Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Bernecker Team
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Die Logistikbranche steht vor einer spürbaren Entlastung auf der Kostenseite. Nachdem die volatilen Energiepreise der vergangenen Jahre die zyklische Erholung der globalen Wirtschaft belasteten, deutet sich eine nachhaltige Entspannung an: Prognosen zufolge konsolidieren sich die Rohölnotierungen (Brent) spürbar nach unten.

Da Treibstoffkosten traditionell zwischen 35 und 40 % der operativen Kosten im schweren Straßentransport sowie in der Luftfracht ausmachen, wirkt dieser Preisrückgang wie ein automatisches Effizienzprogramm. Unternehmen, die parallel dazu ihre internen Hausaufgaben bei der Restrukturierung gemacht haben, stehen vor einer nachhaltigen Margenexpansion. Unsere fundamentale Einschätzung zu drei Schwergewichten der Branche finden sie in dr Terminbörse daily (KLICK HIER).

Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Auf dem heute terminierten Investor Day dürfte der US-Chiphersteller seine Strategie präsentieren, sich von der hohen Abhängigkeit vom Smartphone-Geschäft zu lösen und zu...

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Mit dem Erwerb weiterer 35 % am Übertragungsnetzbetreiber Amprion setzt RWE ein überraschendes strategisches Signal. Damit erhöht RWE den Anteil direkt auf 55 % und macht Amprion damit faktisch zu einem strategischen Kerninvestment....

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Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
Der weltweite Paketlogistiker meldete für...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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So heiß wie die Temeraturen, geht es aktuell im Tech-Sektor zur Sache.

Die globalen Aktienmärkte konnten ihre anfänglichen Gewinne am Mittwoch nicht halten. Nach dem massiven Technologie-Ausverkauf am Dienstag bleib die Erholung heute aus. Im Mittelpunkt steht nun die Veröffentlichung der Quartalszahlen von Micron Technology. Ich erwarte bombastische Zahlen. Ob das der Markt das honorieren wird, steht nach + 250 % seit Jahresbeginn auf einem anderen Blatt.

Allerdings: Es ist der dritte Tageseinbruch im Juni im Chip-Sektor (s. Grafik unten). Dem folgte zwei mal anschließend die Fortsetzung der Rally.

Beim Pendant SK Hynix hatte ich letzte Woche die Position auch aufgrund einer inzwischen massiven Übergewichtung im Depot knapp halbiert. Zum aktuellen Stand:

Der MSCI All Country World Index verlor 0,1 %, die Asiaten verlieren im Schnitt um 0,4 %. US-Aktienfutures notierten leicht im Plus und der DAX zeigt um 24.900 seit gestern relative Stärke.

Der Dollar stieg auf ein Siebenmonatshoch. Das bringt Rohstoffe unter Druck. Gold bleibt im Baisse-Modus und statet den Test der 4.000er Marke. Brent-Öl gibt weiter nach mit 76,60 $, was für die Inflationserwartungen weiter positiv ist. Vor diesem Hintergrund:

Ist Warsh wirklich ein Falke? Diese Frage beantworten wir im Aktionärsbrief abrufbar auch in der Einzelausgabe heute ab 15 Uhr im Börsenkiosk (https://boersenkiosk.de/). Im Gepäck habe ich auch einen Deep Dive für Australien mit spannenden Einzelwerten sowie ein Parkettgeflüster aus dem Biotech-Sektor.   

KI- und Halbleiterwerte bleiben heute Morgen tendenziell unter Druck

Der Ausverkauf konzentriert sich weiterhin auf den Technologiesektor und insbesondere auf KI- und Chipwerte.

Die Aktie von TSMC, die mehr als 10 % des asiatischen Leitindex ausmacht, verlor über 3 %. Am Vortag hatte sich der Wert noch deutlich besser gehalten als viele andere Technologietitel.

Südkorea

Der Kospi konnte anfängliche Gewinne nicht verteidigen. Samsung Electronics wurde von Berichten über ein mögliches Aktienrückkaufprogramm gestützt. Dennoch blieb die Unsicherheit im Halbleitersektor hoch.

Ihr Volker Schulz (Bernecker Redaktion)

 

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Der Brasilianer Rafael Oliveira soll die Leitung des internationalen Brauereikonzerns im Oktober übernehmen. Nach Nominierung durch den Supervisory Board treffen die Aktionäre in einer außerordentlichen Versammlung am 5. August die endgültige Personalentscheidung.

Oliveira ist seit 2024 Chef von JDE Peet’s, Kaffeesparte im Konzern KEURIG DR PEPPER. Zu Beginn seiner Karriere hatte Oliveira im Finanzsektor gearbeitet, unter anderem für GOLDMAN SACHS, später war er u. a. zehn Jahre lang Führungskraft bei KRAFT HEINZ.

Mit Wirkung zum 31. Mai 2026 hatte der Niederländer Dolf van den Brink nach knapp sechs Jahren den Posten des HEINEKEN-CEO verlassen (seit Januar bekannt). Dieser Schritt erfolgte, nachdem Aktionärsgruppen eine höhere Profitabilität gefordert hatten.

HEINEKEN holt zum ersten Mal einen externen Manager auf den Posten, zudem einen Branchenfremden. Die erste Marktreaktion ist heute dennoch positiv, die HEINEKEN-Aktie legt in Amsterdam 3 % zu. Auf Analystenseite blieb die Reaktion eher verhalten. 

Helmut Gellermann

Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf.

Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Die KI-Revolution sorgt für eine Neubewertung der gesamten Halbleiterindustrie. Die Analysten der Bank of America heben ihre Prognosen deutlich an und erwarten inzwischen, dass der globale...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Im Portfolio der Actien-Börse kaufen wir 37...

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Die japanische Regierung hat in einer weltweit ersten Zulassung dieser Art ein Medikament zur therapeutischen Behandlung von Neurofibromatose Typ 2 (NF2) zugelassen. Dabei handelt es sich um eine unheilbare Erkrankung, die die Hörnerven betrifft und für Schwindel und Hörverlust sorgt. Das zuständige Ministerium genehmigte die erweiterte Anwendung von Avastin zur Behandlung von NF2. Bisher gab es kein wirksames Medikament zur Behandlung der Erkrankung. Das durchschnittliche Sterbealter liegt bei 36 Jahren. Gür ROCHE bedeutet das heute Schwung nach oben - ganz entgegen den Marktvibrationen.

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Bernecker Team
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Nach den gestrigen Short-Ideen auf einzelne KI- und Softwarewerte erweitern wir heute den Blick. Denn die Schwäche im Technologiesektor beschränkt sich nicht nur auf hoch bewertete KI-Fantasiewerte. Besonders auffällig ist inzwischen auch der Druck auf klassische Softwareunternehmen. Viele dieser Geschäftsmodelle galten lange als nahezu unangreifbar: hohe wiederkehrende Umsätze, starke Kundenbindung, attraktive Margen und stetig steigende Abonnementerlöse.

Doch genau diese Gewissheiten werden gerade neu bewertet. Künstliche Intelligenz ist für Softwareunternehmen nicht nur eine Chance, sondern auch ein Angriff auf Teile des bestehenden Geschäftsmodells. Wenn Unternehmen künftig mehr Prozesse selbst automatisieren, weniger Nutzerlizenzen benötigen oder einzelne Softwarefunktionen durch KI-Agenten ersetzen können, geraten klassische Abomodelle unter Druck. Der Markt beginnt diese Frage inzwischen sehr ernst zu nehmen.

Deshalb suchen wir heute erneut nicht nach schwachen Unternehmen im klassischen Sinn. Wir suchen nach Aktien, bei denen gute Geschäftsqualität, hohe Erwartungen und angeschlagene Kursverläufe aufeinandertreffen. Genau dort können technische Gegenbewegungen nach unten besonders dynamisch ausfallen.

Unsere drei neuen Short-Ideen richten sich damit erneut nicht gegen Technologie an sich. Sie richten sich gegen überdehnte Erwartungen in einem Marktsegment, das lange als fast unangreifbar galt. Unsere Empfehlungen gibt es in der Terminbörse daily (KLICK HIER).

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