutlich aus. 

Im Lebensversicherungsgeschäft sorgt die starke internationale Präsenz durch Bank-Joint-Ventures in Europa und Lateinamerika für stabiles Wachstum. 

Anhebung der Dividende auf 30 CHF pro Titel, was einer attraktiven Rendite von rund 5,4 % entspricht. 

Trotz der laufenden Übernahmediskussion bleibt die Kapitalsituation mit einer Solvenzquote von 259 % exzellent und bietet einen massiven Sicherheitspuffer. 

Gemessen an unserem damaligen Kaufkurs am 17.10.2013 resultiert für uns bei 30 CHF Dividende eine Ausschüttungsrendite von 17 %. In zwei Wochen gibt es ein Update des Passiven Einkommen Portfolios in Der Aktionärsbrief.

Ihr Volker Schulz

Bernecker Redaktion (www.bernecker.info)

 

Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
FREENET war heute vorübergehend der größte Verlierer im MDAX und rutscht zeitweise um bis zu 10 % ab. Auslöser war...

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
Rohöl der Sorte Brent hat erstmals seit dem vergangenen Sommer wieder die Zone um 70 $ bis 71 $ überschritten. Auslöser ist das wachsende Risiko eines US-Angriffs auf den Iran. Die USA haben in der Region zwei...

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Hans A. Bernecker
Hans A. Bernecker
Redakteur
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Der Junior folgt dem Senior. Aus zurzeit 2,45 Mrd. € Umsatz sollen in fünf Jahren 4 Mrd. € werden. Die Profitabilität soll mit einer EBITDA-Marge von 25 % stabil bleiben. Das größte Arbeitsfeld werden die USA. Die Finanzierung erfolgte wie bisher weitgehend über den Cashflow. Was ist diese Vision wert? Die Korrektur um rund 35 % ist absolviert. Der Marktwert von 3,8 Mrd. € ist schwierig einzuordnen und lässt sich am KGV nicht messen. Denn ein KGV von 15 für die Gewinnschätzung dieses Jahres enthält keine ausreichende Prämie. Darin liegt die Neuordnung von Fielmann für die kommenden 2 bis 3 Jahre. 

Zu beachten ist: Fielmann kontrolliert den Kurs regelmäßig und sorgfältig, stellt sich aber nicht ausdrücklich als Käufer in den Markt, wenn der Kurs schwach wird. Das gehört zur Firmenkultur.

Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.

Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.       

Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 08 u. a.:

- Die Japaner drucken Geld…

- SIEMENS mit Kursrutsch: Wie geht es weiter?

- Die COMMERZBANK bleibt im Fadenkreuz der Italiener

- KI-Disruption erfasst deutsche Nebenwerte

- STELLANTIS vor Wiederbelebung?

- New York reduziert die Tech-Börse schrittweise

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