Bernecker Newspilot

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Wir hatten bereits im April angekündigt erstmals ein Portfolio für die Actien-Börse in meherern Etappen aufzubauen. Wir starten mit 100.000 €. Die Ausrichtung reicht von spekulativ bis konservativ mit mittelfristigem Zeithorizont. Kurzfristige Gelegenheiten sollen eine Option sein....

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Volker Schulz
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Redaktionsleiter

Software-Aktien haben am Montag weltweit deutlich zugelegt. Auslöser waren Aussagen von Nvidia-Chef Jensen Huang auf der Computex-Messe in Taipeh. Huang widersprach der Sorge, dass fortschrittliche KI-Agenten klassische Softwareunternehmen verdrängen könnten. Stattdessen sprach er von einer großen Wachstumschance für die Branche.

„Das ist tatsächlich eine unglaubliche Zeit, um ein Softwareunternehmen zu sein“, sagte Huang in seiner Keynote. Viele Marktteilnehmer hätten ihn gefragt, ob mit dem Aufkommen sogenannter agentischer KI zahlreiche Softwarefirmen überflüssig würden. Seine Antwort: Das Gegenteil sei der Fall. Da die Zahl der KI-Agenten künftig nicht mehr durch die Anzahl der Menschen begrenzt sei, würden diese Agenten mehr Softwaretools nutzen als je zuvor.

Volker Schulz

Redaktionsleiter https://www.bernecker.info/

Bernecker Team
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Der Halbleiterausrüstungssektor dürfte in den kommenden Jahren weiter deutlich wachsen. Treiber sind vor allem künstliche Intelligenz und Cloud Computing, die zunehmend auf hochentwickelte Prozessoren und die entsprechende Fertigungstechnologie angewiesen sind. Im Zentrum dieses Trends stehen ASML, Applied Materials (AMAT), Lam Research (LRCX), KLA (KLAC) sowie Tokyo Electron.

Die erste Grafik zeigt das erwartete Wachstum sowie die Analystenstimmung der fünf Unternehmen. LRCX sticht mit einem erwarteten Umsatzwachstum von 26,5 % deutlich hervor und liegt damit klar über den übrigen Halbleiterunternehmen. KLAC und ASML folgen in der Wachstumserwartung, während AMAT und Tokyo Electron am unteren Ende mit einem erwarteten Wachstum von unter 5 % liegen. Trotz dieser Unterschiede bleibt die Analystenstimmung insgesamt klar positiv: Für alle fünf Unternehmen überwiegen Kaufempfehlungen, während es für LRCX, KLAC und ASML keine Verkaufsempfehlungen gibt. Das unterstreicht die Erwartung, dass sich die Geschäftsentwicklung weiter stabilisiert bzw. verbessert und die Investitionstätigkeit im Bereich Halbleiterausrüstung hoch bleibt, vor allem getrieben durch die starke Nachfrage aus der Technologieindustrie.

Die zweite Grafik zeigt jedoch die enge gegenseitige Abhängigkeit dieser Unternehmen von einer kleinen Anzahl an Chipproduzenten, darunter TSMC und Samsung. Diese Kunden machen in einigen Fällen mehr als 15 % der jeweiligen Umsätze aus. Während diese Konzentration für stabile und planbare Nachfrage sorgt, bedeutet sie gleichzeitig eine hohe Abhängigkeit von den Investitionszyklen weniger zentraler Kunden.

Insgesamt kombiniert der Sektor starkes strukturelles Wachstum und eine positive Analystenstimmung mit einer klaren Abhängigkeit von einer kleinen Anzahl an Kunden. Solange führende Foundries weiterhin stark investieren, dürfte der Sektor profitieren, wobei dieses Konzentrationsrisiko nicht unterschätzt werden sollte.

Gastbeitrag: Dieser Text stammt von Saffron Patel. Als Praktikantin von der Haberdashers’ Girls’ School aus England hat sie diese Woche unsere Redaktion verstärkt, den journalistischen Alltag hautnah miterlebt und diesen Beitrag eigenständig recherchiert und geschrieben.


Disclaimer: Die Grafiken sind mithilfe von KI erstellt worden. 

Volker Schulz
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Redaktionsleiter
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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Die bis zu 75 Mrd. Euro schwere Kooperation mit SOFTBANK beim Aufbau von KI-Rechenzentren in Frankreich verleiht den Papieren von SCHNEIDER ELECTRIC heute Auftrieb - es geht auf Rekordkurs.  Goldman Sachs hat für die SCHNEIDER-Aktien ein Kursziel von 316 Euro angesetzt, die Papiere stehen als eine der überzeugendsten Anlageideen auch wieder auf der Juni-Version der "European Conviction List - Directors' Cut". Trommelfeuer und Knall!

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Volker Schulz
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Heute fand die NVIDIA GTC Taipei 2026 in Taiwan statt, rund um die Computex in Taipeh. Jensen Huang hält bzw. hielt dort heute, 1. Juni 2026 um...

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Volker Schulz
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Redaktionsleiter
Goldman Sachs wird für Speicherwerte deutlich optimistischer. Die Analysten erwarten nun, dass die Angebots-Nachfrage-Lage bei klassischem DRAM, NAND und HBM 2027 noch angespannter sein wird als...

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Bernecker Team
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Vor wenigen Wochen wurden wir auch mit unseren Positionen im US-Versorgersektor ausgestoppt. Aktuell drängt sich wie in Deutschland der Wiedereinstieg in die Top 3 der Branche auf. Denn der fundamentale Rückenwind für die gesamte Branche ist stärker denn je und die langfristigen Wachstumstreiber sind völlig intakt.

Während alle Welt über die neuesten KI-Chips und Softwareanwendungen spricht, gerät die physische Basis dieser Revolution oft in Vergessenheit: der gigantische Stromhunger der KI-Branche. Rechenzentren, die für das Training und den Betrieb komplexer Sprachmodelle genutzt werden, verbrauchen ein Vielfaches an Energie im Vergleich zu herkömmlichen Serverfarmen. Ohne eine absolut krisensichere, massiv ausgebaute Stromversorgung wird die weltweite KI-Infrastruktur an ihre Grenzen stoßen. US-Versorger, die sowohl die nötigen Kapazitäten als auch die Netzinfrastruktur bereitstellen, mutieren damit zu den heimlichen Nutznießern des Tech-Booms. Unsere Tipps finden Sie in der TB-Daily (KLICK HIER).

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Der MSCI All Country World Index legte um 0,2 % zu und erreichte ein neues Rekordniveau. Besonders stark präsentieren sich die asiatischen Märkte: Der regionale Aktienindex gewann 1,1 % und markierte ebenfalls ein Allzeithoch. In Südkorea, Taiwan und Japan erreichten mehrere stark technologie- und KI-geprägte Börsenbarometer neue Rekorde. Der Kospi baute seine Gewinne auf mehr als 4 % aus, während auch der Nikkei, der Taiex und der Hang Seng Tech Index zulegten. Übrigens:

Der S&P 500 hat 2026 acht Wochen in Folge zugelegt. Damit erreicht der US-Aktienmarkt laut Bloomberg die längste Serie wöchentlicher Gewinne seit 1985, beziehungsweise stellt diese Rekordserie ein (s. Grafik unten)

Der DAX startet unverändert in die neue Woche. Vereinzelte militärische Zwischenfälle im Golf und die stockenden Gespräche schicken den Ölpreis wieder Richtung 95 $ (Brent).

Nvidia sorgt mit dem Einstieg in den Markt für Windows-Laptops für zusätzliche Dynamik und erhöht damit den Wettbewerbsdruck auf Intel und AMD. Die Futures auf den Nasdaq 100 legten daraufhin um 0,6 % zu. Auch SoftBank profitierte deutlich: Die Aktie sprang zeitweise um 11 % nach oben. Der Konzern ist unter anderem an Arm Holdings und dem ChatGPT-Entwickler OpenAI beteiligt und steuert damit auf den Titel des wertvollsten Unternehmens Japans zu.

Besonders eindrucksvoll ist die Entwicklung im Halbleitersektor. Der Philadelphia Semiconductor Index, kurz SOX, steuert nach einem Plus von 69 % in den vergangenen zwei Monaten auf sein bestes Quartal aller Zeiten zu. Chipwerte sind mit großem Abstand der stärkste Sektor im S&P 500 in diesem Jahr. Micron Technology hat sich im Jahresverlauf mehr als verdreifacht, SK Hynix liegt rund 260 % im Plus und Samsung Electronics kommt auf einen Anstieg von mehr als 180 %. Ähnlich lief es bei der japanischen Kioxia, die heute um 9 % zulegt. Wir hatten diese Story vor drei Wochen im Aktionärsbrief dargelegt. 

Die Börse spielt die KI-Infrastruktur weiterhin mit maximaler Konsequenz - droht aber markttechnisch nun zu überhitzen.

Bei den Einzelwerten steht eine größere Übernahme im Fokus: Berkshire Hathaway will Taylor Morrison Home für rund 6,8 Mrd. Dollar in bar übernehmen. Es wäre der erste größere Zukauf unter CEO Greg Abel und wird als Vertrauenssignal für den US-Häusermarkt gewertet.Draus resultieren intressante Crossreads zu anderen Häuserbauern.

In Südkorea stieg LG Electronics bereits den zweiten Handelstag in Folge um das Tageslimit von 30 %, nachdem Berichte über ein Treffen zwischen LG-Chef Koo Kwang-mo und Nvidia-Chef Jensen Huang am 5. Juni die Fantasie befeuerten. HSBC wiederum will das schwächelnde Investmentbanking-Geschäft in Hongkong neu beleben. 

Ich wünsche einen guten Wochenstart in die erste Juni-Woche.

Ihr Volker Schulz

Redaktionsleiter

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Hans A. Bernecker
Hans A. Bernecker
Redakteur

Bleibt Brent-Öl unter 100 Dollar?

Auf einen Dollar ist der Ölpreis nicht festzulegen. Denn er bleibt ein politischer Preis, der demnächst in und außerhalb der OPEC zu neuen Gleichgewichten führt, die von den Nachfragebedingungen der Industrieländer zum einen und dem Angebot der Ölländer zum anderen getragen wird. Dafür gibt es nur einen Vergleich: Die Entwicklung des Ölpreises jeweils in Krisenzeiten seit 1973/74. Daraus ist zu entnehmen, dass Ölpreise über rd. 100 Dollar als Mittelwert für Brent und WTI immer eine Obergrenze darstellten. So auch jetzt. Hauptgrund dafür sind die spekulativen Positionen im Ölhandel, die nun mal zu dieser Preisbildung gehören. Aktuell ist dies das Thema Iran/Hormus. Also: Mit einer Friedenslösung um Hormus wird der Ölpreis wieder in der Größenordnung zwischen 75 und 85 Dollar landen. Das geht schrittweise, ist mit hoher Volatilität verbunden, aber nachhaltig. 

SpaceX-Prospekt: Ist das ein Kauf?

SpaceX ist die erste Börsenspekulation in der Raumfahrt. Das Volumen der Emission wird im mittleren dreistelligen Milliardenbereich liegen und der Marktwert wird bei knapp unter 2 Bio. Dollar geschätzt. Jeder amerikanische Investor, ob groß oder klein, spielt mit. Das ist nun mal Amerika und der Glaube und die Begeisterung für die Zukunft. Erst anschließend wird gerechnet. Für die zwei anderen KI-Emissionen gilt das Gleiche. Die nächsten Kandidaten der Raumfahrt stehen schon bereit. Voraussichtlich vier oder fünf überlegen diesen Gang in Anlehnung an SpaceX. 

Also: Dabei sein ist alles und das gilt auch für mich! Natürlich angemessen im Betrag, wie sich dies für solche Spekulationen gehört. 

Kommt 2026 die saisonale Sommerflaute?

Die zwei schwierigsten Börsenmonate des Jahres sind absolviert. Zum einen der Februar, zum anderen der Mai. Dem folgen im Juni/Juli die positiven Trends mit geringeren Umsatzvolumina, wie dies nicht ungewöhnlich ist. Die entscheidende Timing-Frage liegt im Iran-Konflikt und seinem Verlauf. Jedenfalls ist der Börsensommer 2026 übersichtlicher einzuordnen als der schwierige Börsenfrühling, wie beschrieben. Folgen Sie bitte auch unserer aktuellen Actien-Börse!

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