Bernecker Newspilot
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Oliver Kantimm
Redakteur
Für 2026 erwartet der Schmierstoffhersteller nun rund 500 Mio. € EBIT statt bislang 460 bis 480 Mio. €. Gegenüber 2025 bedeutet das 15 % Wachstum. Besonders stark war Q3: Der Umsatz stieg um 25 % auf 1,12 Mrd. €, das EBIT um 27 % auf 149 Mio. € und lag damit 28 % über dem Konsens. Die EBIT-Marge verbesserte sich nach neun Monaten von 12,1 auf 13,1 %. Belastend wirken im Schlussquartal vorgezogene Bestellungen aus dem zweiten Quartal und weiter bestehende Margenrisiken. Die Aktie reagierte auf die Prognoseanhebung nur mit hauchdünnem Kursgewinn. Bei einem KGV von rund 17 für 2027 bleibt die Bewertung angesichts der steigenden Ertragskraft vertretbar. Der Gewinnsprung erhöht das mittelfristige Kurspotenzial.
Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 43.
Schlaglichter dieser Ausgabe:
Herbst bleibt kritisch
US-Neubaumarkt immer stärker unter Druck
Italiener trotzt Flaute im Luxusgeschäft
Poker um EVONIK
Kupfer unter der Lupe: Chancen schlummern unter der Oberfläche
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Oliver Kantimm
Redakteur
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Oliver Kantimm
Redakteur
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Catharina Nitsch
Redakteurin
Gestern gab es den Quartalsbericht für das dritte Quartal 2026 und darin wurde ein deutliches Wachstum ausgewiesen: Der Umsatz erreichte laut Unternehmensangaben rund 14,6 Mrd. $. Damit lag er klar über dem Vorjahreswert von etwa 5,6 Mrd. $. Das operative Ergebnis belief sich auf ungefähr 2,8 Mrd. US-Dollar, nachdem im Vergleichszeitraum noch ein operativer Verlust von rund 0,3 Mrd. $ angefallen war. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von etwa 4,4 Mrd. $. Die Zahlen überzeugen. Wenn jetzt auch noch eine Fusion zwischen TESLA und SPACEX möglich scheint (eine solche scheint Musk zu prüfen), dann dürfte die Aktie bald himmelhochjauchzend sein.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die Probleme bei der Finanzierung und beim Bau neuer KI-Rechenzentren nehmen zu. In Australien brach die Aktie des Rechenzentrumsbetreibers NEXTDC nach einer Gewinnwarnung um zeitweise 44 % ein. Seit Anfang Juni hat die Aktie rund zwei Drittel ihres Wertes verloren. Grund sind massive Verzögerungen beim Netzausbau für ein Großprojekt in Melbourne. Bürgerproteste gegen neue Stromleitungen und ausstehende Genehmigungen verschieben die notwendige Stromversorgung bis 2028. NEXTDC musste seine Gewinnprognose um mehr als ein Drittel reduzieren. Zuvor waren bereits die milliardenschweren Börsenpläne von FIRMUS und AIRTRUNK gescheitert. Auch in Südkorea verlor Elice beim Börsendebüt 32 %.
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Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Volker Schulz
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die Wall Street zeigt erste Stabilisierungsansätze. Der Dow Jones gewann gestern 1,02 %, der S&P 500 legte 0,28 % zu. Der Nasdaq stagnierte. Die jüngsten Quartalszahlen stützen die Märkte, allerdings bleibt die Nachfrage nach Technologieaktien selektiv.
In Asien folgt eine kräftige Gegenbewegung. Südkoreas Kospi erholt sich deutlich. SK Hynix und Samsung führen die Erholung der Halbleiterwerte an. Auch Japans Nikkei legt zu. Der DAX liegt in der Vorbörse rd. 0,3 % höher um 25.380 Punkte.
Die Hammermeldung kommt von SpaceX: Die Fusion mit Tesla ist in Vorbereitung. Bei aktuellen Börsenwerten von zusammen rund 3,5 Bio. Dollar wäre dies die größte Unternehmensfusion der Geschichte. Dahinter steht die Verbindung von Teslas Robotik, autonomem Fahren und Chipentwicklung mit der KI-Rechenleistung, den Satellitennetzen und der Raumfahrttechnik von SpaceX. Der Quartalsumsatz sprang um 161 % auf 14,6 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn erreichte 4,4 Mrd. Dollar. Das KI-Geschäft überholte Starlink beim Umsatz.
Die Aktie liegt im Spekulativen Portfolio des Frankfurter Börsenbriefes, welches seit Jahresbeginn über 24 % im Plus liegt und damit die Indizes klar hinter sich lässt. In einer Sonderaktion gibt es den Brief als Einzelausgabe im Börsenkiosk noch mit 50 % Rabatt: Hier geht zum Abruf: https://boersenkiosk.de/Kauf-Frankfurter-Borsenbrief-Nr.-42-vom-15.10.2026/BK
Netflix enttäuscht dagegen beim Ausblick. Der Quartalsumsatz erreichte 12,87 Mrd. Dollar. Für das Schlussquartal erwartet Netflix 13,4 Mrd. Dollar gegenüber 13,5 Mrd. Dollar Konsens. Die Werbeumsatzprognose wurde gesenkt. Nachbörslich geriet die Aktie unter Druck.
Supermicro liefert ein starkes Signal für den KI-Sektor. Der Serverhersteller erhöht seine vorläufige Umsatzprognose für das Septemberquartal von 14,5 bis 15,5 auf 18,5 bis 19,5 Mrd. Dollar. Auch die erwartete Bruttomarge steigt deutlich. Die Aktie reagierte nachbörslich mit kräftigen Gewinnen.
Adidas erhöht nach Xetra-Schluss die Gewinnprognose von 2,3 auf 2,5 Mrd. Euro. Das Quartals-EBIT erreichte den Rekordwert von 1,008 Mrd. Euro. Allerdings profitierte Adidas von rund 200 Mio. Euro US-Zollerstattungen.
Auch die Deutsche Börse hebt ihre Jahresziele wenig überrschend an. Das Quartals-EBITDA stieg um 16 % auf 978 Mio. Euro. Die neue Jahresprognose liegt bei über 3,9 Mrd. Euro.
Im MDAX sorgt eine Beteiligung für Bewegung: Grand City Properties übernimmt 20,04 % an LEG Immobilien und erwägt eine weitere Aufstockung.
Heute folgen Quartalszahlen von SAP, Tesla und Meta. Die KI-Investitionspläne von Meta stehen im Fokus und die Reaktion im KI-Chip-Sektor darauf, wird ein erstes Signal liefern, ob sich die Korrektur ihrem Ende nähert.
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe


