Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Catharina Nitsch
Redakteurin
Der indische Technologiedienstleister Persistent will mindestens die Hälfte der Anteile von NAGARRO erwerben. Er bietet 81 Euro je NAGARRO-Aktie - etwa doppelt so viel wie die NAGARRO-Aktie zum Xetra-Schluss am Freitag gekostet hatte. Mit dem Angebotspreis wird das NAGARRO-Aktienkapital mit etwas mehr als 1 Mrd. Euro bewertet. Persistent Systems kam zuletzt auf eine Marktkapitalisierung von umgerechnet gut 7 Mrd. Euro. Am Aktienmarkt kam das Gebot gut an: Die NAGARRO-Aktie legte heute deutlich zu - zuletzt ging es um über 85 % nach oben. Wahnsinn!
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Der Aktionärsbrief.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Bernecker Team
Wir knüpfen heute nahtlos an unsere Analyse vom Freitag an. Die tektonischen Verschiebungen an den globalen Handelsplätzen setzen sich zu Wochenbeginn unvermindert fort. Das institutionelle Kapital flieht weiter aus den hochbewerteten Technologie-Clustern und sucht Zuflucht in fundamental unerschütterlichen Festungen der Realwirtschaft. Nach SANOFI und BAYER erweitern wir unseren Blickwinkel heute über den Pharmasektor hinaus auf zwei weitere erstklassige Substanzwerte aus der „Old Economy“. Diese Unternehmen passen exakt in das Beuteschema der großen Fondsmanager: gigantische Cashflows, krisenresistente Geschäftsmodelle und eine Bewertung, die massiven Schutz nach unten bietet. Beide Unternehmen finden Sie in der Termin-Börse daily, dort bekommen Sie täglich neue Empfehlungen. Wenn Sie von unserer Expertise profitieren wollen, dann testen Sie uns doch gerne (KLICK HIER).
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die Märkte starten erleichtert in die neue Woche. Nach Berichten über eine neue Gesprächsbereitschaft noch in dieser Woche in Qatar zwischen den USA und Iran ziehen die US-Futures an. S&P 500 und Nasdaq 100 liegen vorbörslich rund 0,5 % im Plus. Der DAX startet in der Vorbörse ebenso rd. 0,5 % fester in den Tag. Öl bleibt mit Brent bei gut 72 Dollar unten. Der Markt preist damit zunächst keine weitere Eskalation im Nahen Osten ein.
Auffällig bleibt die Rotation: Weg von den großen Tech- und Chipwerten, hinein in die Breite. In den USA erreichte der gleichgewichtete S&P 500 neue Hochs, während die Schwergewichte aus dem KI-Komplex Druck spüren. Bei Rheinmetall bahnt sich eine Erholung an. Banken, Versicherungen udn Pharma bauen Momentum auf.
Auch in Asien schwächeln Samsung und SK Hynix, obwohl Südkorea massive neue Investitionspläne für den Technologiesektor vorbereitet. Samsung soll über zehn Jahre Ausgaben von rund 646 Mrd. Dollar anpeilen. Gemeinsam mit Samsung und SK Hynix will die Regierung ihre Führungsrolle bei KI-Speicherchips langfristig absichern. Geplant sind Investitionen von bis zu 2.000 Billionen Won (rund 1,45 Billionen Dollar) über zehn Jahre. Allein Samsung und SK Hynix wollen vier neue Halbleiterwerke errichten. Gleichzeitig soll die DRAM-Kapazität des Landes innerhalb von fünf Jahren verdoppelt werden - ein Fest für die Ausrüster, aber Überkapazitäten im Chipsektor auf lange Sicht?
Mehrere große US-Banken wie JPMorgan, Morgan Stanley, Bank of New York Mellon, Bank of America und Wells Fargo erwarten, dass der Euro innerhalb der kommenden zwölf Monate bis auf 1,10 US-Dollar fallen könnte. Das entspräche vom aktuellen Niveau aus einem Rückgang von rund 3 %. Der Hintergrund ist einfach: Am Devisenmarkt zählt vor allem der erwartete Zinsvorteil einer Währung.
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Ihr Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe
Hans A. Bernecker
Redakteur
Ist Microsoft billig genug für den Einstieg?
Microsoft ist mit 2,7 Bio. $ Marktwert an einer Grenze angekommen. Fallen die Halbjahreszahlen negativer aus, als bisher erwartet, erweitert sich das Risiko nach unten um etwa 10 bis 12 %. Fällt das Ergebnis besser aus, beginnt der erste Anstieg in das Comeback. Entscheidend ist die Frage, wie KI die Softwaretechnik insgesamt beeinträchtigt, also das gleiche Problem wie bei SAP. Über die Nachhaltigkeit dieser Konkurrenzlage der Tech-Sektoren ist noch nicht endgültig entschieden. Microsoft ist somit im Moment kein zwingender Kauf.
Aber Achtung: Am Dienstagnachmittag gab es erste Ansätze für Microsoft und SAP für eine positive Rally. Microsoft mit + 5,7 % und SAP + 2,8 %.
Kann die Hochtief-Rally weitergehen?
Hochtief hat sein Comeback erfüllt. Die Aufnahme in den DAX ist die Krönung dafür. 40 Mrd. € Marktwert sind für eine Bauleistung in etwa gleicher Höhe (nicht vergleichbar mit dem Umsatz) eine vertretbare Größe. Das galt bisher für das Stammgeschäft. Neu sind die Investitionen in Rechenzentren zu sehen, wofür noch die Details fehlen. Das dürfte mit den Halbjahreszahlen demnächst zu diskutieren sein. In dieser Perspektive liegt das nächste Potenzial bei etwa 15 bis 20 % für Hochtief. Eile ist gleichwohl nicht geboten. Unser Investment begann bereits bei 40/45 €.
Was kaufen, wenn der Euro sinkt?
Der Dollar schwankt in Euro gerechnet seit Jahresanfang regelmäßig zwischen 1,14 Dollar je Euro und einem Dachkurs von 1,18, mit der Ausnahme einer kurzfristigen Spitze von 1,20 Ende Januar. Er schwankt also im Mittelwert um etwa 1,50 Cent. Von einer größeren Unsicherheit beider Währungen ist also nichts zu sehen. Neue Akzente gibt es nicht, die eine massive Dollarschwäche oder das Gegenteil erkennen lassen. Auch der Iran-Krieg bewegte nichts. Dabei bleibt es vorerst. Von einer Schwäche des Euro gegen Dollar kann mithin ebenfalls nicht gesprochen werden. Das bedürfte einer massiven Schwäche der deutschen Wirtschaft bzw. Politik, da die Euro-Tendenz gegenüber allen Währungen der Welt maßgeblich davon abhängt, wie man Deutschland beurteilt.
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Bernecker Team
Das institutionelle Kapital zieht sich stückweise aus den heißgelaufenen KI- und Halbleiterwerten zurück (trotz den MICRON-Zahlen) und schichtet massiv in Branchen um, die in den letzten Quartalen sträflich vernachlässigt wurden. Im Fokus dieser großen Sommerrotation steht ganz klar das Gesundheitswesen. Hier finden sich noch echte Substanzwerte mit exzellenten Cashflows, enormer Preismacht und hochattraktiven Bewertungen, die von den breiten Marktsorgen völlig unbeeindruckt bleiben. Diese Woche in der Termin-Börse mit dabei: ein französischer Pharmagigant, ein deutscher Turnaround-Kandidat, zwei deutsche Versicherungsunternehmen und drei Werte, die den Tech- und KI-Boom für sich nutzen.
Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (KLICK HIER).
Oliver Kantimm
Redakteur
Der Kurs liegt aktuell bei rund 59.300 $ und fiel im Tagestief bis auf 58.189 $. Damit ist die Marke von 60.000 $ erneut klar gebrochen. Unmittelbar notierte Bitcoin bereits am 24./25. Juni in dieser Zone. Vor der Juni-Korrektur war ein Niveau unter 60.000 $ zuletzt im Oktober 2024 erreicht worden.
Die Gründe liegen vor allem in der Kombination aus Mittelabflüssen und Makrodruck. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten zuletzt deutliche Abflüsse. Damit fehlt ein zentraler Nachfragekanal, der den Aufschwung zuvor getragen hatte. Zugleich belasten die wieder restriktiveren Zinserwartungen in den USA. Höhere Renditen und ein fester Dollar sind für Bitcoin ungünstig, weil der Coin keine laufenden Erträge bietet. Hinzu kommt eine Kapitalrotation: Seit einigen Wochen erfolgt eine Liquiditäts- und Aufmerksamkeitsrotation hinein in KI-, Halbleiter- und große Börsenstorys. Das schwächt die relative Attraktivität von Krypto. Das ist insofern ungewöhnlich, weil sich Kryptos und Technologieaktien bisher stimmungsmäßig eigentlich oft ähnlich bewegt haben, jetzt aber offenbar zu Konkurrenten im selben spekulativen Liquiditätspool geworden sind.
Technisch verschärfen gehebelte Positionen den Abverkauf. Wenn Long-Positionen zwangsweise liquidiert werden, entsteht zusätzlicher Verkaufsdruck. Belastend wirkt auch die Diskussion um große börsennotierte Bitcoin-Halter wie Strategy. Verkäufe oder Zweifel an der Refinanzierung solcher Vehikel treffen unmittelbar die Marktpsychologie.
Eine schnelle Stimmungsaufhellung braucht klare Signale. Dazu zählen wieder steigende ETF-Zuflüsse, sinkende US-Renditen, ein schwächerer Dollar und eine Rückeroberung der Zone um 60.000 bis 63.000 $. Ohne diese Bestätigung bleibt der Markt anfällig. Eine technische Gegenbewegung ist zwar möglich, aber der übergeordnete Trend zeigt vorerst weiter abwärts.
Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion
Markus Horntrich
Redakteur
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Jens Brahm
Redakteur
Wir führen momentan 32 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 67 %. In dieser Woche haben einen limitierten Nachkauf vorgenommen, zwei Analysen veröffentlicht und drei Ziele angepasst. Heute reichen wir ein erstes Ziel nach, ändern ein Rating und heben zwei Stops an. Betroffen sind unter anderem Alphabet, Zijin Mining, SK Hynix, Micron, Porr, CATL, SAP und Puma. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.
An der Wall Street trennt sich die Spreu vom Weizen und der DAX verharrt in seiner stabilen Seitenlage. Unterm Strich schlug sich das deutsche Börsenbarometer diese Woche besser als zuletzt. Das gilt auch für den DOW JONES, der gestern sogar ein neues Allzeithoch markierte. Im Technologiesektor wird zunehmend differenziert. Kapital fließt von den Hyperscalern in Richtung Speicherspezialisten.
Die Woche:
Am Montag haben wir in dem Artikel FOMO bei Hyperscalern die Analystenschätzungen zu Micron beleuchtet und erläutert warum die Kurse der Speicherspezialisten Micron und SK Hynix explodieren. In dem Artikel haben wir auch die Kursziele von Porr und SK Hynix angehoben. Bei Micron sind wir Ihnen noch das erste Ziel schuldig. Alle Details dazu unten in Stichpunkten. Weiterlesen...
Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!


