Bernecker Newspilot
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Das Analystenecho auf die jüngsten Quartalszahlen fällt nahezu einhellig positiv aus. Von 76 erfassten Experten raten 69 zum Kauf der Aktie, während sieben das Papier halten. Verkaufsempfehlungen liegen derzeit keine vor.
Citi (Kaufempfehlung, Kursziel 405 USD) Die Analysten heben das Kursziel auf 405 USD an. Sie begründen dies mit dem über den Erwartungen liegenden Umsatzwachstum bei Google Search und Google Cloud. Letzteres unterstreiche die gesunde Nachfrage im Bereich der Online-Werbung und die technologische Stärke des Konzerns.
Evercore ISI (Outperform, Kursziel 400 USD) Die Experten bezeichnen die Ergebnisse als beeindruckend, da sie nahezu in allen Geschäftsbereichen die Marktschätzungen übertrafen. Besonders hervorgehoben wird die operative Hebelwirkung, die Alphabet trotz des intensiven Investitionszyklus im Bereich der Künstlichen Intelligenz realisiert. Die soliden Ergebnisse bei Umsatz, Suche und Cloud lagen deutlich über dem Marktkonsens.
Wedbush Die Analysten sehen Alphabet durch die vertikale Integration über die Suche, YouTube und das Werbegeschäft als führenden Akteur der technologischen Transformation. Die Beschleunigung innerhalb der Werbekohorte stützt diese Einschätzung.
Truist Securities (Kaufempfehlung, Kursziel 385 USD) und Stifel (Kaufempfehlung, Kursziel 387 USD) Beide Häuser verweisen auf die breite Stärke des Geschäftsmodells. Die Ergebnisse zeigten ein weit verbreitetes Aufwärtspotenzial im Vergleich zu den ursprünglichen Erwartungen.
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Ihr Volker Schulz (www.bernecker.info)
Redaktionsleiter
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Risk off ist wieder angesagt. Unsere Zurückhaltung war richtig. Der Ölpreis ist auf ein Vierjahreshoch von über 125 $ gestiegen, nachdem die USA nun weitere militärische Operationen erwägen, um Bewegung in den Stillstand der Verhandlungen mit dem Iran zu bringen. Gleichzeitig sorgt die FED mit ihrem restriktiven Kurs für steigende Renditen welche gesten mit Laufzeit 10 Jahre über 4,4 % gestiegen sind. In diesem Umfeld können auch robuste Zahlen der vier Hyperscaler - allen voran Alphabet - wenig helfen. Bitte Zurückhaltung mit weiter angemessener Barquote (ca. 30 bis 40 %) um handlungsfähig zu bleiben.
Oliver Kantimm
Redakteur
Der Q4-Umsatz stieg zum Vorquartal um 20 % auf 328,1 Mrd. JPY und übertraf den Konsens um 14 %. Der Nettogewinn erreichte 126,8 Mrd. JPY und lag 38 % über den Erwartungen. Besonders stark blieb das Geschäft mit System-on-Chip-Testern, das von KI-bezogenen Halbleitern profitierte. Advantest baute seinen Marktanteil in diesem Segment deutlich auf 66 % aus. Speicher-Tester entwickelten sich schwächer, trotzdem blieb die Marktposition solide. Nach einem anfänglichen Kursplus folgte jedoch wegen des konservativen Ausblicks ein Rücksetzer. Die Umsatzprognose lag nur auf Konsensniveau. Zudem verwies Advantest auf mögliche Bremsfaktoren wie Wafer-Starts, CoWoS-Kapazitäten und die Speicherversorgung der Kunden. Aktuell geht Aktien aus dem Halbleiterbereich nach dem starken Lauf ohnehin etwas die Puste aus.
Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 18.
Schlaglichter dieser Ausgabe:
- Wird OpenAI zum Spielverderber?
- SAP: Gehen den Bären bald die Argumente aus?
- ABB: Zahlen und Ausblick stark, aber keine Kursgewinne
- Brasilien vor dem Schicksalsjahr: Vier unterschiedliche Ansätze unter der Lupe
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Markus Horntrich
Redakteur
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die Franzosen befinden sich in der finalen Phase einer Portfolio-Rotation hin zu einem „Pure Player“ im Bereich der Elektrifizierung. Das Angebot reicht von Hochspannungskabeln für die Übertragung (Subsea/Land) über Mittelspannung für die Verteilung bis hin zu Niederspannungslösungen für Gebäude. Dabei ist man einer von nur drei großen Herstellern weltweit, die den boomenden Markt für europäische Hochspannungs-Seekabel bedienen können. Hier übersteigt die Nachfrage derzeit das Angebot. Für das 2. Quartal wird der Gewinn eines bedeutenden Seekabel-Projekts erwartet. 2 Mrd. € liegen an liquiden Mitteln für Zukäufe in den Bereichen Elektrifizierung und Rechenzentren in der Kriegskasse.
Die Aktie wird mit einem EV/EBITA-Multiple (2026e) von 11,5x gehandelt (KGV 70 für 2027). Dies entspricht einem Abschlag von 37 % gegenüber dem Hauptkonkurrenten PRYSMIAN (historischer Abschlag im Schnitt 19 %). Inzwischen wird NEXANS auch als Übernahmekandidat gehandelt. Der Ausbruch über 145 € ist nachvollziehbar.
Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.
Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.
Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 18 u. a.:
- Alle Umfragewerte sind weitgehend im Keller
- SAP hat geliefert: Reicht das?
- Die deutschen Nebenwerte stehen vor einer Herausforderung
- SGL CARBON – Die Transformation geht voran
- DT. TELEKOM - Abschied aus Deutschland?
- UBER – Der heimliche Gewinner
- CATERPILLAR vor neuem Superzyklus?
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Catharina Nitsch
Redakteurin
Das kam heute an der Börse gut an: Zum Jahresstart gab es noch Umsatzeinbußen bei dem Duftstoff- und Aromenhersteller. Doch nun lief es im ersten Quartal besser als noch Anfang März in Aussicht gestellt - SYMRISE sieht sich nun auf Kurs zu seinen Zielen für 2026. Organisch sank der Umsatz im ersten Quartal im Jahresvergleich um knapp ein halbes Prozent auf 1,25 Mrd. Euro und damit weniger als von SYMRISE und von Analysten im Durchschnitt erwartet. Zwar gibt es wenig Spielraum für steigende Markterwartungen für 2026, doch die jüngste Geschäftsentwicklung muss man positiv sehen - sie stärkt das Vertrauen in die Jahresziele des Unternehmens. In den kommenden Monaten soll sich das Wachstum aus eigener Kraft denn schrittweise verbessern: Für das Gesamtjahr peilt SYMRISE daher weiterhin ein organisches Umsatzplus von 2 bis 4 % an nach 4,93 Mrd. Euro im Jahr 2025. Zur Gewinnentwicklung wird sich der im Dax notierte Konzern, wie üblich, erst wieder zum Halbjahr äußern. Anfang März hatte man für 2026 das Ziel einer Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 21,5 bis 22,5 % ausgegeben.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Markus Horntrich
Redakteur
Stratec hat mit den finalen Zahlen für 2025 die bereits vorgelegten Eckdaten bestätigt und zugleich den Startpunkt für eine neue Wachstumsphase markiert. Besonders positiv hervorzuheben ist die Rückkehr zu Wachstum im Instrumentengeschäft: Nach mehreren schwächeren Jahren legten die Systemverkäufe um 6,3 % (währungsbereinigt) zu – ein erstes klares Signal, dass die Überkapazitäten im Markt nach dem COVID-Boom abgebaut sind. Treiber waren vor allem Immunoassay-Systeme, während sich die Nachfrage im Molekularbereich weiter stabilisiert.
Gegenläufig entwickelten sich jedoch margenstarke Bereiche: Service, Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien gingen um 4,5 % zurück, belastet durch US-Zölle und Lageroptimierungen bei Kunden. Auch das Entwicklungsgeschäft lag leicht unter Vorjahr, bewegt sich mit rund 59 Mio. Euro aber weiterhin auf hohem Niveau und unterstreicht die intakte Innovationspipeline.
Belastend wirkten zudem Wertberichtigungen in Höhe von 10,5 Mio. Euro auf die Marke Diatron, die vermutlich im Zusammenhang mit einem verzögerten Veterinärprojekt stehen.
Strategisch - und das ist die gute Nachricht - blickt das Management dennoch optimistisch nach vorne: Bis 2028 wird ein Umsatzwachstum von 6–8 % p. a. angestrebt, das sich bis 2030 auf 10–12 % beschleunigen soll. Parallel soll die EBIT-Marge auf mindestens 13 % bzw. 15 % steigen – ambitionierte Ziele mit entsprechendem Upside-Potenzial gegenüber aktuellen Markterwartungen.
Kurzfristig bleibt das Bild jedoch durchwachsen: Für das erste Quartal 2026 erwartet STRATEC einen deutlichen Umsatzrückgang und Margendruck, bevor sich im Jahresverlauf eine Verbesserung einstellen soll.
Stratec zeigt erste operative Erholungstendenzen und adressiert attraktive Wachstumsfelder, bleibt aber in der Übergangsphase. Die Bewertung ist weiterhin attraktiv, setzt jedoch sichtbare Fortschritte bei Umsatz- und Margendynamik voraus. Ohne einen zählbaren Impuls egal ob im Zahlenwerk oder aus der Branche bleibt es ein Geduldsspiel. Berenberg hat heute das Kursziel von 34 auf 37 € angehoben - und sieht in Stratec einen Verdopplungskandidaten.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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