Bernecker Newspilot
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Oliver Kantimm
Redakteur
Offenbar hat es hochrangige Gespräche einer rund 30-köpfigen LG-Delegation im NVIDIA-Hauptquartier in Santa Clara gegeben. Damit rückt die Anfang Juni angekündigte Kooperation in KI-Infrastruktur, Robotik und „Physical AI“ näher an konkrete Projekte. Nvidia nennt LG Electronics, LG Energy Solution, LG Uplus und LG CNS als Partner für skalierbare KI-Fabriken auf Basis von Nvidida DSX. Für Anleger wird LG damit nicht mehr nur als Hersteller von Fernsehern und Haushaltsgeräten gesehen, sondern als möglicher Industriepartner für Rechenzentren, digitale Zwillinge, Serviceroboter und intelligente Fabriken.
Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 26.
Schlaglichter dieser Ausgabe:
Kapriolen bei Halbleiter- und Softwareaktien
DT. TELEKOM: Bodenbildung?
US-Nischenplayer jetzt kaufen
Australien unter der Lupe - Deep Dive mit 5 Empfehlungen
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Markus Horntrich
Redakteur
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Catharina Nitsch
Redakteurin
Im Juni verbesserte sich das Geschäftsklima in Deutschland leicht, abzulesen am ifo-Geschäftsklimaindex, der auf 85,6 Punkte kletterte. Die Lagebeurteilung der Unternehmen hat sich auf 87 Punkte erhöht, während die Geschäftserwartungen auf 84,1 Punkte stiegen. Insgesamt liegen die Werte im Rahmen der Erwartungen, zeigen jedoch eine leichte Aufhellung der Konjunkturstimmung.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Markus Horntrich
Redakteur
Ein Bericht des Spiegel hat die Aktien deutscher Rüstungskonzerne kräftig durcheinandergewirbelt. Während die Papiere von Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) zeitweise um mehr als 11 % zulegten, verlor Rheinmetall über 12 % an Wert. Auslöser ist die Meldung, dass Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius das bisherige Fregattenprojekt F126 offenbar nicht weiterverfolgen und stattdessen auf Fregatten des Typs Meko-200 von TKMS setzen will.
Besonders hart träfe dies Rheinmetall, da der Konzern erst vor Kurzem den Schiffbauer Naval Vessels Lürssen (NVL) übernommen hat, der als Generalunternehmer für das F126-Programm vorgesehen war. Analyst David Perry von JPMorgan bezeichnete die Entwicklung als „herben Rückschlag“ und bezifferte den potenziell gefährdeten Auftragswert auf rund 12 Mrd. €. Damit könnten die Düsseldorfer ihre ambitionierten Ziele beim Auftragseingang im laufenden Jahr verfehlen.
Für TKMS würde die Entscheidung hingegen einen bedeutenden Erfolg im Wettbewerb um Großaufträge der Marine bedeuten und die starke Position im europäischen Kriegsschiffbau weiter festigen. Noch ist allerdings offen, ob das F126-Projekt endgültig gestoppt wird. Denkbar wäre auch, dass NVL künftig andere Marineaufträge erhält oder als Subunternehmer an einem alternativen Programm beteiligt wird. Die heftigen Kursreaktionen zeigen jedoch, wie stark die Erwartungen an die Auftragsdynamik im Verteidigungssektor inzwischen in den Bewertungen eingepreist sind.
Bernecker Team
Die Logistikbranche steht vor einer spürbaren Entlastung auf der Kostenseite. Nachdem die volatilen Energiepreise der vergangenen Jahre die zyklische Erholung der globalen Wirtschaft belasteten, deutet sich eine nachhaltige Entspannung an: Prognosen zufolge konsolidieren sich die Rohölnotierungen (Brent) spürbar nach unten.
Da Treibstoffkosten traditionell zwischen 35 und 40 % der operativen Kosten im schweren Straßentransport sowie in der Luftfracht ausmachen, wirkt dieser Preisrückgang wie ein automatisches Effizienzprogramm. Unternehmen, die parallel dazu ihre internen Hausaufgaben bei der Restrukturierung gemacht haben, stehen vor einer nachhaltigen Margenexpansion. Unsere fundamentale Einschätzung zu drei Schwergewichten der Branche finden sie in der Termin-Börse daily (KLICK HIER).
Markus Horntrich
Redakteur
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Markus Horntrich
Redakteur
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Helmut Gellermann
Redakteur
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
So heiß wie die Temeraturen, geht es aktuell im Tech-Sektor zur Sache.
Die globalen Aktienmärkte konnten ihre anfänglichen Gewinne am Mittwoch nicht halten. Nach dem massiven Technologie-Ausverkauf am Dienstag bleib die Erholung heute aus. Im Mittelpunkt steht nun die Veröffentlichung der Quartalszahlen von Micron Technology. Ich erwarte bombastische Zahlen. Ob das der Markt das honorieren wird, steht nach + 250 % seit Jahresbeginn auf einem anderen Blatt.
Allerdings: Es ist der dritte Tageseinbruch im Juni im Chip-Sektor (s. Grafik unten). Dem folgte zwei mal anschließend die Fortsetzung der Rally.
Beim Pendant SK Hynix hatte ich letzte Woche die Position auch aufgrund einer inzwischen massiven Übergewichtung im Depot knapp halbiert. Zum aktuellen Stand:
Der MSCI All Country World Index verlor 0,1 %, die Asiaten verlieren im Schnitt um 0,4 %. US-Aktienfutures notierten leicht im Plus und der DAX zeigt um 24.900 seit gestern relative Stärke.
Der Dollar stieg auf ein Siebenmonatshoch. Das bringt Rohstoffe unter Druck. Gold bleibt im Baisse-Modus und statet den Test der 4.000er Marke. Brent-Öl gibt weiter nach mit 76,60 $, was für die Inflationserwartungen weiter positiv ist. Vor diesem Hintergrund:
Ist Warsh wirklich ein Falke? Diese Frage beantworten wir im Aktionärsbrief abrufbar auch in der Einzelausgabe heute ab 15 Uhr im Börsenkiosk (https://boersenkiosk.de/). Im Gepäck habe ich auch einen Deep Dive für Australien mit spannenden Einzelwerten sowie ein Parkettgeflüster aus dem Biotech-Sektor.
KI- und Halbleiterwerte bleiben heute Morgen tendenziell unter Druck
Der Ausverkauf konzentriert sich weiterhin auf den Technologiesektor und insbesondere auf KI- und Chipwerte.
Die Aktie von TSMC, die mehr als 10 % des asiatischen Leitindex ausmacht, verlor über 3 %. Am Vortag hatte sich der Wert noch deutlich besser gehalten als viele andere Technologietitel.
Südkorea
Der Kospi konnte anfängliche Gewinne nicht verteidigen. Samsung Electronics wurde von Berichten über ein mögliches Aktienrückkaufprogramm gestützt. Dennoch blieb die Unsicherheit im Halbleitersektor hoch.
Ihr Volker Schulz (Bernecker Redaktion)


