Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Helmut Gellermann
Redakteur
Als defensives Healthcare-Unternehmen steht CONVATEC GROUP heute mit + 4,3 % im britischen Leitindex FTSE 100 an der Spitze. Gegenüber dem Zwischentief vom 9. Oktober gilt + 7,7 % sowie + 19 % seit dem 2. Juni. Knapp 5 Mrd. € Börsenwert sind unspektakulär, das KGV-Paar 22,1 (2026) und 15,0 (auf Basis 2027) entspricht der Aussicht auf eine mehr als solide Gewinnentwicklung.
Ähnlich unspektakulär im Plus sind heute PAUL HARTMANN (+ 0,8 %), COLOPLAST (+ 2,0 %), ESSITY (+ 0,3 %) sowie SMITH & NEPHEW (+ 1,3 %), die ebenfalls in Wundversorgung und angrenzenden Bereichen tätig sind. Wie sich am Kursverlauf von PAUL HARTMANN und COLOPLAST zeigt (siehe Chartvergleich), kann ein Engagement auch in dieser Gruppe zur Geduldsprobe werden. Dennoch eignen sich defensive Healthcarewerte als Depotbeimischung.
Helmut Gellermann
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Helmut Gellermann
Redakteur
Das breit aufgestellte US-Medizintechnikunternehmen STRYKER investiert 400 Mio. $ in den Spezialisten für OP-Roboter CMR Surgical und geht eine strategische Partnerschaft ein. Zudem hat man sich das Vorkaufrecht für eine spätere Komplettübernahme gesichert.
Das 2014 gegründete britische Unternehmen (nicht börsennotiert) war in einer Finanzierungsrunde 2021 bereits mit mehr als 3 Mrd. $ bewertet worden. Zu den CMR-Investoren zählen auch GE HEALTHCARE sowie SOFTBANK und ABB (über Venture-Capital-Töchter).
Das Vorzeigeprojekt von CMR ist der Operationsroboter Versius. Mit modularem Konzept ist Versius deutlich vom Pionier und bekanntesten OP-Roboter-Hersteller INTUITIVE SURGICAL zu unterscheiden.
Die Aktie von STRYKER notiert zu Beginn des US-Börsenhandels bei 278,48 $. Rund 29 % unter dem Höchstkurs vom April 2025 wird ein Forward-KGV um 17,5 angezeigt. Der Börsenwert 106,6 Mrd. $ entspricht dem 4-fachen Umsatz der letzten vier Quartale.
Helmut Gellermann
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Georg Sures
Redakteur
Laut dem neuen Plan der Bundesnetzagentur kann das Briefporto zum 1. Januar 2027 um bis zu 20,35 % steigen. Dieser „Preis-Erhöhungsspielraum“ für den Versand von Briefen und Postkarten gilt für die Jahre 2027 und 2028. Die DHL-Tochter Deutsche Post hat dabei in der Vergangenheit immer den von der Bundesnetzagentur vorgegebenen Spielraum voll ausgeschöpft. 2022 hatte der durchschnittliche Preisaufschlag noch 4,6 % beauftragen, 2025 waren es dann schon 10,48 %. Gemessen an dieser Dynamik wäre dann theoretisch für 2029 ein Preisaufschlag von rund 40 % zu erwarten.
Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion
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Bernecker Team
Guten Morgen, meine Damen und Herren,
in den USA läuft ein gewaltiger Investitionsboom. Doch die eigentlichen Gewinner könnten Unternehmen sein, die bislang weniger im Rampenlicht stehen. Während sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf Künstliche Intelligenz und Rechenzentren konzentriert, zeichnet sich in der amerikanischen Wirtschaft eine wesentlich breitere Investitionswelle ab.
Allerdings gibt es einen Engpass: Es fehlen die Menschen, die diese Anlagen errichten können. Hoch qualifizierte Elektriker, Spezialisten für Energieinfrastruktur, Klima- und Lüftungstechniker sowie erfahrene Projektteams sind zunehmend gefragt.
Genau hier entsteht eine interessante Konstellation für Anleger. Unternehmen, die über ausreichend qualifiziertes Personal, technisches Know-how und nachweisbare Erfahrung mit komplexen Großprojekten verfügen, können ihre Aufträge selektiver auswählen. Das stärkt ihre Verhandlungsposition und eröffnet Spielraum für höhere Gewinnmargen. Zwei amerikanische Gesellschaften sind dafür besonders gut aufgestellt Weiterlesen...
Solche Analysen gibt es bei der Termin-Börse daily, jeden Tag. Wenn Sie Interesse haben, dann testen SIe uns doch im Abo oder im EInzelabruf (KLICK HIER).
Helmut Gellermann
Redakteur
die von Trump und Putin getroffene Vereinbarung russischer Diesel-Exporte war eine Überraschung und dürfte noch intensiv diskutiert werden. Für die Erdölpreise ergab sich daraus eine Entspannung, obwohl der Konfliktbereich „Iran/Jemen“ am Wochenende mit dem Angriff auf den Flughafen in Riad eine neue Eskalationsstufe erreicht hat. Erdöl der Sorte Brent lag am frühen Morgen bis zu ca. 2 % unter dem Freitagsschlusskurs.
Leichte Entspannung ergab sich bei den Anleiherenditen. Heute werden (am Columbus Day) in den USA keine Anleihen gehandelt, der Aktienhandel läuft weiter. Die kanadische Börse bleibt geschlossen (Thanksgiving).
Der Handel in Asien/Pazifik war uneinheitlich verlaufen. Leichte Verluste in China, Indien und Südkorea, während Australien zugelegt hatte. Der DAX startet mit + 0,5 % sehr freundlich, getragen von RHEINMETALL und COMMERZBANK (+ 1,6 %), RWE (+ 1,5 %) sowie QIAGEN (+ 1,3 %) und DT. BANK (+ 1,1 %). Hinten liegen BASF und BRENNTAG (- 0,7 %) und INFINEON (- 1,3 %).
Die erwarteten Details zum Auftragseingang bei NORDEX kamen schon heraus: Die neuen Aufträge seien weiterhin global breiter gestreut. Die Türkei führte mit einem Volumen von mehr als 900 MW. Aus den USA kamen seit Jahresbeginn Aufträge von mehr als 1,3 GW herein. Man erwartet den weiteren Anstieg des internationalen Anteils, das Geschäft in Deutschland und Europa bleibe stark. Die Kursreaktion beträgt ca. + 3 %.
Heute startet die Paris Motor Show (bis 18. Oktober), passend dazu äußerte sich VW zum Absatz im Q3, Auszug: „Gegenüber dem Vorjahresquartal konnten wir in China in Q3 rund 30 Prozent mehr elektrifizierte Fahrzeuge an unsere Kunden übergeben. Weltweit liegen unsere Auslieferungen nach drei Quartalen rund neun Prozent unter dem Vorjahreszeitraum.“ VW Vz. legen ebenfalls mehr als 1 % zu.
Helmut Gellermann
Markus Horntrich
Redakteur
Der Windkraftanlagenbauer steigerte seinen Auftragseingang im dritten Quartal um 29,5 % auf 2,81 GW. Nach neun Monaten summieren sich die Neubestellungen auf 7,73 GW, ein Plus von 16,1 %. Die Türkei war mit über 900 MW der größte Einzelmarkt im dritten Quartal, während Nordex in den USA seit Jahresbeginn bereits Aufträge über mehr als 1,3 GW verbuchte. Deutschland bleibt ebenfalls ein wichtiger Wachstumstreiber. Rechnerisch entspricht das Bestellvolumen der ersten neun Monate einem Auftragswert von rund 7,2 Mrd. € im Projektgeschäft, ohne Service.
Technisch steht damit eine Erholung an. Mit einem 2027er-KGV ist Nordex angesichts des Wachstums akzeptabel gepreist.
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
NVIDIA setzt beim Ausbau seiner KI-Rechenzentren zunehmend auf optische Datenverbindungen. LUMENTUM liefert dafür wichtige Laserkomponenten. Wie nun LUMENTUM am Freitag bekannt gab, ist man bei wichtigen optischen Komponenten bereits bis Anfang 2029 ausverkauft. Ein starkes Signal für den gesamten Optical-Sektor. In unserer aktuellen Lupe im Aktionärsbrief analysieren wir die wichtigsten Profiteure, darunter auch weniger beachtete Spezialisten.
Welche Aktien bieten nach der Kursrally noch Potenzial? Die Antworten liefert unsere aktuelle Einzelausgabe des Aktionärsbriefs: https://boersenkiosk.de/Kauf-Der-Aktionarsbrief-Nr.-41-vom-08.10.2026/BK
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe
Hans A. Bernecker
Redakteur
Kommt eine neue Euro-Krise?
Der Euro ist eine Währung, die immer wieder infrage gestellt werden wird. Daran lässt sich nichts ändern. Andere Währungen wie Dollar oder Pfund, Franken oder Yen beziehen sich auf das jeweilige Land und seine politische Führung. Für den Euro gilt dies auch künftig nicht. Wichtigster Stabilisator ist bis jetzt Deutschland in der Zusammensetzung des Euro. Deutschland hält rd. 22 % Anteil am Kapital der europäischen Zentralbank. Dieser Anteil der ehemaligen D-Mark bzw. der deutschen Wirtschaft am Euro hat stabilisierende Wirkung. Das schließt nicht aus, dass wie im Fall Griechenland ein einziges Mitglied in eine gravierende Schieflage gerät und alle anderen Feuerwehr spielen müssen. Im Fall Griechenland betrug das Rettungspaket rd. 166 Mrd. €, für deren Tilgung sich alle anderen Länder mit verbürgt haben. Die Griechen machten aus dieser Schieflage eine überzeugende neue Politik, wie die aktuellen Daten zeigen.
In Prozent: Wie groß ist die Chance auf eine Jahresendrally beim Dax?
Die Jahresendrally ist die übliche Wette, die auch diesmal gilt. Dem schwierigen September folgt der etwas bessere Oktober. Aus der gegenwärtigen Konstellation entsteht kein Ansatz für eine echte Weihnachtsrally, aber ein brauchbares Ergebnis in der Gegend um + 15 % als Mittelwert für alle Indizes. Ausschlaggebend dafür ist nicht die Wirtschaftspolitik, sondern die Ergebnisse bzw. Strategien der großen Unternehmen. Daran hängen sich die Kleineren an, auch wenn deren Gewicht auch optisch geringer erscheint.
Rheinmetall fast auf Juni-Tief - eine Kaufgelegenheit?
Gewinnmitnahmen für alle Rüstungsaktien waren angesagt. Die runde Halbierung aller relevanten Kurse ist weitgehend erreicht. Neue Investments haben Zeit. Die weitere Zukunft der Rüstung in Europa hängt davon ab, ob die bisherigen politischen Absichten und Ziele wirklich umgesetzt werden. Eine Konfliktlösung Russland/Ukraine ist zurzeit keine kurzfristige Annahme, aber eine jederzeitige Variante, die auf alle Rüstungspläne durchschlägt. Also: Kommt Zeit, kommt Rat. Weitere Infos in der aktuellen Actien-Börse.
Georg Sures
Redakteur
Freitag ist beim Bernecker Börsenkompass Portfolio Tag. Wir durchforsten unsere Empfehlungsliste, nehmen bei ausgewählten Positionen Anpassungen vor und fassen die Transaktionen der Woche zusammen. Diese Arbeit ist unerlässlich für den Erfolg an der Börse. Nehmen auch Sie sich ein paar Minuten Zeit für die Bestandspflege in Ihrem Depot.
Wir führen momentan 32 Positionen in unserer Empfehlungsliste. In dieser Woche haben wir einen Nachkauf vorgenommen, zwei Updates gegeben, eine Analyse und einen Marktkommentar veröffentlicht und ein Ziel angehoben. Lesen Sie mehr dazu in unserer heutigen Ausgabe von Stop & Go.
Direkt am Montag sind wir mit einem Nachkauf in die Woche gestartet.
Neben unserem Nachkauf gab es im oben verlinkten Artikel auch ein Update zu den Rechenzentren von Amazon.
Am Dienstag gab es eine ausführliche Analyse zu einer Aktie die Sie im Blick behalten sollten, da sie vor einem neuen Wachstumsschub steht.
Am Mittwoch ist Edouard Carmignac, Gründer der Fondsgesellschaft Carmignac, in unserem Marktkommentar das Ende der Ära des kostenlosen Geldes thematisiert. Wer davon profitiert und worauf Anleger achten sollten, erfahren Sie im verlinkten Beitrag.
Am Donnerstag gab es dann die zweite Disposition der Woche: Wir heben unser Kursziel bei der Deutschen Börse an.
Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!
Bernecker Team
Wir haben uns diese Woche mit einem etws vernachlässigten Sektor beschäftigt: Die Pharmaindustrie. Während sich bei Künstlicher Intelligenz zunehmend die Frage stellt, ob die gewaltigen Investitionen auch entsprechende Gewinne abwerfen, ist die Rechnung bei erfolgreichen Medikamenten vergleichsweise einfach. Ein Präparat, das einen hohen medizinischen Nutzen bietet und einen großen Patientenmarkt adressiert, kann über viele Jahre Milliardenumsätze generieren. Und der Boom der Pharmainsdustrie sollte nicht nur auf die Abnehmmediakemte reduziert werden.
Doch auch der KI-Sektor ist leistungsfähig, das Problem sind die Kosten. DATADOG und DYNATRACE profitieren davon, dass Unternehmen ihre KI-Anwendungen überwachen und endlich verstehen müssen, wo ihre Token und damit ihr Geld verschwinden. Doch Transparenz allein reicht nicht. Wer erst am Monatsende feststellt, dass ein KI-Agent zehnmal so viele Modellaufrufe produziert hat wie geplant, hat zwar gute Daten, aber trotzdem eine hohe Rechnung. Die nächste Evolutionsstufe besteht deshalb darin, KI-Kosten bereits während ihrer Entstehung zu steuern oder ganz zu vermeiden. Genau hier öffnet sich ein weiterer Softwaremarkt. Zwischen die Unternehmensanwendung und die eigentlichen KI-Modelle schiebt sich zunehmend eine Kontrollschicht. Sie entscheidet, welche Anfrage zu welchem Modell geht, überwacht den Tokenverbrauch, setzt Budgets, stoppt übermäßige Nutzung und verhindert durch Zwischenspeicherung, dass identische Anfragen immer wieder teuer neu berechnet werden. Damit bekommt der KI-Boom gewissermaßen eine Kostenbremse. Zwei Unternehmen erscheinen uns dafür besonders interessant.
Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (KLICK HIER).


