Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Der reine Club-Einzelhändler (267 Standorte in 22 Bundesstaaten, davon 206 mit Tankstelle) meldete am Freitag 3,1 % Wachstum beim bereinigten Umsatz ohne Treibstoffe. Nominell und mit Tankstellenerlös waren es 6,09 Mrd. $ (+ 15,9 %).

Bei den zahlungspflichtigen Mitgliedern erreichte man 8,5 Millionen. Die Club-Gebühren wuchsen um 9,9 % auf 135,6 Mio. $ an. Die Kundenfrequenz wurde zum 18. Mal in Quartalsfolge verbessert. Mit drei neuen Clubs und einer „Gas Station“ blieb es bei einem vernünftigen Expansionsempo (es geht westwärts, man wächst vor allem in Texas).

Der Gewinn lag deutliche 16 % über Konsens. Auch die neue Prognosespanne beim EPS im Gesamtjahr hat überzeugt: Nach 4,40 bis 4,60 $ lautet sie jetzt 4,60 bis 4,80 $, die Analysten hatten 4,53 $ angesetzt. Der vergleichbare Umsatz soll sich weiterhin um 2 bis 3 % verbessern.

Am Donnerstag war BJS zunächst von WALMART nach unten gezogen worden, dann bildete sich die erste grüne Tageskerze. Vom Mittwochs-Schlusskurs zog BJS 8,8 % nach oben. Auch WALMART steht heute wieder leicht im Plus.

Der Chartvergleich zeigt die drei bekannten Konkurrenten im Bereich des stationären Club-Einkaufs, der in den USA erstmals vor 40 Jahren realisiert wurde. Vor BJS WHOLESALE ist der führende Player COSTCO WHOLESALE, auch Sam’s Club als Teilbereich von WALMART liegt größenmäßig vor BJS WHOLESALE.

Helmut Gellermann 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Die US-Berichtssaison bekommt in dieser Woche noch einmal einen kräftigen Technologieschwerpunkt. Am Dienstag legt INTUIT nach Börsenschluss die Zahlen zum vierten Geschäftsquartal vor, der Call beginnt um 22:30 Uhr.

Der Höhepunkt folgt am Mittwochabend. NVIDIA veröffentlicht gegen 22:20 Uhr seine Q2-Zahlen, der Call startet um 23:00 Uhr. Parallel berichten SALESFORCE, CROWDSTRIKE und SYNOPSYS nach US-Börsenschluss. 

Am Donnerstag folgen vorbörslich DOLLAR GENERAL und am Abend WORKDAY, MARVELL und AUTODESK. Die Calls beginnen bei Dollar General um 15:00 Uhr, Workday um 22:30 Uhr, Marvell um 22:45 Uhr und Autodesk um 23:00 Uhr deutscher Zeit.

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Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe 

 

Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Nach der Berichtssaison sieht die Bank of America (BofA) in einer aktuellen Analyse Kupfer weiter als wichtigsten Treiber für Wachstum und Investitionen im Bergbausektor an. Außerdem sei der Kostendruck weniger gravierend ausgefallen, als befürchtet und die meisten Unternehmen hätten an ihren Produktionsprognosen festgehalten. Die US-Bank sieht weiterhin Unterstützung für Kupfer und rechnet für 2026 mit einem Kupferpreis (Spot) von 12.889 $ je Tonne und für 2027 mit 15.251 $ je Tonne. Grund dafür ist ein erwartetes strukturelles Angebotsdefizit.

Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die Notenbanken der Welt...

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Beim geplanten Börsengang an die Hongkonger Börse will die Onlineplattform SHEIN einen Milliardenbetrag akquirieren. SHEIN plant nach eigenen Angaben, knapp 280 Mio. Anteile zwischen 47,60 und 49,50 Hongkong-Dollar je Aktie anzubieten und damit bis zu 13,86 Mrd. Hongkong-Dollar (derzeit etwa 1,5 Mrd. Euro) einzusammeln. Den finalen Preis will das Unternehmen am 31. August bekanntgeben. Das Börsendebüt ist für den 1. September geplant. Mit dem lange erwarteten Börsengang könnte die für besonders günstige Modeartikel bekannte Plattform nach eigenen Schätzungen eine Marktkapitalisierung von 210,2 Milliarden Hongkong-Dollar (derzeit 22,9 Mrd. Euro) erreichen. Das wäre deutlich weniger als in der Bewertung von fast 100 Mrd. $ (derzeit rund 85,6 Mrd. Euro) aus dem Jahr 2022, die sich Berichten von damals zufolge aus privaten Finanzierungsrunden ergeben hatte. In Hinsicht auf fragwürdige Produktqualität, mangelnde Kontrollen und unfaire Wettbewerbsbedingungen drängt sich uns der erhobene Zeigefinger auf!

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Wir tragen vom Freitag nach: Jefferies bestätigt Buy, senkt das Kursziel aber von 48 auf 45 €. Beim Schlusskurs von 30,18 € entspricht das weiterhin rund 49 % Kurspotenzial. Jefferies reduziert seine EBITDA-Prognose für 2026 um...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Kurz vor der heutigen außerordentlichen Hauptversammlung bekommt unser Actien-Börse Depotwert DEUTZ Unterstützung für die FFG-Transaktion von beiden großen deutschen Aktionärsvereinigungen. SdK und DSW empfehlen den Aktionären, der für den FFG-Kauf notwendigen Sachkapitalerhöhung zuzustimmen. Die virtuelle Hauptversammlung beginnt heute, 24. August 2026, um 10:00 Uhr MESZ. 

In der neuen Actien-Börse am kommenden Donnerstag ab 15 Uhr gibt es ein detailiertes Update. Hier gehts zur Actien-Börse: https://www.bernecker.info/actien-boerse

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

Bernecker Team
Bernecker Team

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Nachdem wir uns am Freitag im unteren Mittelfeld des S&P 500 nach zurückgebliebenen Qualitätswerten umgesehen haben, schließen wir unsere dreiteilige Suche heute dort ab, wo selbst viele professionelle Anleger kaum noch hinschauen: bei den Rangpositionen 400 bis 500. Gemessen an amerikanischen Verhältnissen beginnt hier gewissermaßen das Unterhaus des S&P 500. Die Börsenwerte reichen aktuell von rund 20 Mrd. $ bis unter 8 Mrd. $, für deutsche Verhältnisse noch immer Großunternehmen, im Zeitalter billionenschwerer US-Megacaps aber schon Nebenwerte.

Gerade hier kann sich unser Screening besonders lohnen. Operative Verbesserungen werden weniger intensiv verfolgt, neue Wachstumstreiber brauchen länger, bis sie sich in der Bewertung niederschlagen, und Enttäuschungen führen häufig zu überproportionalen Kursabschlägen. Unsere drei Kriterien bleiben unverändert: ein deutlicher Abstand zum Analystenkursziel, eine klare Bestätigung durch die jüngsten Geschäftszahlen und ein konkreter Katalysator, der die Bewertungslücke schließen könnte. Die Auswahl fällt erneut erstaunlich dünn aus. Zwei Unternehmen erfüllen die Vorgaben derzeit besonders überzeugend. Genau diese finden Sie in der Termin-Börse daily. Gerade für mutige und ambitionierte Anleger eignet sich dieser Brief mit täglichen Empfehlungen. Sie können uns auch erstmal im Einzelabruf testen (KLICK HIER).

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Guten Morgen,

die neue Woche startet mit Druck auf chinesische und koreanische Technologiewerte. USA und Kanada eskalieren ihren Zollstreit. Gold bleibt in diesem Umfeld fest und hat die 200-Tage-Linie genommen (s. Chart), ist aber kurzfristig überkauft. Der DAX wird leicht schwächer erwartet, die US-Futures zeigen wenig Bewegung. In dieser Woche gibt es genau zwei Hauptereignisse - die Quartalszahlen von Nividia am Mittwoch und Jackson Hole ab Donnerstag.

Nvidia hat Kunden zuletzt über Preiserhöhungen informiert. Höhere Hardwarekosten verbessern zunächst die Erlösperspektive von Nvidia, erhöhen auf Kundenseite jedoch gleichzeitig die Hürde für eine attraktive Kapitalrendite. Das wird u.a. die Neoclouds heute unter Druck bringen. Zugleich:

Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgt Nvidia mit möglichen Expansionsplänen außerhalb des reinen Chipgeschäfts. Laut „The Information“ erwägt der Konzern eine Beteiligung am KI-Suchmaschinenanbieter Perplexity bei einer Bewertung von mehr als 30 Mrd. $.

Alibaba verliert etwa 8 % nach einer Kapitalerhöhung über 80 Mrd. HKD bzw. 10,2 Mrd. Dollar. Die 710 Mio. neuen Aktien wurden zu 112,70 HKD platziert, 8,4 % unter Freitagsschluss. In Korea liegt der Kospi im Verlauf rund 2 % tiefer. Samsung Electronics verliert mehr als 7 %, nachdem Details des angekündigten Aktionärsrückflusses von bis zu 110 Bio. Won enttäuschten. SK Hynix hält sich deutlich besser. Der Nikkei bewegt sich etwa um die Nulllinie.

SoftBank gibt nach Plänen für eine Rekordanleihe über 1 Bio. Yen knapp 5 % nach.

Goldman Sachs startet die Abdeckung des chinesischen Speicherchip-Herstellers CXMT mit „Buy“ und einem Kursziel von 129 Yuan. 

Am Anleihemarkt sorgt US-Finanzminister Scott Bessent für Bewegung. Nach der überraschenden Ausweitung der Treasury-Rückkäufe in der vergangenen Woche richtet sich der Blick nun auf seine angekündigten Pläne zur Haushaltskonsolidierung. Es gibt nur zwei Wege die Problematik am langen Ende in den Griff zu bekommen - massive Haushaltskonsolidierung oder massives QE. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fällt am Morgen um zwei Basispunkte auf 4,71 %.

Vor dem Herbst haben höhre Cashquoten für uns weiter Priorität. 

Wie wir dieses Umfeld nach unserem Coup bei Moderna mit 580 % Plus auf der Hebelseite spielen, lesen Sie jeden Tag in der Termin-Börse daily. Unsere Rabattaktion läuft nur noch wenige Tage. Hier gehts zur TB-daily: https://www.bernecker.info/tb-daily

Ihr Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

 

Hans A. Bernecker
Hans A. Bernecker
Redakteur

Wann werden die Anleihezinsen zum Problem für Aktien?

Die steigende Tendenz für die Zinsen weltweit habe ihren wesentlichen Grund in der steigenden Verschuldung aller Staaten. Die Amerikaner melden soeben einen neuen Schuldenstand von erstmals über 40 Bio. $. Die endgültigen deutschen Zahlen haben die gleiche Richtung. Das bedeutet, dass steigende Zinsen zu Wertverlusten in allen Anleihen führen. Am stärksten am langen Ende, am geringsten am kurzen Ende. Beides jedoch unaufhaltsam. Damit stehen erstmals seit langer Zeit Aktien gegen Anleihen. Die Deutschen sind die einzigen, die in den letzten 100 Jahren ihre liquiden Vermögen verloren hatten, 1923 und 1948. Also: Aktien und Immobilien sind die einzige Alternative gegenüber den liquiden Anlagen aller Art. Einen echten Grenzwert gibt es nicht, aber: Solange die Zinsen die wirtschaftliche Dynamik eines Landes nicht wirklich behindern, sind Aktien die beste Alternative zu Anleihen. Der Grenzwert wird sich im Markt selbst herausbilden und davor stehen wir zurzeit ebenso an der Wall Street wie in den Euromärkten. Bitte beachten Sie die aktuelle Actien-Börse

Welche Robotik-Aktien sollten Anleger kennen? (angesichts des Unitree-IPOs)

Robotik-Aktien sind der neue Hit. Die Differenz zwischen Wahrnehmung und Realität zeigte sich in den letzten Tagen im Börsengang von Unitree. Casino pur. Ereignisse dieser Art sind Endpunkte einer Euphorie, die vor einigen Wochen in den Chipaktien und zuvor in den anderen Techs aller Art begann. Hier schaue ich schlicht und einfach zu.

Silber oder Gold? Oder beides?

Gold hat seine Korrektur absolviert, von knapp 6.000 $ die Unze bis rd. 4.000 $ mit einer breiten Basis. Seitdem steigt der Goldpreis und in seinem Sog auch der Silberpreis, wie immer etwas hektischer. Gold mit einem brauchbaren Langfristziel deutlich über 5.000 $. Ab dieser Leitlinie geht es dann um den Angriff über 6.000 $ die Unze. Wichtigster Träger sind zurzeit alle Notenbanken der Welt, die kontinuierlich in Gold investieren, aber nicht spekulieren. Darin liegt die Trend-Kontinuität. Gold bleibt damit im Umfeld des oben zitierten Schuldenrausches der Staaten eine solide Alternative: Nicht aufregend, aber sicher. Eine Anhebung der Goldquote ist richtig. Die Belege dafür liefert das World Gold Council in London mit seiner Analyse und Bilanz vom 30.06.

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