Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Die Actien-Börse, Bernecker Daily, Die Actien-Börse Institutionell, Der Aktionärsbrief oder Frankfurter Börsenbrief.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Alphabet forciert laut Medienberichten (The Information) die vertikale Integration seiner Hardware-Sparte. So soll die Google-Mutter eine tiefgreifende Partnerschaft mit Marvell Technology zur Entwicklung spezialisierter KI-Chips sondieren. Dieser Schritt soll die technologische Abhängigkeit von Nvidia und Broadcom signifikant reduzieren.
Im Fokus der Kooperation stehen zwei hochspezialisierte Halbleiterlösungen, die exakt auf die Architektur der Google Cloud zugeschnitten sind:
1. Memory Processing Units (MPU): Diese Chips optimieren die Datenbewegung zwischen Speicher und Prozessor. Da der Datentransfer in KI-Rechenzentren oft den limitierenden Faktor darstellt, verspricht diese Eigenentwicklung massive Effizienzgewinne.
2. Inference-fokussierte TPUs: Die eigentlichen Kosten entstehen im täglichen Betrieb, der sogenannten Inference. Ein dedizierter Chip für Suchanfragen und generative Dienste wird die operative Marge von Alphabet im Cloud-Sektor stützen.
Bisher galt Broadcom als unangreifbarer Partner für Googles TPU-Projekte. Die Einbindung von Marvell schafft für Alphabet Wettbewerb innerhalb der eigenen Lieferkette und bietet Marvell Zugang zu einem Marktsegment mit überdurchschnittlichen Bruttomargen.
Analysten taxieren die möglichen Zusatzbeiträge auf bis zu 1 Mrd. $ p.a. Damit würde Marvell seine Marktanteile bei Hyperscalern wie Amazon und Microsoft um einen entscheidenden Pfeiler ergänzen. Unser Depotwert tut das, was er soll - er steigt. Ca. 5 % fester in der Vorbörse.
Bernecker Redation (www.bernecker.info)
Bernecker Team
Während der DAX in den letzten Monaten oft die gesamte Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, regt sich in der zweiten Reihe etwas Gewaltiges. Lange Zeit galt der MDAX als das Sorgenkind. Zu nah am schwächelnden Mittelstand, zu sensibel für das Zinsumfeld. Doch wir sehen eine fundamentale Verschiebung: Die Mid-Caps schicken sich an, die Bluechips durch pure Substanz und attraktive Bewertungen zu überholen. Gerade wenn die Weltpolitik den Atem anhält, zeigt sich der Wert unangefochtener Marktführerschaft.
Warum gerade jetzt der Knoten platzen könnte? Es ist die Kombination aus einem historischen Bewertungs-Gap, dem nachlassenden Zinsdruck und einer massiven M&A-Fantasie. Doch statt blind in den breiten Markt zu investieren, setzen wir heute auf die Speerspitze der deutschen Ingenieurskunst. Unangefochtene globale Marktführerschaft gepaart mit Kennzahlen, die man bei Large-Caps vergeblich sucht. Gerade bei blockierten Handelswegen sind eine effiziente Lagerhaltung und Automatisierung langfristig noch wichtiger. Unsere drei Top-Picks finden Sie im heutigen TB-Daily Artikel.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Trotz der jüngsten Eskalation zwischen den USA und dem Iran – inklusive der Beschlagnahmung eines iranischen Frachters und neuerlichen Drohungen aus dem Weißen Haus – bleibt der große Ausverkauf aus. Zwar kletterte der Ölpreis (Brent) wieder über die Marke von 95 $ und die US-Futures starteten im Minus, doch ein Blick nach Asien zeigt Resilienz. Die Indizes in Japan, Hongkong und Taiwan notieren sogar im Plus.
Besonders Halbleiterwerte wie TSMC und SK Hynix sind die Stabilisatoren.
Die wirtschaftlichen Notwendigkeiten sollten beide Seiten letztlich doch an den Verhandlungstisch in Pakistan zwingen. Gleichwohl: Der DAX startet heute in der Frühbörse rd. 350 Punkte bzw. 1,4 % schwächer in den Tag.
Hans A. Bernecker
Redakteur
Bleiben Öl-Aktien auch langfristig Gewinner?
Öl-Aktien bleiben so lange als Investment attraktiv, wie der Ölpreis und die geförderte Menge dies am Weltmarkt hergeben. Preisschwankungen gehören dazu. Die gegenwärtig explodierten Ölpreise werden sich wieder auf dem normalen Niveau einpendeln, wobei die Preisspanne in OPEC-Kreisen in Wien etwas höher gesehen wird als bisher. Zurzeit gelten Ölpreise (beide Sorten) zwischen 70 und 77 Dollar pro Barrel als angestrebte Richtlinie. Mehr ist im Moment nicht erkennbar. Lesen Sie zum Thema Öl die Seite 1 der Actien-Börse 16/26 nach.
Was fehlt dem Bitcoin für den Sprung über 75.000 Dollar?
Für den Sprung über 75.000 Dollar fehlt Bitcoin das Geld. Das Volumen des ganzen Marktes für Bitcoin liegt aktuell im Bereich von 1,5 Bio. Dollar. Das Interesse hat deutlich nachgelassen. Bitcoin hat keinen ökonomischen und auch keinen rechnerischen Wert, aber eine hinreichend interessante Kombination von Algorithmen als Ausgangsbasis. Damit hängt Bitcoins Zukunft davon ab, wer weiterhin daran glaubt. Am Ende entscheidet für jedes Investment in der Welt der tatsächliche Wert. Ende also offen.
Was halten Sie vom Drohnen-Vorstoß bei Heidelberger Druck?
Heidelberger Druck ist immer noch einer der Weltmeister in der Offset-Drucktechnik, doch dieser Markt stagniert auf hohem Niveau und Heidelberger Druck sucht seit Jahren eine Alternative oder Ergänzung zum bisherigen Programm. Die Erweiterung der Produktion in Richtung Drohnen ist deshalb nachvollziehbar. Dafür sprechen auch die sehr hohe Qualität der Mitarbeiter und des Equipments. Wenn die Finanzierung stimmt, ist dies ein sehr gutes zweites Standbein für die Zukunft. Der sehr niedrige Marktwert lässt sogar eine Verdopplung des Kurses zu. Im gleichen Umfang, wie die Produktion aufgebaut wird.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi bestätigte, dass die Straße von Hormuz für die Dauer des Waffenstillstands im Libanon für die kommerzielle Schifffahrt uneingeschränkt passierbar bleibt. Der Preis für Brent sinkt um 9 % auf 90,5 US-Dollar pro Barrel. Der DAX springt auf über 24.700 Punkte. Und damit bestätigt sich meine These:
Die ökonomische Logik folgt dem Selbsterhalt. Ein monatelanger Krieg am Golf widerspricht den existenziellen Kerninteressen aller beteiligten Akteure.
Schönes Wochenende!
Bernecker Team
Die Termin-Börse ist genau das richtige für Mutige, die nur einmal in der Woche handeln wollen, sich aber Chancen nicht entgehen lassen möchten. Regelmäßig am Freitag heiße Hebel-Spekulationen aus der Bernecker Redaktion. Diese Woche stand die Transformation der Versicherungsbranche im Forderung: Durch neue KI-Applikationen wird der veraltete, papierlastige Sektor moderniesiert. Wir haben Ihnen diese Woche drei Unternehmen vorgstellt, die den Wandel leiten. Daneben waren ein Pharmaunternehmen mit KI-Hilfe, der Goldstandard der Fintechs und zwei Unternehmen aus einem Trendsektor, der bei den meisten noch unter dem Radar fliegt dabei.
Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht auch ohne Abo, ganz einfach im Einzelabruf. Probieren Sie es gerne aus. Sie benötigen für solche Orders die Termingeschäftsfähigkeit bei Ihrem Broker.
Jens Brahm
Redakteur
Wir führen momentan 39 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 69 %. In dieser Woche haben wir eine weitere Ausgabe unserer Serie “Finger weg!” veröffentlicht, ein Stop-Loss platziert, ein Kursziel angepasst, ein Limit gestrichen und eine Position neu aufgenommen. Heute erhöhen wir ein Ziel und ein Stop-Loss. Betroffen sind unter anderem Evonik, BYD, 2G-Energy, Prysmian, SK Hynix, Diageo, MongoDB und Gartner. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.
Die Scharte, die der Iran-Krieg verursacht hat, ist an der Wall Street schon wieder ausgewetzt. Allerdings nur in den technologielastigen Indizes. In die Sektoren KI-Infrastruktur, Chips und in die Hyperscaler sind in den letzten 2 Wochen wieder viel Kapital geflossen, nachdem die Sektoren monatelang korrigiert haben. Wir sind mit SK Hynix, Braodcom, Amazon, Alphabet und Nebius mit dabei und reizen das aus.
Aber Vorsicht: die Warnzeichen mehren sich langsam wieder: Die Marktbreite und das Handelsvolumen sind gering, Trumps Ultimatum läuft bald ab, der Fear&Greed ist gestern wieder in das Greed Quantil geklettert und die beiden US Indizes haben die längste Gewinnstrecke seit 2021 absolviert. Ab sofort ist Selektion wieder Trumpf!
Wir sind mit einer neuen Ausgabe unserer beliebten Serie “Finger weg!” in die Woche gestartet, bei der wir Ihnen Aktien vorstellen, von denen Sie sich lieber fernhalten sollten. Dieses Mal hatten wir fünf Aktien im Gepäck, darunter ein Spirituosenkonzern im Abwärtstrend, ein Spezialist für Datenbanken mit enttäuschendem Ausblick, ein DAX-Konzern auf dem Kursniveau von vor 14 Jahren, ein ehemaliger Highflyer von der Wall Street und ein IT-Beratungskonzern mit bitterer Prognose.
Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Die Actien-Börse, Bernecker Daily, Die Actien-Börse Institutionell, Der Aktionärsbrief oder Frankfurter Börsenbrief.
Catharina Nitsch
Redakteurin
Der Großaktionär PROSUS verkauft 13,6 Mio. DELIVERY HERO-Aktien zu einem Preis von 20 Euro je Aktie an UBER. Damit sinkt sein Anteil an DELIVERY HERO von 26,3 % auf 21,8 %. Der Konzern nimmt damit einen Bruttoerlös von 270 Mio. Euro ein. Warum das Ganze? PROSUS hatte sich verpflichtet, seinen Anteil an DELIVERY HERO zu senken, um von der EU die Zustimmung für den Erwerb von Just Eat Takeaway.com zu erhalten. DELIVERY HERO dankt es heute mit grünen Zahlen.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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