Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Bernecker Team
Bernecker Team

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Die zunehmende Schwäche an der Wall Street bestätigt unsere vorsichtige Haltung gegenüber den hoch bewerteten Technologieaktien. Wie am Freitag angekündigt, beschäftigen wir uns heute auch mit einer möglichen Short-Position auf den NASDAQ 100. Allerdings wollen wir den zuletzt deutlich gefallenen Kursen nicht hinterherlaufen. Nach den jüngsten Verlusten erscheint eine technische Zwischenerholung durchaus möglich. Eine solche Gegenbewegung könnte uns einen wesentlich günstigeren Einstieg in eine Short-Spekulation eröffnen. Wir warten deshalb zunächst einen Rebound ab, bevor wir eine entsprechende Position eingehen. An unserer grundsätzlich skeptischen Einschätzung des Technologiesektors ändert das nichts.

Auf der Long-Seite setzen wir unsere Suche nach attraktiven Unternehmen außerhalb des unmittelbaren KI-Booms fort. Dabei konzentrieren wir uns auf etablierte Geschäftsmodelle mit einer starken Marktposition, soliden Erträgen und überzeugenden Zukunftsperspektiven. Heute haben wir wieder zwei neue Kandidaten für Sie herausgesucht, die finden Sie mit einer ausfürhlichen Analyse in der Termin-Börse daily (KLICK HIER).

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Die Wall Street beendete den Oktober mit einem Ausverkauf. Der Nasdaq (technische Hochspannung s. Chart) verlor am Freitag 2,9 %, der S&P 500 1,8 %. Intel brach nach einem schwachen Ausblick um 28,6 % ein. AMD verlor 10,9 %, Nvidia 4,2 %. Gleichwohl gilt:

Die US-Berichtssaison liefert insgesamt weiter kräftige Zuwächse. Laut FactSet haben 60 % der S&P-500-Unternehmen berichtet. 82 % übertreffen die Gewinnerwartungen, 70 % die Umsatzprognosen. Das bislang errechnete Gewinnwachstum beträgt 30,2 %. Ende September waren 29,1 % erwartet worden. Alle elf Branchen steigern ihre Gewinne. 

In Asien stabilisieren sich die Börsen. Samsung und SK Hynix erholen sich. Chinesische Aktien profitieren von Berichten über zusätzliche staatliche Stützungsmaßnahmen.

Kioxia verliert nach einer enttäuschenden Gewinnprognose zeitweise zweistellig. Der CEO warnt einem Bericht zufolge vor stagnierenden Preisen für Flash-Speicher.

Chinas Konjunkturdaten bleiben uneinheitlich: Der private Industrie-Einkaufsmanagerindex liegt mit 52 Punkten im Wachstumsbereich. Der offizielle Index signalisiert mit 49,3 Punkten einen Rückgang.

Brent fällt gut 3 % auf rund 110 Dollar je Fass. Iran und Katar setzen ihre Gespräche über ein Kriegsende fort. Eine Einigung fehlt. OPEC+ hält die Förderziele für Dezember unverändert. Laut Wall Street Journal wollen die USA zudem russische Gaslieferungen durch die Ukraine wieder ermöglichen. Der Vorstoß soll eine Waffenruhe für Energieanlagen erleichtern, stößt in Europa aber auf Widerstand.

Stratec verkauft die verlustreiche Diatron MI für zunächst 10 Mio. Euro. Durch den Wegfall der Verluste steigt die bereinigte Margenprognose von rund 10 % auf 13 bis 15 %. Gleichzeitig fallen hohe Abschreibungen an. Die bisherigen Mittelfristziele werden zurückgezogen.

Heute Abend berichten Apple und Palantir. Dienstag folgt noch AMD als wichtige Chip-Adresse. In der Bernecker daily gibt es für Apple und AMD heute einen wichtigen Preview. Hier geht es zur Daily abrufbar ab ca. 9.30 Uhr: https://www.bernecker.info/bernecker-daily

Morgen folgen die US-Zwischenwahlen. Starten danach neue Angriffe seitens USA und Israel auf den Iran? Insgesamt stehen diese Woche laut FactSet 140 Unternehmensberichte aus dem S&P 500 an.

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

Hans A. Bernecker
Hans A. Bernecker
Redakteur
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Würden Sie Gold bei 4.000 USD nachkaufen?

Der Goldpreis stabilisiert sich auf der Ebene 4.000 $ die Unze. Der Boom bis knapp 6.000 $ ist damit weitgehend korrigiert worden. Das Angebot und die Nachfrage am Goldmarkt sind laut Aussage des Gold Council, London, weitgehend stabilisiert. Die aktuelle Bilanz per 30.09. liegt in Kürze vor. Das bedeutet: Einziger nachhaltiger Käufer von Gold bleiben die Notenbanken, wie bisher, aber kein Land sticht mit besonderen Akzenten heraus. Lediglich Polen hat es bereits angekündigt, alle Goldkäufe auszuweiten, und peilt einen Bestand von rd. 500 Tonnen als Zielgröße an. Die deutschen Privatanleger waren wieder in 2024/2025 die größten Käufer, die sich nun zurückgenommen haben. Also: 4.000 $ sind die Ausgangsbasis für den nächsten Rally-Ansatz in Gold, wofür es eines Anstoßes bedarf. Das ist die offene Frage der nächsten Wochen. Ergebnis: 4.000 $ sind eine Basis für weitere Goldkäufe, aber einen Zielpreis gibt es vorerst noch nicht. Siehe auch die aktuelle Actien-Börse, Seite 8. 

Ist bei Porsche der Boden nun erreicht?

Der Porsche-Chef macht vor, wie man einen falsch geführten Spezialisten mit erstklassigem Produktruf wieder auf die Beine stellt. Überschlägig rd. 30 % aller Beschäftigten im Porsche-Verbund sind weder nötig noch sinnvoll. Diese Jobs fallen schrittweise weg. Das Produktprogramm wird ebenfalls um 30 % reduziert und auf Verbrenner und E-Mobil so umgebaut, dass es Überschneidungen in der Produktion gibt und die Fertigungsstraßen sehr flexibel dem Bedarf angepasst werden können. Auf die Stückzahlen kommt es vorerst nicht an. Der Chef hat dies bei seinem früheren Chef von Porsche gelernt, der vor fast 20 Jahren Porsche ebenfalls neu aufgestellt hatte. Es läuft also im Wesentlichen erneut darauf hinaus, erstklassige Produkte mit erstklassiger Qualität wieder marktfähig aufzustellen. Daraus resultiert die Comeback-Chance um etwa 50 bis 60 % und am Ende von Tiefstpreis ausgehend um rd. 100 %. Bitte nicht in drei Wochen. In der Actien-Börse habe ich dies vielfach beschrieben und verweise darauf. 

Steigender Ölpreis: Unterschätzt der Markt weiter die Inflationsrisiken?

Der internationale Ölpreis hat eine Konsolidierungsspanne zwischen 80 $ im Tief und 120 $ im Hoch. Zurzeit wird die Oberkante gerade getestet. Ein kurzfristiger Sprung über 120 $ ist möglich, aber nicht sachgerecht. Warum? Das Angebot und die Nachfrage nach Öl sind inzwischen trotz Hormus in der Menge wieder ausgeglichen. Im Transport liegt das aktuelle Schwankungsrisiko. Daran orientiert sich der tägliche Ölpreis. Wie lange diese Konsolidierung läuft, hängt davon ab, wie der Öltransport insgesamt neu organisiert wird. Dazu zählen auch die neuen Wege durch Arabien bzw. Iran. Eine höhere Ölnachfrage gibt es vorerst nicht, aber ein zu knappes Ölangebot ebenfalls nicht. Auf die Schwankung des Preises aufgrund von Gerüchten und politischen Absichten kommt es also weiterhin an. 

Jens Brahm
Jens Brahm
Redakteur
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Wir führen momentan 34 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt knapp über 45%. In dieser Woche haben wir und eine neue Ausgabe unserer Serie "Finger weg!", zwei Chancen für Nachzügler und drei Analysen veröffentlicht. Heute platzieren wir ein neues Stop-Loss und ändern zwei Einstufungen. Betroffen sind unter anderem Berkshire Hathaway, Amazon, Fluence Energy, Microsoft, TKH, Munters und die Warsaw Stock Exchange. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.

DAX und NASDAQ100 laufen aktuell deutlich auseinander. Es ist ein seltenes Bild, dass das deutsche Börsenbarometer die US-Technologiewerte derart aussticht. 

An den Börsen hat sich in den letzten Wochen ein stiller Crash ereignet, der im S&P 500 gar nicht ablesbar ist. In diesem Index hat sich der KI-Komplex und der breite Markt jeweils gegenläufig entwickelt. Während der marktbreite S&P500 seitwärts tendierte, zeigen NASDAQ100 und DOW JONES deutliche Ausschläge.

Unterm Strich lässt sich konstatieren, dass die Technologieaktien einen starken September hatten und einen schwachen Oktober; die meisten anderen Branchen hatten hingegen einen schwachen September und einen festen Oktober, also genau umgekehrt. So gesehen liefert der S&P 500 mit seinem "geglätteten" Verlauf ein Bild, das der Aufregung in vielen Depots wahrscheinlich nicht entspricht, gerade auch dann, wenn man in Tech- bzw. KI-Aktien übergewichtet unterwegs ist.

Los ging es am Montag mit einer Analyse zu Munters. Der schwedische Spezialist für energieeffiziente Klima- und Luftbehandlungssysteme hat letzten Freitag seine Bücher geöffnet und die Zahlen zum Auftragseingang haben für Furore gesorgt. Womit das Unternehmen überrascht hat und was die Zahlen für unsere Position bedeuten, erfahren Sie in diesem Artikel. Hier gibt es noch eine Einstiegschance für Spätentschlossene.

Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht  verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus! 

Bernecker Team
Bernecker Team

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In der Termin-Börse weekly gibt es jeden Freitag neue Empfehlungen, diese Woche haben wir für Sie Unternehmen aus drei Sektoren herausgesucht. 

Angefangen bei Kupfer: Wir gehen davon aus, dass Kupfer langfristig zu den großen Gewinnern der technologischen Revolution gehören wird.
Denn der Bedarf steigt nicht nur durch die Digitalisierung, sondern auch durch Elektromobilität, erneuerbare Energien und den weltweiten Ausbau der Stromversorgung. Hier haben wir zwei interessante Unternehmen für Sie herausgesucht.

Pharma bleibt für uns eine der interessanten Zukunftsbranchen. Deshalb möchten wir unser bereits breit aufgestelltes Engagement weiter verstärken. Eine alternde Bevölkerung und der wachsende Behandlungsbedarf bei chronischen Erkrankungen treffen auf medizinische Fortschritte, die neue Therapiemöglichkeiten eröffnen. Unternehmen, die daraus wirksame Mededikamente entwickeln, können sich langfristige Wachstumsperspektiven erschließen. Wir nehmen deswegen ein US-Schwergewicht aus der Branche in unser Portfolio auf. 

Wir bauen auch unser Engagement im Finanzsektor gezielt aus, ohne uns dabei ausschließlich auf Bankaktien zu konzentrieren. Dabei sind eine französische Großbank und weltweit führender Rückversicherer. 

Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (KLICK HIER). 

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Der britische Erdölkonzern meldet unter dem Strich (nach Steuern und aus Aktionärssicht) ein Ergebnis von knapp 4,7 Mrd. $ im Quartal. Und entsprechend 12,5 Mrd. $ Gewinn nach neun Monaten – gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 3,5 Mrd. $.

Die hohe Steigerung (Faktor 3,6) ist ungleich verteilt. Im „Bereich Gas + Low Carbon“ stieg das EBITDA der ersten drei Quartale um 31 %. Oil Production & Operations erreichten + 13 %. Der Spitzenwert steht im Segment Customers & Products mit + 157 %.

Wie es zu diesem Anstieg um 157 % kam, zeigt sich im Unterpunkt „Refining & Trading“: Dort ist das Adjusted EBITDA im genannten Zeitraum mit + 439 % geradezu explodiert.

Die Briten hatten schon vor zwei Wochen gemeldet, mit dem Schuldenabbau deutlich vor dem Zeitplan zu liegen. Nun wird zum 30. September eine Nettoverschuldung von 13,87 Mrd. $ ausgewiesen. Vor einem Jahr waren es 26,05 Mrd. $.

Die britische Zeitung „The Guardian“ zitiert bei der Gelegenheit Umweltschützer. Mit dem Hinweis, dass ganze Bevölkerungsschichten unter einem kalten Winter und hohen Heizkosten leiden werden, während die Erdölkonzerne hohe Gewinne einstreichen und zugleich Investitionen in Erneuerbare Energieträger reduzieren würden. Die Zeitung zitiert außerdem BP mit der Aussage, die verbliebenen Verbindlichkeiten aus der Katastrophe mit Deepwater Horizon 2010 vorzeitig komplett ablösen zu wollen. 

Im Chartvergleich: Die BP-Aktie, Titel diverser Konkurrenten und der Brent-Ölpreis.

Helmut Gellermann

Börsianer lesen Bernecker-Daily.

Bernecker Team
Bernecker Team

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Unsere dieswöchigen Shortpositionen in der TB-Daily auf die Hyperscaler AMAZON, META und MICROSOFT entwickeln sich inzwischen erfreulich. Besonders unsere Spekulation auf fallende AMAZON-Kurse zahlt sich aus. Bereits gestern legte der entsprechende Put um 34 % zu. 

Unsere zunehmende Skepsis gegenüber hoch bewerteten KI-Aktien bedeutet allerdings keineswegs, dass wir das langfristige Potenzial der Digitalisierung infrage stellen. Im Gegenteil: Der technologische Fortschritt eröffnet gerade Unternehmen aus traditionellen Wirtschaftsbereichen hervorragende Perspektiven. Ein besonders interessantes Beispiel ist der Kupferbergbau.

Während die Bewertungen zahlreicher KI-Aktien inzwischen kritisch hinterfragt werden, rückt ein Rohstoff in den Mittelpunkt, der für die technologische Entwicklung unverzichtbar ist.

Wir gehen davon aus, dass Kupfer langfristig zu den großen Gewinnern der technologischen Revolution gehören wird. Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert für 2035 sogar eine mögliche Versorgungslücke von rund 25 %.

Allerdings hat der Kupferpreis bereits erheblich zugelegt und notiert mit rund 14.500 $ je Tonne nahe seinen Rekordständen. Kurzfristige Rückschläge sind deshalb durchaus möglich. An unserer längerfristig positiven Einschätzung ändert dies wenig. Besonders interessant erscheinen uns Minengesellschaften, deren Gewinne überproportional von steigenden Kupferpreisen profitieren können. Wir nehmen deshalb zwei international führende Kupferproduzenten auf unsere Kaufliste. Die finden Sie beide in der Termin-Börse daily (KLICK HIER).

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Es bleibt tückisch. Besonders die Tech-Aktien reagieren extrem dünnhäutig auf verfehlte Erwartungen. Der Nasdaq verlor gestern 1,4 %, Alphabet brach um fast 13 % ein. Nach Börsenschluss ging es weiter abwärts.

Amazon verliert rund 10 %. Umsatz und Gewinn blieben leicht unter den Erwartungen. Trotz kräftigen Wachstums bei AWS belasten die enormen KI-Investitionen den freien Cashflow.

Noch heftiger trifft es Intel. Die Aktie verlor nachbörslich zeitweise 23 %. Für das Schlussquartal erwartet der Chipkonzern nur 15 bis 16 Milliarden Dollar Umsatz gegenüber 17,08 Milliarden Dollar Konsens.

Reddit verlor nachbörslich rund 18 %, Illumina 11 % und Medizintechnikkonzern Stryker 12 %. Stryker senkte seine Prognose.

Am Kryptomarkt erschüttert ein Milliardenangriff auf Binance das Vertrauen. Die Handelsplattform meldet betroffene Vermögenswerte von 6,3 Milliarden Dollar. Rund drei Milliarden wurden bereits eingefroren. Bitcoin geriet zwischenzeitlich deutlich unter Druck.

Der DAX präsentiert sich weiter mit relativer Stärke. In Deutschland bleibt der Übernahmepoker um Evonik spannend. Laut Financial Times will der Spezialchemiekonzern auch das verbesserte BASF-Angebot von 24 Euro je Aktie zurückweisen. Weitere Gespräche sind jedoch möglich.

Gute Nachrichten kommen von unserem Depotwert Bayer. Der Konzern hat in St. Louis einen wichtigen Glyphosatprozess gewonnen. Das stärkt seine Position bei der geplanten Beilegung der verbliebenen Rechtsstreitigkeiten.

SFC Energy erhöht die Ergebnisprognose. Instone folgt Vonovia und senkt die Gewinnerwartungen. ProSiebenSat.1 rechnet inzwischen mit einem leichten Umsatzrückgang.

Und die EZB steht vor einem Führungswechsel. Christine Lagarde will bereits im Februar 2027 zurücktreten. Die nächste Zinserhöhung wird wie bei der Fed im Dezember erwartet.

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Gestern senkte der niederländische Zahlungsdienstleister seine Margenprognose. An der Börse wurde ADYEN mit einem Kursverlust von ca. 13 % abgestraft.

Wir haben nun neue Einschätzungen von vier Analysten (bei UBS, JPMORGAN, DZ Bank und JEFFERIES) registriert. Sie senkten zwar ihre Kursziele im Durchschnitt um 12,3 %, die Bandbreite der Ziele reicht jetzt von 1.160 bis 1.300 € (zuvor: 1.233 bis 1.450 €). Allen ist aber die ADYEN-Aktie weiterhin eine positive Empfehlung wert, ob "Buy", "Overweight" oder "Kaufen". 

Holt der Kurs von zurzeit ca. 822,50 € bis zum durchschnittlichen Kursziel 1.235 € auf, wäre das eine Steigerung um 50 %.

Charttechnische Unterstützung für die ADYEN-Aktie ist erkennbar. Sie liegt allerdings „auf schiefer Ebene“ – zudem: Die 50-Tage-Linie kommt gerade bei der 200er Linie an.

Helmut Gellermann

Börsianer lesen Bernecker-Daily.

Hans A. Bernecker
Hans A. Bernecker
Redakteur
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HOCHTIEF startet mit einem Rekordauftragsbestand von 85 Mrd. € in den nächsten Wachstumsschritt. Zusammen mit Palladio Partners will der Konzern in Deutschland ein Netz von 15 Rechenzentrumsstandorten aufbauen. Mit der Mutter ACS sind außerdem drei größere Anlagen geplant, ausgelegt auf bis zu 100.000 Spezialprozessoren. Ein öffentlicher Förderbeitrag von bis zu 1 Mrd. € steht im Raum. Rechenzentren verbinden den KI-Boom mit HOCHTIEFs Bau- und Infrastrukturgeschäft.

Am 3. Dezember sollen weitere Details zu den Förderanträgen folgen. Das ist der nächste konkrete Katalysator. HOCHTIEF hat bereits einen Auftragsbestand auf Rekordniveau; nun entscheidet sich, wie schnell aus den Plänen neue Aufträge und Erträge werden. Nach der zwischenzeitlichen Kurskorrektur gehen wir neu in Stellung. 

Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.

Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.    

Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 44 u. a.:

- Europa muss saniert und renoviert werden

- HOCHTIEF erschließt den Rechenzentrumsmarkt

- TK ACCELIS startet an der Börse

- LEG: NAV-Abschlag lockt Investoren

- VERBIO, FLATEXDEGIRO und SUSS im Check

- KI-Investitionen: Finanzierung und Gewinner

 

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