Bernecker Newspilot
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Helmut Gellermann
Redakteur
Der Beratungskonzern aus McLean, Virginia, bleibt stark im Geschäft mit Regierung und Militär. Die heute gezeigten Zahlen zum Fiskaljahr 2026 (bis Ende März) belegen relative Stabilität: Trotz 6,4 % Umsatzrückgang blieb die EBITDA-Marge mit 11,0 % auf Vorjahreshöhe. Die Nettomarge ging leicht von 7,8 auf 7,6 % zurück.
An der Börse sorgte das anfänglich für Schulterzucken. Stärken im Auftragsbestand (3,4-facher Jahresumsatz) und in der Relation Book-to-Bill (1,1-fach) wurden dann aber entdeckt; zwischenzeitlich galt plus 2 %.
Die Aktie (Kürzel: „BAH“) steht zurzeit rund 59 % unter dem Allzeithoch 190,59 $ vom November 2024. Ein Zusammenhang zur Trump-Administration ist nicht zu leugnen (Effizienz-Druck auf Beraterverträge, Ministerien und Behörden). Der Aktienkurs hat sich in den vergangenen Monaten aber stabilisiert, nicht zuletzt aufgrund einer Dividendenrendite um 3 %. Mancher fundamental orientierte Anleger wird u. a. durch einen hohen Verschuldungsgrad und hohes bilanzielles Goodwill davon abgehalten, sich den Titel ins Depot zu legen.
Beachten Sie auch den Chartvergleich. Die Aktie könnte demnächst neu "gespielt" werden, etwa wenn gewisse Parallelen zu PALANTIR (nicht im gezeigten Chart enthalten) in den Raum gestellt werden. Diese gelten allerdings nur für einen kleinen Teil des Geschäftsmodells.
Helmut Gellermann
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Georg Sures
Redakteur
In der Vorwoche hatte Stellantis mit dem staatlichen Autohersteller Dongfeng bereits ein Joint Venture für den chinesischen Markt abgeschlossen. Jetzt wollen die beiden Unternehmen ein Gemeinschaftsunternehmen für den europäischen Markt gründen, an dem Stellantis wird 51 % halten wird. Das Joint Venture soll Autos der chinesischen Premium-Elektromarke Voyah in einigen europäischen Märkten verkaufen. Zudem prüfen die Partner eine lokale Fertigung von Dongfeng-Modellen im Stellantis-Werk im französischen Rennes. Stellantis lastet damit seine Produktionskapazitäten besser aus und senkt so die Kosten. Zugleich wird damit der Druck auf hier noch zögerliche Konkurrenten wie VW erhöht, ähnliche Schritte einzuleiten.
Markus Horntrich
Redakteur
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Markus Horntrich
Redakteur
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Catharina Nitsch
Redakteurin
Wahnsinn: INFINEON hat heute die psychologisch wichtige Marke von 70 Euro durchbrochen und die Aktie markiert den höchsten Stand seit rund 26 Jahren, als die damalige Technologieblase platzte. Bereits Anfang Mai hatte das Unternehmen die eigenen Jahresprognosen angehoben, da sich die Auftragseingänge im strategisch wichtigen Automotive-Segment sowie bei industriellen Anwendungen signifikant verbesserten. Zusätzlichen Treibstoff lieferte am Markt eine vielbeachtete Großstudie der Citigroup, die ihr Kursziel für INFINEON von 52 auf 80 Euro anhob und eine Kaufempfehlung untermauerte. Nicht von der Hand zu weisen ist: INFINEON ist mit deutlichem Abstand der beste DAX-Wert des Jahres 2026. Seit dem Jahresstart verbuchte der Titel ein Kursplus von rund 87 %, auf Sicht der vergangenen 12 Monate beläuft sich die Wertsteigerung sogar auf über 111 %. Up, up and away...
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Oliver Kantimm
Redakteur
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Bernecker Team
Nachdem wir gestern mit den US-Schwergewichten die Herzkammern der westlichen Wirtschaft abgedeckt haben, lenken wir unseren Blick zum großen Finale. Dorthin, wo der globale Energiehunger am aggressivsten wächst und die Abhängigkeit vom Persischen Golf am drastischsten spürbar ist: nach Asien.
Nirgendwo sonst auf der Welt treffen wirtschaftliche Dynamik und geopolitische Verwundbarkeit so ungefiltert aufeinander. Asiatische Megakonzerne waren in den letzten Monaten die Hauptleidenden unter der Blockade der Straße von Hormus, da ein Großteil der dortigen Rohölströme direkt nach Fernost fließt. Wenn dieses Nadelöhr nun final aufbricht und die künstlich aufgestauten Lieferketten kollabieren, wird sich die Entlastungswelle in Asien nicht nur wie ein Tsunami, sondern wie ein regelrechter Befreiungsschlag auswirken.
Heute vollenden wir unser „Hormus-Entlastungs-Portfolio“ mit drei asiatischen Giganten, die als ultimative Profiteure einer Normalisierung der globalen Energiekosten bereitstehen. Wenn Sie täglich neue Empfehlungen haben möchten, dann ist die TB-Daily genau das richtige für Sie, probieren Sie es aus (KLICK HIER).
Helmut Gellermann
Redakteur
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Der Dax startet vorbörslich rund 250 Punkte höher in den Tag. Gestützt wird die Stimmung durch Hoffnungen auf Fortschritte in den Iran-Gesprächen. US-Außenminister Marco Rubio, sieht „some good signs“. Wir wissen aber - die Töne könne sich im Stundentakt ändern und gewichten das nicht sonderlich hoch.
Auch in Asien setzte sich die Erholung fort. Besonders Technologiewerte und KI-Aktien standen erneut im Fokus. In Tokio zog der Nikkei um 2,3 Prozent auf 63.095 Punkte an, der Topix gewann 0,9 Prozent. Die chinesischen Börsen tendierten ebenfalls fester. Der CSI 300 rückte um 0,5 Prozent vor.
Wir schauen heute auf den Ifo sowie das revidierte Verbrauchervertrauen der Universität Michigan, vor allem wegen der darin enthaltenen Inflationserwartungen. Bei nervösen Anleihemärkten und Ölpreisrisiken kann diese Komponente heute durchaus Bewegung in Renditen, Dollar und Aktien bringen.
Volker Schulz
Redationsleiter (https://www.bernecker.info/)


