Bernecker Newspilot
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Catharina Nitsch
Redakteurin
Die jüngsten Absatzzahlen für Mai könnten der erste Hinweis auf eine Trendwende im operativen Geschäft bei BYD sein. Zum ersten Mal nach acht Monaten rückläufigen Verkaufszahlen gelang endlich ein Wachstum gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Mai verkaufte BYD nach eigenen Angaben weltweit 383.453 Fahrzeuge. Damit erzielte man ein Plus von 0,26 % gegenüber dem Vorjahr. Damit fällt das Absatzwachstum zwar äußerst gering aus, doch die Marktteilnehmer freut es. Denn die Entwicklung gilt als wichtiges Signal für Investoren, da sie das Ende einer ungewöhlich langen Phase seinkender Verkäufe markieren könnte.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Volker Schulz
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Unser Bulle der Woche aus der letzten AK-Ausgabe war Tencent. Jetzt gibt es News welche den Titel nach oben gehoben haben.
Tencent legte in Hongkong zeitweise um bis zu 10 % zu, nachdem die Financial Times berichtete, dass das Unternehmen einen KI-Agenten für WeChat testet. Dem Bericht zufolge könnte bereits im Juni ein Compliance-Verfahren für die öffentliche Einführung starten. Anschließend soll ein begrenzter Nutzertest folgen, bevor der Dienst schrittweise ausgerollt wird.
Entscheidend ist die enorme Reichweite von WeChat. Tencent verfügt über mehr als eine Milliarde aktive Nutzer und ein geschlossenes Ökosystem aus Messaging, Bezahlen, E-Commerce und Mini-Programmen umfangreiche Daten- und Anwendungsmöglichkeiten.
Dadurch hätte ein KI-Agent sofort eine deutlich größere Verbreitungsbasis als viele konkurrierende Angebote.
Volker Schulz
Redaktionsleiter https://www.bernecker.info/
Bernecker Team
Die fundamentale Transformation der globalen Energie- und Digitalinfrastruktur erreicht im Sommer 2026 eine völlig neue Dynamik. Angetrieben durch den unbändigen Leistungshunger moderner Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) und die fortschreitende Modernisierung der weltweiten Stromnetze stehen Unternehmen aus dem Bereich der Elektrifizierung und Energietechnik so stark im Rampenlicht wie selten zuvor. Obwohl wir in unserem Portfolio bei Titeln aus dem Energiebereich seit einigen Wochen nicht mehr umfänglich investiert sind, zwingen uns die jüngsten operativen Meilensteine und strategischen Großaufträge der Branche dazu, diesen Sektor erneut einer tiefgehenden Neubewertung zu unterziehen. Die Kombination aus massiven Infrastrukturinvestitionen und akutem Kapazitätsmangel im Stromnetz schafft ein Marktumfeld, das für ausgewählte Akteure langfristiges Wachstum verspricht und die Frage aufwirft, ob jetzt der strategisch richtige Zeitpunkt für einen Wiedereinstieg gekommen ist. Bei drei Unternehmen in diesem Bereich gehen wir auf die Kaufseite. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen TB-Daily (02.06.2026) mit einem KLICK HIER.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die internationalen Aktienmärkte zeigen sich am Morgen widerstandsfähig. Nach anfänglichen Verlusten wurde wieder besonders bei Titeln rund um KI zugegriffen. Iran hat Berichte über ein nahes Interimsabkommen mit den USA zurückgewiesen und signalisiert, Gespräche vorerst auszusetzen, solange die Kämpfe im Libanon und Gaza weitergehen. Die Diplomatie hinter den Kulissen läuft aber weiter.
Der MSCI All Country World Index drehte leicht ins Plus und hielt sich damit nahe seinem Rekordhoch. Auch in Asien wurden frühe Verluste aufgeholt. Besonders auffällig: Der südkoreanische Kospi, der wegen seiner Halbleiter- und KI-Komponenten als wichtiger Gradmesser für die KI-Investmentstory gilt, machte seine Verluste vollständig wett. Chinesische Technologiewerte legten ebenfalls zu. Tencent (wir verweisen auf unsere China-Lupe letzte Woche im Aktionärsbrief) sprang um 8,8 % nach oben.
An der Terminbörse bleiben die Signale für die USA verhalten, aber stabil. Die Nasdaq-100-Futures reduzierten ihre Verluste auf 0,3 %. Auch europäische Aktien-Futures bauten ihre Gewinne aus und lagen zuletzt rund 0,6 % vorne.
Der Bondmarkt signalisiert weiter Entspannung. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fiel um zwei Basispunkte auf 4,43 %. In Japan sank die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen nach einer gut aufgenommenen Auktion.
Im Blick bleibt außerdem die Konjunkturseite. Insbesondere der Arbeitsmarktbericht für Mai am Freitag wirs spannend. Dieser dürfte Hinweise darauf liefern, wie robust die US-Wirtschaft ist und welchen Spielraum die US-Notenbank bei ihrer Zinspolitik hat. Es verfestigt sich die die Einschätzung, dass sich das US-Wachstum durch die hohen KI-Investitionen wieder beschleunigen könnte.
Unternehmensseitig steht weiter KI im Mittelpunkt - was sonst:
Alphabet kündigte Pläne an, über Aktienplatzierungen 80 Mrd. Dollar einzunehmen. Dazu zählt auch eine Investmentvereinbarung mit Berkshire Hathaway. Das zeigt, wie groß der Kapitalbedarf im Rennen um KI-Infrastruktur inzwischen geworden ist.
Anthropic hat laut Bericht vertraulich einen Börsengang angemeldet und liegt damit vor OpenAI. Der Wettbewerb der großen KI-Start-ups dreht sich zunehmend um Kapital, Rechenleistung und Skalierung.
Hewlett Packard Enterprise legte im nachbörslichen Handel um 28 % zu. Der Konzern stellte einen Jahresumsatz über den Erwartungen in Aussicht und verwies auf stark wachsende Nachfrage nach Servern und Netzwerktechnik für KI-Anwendungen. Wir hatten ausdrücklich nach den Dell-Zahlen auf diesen Crossread hingewiesen.
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Ihr Volker Schulz
Redaktionsleiter
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Software-Aktien haben am Montag weltweit deutlich zugelegt. Auslöser waren Aussagen von Nvidia-Chef Jensen Huang auf der Computex-Messe in Taipeh. Huang widersprach der Sorge, dass fortschrittliche KI-Agenten klassische Softwareunternehmen verdrängen könnten. Stattdessen sprach er von einer großen Wachstumschance für die Branche.
„Das ist tatsächlich eine unglaubliche Zeit, um ein Softwareunternehmen zu sein“, sagte Huang in seiner Keynote. Viele Marktteilnehmer hätten ihn gefragt, ob mit dem Aufkommen sogenannter agentischer KI zahlreiche Softwarefirmen überflüssig würden. Seine Antwort: Das Gegenteil sei der Fall. Da die Zahl der KI-Agenten künftig nicht mehr durch die Anzahl der Menschen begrenzt sei, würden diese Agenten mehr Softwaretools nutzen als je zuvor.
Volker Schulz
Redaktionsleiter https://www.bernecker.info/
Bernecker Team
Der Halbleiterausrüstungssektor dürfte in den kommenden Jahren weiter deutlich wachsen. Treiber sind vor allem künstliche Intelligenz und Cloud Computing, die zunehmend auf hochentwickelte Prozessoren und die entsprechende Fertigungstechnologie angewiesen sind. Im Zentrum dieses Trends stehen ASML, Applied Materials (AMAT), Lam Research (LRCX), KLA (KLAC) sowie Tokyo Electron.
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Die erste Grafik zeigt das erwartete Wachstum sowie die Analystenstimmung der fünf Unternehmen. LRCX sticht mit einem erwarteten Umsatzwachstum von 26,5 % deutlich hervor und liegt damit klar über den übrigen Halbleiterunternehmen. KLAC und ASML folgen in der Wachstumserwartung, während AMAT und Tokyo Electron am unteren Ende mit einem erwarteten Wachstum von unter 5 % liegen. Trotz dieser Unterschiede bleibt die Analystenstimmung insgesamt klar positiv: Für alle fünf Unternehmen überwiegen Kaufempfehlungen, während es für LRCX, KLAC und ASML keine Verkaufsempfehlungen gibt. Das unterstreicht die Erwartung, dass sich die Geschäftsentwicklung weiter stabilisiert bzw. verbessert und die Investitionstätigkeit im Bereich Halbleiterausrüstung hoch bleibt, vor allem getrieben durch die starke Nachfrage aus der Technologieindustrie.
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Die zweite Grafik zeigt jedoch die enge gegenseitige Abhängigkeit dieser Unternehmen von einer kleinen Anzahl an Chipproduzenten, darunter TSMC und Samsung. Diese Kunden machen in einigen Fällen mehr als 15 % der jeweiligen Umsätze aus. Während diese Konzentration für stabile und planbare Nachfrage sorgt, bedeutet sie gleichzeitig eine hohe Abhängigkeit von den Investitionszyklen weniger zentraler Kunden.
Insgesamt kombiniert der Sektor starkes strukturelles Wachstum und eine positive Analystenstimmung mit einer klaren Abhängigkeit von einer kleinen Anzahl an Kunden. Solange führende Foundries weiterhin stark investieren, dürfte der Sektor profitieren, wobei dieses Konzentrationsrisiko nicht unterschätzt werden sollte.
Gastbeitrag: Dieser Text stammt von Saffron Patel. Als Praktikantin von der Haberdashers’ Girls’ School aus England hat sie diese Woche unsere Redaktion verstärkt, den journalistischen Alltag hautnah miterlebt und diesen Beitrag eigenständig recherchiert und geschrieben.
Disclaimer: Die Grafiken sind mithilfe von KI erstellt worden.


