Bernecker Newspilot
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Bernecker Team
Im ersten Halbjahr konnte DOCMORRIS von starken Zuwächsen bei rezeptpflichtigen Medikamenten und dem Geschäft mit digitalen Dienstleistungen profitieren und so auch weniger Verlust machen. Daher hob man nun die Prognose an: Das Unternehmen will seinen Außenumsatz in Lokalwährungen in diesem Jahr um 9 bis 13 % im Vergleich zum Vorjahr steigern. Zuvor war noch ein Plus im mittleren einstelligen Bereich bis hin zu einem niedrigen Zehnprozentwert angepeilt worden. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll bei minus 10 bis minus 17,5 Mio. Schweizer Franken herauskommen - hier hatte man vorher noch bis zu 25 Mio. Schweizer Franken Verlust befürchtet. Weiterhin will der Konzern in der zweiten Jahreshälfte operativ die Gewinnschwelle erreichen. Diesem Ziel ist man im ersten Halbjahr nun etwas näher gekommen...
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
SK hynix hat soeben ein Aktienrückkaufprogramm über 40 Bio. Won beschlossen. Auf Basis des Schlusskurses vom 18. August entspricht das rund 24,07 Mio. Aktien bzw. 3,3 % aller ausstehenden Aktien. Der Rückkauf beginnt am 20. August und soll innerhalb von rund drei Monaten abgeschlossen werden. Anschließend werden sämtliche erworbenen Aktien eingezogen.
Für den Zeitraum 2025 bis 2027 sollen künftig mehr als 50 % des kumulierten Free Cashflows an die Aktionäre zurückfließen. Bislang lag die Vorgabe bei bis zu 50 %. Neben weiteren Rückkäufen kommen feste und zusätzliche Sonderdividenden infrage.
Volker Schulz
Redaktionleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/
Bernecker Team
Nach unserem europäischen Screening wechseln wir heute über den Atlantik und wenden exakt dieselben Kriterien auf die größten US-Blue Chips an: deutlicher Abstand zum Analystenkursziel, operative Bestätigung durch die jüngsten Quartalszahlen und ein konkreter Katalysator, der die Bewertungslücke schließen kann.
Das Ergebnis fällt überraschend konzentriert aus. Nach der kräftigen US-Rally sind viele Qualitätsaktien inzwischen schlicht zu teuer oder das Analystenpotenzial ist bereits weitgehend ausgeschöpft.
Wenn Sie Börsentäglich neue Empfehlungen und ähnliche Screenings haben wollen, dann schauen Sie bei der Termin-Börse daily vorbei, das geht auch im Einzelabruf (KLICK HIER).
Helmut Gellermann
Redakteur
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die Märkte stehen klar unter Druck. Halbleiter und andere Technologieaktien füheren die Verliererlisten an. Software bietet noch relative Stärke. Die Begründung lieferten wir schon gestern mit stark gestiegen Zinsen mit entsprechendem Chart am langen Ende. Zusätzlicher Druck kommt vom Ölmarkt. Brent stieg den vierten Tag in Folge und notierte oberhalb von 91,60 Dollar je Barrel. Unternehmenszahlen als positiven Trigger gibt es erst wieder ab der zweiten Oktoberhälfte.
Halbleiter geraten weltweit unter die Räder
Der globale Abverkauf bei Chipaktien hat sich in Asien deutlich verschärft. In Südkorea verloren Samsung Electronics und SK Hynix jeweils mehr als 7 %. Zuvor war der Philadelphia Semiconductor Index in den USA um 5 % eingebrochen, der stärkste Tagesverlust seit Ende Juli. Der Bloomberg beziehungsweise MSCI Sektorindex für asiatische Halbleiter verlor rund 3,5 %. Wichtig für den Sektor ist nun: Die Korrekturtiefs vom 30. Juli müssen halten (s. Chart unten). Operativ / fundamental hat sich nichts geändert. Es geht um Ängste - denn:
Stark steigende Zinsen verteuern die Capex-Orgien im KI-Sektor. Mindestens sieben Unternehmen verzichteten deshalb darauf, geplante Anleiheemissionen an den Markt zu bringen. Das muss beobachtet werden. Die reale Refinanzierung von Unternehmen wird somit schwieriger und teurer. Das alles trifft auf die jüngste Bank of America-Umfrage mit Tiefwerten in der Cashquote (die wir für unsere Abonnenten im Bernecker Newspilot auseinanderpflücken). Hier gehts zum Newspilot: https://www.bernecker.info/news/list/alle
Und dennoch:
Bank of America hält die aktuelle Bewertung von Nvidia für deutlich zu niedrig. Analyst Vivek Arya kommt in einer Sum-of-the-Parts-Betrachtung des freien Cashflows auf einen rechnerischen Abschlag von 34 bis 50 %, selbst wenn Finanzierungsrisiken berücksichtigt werden. BofA bestätigt Buy mit einem Kursziel von 350 Dollar. Beim Bloomberg-Schlusskurs von 219 Dollar entspricht das einem Potenzial von knapp 60 %.
Die Größenordnung der Verpflichtungen, die Nvidia inzwischen im KI-Ökosystem eingegangen ist werden zugleich quantifiziert. BofA schätzt sie auf rund 300 Mrd. Dollar. Davon entfallen etwa 70 Mrd. Dollar auf Beteiligungen und 230 Mrd. Dollar auf Restwertgarantien oder andere Absicherungszusagen. Zu den jüngeren Engagements gehören Beteiligungen an SpaceX und Intel sowie die Zusage, bis zu 105 Mrd. Dollar für einen Rechenzentrumskomplex in Ohio bereitzustellen, der von OpenAI gemietet werden soll.
BofA sieht darin eine Absicherung der gesamten KI-Wertschöpfungskette. Nächste Woche kommen die Nvidia-Zahlen!
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe
Georg Sures
Redakteur
Jefferies hat das Kursziel für DHL Group von 52 auf 59 € angehoben. Die Einstufung wurde allerdings auf "Hold" belassen. In einer am Montag veröffentlichten Branchenstudie sehen die Analysten von Jeffereis beim DHL-Konkurrenten DSV nach dessen Quartalszahlen die größten Chancen. Auf den weiteren Plätzen folgen Kuehne + Nagel und DHL. Dem Dax-Konzern attestierte Jefferies ebenso wie den mit "Buy" bewerteten Konkurrenten ein überraschend dauerhaftes Wachstum und begründete die Anlageempfehlung mit der Bewertung der Aktie.
Catharina Nitsch
Redakteurin
Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen stieg von 26,3 Punkten im Juli auf plus 34,2 Zähler. Gerechnet worden war im Vorfeld mit einem leichteren Anstieg auf rund 30 Punkte. Der Index zur Beurteilung der Konjunkturlage erhöhte sich von minus 77,6 Punkten im Vormonat auf minus 61,1 Punkte. Auch hier hatten Ökonomen nur einen leichteren Anstieg auf minus 69,6 Punkte prognostiziert. Anleger blicken also wieder etwas optimistischer auf Deutschland.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Viking Global meldet SpaceX erstmals mit 1,20 Mio. Aktien im Wert von 205,0 Mio. Dollar. Das entspricht rund 0,58 % des gemeldeten 13F-Portfolios von 35,08 Mrd. Dollar. Im Q1-Filing war SpaceX noch nicht enthalten. Damit kommt ein weiterer prominenter Fonds als neuer SpaceX-Investor hinzu.
Parallel hat Viking Amazon massiv aufgestockt: von 1,20 Mio. auf 3,70 Mio. Aktien, ein Plus von 209,6 %. Bei Carvana stieg die Stückzahl von 2,78 Mio. auf 12,32 Mio. Aktien, also um 343,2 %. Meta wurde um rund 76 % erhöht.
Auf der Verkaufsseite ist die Bewegung ebenfalls auffällig. Tesla wurde um 78,0 % auf 547.816 Aktien reduziert. Apple mit zuvor 3,59 Mio. Aktien und Alphabet mit 2,40 Mio. Aktien verschwanden vollständig aus dem neuen 13F. Auch die im Q1 noch gemeldete CoreWeave-Position von 1,40 Mio. Aktien ist im Q2 nicht mehr enthalten.
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Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe


