Bernecker Newspilot

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Er sieht keine relevante Angebotsausweitung in den nächsten 8 Jahren. Die Kupferstory bleibt voll intakt!

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH https://www.bernecker.info/

Bernecker Team
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Nach dem Ausverkauf bei den deutschen Autowerten hatten wir gestern mit VOLKSWAGEN und BMW auf eine technische Gegenbewegung gesetzt. Heute vervollständigen wir zunächst unseren Auto-Trade.

Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine Renaissance der deutschen Autoindustrie. Die strukturellen Probleme bleiben: Zunehmender Wettbewerb durch chinesische Hersteller, hohe Kosten der Elektromobilität und deutlich niedrigere Margen.

Doch genau hier liegt der entscheidende Punkt: Die Erwartungen sind inzwischen extrem niedrig. An der Börse zählt schließlich weniger, ob Nachrichten gut oder schlecht sind - sondern ob sie besser oder schlechter ausfallen als erwartet.

Die Gewinnwarnung von VOLKSWAGEN hatte am Freitag die gesamte Branche mitgerissen. Obwohl sich der Gesamtmarkt am Montag stabilisierte, blieben die Autowerte auffällig zurückhaltend. Sollte es nun an neuen Hiobsbotschaften fehlen, könnte genau daraus weiteres Nachholpotenzial entstehen.

Klar ist aber: Das bleibt ein taktischer Rebound-Trade – keine Wette auf eine langfristige Trendwende.

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Der gestrige Kapitalmarkttag endete mit einem deutlichen Vertrauensverlust. NOVO will bis 2030 mehr als fünf neue Multiblockbuster auf den Markt bringen und strebt bis 2035 mehr als 150 Mrd. DKK...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Guten Morgen. Die Wall Street startete stark in die Woche. Der Nasdaq gewann 2,3 % und schloss auf Rekordhoch. Der wichtigste Makrotreiber war der Rückgang beim Öl: Brent fiel zeitweise unter 100 Dollar, eroberte die Marke aber heute Morgen wieder zurück (102,40 $ für Brent). Gleichzeitig sank die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe auf 4,96 %. Das nahm Druck von den Bewertungen im Technologiesektor.

Meta sprang 11,4 %, nachdem der neue KI-Agent Muse zur meistgeladenen kostenlosen App im US-App-Store aufstieg. Wir hatten Sie in der Bernecker-daily letze Woche Mittwoch auf den Ausbruch bei Meta vorbereitet mit konkreter Handlungsanweisung. Hier geht es zur neuen Bernecker-daily, die ab ca. 9.15 Uhr auch im Einzelabruf erhältlich ist: https://boersenkiosk.de/

AMD gewann knapp 10 % und überschritt erstmals 1 Bio. Dollar Börsenwert, Intel legte 12 % zu (s. Chart unten). Auch die Optik-Story bekam neuen Schub:

Marvell zeigte auf der ECOC erstmals 2-nm-Technologien für 400G-, 800G- und 1,6T-Verbindungen. Das ist relevant, da KI-Rechenzentren von 1,6T auf 3,2T und darüber hinaus wechseln. Qualcomm stieg zusätzlich gut 9 % nach einer gemeinsamen Optik-Demonstration mit Lumentum und Corning.

In Deutschland verbessert sich das Konjunkturbild. Die führenden Wirtschaftsinstitute sollen ihre Wachstumsprognose für 2026 von 0,6 auf 1,3 % anheben. Rückenwind kommt vor allem von Infrastruktur und Verteidigung.

Volkswagen verliert nach 15 Jahren seinen Platz im Euro Stoxx 50. BASF hat laut Dealreporter in diesem Jahr eine mögliche Transaktion mit Evonik geprüft.

Novo Nordisk will bis 2030 mehr als fünf neue Blockbuster auf den Markt bringen, die Aktie reagierte dennoch schwach.

Bei Gold bleibt China ein starker Treiber mit Rekordimporten im August und weiteren Käufen der Zentralbank. 

Der DAX wird heute Morgen unverändert um 25.575 Punkte erwartet.

Heute berichten unter anderem AutoZone und Thor Industries vor US-Börsenstart, KB Home folgt nachbörslich. TUI liefert ein Pre-Close Trading Update für das Geschäftsjahr 2026. Im Fokus stehen Sommerbuchungen, Preise, Auslastung und die Jahresprognose. Nach dem schwächeren dritten Quartal dürfte der Markt vor allem auf die Entwicklung im Bereich Markets und Airline achten.

Politisch rückt der Donnerstag näher: Donald Trump empfängt Xi Jinping am 24. September im Weißen Haus. Handel, KI und Seltene Erden stehen weit oben auf der Agenda. 

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Deutschlands politische Turbulenzen müssen den DAX nicht ausbremsen. Nach Einschätzung von Goldman-Sachs-Strategin Sharon Bell sind die meisten Indexkonzerne durch ihr weltweites Geschäft gegen heimische Risiken weitgehend abgeschirmt. Eine wichtige Stütze bleiben die staatlichen Verteidigungsausgaben. Zudem seien deutsche Aktien gegenüber US-Titeln vergleichsweise attraktiv bewertet. Skeptisch bleibt Bell bei Autobauern:

Chinas Konkurrenz setzt die Hersteller unter Druck, der Personalabbau in Deutschland und Europa ist schwierig. Volkswagens jüngste Gewinnwarnung zeigt die Belastungen. Allerdings macht die Autobranche laut Bell nur rund 1 % des europäischen Börsenwerts aus. Der Technologiesektor wiegt etwa drei- bis viermal so schwer.

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Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

Volker Schulz
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Redaktionsleiter
AMS OSRAM erschließt sich eine neue KI-Option – Ergenis gestern: + 18 %. Auf der ECOC 2026 in Málaga zeigt AMS eine steckerbasierte Multicore-Faserlösung für sehr dichte optische Verbindungen. UBS wertet vor allem den...

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Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Der Staatsfonds von Katar, die Qatar Investment Authority, erwägt eine Partnerschaft mit der US-Großbank, wie Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet. Die geplante Partnerschaft hat ein Volumen von über 20 Mrd. $ und soll sich über öffentliche und private Märkte in Aktien und Krediten erstrecken. Eine ähnliche Kooperation hatte die Qatar Investment Authority bereits Anfang 2026 mit Goldman Sachs (GS) vereinbart. Sie umfasst ein Mandat über 15 Mrd. $ sowie eine Initiative für private Märkte über 5 Mrd. $, die auf mittelständische Unternehmen in den USA ausgerichtet ist.

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Und zwar in das Übernahmeangebot durch Sazerac aus den USA. Gerade wurde eine Zusammenschlussvereinbarung unterzeichnet. Sazerac will ein öffentliches Übernahmeangebot von 5,55 Euro je Aktie für alle Aktien der BERENTZEN-Gruppe abgeben. Das Angebot unterliegt einer Mindestannahmeschwelle von 50 % plus eine Aktie. Die Transaktion wird voraussichtlich im vierten Quartal diesen Jahres abgeschlossen. BERENTZEN sprach sich für das Angebot aus. Schließlich entspricht der angebotene Preis einem Niveau, das seit mehr als zwei Jahren nicht mehr erreicht wurde und liegt um 68 % über dem Durchschnittskurs der vergangenen drei Monate. BERENTZEN soll vom Zusammenschluss und den Sazerac-Marken, die künftig ebenfalls vom deutschen Team produziert und vertrieben werden sollen, profitieren. Das kommt genau richtig - zuletzt hatte man nämlich mit einer schwachen Nachfrage zu kämpfen: Im ersten Halbjahr wurden die Jahresziele nach unten geschraubt. Der Halbjahresumsatz schrumpfte um gut 11 % auf 71 Mio. Euro, der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern sackte um mehr als 80 % auf nur noch rund 600.000 Euro ab. Die Aktie dankt es mit einem Plus von knapp 20 %.

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Walter Tissen
Walter Tissen
Redakteur
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Werbung - Börsentag Zürich - die Messe für Börsenfans. Hier haben Sie wieder mal die Möglichkeit, sich rund um Kapitalmarkt und Börse zu informieren - beispielsweise auch mit einem Vortrag von Hans A. Bernecker. Thema: "Was bedeutet Rechtsruck an der Börse?". Wann und wo?

Samstag, 26. September 2026, im Kongresshaus Zürich

Für Ihr kostenfreies Ticket können Sie sich direkt beim Veranstalter registrieren:
https://www.boersentag.ch/

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Wall Street beendete den großen Verfall am Freitag erstaunlich ruhig. Der S&P 500 gewann 0,17 %, der Nasdaq 0,39 %, der Dow verlor 0,18 %. Rund 7 Bio. Dollar an US-Optionen liefen aus, der zweitgrößte Verfall dieser Art. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries hielt sich nahe der Marke von 5 %.

In Asien sorgt das Wochenende für Rückenwind. US-Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die Gespräche mit Chinas Vizepremier He Lifeng vor dem Trump-Xi-Treffen als sehr erfolgreich. Der KOSPI steigt aktuell 1,8 %. Auch Hongkong und Shanghai liegen im Plus. Japan bleibt bis einschließlich Mittwoch feiertagsbedingt geschlossen.

Entlastung kommt vom Öl. Brent fällt am Morgen wieder in Richtung 102 Dollar je Barrel. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus nimmt zu, zusätzlich soll Saudi-Arabiens beschädigte East-West-Pipeline in den kommenden Tagen teilweise wieder anlaufen. Die US-Futures tendieren leicht höher.

Das Wahldesaster in Berlin (SED-Nachfolger mit Enteignungsphantasien und Liebesbekundungen stärkste Partei) und in Mecklenburg-Vorpommern (CDU nicht mehr im Landtag vertreten) ist die Quittung eines überheblichen und unglücklich agierenden Kanzlers. 

Die Immobilienwerte mit Berlin-Exposure wie Vonovia oder Dt. Wohnen bleiben somit im Sinkflug, auch wenn Enteignungen völlig realitätsfremd sind und Berlin sich das niemals wird leisten können. 

Für Deutschland bleibt auch das Trauerspiel rund um Volkswagen im Fokus. Heute erfolgt der Rauswurf aus dem EuroStoxx 50. Am Freitag hatte VW die operative Marge für 2026 auf maximal 1 % gesenkt. Zuvor waren 4 bis 5,5 % angepeilt worden. Rund 10 Mrd. Euro Sonderbelastungen drücken auf das Ergebnis. Wie wir das frisch einschätzen, erklären wir heute in der Bernecker-daily.

Hier geht es zur Daily: https://www.bernecker.info/bernecker-daily

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

 

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