Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Den Wert besprechen wir in der Ausgabe vom Dienstag. Besser als NVIDIA seit Beginn des KI-Hypes. Aber von der Spitze aus fast halbiert - schon eine neue Chance?

Helmut Gellermann

Börsianer lesen Bernecker daily.

 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Palantir steht vor den Zahlen zum zweiten Quartal unter erheblichem Erwartungsdruck, nach 40 % Minus vom November-Top. Der Konsens rechnet mit sehr starken Kennzahlen:

Der Umsatz soll um 80 %, der Nettogewinn um 143 % steigen und der freie Cashflow sich auf etwa 1 Mrd. $ verdoppeln. Für eine nachhaltige Kurserholung dürfte selbst ein klarer Beat allein kaum reichen, zusätzlich ist ein überzeugender Ausblick nötig.

Die Bewertung bleibt trotz des Rückgangs extrem hoch: Das erwartete KGV liegt bei rund 67, nach 247 Ende Oktober, und das Kurs-Umsatz-Verhältnis ist das höchste im S&P 500. Gleichwohl hat sich die Bewertung gemessen am 12-Monats-FWD-KGV deutlich reduziert (s. Grafik). Darin könnte ein kräftiger Erholungsansatz liegen, wenn Zahlen und Ausblick heute passen. 

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Als Wer ist der nächste? Die geplante Übernahme von INTEGER HOLDINGS durch KKR für bis zu 4,4 Mrd. $ zeigt den wachsenden Konsolidierungsdruck im Medizintechniksektor. Private Equity trifft auf gefallene Bewertungen, stabile Endmärkte und Geschäftsmodelle mit hohen regulatorischen Eintrittsbarrieren. Wer ist der nächste? Den Verkauf von Integer...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Größter Pharma-Deal aller Zeiten wirft Fragen auf. Die Aktionäre von ASTRAZENECA lehnen eine mögliche 400-Mrd.-$-Fusion mit...

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Jens Brahm
Jens Brahm
Redakteur
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Letzte Woche markierte in der laufenden Berichtssaison einen Wendepunkt. Lange genügte es, möglichst hohe KI-Investitionen anzukündigen. Heute fragt die Börse genauer nach: Was bringen diese Milliarden bereits ein?

Entscheidend sind nicht mehr die Höhe der CapEx Investitionen, sondern deren Rendite – gemessen an Wachstum, Margen und freiem Cashflow. Microsoft, Amazon, Alphabet, Apple und Meta liefern dafür vier sehr unterschiedliche Lehrstücke. Wir fassen die Erkenntnisse in den nächsten Zeilen kompakt zusammen.

Nicht die Milliarden zählen – sondern das, was sie erwirtschaften

Microsoft: Der Goldstandard
Microsoft hat den Markt regelrecht begeistert. Rund 41 Mrd. Dollar CapEx wirken zunächst gigantisch. Gleichzeitig erwirtschaftete der Konzern rund 20 Mrd. Dollar freien Cashflow. Azure wächst um mehr als 40 %, Copilot gewinnt Kunden und die Margen bleiben hoch.
Die Botschaft ist eindeutig: Microsoft investiert enorme Summen – und verdient bereits heute hervorragend daran. Genau dafür wurde die Aktie mit einem Kurssprung von fast 16 % belohnt. Das entspricht einem Zuwachs von 450 Mrd US-Dollar an einem Tag - etwa doppelt so viel wie der Wert von Siemens. In der kompletten Woche waren es sogar rund 20%. Die Verteilung von 2 Teilen CapEx und einem Teil freiem Cashflow ist damit der Goldstandard aus der letzten Woche.

Amazon: Der Wachstumsbeweis
Amazon erhielt ebenfalls viel Applaus – allerdings aus einem anderen Grund. Der freie Cashflow steht wegen der gewaltigen Investitionen unter Druck. Entscheidend war vielmehr, dass AWS wieder um 37 % wuchs – so stark wie seit vielen Jahren nicht mehr. Damit sehen Anleger erstmals den Beweis, dass die Milliarden für Rechenzentren tatsächlich zusätzliches Cloudwachstum erzeugen. Die kräftige Kursreaktion war deshalb vor allem ein Vertrauensvotum für die KI-Strategie. Auf Wochensicht konnte die Aktie rund 15 % zulegen. Sehr stark!

 
Alphabet und Meta: Der Renditenachweis fehlt noch
Operativ lief es bei beiden Unternehmen gut, trotzdem reagierte die Börse verhalten. Der Grund: enorme Investitionen treffen auf einen stark belasteten – bei Alphabet sogar negativen – freien Cashflow.
Die Botschaft des Marktes lautet damit: Gute Zahlen allein reichen nicht mehr. Wer heute Milliarden investiert, muss zeigen, dass daraus bereits höhere Umsätze, Margen und Cashflows entstehen. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass es Alphabet gelingen wird, diesen Nachweis zu erbringen. Bei Meta würde ich meine Hand dafür nicht ins Feuer legen.

Apple: Ausblick und Marge stören
Der Ausblick von Apple stellte für das Septemberquartal etwa 9 bis 11 % Umsatzwachstum in Aussicht. Der Markt hatte eher rund 12 % erwartet. Speicher- und Komponentenpreise steigen, die profitable Servicesparte enttäuschte leicht, weshalb die Margen sinken werden. Apple stellte für das nächste Quartal schon niedrigere Bruttomargen in Aussicht. Außerdem gabe es einmalige Zollrückerstattungen. Das ist nicht der Mix aus dem Anlegerträume gemacht sind. Die Aktie ist in diesem Jahr auch schon sehr gut gelaufen.

Die Spielregeln haben sich geändert. Noch vor einem Jahr zählte vor allem die Höhe der KI-Investitionen. Heute zählt deren Rendite. Microsoft ist der Goldstandard mit 2/1 (CapEx/FCF). Amazon zeigt, dass auch ein explosionsartiges Wachstum die Investitionen rechtfertigen kann. Alphabet und Meta müssen diesen Nachweis noch überzeugender liefern. Apple hat hervorragende Monate hinter sich, kann die aber mit dem vorsichtigen Ausblick nicht nach vorne tragen.

Wir sind zuversichtlich, dass Alphabet den Dreh schafft und zu den beiden Gewinnern der letzten Woche, wird aufschließen können. Wir bleiben deshalb bei Amazon und Alphabet investiert. Wer bei Alphabet noch nicht investiert ist oder aufstocken möchte, kann jetzt zugreifen

Das Fazit lesen Sie im Bernecker Börsenkompass

Volker Schulz
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Redaktionsleiter
Citi bleibt bei AMD und Texas Instruments auf „Buy“. Bei Analogchips setzt sich die...

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Volker Schulz
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Redaktionsleiter
Das Bundeskartellamt hat die geplante Übernahme der FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Unser Parkettgeflüster im Aktionärsbrief (hier gehts zum aktuellen Brief: https://www.bernecker.info/aktionaersbrief) mit einem Übernahmekanditaten im Payment-Sektor hat schon so manchen Volltreffer eingefahren. Nun geht unser Parkettgeflüster vom 06. Mai in AK 19/26 auf. Wir schrieben:

Wo schlägt PRYSMIAN demnächst zu? Nach der Milliardenakquisition von Encore Wire richten sich die Blicke am Markt auf die nächsten strategischen Schritte von Prysmian. 4 Mrd. € Akquisitionsbudget stehen zur Verfügung. Es geht darum, das Netzgeschäft in den USA weiter zu stärken. Damit gilt Atkore (ISIN: US0476491081; 76 $) mit KGV 14 per 2027 als wahrscheinlichstes Ziel....usw...

Prysmian bietet heute 95 $ je Aktie, was einem Aufschlag von 30 % entspricht. 

 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Dieser Wert bleibt ein Top-Investment. Wir hatten den Titel in AK 18/25 bei 41,80 € unter die...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die BBVA-Zahlen vom Donnerstag letzter Woche waren besser als erwartet, wobei der Gewinnbeat von rund 4 % vor allem aus dem starken Auslandsgeschäft und niedrigeren Risikovorsorgen stammt. Der Nettogewinn erreichte 3,06 Mrd. €...

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