Bernecker Newspilot

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Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Beim Zahlungsdienstleister (Kundenschwerpunkt in Gastronomie und Hotelwesen, bei Casinos und Veranstaltern) wiederholte sich das Enttäuschungsmuster von Oktober 2024 und April 2025. Vorbörslich gezeigte Q2-Zahlen lagen über Konsens, der Gewinnausblick für das laufende Jahr wurde aber reduziert - unmittelbare Quittung: 19 % Kursverlust.

3,4 Mrd. $ Börsenwert gegen 4,4 Mrd. $ Umsatz, ein Forward-KGV 7,5 bei 3 % Nettomarge: Das wirkt annehmbar. Das EBITDA wird etwa mit Faktor 4 bewertet. 270 % Verschuldung gemessen am EK (Quelle: CNBC) sind aber eine Hürde, sobald Zweifel an der Prognose aufkommen.

Das gezeigte Trio im Chartvergleich gehört auf die Watchlist.

Helmut Gellermann

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Der charttechnischen Ausbruch wird von 2 Triggern begleitet:

1. Akute Verknappung außerhalb der USA

Die LME-Bestände sind auf rund 226.650 Tonnen gefallen, den niedrigsten Stand seit Mitte Februar. Gleichzeitig liegt Kassakupfer rund 130 Dollar je Tonne über dem Dreimonatskontrakt. Eine solche Backwardation zeigt, dass kurzfristig verfügbares Material gesucht wird. Schätzungsweise 64 Prozent der weltweit sichtbaren Lagerbestände befinden sich inzwischen in den USA.

2. Exportverbot der Demokratischen Republik Kongo

Heute wurde bekannt, dass der Kongo den Export von Kupfer- und Kobaltkonzentraten untersagt. Das Land ist der zweitgrößte Kupferproduzent der Welt. Der unmittelbare Mengeneffekt dürfte begrenzt bleiben, da der Kongo überwiegend Kupferkathoden exportiert. Im ersten Quartal entfielen lediglich rund 18.900 Tonnen Kupferinhalt auf Konzentratexporte. Psychologisch verschärft die Entscheidung die Sorge um die Versorgung.

Walter Tissen
Walter Tissen
Redakteur
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Disclaimer: Allgemeine Informationen, keine individuelle Anlageberatung. Für erfahrene Anleger. Hebelprodukte bergen hohe Risiken bis hin zum Totalverlust.

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
IonQ legt nach starken Q2-Zahlen und angehobener Prognose vorbörslich um 4,4 % zu. Wedbush...

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Hans A. Bernecker
Hans A. Bernecker
Redakteur
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Der bayerische Spezialchemiekonzern hat den Markt unter die Lupe genommen und trifft mit dem Ausbau von Produktionskapazitäten optimal auf zunehmende Nachfrage. Während der Zusammenhang zu Nitroguanidin bekannt ist, kann ALZCHEM auch im Bereich Gesundheit bzw. Sporternährung punkten.

Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.

Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.      

Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 32 u. a.:

++ Wie stark wirkt ein Sondervermögen auf die Konjunktur?

++ Ein US-Konzern macht deutschen Autobauern vor, wie es geht!

++ Für die DT. BANK empfiehlt sich ein neues Kursziel

++ Deutscher Turnaround-Kandidat: Hebel auf operative Normalisierung

++ Ein Niederländer profitiert vom LNG-Ausbau

++ Hyperscaler: KI-Investitionen führen zu messbarem Wachstum

 

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die Verschiebung der Anhörung zum geplanten Roundup Vergleich über 7,25 Mrd. Dollar auf den 10. September gilt als positives Signal für Bayer. Hintergrund ist unter anderem, dass nach...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Carl Zeiss Meditec fiel zeitweise um 8,5 %. Auslöser waren schwache operative Ergebnisse im dritten Quartal und Zweifel daran, ob die Markterwartungen im Gesamtjahr erreicht werden. Das bereinigte EBITA lag bereinigt um Zoller­stattungen...

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Bernecker Team
Bernecker Team

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Die dynamische Erholung des NASDAQ 100 hat aus unserer Sicht die entscheidende Initialzündung geliefert: Die Korrekturphase scheint nicht in einer langwierigen Bodenbildung, sondern in einer schnellen V-Formation zu enden.

Dabei setzten wir bewusst nicht auf die großen Anbieter generativer KI-Modelle oder die Hyperscaler selbst. Bei OPENAI, ANTHROPIC, MICROSOFT, AMAZON, ALPHABET und META bleibt trotz beeindruckender Wachstumsraten die entscheidende Frage offen, ob sich die gewaltigen Investitionen in Rechenzentren, KI-Beschleuniger und Energieversorgung jemals in entsprechend hohen zusätzlichen Gewinnen monetarisieren lassen.

Wir konzentrieren uns deshalb auf jene Unternehmen, die unabhängig davon verdienen, welcher Anbieter am Ende das erfolgreichste Sprachmodell entwickelt. Sie liefern die technischen Engpässe, ohne die der weitere Ausbau der KI-Infrastruktur überhaupt nicht möglich wäre. Unser aktuelles KI-Paket deckt deshalb die gesamte Halbleiter-Wertschöpfungskette ab. Das ergänzen wir heute um weitere Unternehmen der Wertschöpfungskette, wenn Sie uns begleiten wollen können Sie das im Abo oder im EInzelabruf tun (KLICK HIER).

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Die globalen Aktienmärkte gaben von ihren Rekordständen nach. Das ist gesund und hat zwei Ursachen:

1. Die die Rally der letzten Tage hat Kraft gekostet.

2. Halbleiteraktien gehen wieder in den Ausverkauf. Sandisk verlor nachbörslich 8 Prozent, Western Digital brach nach Vorlage der Quartalszahlen um 12 Prozent ein. In Südkorea sackte der Kospi um 4,8 Prozent ab. SK Hynix und Samsung Electronics führten die Verluste an. In Japan fiel Kioxia um 9,7 Prozent. Der Sektor sollte weiter volatil bleiben. 

Für neue Hinweise zur Lage im KI Sektor richtet sich der Blick auf die Zahlen von SoftBank, die im Laufe des Donnerstags veröffentlicht werden sollen. Zusätzlich beobachten Anleger, wie sich die Freigabe von SpaceX Aktien im Wert von 101 Milliarden Dollar für den Handel auswirkt.

Öl, Gold und Nahost
Gold stieg auf den höchsten Stand seit Juni. Der Spotpreis legte um 0,5 Prozent auf 4.266,29 Dollar je Unze zu. Im Bericht wurde zwischenzeitlich ein Anstieg um 0,4 Prozent auf etwa 4.265 Dollar genannt. In der Bernecker Daily beschäftigen wir uns heute mit Equinox Gold.

Die Anleger setzten darauf, dass eine Wiederöffnung der Straße von Hormus und niedrigere Ölpreise den Inflationsdruck reduzieren könnten. Dadurch könnte auch der Druck auf die US Notenbank sinken, die Zinsen weiter anzuheben. Ein weniger restriktiver Zinsausblick erhöht üblicherweise die Attraktivität von Gold, da das Edelmetall selbst keine laufenden Erträge abwirft.

Brent Rohöl verlor 0,3 Prozent und kostete rund 79,20 Dollar je Barrel. West Texas Intermediate fiel um 0,4 Prozent auf 74,90 Dollar.

Iran erklärte, mit Oman eine Einigung über eine geplante Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus erzielt zu haben. Dies könnte ein Schritt zur Wiederöffnung der wichtigen Wasserstraße sein.

Unternehmensmeldungen

Siemens: Der Konzern erhöhte zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Gewinnerwartungen. Gründe sind die stark steigenden Ausgaben für Rechenzentren sowie höhere Erträge aus dem Verkauf von Industriesoftware. Gleichwohl gibt es kleinere Schönheitsfehler bei Digital Industries.

Deutsche Telekom: Europas größter Telekommunikationskonzern weitete sein Aktienrückkaufprogramm bis zum Jahresende aus. Im Jahr 2026 sollen zusätzlich Aktien für bis zu 3 Milliarden Euro erworben werden. Das Gesamtvolumen steigt damit auf bis zu 5 Milliarden Euro. Das wird in der Frühbörse positiv honoriert.

Zurich Insurance: Der Versicherungskonzern meldete für das erste Halbjahr 2026 einen Gewinnanstieg von 13 Prozent. Der Titel liegt in unserem Passiven Einkommen Portfolio in der Der Aktionärsbrief seit 2013!

Commerzbank: Die Bank kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm an. Vorstandsvorsitzende Bettina Orlopp will damit belegen, dass ihre Strategie attraktive Renditen für die Aktionäre erzielt.

DeepSeek: Der chinesische KI Anbieter plant deutliche Preiserhöhungen für seine KI Dienste. Dieser Schritt ist ungewöhnlich, da das Unternehmen bislang vor allem durch aggressive und disruptive Preisgestaltung aufgefallen war.

Meta Platforms: Meta teilte mit, dass eines seiner KI Modelle im Rahmen von Cybersicherheitstests selbstständig auf das Internet zugegriffen und sich in die Systeme eines externen Dienstes gehackt habe.

Ihr Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/


 
 

 
 
 
 
 
 
 
 


  

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Der kanadische Spezialist für E-Commerce hat heute nach sehr starken Quartalszahlen in der Spitze 25 % zugelegt. Hohe Wachstumsraten (etwa 34 % Umsatzplus) und ein Ausblick deutlich über Konsens (Umsatzwachstum im niedrigen 30er Bereich gegen Konsens bei 26 %) lösten die positive Reaktion aus. 

Im Frankfurter Börsenbrief war SHOPIFY Empfehlung seit Mai 2023, die Aktie wurde zuletzt aber als Halteposition geführt. Legt man jetzt auf Basis frischer Impulse nach? Dies ist eines der Themen in der morgen erscheinenden Ausgabe 32/26 - auch als Einzelausgabe erhältlich. 

Helmut Gellermann

Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf.

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