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Volker Schulz
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Redaktionsleiter
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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
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Der US-Krankenversicherer bietet vor allem staatlich finanzierte Medicare-Advantage-Tarife für ältere Menschen sowie Gesundheitsdienstleistungen an. Vergangene Woche meldete Humana einen überraschenden Qualitätssprung: Für 2027 befinden sich 95 % seiner Medicare-Advantage-Versicherten in Tarifen mit mindestens vier Sternen (zuvor nur 20 %). Diese Einstufung ist entscheidend für staatliche Bonuszahlungen, die ab 2028 deutlich steigen sollen. Bereits in Q2 stieg der Umsatz um 26 %, der bereinigte Gewinn je Aktie um 21 % auf 7,61 $. Das 2027er-KGV ist mit rund 27 ambitioniert. Für 2028 sinkt es aber auf rund 16, sofern die erwartete Gewinnerholung eintritt. Der Qualitätssprung verbessert die langfristigen Margenperspektiven erheblich. Die Erholung der Profitabilität erhält damit ein solides Fundament. 

Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 42.

Schlaglichter dieser Ausgabe:

    Marktbreite macht Hoffnung

    META PLATFORMS mit neuer Fantasie?

    SPACEX schockt mit Einstieg in Mobilfunkmarkt

    Vor kräftiger Trendwende? - Türkische Banken unter der Lupe

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Volker Schulz
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Bernecker Team
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Politische Hängepartie. Börse zwischen Hoffen und Sorge. Wohin steuert Deutschland – und was bedeutet das für das Depot?

Webinar mit Hans A. Bernecker:
„Was wird aus Deutschland – Rechts wie Links?“
Perspektiven für Gesellschaft, Wirtschaft und Börse

Nutzen Sie weit mehr als sechs Jahrzehnte Börsenerfahrung für Ihre eigene Meinungsbildung und für den größeren Überblick. Bringen Sie auch Ihre eigenen Fragen im Rahmen der Fragerunde ein (keine Anlageberatung). Das erwartet Sie:

• Online-Veranstaltung mit einer Länge von ca. 90 Minuten (inklusive kurzer Pause)
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Auch wenn Sie am Veranstaltungstermin verhindert sind, können Sie die Inhalte über die Aufzeichnung nutzen.
Donnerstag, 22. Oktober 2026, um 18 Uhr

Terminsache: Noch bis zum 18. Oktober 2026 gilt der Frühbucherpreis. Das heißt: 99 € Frühbucherpreis statt anschließend 129 € – jeweils inklusive MwSt.

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Werbung in eigener Sache. Journalistische Einordnung; keine individuelle Anlageberatung.

Volker Schulz
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Redaktionsleiter
Der französische Anlagenbauer hat seit Beginn des Nahostkonflikts mehr als 20 % an Börsenwert verloren. Die Probleme an der Straße von Hormus verzögern Großprojekte und...

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
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Die Aktie des Windparkentwicklers bricht heute zeitweise um rund 17 % ein. Auslöser ist eine massive Senkung der Ergebnisprognose für 2026. Das erwartete EBITDA wurde von 90 bis 120 auf 60 bis 75 Mio. € reduziert. Beim normalisierten EBITDA sinkt die Zielspanne sogar von 110 bis 140 auf 65 bis 80 Mio. €. Hintergrund sind verzögerte Projektverkäufe und Genehmigungsverfahren. Zudem behält PNE einige ursprünglich zum Verkauf vorgesehene Windparks im Eigenbestand. Die verschobenen Projekte sollen 2027 realisiert werden.

Operativ sieht die Entwicklung deutlich besser aus. Im laufenden Jahr wurden bereits elf Projekte mit insgesamt 361 MW verkauft. Die Entwicklungspipeline umfasste Ende Juni 21,7 GW. Im ersten Halbjahr stieg das normalisierte EBITDA von 4,7 auf 27,4 Mio. €.

Dennoch ist der Kursrutsch grundsätzlich gerechtfertigt. Die kräftige Prognosesenkung beschädigt das Vertrauen in die Planbarkeit der Ergebnisse. Mit einem geschätzten KGV von rund 19 für 2027 ist die Aktie trotz des Einbruchs noch kein echtes Schnäppchen. Grundlage diesr Bewertung ist der bisherige FactSet-Gewinnkonsens, der die jüngste Entwicklung noch nicht berücksichtigt. Hinzu kommt die hohe Verschuldung.

Fazit: Die umfangreiche Projektpipeline spricht mittelfristig für Erholungspotenzial. Kurzfristig überwiegen jedoch die Risiken. Erst wenn PNE die verschobenen Projekte tatsächlich erfolgreich verkauft, dürfte das Vertrauen zurückkehren. Bis dahin ist mit einer anhaltend hohen Schwankungsanfälligkeit zu rechnen.

Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion

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Oliver Kantimm
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Redakteur
Laut einer gestern veröffentlichten SEC-Mitteilung zahlt der Quantencomputerspezialist 1,15 Mrd. $ in Aktien und...

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
Canaccord Genuity hat gestern das Kursziel von 15 auf 17 AUD...

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Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Sebastian Gundel, der Chef der deutschen Baumarktkette OBI, steigt zum 1. Februar 2027 als neuer CEO bei der britischen Baumarktkette Kingfisher ein. Gundel ersetzt damit Thierry Garnier, der auf den Chefsessel der niederländischen Supermarktkette Ahold wechselt. Erst im September hatte Kingfisher die Gewinnprognose angehoben und erwartet nun für das bis Ende Januar 2027 laufende Geschäftsjahr einen bereinigten Vorsteuergewinn von 595 bis 635 Mio. GBP (zuvor 565 bis 625 Mio. GBP). Bei der Kingfisher-Aktie hat sich seit Mitte Juli eine volatile Aufwärtsbewegung etabliert, die für einen Einstieg aber nicht ausreicht. Dividendenjäger könnte aber die aktuelle Dividendenrendite von 3,9 % reizen.

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Bernecker Team
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Wir bauen heute unsere Positionen im Big-Pharma-Sektor strategisch wieder aus. Nach den ersten spektakulären Hype-Zyklen rund um Chatbots, Cloud-Infrastruktur und Halbleiter vollzieht sich die ökonomisch nachhaltigste Revolution von Künstlicher Intelligenz derzeit abseits des Scheinwerferlichts: In den Forschungslaboren der globalen Pharmaindustrie. 

Über Jahrzehnte unterlag die Arzneimittelentwicklung einem ernüchternden ökonomischen Trend: Die Forschungs- und Entwicklungskosten pro neuem Medikament verdoppelten sich inflationsbereinigt kontinuierlich, während Entwicklungszeiten von zehn bis fünfzehn Jahren und Ausfallquoten von über 90 Prozent in den klinischen Phasen die Margen der Konzerne belasteten. Der flächendeckende Einsatz von KI bricht diese Entwicklung nun auf und die Zeitspanne bis zur Findung tragfähiger Wirkstoffkandidaten verkürzt sich von vier bis fünf Jahren auf 12 bis 18 Monate.

Die entscheidenden Gewinner dieses Paradigmenwechsels sind jedoch noch nicht die unrentablen Biotech-Start-ups. Sondern jene kapitalstarken Pharma-Schwergewichte („Big Pharma“), die über gigantische Mengen proprietärer klinischer Daten verfügen und diese mit eigenen Algorithmen sowie globalen Spitzenallianzen verknüpfen. Wir stellen drei börsennotierte Konzerne vor, die bei dieser Entwicklung an vorderster Front stehen: Weiterlesen...

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