Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Bernecker Team
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Die Termin-Börse ist genau das richtige für Mutige, die nur einmal in der Woche handeln wollen, sich aber Chancen nicht entgehen lassen möchten. Regelmäßig am Freitag heiße Hebel-Spekulationen aus der Bernecker Redaktion.

Während der DAX in den letzten Monaten die gesamte Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, regt sich in der zweiten Reihe etwas gewaltiges, der Knoten könnte endlich platzen. AUs diesem Grund gibt es diese Woche zwei Empfehlungen, mit denen Sie von dieser Entwicklung proftieren können. Daneben haben wir einen Stahlkonzern im Turnaround, den unangefochtenen Recycling-König und einige weitere in der aktuellen Ausgabe der Termin-Börse.

Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht auch ohne Abo, ganz einfach im Einzelabruf. Probieren Sie es gerne aus. Sie benötigen für solche Orders die Termingeschäftsfähigkeit bei Ihrem Broker. 

Bernecker Team
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Wir führen momentan 36 aktive Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 71 %. In dieser Woche haben wir einen Limit-Kauf platziert, einen Verkauf vorgenommen, zwei Analysen herausgegeben, ein Rating und zwei Stops angepasst und ein Kursziel platziert. Heute gibt es neue Ziele für drei Kursraketen, zwei neue Stops und Details zu den Transaktionen der Woche. Betroffen sind unter anderem, Broadcom, SK Hynix, Nebius, Evonik, CATL, Prysmian, BYD, Hugo Boss und Stellantis. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.

Die Erholung nach dem Iran-Krieg-Einbruch im März ist mittlerweile von einem Überschießen der Chip- und KI Boom abgelöst worden. Der SOX Semiconductor Index hat in 17 Handelstagen 40% zugelegt, das gab es noch nie. Die Wortschöpfung "Aufwärtscrash" machte diese Woche Karriere. Entsprechend erreichte der NASDAQ100 zuerst ein neues Allzeithoch. Auch der S&P500 schaffte einen neuen Rekord, wegen der hohen Gewichtung der Technologiewerte. DAX, DOW JONES und die meisten anderen Indizes können dem nicht folgen, weil die gehypten Segmente dafür nicht hinreichend vertreten sind.

Wir setzen in der Situation auf starke Einzelwerte aus diesen Segmenten und freuen und über das glückliche Timing etwa bei SK Hynix, Nebius und Broadcom. Dazu weiter unten noch ein paar Details und Anpassungen.

Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht  verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus! 

Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
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Jungheinrich fällt heute wegen schwacher Q1-Zahlen. Laut vorläufiger Zahlen für das erste Quartal 2026 sank der Umsatz von 1.305 Mio. € auf 1.272 Mio. €. Das entspricht einem Rückgang von 2,5 %. Das EBIT brach um 45,9 % auf 56,5 Mio. € ein. Die EBIT-Marge fiel von 8,0 % auf 4,4 %. Das ist der eigentliche Belastungspunkt.

Jungheinrich begründet die schwachen Zahlen mit erhöhtem Preisdruck, negativen Auslastungseffekten und dem Streik im Werk Lüneburg. Zusätzlich belasteten 20 Mio. € aus der Entkonsolidierung der russischen Tochtergesellschaft und 1 Mio. € Transformationskosten. Ohne diese Sondereffekte wäre das Ergebnis weniger schwach ausgefallen. Der operative Margendruck bleibt aber trotzdem sichtbar.

Positiv ist nur der Auftragseingang. Er stieg um 10,8 % auf 1.535 Mio. €. Der Anstieg beruhte laut Jungheinrich auch auf Vorzieheffekten wegen Preiserhöhungen. Das nimmt dem Ordereingang etwas Qualität. Die Jahresprognose blieb unverändert. Die eigentlich für den 31. März 2026 vorgesehene Zwischenmitteilung soll nun am 7. Mai 2026 veröffentlicht werden.

Charttechnisch ist der heutige Rutsch heikel. Die Aktie fällt aus einer ohnehin angeschlagenen Lage heraus. Sollte der Kurs signifikant unter die Unterstützungszone bei 24 bis 26 € rutschen, würde das die charttechnische Verfassung der Aktie signifikant verschlechtern. Eine schnelle Erholung braucht neue Aussagen zur Qualität des Auftragseingangs und zur Normalisierung der EBIT-Marge.

Fazit: Der heutige Kursrutsch ist gerechtfertigt. Jungheinrich hat im Auftragseingang zwar einen Lichtblick geliefert, aber der EBIT-Einbruch ist zu stark. Für einen nachhaltigen Dreh reicht die unveränderte Prognose nicht. Die Aktie wird erst wieder interessanter, wenn die Marge wieder glaubhaft Richtung 7 % bis 8 % läuft.
 
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Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
SK Hynix hat im ersten Quartal die Prognosen von Goldman Sachs beim operativen Gewinn um 8 % übertroffen. Bereinigt um Rückstellungen für Mitarbeiterboni in Höhe von 10 % des operativen Gewinns hätte das Ergebnis die...

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Im abgelaufenen Jahresviertel konnte INTEL einen Gewinn je Aktie von 0,29 $ verzeichnen und das, wo im Vorjahresviertel an dieser Stelle noch ein Verlust von 0,19 $ gestanden hatte und Analysten durchschnittlich nur mit einem EPS von 0,016 $ gerechnet hatten. Auch beim Umsatz lief es besser als angenommen: Hier hatten die Analysten 12,41 Mrd. $ erwartet, tatsächlich aber setzte INTEL 13,6 Mrd. $ um. Im Vorjahr waren es 12,67 Mrd. $ gewesen. INTEL profitiert von der boomenden Halbleiter-Nachfrage im Zuge des KI-Ausbaus und konnte daher sogar zuvor abgeschriebene Lagerbestände noch verkaufen und Preissteigerungen durchsetzen. Unter dem Strich gab es allerdings einen Verlust von 4,28 Mrd. $ nach roten Zahlen von 887 Mio. $ ein Jahr zuvor. INTEL investiert gerade in großem Stil in neue Produktionsprozesse, die den einstigen Marktführer aus der Krise bringen sollen. Im laufenden Quartal rechnet INTEL beim Umsatz mit Erlösen zwischen 13,8 und 14,8 Mrd. Dollar - auch das wieder mehr als die Markterwartungen von rund 13,1 Mrd. $.

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Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
Das US-Justizministerium beendete mit einer vorzeitig erlassenen Anordnung den spekulativen Anstieg...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Während Trump die US-Blockade der Straße von Hormus aufrechterhält und auf eine Verhandlungslösung drängt, gibt es Meldungen über Machtkämpfe in der iranischen Führung. Nach den starken Kursgewinnen der letzten 2 Wochen resultiert daraus zunächst ein Patt.

Während die Wall-Street-Indizes am Donnerstag leicht nachgaben, stiegen die Nasdaq-100-Futures an, da die Intel-Aktie im nachbörslichen Handel um 20 % zulegte, nachdem die Umsatzprognose die Erwartungen übertroffen hatte. Auch Texas Instruments haussieren nach Zahlen. Halbleiteraktien stiegen den 17. Tag in Folge. Das gab es noch nie. Eine Korrektur wäre angebracht.

In Europa meldete SAP ein Umsatzwachstum bei seinen Cloud-Diensten, das die Schätzungen der Analysten übertraf. Das sorgt heute Morgen für feste Kurse. Auf der anderen Seite zeigen die Zahlen udn Kursreaktion bei Servicenow, dass der Softwaresektor anfällig bleibt. Insgesamt gilt:

Die Unternehmensgewinne können sich sehen lassen. Laut von Bloomberg zusammengestellten Daten haben bisher fast 80 % der Unternehmen im US-Aktienleitindex die Gewinnschätzungen für das erste Quartal übertroffen.

Weitere Unternehmens-Highlights:

Meta Platforms Inc. und Microsoft Corp. planen Kürzungen oder kündigen Abfindungen an, die bis zu 23.000 Arbeitsplätze betreffen könnten. Dies ist Teil der Bemühungen, die Betriebsabläufe zu straffen und die hohen Ausgaben für künstliche Intelligenz auszugleichen.

DeepSeek brachte ein Jahr nach dem Aufmischen des Silicon Valley Vorschauversionen eines neuen Flaggschiff-KI-Modells auf den Markt.

TSMC-Aktien stiegen auf ein Rekordhoch, nachdem Taiwans Finanzaufsichtsbehörde die Beschränkungen für Bestände an Einzelaktienfonds lockerte – ein Schritt, der laut JPMorgan Chase & Co. Zuflüsse von mehr als 6 Milliarden US-Dollar nach sich ziehen könnte.

Volvo AB verzeichnete im ersten Quartal einen Anstieg des Lkw-Auftragseingangs um 14 %, begünstigt durch stärkere Aktivitäten in Amerika und Europa.

Warner Bros. Discovery Inc. Aktionäre stimmten mit überwältigender Mehrheit einer Fusion mit Paramount Skydance Corp. zu, trotz weit verbreiteter Ablehnung des Deals in Hollywood.

Spirit Aviation Holdings Inc. befindet sich laut Anwalt Marshall Huebner in „sehr fortgeschrittenen Gesprächen“ mit der US-Regierung über die Bedingungen eines umfangreichen Finanzierungspakets.

Comcast Corp. meldete Finanzergebnisse für das erste Quartal, welche die Schätzungen der Analysten übertrafen. Geringere Verluste bei Breitbandkunden glichen das schwache Wachstum beim Streaming-Dienst Peacock aus.

Gold leidet unter dem seit einigen Tagen wieder festem Dollar sowie einzelnen Gerüchten zu potenziellen Notenbankverkäufen. 

Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
ASML steht heute unter Druck. Die Aktie notiert in Amsterdam rund 2,5 % schwächer. Der unmittelbare Auslöser ist eine Aussage von TSMC, einem der wichtigsten ASML-Kunden. TSMC will die neuesten High-NA-EUV-Anlagen vorerst nicht für...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Die operative Entwicklung erreicht Rekordniveau, doch die Bewertung am Markt folgt dieser Dynamik bisher nicht. Das KGV für 2027 liegt bei moderaten 11. Der Gegensatz zum US-Konkurrenten BLACKROCK ist signifikant, da dieser, gemessen an der Gewinnbewertung, rd. 70 % teurer ist. Der neue Aufhänger: 

Das ETF-Geschäft unter der Marke Xtrackers bleibt die Ertragsperle im Konzern. Die geplante Reform der privaten Altersvorsorge in Deutschland ab 2027 fungiert als massiver Katalysator. Staatliche Förderungen für Aktien-ETFs begünstigen den Marktführer unmittelbar. Erwartete Nettozuflüsse von 188 Mrd. € bis 2028 stützen diese Prognose. Als deutsche Institution verfügt DWS über den notwendigen Zugang zu den heimischen Vertriebskanälen, um die breite Masse zu erreichen. Die Dividendenstrategie setzt Maßstäbe. Aktionäre können in den nächsten 15 Monaten mit Rückflüssen von rd. 10 € je Aktie rechnen. Die Basis bildet die reguläre Dividende von 3,00 € für das Jahr 2025. Eine Sonderausschüttung von 4,00 € im Frühjahr 2027 ergänzt dieses Paket. 

Grundlage ist die Ankündigung des Managements, überschüssige Kapitalreserven in erheblichem Umfang an die Anteilseigner zurückzugeben. Die Kostenkontrolle bleibt dabei oberste Priorität. Eine Cost-Income-Ratio unter 55 % ist ambitioniertes Ziel. Bei einem realistischen Gewinnwachstum von jährlich 8 bis 9 % kombiniert der Titel Substanz und Fantasie zu tiefen Bewertungsansätzen.

Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.

Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.       

Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 17 u. a.:

- Der Börsensommer wird aufregend

- Die Berichtssaison ist der nächste Schlüssel

- BMW triumphiert, MERCEDES hinkt hinterher

- Deutschlands erste Satellitenaktie steht an der Startlinie

- SIXT: Diskussionsstoff ist vorhanden

- Steht WACKER NEUSON vor der Neubewertung?

- WALL STREET: Big Tech treibt den Nasdaq

 

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

SAFRAN, den Namen kennen wir aus altertümlichen Kinderliedern und bringen ihn mit Backen in Verbindung. Doch das ist nicht der Weisheit letzter Schluss - der Name ist auch andernorts wohlbekannt: Es ist der Name eines Triebwerkbauers aus Frankreich. Und er hat hat Anfang 2026 deutlich mehr Antriebe für Jets von AIRBUS und BOEING ausgeliefert. Der Umsatz lag im ersten Quartal auf vergleichbarer Basis mit 8,6 Mrd. Euro fast 19 % höher als ein Jahr zuvor. In den ersten drei Monaten des Jahres lieferten SAFRAN und sein US-Partner GE AEROSPACE mit ihrem Gemeinschaftsunternehmen CFM 520 ihrer Leap-Triebwerke aus - über 60 % Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Antriebe kommen bei den Mittelstreckenjets vom Typ Boeing 737 Max und bei etwa jedem zweiten Airbus SE-Jet aus der Modellfamilie A320neo zum Einsatz.

Der Umsatz der Sparte wuchs um rund ein Drittel, während das Geschäft mit Kabinenausstattung wie Sitzen und Bordküchen um 9 % anzog. Die Rüstungs- und Flugzeugtechniksparte legte um mehr als 13 % zu. SAFRAN scheint daher auf Kurs zu seinen Jahreszielen: Der Umsatz soll um einen niedrigen bis mittleren Zehner-Prozentsatz steigen. Für den bereinigten operativen Gewinn sind 6,1 bis 6,2 Mrd. Euro geplant. Die Zuversicht steigt nun, dass das obere Ende der Prognose erreicht werden kann. Zum Gewinn des ersten Quartals machte SAFRAN wie üblich keine Angaben.

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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