Bernecker Newspilot
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Oliver Kantimm
Redakteur
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Helmut Gellermann
Redakteur
Als nächster US-Lebensmittelkonzern präsentiert J.M. SMUCKER an diesem Nachmittag. Die Zahlen betreffen das fiskalische Q4 (bis Ende April). Der Konzern aus Orrville, Ohio, erzielt mit Tiefkühlsortiment, Markenkaffee und Tiernahrung in der Regel hohe Margen, die sich aber vor einem Jahr („Q4 2025“) nicht realisieren ließen. Durch Sondereffekte kam es zu einem Verlust.
Nun erwarten Analysten einen Return zu höheren Margen, sie haben 2,44 bis 2,66 $ EPS (bereinigter Gewinn je Aktie) angesetzt. Was einer Steigerung um 14 % entsprechen würde. Beim Umsatz steht der Konsens auf 2,26 Mrd. $, dies wäre + 5 bis 6 % mehr als vor zwölf Monaten (y/y).
Zu achten ist auf die Fortschritte bei der weiteren Integration von Hostess. Diese Akquisition wird seit November 2023 bei SMUCKER konsolidiert. Die beabsichtigte Stärkung bei Snacks war bisher noch nicht wie gewünscht erfolgreich.
Für das angelaufene Fiskaljahr 2027 erwarten externe Beobachter 9,70 bis 10,00 $ EPS bei stagnierender Umsatzentwicklung. Die neue Guidance des Unternehmens ist daran zu messen. Im inoffiziellen Handel wird zurzeit ein Kursanstieg um 4,0 % angezeigt.
Helmut Gellermann
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Catharina Nitsch
Redakteurin
Für 10,6 Mrd. $ will GSK bei NUVALENT zuschlagen und sichert sich mit dem Kauf die Rechte an drei Medikamentenkandidaten gegen Lungenkrebs, von denen zwei aktuell von der US-Arzneimittelbehörde FDA zur Zulassung geprüft werden. GSK will ein Übernahmeangebot in Höhe von 124 $ je NUVALENT-Aktie in bar unterbreiten, was einem Aufschlag von 40 % auf deren Schlusskurs vom Montag entspricht. GSK erwartet, dass die Übernahme ab 2027 zum Umsatzwachstum beiträgt und das operative Kernergebnis stärken wird, so dass der Verlust des Patentschutzes für das HIV-Medikament Dolutegravir in den Jahren 2028 bis 2030 teilweise ausgeglichen werden kann. Die NUVALENT-Aktie kann es kaum glauben - und schießt fast um 40 % nach oben!
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Georg Sures
Redakteur
Der jüngst eröffnete neue BASF-Verbundstandort im südchinesischen Zhanjiang (Investitionsvolumen: 8,7 Mrd. €) spielt eine wichtige Rolle für das Wachstum des größte deutschen Chemiekonzerns. Zhanjiang ist weltweit der siebte Verbundstandort von BASF und der drittgrößte nach Ludwigshafen und Antwerpen. BASF hat jetzt für den Standort die Finanzziele bestätigt: Während in diesem Jahr wegen Abschreibungen von über 500 Mio. € und der hohen Anlaufkosten noch ein leicht negatives bereinigtes Ebitda anfällt, soll 2027 dann ein positiver Ergebnisbeitrag anfallen. 2030 will BASF dann vor Ort einen Umsatz von 4 bis 5 Mrd. € und ein bereinigtes Ebitda von 1 bis 1,2 Mrd. € erzielen.
Helmut Gellermann
Redakteur
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Bernecker Team
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Bernecker Team
Nach unserem gestrigen Fokus auf defensive Qualitätswerte in Europa und den USA richtet sich der Blick nun auf eine Region, die in der aktuellen globalen Sektorrotation zunehmend an Bedeutung gewinnt: Asien. Während viele Anleger noch auf die westlichen Märkte schauen, eröffnen sich in Fernost attraktive Chancen bei Unternehmen mit hoher Qualität, soliden Geschäftsmodellen und überzeugenden Wachstumsperspektiven.
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Oliver Kantimm
Redakteur
Die Wall Street hat sich gestern erholt. Nach der Tech-Verkaufswelle vom Freitag griffen Anleger bei US-Technologiewerten wieder zu. Der Nasdaq 100 stieg um 1,58 % auf 29.414,26 Punkte. Am Freitag hatte der Index fast 5 % verloren. Der S&P 500 legte um 0,30 % auf 7.405,73 Punkte zu. Der Dow Jones gab dagegen um 0,16 % auf 50.786,01 Punkte nach.
Morgan Stanley wertete den Rücksetzer als gesund. Die US-Bank bleibt wegen robuster Unternehmensgewinne und solider Konjunkturdaten positiv für Aktien. Sie sieht den S&P 500 im laufenden Jahr bei 8.000 Punkten. Die Citigroup ist mit einem angehobenen Kursziel von 8.100 Punkten noch optimistischer.
Die Lage im Nahen Osten blieb ein Belastungsfaktor. Iran und Israel griffen sich erstmals seit der Waffenruhe im April wieder gegenseitig an. Israel reagierte auf neue iranische Raketenangriffe mit Gegenangriffen. Beide Seiten wollen die Angriffe nun wieder einstellen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bestätigte eine Feuerpause.
Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Montag nach anfänglich stärkeren Abgaben zumindest stabilisiert. Die Erholung an den US-Börsen half nur begrenzt. Die angespannte Lage im Nahen Osten und neue Zinsängste belasteten die Stimmung. Der Dax verlor 0,58 % auf 24.616,22 Punkte und fiel damit unter die 21-Tage-Linie. Der MDax gab um 1,05 % auf 32.125,47 Punkte nach.
Auf dem niedrigsten Stand seit fast drei Wochen dürfte der DAX heute erst einmal auf der Stelle treten. Die DAX-Indikation heute morgen liegt bei 24.630 Punkten und damit hauchdünn über dem Vortagsniveau.
OpenAI hat vertraulich einen Antrag für einen US-Börsengang eingereicht. Angaben zum Volumen und zu den Bedingungen fehlen noch. Reuters nennt eine mögliche Bewertung von bis zu 1 Bill. $. Ein Börsengang im September steht im Raum.
Apple stellte auf der WWDC eine neue KI-Version von Siri vor. Die neue Siri soll stärker in den Alltag der Nutzer integriert werden und eine eigene App bekommen. Die Aktie sprang kurzzeitig auf ein Rekordhoch von 317,40 $ und drehte danach ins Minus. Wedbush bleibt positiv und nennt ein Kursziel von 400 $.
Marvell Technology profitierte von der Erholung bei Halbleiterwerten. Zusätzlich trieb die geplante Aufnahme in den S&P 500 am 22. Juni den Kurs an. Die Aktie gewann 14,4 %. Damit war Marvell der stärkste Wert im Nasdaq 100.
Campbell’s muss seinen Platz im S&P 500 für Marvell Technology räumen. Die Aktie verlor trotz einer positiven Gewinnüberraschung für das abgelaufene Quartal 1 %. Der Indexausschluss überwog damit den operativ positiven Nachrichtenimpuls. Für den Kurs war das kurzfristig belastend.
Intel erhielt Rückenwind durch einen möglichen Großauftrag von Alphabet. Alphabet soll Intel mit der Herstellung von mehr als 3 Mio. speziellen KI-Chips beauftragt haben. Die Aktie sprang um 12,2 %. Der Auftrag stärkt die Wahrnehmung von Intel als möglichem Fertigungspartner im KI-Markt.
Alphabet soll sich nach monatelangen Tests für Intel als Partner bei einigen Tensor Processing Units entschieden haben. Zusätzlich soll Alphabet SpaceX in den kommenden Jahren monatlich 920 Mio. $ für vermietete Rechenleistung zahlen. Die Alphabet-Aktie verlor 1,1 %.
SpaceX soll von Alphabet in den kommenden Jahren hohe Zahlungen erhalten. Genannt werden monatlich 920 Mio. $ für vermietete Rechenleistung. Das unterstreicht die wachsende Bedeutung von Rechenkapazität im KI-Markt.
Eli Lilly überzeugte bei einer Branchenveranstaltung mit Daten zur neuen Abnehmspritze Retatrutide. Patienten sollen damit innerhalb von rund zwei Jahren 30 % ihres Körpergewichts verlieren können. Die Aktie stieg um 2,4 %. Die Daten stärken die Position im stark umkämpften Markt für Adipositas-Medikamente.
Novo Nordisk meldete neue Verschreibungszahlen für Wegovy. Das Medikament gegen Fettleibigkeit wurde bereits mehr als 3 Mio. Mal verschrieben. Damit bleibt Novo Nordisk ein zentraler Wettbewerber von Eli Lilly.
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Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion
Helmut Gellermann
Redakteur
JEFFERIES sieht ORACLE weiterhin im Rückenwind der Künstlichen Intelligenz. Die Einstufung "Buy" sowie das Kursziel 320 $ bleiben unverändert, die Aktualisierung kam heute heraus.
Wesentlicher Grund für die guten Aussichten ist nach wie vor das Cloudgeschäft bzw. der Bereich Oracle Cloud Infrastructure (OCI). Die Zahlen zum fiskalischen Q4 wird der US-Konzern am Mittwoch (10. Juni) nachbörslich veröffentlichen.
ORACLE war im April 2025 als KI-Profiteur (wieder-)entdeckt worden. Das innerhalb von 5 Monaten aufgebaute Kursplus ging ab Oktober zunächst fast komplett wieder verloren. Das wiederholte Kursziel von JEFFERIES lädt nun zum Spekulieren vor dem Zahlentermin ein.
Helmut Gellermann
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Markus Horntrich
Redakteur
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