Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Bernecker Team
Bernecker Team

Gestern standen mit SCHNEIDER ELECTRIC, SIEMENS ENERGY und VERTIV HOLDINGS die unbarmherzigen Arbeitstiere der Energie-Transformation im Fokus, die physischen Fundamente aus Transformatoren, Netzinfrastruktur und Rechenzentrumskühlung. Doch um das volle Potenzial dieses historischen Infrastrukturzyklus im Sommer 2026 auszuschöpfen, müssen wir das Spielfeld erweitern: von den reinen "Atomen" (der Hardware) hin zu den "Bits" (der steuernden Software).

Die Logik ist zwingend: Ein intelligentes Stromnetz und ein KI-Rechenzentrum benötigen nicht nur Stromleitungen und Kühlsysteme, sondern auch hochpräzise Automatisierungstechnik und die passende Software-Infrastruktur, um diese enormen Lasten zu managen. Genau hier setzen unsere beiden heutigen Ergänzungen an. Deshalb haben wir den perfekten Kandidaten herausgesucht. 

Neuer Rekord: Wir konnten in der TBD mit dem AMD-Open end-Turbo-Call-Zertifikat (09.04.2026) DE000FD9WHM4 einen neuen Rekord aufstellen, nach unserem Kauf am 09.04. hat die Position nun einen Gewinn von 610,07 % erreicht. Wenn Sie bei dem nächsten Rekord dabei sein wollen ist die TB-Daily genau das richtige für Sie.  Aber Achtung: die TBD eignet sich nicht für jeden Anleger, Sie sollten über einen Geschäftsfähigen Broker verfügen und sich dem Risiko bewusst sein. Wenn Sie Interesse haben können Sie die TB-Daily im Abo oder Einzelabruf nutzen (KLICK HIER). 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Die USA und Iran haben sich eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe geliefert. Das lastet heute Morgen auf der europäischen Eröffnung. Öl (Brent nähert sich wieder der 100 USD-Marke. Der DAX startet rd. 120 Punkte schwächer zum gestrigen Handelsschluss.

Asien zeigt sich dagegen weiter unbeeindruckt mit relativer Stärke. Der Philadelphia Semiconductor Index sprang gestern um fast 6 % auf ein Rekordniveau, asiatische Chipwerte folgten heute mit neuen Höchstständen. Marktbreite aber fehlt. In anderfen Bereichen läuft es weniger rund.

In Indonesien fielen die Aktien auf den niedrigsten Stand seit fast 14 Monaten, während die Rupiah ein neues Rekordtief erreichte. Zudem geraten private Märkte stärker unter Druck: Cliffwater begrenzte Rückgaben bei einem Private-Credit-Fonds, Partners Group deckelte Auszahlungen bei einem Evergreen-Private-Equity-Fonds. Das deutet auf anhaltende Liquiditäts- und Vertrauensprobleme in Teilen der privaten Kapitalmärkte hin.

Die Kryptoschwäche wird immer ausgeprägter und bestätigt einen intakten Abwärtstrend. Hintergrund sind Umschichtungen in KI-Assets sowie der Verkauf von Kryptoassets vieler "ehemaliger" Miner, welche nun auf KI-Compute setzen und ebenso investieren müssen. 

Nachvollziehbar für mich: Barclays-Stratege Emmanuel Cau sieht zudem Spielraum für eine breitere Aufwärtsbewegung an den globalen Aktienmärkten, falls es zu einem US-Iran-Abkommen kommt. Davon könnten vor allem Europa und bislang zurückgebliebene zyklische Werte profitieren. Dann steht eine Art Gruppenrotation an.

Sie möchten gerne jeden Morgen auf diese Art und Weise kurz und knackig auf den neuesten Stand gebracht werden? Dann empfehle ich die kostenlose Bernecker App. Hier gehts zum Download: https://www.bernecker.info/app

Ihr Volker Schulz

Redaktionsleiter (Bernecker Redaktion)

Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
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Der zentrale Auslöser war die neue Erstattungsvereinbarung mit CVS Caremark. Der Pharmacy-Benefit-Manager nimmt die GLP-1-Pille Foundayo ab 1. Juni und die Abnehm-Injektion Zepbound ab 1. Oktober in wichtige Formulare auf. CVS Caremark erreicht rund 90 Mio. Patienten. Damit öffnet sich für Lilly ein deutlich größerer adressierbarer Markt, nachdem Zepbound zuvor zugunsten von Novo Nordisks Wegovy ausgeschlossen worden war. Die Aktie stieg auf ein neues Rekordhoch. Die Börse preist damit höhere Verschreibungen, bessere Versicherungsabdeckung und mögliche Marktanteilsgewinne gegen Novo Nordisk ein. Operativ passt die Nachricht zu den starken Q1-Zahlen, die vor allem von Mounjaro und Zepbound getragen wurden. Fazit: Der CVS-Deal macht Lillys GLP-1-Wachstumsstory breiter und glaubwürdiger. Mit einem KGV von 33,6 steigt allerdings auch die Fallhöhe. 

Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 23.

Schlaglichter dieser Ausgabe:

Warnsignale an den Märkten

Britische Gilts attraktiv wie seit Langem nicht

Zukünftiger Datacenter-Profiteur aus Deutschland

Über 1.300 % mit ARGAN Inc.: Was tun?

Das Nadelöhr des KI-Zeitalters - drei Titel unter der Lupe

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Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

Bernecker Team
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Die Abschaffung der 50+1-Regel hätte aus wirtschaftlicher und finanzieller Sicht massive Auswirkungen auf den deutschen Fußball. Wenn private Unternehmen oder externe Investoren die Mehrheit an einem Verein übernehmen dürften, würde sich das Bundesliga-Modell stark an kommerzieller ausgerichteten Ligen wie der englischen Premier League annähern. Das könnte die aktuellen strukturellen Beschränkungen der Bundesliga-Klubs abbauen, da transnationale Konzerne (TNCs) und internationale Investoren eher bereit wären, Geld anzulegen. Allerdings würde das Ende der Regel den Fokus zusätzlich von langfristiger finanzieller Stabilität auf schnelles Wachstum verschieben. Die Folge: Rückgang von Investitionen in jüngere, unerfahrenere Spieler.

Die spürbarste Folge wäre wohl ein deutlicher Anstieg ausländischer Direktinvestitionen im deutschen Fußball. Aktuell schränkt die 50+1-Regel externe Investitionen ein. Transnationale Konzerne und internationale Investoren halten sich zurück, weil die Regel die mehrheitliche Übernahme und Kontrolle verbietet. Fällt diese Hürde, werden Bundesliga-Klubs für Investoren attraktiver. Das steigert sowohl den Wert der Vereine als auch den gesamten Geldfluss. Investoren zahlen im Regelfall gerne einen Aufpreis, wenn sie dafür die volle Entscheidungsgewalt im Klub haben. Das würde den Erfolg und das Wachstum der Liga ankurbeln und die internationale Wettbewerbsfähigkeit einzelner Klubs verbessern. Die Premier League zeigt die finanziellen Vorteile eines weniger regulierten Eigentumsmodells: 16 von 20 Vereinen sind dort mehrheitlich in der Hand ausländischer Unternehmen. Die Bundesliga erwirtschaftete in der Saison 2024/25 einen Umsatz von etwas über 5 Milliarden Euro, während die Premier League auf 7,2 Milliarden Euro kam. Mehr Geld im System bedeutet gleichzeitig zusätzliche Mittel für Transfers, globales Marketing, Infrastruktur und kommerziellen Ausbau deutscher Klubs. Das ließe die Einnahmen der Liga steigern und die finanzielle Lücke zur englischen Premier League verkleinern.

Diesen potenziellen Vorteilen stehen jedoch erhebliche Risiken gegenüber. Die 50+1-Regel sollte Klubs ursprünglich vor rücksichtslosen Ausgaben, Überschuldung und vermeidbaren finanziellen Schieflagen schützen. Ohne diesen Schutz könnten Vereine anfälliger für wirtschaftliche Instabilität und riskante Finanzentscheidungen werden. Die finanziellen Probleme des französischen Klubs Lyon verdeutlichen das: Die Eigentümer überzogen ihr Budget massiv und gaben allein in der Sommerpause 145 Millionen Euro für Transfers aus. Das führte dazu, dass die französische Fußball-Aufsichtsbehörde den Verein 2024 mit einem vorläufigen Zwangsabstieg aus der Ligue 1 belegte. Ein Aus der 50+1-Regel führe dazu, dass kurzfristige Gewinne und schnelles Wachstum Vorrang vor langfristiger Nachhaltigkeit und Erfolg erhalten.

Ein weiteres wirtschaftliches Risiko der Abschaffung ist die sinkende Bereitschaft, in junge Spieler zu investieren. Der Fokus würde sich stattdessen auf teure internationale Transfers verlagern, was den Stellenwert der Nachwuchsarbeit im deutschen Fußball schwächen würde. Wenn das deutsche System an das Modell der Premier League angepasst wird, schrumpfen die Einsatzchancen für junge Talente.

Fazit: Aus finanzieller Sicht würde die Abschaffung der 50+1-Regel externe Investitionen und den Geldfluss erhöhen, was die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Klubs stärkt. Dem stehen jedoch handfeste Risiken gegenüber – allen voran eine höhere Anfälligkeit für finanzielle Instabilität und eine Vernachlässigung der Talentförderung.

Gastbeitrag: Dieser Text stammt von Saffron Patel. Als Praktikantin von der Haberdashers’ Girls’ School aus England hat sie diese Woche unsere Redaktion verstärkt, den journalistischen Alltag hautnah miterlebt und diesen Beitrag eigenständig recherchiert und geschrieben.

Disclaimer: Die Grafiken sind mithilfe von KI erstellt worden. 

Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
STMicroelectronics liefert heute dem europäischen Halbleitersektor Rückenwind. Das Unternehmen entwickelt Halbleiter für Autos, Industrie, persönliche Elektronik sowie Kommunikations- und Rechenzentrumsinfrastruktur. Zum...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die starke KI-Euphorie hat US-Technologiewerte nach Einschätzung von Citi anfälliger für Gewinnmitnahmen gemacht. Das ist nachvollziehbar. Besonders der Nasdaq 100 gilt als...

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Die jüngsten Absatzzahlen für Mai könnten der erste Hinweis auf eine Trendwende im operativen Geschäft bei BYD sein. Zum ersten Mal nach acht Monaten rückläufigen Verkaufszahlen gelang endlich ein Wachstum gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Mai verkaufte BYD nach eigenen Angaben weltweit 383.453 Fahrzeuge. Damit erzielte man ein Plus von 0,26 % gegenüber dem Vorjahr. Damit fällt das Absatzwachstum zwar äußerst gering aus, doch die Marktteilnehmer freut es. Denn die Entwicklung gilt als wichtiges Signal für Investoren, da sie das Ende einer ungewöhlich langen Phase seinkender Verkäufe markieren könnte.

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Im Aktionärsbrief Depot haten wir die Bühne nach schnellen 65 % Kursplus in wenigen Wochen doch etwas zu schnell verlassen. Das ärgert mich natürlich im Rückblick. Evt. ist der ein oder andere im Bernecker-Universum dennoch...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Nice to know: Gold hat US-Staatsanleihen erstmals als zweitgrößte globale Reserveanlage der Notenbanken verdrängt. Laut EZB entfielen Ende 2025 bereits 27 % der weltweiten Zentralbankreserven auf Gold, nach 20 % im Vorjahr. Der...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Unser Bulle der Woche aus der letzten AK-Ausgabe war Tencent. Jetzt gibt es News welche den Titel nach oben gehoben haben. 

Tencent legte in Hongkong zeitweise um bis zu 10 % zu, nachdem die Financial Times berichtete, dass das Unternehmen einen KI-Agenten für WeChat testet. Dem Bericht zufolge könnte bereits im Juni ein Compliance-Verfahren für die öffentliche Einführung starten. Anschließend soll ein begrenzter Nutzertest folgen, bevor der Dienst schrittweise ausgerollt wird.

Entscheidend ist die enorme Reichweite von WeChat. Tencent verfügt über mehr als eine Milliarde aktive Nutzer und ein geschlossenes Ökosystem aus Messaging, Bezahlen, E-Commerce und Mini-Programmen umfangreiche Daten- und Anwendungsmöglichkeiten.

Dadurch hätte ein KI-Agent sofort eine deutlich größere Verbreitungsbasis als viele konkurrierende Angebote.

Volker Schulz 

Redaktionsleiter https://www.bernecker.info/

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