Bernecker Newspilot
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Bernecker Team
Gestern signalisierte er, die USA könnten den Einsatz beenden, selbst wenn die Straße von Hormus noch nicht frei passierbar ist. Doch genau hier liegt der Hund begraben: Die Energiepreise werden erst dann nachhaltig sinken, wenn die Passage offen ist. Da Israel derzeit nicht an ein Ende der Kampfhandlungen denkt, werden die iranischen Führer ihren strategisch wichtigsten Trumpf kaum kampflos preisgeben.
Hohe Margen und Engpässe verursachen ein ungewöhnliches Bild auf den Weltmeeren: Zahlreiche Tanker, die mit Diesel Kurs auf Europa genommen hatten, vollziehen auf offener See eine Kehrtwende. Ladungen werden massiv in Richtung Asien und Afrika umgeleitet. Westafrikanische Häfen wie Lome (Togo) werden plötzlich zu Zielorten für Schiffe, die eigentlich für Rotterdam oder Gibraltar vorgesehen waren.
Wer profitiert von der neuen Langsamkeit? Wenn ein Tanker statt nach Rotterdam nach Singapur umgeleitet wird, verlängert sich die Reisezeit enorm. In der Schifffahrt gilt: Längere Wege verknappen das verfügbare Angebot an Schiffen und treiben die Charterraten nach oben. Vor diesem Hitergrund haben wir in unserer heutigen Ausgabe der TB-Daily zwei EMpfehlungen für Sie, denen Sie über diesen Link folgen können.
Volker Schulz
Chefredakteur
OpenAI: Das Unternehmen schloss eine Finanzierungsrunde über 122 Milliarden USD ab, was die Bewertung auf 852 Milliarden USD hebt.
Nvidia: Der Chiphersteller beteiligt sich mit 2 Milliarden USD an Marvell Technology, um die Integration kundenspezifischer KI-Chips und Netzwerktechnik zu forcieren
Nike: Die Aktie weitete ihre Verluste aus (nachbörslich - 9 % auf 48 $) , nachdem das Management für das laufende Quartal sinkende Umsätze prognostizierte und die negativen Auswirkungen des Konflikts auf die Turnaround-Strategie einräumte. KGV 34 im Vorfeld der Zahlen für 2026 war immer noch kein Schnapper.
Zudem stufte MSCI griechische Aktien wieder auf den Status eines Developed Market hoch, was den erfolgreichen Abschluss der langjährigen Erholung von der Schuldenkrise markiert.
Bernecker Team
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Volker Schulz
Chefredakteur
Helmut Gellermann
Redakteur
Der Preis für Zucker befindet sich seit sechs Wochen im Neuanstieg. Einerseits sorgen steigende Öl- bzw. Treibstoffpreise für höhere Herstellungskosten. Zudem werden Treibstoffbeimischungen wie Ethanol - häufig auf Basis von Zuckerrüben oder Zuckerrohr produziert - stärker nachgefragt. Dies verknappt das Angebot dieser Pflanzen für die Zuckerproduktion im Lebensmittelsektor.
Am Montag stieg die SÜDZUCKER-Aktie um 15,6 %, auch ausgelöst durch ein neues Kursziel von MWB Research. Die Analysten wiesen auf weitere Gründe für den Zuckerpreisanstieg hin: Wettereffekte und geschrumpfte Zuckerrüben-Anbauflächen in Europa. Das Analystenziel wurde von 9 auf 15 € angehoben, verbunden mit der neuen Einschätzung „Buy“ (zuvor „Hold“).
Die SÜDZUCKER-Aktie ist nominell gegenüber 9,00 € zum Jahreswechsel bereits auf den Stand vom Mai 2025 knapp über 12 € zurückgekehrt. Mit bisherigen Gewinnerwartungen ergibt sich ein KGV 13 auf Basis 2027. An der Spekulation auf weiteren Kursanstieg kann man sich jetzt mit einer Anfangsposition beteiligen.
Helmut Gellermann
Auf Basis der Bernecker Daily vom 31. März 2026.
Volker Schulz
Chefredakteur
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Volker Schulz
Chefredakteur
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Volker Schulz
Chefredakteur
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Annerose Winkler
Redakteurin
Diese Aussage ließ aufhorchen. Das Institut der deutschen Wirtschaft hat den heutigen Spritpreis mit früheren Entgelten verglichen. Das Ergebnis: Seit 1960 hat sich der Preis für Super versiebenfacht - von 0,31 auf jetzt 2,08 Euro. Aber: Im gleichen Zeitraum kletterte der Nettolohn um das Zwanzigfache - von 1,29 auf 25,56 Euro pro Stunde. Aktuell arbeitet ein Angestellter knapp fünf Minuten für einen Liter Super E10. Verschärft sich die Lage im Nahen Osten, kann es auch mehr werden, z. B. 6,3 Minuten, wie während der Ölkrise 1974.
Annerose Winkler
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Volker Schulz
Chefredakteur


