Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Oliver Kantimm
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Bernecker daily.
Markus Horntrich
Redakteur
NAGARRO und ALL FOR ONE gehen beide gemäß aktueller Angebote für fast 100 % Prämie über den Tisch. Die hohen Prämien rücken den Sektor als Ganzes in den Fokus. Zu den verbleibenden und vor allem günstigsten Vertretern zählt GFT TECHNOLOGIES. Bis 2029 strebt das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 930 Mio. auf 1,5 Mrd. € sowie eine Verbesserung der EBIT-Marge auf 9,5 % an. Angesichts der günstigen Bewertung (KUV 0,6; KGV 2027e 10) und 61,3 % Streubesitz gilt GFT ebenfalls als potenzieller Übernahmekandidat. Die Aktie steckt noch in einer Bullen-Flagge, die bei Kursen über 21 € bullish aufgelöst wird. Der Wert bleibt weiterhin ein Kauf.
Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.
Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.
Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 30 u. a.:
- Der Börsensommer wird ein Qualitätstest
- LKW-Markt: Das Elefantenrennen läuft
- Dieser DAX-Wert ist die spannendste Wette
- SIEMENS HEALTHINEERS: Geduld ist gefragt
- FRIEDRICH VORWERK mit Turnaround?
- MICROSOFT vor den Zahlen
Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Catharina Nitsch
Redakteurin
Der Schmierstoffhersteller konnte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres beser abschneiden als erwartet. Daher hob man nun den Ausblick für den operativen Gewinn für das Gesamtjahr an. So rechnet man nun für 2026 mit einem EBIT von 460 bis 480 Mio. Euro nach 435 Mio. Euro im Vorjahr. Bislang war der Konzern von 450 Mio. Euro ausgegangen. Der Umsatz wird weiterhin deutlich über dem Vorjahreswert von 3,7 Mrd. Euro gesehen. Im ersten Halbjahr stieg das EBIT nach vorläufigen Zahlen von 209 Mio. Euro auf 260 Mio. Euro. Der Umsatz kletterte von 1,8 Mrd. Euro im Vorjahr auf 2 Mrd. Euro. Im zweiten Quartal betrug das EBIT 135 Mio. Euro gegenüber 101 Mio. Euro in dem durch die Zolldiskussionen belasteten Vorjahresquartal. Analysten hatten zuletzt 108 Mio. Euro erwartet.
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Georg Sures
Redakteur
Künftig wird die Energiewende nicht daran gemessen, wie ambitioniert politische Ziele formuliert sind, sondern daran, ob sie jederzeit bezahlbaren Strom in ausreichender Menge und mit sinkendem CO₂-Fußabdruck liefert. In einem Marktkommentar für den Bernecker Börsenkompass analysiert Investmentprofi Serge Nussbaumer vom Schweizer Wertpapierhaus Maverix die aktuelle Ausgangslage bei der Umsetzung der Energiewende und erläutert, wie sich die Anleger hier am besten positionieren.
Den kompletten Marktkommentar vom Mittwoch, dem 22. Juli, und alle weiteren Artikel des Bernecker Börsenkompass finden Sie hier:
https://www.finanzen100.de/premium/bernecker-boersenkompass/analysen/
Bernecker Team
Nach unserem Ausflug zu den beiden deutschen Turnaround-Kandidaten weiten wir unseren Blick heute auf den europäischen Aktienmarkt aus und wenden uns dem EuroStoxx 50 zu. In diesem Index, der die 50 größten und liquidesten Unternehmen der Eurozone abbildet, findet sich neben den bekannten Wachstumsstars mit ihren neuen Höchstständen ebenfalls ein Kranz an klassischen Schwergewichten, denen die Anleger in den vergangenen Jahren die kalte Schulter gezeigt haben. Wie im deutschen Auto- und Zuliefererbereich sind es meist strukturelle Krisen und tiefgreifende Managementwechsel, die diese Aktien in die Turnaround-Zone gedrängt haben. Und wie schon bei den deutschen Werten gilt: Wenn erst einmal die operative Wende sichtbar wird, holen solche Aktien in kurzer Zeit spektakulär auf. Wir haben zwei Kandidaten für Sie herausgesucht und in der Termin-Börse daily vorgestellt (KLICK HIER)
Georg Sures
Redakteur
Tesla-Chef Elon Musk präsentierte gestern nachbörslich durchwachsene Zahlen. So verfehlte der Autobauer beim bereinigten Ergebnis pro Aktie die Erwartungen deutlich. Während die Analysten im Schnitt mit 0,51 $ je Aktie gerechnet hatten, kam Tesla nur auf 0,33 $. Die Aktie fiel im nachbörslichen US-Handel um rund 4 %. Viel spannnender war aber, dass Elon Musk Spekulationen über einen möglichen Zusammenschluss von Tesla und SpaceX befeuerte (O-Ton Musk: „Es gibt immer mehr Überschneidungen“). Der Tesla-Chef nannte als Beispiel die geplante Chipfabrik Terafab, die Tesla in Zusammenarbeit mit SpaceX und Intel in Texas errichten will.
Markus Horntrich
Redakteur
Die endgültigen Halbjahreszahlen von Vossloh bestätigen die bereits angekündigten schwachen Eckdaten und die gesenkte Jahresprognose. Das Umsatzwachstum von 19 % im ersten Halbjahr war ausschließlich auf die Übernahme von Sateba zurückzuführen. Organisch verzeichnete das Unternehmen hingegen einen leichten Rückgang, bedingt durch verzögerte Abrufe aus Rahmenverträgen, eine insgesamt verhaltene Nachfrage sowie steigende Materialkosten entlang der Lieferkette. Im zweiten Quartal legte der Umsatz währungsbereinigt zwar um 61 % zu, getragen von Sateba, während das Kerngeschäft leicht um 2 % schrumpfte.
Auch die Profitabilität blieb hinter den Erwartungen zurück. Höhere Materialkosten drückten die Bruttomarge im ersten Halbjahr von 27,2 % auf 26,2 %. Gleichzeitig belasteten geringere Produktionsvolumina die Auslastung der Fixkosten. Das EBIT sank im zweiten Quartal um 14 % gegenüber dem Vorjahr, die EBIT-Marge lag bei 8,1 %. Schwach entwickelte sich insbesondere das Geschäft mit Bahndienstleistungen (Lifecycle Solutions), dessen Umsatz trotz besserer Wetterbedingungen und höherer Planungssicherheit bei den Instandhaltungsbudgets der Deutschen Bahn noch 8 % unter dem Vorjahresniveau lag.
Der Blick der Investoren dürfte sich daher auf das Geschäftsjahr 2027 richten. Positiv hervorzuheben ist der organische Auftragseingang, der im zweiten Quartal um 28 % zulegte. Zusammen mit einem Rekord-Auftragsbestand spricht dies für eine deutliche operative Belebung in den kommenden Jahren und untermauert die mittelfristigen Wachstumsperspektiven des Bahninfrastruktur-Spezialisten.
Markus Horntrich
Redakteur
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Markus Horntrich
Redakteur
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Helmut Gellermann
Redakteur
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