Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Hintergrund sind die Zahlen von Marvell bzw. der Ausblick auf bestimmte Bereiche. Marvell bestätigt im Call, dass der optische AI-Interconnect-Zyklus schneller kommt als erwartet. Das passt sehr gut zu Aixtrons Aussage, dass Q1 2026 ein Inflection Point bei Optoelektronik war und dass Bestellungen über 2026 hinaus Visibilität schaffen. Wir hatten unseren Empfehlungswert etwas zu früh halbiert, bleiben aber mit dem Rest an Bord. 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Nebius tendierte fest, nachdem bekannt wurde, dass Leopold Aschenbrenners Hedgefonds „Situational Awareness“ jetzt rund 12,4 Mio. Nebius-Aktien hält. Damit ist Nebius aktuell seine...

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
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Dass Konzernchef Dara Khosrowshahi nach Oslo gereist ist, um dem DELIVERY HERO-Aufsichtsratsvorsitzenden Kristin Skogen Lund persönlich ein Angebot vorzulegen, spricht für die Ernsthaftigkeit der Übernahmeambitionen gemeinsam mit Partnern für eine anschließende Zerschlagung. Damit greift UBER europäische Essensliefergrößen wie JUST EAT TAKEAWAY direkt an. 

Die Ambitionen sind nachvollziehbar. Das Delivery-Segment zeigt im ersten Quartal ein Wachstum von 34 % auf rund 5,07 Mrd. $. Das 3-Jahresziel, 1 Mrd. mehr Bruttobuchungen zu generieren, wäre mit der DH-Übernahme übererfüllt. Die Vorzüge der Robotaxi-Plattform hatten wir bereits erläutert. Unsere Einschätzung mit 100 $ Kursziel für UBER bleibt bestehen.

Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.

Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.       

Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 22 u. a.:

- Neue Perspektiven für den Börsensommer 2026

- KI wird Wechselrichter für Jobs

- Die DEUTSCHE BANK wird zum Spielball 

- RATIONAL - Raus aus der Sackgasse?

- Chance für SGL CARBON?

- Kämpft sich ALFEN zurück?

Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info 

Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Der niederländische Lack- und Farbenhersteller Akzo Nobel hat gstern ein Übernahmeangebot von Nippon Paint Holdings und The Sherwin-Williams Company ausgeschlagen und hält weiter an der geplanten Fusion mit dem US-Wettbewerber Axalta fest. Laut Akzo Nobel sei die Offerte von Nippon Paint und Sherwin-Williams kein „überlegenes“ Übernahmeangebot. Die Niederländer hatten im April bereits ein erstes Übernahmeangebot der beiden Konkurrenten abgelehnt. Die Akzo-Aktie legte daraufhin am Mittwoch um über 20 % in der Spitze zu. Der Grund: Viele Shortseller hatten auf fallende Kurse spekuliert und müssen sich jetzt höheren Kursen eindecken. 

Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Die Fußballweltmeisterschaft steht vor der Tür. Für die großen Sportartikelhersteller ist das globale Sportereignis eine hervorragende Plattform, um die eigenen Produkte zu präsentieren. Das gilt auch für Adidas. Für den Traditionkonzern aus Herzogenaurach läuft des aktuell sehr gut, aber reichen diese positiven Impulse für eine grundlegende Trendwende aus? 

Mehr dazu in der ausführlichen Analyse auf dem Bernecker Börsenkompass:

https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analyse-adidas-besser-als-nike_H1347509194_6799548/

Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Eine neue Glyphosat-Klage in Brasilien sorgt bei BAYER für Kursdruck. Hintergrund ist eine Klage brasilianischer Staatsanwälte gegen die...

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Grenergy Renovables hat mit seinem Strategie-Update die langfristigen Wachstumsperspektiven weiter untermauert, auch wenn die Aktie nach dem...

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Die Analysten von Jefferies werden bei...

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Bernecker Team
Bernecker Team

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Während die großen Tech-Giganten (Mega Caps) wie NVIDIA oder ALPHABET die Schlagzeilen beherrschen, findet in der zweiten Reihe (Mid Caps zwischen 2 und 10 Mrd. $ Marktkapitalisierung) im Frühjahr 2026 eine massive Verschiebung statt.

Da klassische Software-Anwendungen derzeit stark hinterherhinken, erleben Unternehmen aus den Bereichen KI-Infrastruktur, optische Netzwerke und spezialisierte Halbleitermaterialien eine echte Beschleunigung ihrer Fundamentaldaten. Um die enormen Datenmengen der KI-Rechenzentren zu bewältigen, investieren Hyperscaler massiv in die „Schaufeln“ für den Goldrausch. Drei dieser Unternehmen haben wir heute in der TB-Daily für Sie herausgestellt (KLICK HIER). 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Nach neuen US-Schlägen gegen iranische Ziele und abgeschossenen Drohnen zieht Brent wieder Richtung 98 $ an. Das drückt heute Morgen etwas die Stimmung.

In Asien überwiegt somit Zurückhaltung. Japan hält sich noch vergleichsweise gut, der Nikkei notierte zeitweise knapp behauptet beziehungsweise nur minimal verändert. Südkorea gibt deutlicher nach, der Kospi verlor rund 1,2 %. China bleibt schwach: Der Shanghai Composite gab 0,3 % nach, Hongkong lag mit einem Minus von 1,9 % klar unter Druck.

Auf Unternehmensebene lieferte HP solide Zahlen: Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 9 % auf 14,4 Mrd. Dollar, getragen von einer Erholung im PC-Geschäft. Marvell profitierte weiter von der KI-Infrastruktur, der Umsatz stieg auf 2,42 Mrd. Dollar, die Prognose blieb robust. Salesforce übertraf mit 11,13 Mrd. Dollar Umsatz und 3,88 Dollar bereinigtem Gewinn je Aktie die Erwartungen, belastete aber mit einem verhaltenen Ausblick.

Der auffälligste Impuls kam von Snowflake. Neben starken Quartalszahlen meldete der Konzern eine milliardenschwere AWS Vereinbarung über 6 Mrd. Dollar, inklusive Nutzung von Amazons eigenen KI Chips. Die Aktie reagierte nachbörslich deutlich positiv.

Yardeni stützt meine These der Earnings-getriebenen Rally - wenn auch mit beschiedener Marktbreite: Er nennt die Rally nicht FOMO, sondern FEMO, also Fabulous Earnings Momentum. Seine These: Die US-Börse steigt nicht primär wegen Spekulation, sondern wegen Gewinnmomentum. Ein S&P 500-KGV von 20 bis 22 sei vertretbar, solange die US-Wirtschaft nicht in eine Rezession fällt. Yardeni sieht den S&P 500 Ende 2026 bei 8.250 Punkten und bis Ende des Jahrzehnts bei 10.000 Punkten.

Volker Schulz

Redaktionsleiter (https://www.bernecker.info/)

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