Bernecker Newspilot
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Oliver Kantimm
Redakteur
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Bei der Flotte zählt für SIXT nicht allein ein niedriger Einkaufspreis. Entscheidend sind Kundennachfrage und Restwert nach meist 6 bis 9 Monaten. Die Konditionen der Premiumhersteller haben sich gegenüber 2024 in diesem Jahr weiter verbessert und bleiben stabil. Auch bei Elektroautos nähert sich die Wirtschaftlichkeit der Verbrenner an. Die Premiumpositionierung, nebst jüngerer US-Flotte und ein höherer Anteil von Fahrzeugen ohne Restwertrisiko federn Gebrauchtwagenrisiken ab. Der Konzern wird mit Weitsicht und Können gelenkt. Es gilt KGV 10 für das lfd. Jahr gemäß aktueller Konsenstaxen. Allerdings:
Eine Prognoseerhöhung liegt im Bereich des Möglichen. Bei den Vorzügen kommen noch 6,7 % Dividendenrendite on top. Ziele um 90 bis 100 € für die Stämme lassen sich über 2027 hinaus rechnen.
Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.
Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.
Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 42 u. a.:
- An der Börse dominieren die Meinungsmacher
- Musk greift an und T-MOBILE US ist die empfindlichste Stelle
- PORSCHE: Wie sieht die Perspektive aus?
- Nebenwerte: GABLER rückt in den Fokus
- Wall Street: Rotation am laufenden Band
- HASBRO: Gespielt wird immer
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Bernecker Team
Wenn selbst sensationell gute Quartalszahlen die Aktienkurse der KI-Unternehmen nicht mehr beflügeln, sollten Anleger hellhörig werden. Offenbar reichen steigende Gewinne allein nicht mehr aus, um die hohen Bewertungen zu rechtfertigen.
Es zeichnet sich möglicherweise ein Paradigmenwechsel ab. Die Börse beginnt, ihre Favoriten auszutauschen. Statt auf hoch bewertete Technologiewerte setzen Investoren zunehmend auf Unternehmen mit soliden Bilanzen, berechenbaren Cashflows und attraktiven Bewertungen.
Das erinnert an das Börsenjahr 2022. Nach dem Technologieboom des Jahres 2021 verlor der Nasdaq rund 33 %. Doch während viele Wachstumsaktien regelrecht abstürzten, feierten andere Branchen eine bemerkenswerte Renaissance.
Wiederholt sich die Geschichte? Die Voraussetzungen sind zumindest ähnlich: Wir halten es daher für sinnvoll, unser Augenmerk verstärkt auf die klassischen Branchen zu richten. Drei Aktien, die uns besonders interessant erscheinen, stellen wir Ihnen heute in der Termin-Börse daily vor (KLICK HIER).
Markus Horntrich
Redakteur
Ericsson übertraf im dritten Quartal die Erwartungen deutlich: Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf 59,5 Mrd. schwedische Kronen, organisch um 7 Prozent. Haupttreiber war das Netzwerkgeschäft mit einem Umsatzplus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Projektlieferungen in Japan und Indien sowie höhere Lizenzumsätze halfen; letztere enthielten auch rückwirkende Erlöse und sind daher nicht vollständig wiederholbar. Die bereinigte EBIT-Marge ohne Wertminderungen erreichte 16,4 Prozent und lag klar über der Jefferies-Schätzung von 12,7 Prozent. Der freie Cashflow vor Übernahmen betrug 4,9 Mrd. Kronen, die Nettoliquidität 60,7 Mrd. Kronen. Ericsson BD_Ericsson.pdf
Kurzfristig sprechen die Q4-Aussichten für anhaltende Stärke: Ericsson erwartet im Netzwerkgeschäft eine Bruttomarge von 49 bis 51 Prozent. Der neue CEO Per Narvinger will zugleich die Konzernstruktur vereinfachen und Effizienz sowie Kundennähe verbessern. Mittelfristig bleibt der Markt jedoch anspruchsvoll: Der weltweite Ausbau von Mobilfunknetzen und 5G schafft Nachfrage, doch steigende Bauteilkosten drücken auf die Marge. Gelingt es, Preisanpassungen durchzusetzen sind die Preiseffekte managebar.
Die Aktie ist mit KGV 15 per 2027 fair gepreist. Nach dem Kurssprung warten wir zunächst ab.
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!
Markus Horntrich
Redakteur
Die internationalen Aktienmärkte stehen unter Druck. Die Verkaufswelle bei KI- und Halbleiterwerten gewinnt an Dynamik. Der Markt braucht Gewissheit, dass die milliardenschweren Investitionen in KI-Infrastruktur künftig ausreichende Renditen erwirtschaften können. Gleichzeitig sorgen die hartnäckige US-Inflation und die Aussicht auf eine restriktivere Geldpolitik für Verunsicherung.
Besonders heftig trifft es die asiatischen Technologiebörsen. Der südkoreanische Kospi bricht um 7,6 % ein. Die Halbleiterschwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix verlieren jeweils mehr als 9 %. Der MSCI Asia Pacific gibt um 2,9 % nach, während die Schwellenländer insgesamt 3,1 % einbüßen. Auch die besser als erwarteten Quartalsgewinne von TSMC können die Stimmung nicht drehen. Die Aktie verliert zunächst 2 %, nachdem die Margen hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind.
Die Schwäche greift auf Europa und die USA über. Die Futures auf den Nasdaq 100 verlieren 1,2 %, während der S&P 500 rund 0,4 % tiefer erwartet wird. Der Stoxx Europe 600 gibt ebenfalls 0,4 % nach. Technologiewerte führen die Verliererliste an. Nach der starken Rally der vergangenen Monate setzt eine Neubewertung der KI-Investmentstory ein.
Profiteur der Risikoaversion ist der Anleihemarkt. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fällt um neun Basispunkte auf 5,10 %. Deutsche Bundesanleihen rentieren nach einem Rückgang um sieben Basispunkte bei 3,39 %. Die hohen Ausgangsrenditen machen festverzinsliche Anlagen wieder attraktiver, welche zunehmend in Konkurrenz zum Aktienmarkt treten. Allerdings bleibt fraglich, wie nachhaltig die Erholung am Rentenmarkt angesichts der anhaltenden Inflationsrisiken ausfällt.
Auf Unternehmensebene gibt es dennoch positive Akzente. Ericsson überzeugt mit besser als erwarteten Quartalsergebnissen und profitiert von einer robusten Nachfrage nach Mobilfunknetzausrüstung. Die Aktie reagiert mit dem stärksten Kursanstieg seit Januar. Pernod Ricard meldet einen geringeren Umsatzrückgang als befürchtet, wobei das Wachstum in Indien die Schwäche in den USA und China teilweise kompensiert. Der KI-Entwickler Anthropic soll im dritten Quartal einen Umsatz von 16,8 Mrd. $ erreicht haben und treibt seine Börsenpläne voran.
Die Börsen befinden sich in einer klassischen Risk-off-Phase und die bisherigen Zugpferde der Hausse stehen unter Verkaufsdruck. Die kurzfristigen Belastungen durch hohe Bewertungen, Inflationssorgen und die Unsicherheit über die Rentabilität der KI-Investitionen dürften den Markt noch länger beschäftigen.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Oliver Kantimm
Redakteur
Der US-Krankenversicherer bietet vor allem staatlich finanzierte Medicare-Advantage-Tarife für ältere Menschen sowie Gesundheitsdienstleistungen an. Vergangene Woche meldete Humana einen überraschenden Qualitätssprung: Für 2027 befinden sich 95 % seiner Medicare-Advantage-Versicherten in Tarifen mit mindestens vier Sternen (zuvor nur 20 %). Diese Einstufung ist entscheidend für staatliche Bonuszahlungen, die ab 2028 deutlich steigen sollen. Bereits in Q2 stieg der Umsatz um 26 %, der bereinigte Gewinn je Aktie um 21 % auf 7,61 $. Das 2027er-KGV ist mit rund 27 ambitioniert. Für 2028 sinkt es aber auf rund 16, sofern die erwartete Gewinnerholung eintritt. Der Qualitätssprung verbessert die langfristigen Margenperspektiven erheblich. Die Erholung der Profitabilität erhält damit ein solides Fundament.
Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 42.
Schlaglichter dieser Ausgabe:
Marktbreite macht Hoffnung
META PLATFORMS mit neuer Fantasie?
SPACEX schockt mit Einstieg in Mobilfunkmarkt
Vor kräftiger Trendwende? - Türkische Banken unter der Lupe
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Bernecker Team
Politische Hängepartie. Börse zwischen Hoffen und Sorge. Wohin steuert Deutschland – und was bedeutet das für das Depot?
Webinar mit Hans A. Bernecker:
„Was wird aus Deutschland – Rechts wie Links?“
Perspektiven für Gesellschaft, Wirtschaft und Börse
Nutzen Sie weit mehr als sechs Jahrzehnte Börsenerfahrung für Ihre eigene Meinungsbildung und für den größeren Überblick. Bringen Sie auch Ihre eigenen Fragen im Rahmen der Fragerunde ein (keine Anlageberatung). Das erwartet Sie:
• Online-Veranstaltung mit einer Länge von ca. 90 Minuten (inklusive kurzer Pause)
• Live-Fragerunde mit Hans A. Bernecker
• Aufzeichnung zum späteren Ansehen
• Grafiken zum Vortrag als Download
Auch wenn Sie am Veranstaltungstermin verhindert sind, können Sie die Inhalte über die Aufzeichnung nutzen.
Donnerstag, 22. Oktober 2026, um 18 Uhr
Terminsache: Noch bis zum 18. Oktober 2026 gilt der Frühbucherpreis. Das heißt: 99 € Frühbucherpreis statt anschließend 129 € – jeweils inklusive MwSt.
Buchen Sie Ihren Teilnehmerplatz noch heute:
https://www.bernecker.info/webinar-261022
Werbung in eigener Sache. Journalistische Einordnung; keine individuelle Anlageberatung.


