Bernecker Newspilot

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Unser Empfehlungswert ARISTA NETWORKS steht vor starken Q2-Zahlen. Heute gibt es das nächste technische Signal. Aber: Der Ausblick könnte von anhaltenden Engpässen bei Netzwerkchips gebremst werden. Der Konsens erwartet 2,83 Mrd. $...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Technotrans hat sich im ersten Halbjahr solide entwickelt. Der Umsatz sank auf 113,3 Mio. Euro, die EBIT-Marge verbesserte sich dennoch leicht auf 7,1 %. Ein besserer Produktmix, Effizienzmaßnahmen und das robuste Servicegeschäft...

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Bernecker Team
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Google baut rund um Anthropic eines der größten KI-Finanzierungsmodelle der Geschichte auf. Das funktioniert so: Im Fokus stehen TPU-Systeme im Wert von mehr als 150 Mrd. $, die über Broadcom an Anthropic gelangen. Broadcom kauft...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
CATERPILLAR dreht auf und pulverisiert den Konsens. Der Baumaschinenhersteller hat im Q2 mit einem Umsatzplus von 24 % auf 20,54 Mrd. $ einen neuen Rekord erreicht (Konsens um 8 % geschlagen). Der bereinigte Gewinn je Aktie sprang auf 8,17 $ und fiel damit deutlich stärker aus als erwartet...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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AMD vor den Q2-Zahlen

Termin: 4. August 2026 nach US-Börsenschluss. Die erwartete Tagesbewegung liegt bei ±8,4 %.

Q2-Konsens: Umsatz 11,31 Mrd. $, bereinigtes EPS 1,62 $, operativer Gewinn 3,01 Mrd. $ und Free Cashflow 1,97 Mrd. $. Die operative Marge soll 26,9 %, die Bruttomarge 56,1 % erreichen.

Segmente: Datacenter bleibt mit erwarteten 6,55 Mrd. $ der wichtigste Treiber. Hinzu kommen Client-PCs mit 3,01 Mrd. $, Embedded mit 960 Mio. $ und Gaming mit lediglich 790 Mio. $.

Wachstumstreiber: Besonders stark ist die Nachfrage nach EPYC-Serverprozessoren. AMD gewinnt damit Marktanteile in Rechenzentren, auch wenn das Unternehmen bei KI-Beschleunigern weiterhin deutlich hinter Nvidia liegt.

Risiken: Der PC-Markt leidet unter knappen und teuren Speicherchips. Entscheidend wird zudem, ob AMD bei der neuen Helios-KI-Plattform und den KI-Beschleunigern im zweiten Halbjahr schneller vorankommt.

Ausblick Q3-Erwartung: Umsatz 12,5 Mrd. $, Bruttomarge 56,2 %. Für das Gesamtjahr rechnet der Markt mit 49,78 Mrd. $ Umsatz und einer Bruttomarge von 55,9 %.

Stimmung: 55 Kaufempfehlungen, 12 Halten, keine Verkaufsempfehlung gem. Bloombrg-Konens. Das durchschnittliche Kursziel von 574,48 $ bietet rechnerisch noch rund 19,6 % Potenzial. Die Aktie ist allerdings bereits 180 % in zwölf Monaten gestiegen.

Ein KGV von rund 69 für 2026 und 37 für 2027 ist sportlich. AMD muss deshalb nicht nur die Erwartungen schlagen. Wichtiger ist ein überzeugender KI- und Datacenter-Ausblick. Im Gegensatz zu Palantir gestern hat die Aktie auch nur moderat korrigiert in den letzten Wochen. Einen Vorgriff wage ich heute nicht. 

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Europas KI-Autonomie braucht Kühlung und MUNTERS liefert sie bei angemessener Bewertung. Europa will seine Abhängigkeit von den USA und China bei Energie, Technologie und digitaler Infrastruktur verringern. Das ist politischer Konsens.  Bloomberg Intelligence schätzt den dafür notwendigen Investitionsbedarf bis 2035 auf rund 14 Bio. €. Allein bei der vorhandenen und im Bau befindlichen Rechenzentrumskapazität liegt Europa rund 41 Gigawatt hinter Nordamerika....

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Noyan Gökcen
Noyan Gökcen
Redakteur

Zum Auftakt der FMS 2026 in Santa Clara haben SK hynix und Sandisk gemeinsam die erste Spezifikation für eine neue Speichertechnologie namens High Bandwidth Flash (HBF) veröffentlicht. Das Format ist offen zugänglich, festgelegt über das Open Compute Project, ein Industriegremium für Rechenzentrumstechnik.

HBF soll eine Lücke schließen: Bisherige Hochleistungsspeicher sind entweder sehr schnell, aber teuer und begrenzt in der Kapazität, oder sie bieten viel Speicherplatz, sind dafür aber langsamer. HBF verbindet beides – hohe Geschwindigkeit und große Kapazität in einem Bauteil. Das wird wichtig, weil KI-Systeme zunehmend riesige Datenmengen in kurzer Zeit verarbeiten müssen.

An dem Projekt beteiligen sich neben SK hynix und Sandisk auch Google und der Chip-Entwickler Tenstorrent. Das Konsortium wurde erst im Februar gegründet; die jetzige Spezifikation ist der erste greifbare Meilenstein.

Auf der Messe zeigt SK hynix zudem einen neuen NAND-Chip der zehnten Generation, der deutlich weniger Strom verbraucht als sein Vorgänger – ein Vorteil für Rechenzentren, die rund um die Uhr laufen. Die Serienfertigung dazu passender Speicherlaufwerke soll Anfang 2027 starten.

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Noyan Gökcen
Noyan Gökcen
Redakteur
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AXT Inc. (NASDAQ: AXTI) hat am 30. Juli 2026 Zahlen für das zweite Quartal 2026 vorgelegt, die höher ausfallen als von Analysten erwartet. Der Gewinn je Aktie lag auf Non-GAAP-Basis bei 0,19 $, gegenüber einer Schätzung von 0,07 $ – ein Plus von rund 171 %. Im Vorjahresquartal stand noch ein Verlust von 0,15 $ je Aktie.

Der Umsatz stieg auf 47,6 Mio. $, mehr als in jedem Quartal zuvor, und lag damit 77 % über dem Vorquartal sowie 164 Prozent über dem Vorjahreswert. Haupttreiber war das Geschäft mit Indiumphosphid-Substraten (30,7 Mio. US-Dollar), die in optischen Transceivern für KI-Rechenzentren verbaut werden – deutlich mehr als im klassischen Galliumarsenid-Segment (6,6 Mio. $.

Die Non-GAAP-Bruttomarge kletterte von 29,9 Prozent im Vorquartal auf 45,0 Prozent, getragen von höheren Produktionsvolumen und einem margenstärkeren Produktmix. AXT kehrte damit in die Gewinnzone zurück: Das operative Non-GAAP-Ergebnis lag bei 11,2 Mio. $, nach einem Verlust im Vorquartal. Der Nettogewinn betrug 11,9 Mio. $.

Die Barmittel stiegen zum 30. Juni auf 749 Mio. $, vor allem durch eine Aktienplatzierung. Langfristige Lieferverträge mit Casella, Coherent und Lumentum brachten zusätzliche Vorauszahlungen ein; der Auftragsbestand liegt laut Unternehmensangaben über 100 Mio. $.

Für das dritte Quartal rechnet das Management mit rund 66 Mio. $ Umsatz und einem Non-GAAP-Gewinn je Aktie von 0,30 bis 0,32 $. Die Indiumphosphid-Kapazität soll bis Ende 2026 auf rund 60 Mio. $ pro Quartal wachsen, bis Ende 2027 auf etwa 130 Mio. $.

Als Risiko bleibt die Abhängigkeit von US-Exportgenehmigungen für China bestehen. Die nächste Quartalsmitteilung ist für den 29. Oktober 2026 angesetzt.

Vorbörslich gewinnt der Wert um ca. 14,5 % auf 79 $. Nach ca. 90 % Kursgewinn in 4 Handelstagen, ist eine leichte Korrektur an dieser Widerstandsmarke zu erwarten. Interessant nach einem Rücksetzer auf ca. 61,88 $ 

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Bernecker Team
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Der DAX hat ein neues Allzeithoch erreicht. Für viele Anleger stellt sich damit erneut die Frage, ob jetzt noch der richtige Zeitpunkt für Aktienkäufe ist oder ob nach der starken Rally zunächst eine größere Korrektur droht. Tatsächlich sprechen Rekordstände allein weder für noch gegen ein Investment. Entscheidend ist vielmehr, ob die zugrunde liegenden Unternehmen ihre Gewinne nachhaltig steigern können. Historisch wurden neue Höchststände an den Aktienmärkten häufig von weiteren Höchstständen abgelöst, vorausgesetzt, die Fundamentaldaten stimmten. Gleichzeitig zeigt die Vergangenheit aber auch: Mit jedem weiteren Kursanstieg werden Qualitätsunternehmen seltener und die Unterschiede zwischen gerechtfertigten und überzogenen Bewertungen größer. Statt dem Markt hinterherzulaufen oder auf eine vermeintlich perfekte Einstiegsgelegenheit zu warten, lohnt deshalb der Blick auf Unternehmen mit strukturellem Wachstum, hoher Wettbewerbsstärke und einem intakten Aufwärtstrend. Drei DAX-Werte stechen aus unserer Sicht derzeit besonders hervor, alle drei finden Sie in der Termin Börse daily. Begleiten Sie uns im Abo oder auch im Einzelabruf (KLICK HIER). 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Die globalen Aktienmärkte starten freundlich in den Tag, getragen von weiterhin sehr robusten Earnings. Der DAX macht die Pace und zeigt relative Stärke. Fünf Titel mit 41 % Indexgewichtung - u.a. Siemens und Allianz - sind die Zugpferde.

Der MSCI World liegt noch knapp unter seinem Rekordhoch, die Futures auf den S&P 500 steigen um 0,3 %, die Nasdaq-Futures um 0,6 % und der Euro Stoxx 50 wird 0,4 % höher erwartet. Asien liefert ein gemischtes, aber mehrheitlich freundliches Bild.

Palantir springt nachbörslich um rund 15 %. Der Konzern erhöht die Umsatzprognose auf bis zu 8,16 Mrd. Dollar, die US-Erlöse stiegen im zweiten Quartal um 115 %. Ich hatte gestern Nachmittag an dieser Stelle den KGV-Chart präsentiert und daraus eine potenzielle Erholung abgeleitet. Die Konsenstaxen beim Gewinn je Aktie müssen nun um rd. 13 bis 15 % erhöht werden. Trotz Kurssprung ändert sich das KGV also nicht.

Boeing wird der Comeback-Kandidat. Der Flugzeugbauer steigt nach einer Hochstufung durch BNP Paribas. Die anstehenden Zulassungen der 737 MAX 7, der MAX 10 und der 777X sollen ab 2027 die Auslieferungen, den Lagerabbau und den freien Cashflow deutlich beschleunigen. Das Ende des 5-jährigen Konsolidierungstrends naht. (s. Chart). Das wird ein Thema der kommenden Actien-Börse AB 32/26 am Donnerstag - erhältlich auch im Einzelabruf im Börsenkiosk.

Bayer übertrifft mit 10,87 Mrd. Euro Umsatz und 2,14 Mrd. Euro bereinigtem EBITDA den Konsens und bestätigt den Ausblick. Daraus resultieren freundliche Kurse in der Vorbörse. Bei Bayer bleiben wir an Bord. 

Continental steigert die bereinigte EBIT-Marge von 9,6 auf 12,9 %. Der Umsatzausblick für die Reifensparte für 2026 liegt leicht unter den Taxen. Aber auch hier bleibt die Story der Fokussierung nebst Bewertungsexpansion ggü. der Peergroup intakt.

Lufthansa senkt die Kapazitätsplanung und erwartet 2026 nur noch 1,7 bis 2,2 Mrd. Euro bereinigtes EBIT. Nach dem starken Laud seit Mai ist nun der Korrekturmodus angesagt.

Zalando steigert den Umsatz um 20,8 % und engt die EBIT-Prognose auf 680 bis 720 Mio. Euro ein. Das wird heute mit Abschlägen bestraft.

Nordex erhält drei US-Aufträge über zusammen mehr als 480 MW. Vermehrt gibt es Gerüchte aus dem angelsächsischen Raum, die einen Zusammenschluss mit Siemens Energy ins Spiel bringen.

HSBC übertrifft mit einem Vorsteuergewinn von 10,1 Mrd. Dollar den Konsens von 9,5 Mrd. Dollar und kündigt einen Aktienrückkauf über 1 Mrd. Dollar an. Das Kostensparziel steigt von 1,5 auf 2 Mrd. Dollar, zugleich wird die Prognose für den Zinsüberschuss im Bankgeschäft auf mindestens 46 Mrd. Dollar angehoben.

Heute Abend richten sich die Blicke insbesondere auf zwei Namen: SpaceX und AMD bringen ihre Zahlenwerke. 

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Ihr Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

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