Bernecker Newspilot

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Bernecker Team
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Die Stimmung an der Börse ist aktuell hervorragend, fast schon gefährlich gut. Nach der beeindruckenden Rally der letzten Wochen, angeführt von den Tech-Giganten im Nasdaq 100, mehren sich die Anzeichen für eine gesunde Verschnaufpause. Wir sichern aus diesem Grund schon unsere Gewinne bei den Tech-Werten ab und sichern Liquidität für eine neue Offensive. Daneben gab es heute eine Empfehlung aus dem deutschen Raum: Der deutsche Solarmarkt zeigt im ersten Quartal 2026 ein zweigeteiltes Bild. Während der Zubau neuer Fotovoltaik-Anlagen zwischenzeitlich etwas holprig verläuft, erleben wir bei den Batteriespeichern eine regelrechte Explosion. Wobei vor allem auch das intelligente Management der Energie im Vordergrund steht. In diesem Bereich ist unsere Empfehlung angesiedelt. Wenn Sie unseren Trades und unserer Gewinnsicherungsstrategie folgen wollen, könnnen Sie das ganz einfach über diesen Link

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
SK hynix markiert mit einem Plus von 11 % ein neues Allzeithoch. Der Kurssprung resultiert aus der massiven Ausweitung langfristiger Lieferverträge mit führenden US-Technologiekonzernen. Apples langfristige Kaufverpflichtungen über...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Die Märkte ingnorieren die Lage am Golf angetrieben vom Tech-Sektor. Die asiatischen Aktienmärkte setzen ihren Höhenflug fort und steuern auf neue Allzeithochs zu. Getragen wird die positive Stimmung primär von der anhaltenden Dynamik im Bereich KI nebst starken Quartalszahlen der Techs. 

Der MSCI Asia Index legte heute Morgen um rd. 2 % zu. Besonders hervorzuheben sind die Kursgewinne bei Halbleiterwerten: TSMC kletterte um 6,6 %, während SK Hynix zeitweise um 11 % nach oben katapultiert wurde. 

Nach neuen Höchstständen an der Wall Street am Freitag tendieren die Futures für den S&P 500 und den Nasdaq 100 am Montagmorgen weiter im Plus. Rund 81 % der S&P 500-Unternehmen konnten die Erwartungen für das erste Quartal bisher übertreffen.

Donald Trump bezeichnete die Gespräche mit Teheran mal wieder als „sehr positiv“. Ein Vorschlag Irans sieht ein Ende des Konflikts innerhalb von 30 Tagen vor, knüpft dies jedoch an Bedingungen wie den Abzug von US-Truppen und die Aufhebung von Sanktionen. Es wird also geredet. Die Waffen schweigen. 20 % der Öl- und Gasversorgung bleiben jedoch abgeschnitten was den Ölpreis um 112 $ hält.

Bitcoin setzt seine Stärke und knackte wieder die marke von 80.000 $.

Für Schlagzeilen sorgt der Plan von GameStop, den deutlich größeren E-Commerce-Konzern eBay für rund 56 Mrd. $ in bar und Aktien zu übernehmen. GameStop hat demnach eine Kredit-Zusage über etwa 20 Mrd. $, die restliche Finanzierung ist allerdings noch offen, und von Ebay gibt es bislang keinen Kommentar.

Thyssenkrupp: Die Gespräche mit Jindal Steel über einen Einstieg bei der Stahltochter wurden vorerst pausiert. Die geplante Transaktion rund um TK Elevator bedeutet aber für Thyssenkrupp einen nachträglichen Geldsegen, der weiteres Potenzial eröffnet.

 

Hans A. Bernecker
Hans A. Bernecker
Redakteur

Wie viel Risiko steckt noch im Ölpreis?

Der Ölpreis ist ein politischer Preis. Die politischen Entscheidungen im Nahen Osten, auch im Zusammenhang mit der langsamen Auflösung der OPEC, führt in den kommenden Wochen zu stark schwankenden Preisen. Es geht nicht um die Förderung von Öl, sondern um die Einschätzungen der Spekulationen, was aus dieser Konstellation langfristig wird. In einer solchen Lage gilt nur eines: Abwarten!

Droht eine neue Inflationswelle?

Die gegenwärtigen Inflationsziele sind höchst spekulativ und beruhen vor allem auf kurzfristigen Einflüssen, die im Moment täglich aus verschiedenen Branchen herumgereicht werden. Keine Zahl ist richtig. Mindestens zwei bis drei Monate sind nötig, um eine zuverlässige Einordnung zu geben. Nur im Allgemeinen gilt: Die jüngsten Ereignisse der Politik verändern die Ziele der Inflation um etwa ½ Prozentpunkt in Richtung Jahresende. Das ist ärgerlich, aber nicht entscheidend für die Beurteilung der Konjunktur insgesamt. 

Mag7: Wer hatte die besten Zahlen?

Der KI-Rausch des letzten Jahres wird zurzeit mit den laufenden Quartalszahlen angepasst oder revidiert. Die Gewinnstärke der 7 Großen ist bestätigt, aber die Dynamik der Entwicklung der Erträge lässt nach. Damit sind die eingepreisten Ziele nicht gedeckt. Die bisherigen Korrekturen im großen Schnitt um rd. 25 % dürften ausreichen, Gleichgewichtspreise zu schätzen. Das wäre ein Level von 22 bis 25 für das KGV. Die Spitzenwerte des vergangenen Jahres lagen deutlich über 30. Damit ist der Wertverlust der 7 Großen ausreichend berücksichtigt. Der aktuelle Wert erreicht zurzeit etwa 34 % der Kapitalisierung des ganzen S&P 500. Es lohnt sich nicht, auf einzelne Ergebnisse einzugehen. Siehe auch weitere US-Werte in der aktuellen Actien-Börse

Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur

Unsere erneute Kaufempfehlung für Caterpillar am Donnerstag in der Actien-Börse trotz der bevorstehenden Q1-Daten kam goldrichtig. Caterpillar hat im Auftaktquartal 2026 ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Industriekonzern übertraf im ersten Quartal die Erwartungen deutlich: Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag rund 18 % über Konsens, getragen von einer starken Nachfrage im Segment Construction Industries sowie geringeren als befürchteten Zollbelastungen. Der Umsatz legte um 22 % zu und wurde vor allem durch robuste Entwicklungen in den Bereichen Bau und Power & Energy gestützt, während Resource Industries temporär durch Auslieferungsverschiebungen belastet blieb.

Besonders hervorzuheben ist der Auftragseingang: Mit einem Rekordauftragsbestand von rund 63 Mrd. US-Dollar (+79 % gegenüber Vorjahr) erhöht das Management den Ausblick für 2026 und stellt nun ein Wachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich in Aussicht. Damit untermauert Caterpillar die hohe Visibilität für die kommenden Quartale – ein entscheidender Treiber für die Investment-Story.

Strategisch richtet der Konzern den Blick weiter nach vorn und hebt das Umsatzziel bis 2030 auf ein jährliches Wachstum von 6–9 % an. Haupttreiber ist der massive Ausbau der Kapazitäten im Bereich Energieerzeugung, insbesondere bei großen Gasmotoren („large recip“), deren Kapazität sich gegenüber 2024 etwa verdreifachen soll (siehe dazu auch AB 18/2026). Allein dadurch werden zusätzliche 15 GW an Leistungskapazität adressiert. Vor dem Hintergrund eines sich anbahnenden Zyklus in der Gasverdichtung sowie einer perspektivisch anziehenden Nachfrage aus dem Bergbau erscheint dieser Ausblick weiterhin eher konservativ.

Auf der Margenseite überraschte Caterpillar ebenfalls positiv: Die operative Marge lag im ersten Quartal bei 18,0 % und damit über den Erwartungen, obwohl Zölle weiterhin deutlich belasteten. Für das Gesamtjahr rechnet das Management – inklusive erwarteter Zollkosten von 2,2 bis 2,4 Mrd. US-Dollar – mit Margen am unteren Ende der Zielspanne. Ohne diese Belastungen wäre jedoch ein Niveau im oberen Bereich erreichbar, wobei Entlastungseffekte insbesondere im zweiten Halbjahr greifen dürften.

Trotz der starken Kursentwicklung die Bewertung ausbaufähig angesichts strukturell bedingter Wachstumschancen, gepaart mit einem rekordhohen Auftragsbestand, konservativer Langfristplanung und zyklischem Rückenwind.

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Hohe Erwartungen blieben unerfüllt! Deshalb wurde der disruptive Discountbroker am Dienstag nach dem Q1-Termin mit zeitweise – 14 % abgestraft. Der wesentliche Auslöser waren Rückgänge der Krypto-Erlöse (minus 47% auf 134 Mio. $) und des -Tradingvolumens (- 48 %).

Das Gewinnwachstum sank auf 3 % (relativ zum Vorjahreszeitraum). Die Gewinnsumme 346 Mio. $ ist aber auch mit den 605 Mio. $ vom Q4 2025 zu vergleichen.

Die Umsatzsumme betrug 1,06 Mrd. $. Dies entsprach + 15 % (zum Vorjahr), aber es galt auch minus 17 % (zum Vorquartal).  

ROBINHOOD MARKETS, am 18. April 13 geworden, ist inzwischen kaum noch ungestüm. ++ Mehr als 3,5 Mio. Kunden sind eine stabile Umsatzbasis, vor allem sobald die Kryptos wieder anziehen. ++ Im Aktienrückkaufstopf liegen 1,5 Mrd. $. ++ Institutionelle hatten im Quartal massiv in „HOOD“ investiert und sind weiterhin „drin“.

Außerdem hat jetzt ARK Invest (Cathie Wood) weitere 39 Mio. $ auf die Aktie von ROBINHOOD „gesetzt“. In Summe 275 Mio. $.

Die Volatilität bleibt: Seit dem IPO vom 29. Juli 2021 (Emissionspreis 38 $) hatte sich die Aktie bald gefünftelt und dann (von 7,20 $) um den Faktor 21 vervielfacht. Von Oktober bis Ende März folgte die Mehr-als-Halbierung. Die Story lädt dazu ein, sich mit einer kleinen Position vorsichtig an der Spekulation zu beteiligen.

Helmut Gellermann

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Der Call sorgt für etwas Entspannung. Der Kurs erholt sich deutlich.  Das wohl stärkste Signal bleibt der Auftragseingang von über 6 Mrd. € allein im ersten Quartal. Zum Vergleich: Das ist mehr, als das Unternehmen im...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Engie zeigt sich zum heutigen Ex-Dividende-Tag in einer bemerkenswert starken Verfassung. Trotz des rechnerischen Abschlags von 1,35 € notiert die Aktie im Handelsverlauf lediglich mit rund 70...

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Bernecker Team
Bernecker Team

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Die Termin-Börse ist genau das richtige für Mutige, die nur einmal in der Woche handeln wollen, sich aber Chancen nicht entgehen lassen möchten. Regelmäßig am Freitag heiße Hebel-Spekulationen aus der Bernecker Redaktion.

Die globale Bankenlandschaft startet 2026 aus einer robusten, aber nicht risikolosen Position. Vor allem europäische und global diversifizierte Banken sind für die meisten Anleger interessant. In der Termin-Börse haben wir für Sie diese Woche drei Kandidaten herausgestellt, die wir für besonders aussichtsreich halten.

Neben den global-diversifizierten Banken haben wir diese Woche auch einige Unternehmen aus China im Schlepptau. Das Land zeigt Resilienz in stürmischen Zeiten: die jüngsten Wirtschaftsdaten für das erste Quartal 2026 liefern starke Argumente für ein Comeback. Wer hier profitieren möchte findet drei Positionen in unserer dieswöchigen Ausgabe der Temin-Börse.

Der letzte Sektor, aus dem wir diese Woche Empfehlungen für Sie haben ist der europäische Chemiesektor. Nach einer zweijährigen Durststrecke steht jetzt ein Turnaround vor der Tür, wir haben zwei Unternehmen, die wir für besonders wahrscheinliche Kandidaten für eine Trendwende halten. 

Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht auch ohne Abo, ganz einfach im Einzelabruf. Probieren Sie es gerne aus. Sie benötigen für solche Orders die Termingeschäftsfähigkeit bei Ihrem Broker. 

Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Die geplante Transaktion rund um TK Elevator ist für THYSSENKRUPP ein weiterer strategischer Meilenstein. Auf Basis der vorliegenden Eckdaten ergibt sich für TK Elevator ein...

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