Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Oliver Kantimm
Redakteur
Der Konzern sicherte sich von Vultr einen 1,2-Mrd.-$-Auftrag für neue AMD-Helios-KI-Systeme - der erste Großauftrag für die Plattform. Gleichzeitig hob HPE die Prognose für das Umsatzwachstum im Networking-Segment 2027 von bisher 14 bis 17 % auf einen hohen Zehner- bis niedrigen Zwanziger-Prozentbereich an. Die erwarteten jährlichen Juniper-Kostensynergien sollen bis Ende 2028 von mindestens 600 auf 800 Mio. $ steigen. Rückenwind liefern auch die jüngsten Zahlen: Im Q3 sprang der Umsatz um 34 % auf 12,2 Mrd. $, das bereinigte EPS von 0,44 auf 1,11 $. Networking wuchs um 74,9 %, Data Center Networking sogar um 112,2 %. Die Börse hat kräftig reagiert: Allein in der vergangenen Woche betrug das Kursplus rund 13 %. Mit einem 2027er-KGV von knapp 15 ist aber noch keine Euphorie eingepreist.
Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 41.
Schlaglichter dieser Ausgabe:
SCHNEIDER ELECTRIC: Wir ordnen die Übernahme ein
Führender Halbleiterhersteller mit Kaufsignal
Wechsel im America First Depot
Optische Halbleiter gehen in die nächste Runde: Vier Titel unter der Lupe
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Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Björn Meschkat
Redakteur
Der US-Flugzeugzulieferer Moog hat uns seit der Aufnahme ins America First Depot im Februar diesen Jahres ein Plus von 26,69 % beschert und unser Kursziel übertroffen. Deshalb realisieren wir den Gewinn. Dafür nehmen wir einen spezialisierten US-Softwarehersteller ins Depot auf. Die Aktie liegt weit unter ihrem Hoch, der Betriebsgewinn steigt und die Prognose wurde zuletzt gleich zweimal angehoben. Die ganze Analyse lesen Sie im aktuellen Aktionärsbrief, unter https://www.bernecker.info/aktionaersbrief
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Der Aktionärsbrief.
Catharina Nitsch
Redakteurin
In Sachen Dividende werden Anteilseigner von ZALANDO weiterhin leer ausgehen. Die Priorität des Unternehmens ist profitables Wachstum - deshalb investiert man zuerst ins Geschäft und hält eine solide Liquiditätsreserve. Überflüssiges Kapital fließt stattdessen in Aktienrückkäufe. Doch dafür steht etwas anderes, spannendes in den Startlöchern: ZALANDO arbeitet an einer Lifestyle-KI. Nicht nur Kleider machen Leute!
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Markus Horntrich
Redakteur
Porsche stellt die Strategie neu auf und setzt mit „Sportwagenschmiede ’35“ auf Value over Volume. Man will stärker in margenreiche D- und E-Segmente expandieren, das Individualisierungsgeschäft versechsfachen und bei Topmodellen die Durchschnittspreise um rund 20 % steigern. Gleichzeitig soll die Modellvielfalt um 20 % sinken.
Die Gewinnschwelle soll auf unter 200.000 Fahrzeuge fallen. Entwicklungskosten sollen um bis zu 20 %, Personalkosten in der Fertigung um bis zu 30 % und Vertriebskosten um 20 % sinken. Mittelfristig peilt Porsche 41 bis 45 Mrd. € Umsatz, 10 bis 15 % operative Marge und eine Netto-Cashflow-Marge von 10 bis 12 % an; langfristig gelten 15 % bzw. 12 % als Ziel.
Die Anpassung an die neuen wettbewerbsintensiveren Marktgegebenheiten sind notwendig. Das gilt für den gesamten Sektor. Die historisch günstigen Bewertungen sind unbestritten. Der Markt verlangt jedoch konkrete Ergebnisse.
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Markus Horntrich
Redakteur
Bei Nordex setzt sich die starke Auftragsentwicklung fort. Der Windturbinenbauer hat in der Türkei mehrere Bestellungen über zusammen 389 MW erhalten. Die Projekte sollen ab 2027 schrittweise realisiert und bis 2028 in Betrieb genommen werden. Die 389 MW dürften allein für Lieferung und Errichtung einem Umsatzvolumen in der Größenordnung von rund 350 Mio. € entsprechen. Hinzu kommen langfristige Serviceerlöse. Erst am Vortag hatte Nordex Bestellungen über 228 MW aus Süd-, Mittel- und Osteuropa gemeldet. Die Türkei zählt zu den wichtigsten Märkten des Konzerns. Den kumulierten Marktanteil in der Türkei beziffert man auf 34 %. Nordex verfügt über eine solide Wachstumspipeline.
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Wall Street setzte die Rekordfahrt gestern fort. Gegenwind kommt jedoch erneut vom Bondmarkt: Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries liegt im asiatischen Handel um 5,3 %, die 30-jährige bei knapp 5,7 %. Brent steigt wieder auf über 101 Dollar.
Asien und der DAX kann den US-Vorgaben heute nicht folgen. Nikkei, KOSPI und Hang Seng liegen am Morgen im Minus. SK Hynix verliert mehr als Samsung. Festlandchina bleibt feiertagsbedingt geschlossen.
Marvell (s. Chart) lieferte auf dem Kapitalmarkttag die wichtigste Tech-Nachricht. Der Umsatz soll im Geschäftsjahr 2028 nun rund 20 Mrd. Dollar erreichen, zuvor waren 18 Mrd. Dollar avisiert. Der Konsens lag bei 18,2 Mrd. Dollar. Für 2031 nennt Marvell erstmals 70 bis 90 Mrd. Dollar Umsatz, der Visible-Alpha-Konsens lag bei 46,85 Mrd. Dollar. Die Aktie schloss knapp 6 % höher. Jefferies hat das Kursziel von 325 auf 450 Dollar angehoben und bleibt bei Buy. Das wären 56 % Potenzial.
Wir hatten am Montag in der Bernecker-daily die Guidance-Erhöhung bereits avisiert. Heute gehen wir bei einem japanischen Halbleiterhersteller auf Kauf und bieten die Währungsspekulation der Woche - lesenswert!
Hier geht es zur Bernecker-daily von heute im Einzelabruf: https://boersenkiosk.de/Kauf-Bernecker-daily-vom-07.10.2026/BK
Nachbörslich meldete Constellation Brands 2,63 Mrd. Dollar Umsatz gegenüber 2,54 Mrd. Dollar Konsens und 3,74 Dollar bereinigten Gewinn je Aktie gegenüber 3,55 Dollar erwartet. Die Aktie verlor dennoch rund 4,5 %, nachdem der Absatz an den Handel bei Bier um 0,6 % sank.
Heute folgen die Protokolle der September-Sitzung der Fed.
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe
Markus Horntrich
Redakteur
Bei SGL Carbon sorgt eine Prognoseanhebung für neuen Schwung. Der Spezialgraphit- und Carbonfaserhersteller erwartet 2026 nun ein bereinigtes EBITDA von 130 bis 140 Mio. €, nachdem bislang 110 bis 130 Mio. € avisiert waren. Beim Umsatz soll das obere Ende der Spanne von 720 bis 770 Mio. € erreicht werden. Beides liegt über den bisherigen Markterwartungen – entsprechend sprang die Aktie um knapp 10 % an.
Im Frankfurter Börsenbrief 33/2026 hatten wir die Aktie bei 4,37 € zum Kauf gestellt (akt. Kurs: 5,38 €). Am 5. November folgen die vollständigen Quartalszahlen. Halten.
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Helmut Gellermann
Redakteur
Der traditionsreiche britische Reedereidienstleister CLARKSON PLC führte den FTSE 250 heute nach einer Prognoseerhöhung zeitweise an. Es bleibt bei einem Tagesplus von 2,9 %. Zwar steht CLARKSON PLC weiterhin konjunkturell unter Einfluss der Schifffahrt, wird aber zunehmend als Informationsspezialist wahrgenommen.
Im Frankfurter Börsenbrief dieser Woche stellen wir CLARKSON PLC näher vor. Im Chartvergleich (abgebildet: auf zwei Jahre) hängt CLARKSON einen größeren Informationsspezialisten ab: INFORMA PLC, nach Börsenwert sechsfach größer. Der Veranstalter von Tagungen und Fachmessen notiert im Leitindex FTSE 100 und erreichte dort heute ein Tagesplus von 5,6 %.
Helmut Gellermann
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