Bernecker Newspilot
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Catharina Nitsch
Redakteurin
Warum? Einem Bericht von Bloomberg zufolge haben Mitsubishi Electric und der Kontrahent Fujitec Interesse an den europäischen Operationen von TK Elevator, an dem THYSSENKRUPP noch beteiligt ist.. Der Wert könne 5 Mrd. Euro betragen. TK Elevator soll, wie seit dem Frühjahr bekannt, von den Finanzinvestoren Advent und Cinven an die finnische Kone veräußert werden. Mit einem Verkauf des Europa-Geschäfts sollen wettbewerbsrechtliche Bedenken ausgeräumt werden. TK Elevator gehörte bis 2020 zum Industriekonzern THYSSENKRUPP, der die Mehrheit an dem Unternehmen dann für 17,2 Mrd. Euro an Cinven und Advent verkaufte.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Georg Sures
Redakteur
Wie das Statistische Bundesamt meldete, ist der preisbereinigte Auftragseingang in der deutschen Industrie im August 2026 gegenüber dem Vormonat nach vorläufigen Angaben um 10,6 % gesunken. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang allerdings nur um 0,1 % niedriger als im Vormonat. Die negative Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im August 2026 ist fast ausschließlich auf den starken Rückgang im Bereich des Sonstigen Fahrzeugbaus (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge) zurückzuführen. Der Auftragseingang in diesem Bereich sank gegenüber Juli 2026 um 61,5 %. Im Juli hatte sich der Auftragseingang wegen des außergewöhnlich hohen Volumens an Großaufträgen in diesen Bereich gegenüber Juni allerdings um 129,4 % erhöht.
Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Wall Street startete freundlich in die Woche. Der Nasdaq schloss auf Rekord. Nvidia erreichte ebenfalls ein Rekordhoch. Asien folgt der US-Tech-Rally überwiegend nach oben. Der Gegenpol bleibt der Bondmarkt. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries liegt im asiatischen Handel weiter über 5,3 % und damit nahe dem höchsten Stand seit 2002. Brent hält sich um 100 Dollar. Der DAX startet rd. 150 Punkte heute fester in den Tag.
Gold leidet zunächst unter dem scharfen Zinsanstieg mit inzwischen üppigen Realrenditen in den USA. Ein Test der 4.000 $-Marke (s. Chart) zeichnet sich ab. Dann wird es langsam Zeit, bei den Minen nachzufassen.
Der Kapitalbedarf der KI-Branche bleibt ungebrochen. OpenAI verhandelt über eine Finanzierungsrunde von mindestens 30 Mrd. Dollar bei rund 1,4 Bio. Dollar Bewertung. Fonds aus den Vereinigten Arabischen Emiraten könnten bis zu 10 Mrd. Dollar beitragen, auch BlackRock ist im Gespräch. Chinas Moonshot AI hat seine jüngste Finanzierungsrunde bei rund 50 Mrd. Dollar Bewertung abgeschlossen und strebt laut Bloomberg im ersten Quartal 2027 nach Hongkong. Alphabet steht zudem vor einem mehrjährigen Atomstromvertrag mit Constellation Energy über mindestens 1 Mrd. Dollar.
Aus Deutschland: 1&1 erhöht das Grundkapital um 20 %. United Internet bringt eine Forderung über 850,2 Mio. Euro ein und erhält 35,35 Mio. neue Aktien zu rechnerisch 24,05 Euro. Der Anteil steigt auf rund 89,32 %.
Heute hält Marvell seinen Kapitalmarkttag in New York. Folgt eine Erhöhung der Prognose? Wir hatten das Thema gestern in der Bernecker-daily präzesiert. Hier geht es zur Bernecker-daily: https://www.bernecker.info/bernecker-daily
Bei Nike stufte Berenberg die Aktie von Hold auf Sell ab und senkte das Kursziel drastisch von 49 auf 27,50 Dollar.
Zudem folgen heute deutsche Auftragseingänge, Eurozonen-Einzelhandelsumsätze und mehrere Fed-Reden.
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe
Helmut Gellermann
Redakteur
Weiterhin genießt TESLA Pionierstatus und seit Donnerstag (Schlusskurs) legte die Marktkapitalisierung ca. 6,5 % bzw. 90 Mrd. $ zu. Nur zur Orientierung: Für FERRARI wird zurzeit 55 Mrd. € Börsenwert angezeigt, für BMW 33 Mrd. €.
Gefeiert wurde der Inhalte einer Routinemeldung. Die Auslieferungszahl lag 2,1 % tiefer als im vorjährigen Q3. Für Freude sorgte, dass die 486.532 Einheiten den letzten Erwartungsstand der Analysten um 5,3 % übertroffen haben.
Wenn am gleichen Tag berichtet wird, dass in Argentinien eine China-Auto-Expo erfolgt, und auch ein wenig gehypt wird, ist ein Hinweis gestattet. TESLA wird im Oktober noch den genaueren Quartalsbericht nachschieben. Die regionalen Unterschiede der Entwicklung gehören dann ebenso unter die Lupe wie die genannten Ursachen für den auf 1,7 % gesunkenen Anteil der sonstigen Fahrzeuge am Auslieferungsvolumen. Im Q1 lag dieser noch bei 4,5 % und im Vorjahres-Q3 bei 3,2 %. Ansonsten: Herzlichen Glückwunsch, dass mit dem Gesamtvolumen die Erwartung getoppt wurde!
Helmut Gellermann
Georg Sures
Redakteur
Die Analysten der Privatbank Berenberg haben heute die Aktie des Spezialchemiekonzerns Evonik von „Sell“ auf „Hold“ hochgestuft und das Kursziel von 15,50 auf 20 € angehoben. Berrenberg begründete die Anhebung mit dem Übernahmeinteresse seitens BASF. Die Diskussionen über einen solchen Deal zögen in den kommenden Monaten gewissermaßen einen Boden für den Aktienkurs von Evonik ein. Daran würden laut Berenberg selbst sinkende Preise für die Menthionin-Produkte von Evonik nichts ändern.
Bernecker Team
Schwache Zahlen zum US-Arbeitsmarkt am Freitag (29.000 statt der erwarteten 90.000 neuen Stellen) führten zu Tagesgewinnen der Indizes (+ 1,2 % im DAX und + 1,0 % im Nasdaq 100). Heute lassen sinkende Erdölpreise (Brent - 1,2 % auf 101,50 $) und ein freundlicher japanischer Markt einen positiven Kursverlauf im DAX erwarten. Entspannung signalisiert auch eine leicht rückläufige Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen. Der Montag steht im Zeichen von Kapitalmarkttagen der DT. TELEKOM („AI Investor Day“) sowie AIR LIQUIDE, am Mittwoch folgt Sportwagenbauer PORSCHE. Termin-Börse daily geht im DAX long. Zu den Unternehmen: Weiterlesen...
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Markus Horntrich
Redakteur
Der Konzern peilt laut Insidern den 28. Oktober für die Börsennotierung von tk accelis an. Im Zuge des Spin-offs sollen 49 % des Werkstoffhandels separat gelistet werden – ein weiterer Schritt auf dem Weg vom Konglomerat zur schlanken Beteiligungsholding. Jefferies taxiert den Enterprise Value von tk accelis auf bis zu 3,6 Mrd. €. Das Potenzial liegt vor allem in der Profitabilität: Bei 11,4 Mrd. € Umsatz 2024/25 soll die bereinigte EBITDA-Marge von zuletzt 2 % auf 4 bis 5 % steigen. In diesem Fall macht das Listing erhebliche stille Werte sichtbar machen. Der Eigenkapitalwert liegt jenseits von 21 € je Aktie. Siehe dazu auch AB 40/2026.
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Redaktionsleiter
Oliver Kantimm
Redakteur
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