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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

HOCHTIEF stärkt sein Geschäft mit Energieinfrastruktur. Dafür kauft der Konzern Autmatec, einen Spezialisten für Hochspannungs-Freileitungsinfrastruktur mit Sitz in Walldorf. Autmatec erzielte zuletzt ein Jahresumsatz von rund 50 Mio. Euro. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht genannt doch lohnend wird es schon sein. Denn HOCHTIEF bekommt durch den Kauf unmittelbar Zugang zu umfassendem Fachwissen, Kundenbeziehungen und Zertifizierungen in einem der am schnellsten wachsenden Infrastrukturmärkte Europa. Ein dreifaches Hoch darauf!

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Durchwachsene Nachrichten gab es heute Morgen von der deutschen Konjunktur: Der Umsatz im deutschen Einzelhandel ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im Juli gegenüber Juni preisbereinigt um 3,4 % gesunken. Auf Jahresbasis ergab sich ein Rückgang um 2,5 % auf preisbereinigter Basis. 

Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
Broadcom hat gestern auf der VMware Explore die neue...

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Bernecker Team
Bernecker Team

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Jahrelang gehörte die deutsche Chemieindustrie zu den Sorgenkindern des Aktienmarktes. Hohe Energiekosten, schwache Nachfrage und massive Überkapazitäten in China drückten auf Preise und Margen. Ausgerechnet die geopolitische Krise im Nahen Osten sorgt nun für eine überraschende Trendwende. Der Ifo-Index für die aktuelle Geschäftslage der deutschen Chemieindustrie sprang im August von minus 14,6 auf plus 11,6 Punkte. Erstmals seit vier Jahren beurteilen die Unternehmen ihre Lage wieder positiv. Gleichzeitig verbesserte sich das Geschäftsklima von minus 26,3 auf minus 2,4 Punkte. Ursache ist die anhaltende Blockade der Straße von Hormus. Produktionsausfälle in Asien und Schwierigkeiten bei der Versorgung mit petrochemischen Grundstoffen verlagern Aufträge nach Europa. Besonders bemerkenswert: Der Indikator für die Exporterwartungen sprang von minus 22,7 auf plus 10,1 Punkte.

Wir sollten daraus allerdings keinen nachhaltigen Chemieboom konstruieren. Die Kapazitätsauslastung der Branche liegt weiterhin deutlich unter ihrem langfristigen Durchschnitt, die Energiekosten bleiben hoch und die asiatischen Überkapazitäten verschwinden nicht. Der gegenwärtige Rückenwind ist eine geopolitisch ausgelöste Sonderkonjunktur. Genau deshalb suchen wir diejenigen Aktien, bei denen die neue Situation bereits in den Zahlen sichtbar wird und gleichzeitig noch Bewertungsspielraum vorhanden ist. Drei Titel stechen heraus, die sie bei uns in der Termin-Börse daily finden können (KLICK HIER).

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Bei AMAZON treffen zwei gegensätzliche Nachrichten aufeinander. Evercore ISI erhöhte das Kursziel von 315 auf 355 Dollar und bestätigte „Outperform“. Das wären 37 % Potenzial. Analyst Mark Mahaney sieht insbesondere in agentischer KI einen neuen Wachstumstreiber für den Handel. In einer Umfrage gaben 57 % der Nutzer der neuen Alexa-KI an, Produkte gekauft zu haben, die sie zuvor gar nicht kannten. KI könnte Amazon damit nicht nur die Suche erleichtern, sondern tatsächlich zusätzliche Käufe bescheren. Das ist gut nachvollziehbar. Dem steht die neue Klage der FTC und 22 US-Bundesstaaten gegenüber. Amazon soll mehr als 1,2 Mio. Werbekunden durch manipulierte Anzeigenauktionen über Jahre zu viel berechnet haben. Die...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Der September mit neuen Rendite-Rekorden am Bondmarkt. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen erreicht erstmals seit 1996 wieder 3 % (s. Chart unten). US-Finanzminister Scott Bessent drängt die Bank of Japan offen zu weiteren Zinserhöhungen, für den 18. September wird ein Schritt auf 1,25 % erwartet. Gleichzeitig stehen auch die US-Renditen auf Mehrjahreshochs. In Europa dürfte die EZB am 10. September den Einlagensatz mit hoher Wahrscheinlichkeit um weitere 25 Basispunkte auf 2,50 % anheben.

Der Konflikt um Hormuz ist weiterfestgefahren. Höhere Energiepreise halten die Inflation oben, erschweren Zinssenkungen und drücken die Anleihekurse. Seit Anfang Juli ist der Ölpreis wieder um 30 % gestiegen. Die Aktienmärkte reagieren bislang gelassen mit moderaten Rücksetzern und werden einerseits von den Earnings und andererseits von Alternativlosigkeit gestützt.

In Asien zeigt sich heute Morgen ein gemischtes Bild: Japan und Südkorea konnten anfängliche Verluste aufholen, Taiwan war stark, Hongkong schwächer. Der DAX startet nach dem gestrigen Rücksetzer unerändert in den Tag.  

Bei den Unternehmen fällt der Blick auf Air Liquide. Elliott Management ist beim französischen Industriegasekonzern eingestiegen. Ansatzpunkte gibt es reichlich: Die operative Marge liegt mit 21 % weit unter den 30 % von Linde, auch bei Aktienrückkäufen war Air Liquide bislang zurückhaltend. Gleichzeitig stammen bereits rund 10 % des Umsatzes aus Spezialgasen für die Chipfertigung. Dieses Geschäft könnte dank KI jährlich um 15 bis 20 % wachsen.

Bei Amazon erhöht sich dagegen der regulatorische Druck. Die FTC wirft dem Konzern vor, Werbekunden über Jahre durch manipulierte Auktionen um insgesamt rund 20 Mrd. $ übervorteilt zu haben. Betroffen ist ausgerechnet das hochprofitable Werbegeschäft, das inzwischen knapp 69 Mrd. $ Umsatz erzielt.

Der Ausbau der KI-Infrastruktur geht derweil ungebremst weiter. Anthropic soll sich für 35 Mrd. $ zusätzliche Rechenleistung bei Lambda sichern, nachdem bereits ein 45-Mrd.-$-Deal mit Nscale bekannt wurde. Cerebras baut parallel in Finnland ein neues KI-Rechenzentrum mit bis zu 165 MW Leistung. Interessant ist der Kontrast zu Apple: Der neue CEO John Ternus übernimmt einen Konzern, der den großen Rechenzentrumsboom weitgehend ausgesessen hat und 2027 rund 156 Mrd. $ Free Cashflow erwirtschaften könnte.

Bei Tesla sorgte die Erwartung an das Cybercab-Event am 3. September für knapp 6 % Kursplus. PG&E und Edison International brachen dagegen um rund 19 % ein, nachdem Kalifornien den Versorgern keinen ausreichenden Schutz vor milliardenschweren Waldbrandhaftungen gewährt.

Zahlen im Laufe des Tages: Heute richtet sich der Blick zunächst auf Medtronic und Nio. Nach US-Börsenschluss folgen mit Dell, Palo Alto Networks, MongoDB, Credo und GitLab mehrere wichtige Zahlenwerke. Besonders bei Palo Alto liegt die Latte nach mehr als 100 % Kursplus in diesem Jahr hoch. Der Ausblick auf 2027 dürfte wichtiger werden als die eigentlichen Quartalszahlen.

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Ihr Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Bernecker Börsenbriefe 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Bie Deutz legen die Insider nach. Der gemeldete Kauf ist recht ordentlich: Frau Geibel-Conrad aus dem AR hat am 28. August rund 103.000 € in Deutz-Aktien investiert, im Schnitt zu...

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Björn Meschkat
Björn Meschkat
Redakteur
Nach den Zahlen ist der Kurs um rund 20 % gefallen, obwohl das Management die Prognose für 2026 angehoben hat. Diese Lücke zwischen Geschäft und Kurs nutzen wir für die...

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Björn Meschkat
Björn Meschkat
Redakteur
(The) GAP (ISIN: US3647601083; 23,45 $) liefert die Marge, aber nicht das Wachstum. In Q2/26 sank der Umsatz um 2 % auf 3,65 Mrd. $, flächenbereinigt um 1 %. Die operative Marge sprang auf 18,5 % nach 7,8 %, getragen von 512 Mio. $...

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Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Das französische Biopharma-Unternehmen hat den Zulassungsantrag bei der US-Gesundheitsbehörde FDA für das Medikament ADV7103 zur Behandlung der primären distalen renal-tubulären Azidose zurückgezogen. Der Grund: Laut Unternehmensangaben verlangt die FDA zusätzliche Arbeiten im Bereich Chemistry, Manufacturing and Controls, die über den aktuellen Prüfungszyklus hinausgehen. Diese Entscheidung belastete die Advicenne-Aktie heute deutlich. In Paris gab der Kurs in der Spitze um 44 % nach. Advicenne hat sich auf die Erforschung und Entwicklung von Arzneimitteln zur Behandlung vernachlässigter neurologischer und nephrologischer Erkrankungen spezialisiert.

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