Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

In ersten Quartal konnte SÜDZUCKER sein operatives Ergebnis deutlich verbessern. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte in den drei Monaten bis Ende Juni im Jahresvergleich um gut 40 % auf 135 Mio. Euro. Daher hob man nun die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr leicht an. Am Markt wurde dies heute positiv angenommen.

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Bernecker Team
Bernecker Team

Nach TRATON, DEUTZ, AURUBIS und SALZGITTER verlassen wir die zweite deutsche Börsenreihe wieder und richten den Blick auf zwei internationale Qualitätswerte, die derzeit nicht zu den lautesten Börsengeschichten zählen. Genau das macht sie interessant. Während sich viele Anleger weiter auf KI, Halbleiter und Mega-Caps konzentrieren, entstehen auch bei etablierten Geschäftsmodellen Bewertungs- und Wahrnehmungslücken. Entscheidend ist dabei nicht die reine „Billigkeit“, sondern die Kombination aus hoher Marktmacht, robusten Cashflows, defensiver Substanz und einer Bewertung, die nicht mehr nach übertriebener Euphorie aussieht. Mit dabei ein Lebensmittelhersteller und ein Online-Reisekonzern, beide finden Sie in der Termin-Börse daily (KLICK HIER).

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Die Aktienmärkte erholen sich heute von den gestrigen Tiefschlägen infolge der neu aufflammenden Kriegshandlungen im Iran. Panik registrieren wir dennoch nicht. Die Rücksetzer liefen geordnet ab und lassen sich eher wie ein Luftablassen nach festen Wochen einordnen. 

Die Korrektur bei den Halbleitertiteln war markttechnisch überfällig. Wir deklarieren das nicht als Trendwende. Broadcom gelingt ein Milliarden-Deal mit Apple. Das IPO von SK Hynix in New York ist siebenfach überzeichnet, was ernsthafte Zweifel am KI-Trade widerlegt. 

Sollte sich die Lage im Iran nicht weiter hochschaukeln und Hormus freibleiben mit Folge einer Zinsentspannung am langen Ende, ist mit einer Trendfortsetzung Richtung neuer Allzeithochs in DAX & Co zu rechnen. Die nächsten Tage werden darüber Aufschluss geben. 

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/

 

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Neu verschärfte Spannungen im Nahen Osten treiben die Ölpreise auch heute an. Die Waffenruhe ist passé, verschärften Sanktionen gegen iranische Ölexporte kommen ins Spiel. Von amerikanischer Seite wird aber weiterhin Gesprächsbereitschaft signalisiert.

Für uns steht die Sorte Brent im Fokus: Von 120 $ je Barrel Anfang Mai ging es hinunter bis 70 $ am vorigen Donnerstag. Gerade sind die 80 $ wieder erreicht, für die letzten 24 Stunden gilt + 9 %.

Im Chartvergleich: Eine kleine Auswahl europäischer Erdöl-Titel unterschiedlicher Größen- und Risikoklassen. Am stärksten reagierte TULLOW OIL (Sitz: London) mit einem Kursplus von inzwischen ca. 25 % seit Monatsbeginn. Neben den weniger riskanten, großen Playern (im Chart durch SHELL vertreten) sind solide kleinere Titel wie EQUINOR und VAR ENERGY beachtenswert. Auch mit ihnen kann man versuchen, die Preisentwicklung der Sorte Brent zu hebeln.

Helmut Gellermann

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
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Der Konzern bündelt sein US-Geschäft mit dem Unkrautvernichter in der eigenständigen Einheit Ruveon. Diese soll künftig Preisgestaltung, Vertrieb, Produktion und Logistik verantworten. Damit wird das belastete Geschäft operativ sauberer vom Rest des Konzerns getrennt. Der Markt erhält so einen greifbaren Ansatzpunkt für eine mögliche spätere Neuordnung des Agrargeschäfts. Crop Science wird an der Börse wegen Glyphosat und Monsanto weiterhin mit einem kräftigen Abschlag bewertet. Wettbewerber Corteva z. B. zeigt, dass reine Agrarplattformen vom Markt oft höher bewertet werden. Eine konsequente Trennung der Rechtsrisiken und eine spätere stärkere Eigenständigkeit von Crop Science könnten daher erhebliche stille Werte sichtbar machen.

Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 28.

Schlaglichter dieser Ausgabe:

     US-Arbeitsmarkt verliert an Schwung

     NESTLÉ vor möglicher Trendwende?

     Zusammenschluss von TESLA und SPACEX?

     BYD - Autowert der Woche

     Passives Einkommen Portfolio unter der Lupe

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Volker Schulz
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Redaktionsleiter
Deal des Tages: APPLE/BROADCOM APPLE stärkt BROADCOM den Rücken: Der...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
UniCredit hat sich nach Ablauf der Annahmefrist insgesamt 47,6 % der Commerzbank-Aktien gesichert. Davon stammen rund 30 % aus dem bereits zuvor aufgebauten Anteil, weitere 17,6 % wurden im Rahmen des Übernahmeangebots angedient - so UniCredit....

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Volker Schulz
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Nvidia wird aktuell nur noch mit dem rund 18-fachen der für die kommenden zwölf Monate erwarteten Gewinne bewertet und ist damit nicht nur günstiger als der S&P 500. Dass defensive...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft im Biotech-Sektor generiert mit dem Break bei 50 CHF ein neues Kaufsignal und stellt sich gegen den Gesamtmarkt der letzten 2 Tage. Aktueller Abschlag je Aktie rd. 10 % zum NAV. Einige Portfoliounternehmen gelten inzwischen als klare Übernahmekandidaten. Wir hatten das zuletzt in der Actien-Börse vertieft. 

Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Warum? Offenbar gibt es Nachholbedarf bei chinesischen Technologieaktien und Umschichtungen. Fonds schichten in günstige China-Technologiewerte um.  Weil der Technologiesektor in Hongkong im internationalen Vergleich weiterhin günstiger bewertet ist als vergleichbare Werte in den USA, sehen Investoren dort Nachholpotenzial. Das kommt der Aktie von ALIBABA zugute, die als eines der liquidesten Schwergewichte im Hang Seng besonders stark auf solche Kapitalströme reagiert. Und das, wo die Aktie zuvor tief gefallen war. Ende Juni markierte das Papier ein neues Jahrestief, begleitet von einem technisch stark überverkauften Zustand. Belastet hatten hohe Ausgaben für den Ausbau der Cloud- und KI-Infrastruktur, die auf die operative Marge drückten, sowie ein Vorwurf von ANTHROPIC, wonach ein ALIBABA nahestehender Akteur unrechtmäßig Fähigkeiten aus dessen KI-Modell abgeschöpft haben soll. Ob die Erholung über den heutigen Handelstag hinausträgt, hängt davon ab, ob die Umschichtung in chinesische Technologiewerte anhält oder eine einmalige Reaktion auf die überverkaufte Ausgangslage bleibt. 

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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