Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Die Probleme bei der Finanzierung und beim Bau neuer KI-Rechenzentren nehmen zu. In Australien brach die Aktie des Rechenzentrumsbetreibers NEXTDC nach einer Gewinnwarnung um zeitweise 44 % ein. Seit Anfang Juni hat die Aktie rund zwei Drittel ihres Wertes verloren. Grund sind massive Verzögerungen beim Netzausbau für ein Großprojekt in Melbourne. Bürgerproteste gegen neue Stromleitungen und ausstehende Genehmigungen verschieben die notwendige Stromversorgung bis 2028. NEXTDC musste seine Gewinnprognose um mehr als ein Drittel reduzieren. Zuvor waren bereits die milliardenschweren Börsenpläne von FIRMUS und AIRTRUNK gescheitert. Auch in Südkorea verlor Elice beim Börsendebüt 32 %. 

Kennen Sie schon das Free TV-Angebot von Bernecker TV? Abonnieren Sie kostenlos den YouTube-Kanal von Bernecker TV unter: www.youtube.com/BerneckerTV

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Nach einem Kursverlust von fast 50 % seit dem Rekordhoch im Mai 2025 bekommt CTS EVENTIM Unterstützung aus den USA. Wir hatten in der...

Dieser Beitrag ist exklusiv für Abonnenten folgender Publikation(en) verfügbar: Die Actien-Börse oder Die Actien-Börse Institutionell.
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Die Actien-Börse oder Die Actien-Börse Institutionell.

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Nach den gestern vorgelegten Quartalszahlen sprang HASBRO nachbörslich um 11 % nach oben. Die Zahlen übertrafen die Erwartungen deutlich. Bei einem Umsatz von 1,60 Mrd. $ (Konsens 1,47 Mrd. $) erreichte der bereinigte Gewinn je Aktie 2,90...

Dieser Beitrag ist exklusiv für Abonnenten folgender Publikation(en) verfügbar: Die Actien-Börse oder Die Actien-Börse Institutionell.
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Die Actien-Börse oder Die Actien-Börse Institutionell.

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Die Wall Street zeigt erste Stabilisierungsansätze. Der Dow Jones gewann gestern 1,02 %, der S&P 500 legte 0,28 % zu. Der Nasdaq stagnierte. Die jüngsten Quartalszahlen stützen die Märkte, allerdings bleibt die Nachfrage nach Technologieaktien selektiv. 

In Asien folgt eine kräftige Gegenbewegung. Südkoreas Kospi erholt sich deutlich. SK Hynix und Samsung führen die Erholung der Halbleiterwerte an. Auch Japans Nikkei legt zu. Der DAX liegt in der Vorbörse rd. 0,3 % höher um 25.380 Punkte. 

Die Hammermeldung kommt von SpaceX: Die Fusion mit Tesla ist in Vorbereitung. Bei aktuellen Börsenwerten von zusammen rund 3,5 Bio. Dollar wäre dies die größte Unternehmensfusion der Geschichte. Dahinter steht die Verbindung von Teslas Robotik, autonomem Fahren und Chipentwicklung mit der KI-Rechenleistung, den Satellitennetzen und der Raumfahrttechnik von SpaceX. Der Quartalsumsatz sprang um 161 % auf 14,6 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn erreichte 4,4 Mrd. Dollar. Das KI-Geschäft überholte Starlink beim Umsatz. 

Die Aktie liegt im Spekulativen Portfolio des Frankfurter Börsenbriefes, welches seit Jahresbeginn über 24 % im Plus liegt und damit die Indizes klar hinter sich lässt. In einer Sonderaktion gibt es den Brief als Einzelausgabe im Börsenkiosk noch mit 50 % Rabatt: Hier geht zum Abruf: https://boersenkiosk.de/Kauf-Frankfurter-Borsenbrief-Nr.-42-vom-15.10.2026/BK

Netflix enttäuscht dagegen beim Ausblick. Der Quartalsumsatz erreichte 12,87 Mrd. Dollar. Für das Schlussquartal erwartet Netflix 13,4 Mrd. Dollar gegenüber 13,5 Mrd. Dollar Konsens. Die Werbeumsatzprognose wurde gesenkt. Nachbörslich geriet die Aktie unter Druck. 

Supermicro liefert ein starkes Signal für den KI-Sektor. Der Serverhersteller erhöht seine vorläufige Umsatzprognose für das Septemberquartal von 14,5 bis 15,5 auf 18,5 bis 19,5 Mrd. Dollar. Auch die erwartete Bruttomarge steigt deutlich. Die Aktie reagierte nachbörslich mit kräftigen Gewinnen.

Adidas erhöht nach Xetra-Schluss die Gewinnprognose von 2,3 auf 2,5 Mrd. Euro. Das Quartals-EBIT erreichte den Rekordwert von 1,008 Mrd. Euro. Allerdings profitierte Adidas von rund 200 Mio. Euro US-Zollerstattungen. 

Auch die Deutsche Börse hebt ihre Jahresziele wenig überrschend an. Das Quartals-EBITDA stieg um 16 % auf 978 Mio. Euro. Die neue Jahresprognose liegt bei über 3,9 Mrd. Euro.

Im MDAX sorgt eine Beteiligung für Bewegung: Grand City Properties übernimmt 20,04 % an LEG Immobilien und erwägt eine weitere Aufstockung. 

Heute folgen Quartalszahlen von SAP, Tesla und Meta. Die KI-Investitionspläne von Meta stehen im Fokus und die Reaktion im KI-Chip-Sektor darauf, wird ein erstes Signal liefern, ob sich die Korrektur ihrem Ende nähert.

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
chart

ETFs zu den Themen Artificial Intelligence, Robotics oder Big Data sind seit zwei Wochen auf dem Rückzug. Ob in Reinform (zum Beispiel Robotics ETF) oder als Kombination (Robotics + Artificial Intelligence ETF). Eine - zurzeit - bessere Ausweichmöglichkeit bietet z. B. der L&G E-Commerce & Logistics UCITS ETF. Dieser befindet sich seit Ende März im moderaten Aufwärtstrend und legte am 6. Oktober einen Gang zu - genau dem Tag, an dem das Thema Artificial Intelligence zu schwächeln begann. Im Chartvergleich ist auch erkennbar: Trotz der genannten Korrekturen sind die Aufwärtstrends immer noch intakt.

Lohnt es sich, auf den E-Commerce ETF zu wechseln? Dies ist eines der Themen im Frankfurter Börsenbrief 43/26, erhältlich ab Donnerstag 15 Uhr. 

Helmut Gellermann

Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf.

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Unser Parkettgeflüster aus AK 34/26 vom 19. August zu...

Dieser Beitrag ist exklusiv für Abonnenten folgender Publikation(en) verfügbar: Der Aktionärsbrief.
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Der Aktionärsbrief.

Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Der Rohstoffriese zeigt sich nach Produktionszahlen zum dritten Quartal für seine zum Verkauf stehende Tochter De Beers zuversichtlicher. 2026 soll die Diamanten-Produktion 25 Mio. bis 28 Mio. Karat betragen. Analysten hatten im Schnitt das untere Ende der neuen Spanne avisiert. Zuvor war ANGLO AMERICAN von einer Förderung von 21 Mio. bis 26 Mio. Karat ausgegangen. Die Zuversicht trägt auch die Aktie - leicht ins Plus! 

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

Kennen Sie schon das Free TV-Angebot von Bernecker TV? Abonnieren Sie kostenlos den YouTube-Kanal von Bernecker TV unter: www.youtube.com/BerneckerTV

Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Durchwachsene Nachrichten in Sachen Inflation gab es heute Morgen von der deutschen Konjunktur: Wie das Statistische Bundesamt meldete, waren die Erzeugerpreise im September 2026 um 6,7 % höher als im Vorjahresmonat. Das ist der stärkste Anstieg seit März 2023 (+7,5 %). Im Vergleich zum August 2026 stiegen die Erzeugerpreise um 1,9 %. Die Entwicklung der Erzeugerpreise gilt als wichtiger Inflationsindikator.

Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion

Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter www.bernecker.info

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die Neocloud-Vertrauenskrise weitet sich aus. Der südkoreanische KI-Infrastrukturanbieter Elice hat am Dienstag das schwächste...

Dieser Beitrag ist exklusiv für Abonnenten unserer Börsenbriefe verfügbar. Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier.

Bernecker Team
Bernecker Team

chart

Die jüngste Korrektur an den Aktienmärkten hat auch im DAX Spuren hinterlassen. Allerdings verlief die Entwicklung keineswegs einheitlich. Während sich einige Schwergewichte vergleichsweise robust behaupteten, gerieten andere Aktien erheblich unter Druck. Teilweise haben sich die Kurse inzwischen weit stärker von ihren Höchstständen entfernt, als es die operative Geschäftsentwicklung rechtfertigen dürfte.

Darin sehen wir zunehmend interessante Einstiegschancen. Denn die fundamentalen Perspektiven einiger deutscher Unternehmen sind besser, als es ihre Aktienkurse vermuten lassen. Gleichzeitig könnte die globale Rotation aus hoch bewerteten Technologieaktien in traditionelle Wirtschaftsbereiche anhalten. Unternehmen mit soliden Erträgen, attraktiven Bewertungen und verlässlichen Cashflows sollten davon profitieren.

Wir nehmen deshalb zwei DAX-Aktien neu auf unsere Kaufliste. Beide haben kräftig korrigiert, verfügen aber über überzeugende Perspektiven. Beide Unternehmen gibt es in der Termin-Börse daily (KLICK HIER).

1 / 10