Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Hans A. Bernecker
Redakteur
Die Chancen einer Fed-Zinserhöhung kommende Woche stehen 40:60 - was erwarten Sie?
Fed-Chef Kevin Warsh handelt so ähnlich wie sein Vorbild Alan Greenspan. Er bleibt zweideutig, wofür es die schöne sinngemäße Äußerung von Greenspan nach den damals üblichen Kongress-Anhörungen gibt: „Wenn ich Ihnen übermäßig klar erscheine, müssen Sie mich missverstanden haben.“ Jeder Banker konnte sich daraus jeweils seine eigene Meinung bilden. Warsh macht es richtig, wenn er mit dieser Zurückhaltung die allgemeinen Spekulationen dämpft oder unterläuft. Dies trägt zur Disziplinierung der Spekulation bei. Mithin sind Wetten auf einen Zinsentscheid unsinnig und nur ein Spiel. Bitte beachten Sie auch die aktuelle Actien-Börse.
Stimmt VWs Zukunftsplan Sie optimistisch?
Der Zukunftsplan von VW ist eine Überbrückung bis zur endgültigen Entscheidung nach der Landtagswahl im September nächsten Jahres in Niedersachsen. Verbindliche Verträge gibt es nicht. Der zusätzliche Abbau von 50.000 Stellen ist nur die Hälfte der Wahrheit. Dazu gehört auch, dass ein möglicher Verkauf des Werkes Emden einzukalkulieren ist. Darüber wird zurzeit verhandelt. Was Osnabrück angeht, ist die Sache bereits entschieden. Die SPD in Niedersachsen bereitet sich sehr sorgfältig auf die Landtagswahl vor. Das bedeutet insgesamt: Die VW-Sanierung ist im Prinzip vereinbart, aber die konkreten Schritte stehen noch aus. Dennoch: Die Wende von VW ist vergleichbar mit der Wende der deutschen Konjunktur. Die Luft nach unten ist ausgeschöpft, die Luft nach oben ist beträchtlich, aber langfristig angelegt.
Wird der Ölpreis nochmal zum Problem?
Der Ölpreis hat eine extreme Schwankungsbreite von rd. 120 $ das Barrel nach oben und ca. 70 $ als Unterkante. Alle Schwankungen dazwischen beruhen auf besonderen Ereignissen von einem Tag auf den anderen oder auf Ankündigungen etc. Im Hintergrund steht: Die Grundversorgung mit Öl gilt weltweit größtenteils als gesichert. Der Anteil der Spekulation ist allerdings erheblich. Zum einen an den Terminmärkten mit täglicher Notierung und zum anderen an den Umgehungen der Öltransporte inkl. Schattenflotten, in deren Mittelpunkt zum einen die Russen stehen und zum anderen die griechischen Tankergrößen, was weitgehend unbekannt ist. Also: Die Probleme sind nicht substanziell, aber markttechnisch schwer in den Griff zu bekommen.
Bernecker Team
Nicht unbedingt Rohöl ist das knappste Gut, sondern die Fähigkeit, daraus Diesel, Benzin und Heizöl herzustellen. Raffinerieausfälle im Nahen Osten, massive ukrainische Angriffe auf russische Anlagen und Transportprobleme haben das Angebot an raffinierten Produkten erheblich verknappt. Gleichzeitig können große Rohöltanker die höheren Transportkosten durch die Straße von Hormus wesentlich besser verkraften als die kleineren Tanker, mit denen Diesel und Benzin transportiert werden. Das Resultat ist ein zweigeteilter Markt: Rohöl bleibt verfügbar, während insbesondere Diesel immer knapper und teurer wird.
Wir gehen deshalb eine Stufe tiefer und suchen nach den klassischen „Schaufelverkäufern“ des Raffineriebooms. Denn hohe Raffineriemargen schaffen einen starken finanziellen Anreiz, bestehende Anlagen möglichst ohne Unterbrechung laufen zu lassen, Wartungsarbeiten vorzunehmen und mittelfristig zusätzliche Kapazitäten zu schaffen. Dafür braucht die Branche Pumpen, Ventile, Kompressoren, Katalysatoren sowie Steuerungs- und Verfahrenstechnik. Neben unseren Tipps zu den versteckten Gewinnern des Raffinierie-Booms sind wir auch bei den Speicherchips eine Stufe tiefer gegangen und Ihnen die besten Kandidaten herauszusuchen.
Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (KLICK HIER).
Jens Brahm
Redakteur
Wir führen momentan 34 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 51 %. In dieser Woche haben wir ein Stop-Loss gestrichen, einen Markkommentar herausgegeben und fünf Updates geliefert. Heute passen wir noch ein Ziel an. Betroffen sind unter anderem Bayer, Dt. Börse, Hannover Rück, BYD und Ford. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.
Die Indizes tun sich zunehmend schwerer. DOW JONES und DAX tendieren auffällig schwach. Der NASDAQ100 kann noch von Chip- und KI-Werten profitieren und hält sich deswegen etwas besser. Trotzdem trübt sich das Chartbild auch hier ein. Dramatisch ist das allerdings noch nicht.
Die Sorgen der Marktteilnehmer nehmen zu, weil Ölpreis und Renditen auf kritisch hohe Niveaus gestiegen sind. Deutlich über 100 US-Dollar für das Barrel Öl und Renditen von fast 5% für 10 jährige US-Staatsanleihen werden zunehmend als Problem wahrgenommen.
Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!
Markus Horntrich
Redakteur
Unsere Medizintechnik-Empfehlung Stratec arbeitet am avisierten Turnarpound. Gut 15 % Wachstum bei Analysensystemn im ersten Halbjahr können sich sehen lassen. Das Geschäft mit Service-, Ersatzteilen und Verbrauchsmaterialien hinkt noch etwas hinterher, sollte aber perspektivisch mit einer Erholung nach Lagerbestandskorrekturen bei den Kunden die Margen weiter verbessern. Die Langfristperspektive stimmt: Die bis 2030 geplanten Produktstarts sind bereits vertraglich vereinbart. Ab 2028 sind gut 10 % Wachstum drin, bei EBIT-Marge von mindestens 13 % ab 2028 und 15 % ab 2030.
Die Aktie wird zunehmend akkumuliert. Charttechnisch betrachtet sollte ab 25 € aufwärts der Kaufdruck zunehmen. Die nächsten wichtigen Kursmarken verlaufen bei 30 € und 35 €. Unser Kursziel von 40 € wird täglich greifbarer.
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!
Walter Tissen
Redakteur
Werbung - Am morgigen Samstag (12.09.2026) ist es so weit. Börsenfans haben auf dem Anlegertag Düsseldorf mal wieder die Gelegenheit, sich zu informieren und das Netzwerk zu pflegen. Wenn Sie es einrichten können und vor Ort sind, besuchen Sie bitte unbedingt den Gemeinschaftsstand der Bernecker Börsenbriefe mit dem Börsenkiosk. Bedienen Sie sich gerne bei einigen mitgebrachten Gratis-Börsenbriefen und sehr attraktiven Messeangeboten. Und: Lassen Sie sich den Vortrag unseres Redaktionsleiters Volker Schulz nicht entgehen. Thema: "Künstliche Intelligenz vs Old Economy / Die größten Börsenchancen bis 2030".
Seien Sie gern dabei. Die Teilnahme beim Anlegertag ist kostenlos, erfordert aber eine vorherige Anmeldung. Zur Anmeldung und für weitere Infos (auch über das Vortragsprogramm der Veranstaltung) besuchen Sie bitte die Website des Veranstalters: https://www.anlegertag.de/
Anlegertag Düsseldorf -Samstag, 12. September 2026 - Classic Remise, Düsseldorf
Georg Sures
Redakteur
Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt, dass das globale Ölangebot und die Ölnachfrage werden in diesem Jahr stärker zurückgehen werden als bislang angenommen. Wegen des Irak-Kriegs und der beeinträchtigten Lieferströme dürfte weltweite Ölangebot laut IEA 2026 nun um rund 6 % sinken. Zuvor hatte IEA noch mit einem Rückgang um 4 % gerechnet. Wegen der angespannten Versorgungslage werden die Lagerbestände dabei weltweit in Rekordtempo abgebaut. Vor allem wegen der stark gestiegenen Kraftstoffpreise soll die weltweite Ölnachfrage 2026 um 2,5 Mio. Barrel pro Tag sinken. Zuvor hatte die IEA mit einem Rückgang um 1,6 Mio. Barrel pro Tag gerechnet.
Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter www.bernecker.info
Catharina Nitsch
Redakteurin
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Der Deutsche Unternehmer-Brief.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Bernecker Team
An der Börse lohnt sich gelegentlich der Blick dorthin, wo gerade niemand hinschaut. Genau dafür liefert die jüngste Global Fund Manager Survey der Bank Of America interessantes Material. Die regelmäßig unter internationalen Fondsmanagern durchgeführte Umfrage zeigt derzeit ein bemerkenswertes Bild: Die Profis sind ausgesprochen optimistisch und nahezu voll investiert. Der durchschnittliche Kassenbestand ist auf nur noch 3,5 % gefallen – einer der niedrigsten Werte seit Beginn der Umfrage 1998. Gleichzeitig sind netto 56 % der Fondsmanager in globalen Aktien übergewichtet, so viele wie seit November 2021 nicht mehr.
Das Geld verteilt sich allerdings alles andere als gleichmäßig. Technologie und insbesondere Halbleiter gehören weiterhin zu den bevorzugten Investments. „Long globale Halbleiter“ wird von 53 % der Befragten sogar noch immer als der am stärksten überlaufene Trade bezeichnet. Auf der anderen Seite stehen Branchen, die institutionelle Anleger weitgehend links liegen lassen. Basiskonsumwerte sind netto 19 % untergewichtet, zyklische Konsumtitel 12 % und Immobilienaktien immerhin noch 7 %.
Genau hier setzen wir an. Wir suchen nicht einfach die unbeliebtesten Aktien, billig allein ist schließlich kein Qualitätsmerkmal. Interessant wird eine antizyklische Position erst dann, wenn schlechte Erwartungen bereits weitgehend im Kurs stecken, während sich die operative Entwicklung stabilisiert oder sogar verbessert. Zwei Aktien erfüllen dieses Profil derzeit besonders gut.
Das war ein Auszug aus Termin-Börse daily. Wenn sie täglich neue Empfehlungen auf Basis des Wissens unserer Experten lesen möchten, dann ist dieser Bernecker-Brief genau das Richtige für Sie, probieren Sie es aus (KLICK HIER).
Volker Schulz
Redaktionsleiter


