Bernecker Newspilot

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Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Mit 4,17 $ EPS im Q2 hat der Bekleidungshändler die Erwartung (knapp 2 $) pulverisiert. „ANF“ (NYSE-Kürzel) steigt im US-Handel immer weiter auf inzwischen fast 41 %.

Allerdings: Der Konzern (mehr als 750 Stores) profitierte von 100 Mio. $ Rückerstattungen im Zusammenhang mit Zöllen (1,75 $ je Aktie).

Der Umsatz stieg um 4,8 % (zum Vorjahresquartal) auf 1,267 Mrd. $. Die inzwischen etwas umsatzgrößere Marke Hollister wuchs leicht um 2,0 %. Für den Schwung sorgte aber die namensgebende Marke mit + 8 ,1%. A&F trug im Quartal 47 % der Erlöse.

CEO Fran Horowitz: Es war das umsatzreichste Q2 der Firmenhistorie sowie Wachstumsquartal 15 in Folge. Der CEO beschrieb Umsatzdynamik in Nord- und Südamerika (+ 5 %) sowie verbesserte Trends in EMEA (+ 2 %). In APAC (Asien-Pazifik) galt + 19 %.

Im Gesamtjahr soll das EPS 13,10 bis 13,60 $ betragen. Hier hatten Analysten bisher  10,40 $ angesetzt und das Management 10,20 bis 11,00 $. Die Q3-Gewinnprognose lautet 2,90 bis 3,20 $ statt 2,80 $ (bisheriger Konsens).

Schneller Analyst: UBS blieb beim Kursziel 153 $. Dieser Kurs ist momentan fast erreicht. Auch die Aussicht auf Aktienrückkäufe von rund 500 Mio. $ trägt zur heutigen Euphorie bei.

Helmut Gellermann

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
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Berichten zufolge wurde Goldman Sachs eingeschaltet, um Angebote einzuholen. Das Geschäft gehört zur Sparte Transformation of Industry, die industrielle Dampfturbinen und Generatoren, Kompressoren sowie Elektrifizierungs- und Wasserstofftechnik bündelt. Mehrere Finanzinvestoren prüfen Gebote. Die Bewertung könnte bei über 10 Mrd. € liegen. Ein Verkauf hätte klare Vorteile. Siemens Energy würde erhebliche Mittel freisetzen und könnte sich stärker auf die wachstumsstarken Bereiche Gas Services und Grid Technologies konzentrieren. Gerade Stromnetze profitieren vom steigenden Energiebedarf durch Rechenzentren und KI. Zudem würde ein fokussierteres Portfolio das Konzernprofil schärfen. 

Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 34.

Schlaglichter dieser Ausgabe:

Bitcoin zurück im Rallymodus

ERNST RUSS dreht nach oben

DAX-Wert mit wichtigem charttechnischem Signal

Kreuzfahrtboom: Vier Titel unter der Lupe

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
ALLIANZ erhält Rückenwind von Citi. Das US-Haus hat das Kursziel von...

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Im zweiten Quartal konnte ZOOM die Umsatz- und Gewinnschätzungen deutlich überteffen. Doch Anleger finden etwas anderes zum Klagen: Die Prognose für das dritte Quartal. Sie enttäuschte auf ganzer Linie, auch wenn die Jahresprognose wiederum angehoben wurde. Sprechen wir nun von den Zahlen: Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 konnte ZOOM einen Gesamtumsatz von 1,28 Mrd. $ einfahren - ein Plus von 4,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit übertraf das Unternehmen sowohl die Analystenschätzung als auch die eigene, im Mai kommunizierte, Zielspanne. Auch bei der Profitabilität übertraf ZOOM die Erwartungen: Die GAAP-Betriebsmarge lag bei 24,6 %, die Non-GAAP-Betriebsmarge bei 40 %. Der Non-GAAP-Gewinn je Aktie erreichte 1,55 $. Im Quartal kaufte ZOOM rund 3,7 Mio. eigene Aktien zurück, womit sich der Gesamtbestand im laufenden Rückkaufprogramm auf 44,2 Mio. Aktien summierte. Trotz der soliden Quartalszahlen reagiert die ZOOM-Aktie im vorbörslichen NASDAQ-Handel mit einem kräftigen Rückgang von zeitweise 5,42 % auf 95,45 $. Der Auslöser dafür: Der Ausblick für das dritte Quartal. ZOOM stellt einen Umsatz zwischen 1,275 und 1,28 Mrd. $ sowie ein Non-GAAP-Ergebnis je Aktie zwischen 1,46 und 1,48 $ in Aussicht, beides unterhalb der Analystenschätzungen von 1,28 Mrd. $ Umsatz beziehungsweise 1,50 $ Gewinn je Aktie. Für das Gesamtjahr zeigte sich das Unternehmen dagegen zuversichtlicher und hob die Prognose an: Der Umsatz soll nun zwischen 5,085 und 5,095 Mrd. $ liegen, das Non-GAAP-Betriebsergebnis zwischen 2,065 und 2,075 Mrd. $, der Non-GAAP-Gewinn je Aktie zwischen 6,08 und 6,12 $ sowie der freie Cashflow zwischen 1,78 und 1,82 Mrd. $. Was will man denn noch?

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Helmut Gellermann
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Redakteur
Der NYSE 100 UCITS ETF von Global X Europe, gestartet am 18. August, hat eine Kostenquote von 0,09 % jährlich....

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Bernecker Team
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Warum gelingt es manchen Unternehmen über Jahrzehnte, hohe Margen und starke Marktpositionen gegen neue Wettbewerber zu verteidigen? Warren Buffett spricht in solchen Fällen vom wirtschaftlichen Burggraben. Für Anleger ist dabei nicht entscheidend, ob ein Unternehmen momentan besonders schnell wächst, sondern wie schwer sein Geschäftsmodell kopierbar ist. Hohe Wechselkosten, Netzwerkeffekte, technologische Eintrittsbarrieren, Markenstärke und Preissetzungsmacht können einen solchen Schutzwall bilden. Auf dem deutschen Kurszettel finden sich nur wenige Unternehmen, die gleich mehrere dieser Eigenschaften besitzen. Zwei davon halten wir für besonders bemerkenswert, wobei die Attraktivität der Aktie natürlich zusätzlich vom Preis abhängt. Diese finden Sie in der Termin-Börse daily. Der Brief eignet sich besonders für mutige Anleger, die täglich Handeln wollen. Probieren Sie es auch, das geht auch im Einzelabruf (KLICK HIER).

Georg Sures
Georg Sures
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Anleihen: Janus Henderson empfiehlt kürzere Laufzeiten. In einem aktuellen Ausblick kommt die britische Fondsgesellschaft Janus Henderson zu dem Schluss, dass „das Zusammentreffen demografischer und geopolitischer Kräfte“ eine Phase einläutet, in der „höhere Volatilität, höhere Inflation und höhere Zinsen zur neuen Normalität werden“. So verschlechtere sich die Haushaltslage vieler Industrieländer, während gleichzeitig die Deglobalisierung den Inflationsdruck erhöhe. Beide Faktoren dürften die Renditen langfristiger Staatsanleihen weiter nach oben treiben. Janus Henderson empfiehlt deshalb, dass „Anleger, die auf stabile Erträge und geringere Volatilität setzen“ kurzlaufende Anleihen bevorzugen sollten.

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Helmut Gellermann
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Guten Morgen, meine Damen und Herren, die Renditen langfristiger US-Staatsanleihen waren gestern rückläufig, Erdöl verbilligte sich deutlich. Parallel sind Nasdaq 100 (+ 0,7 %) und S&P 500 (+ 0,3 %) freundlich gelaufen. Die Aktie...

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Bernecker Team
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DICK'S SPORTING GROUP: Ein Mega-Tagesverlust. Das Kursdesaster beim traditionsreichen und zugleich...

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Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur

Rückläufige Renditen langfristiger US-Staatsanleihen waren gestern neben verbilligtem Erdöl ein Stimmungsaufheller. Durch die Drohungen gegen die kanadischen Freunde, inklusive Retourkutsche, ließ man sich kaum aus der Ruhe bringen. Das "Zolltheater" kennt man aus vorherigen Akten.  

Dass Nasdaq 100 (+ 0,7 %) und S&P 500 (+ 0,3 %) freundlich liefen, ist auch NVIDIA zu verdanken. Deren Aktie verteuerte sich im Vorfeld des eigenen Quartalstermins (heute nachbörslich) um 2,2 %. Weitere KI-Profiteure wurden nach oben gezogen, teils deutlich stärker. In den Top 10 auf Nasdaq finden sich etwa LUMENTUM (+ 6,7 %), NEBIUS (+ 5,2 %), AMD und MARVELL (beide + 4,9 %) oder auch WESTERN DIGITAL (+ 3,5 %).

Am Wochenende ist "Jackson Hole", also das Treffen weltweiter Notenbanker. Erst dann und von dort werden die entscheidenden Signale ausgehen, somit ist die Woche selbst eher ein "Vorgeplänkel", abgesehen von NVIDIA. 

Dazu gehört sogar auch das Mega-Desaster bei DICK'S SPORTING GOODS mit fast 31 % Kursverfall gestern. Die Schwierigkeiten liegen vor allem bei der vor einem Jahr übernommenen Sneaker-Filialkette Foot Locker, die auf Vordermann gebracht werden muss und am jüngsten Umsatzwachstum im Konzern nicht beteiligt war (im Gegenteil). 

Der gestrige Anstieg im DAX (+ 0,6 %) hatte sich heute in der Frühbörse zunächst fortgesetzt. Mit Beginn des offiziellen Handels ergab sich eine Abschwächung. Asiatische Börsen waren in der Nacht eher fest, NIKKEI 225 + 0,6 %. In Hongkong wurde ein Teil des gestern spät verzeichneten Kursgewinns inzwischen wieder abgeschmolzen.

Heute finden weitere beachtenswerte Quartalstermine statt. In den USA sind es etwa AGILENT, CROWDSTRIKE, OKTA und SYNOPSYS. VEEVA und HP INC kommen hinzu. Aus Großbritannien hat sich HOCHSCHILD MINING schon mit 62 % Umsatzplus gemeldet. Hochkaräter aus der Schweiz sind u. a. EDAG ENGINEERING und STADLER RAIL.

Helmut Gellermann

  

 

 

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