Bernecker Newspilot

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Citi sieht Brent bis Jahresende nur noch bei 60 bis 65 $ je Barrel und empfiehlt, sommerliche Preisspitzen zum Verkaufen zu nutzen. Werde die USA noch der Iran haben Anreiz für eine neue Eskalation. Gleichzeitig bleibt die Angebotsseite weich....

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
CRISPR THERAPEUTICS bekommt einen neuen Trigger. Die FDA hat Casgevy nun auch für Kinder ab...

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Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin gilt Favorit für die Übernahme des Ultra Maritime-Geschäfts von Advent International. Der mögliche Kaufpreis soll laut Aussagen von Insidern rund 3,5 Mrd. $ betragen. Der Deal könnte bereits in dieser Woche bekanntgegeben werden. Die Lockheed-Aktie durchläuft seit Ende April eine Seitwärtsbewegung.

Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Für 4 Mrd. Euro geht der Unternehmensbereich an den Finanzinvestor Lone Star Funds. Mit dem Verkauf schließt CONTINENTAL die eigene strategische Neuaufstellung ab - fortan konzentriert sich das Unternehmen ganz auf sein traditionelles Reifengeschäft, das als einziger Bereich im Konzern verbleibt. Doch nicht nur die strategische Neuaufstellung wird abgeschlossen - überdies reduziert der Konzern mit dem Verkauf die eigene Finanzverschuldung und will zudem rund 2,5 Mrd. Euro an die Aktionäre zurückgeben, entweder über eine Sonderdividende oder eine Kombination aus Aktienrückkäufen und Sonderdividende. Die endgültige Höhe hängt von üblichen Mechanismen zur Kaufpreisanpassung und vom genauen Zeitpunkt des Vollzugs ab.

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Bernecker Team
Bernecker Team

Während internationale Mega-Caps das Gros der Liquidität des Marktes aufsaugen und teils mit astronomisch hohen Multiples bewertet werden, vollzieht sich im deutschen Mid-Cap-Segment eine eklatante Fehlpreisung. Der MDAX hat im Zuge der jüngsten konjunkturellen Sorgen deutlich Federn lassen müssen, was bei ausgewählten Qualitätsunternehmen zu einer vollständigen Entkopplung zwischen dem Aktienkurs und der operativen Ertragskraft geführt hat. Substanzwerte werden derzeit zu Konditionen gehandelt, die historisch betrachtet außergewöhnliche Einstiegsgelegenheiten bieten. Wir fokussieren uns heute auf zwei marktführende Konzerne, bei denen das Verhältnis aus anstehendem Gewinnwachstum und aktueller Bewertung eine tiefe Unterbewertung offenbart. Wer abseits des breiten Markt-Hypes antizyklisch agiert, findet hier ein extrem asymmetrisches Chance-Risiko-Verhältnis vor. Diese und börsentäglich neue Empfehlungen gibt es in der Termin-Börse daily (KLICK HIER).

Hans A. Bernecker
Hans A. Bernecker
Redakteur

Ende März hatten Sie 4.000 Dollar je Unze als Kursziel für Gold genannt. Dieses Niveau haben wir nun erreicht.
Kann jetzt eine echte Erholung folgen?

Die Zielmarke von 4.000 Dollar für Gold ist erreicht worden. Die Auffanglinie für die Stabilisierung liegt zwischen 3.850 und 4.100 Dollar. Die nächsten Zahlen des World Gold Council werden zeigen, ob sich die Marktverhältnisse wesentlich verändert haben. Das lasse ich offen. Entscheidend ist, wie sich die Notenbanken, die in den letzten Monaten die sichersten Käufer waren, insgesamt verhalten. Dagegen ist der Goldrausch des letzten Jahres verschwunden.

Ergebnis daraus: Gibt es den Eindruck einer schwächeren Nachfrage, findet der Goldpreis erst wieder bei rd. 3.400 bis 3.500 Dollar einen zweiten Boden. Das wäre die Ausgangsbasis des Sommers letzten Jahres. Dieses markttechnische Bild wird sich in den nächsten 4 bis 6 Wochen konkretisieren. Dann reden wir über Gold weiter.

Die Aktie von Rheinmetall ist Ende Juni unter 1.000 Euro gefallen. Ist die Korrektur nun groß genug?

Rheinmetall wurde mehr als halbiert, wie avisiert. Teilweise war dies im Zuge der spektakulären Entscheidung in Berlin, die Strategie der Fregattenrüstung neu zu definieren, übertrieben. Dazu gibt es keine zuverlässigen Informationen, sondern nur parteipolitische Äußerungen. Das ist zu wenig! Die zeitweise Halbierung des Kurses von Rheinmetall ging zu weit. Jetzt geht es darum, einen Mittelwert zu finden, wie sich die Auftragslage von Rheinmetall einerseits und die tatsächliche Geschäftsentwicklung andererseits neugestalten und berechnen lassen. Der Mittelwert dieser Erwartungen liegt in Düsseldorf zunächst zwischen 1.200 und 1.300 Euro. Der sehr agilen Mannschaft von Rheinmetall ist sehr viel mehr zuzutrauen. Übrigens: Rheinmetall sowie viele weitere spannende Aktien finden Sie in der neuen Actien-Börse Nr. 27/2026.

Der Yen notiert gegenüber dem Dollar auf dem tiefsten Stand seit 40 Jahren. Ein Vorteil für japanische Aktien?

Die Japaner steuern ihre Exportpolitik seit den 1950er-Jahren immer und sehr geschickt, weil diskret, über den Wechselkurs des Yen. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere der Dollar. Mit der jüngsten Abwertung in kleinen Schritten ist damit der japanische Export für die nächsten ein bis zwei Jahre gut gesichert. Die Neuverschuldung der japanischen Regierung mit dem gigantischen Investitionsprogramm bildet jedoch eine weitere Unsicherheit. Bei einer Verschuldungsrate von über 230 % des BIP sind die Konsequenzen schwer zu erkennen. Dazu gehört, dass 95 % aller Staatsschulden in Japan liegen und kein Ausländer Yen-Bestände führt. Damit lässt sich der Yen anders steuern, als dies für andere große Industrieländer der Fall ist. Tendenziell ergibt sich eine schrittweise Erholung des Yen-Kurses, wie in früheren Zyklen bereits zu beobachten war. Ein Vorteil für japanische Aktien liegt darin allein jedoch nicht. Der Nikkei hat das beschriebene Szenario richtig eingepreist, dürfte nun aber zunächst konsolidieren.

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Energieversorgung wird der große Engpass. Die Financial Times beschrieb am Wochenende einen Trend, der für den KI-Sektor immer wichtiger wird. Fakt ist: Mit dem Auslaufen der Steuervergünstigungen für neue Wind- und Solarparks in den USA werden die Kosten für langfristige Stromlieferverträge laut einer Analyse von...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
chart

Das Marktbild der letzten Woche bestätigt sich auch zum heutigen Wochenstart. In Asien gaben Chipwerte wie Kioxia nach, SK Hynix verlor vor dem geplanten US-Listing rund 3 %, auch der Kospi und der Nikkei kommen etwas zurück. Allerdings: Die Berichtssaison steht vor der Tür und gute Zahlen großer Halbleiterwerte könnten den Sektor dann schnell wieder anschieben. Derweil läuft die Rotation in Autos, Maschinenbau, Gesundheitswerte und andere Nachzügler. 

Für den DAX deutet sich ein stabiler Start an um 25.800 Punkte an. 

Positiv bleibt: Öl beruhigt sich weiter. Brent liegt bei rund 72 Dollar, weil sich die Schifffahrt durch die geschützten Routen im Nahen Osten normalisiert und OPEC+ eine weitere moderate Fördererhöhung unterstützt. Das nimmt etwas Druck von der Inflationsseite. Der Dollar zieht leicht an, Gold hält sich nach drei Gewinntagen in der Nähe von 4.150 Dollar.

Die Schlagzeilen kommen aus Europa. Im Fokus steht der Verteidigungssektor. Thales will Exail Technologies übernehmen und zahlt dafür 134 € je Aktie. Zunächst kauft Thales den 35,51-Prozent-Anteil der Familie Gorgé, anschließend soll ein Pflichtangebot für den Rest folgen. Das Timing passt: Morgen beginnt der NATO-Gipfel in der Türkei. Dort dürfte es erneut um höhere Verteidigungs- und Sicherheitsausgaben gehen. Italien denkt laut Bericht über zusätzliche Ausgaben von rund 17 Mrd. € über zwei Jahre nach, um langfristig das NATO-Ziel von 5 % zu erreichen. Auch der Auftrag Großbritanniens, Italiens und Japans über 4,6 Mrd. Pfund für das GCAP-Kampfjetprogramm passt in dieses Bild. 

Continental (s. Chart) gelingt die Abspaltung von ContiTech für 4 Mrd. €. Wir hatten das bereits am Freitag in der Bernecker Daily avisiert. Gemessen an der Peergroup-Bewertung sehen wir weiter deutliches Potenzial. 

Sie möchten stets dem Laufenden bleiben? Ich empfehle den kostenlosen Download der Bernecker App https://www.bernecker.info/app

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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„Launching July 4, 2026“: Am 250. Geburtstag der USA werden ca. 1,4 Millionen bereits eingerichtete Trump Accounts mit je 1.000 $ befüllt. Es handelt sich um eine steuerlich begünstigte Vorsorge für… 

… jedes US-amerikanische Kind, geboren im Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2028. (Legaler Aufenthalt vorausgesetzt: Sozialversicherungsnummer wird benötigt. Eltern müssen zudem einen Antrag auf den Account, per Formular 4547, gestellt haben.)

Zusätzliche Befüllung: Möglich, erwünscht, begrenzt. Die Accounts laufen bis zum 18. Geburtstag. Eltern, Verwandte und Arbeitgeber können einen Trump Account um bis zu 5.000 $ jährlich weiter aufstocken.

Fokussierte Anlagemöglichkeit. Für das eigentliche Investieren der Mittel sind wenige kostengünstige Indexfonds (ETFs) vorgesehen. Die Umschichtungsoption wird innerhalb der Trump Account App freigeschaltet.

Laufzeit bis zum 18. Geburtstag. Dann ist die Umwandlung in einen IRA vorgesehen. Dieser Schritt wirkt steuertaktisch kompliziert, heute aber…

… steht der eingebuchte Betrag im Vordergrund. Psychologisch klug: 1,4 Millionen Elternpaare haben das Gefühl, dass ihr-e Kind-er an der wirtschaftlichen Entwicklung der USA beteiligt sind.

Für weitere 4,6 Millionen Kinder (vor dem 1. Januar 2025 geboren) wurden Trump Accounts eingerichtet. Auch auf diese kann ab heute eingezahlt werden. 

Happy Forth of July!

Helmut Gellermann

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Bernecker Team
Bernecker Team

Die künstliche Intelligenz frisst ihre eigenen Kinder, zumindest wenn es um die digitale Infrastruktur geht. Eine brandaktuelle Analyse des weltweit führenden Kreditversicherers ALLIANZ TRADE zeigt schwarz auf weiß, was wir in diesem Brief schon lange prognostizieren. Der weltweite Ausbau von Rechenzentren beschleunigt sich in einem atemberaubenden Tempo, bis zum Jahr 2030 soll der Anteil von KI-Anwendungen am gesamten Stromverbrauch von Rechenzentren auf rund 40 % hochschnellen. Aktuell bewegen wir uns bereits bei 15 bis 20 %. Rechenzentren mutieren von einer digitalen Randgröße zu einem massiven, strukturellen Treiber der globalen Stromnachfrage in fast allen Regionen der Erde. Doch der gigantische Investitionszyklus der Tech-Konzerne erfordert massive Upgrades der physischen Infrastruktur. Wer Rechenzentren im großen Stil betreiben will, benötigt hochspezialisierte Hardware für das Energiemanagement und die thermische Beherrschung der Hochleistungsrechner. Heute greifen wir nach einem alten Bekannten für einen neuen, hochgradig chancenreichen Trading-Versuch und nehmen zudem einen weiteren, unersetzlichen Infrastruktur-Spezialisten neu ins Visier. Beide Empfehlungen und Börsentäglich weitere finden SIe in der Termin-Börse daily (KLICK HIER).

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