Bernecker Newspilot
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Bernecker Team
Politische Hängepartie. Börse zwischen Hoffen und Sorge. Wohin steuert Deutschland – und was bedeutet das für das Depot?
Webinar mit Hans A. Bernecker:
„Was wird aus Deutschland – Rechts wie Links?“
Perspektiven für Gesellschaft, Wirtschaft und Börse
Nutzen Sie weit mehr als sechs Jahrzehnte Börsenerfahrung für Ihre eigene Meinungsbildung und für den größeren Überblick. Bringen Sie auch Ihre eigenen Fragen im Rahmen der Fragerunde ein (keine Anlageberatung). Das erwartet Sie:
• Online-Veranstaltung mit einer Länge von ca. 90 Minuten (inklusive kurzer Pause)
• Live-Fragerunde mit Hans A. Bernecker
• Aufzeichnung zum späteren Ansehen
• Grafiken zum Vortrag als Download
Auch wenn Sie am Veranstaltungstermin verhindert sind, können Sie die Inhalte über die Aufzeichnung nutzen.
Donnerstag, 22. Oktober 2026, um 18 Uhr
Terminsache: Noch bis zum 18. Oktober 2026 gilt der Frühbucherpreis. Das heißt: 99 € Frühbucherpreis statt anschließend 129 € – jeweils inklusive MwSt.
Buchen Sie Ihren Teilnehmerplatz noch heute:
https://www.bernecker.info/webinar-261022
Werbung in eigener Sache. Journalistische Einordnung; keine individuelle Anlageberatung.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Die Actien-Börse, Die Actien-Börse Institutionell oder Der Aktionärsbrief.
Oliver Kantimm
Redakteur
Die Aktie des Windparkentwicklers bricht heute zeitweise um rund 17 % ein. Auslöser ist eine massive Senkung der Ergebnisprognose für 2026. Das erwartete EBITDA wurde von 90 bis 120 auf 60 bis 75 Mio. € reduziert. Beim normalisierten EBITDA sinkt die Zielspanne sogar von 110 bis 140 auf 65 bis 80 Mio. €. Hintergrund sind verzögerte Projektverkäufe und Genehmigungsverfahren. Zudem behält PNE einige ursprünglich zum Verkauf vorgesehene Windparks im Eigenbestand. Die verschobenen Projekte sollen 2027 realisiert werden.
Operativ sieht die Entwicklung deutlich besser aus. Im laufenden Jahr wurden bereits elf Projekte mit insgesamt 361 MW verkauft. Die Entwicklungspipeline umfasste Ende Juni 21,7 GW. Im ersten Halbjahr stieg das normalisierte EBITDA von 4,7 auf 27,4 Mio. €.
Dennoch ist der Kursrutsch grundsätzlich gerechtfertigt. Die kräftige Prognosesenkung beschädigt das Vertrauen in die Planbarkeit der Ergebnisse. Mit einem geschätzten KGV von rund 19 für 2027 ist die Aktie trotz des Einbruchs noch kein echtes Schnäppchen. Grundlage diesr Bewertung ist der bisherige FactSet-Gewinnkonsens, der die jüngste Entwicklung noch nicht berücksichtigt. Hinzu kommt die hohe Verschuldung.
Fazit: Die umfangreiche Projektpipeline spricht mittelfristig für Erholungspotenzial. Kurzfristig überwiegen jedoch die Risiken. Erst wenn PNE die verschobenen Projekte tatsächlich erfolgreich verkauft, dürfte das Vertrauen zurückkehren. Bis dahin ist mit einer anhaltend hohen Schwankungsanfälligkeit zu rechnen.
Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion
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Oliver Kantimm
Redakteur
Oliver Kantimm
Redakteur
Georg Sures
Redakteur
Sebastian Gundel, der Chef der deutschen Baumarktkette OBI, steigt zum 1. Februar 2027 als neuer CEO bei der britischen Baumarktkette Kingfisher ein. Gundel ersetzt damit Thierry Garnier, der auf den Chefsessel der niederländischen Supermarktkette Ahold wechselt. Erst im September hatte Kingfisher die Gewinnprognose angehoben und erwartet nun für das bis Ende Januar 2027 laufende Geschäftsjahr einen bereinigten Vorsteuergewinn von 595 bis 635 Mio. GBP (zuvor 565 bis 625 Mio. GBP). Bei der Kingfisher-Aktie hat sich seit Mitte Juli eine volatile Aufwärtsbewegung etabliert, die für einen Einstieg aber nicht ausreicht. Dividendenjäger könnte aber die aktuelle Dividendenrendite von 3,9 % reizen.
Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion
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Bernecker Team
Wir bauen heute unsere Positionen im Big-Pharma-Sektor strategisch wieder aus. Nach den ersten spektakulären Hype-Zyklen rund um Chatbots, Cloud-Infrastruktur und Halbleiter vollzieht sich die ökonomisch nachhaltigste Revolution von Künstlicher Intelligenz derzeit abseits des Scheinwerferlichts: In den Forschungslaboren der globalen Pharmaindustrie.
Über Jahrzehnte unterlag die Arzneimittelentwicklung einem ernüchternden ökonomischen Trend: Die Forschungs- und Entwicklungskosten pro neuem Medikament verdoppelten sich inflationsbereinigt kontinuierlich, während Entwicklungszeiten von zehn bis fünfzehn Jahren und Ausfallquoten von über 90 Prozent in den klinischen Phasen die Margen der Konzerne belasteten. Der flächendeckende Einsatz von KI bricht diese Entwicklung nun auf und die Zeitspanne bis zur Findung tragfähiger Wirkstoffkandidaten verkürzt sich von vier bis fünf Jahren auf 12 bis 18 Monate.
Die entscheidenden Gewinner dieses Paradigmenwechsels sind jedoch noch nicht die unrentablen Biotech-Start-ups. Sondern jene kapitalstarken Pharma-Schwergewichte („Big Pharma“), die über gigantische Mengen proprietärer klinischer Daten verfügen und diese mit eigenen Algorithmen sowie globalen Spitzenallianzen verknüpfen. Wir stellen drei börsennotierte Konzerne vor, die bei dieser Entwicklung an vorderster Front stehen: Weiterlesen...
Das war ein Auszug aus der Termin-Börse daily: Genau das Richtige für besonders ambitionierte Anleger; täglich neue Empfehlungen und Analysen. Probieren Sie es aus, entweder im Abo oder im EInzelabruf (KLICK HIER).
Markus Horntrich
Redakteur
Markus Horntrich
Redakteur
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Vier US-Großbanken haben berichtet. Goldman Sachs steigerte die Einnahmen aus dem Aktienhandel um 72 % auf 6,4 Mrd. Dollar. JPMorgan verfehlte mit 5,57 Dollar Gewinn je Aktie den Konsens von 5,90 Dollar. Citigroup meldete einen Gewinnsprung um 40 %, geriet an der Börse aber kräftig unter Druck. Auch Wells Fargo gab nach - kein gutes Signal zum Auftakt in die Berichtssaison. Immerhin:
Asien erholt sich vom gestrigen Ausverkauf. Der DAX startet freundlich in den Tag.
ASML überzeugt grundsätzlich. Der niederländische Chipausrüster meldete heute Morgen 11,66 Mrd. Euro Quartalsumsatz und 57,5 % Bruttomarge. Die Jahresprognose steigt auf 44 bis 45 Mrd. Euro Umsatz. ASML berichtet von einer so hohen Nachfrage, dass die geplanten Produktionskapazitäten für 2027 und 2028 nicht ausreichen dürften. Die hohe Volatilität intraday zeigt aber, dass der KI-Trade mühsamer wird.
US Staatsanleihen zeigen dagegen Rekordzuflüsse. Trotz des monatelangen Kursverfalls greifen Großinvestoren bei US-Staatsanleihen wieder zu. Im dritten Quartal flossen rekordhohe 59,3 Mrd. Dollar in entsprechende Fonds, seit Anfang Oktober weitere knapp 14 Mrd. Dollar. Bei Renditen von über 5 % für zehnjährige Papiere bauen Amundi, BlackRock und andere Vermögensverwalter ihre Positionen aus. Sie halten den Spielraum für weitere Renditeanstiege zunehmend für begrenzt. Bei langfristigen Inflationserwartungen von nur 2,35 % winkt eine reale Verzinsung von fast 3 %! (s. Chart unten).
Die Bank Of America stellt in ihrer Umfrage für Oktober fest: Die durchschnittliche Cashquote liegt bei lediglich 3,9 % und damit unter der kritischen Schwelle von 4 %, ab der die Bank of America ein konträres Verkaufssignal ableitet. Es zeichnet sich zunehmend ab: Stock-Picking und Cash-Management werden immer wichtiger - auch für 2027.
Wer dennoch zweistellige Portfolio-Renditen sucht, wird hier fündig: https://www.bernecker.info/aktionaersbrief
Aus Deutschland: PNE senkt die EBITDA-Prognose für 2026 drastisch von 90 bis 120 auf 60 bis 75 Mio. Euro. Geplante Windparkverkäufe verzögern sich. Evotec meldete nachbörslich 465 Mio. Euro Neunmonatsumsatz und ein bereinigtes EBITDA von minus 42,8 Mio. Euro. Die Jahresprognose bleibt unverändert.
Heute um 14:30 Uhr folgen die amerikanischen Inflationszahlen. Sie werden zum nächsten wichtigen Test für den US-Anleihemarkt.
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe


