Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Walter Tissen
Walter Tissen
Redakteur
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Werbung - Die neue Ausgabe des Bernecker-Börsenbriefs "Der Aktionärsbrief" ist verfügbar. Seien Sie gespannt auf diese (und weitere) Schlaglichter in der Ausgabe 39/2026:

++ Unterschiede zwischen US-Indizes mahnen zur Vorsicht
++ Goldman Sachs setzt beim KI-Ausbau neue Größenordnung an
++ Übernahmefantasie um einen deutschen Spezialchemiker?
++ US-Player, der Datenanalyse mit KI-basierter Marketingsteuerung bündelt
++ Profitable Nische in der ambulanten Notfallversorgung
++ Vonovia vor Enteignung?
++ Unter der Lupe: Krebsmedizin vor Ausweitung des Diagnosegeschäfts?
++ Deutscher Energieplayer: Trendwende eingeleitet
++ Bilfinger - Dicke Enttäuschung
++ Musterdepots

Für alle, die noch nicht im Abo dabei sind: Gerne jetzt in die aktuelle Ausgabe reinschauen, erhältlich auch ohne Abo-Bindung über den Börsenkiosk. Mehr dazu hier:

https://boersenkiosk.de/Kauf-Der-Aktionarsbrief-Nr.-39-vom-24.09.2026/BK

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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KI und medizinische Daten werden für die Pharmabranche immer wichtiger. Diese Woche liefert neue Beispiele: AbbVie setzt bei der Wirkstoffsuche auf den KI-Spezialisten Iambic. Tempus verlängert seine Datenpartnerschaft mit Recursion und lizenziert zusätzlich ein KI-Modell. Natera erhält in Japan eine weitere Zulassung für seinen Krebstest, der Ärzten bei der Therapiewahl hilft.

Eli Lilly liefert den Baustart für ein 6,5 Mrd. $ teures Werk in Houston, unter anderem für die Abnehmpille Foundayo und neue genetisch wirkende Medikamente. KI, maschinelles Lernen und Datenanalyse sollen die Produktion unterstützen. Der Trend beschleunigt sich nun rasant. 

Wer verdient an dieser Entwicklung? In unserer Lupe im neuen Aktionärsbrief nehmen wir die Börsenchancen der datenbasierten Medizin unter die Lupe. 

Hier geht es zum Einzelabruf im Börsenkiosk: https://boersenkiosk.de/Kauf-Der-Aktionarsbrief-Nr.-39-vom-24.09.2026/BK

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe 

Bernecker Team
Bernecker Team

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Wie bereits gestern beschrieben, zeigen insbesondere die zuvor stark korrigierten KI-Aktien erstmals seit längerer Zeit wieder relative Stärke. Ob die Korrektur damit endgültig beendet ist, lässt sich noch nicht sagen. Das Signal ist aber interessant genug, um den KI-Bereich wieder schrittweise stärker zu berücksichtigen.

Dabei wollen wir bewusst nicht einfach die früheren Gewinner zurückkaufen. Denn die nächste Phase des KI-Booms dürfte sich zunehmend auf jene Unternehmen ausweiten, die bislang weniger im Rampenlicht standen.

KI benötigt nicht nur immer leistungsfähigere Prozessoren, sondern auch immer größere und schnellere Datenspeicher. Gleichzeitig vervielfacht der Einsatz von KI-Agenten die Zahl der Zugriffe auf Unternehmensdaten und Anwendungen. Damit wird Cybersicherheit noch wichtiger.

Wir setzen unseren vorsichtigen Wiedereinstieg in den KI-Sektor mit zwei Unternehmen fort, die von dieser Entwicklung profitieren sollten: Ein Spezialist für Speicher- und Datenmanagement und ein Experte für Cyber-Security. Beide stehen damit für Bereiche, deren Bedeutung mit der zunehmenden Nutzung von KI eher noch wachsen dürfte. Solche Beobachtungen und Empfehlungen gibt es täglich in der Termin-Börse daily (KLICK HIER).

Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur

Verbio hat das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem starken vierten Quartal abgeschlossen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 22,7 %. Insgesamt lagen die Ergebnisse im Rahmen der bereits Anfang August veröffentlichten vorläufigen Zahlen. Details zu den Zahlen im einzelnen sind HIER nachzulesen. 

Der Wermutstropfen ist der Ausblick: Für 2026/27 stellt Verbio ein EBITDA von 210 bis 250 Mio. € in Aussicht. Der Mittelpunkt von 230 Mio. € liegt rund 7 % unter dem Konsens von 246,4 Mio. €. Operativ zeigt die Richtung damit zwar klar nach oben, die neue Prognose setzt gegenüber den Markterwartungen jedoch zunächst einen vorsichtigeren Rahmen. Das Management hat die Prognose nach unserer Einschätzung bewusst konservativ formuliert. Mit KGV 17,8 für das laufende und 14,8 für das kommende Geschäftsjahr (2027/2028) geht die Bewertung in Ordnung. 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Der Anleihemarkt preist seit gestern neue Zinserhöhungen ein. So steigt die zehnjährige US-Rendite um 15 Basispunkte auf 5,11 %. Auslöser sind robuste US-Konjunkturdaten (Flash-PMI) und eine schwache Nachfrage bei der Auktion fünfjähriger Staatsanleihen. Deren Rendite überschreitet erstmals seit 2007 die Marke von 5 %.

Am Terminmarkt sind inzwischen drei weitere Zinsschritte um jeweils 0,25 Prozentpunkte binnen zwölf Monaten eingepreist. Damit würden die Leitzinsen in den USA auf 4,75 bis 5 % steigen. Das geht deutlich über den bislang beschriebenen Zinspfad der Fed hinaus. Der Verkaufsdruck bei Bonds greift auf Europa, Japan und Australien über.

Für Aktien resultiert daraus ein zweischneidiges Schwert. Sichere Anleihen bieten mehr Konkurrenz, Finanzierungen werden teurer. Eine robuste Wirtschaft wird aber die Unternehmensgewinne weiter stützen. Ich rechne mit einem sehr starken dritten und vierten Quartal bei den Earnings. Das könnte ab Anfang Oktober den Aktienmärkten Rückenwind verleihen. Bis dahin bleibt es für den breiten Markt schwierig.

Öl notiert wieder um 102 $ je Barrel und erschwert die Entlastung. Gold tut sich mit Zinssprüngen weiter schwer, bleibt aber strategisch ein "must have". 

PS: Die Krebsmedizin steht vor einer Ausweitung ihres Diagnosegeschäfts. Mehr Patienten werden früher untersucht, Tumore genauer analysiert und Behandlungserfolge regelmäßig kontrolliert. Nach Einschätzung des Tempus AI-Vorstands erhält bislang erst etwa die Hälfte der Patienten mit bestimmten fortgeschrittenen oder hochriskanten Krebserkrankungen eine umfassende molekulare Untersuchung.

Dazu kommen neue Anwendungen zur Früherkennung und zur Suche nach kleinsten Tumorresten nach einer Therapie. Das Potenzial reicht somit von zusätzlichen Erstuntersuchungen bis zu wiederkehrenden Tests über viele Jahre. KI kann die Auswertung dieser Informationen verbessern und neue diagnostische Produkte ermöglichen.

In einer Lupe im aktuellen Aktionärsbrief stellen wir die Top-Profiteure dieses Trends heraus, der gerade erst startet.

Hier geht es zum Einzelabruf der Ausgabe: https://boersenkiosk.de/Kauf-Der-Aktionarsbrief-Nr.-39-vom-24.09.2026/BK

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

 

 

 

 

 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Statt 4 bis 5,5 % operativer Marge erwartet der Konzern 2026 nur noch bis zu 1 %. Rund 6 Mrd. € entfallen auf eine Abschreibung des Porsche-Firmenwerts. Weitere rund 2 Mrd. € belasten aus zusätzlichen Restrukturierungsaufwendungen und dem China-Geschäft. Ein erheblicher Teil ist zwar nicht zahlungswirksam. Sicher ist: China verliert seine Rolle als verlässliche Gewinnquelle und selbst das Premiumgeschäft bietet keinen ausreichenden Schutz. Zugleich belastet der schnellere Wechsel zum Elektroauto die Profitabilität aufgrund geringerer Wertschöpfungstiefe. Wir halten weitere Gewinnwarnungen europäischer Hersteller für plausibel nebst neuer Sonderbelastungen über 2027 hinaus. 

Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 39.

Schlaglichter dieser Ausgabe:

GOLDMAN SACHS setzt neue Größenordnung beim KI-Ausbau an

Übernahmefantasie bei EVONIK

Aktionärsbrief-TV-Empfehlung mit 50 % in 3 Monaten

Krebsdiagnose-Geschäft unter der Lupe: Unsere spekulativen Favoriten im neuen KI-Medizin-Zeitalter

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Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex für die Eurozone stieg im September laut einer ersten Schätzung um 1,1 Punkte auf 53,1 Punkte und erreichte damit den höchsten Wert seit April 2023. Analysten hatten dagegen im Schnitt mit einem Rückgang auf 51,7 Punkte gerechnet. Die verbesserte Stimmung in den Unternehmen der Eurozone umso bemerkenswerter, da die Energiekosten weiter hoch bleiben. Laut Chris Williamson, Chefvolkswirt bei S&P Global Market, deuten die Daten auf eine anhaltende Dynamik zu Beginn des vierten Quartals hin.

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Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur

Morgan Stanley hat untersucht, welche europäischen Aktien am stärksten von einer Wiederöffnung der Straße von Hormus (SoH) bzw. einer Entspannung im Iran-Konflikt profitieren würden. Hintergrund sind zunehmende diplomatische Signale zwischen den USA und Iran. Eine Normalisierung dürfte Ölpreise und Inflationsdruck senken und zugleich die Anleiherenditen entlasten. Europa weist unter den großen Aktienmärkten die höchste Sensitivität für dieses Szenario auf; besonders der CAC 40.

Auf Sektorebene reagieren vor allem Airlines, Aerospace, Bau/Materialien, Einzelhandel, Luxus und Banken positiv. Morgan Stanley unterscheidet dabei allerdings zwischen einem kurzfristigen „Reopening Trade“ und nachhaltigeren Chancen: Bei Banken, Halbleitern und Industriewerten sieht das Haus die robustere Performance und das attraktivere Chance-Risiko-Verhältnis. Insbesondere Banken entwickelten sich nach Ölpreis-Spitzen infolge geopolitischer Eskalationen historisch längerfristig überdurchschnittlich.

Interessant ist zudem das Nachholpotenzial: Der Korb der 50 größten Reopening-Profiteure hat gegenüber den Gewinnern einer Hormus-Blockade bereits mehr als die Hälfte seiner relativen Gewinne seit dem ursprünglichen Waffenstillstand wieder abgegeben. Eine erneute Entspannung könnte daher eine deutliche Gegenbewegung auslösen.

Die 10 Aktien mit der höchsten positiven Sensitivität laut Morgan-Stanley-Screen: IAG, Ryanair, Lufthansa, Rolls-Royce, Santander, Safran, Accor, MTU Aero Engines, Groupe ADP und Marks & Spencer. Die Rangfolge basiert nicht auf fundamentalem Kurspotenzial, sondern auf einer Kombination aus historischen Reaktionen auf Entspannungsmeldungen sowie der inversen Korrelation zu Ölpreisen und Anleiherenditen.

Besonders klar ist die Logik bei IAG, Ryanair und Lufthansa: Sinkende Ölpreise reduzieren Treibstoffkosten, während eine geopolitische Normalisierung Reise- und Konsumstimmung verbessert. Umgekehrt wären Ölkonzerne wie Equinor, BP, Eni, Aker BP und Vår Energi die offensichtlichsten relativen Verlierer einer Wiederöffnung.
 
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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
2G liefert weitere 275 Megawatt Stromerzeugungsleistung für KI-Rechenzentren in den USA. Auftraggeber ENERGY VALUT entwickelt und betreibt Energieinfrastruktur und kombiniert dabei...

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Bernecker Team
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Insbesondere die KI-Aktien senden erstmals seit längerer Zeit wieder ein interessantes Signal. Während viele Marktbereiche zuletzt noch mit hohen Zinsen, dem Ölpreisschock und geopolitischen Risiken kämpften, zeigen ausgerechnet die zuvor stark korrigierten Techwerte wieder relative Stärke. Der Nasdaq hat sich inzwischen bis an sein Rekordniveau zurückgearbeitet. Auch die Halbleiterwerte ziehen wieder an. Das ist bemerkenswert, denn noch vor wenigen Wochen dominierten Zweifel daran, ob die gigantischen Investitionen in Künstliche Intelligenz tatsächlich ausreichende Erträge abwerfen werden.

Ist die Korrektur im KI-Sektor damit beendet? Die Möglichkeit besteht, denn relative Stärke gehört zu den Signalen, die wir in einer solchen Phase besonders ernst nehmen. Häufig beginnen sich die späteren Gewinner bereits zu stabilisieren, während die allgemeine Stimmung noch skeptisch ist. Genau das scheint derzeit im Technologiesektor zu passieren.

Trotzdem wollen wir nicht den Fehler machen, nach einigen starken Börsentagen sofort wieder mit voller Kraft in KI-Aktien einzusteigen. Die Rendite zehnjähriger amerikanischer Staatsanleihen liegt weiterhin knapp unter 5 Prozent. Gleichzeitig sind die Investitionssummen der großen Technologieunternehmen enorm. Der Kapitalmarkt wird deshalb zunehmend darauf achten, ob aus Hunderten Milliarden Dollar Investitionen tatsächlich genügend zusätzlicher Cashflow entsteht. Genau diese Zweifel hatten die Korrektur schließlich mit ausgelöst.

Wir gehen deshalb schrittweise vor. Statt den kompletten KI-Sektor zurückzukaufen, konzentrieren wir uns zunächst auf drei Bereiche, bei denen die fundamentale Entwicklung besonders überzeugend erscheint. Diese Bereiche und unsere konkreten Empfehlungen finden Sie in der Termin-Börse daily (KLICK HIER), das geht auch im Einzelabruf. 

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