Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
KI-Chip-Werte wie SK Hynix oder Kioxia laufen inzwischen vom Top betrachtet Richtung Halbierung. Kräftige Gegenbewegungen sind anzunehmen. Die Voraussetzung dafür: 1. Die großen...

Dieser Beitrag ist exklusiv für Abonnenten folgender Publikation(en) verfügbar: Die Actien-Börse, Die Actien-Börse Institutionell oder Der Aktionärsbrief.
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Die Actien-Börse, Die Actien-Börse Institutionell oder Der Aktionärsbrief.

Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur

SMA Solar blickt nach einem überraschend starken zweiten Quartal deutlich optimistischer auf 2026. Der Wechselrichterhersteller erzielte vorläufig einen Quartalsumsatz von 345,7 Mio. Euro nach 357,1 Mio. Euro im Vorjahr. Das EBITDA drehte zugleich von minus 15,5 Mio. Euro auf plus 64,7 Mio. Euro. Begünstigt wurde das Ergebnis allerdings durch Einmaleffekte, insbesondere die Erstattung von IEEPA-Zöllen sowie die Auflösung von Wertberichtigungen auf Lagerbestände. Bereinigt um diese Effekte lagen der Umsatz bei 368,0 Mio. Euro und das EBITDA bei 40,9 Mio. Euro.

Auf Basis der guten Entwicklung hebt SMA Solar die Jahresprognose kräftig an. Für 2026 werden nun Erlöse von 1,63 bis 1,73 Mrd. Euro erwartet, nachdem die bisherige Spanne bei 1,48 bis 1,68 Mrd. Euro lag. Noch deutlicher fällt die Anhebung beim EBITDA aus: Statt 50 bis 180 Mio. Euro stellt das Unternehmen jetzt 180 bis 230 Mio. Euro in Aussicht.

Wie in der AB 27/2026 tehmatisiert profitiert man massiv vom Ausbau bei Batteriespeichern (BESS). Das sollte sich stark im zweiten Halbjahr niederschlagen. 80 € lassen sich als Ziel gut rechtfertigen. 

 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
chart

Das bekannte Bild setzt sich auch zum Wochenschluss fort. Die Technologiewerte schwächeln, allen voran weiterhin die KI-Halbleiter-Titel die heute in Asien erneut zweistellige Kursverluste hinnehen müssen. Aber auch der DAX taucht unter seine Range zwischen rd. 24.800 und 25.200 der letzten Tage heute Morgen ab. Ohne Lösung bei Hormus bleibt es schwierig.

Der japanische Nikkei verlor zeitweise mehr als 5 %, Taiwan gab rund 6 % nach und auch Hongkong sowie China notierten deutlich im Minus. Im Mittelpunkt stehen erneut die Chipwerte. TSMC verlor nach den eigentlich starken Quartalszahlen über 6 %, auch Tokyo Electron, Advantest, Kioxia, SK Hynix und SoftBank gerieten massiv unter Druck.

Bemerkenswert ist der Auslöser. Die Angst vor einer Überinvestition in KI greift um sich. TSMC erhöhte seine Investitionspläne erneut und kündigte zusätzliche Fabriken in den USA an. 

Chinesische KI-Anbieter erhöhen derweil den Druck. Das Start-up Moonshot stellte ein Modell vor, das sich der Leistungsfähigkeit führender US-Labore mit wesentlich geringerer Capex annähert.

Netflix sorgte ebenso für die kalte Dusche. Wir hatten gestern den Konsens vor den Zahlen aufgerollt. Ergebnis nach den Zahlen: Der freie Cashflow fiel mit 1,53 Mrd. Dollar jedoch deutlich schwächer aus. Regional überzeugten vor allem Europa und Lateinamerika, das Geschäft in den USA und Kanada blieb hinter den Schätzungen zurück. Für das Gesamtjahr peilt Netflix nun 51,0 bis 51,4 Mrd. Dollar Umsatz an, der Mittelwert liegt leicht unter dem bisherigen Konsens. Nachbörslich - 9 % und damit hält die wichtige Unterstützung aus 2022 (s. Chart) nicht.

UnitedHealth erhöhte den Ausblick für das Gesamtjahr und meldete einen Quartalsgewinn, der deutlich über den Erwartungen der Analysten lag. Damit lieferte der Krankenversicherer nach vorherigen Belastungen ein positives operatives Signal.

Abbott Laboratories hob ebenfalls seine Gewinnprognose an. Das zweite Quartal verlief solide, wobei sich die Entwicklung in den meisten Geschäftsbereichen verbesserte. Die Geschäftsdynamik scheint damit breiter abgestützt zu sein und nicht nur von einzelnen Produktsegmenten zu kommen.

Beachtenswert sind heute die Daten zu US-Industrieproduktion und Michigan-Verbrauchervertrauen.

Es bleibt bei der Maßgabe: 30 % Liquiditätsquote sind angebracht. Damit gehen wir ins Wochenende.

Sie möchten gerne jeden Morgen auf diese Art und Weise kurz und knapp informiert werden? Dann empfehle ich den kostenlosen Download der Bernecker App: https://www.bernecker.info/app

Ihr Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe 

 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
chart

Netflix legt heute nach US-Börsenschluss die Zahlen zum zweiten Quartal vor. Erwartet werden 12,58 Mrd. Dollar Umsatz, ein operatives Ergebnis von 4,13 Mrd. Dollar und eine Marge von 33 %.

Der Gewinn je Aktie soll bei 0,79 Dollar liegen, der freie Cashflow bei 2,72 Mrd. Dollar. Nach dem schwachen Kursverlauf richtet sich der Blick vor allem auf die Wachstumsstrategie, die Entwicklung der Nutzeraktivität und mögliche Aussagen zur Jahresprognose.

Positiv wären eine Anhebung des Umsatzausblicks, stärkere Aktienrückkäufe und Fortschritte im Werbegeschäft. Der Markt rechnet nach den Zahlen mit einer Kursbewegung von rund 7,5 % nach oben oder unten gerechnet. Nach den starken Verlusten wird es langsam interessant. Wir greifen den Zahlen gleichwohl nicht vor.

Das durchschnittliche Ziel aller Analysten im Bloomberg-Konsens liegt bei 112,5 $. Netflix selbst notiert aktuell auf historischen Tiefbewertungen in fast allen Kennziffern (s. Tabelle). 

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Moody’s bewertet Telenor nach der Gewinnwarnung mit Baa1 und einem positiven Ausblick....

Dieser Beitrag ist exklusiv für Abonnenten folgender Publikation(en) verfügbar: Der Aktionärsbrief.
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Der Aktionärsbrief.

Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
chart

Die Zahlen zum zweiten Quartal am 30. Juli könnten zum nächsten Kurstreiber werden. Das Geschäft mit Glasfaserkabeln (Digital Solutions), deren Kapazitäten zunehmend auf Rechenzentrumsbetreiber umgestellt werden, läuft besonders stark. Hinter vorgehaltener Hand wird zudem auf eine Anhebung der Jahresprognose spekuliert. Eine Erhöhung der EBITDA-Guidance um ca. 150 Mio. € auf 2,75 bis 2,95 Mrd. € ist dank steigender Margen im Hochspannungsbereich und hoher Preise im Glasfasergeschäft realistisch. PRYSMIAN befindet sich zudem in fortgeschrittenen Verhandlungen über einen langfristigen Glasfaservertrag mit einem Hyperscaler im Volumen von rund 5 Mrd. €. Ein Abschluss verbessert die Wachstumsperspektiven im margenstarken Rechenzentrumsgeschäft und verschiebt vor allem die Gewinnschätzungen ab 2028 nach oben. Strategisch stehen Akquisitionen in den USA auf der Agenda, die perspektivisch mit rd. 55 % EBITDA-Anteil im Jahr 2025 als weltweit attraktivster Infrastrukturmarkt noch wichtiger werden.

Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.

Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.       

Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 29 u. a.:

- Konjunkturwende in Sicht?

- Der Ölpreis bleibt vorerst das Stimmungsbarometer

- Überzeugende Story bei DEUTZ

- BUZZI: Wann kommt der Impuls?

- New York wird unübersichtlich

- Comeback-Ansatz bei diesem Oldie

Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info 

Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

JPMorgan hat das Kursziel von 110 € und die Einstufung „Overweight“ für Nemetschek bestätigt. Die Aktie des Spezialisten für Bausoftware steht zudem auf der „Analyst Focus List“ der US-Bank. Für die am 30. Juli anstehenden Quartalszahlen erwartet JPMorgan ein organisches Umsatzwachstum von knapp 14 %. Margenseitig dürfte das Quartal im Rahmen der Saisonalität der jüngsten Investitionen der Kunden ein wenig schwächer aussehen, hieß es in der Analystenstudie weiter. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten von 88,08 € liegt rund 52 % unter dem derzeitigem Kursniveau. 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Telenor bricht nach den Zahlen zeitweise um 13 % ein. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Die Reaktion wirkt aber überzogen. Das zweite Quartal war schwächer als erwartet, beim...

Dieser Beitrag ist exklusiv für Abonnenten folgender Publikation(en) verfügbar: Der Aktionärsbrief.
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Der Aktionärsbrief.

Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

41,50 Euro je Aktie will sich UBER das kosten lassen. Damit verstärkt man den Kaufwillen: Im Mai hatten noch 33 Euro je Aktie in Rede gestanden. Zuletzt hielt UBER bereits knapp 25 % an dem Berliner Konzern, hinzu kamen Finanzinstrumente über knapp 12 %. Der DELIVERY HERO-Großaktionär Prosus gibt seinen Anteil von knapp 17 % an UBER ab. DELIVERY HERO hat seinen Sitz in Berlin, hat sein Deutschland-Geschäft aber vor einigen Jahren an JUST EAT TAKEAWAY verkauft und ist hierzulande operativ nicht mehr aktiv. Wegen seiner starken Präsenz in Asien, Südeuropa, der arabischen Halbinsel und Afrika zählt das Unternehmen jedoch zu den größten Essenslieferdiensten der Welt. UBER verpflichtet sich im Zuge des Kaufs dazu, den Hauptsitz von DELIVERY HERO in Berlin beizubehalten und bis mindestens 2029 keine Änderungen an der Belegschaft in der Bundeshauptstadt vorzunehmen. Unterdessen will sich DELIVERY HERO von seinem Geschäft in 14 Ländern trennen, in denen man bisher mit dem Lieferdienst UBER EATS konkurriert. Betroffen sind Österreich, Chile, Zypern, die Tschechische Republik, Ecuador, Griechenland, Moldau, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden und die Türkei. Käufer ist den Angaben zufolge die Beteiligungsgesellschaft SSW Partners aus New York. Sie bezahlt dafür 1,4 Mrd. Euro. Voraussetzung ist, dass die Übernahme von DELIVERY HERO durch UBER gelingt. UBER setzt bei seiner Offerte eine Mindestannahmeschwelle von 50 % plus einer Aktie von DELIVERY HERO voraus. 

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Das Marktbild bleibt insgesamt stabil, auch wenn die Schwankungen einzelner Sektortendenzen hoch bleiben. Nach den schwachen US Verbraucherpreisen sorgten gestern auch die Erzeugerpreise für Entlastung. Der PPI fiel im Juni um 0,3 % zum Vormonat, erwartet worden war eine Stagnation.

Zusammen mit der rückläufigen Kerninflation sinkt damit kurzfristig der Druck auf die Fed, auch wenn der wieder gestiegene Ölpreis das Inflationsrisiko für die kommenden Monate erhöht.

Operativ liefert die KI Lieferkette weiter starke Signale. Nach der Prognoseanhebung von ASML übertraf auch TSMC die Erwartungen. Der Umsatz stieg um 33,7 %, der Gewinn lag klar über Konsens und die Bruttomarge erreichte starke 67,7 %. Die Aktie gab dennoch nach. Der Umsatz lag nur leicht über den Erwartungen und die Investitionen von 15,7 Mrd. Dollar nähren die Sorge vor späteren Überkapazitäten. Ein 12-Monates FWD-KGV von 26 ist für einen Halbleiterhersteller nicht von Pappe.

Somit bleibt bei den Chips Sand im Getriebe mit weiteren Abverkäufen heute in Asien - aber inzwischen auch mit den Charakter einer überverkauften Marktlage.

Reuters berichtet von einem formellen Gemeinschaftsangebot von Stripe und Advent über 60,50 Dollar je PayPal Aktie, entsprechend mehr als 53 Mrd. Dollar Unternehmenswert. Rund 50 Mrd. Dollar Bankfinanzierung sollen zugesagt sein. PayPal hat bislang nicht reagiert, alle Beteiligten lehnten einen Kommentar ab. Polymarkets sieht eine 74%-Wahrscheinlichgkeit für ein Gebot. 

In Europa steht die Übernahme von Delivery Hero durch Uber im Mittelpunkt. Uber bietet 41,50 Euro je Aktie und bewertet das Unternehmen mit rund 12,7 Mrd. Euro. Großaktionär Prosus unterstützt die Transaktion. Die Konsolidierung im Plattformgeschäft gewinnt damit weiter an Dynamik. Wir hatten die Gerüchte in der Bernecker daily frühzeitig aufgegriffen.

Commerzbank und UniCredit
Unser Kanzler stellte klar, dass die Bundesregierung eine Übernahme der Commerzbank durch UniCredit nicht aktiv blockiert. Gleichzeitig kritisierte er das Vorgehen der italienischen Bank und sprach sich für einen fairen und transparenten Prozess aus. Das klingt nach Einlenken. Die komplette Übernahme ist nicht mehr zu verhindern. 

Im Telekomsektor verdichten sich die Anzeichen einer nachhaltigen Erholung. Vor diesem Hintergrund stellen wir im aktuellen Aktionärsbrief eine echte europäische Dividendenperle mit über 6,5 % Rendite vor.

Hier gehts zum Sommerangebot mit 35 % Rabatt: https://www.bernecker.info/offer/pzrtaqqwsm-6441

Ihr Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe 

 

1 / 10