Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Bernecker Team
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Die dynamische Erholung des NASDAQ 100 hat aus unserer Sicht die entscheidende Initialzündung geliefert: Die Korrekturphase scheint nicht in einer langwierigen Bodenbildung, sondern in einer schnellen V-Formation zu enden.

Dabei setzten wir bewusst nicht auf die großen Anbieter generativer KI-Modelle oder die Hyperscaler selbst. Bei OPENAI, ANTHROPIC, MICROSOFT, AMAZON, ALPHABET und META bleibt trotz beeindruckender Wachstumsraten die entscheidende Frage offen, ob sich die gewaltigen Investitionen in Rechenzentren, KI-Beschleuniger und Energieversorgung jemals in entsprechend hohen zusätzlichen Gewinnen monetarisieren lassen.

Wir konzentrieren uns deshalb auf jene Unternehmen, die unabhängig davon verdienen, welcher Anbieter am Ende das erfolgreichste Sprachmodell entwickelt. Sie liefern die technischen Engpässe, ohne die der weitere Ausbau der KI-Infrastruktur überhaupt nicht möglich wäre. Unser aktuelles KI-Paket deckt deshalb die gesamte Halbleiter-Wertschöpfungskette ab. Das ergänzen wir heute um weitere Unternehmen der Wertschöpfungskette, wenn Sie uns begleiten wollen können Sie das im Abo oder im EInzelabruf tun (KLICK HIER).

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Die globalen Aktienmärkte gaben von ihren Rekordständen nach. Das ist gesund und hat zwei Ursachen:

1. Die die Rally der letzten Tage hat Kraft gekostet.

2. Halbleiteraktien gehen wieder in den Ausverkauf. Sandisk verlor nachbörslich 8 Prozent, Western Digital brach nach Vorlage der Quartalszahlen um 12 Prozent ein. In Südkorea sackte der Kospi um 4,8 Prozent ab. SK Hynix und Samsung Electronics führten die Verluste an. In Japan fiel Kioxia um 9,7 Prozent. Der Sektor sollte weiter volatil bleiben. 

Für neue Hinweise zur Lage im KI Sektor richtet sich der Blick auf die Zahlen von SoftBank, die im Laufe des Donnerstags veröffentlicht werden sollen. Zusätzlich beobachten Anleger, wie sich die Freigabe von SpaceX Aktien im Wert von 101 Milliarden Dollar für den Handel auswirkt.

Öl, Gold und Nahost
Gold stieg auf den höchsten Stand seit Juni. Der Spotpreis legte um 0,5 Prozent auf 4.266,29 Dollar je Unze zu. Im Bericht wurde zwischenzeitlich ein Anstieg um 0,4 Prozent auf etwa 4.265 Dollar genannt. In der Bernecker Daily beschäftigen wir uns heute mit Equinox Gold.

Die Anleger setzten darauf, dass eine Wiederöffnung der Straße von Hormus und niedrigere Ölpreise den Inflationsdruck reduzieren könnten. Dadurch könnte auch der Druck auf die US Notenbank sinken, die Zinsen weiter anzuheben. Ein weniger restriktiver Zinsausblick erhöht üblicherweise die Attraktivität von Gold, da das Edelmetall selbst keine laufenden Erträge abwirft.

Brent Rohöl verlor 0,3 Prozent und kostete rund 79,20 Dollar je Barrel. West Texas Intermediate fiel um 0,4 Prozent auf 74,90 Dollar.

Iran erklärte, mit Oman eine Einigung über eine geplante Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus erzielt zu haben. Dies könnte ein Schritt zur Wiederöffnung der wichtigen Wasserstraße sein.

Unternehmensmeldungen

Siemens: Der Konzern erhöhte zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Gewinnerwartungen. Gründe sind die stark steigenden Ausgaben für Rechenzentren sowie höhere Erträge aus dem Verkauf von Industriesoftware. Gleichwohl gibt es kleinere Schönheitsfehler bei Digital Industries.

Deutsche Telekom: Europas größter Telekommunikationskonzern weitete sein Aktienrückkaufprogramm bis zum Jahresende aus. Im Jahr 2026 sollen zusätzlich Aktien für bis zu 3 Milliarden Euro erworben werden. Das Gesamtvolumen steigt damit auf bis zu 5 Milliarden Euro. Das wird in der Frühbörse positiv honoriert.

Zurich Insurance: Der Versicherungskonzern meldete für das erste Halbjahr 2026 einen Gewinnanstieg von 13 Prozent. Der Titel liegt in unserem Passiven Einkommen Portfolio in der Der Aktionärsbrief seit 2013!

Commerzbank: Die Bank kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm an. Vorstandsvorsitzende Bettina Orlopp will damit belegen, dass ihre Strategie attraktive Renditen für die Aktionäre erzielt.

DeepSeek: Der chinesische KI Anbieter plant deutliche Preiserhöhungen für seine KI Dienste. Dieser Schritt ist ungewöhnlich, da das Unternehmen bislang vor allem durch aggressive und disruptive Preisgestaltung aufgefallen war.

Meta Platforms: Meta teilte mit, dass eines seiner KI Modelle im Rahmen von Cybersicherheitstests selbstständig auf das Internet zugegriffen und sich in die Systeme eines externen Dienstes gehackt habe.

Ihr Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/


 
 

 
 
 
 
 
 
 
 


  

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Der kanadische Spezialist für E-Commerce hat heute nach sehr starken Quartalszahlen in der Spitze 25 % zugelegt. Hohe Wachstumsraten (etwa 34 % Umsatzplus) und ein Ausblick deutlich über Konsens (Umsatzwachstum im niedrigen 30er Bereich gegen Konsens bei 26 %) lösten die positive Reaktion aus. 

Im Frankfurter Börsenbrief war SHOPIFY Empfehlung seit Mai 2023, die Aktie wurde zuletzt aber als Halteposition geführt. Legt man jetzt auf Basis frischer Impulse nach? Dies ist eines der Themen in der morgen erscheinenden Ausgabe 32/26 - auch als Einzelausgabe erhältlich. 

Helmut Gellermann

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Bei Adidas ging es aufgrund höherer Marketingausgaben und den vorsichtigen Ausblick für 2026 trotz Rekordumsatz in den Keller. Die zusätzlichen Ausgaben rund um die Fußball-WM sollen die Markenpräsenz stärken und Marktanteile gewinnen. Besonders in Nord- und Lateinamerika nimmt die Dynamik zu, während Nike weiter mit seiner Neuaufstellung beschäftigt ist. Für Q4 zeichnet sich bereits eine Beschleunigung des Auftragseingangs ab, auch bei den Margen sieht das Management weiteres Potenzial. Mit einem 2027er KGV von 16 bleibt die Aktie attraktiv bewertet. Bjørn Gulden kaufte zuletzt zu 159 € Aktien im Wert von mehr als 0,5 Mio. €. 

Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 32.

Schlaglichter dieser Ausgabe:

KI-Rebound war überfällig 

DT. BANK liefert ab 

Neuaufnahme im Spekulativen Portfolio

Rechenzentren brauchen Kühlung: Profiteur aus Europa 

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Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Die SpaceX-Aktie geht nach den Zahlen schwach.  Der Quartalsumsatz stieg um 92 % auf 7,8 Mrd. Dollar und übertraf die Erwartung von 6,82 Mrd. Dollar.

Der Nettoverlust lag bei 541 Mio. Dollar, erwartet worden waren 2,12 Mrd. Dollar.

Für Unruhe sorgten Investitionen von fast 16 Mrd. Dollar, doppelt so viel wie im Vorquartal. Das hohe Ausgabenniveau soll mindestens zwei weitere Quartale anhalten. Elon Musk will die Rechenleistung bis Ende 2027 von 2 auf nahezu 10 Gigawatt erhöhen. Beim Ausbau der Rechenzentren setzt SpaceX künftig ausschließlich auf Chips von Nvidia.

Der KI-Umsatz hat sich auf 2,56 Mrd. Dollar mehr als verdreifacht, vor allem durch Vermietung von Rechenkapazitäten. Trotz ambitionierter Wachstumsziele liegt die Aktie inzwischen fast 50 % unter ihrem bisherigen Höchststand. 1,53 Bio. $ Börsenwert sind enorm. Die Kursziele der Analysten liegen teilweise 100 % höher. Wir gehen dem am Donnerstag im Bernecker Schnelltest im Rahmen von Bernecker TV auf den Grund. Hier gehtv es zum Bernecker TV: https://www.bernecker.info/product?id=43

Volker Schulz

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Unsere positive Einschätzung zu HPE aus AB 17/26 - damals noch um 28 $ hat sich mehr als bestätigt. Inzwischen 52 $ und das Ziel ist weiter zu erhöhen. Warum? HPE...

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Volker Schulz
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Redaktionsleiter
Wir werden im neu aufgelegten Portfolio der Actien-Börse tätig und steigen bei einem China-Wert ein: ...

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Bernecker Team
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Der Nasdaq 100 hat gestern sehr wahrscheinlich die entscheidende Initialzündung geliefert: Das Ende der Korrekturphase vollzog sich schlagartig in einer dynamischen V-Formation statt in einer zähen, breiten Bodenbildung. Nachdem wir bereits am 30. Juli mit ersten Positionen bei Broadcom und HPE den Wiedereinstieg eingeleitet haben, schnüren wir heute das nächste umfassende KI-Paket.

Der technische Spielraum nach oben ist erheblich. Die meisten Werte kommen aus einer tiefen Korrekturphase, und die maßgeblichen Trend- und Schwungindikatoren sind noch längst nicht überhitzt. Eine Zwischenreaktion auf den jüngsten Kurssprung wäre zwar typisch und im Marktverlauf völlig gesund, lässt sich jedoch ideal nutzen: Um kurzfristige Rücksetzer aufzufangen, staffeln wir unseren Einstieg gezielt über Zukauflimits.

Dass sich Mut in diesen Phasen auszahlt, hat unsere Vergangenheit gezeigt: Unser letzter Einstieg in KI-Titel abseits der großen Hyperscaler erbrachte im Schnitt einen Gewinn von rund 200 % pro Position - mit AMD als Spitzenreiter bei weit über 500 % Performance. Ähnliches erhoffen wir uns von unserem neuen Engagement, dem Sie in der Termin Börse daily folgen können, das geht auch im Einzelabruf (KLICK HIER).

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
Die "digitale Pinwand" war gestern am ehesten...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Drei Aspekte treiben die weltweiten Kurse: Erstens Ölpreise zweitweise unter 80 $ im Brent, zweitens nachlassender Renditedruck mit 10J US-Treasuries (wieder unter 4,6 %) und drittens erstklassige Earnings. Der driite Aspekt überstrahlt alles.

Die US-Unternehmen liefern sensationell ab. Vor der Berichtssaison lag die Gewinnerwartung im S&P 500 bei + 23 %. Stand jetzt, nachdem rd. 70 % der Earnings vorliegen, laufen wir auf ein Plus von rd. 40 %. Daraus resultiert das Phänomen, dass der S&P 500 gestern zwar einene neuen Rekord lieferte, aber im KGV auf Sicht der letzten Wochen nicht teurer wurde.

In Asien legte der MSCI Asia Pacific Index um 2,2 % zu. Der Nasdaq schaffte gestern ein Plus von 3,3 %. Der DAX startet fest in den Tag um 26.400 Punkte. Die Hausse nährt die Hausse. Des Weiteren:

Nvidia rückte nachbörslich um 2,2 % vor, nachdem Elon Musk die neuen Vera-Rubin-Chips des Konzerns hervorgehoben hatte. Der Halbleiter-Rebound setzt sich fort (s. Chart unten)

Belastungen gab es bei einzelnen Titeln. AMD verlor nach Bruttomargen unter den Erwartungen rund 7 %. SpaceX gab nachbörslich um 7,5 % nach, nachdem das Unternehmen höhere Ausgaben für sein KI-Geschäft angekündigt hatte. Bei absoluter Mondbewertung läuft hier nun eine wichtige Lock-up-Frist aus.

Arista hatte ein echtes Blowout-Quartal. Die Ergebnisse und der Ausblick lagen deutlich über den Erwartungen. Der Ausblick ist entscheidend: 

3,3 Mrd. Dollar Umsatz, Konsens 2,95 Mrd. Dollar. Damit liegt die Prognose fast 12 % über der Erwartung. EPS-Ausblick Q3: 1,06 bis 1,08 Dollar, Konsens 0,92 Dollar. Der Mittelpunkt übertrifft die Prognose um rund 16 %. Zusätzlich hob Arista die Umsatzprognose für 2026 von zuletzt 11,5 auf 12,6 Mrd. Dollar an. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Wachstum von rund 40 %.

Laut Reuters arbeitet die US-Telekomaufsicht FCC an einem Importverbot für neue Modelle chinesischer optischer Transceiver, die innerhalb von KI-Rechenzentren Daten über Glasfaser übertragen. Die Regelung ist noch nicht beschlossen und könnte verändert oder fallengelassen werden. Die unmittelbarsten Gewinner wären Hersteller optischer Komponenten wie Coherent, Lumentum und Applied Optoelectronics. Auch Marvell profitiert als Lieferant von Signalprozessoren für Transceiver.

In Deutschland überzeugt heute Siemens Energy und Fresenius. Letztere erhöht die Prognose deutlich. KGV 11 für 2027 ist ausbaufähig. Auch Infineon liefert oberhalb des Analysten-Konsens ab. Morgen ist Siemens an der Reihe. Eine Prognoseerhöhung liegt in der Luft.

In unserem Bernecker Newspilot unter https://www.bernecker.info/ werden Sie regelmäßig über tagesaktuelle Ereignisse informiert. Schauen Sie doch mal vorbei. 

Ihr Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

 

 

 

 

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