Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Volker Schulz
Chefredakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Der Aktionärsbrief.
Bernecker Team
Was für eine dramatische Wendung! Gestern warnte ich Sie noch vor dem „hochgradig explosiven“ Bogen, der kurz vor dem Zerreißen stand. Doch genau das Szenario, das wir als den entscheidenden Funken Vernunft identifiziert hatten, ist eingetreten: Der Iran ist eingeknickt. Mit der Zusage, die Straße von Hormus zunächst für zwei Wochen wieder vollständig für den Schiffsverkehr zu öffnen, ist die unmittelbare Gefahr eines globalen Energie-Schocks und der von US-Präsident Trump angedrohten Infrastruktur-Zerstörung vorerst vom Tisch.
Die Märkte reagieren punktgenau: Die massive Short-Positionierung der letzten Tage löst sich in einer gewaltigen Eindeckungswelle auf. Was wir jetzt sehen, ist genau die Rallye, deren Fundament der extreme Pessimismus der Osterwoche war. Der „Shake-out“ scheint abgeschlossen, die Rakete zündet. Unser DAX-Call gestern schaffte heute Morgen über 70 % Plus.
Um von dieser neuen Dynamik und der Rückkehr des Vertrauens in die internationalen Lieferketten maximal zu profitieren, gehen wir jetzt in die Offensive. Wir haben für Sie eine Auswahl von 10 Positionen getroffen, die sowohl den KI-Boom als auch die unverzichtbare Transformation der Energiewelt abdeckt. Um unseren EMpfehlungen zu folgen können Sie die TB-Daily im Einzelabruf oder im Abo über diesen Link nutzen.
Volker Schulz
Chefredakteur
Helmut Gellermann
Redakteur
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Volker Schulz
Chefredakteur
Volker Schulz
Chefredakteur
Bernecker Team
Die Nerven an den internationalen Finanzplätzen liegen blank. Der geltende Pessismismus könnte das Fundament für massive Kursgewinne sein, doch selbst wenn das der Fall ist droht noch ein letztes, brutales Ausschütteln der schwachen Nerven, bei dem Panikverkäufe die Kurse noch einmal kurzzeitig in den Keller drücken, bevor der eigentliche Trend dreht.
Der Schlüssel liegt im Iran: Alles hängt am seidenen Faden der Geopolitik. Macht Trump seine Drohung direkter Angriffe wahr, werden die Aktienmärkte massiv belastet. Kommt es zu einer Verhandlungsläsung, würden die Märkte nach oben katapultiert.
Vor diesem Hintergrund bleiben wir bei der TB-Daily voerst in Deckung. Statt waghalsiger All-In-Wetten setzen wir auf gezielte, strategische Ergänzungen. Unabhängig vom kurzfristigen Ausgang der Krise werden die Energiepreise noch über Monate auf einem relativ hohen Niveau bleiben. Deshalb nehmen wir heute zwei neue Werte aus dem Bereich der alternativen Energien in unsere Dispoliste auf. Über diesen Link können Sie die Spekulation begleiten. Das geht per Einzelabruf oder per Abonnement.
Helmut Gellermann
Redakteur
Der Hersteller von Speichermedien lag gestern mit + 5,6 % auf Position drei der Tagesgewinner im S&P 500. Zudem markierte die SEAGATE-Aktie im Tagesverlauf mit 470,23 $ ein neues Allzeithoch.
Für den positiven Schub sorgte MORGAN STANLEY mit einer Anhebung des Kursziels von 468 auf 582 $ (weiterhin „Overweight“) und die Aufnahme in die Liste der Top Picks. Analyst Erik Woodring konstatierte eine anhaltende Stärkung der Hard Disk-Nachfrage. Der Preis je Terabyte steige zurzeit schneller als erwartet. Bis zum gesamten Kalenderjahr 2028 sei in der Produktgruppe mit Knappheiten zu rechnen.
Während Konkurrent WESTERN DIGITAL sich im vergangenen Jahr um den Faktor 4,5 verteuerte, galt für SEAGTE Faktor 6,6. Beide liegen jetzt bei einer Marktkapitalisierung von knapp über 100 Mrd. $ sowie KUV 10 sowie Forward-KGV 27. Zukäufe an schwachen Tagen sind in beiden Fällen weiterhin in Ordnung.
Helmut Gellermann
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Helmut Gellermann
Redakteur
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Hans A. Bernecker
Redakteur
Muss die EZB jetzt die Zinsen erhöhen?
Eine Inflationsrate von 2,8 % für Deutschland bzw. + 2,5 % für den Euroraum (beides auf Basis des Harmonisierten Verbraucherpreisindex) im März löst Schrecken aus, die jedoch zu relativieren sind. Ausschlaggebend ist der Ölpreis. Ähnliches hatten wir bereits ab Jahresbeginn 2022 mit einem damaligen Top von 10,4 % im Oktober nach 5,1 % im Februar erlebt, anschließend ging es in die Normalisierung. Die Berechnung der Inflationsrate ist mathematisch richtig, aber ökonomisch fragwürdig. Weil dem so ist, muss die EZB ein ausgewogenes Preisniveau im Auge behalten, bevor man an die Zinsschraube geht. Voreilige Griffe sind schädlich. Deshalb ist es richtig, dass die EZB voraussichtlich stillhält. In 4 – 6 Wochen wird neu darüber zu diskutieren sein.
Ist der Ölpreisanstieg bereits überzogen?
Der Ölpreis ist seit der ersten Ölkrise 1973 ein politischer Preis. Entsprechend hektisch sind die Reaktionen beider Teilnehmer, sowohl der Ölkäufer als auch der Ölverkäufer. Im Zwischenraum aller Erwartungen stehen dann die Spekulationen als jeweiliger Vorgriff auf das, was die Marktteilnehmer erwarten. Darin steckt die spekulative Luft. Der unbestrittene mittlere Ölpreis wird in OPEC-Kreisen in Wien regelmäßig zwischen 70 und 80 Dollar je Barrel (Mittelwert für beide Ölpreise) genannt. Die Differenz bis dahin ist also in Kürze zurückzunehmen, je nachdem, wie der Nachrichtenstand im Iran-Konflikt aussieht. Kräftige Hektik gehört dazu.
Warum sind Rüstungstitel im aktuellen Marktumfeld gefallen?
Alle Rüstungsaktien haben massiv korrigiert. Das ist zunächst die richtige Folge der überzogenen Preisziele der Spekulation mit einem Schwergewicht von Rüstungsinvestments via ETFs, die umfangreich von Banken an Kleinanleger verkauft worden sind. Diese spekulative Luft ist entwichen. Die Bodenbildung hängt nun davon ab, wie die nachhaltigen Zahlen für Aufträge, Umsätze und evtl. weitere Trends ausfallen. Gibt es Friedenszeichen in beiden Konflikten, Ukraine wie Nahost, ist eine weitere Korrektur wahrscheinlich. Also: In dieser Situation hält man still! Käufe eilen nicht. Bitte beachten Sie auch die Seite 3 der aktuellen Ausgabe der Actien-Börse Nr. 14!


