Bernecker Newspilot
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Catharina Nitsch
Redakteurin
Viel stärker als geplant hat WACKER seinen Anteil bei SILTRONIC zurückgefahren: Es wurden 2,1 Mio. SILTRONIC-Aktien zu einem Preis von je 89,35 Euro platziert. Ursprünglich waren 1,8 Mio. Aktien angekündigt worden. Brutto nahm WACKER nun 188 Mio. Euro ein. Die Platzierung entsprach 7 % des Grundkapitals von SILTRONIC. Durch die Veräußerung reduziert sich der Anteil von WACKER CHEMIE an SILTRONIC nun auf 24 %. Der Spezialchemiekonzern bleibt damit nach eigenen Angaben aber größter Anteilseigner des Waferherstellers.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Unser Depotwert haussiert weiter. Drei Gründe sorgen für den frischen Schub:
1. Die UBS Ziel-Erhöhung für Micron Technology gestern (wir berichteten)
2. Mirae Asset Securities (eiens der größten Researchhäuser Südkoreas) hat das Kursziel von 3,2 Mio. auf 3,8 Mio. Won angehoben (aktuell 2,28 Mio. Won) und die Einstufung „Buy“ bestätigt. Bemerkenswert: Die Anhebung basiert laut Mirae weniger auf höheren Gewinnschätzungen, sondern vor allem auf einer Neubewertung des gesamten Speichersegments. SK Hynix und Samsung Electronics seien trotz der starken Kursrally weiterhin deutlich günstiger bewertet als globale KI- und Memory-Peers.
3. Zusätzlichen Rückenwind liefert Wedbush. Die US-Bank hat SK Hynix in ihre „AI 30“-Liste aufgenommen und bezeichnet den Konzern als einen der wichtigsten KI-Werte im Markt. Die Begründung: Die Nachfrage nach HBM, DRAM und NAND erreiche bislang nicht gekannte Niveaus. Wedbush sieht die Preissetzungsmacht der Speicherhersteller so stark wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr und erwartet im zweiten Halbjahr 2026 weiter steigende DRAM- und NAND-Preise.
Wir reizen den Titel weiter aus. Die Story lautet nun "Bewertungsexpansion"
Bernecker Team
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Bernecker Team
Die DEUTSCHE BANK hat den langfristigen Turnaround nicht nur vor sich, sondern liefert mittlerweile die harten Zahlen, die diese These untermauern. Das von CEO Christian Sewing ausgerufene Modell der „Globalen Hausbank“ greift voll. Der jüngste Kursrücksetzer bietet einen sinnvollen Einstiegszeitpunkt.
Warum der Turnaround real ist: Das Jahr 2025 war ein Meilenstein. Der Vorsteuergewinn kletterte auf 9,7 Mrd. €, der Nettogewinn verdoppelte sich nahezu auf 7,1 Mrd. €. Das erste Quartal 2026 hat gezeigt, dass das kein Einmaleffekt war. Die Bank erzielte einen Rekord-Nachsteuergewinn von 2,2 Mrd. € (+8 % im Jahresvergleich). Profitabilität und Effizienz stimmen endlich. Die wichtige Eigenkapitalrendite (RoTE) lag im Q1 2026 bei starken 12,7 %. Damit liegt die Bank deutlich über ihrer selbstgesteckten Zielmarke von 10 %. Die Aufwand-Ertrag-Relation (Cost-Income-Ratio) sank im Q1 2026 auf 58,9 % (Vorjahr: 61,2 %). Die Deutsche Bank ist heute also wesentlich schlanker und effizienter aufgestellt als noch vor wenigen Jahren. Weitere Einzelheiten und einen weiteren Schnapper unter europäischen Banken finden Sie in der TB-Daily (KLICK HIER).
Helmut Gellermann
Redakteur
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die UBS hat ihr Kursziel für Micron Technology spektakulär von 535 auf 1.625 USD angehoben und die Einstufung „Buy“ bestätigt. Analyst Timothy Arcuri begründet den Schritt vor allem mit einem strukturellen Wandel im Speicherchipmarkt: Langfristige Lieferverträge, sogenannte LTAs, könnten künftig für deutlich mehr Visibilität bei Preisen und Abnahmemengen sorgen. Das ist auch der Treiber für SK Hynix. Die Stimmung ist wieder überschäumend im Sektor, die Bewertungen gemessen am KGV aber nicht.
Georg Sures
Redakteur
Ferrari präsentiert erstes vollelektrisches Modell. Der Luxus-Sportwagenbauer hat am Montag in Maranello seinen neuen vollelektrischen Sportwagen Luce vorgestellt. Der Luce dürfte aber alles andere als ein Selbstläufer werden, die die potenziellen Käufer weiter hochtourige Verbrennertechnik bevorzugen. Ferrari setzt damit eher ein Ausrufezeichnen in einem Marktsegment, das zunehmend von chinesischen Herstellern wie BYD (Supersportwagen Yangwang U9) oder Xiaomi dominiert wird. Während Konkurrent Lamborghini die Pläne für die Einführung eines Elektromodells wegen des geringen Kundeninteresses eingestellt hat, sollen bei Ferrari vollelektrische Sportwagen bis 2030 nur noch auf einen Anteil von 20 % (vorher 40 %) erreichen.


