Bernecker Newspilot

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Volker Schulz
Volker Schulz
Chefredakteur

Die FT bringt es heute auf den Punkt: Die EU blockiert sich beim Thema grüne Industrie erneut selbst. Vom 7,1 Milliarden Euro schweren Innovationsfonds sind erst 4,7 % tatsächlich an Unternehmen ausgezahlt worden. Die Antragsverfahren sind extrem bürokratisch und dauern oft Monate. Firmen müssen im Schnitt 85.000 Euro allein für die Antragstellung aufbringen. Manche berichten von 3.000 Arbeitsstunden, bevor ein Antrag ausformuliert ist. Weniger als 20 % der Bewerbungen werden bewilligt. Von den bewilligten Projekten sind nur 6 % in Betrieb, bis zu 20 % laufen bereits mit Verzögerungen.

Damit wird sichtbar, warum Europa im Wettbewerb mit den USA weiter zurückfällt. Der Innovationsfonds sollte der europäische Gegenentwurf zum US-Inflation Reduction Act sein, doch die Realität ist ein bürokratischer Stillstand. Das Grundproblem bleibt ein EU-Apparat, der Milliarden hortet statt sie auszuzahlen und damit eine enorme Opportunitätskostenfalle erzeugt. Bis 2030 sollen rund 40 Milliarden Euro aus dem Emissionshandel in den Fonds fließen. Wenn die Vergaberichtlinien nicht reformiert werden, bleibt das Geld ungenutzt und Europa verliert weiter industrielle Substanz. Das ist die Realität. 

Ihr Volker Schulz

Volker Schulz
Volker Schulz
Chefredakteur
Gold und Silber steigen weiter kräftig. Gold schloss am Freitag den fünften Tag in Folge im Plus und schafft...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Chefredakteur
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Der Infrastrukturkonzern hat sich stark auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt präsentiert. Wir waren vor Ort. Unsere Depotaufnahme vor den Q3-Zahen hat sich bereits ausgezahlt. Interessant waren auch die Ausführungen zum Datacenter-Geschäft mit deutlichem Wachstumspotenzial. Mit Hochtief (gleiche Peergroup) haben wir zwar seit heute einen Verdreifacher im Depot, der aber inzwischen auch mit KGV 22 für 2026 bezahlt wird. Porr kommt gerade mal auf KGV 9 für 2026. Wenn auch beide Unternehmen nicht 1:1 vergleichbar sind, so geht der Bewertungsabschlag bei Porr zu weit. Folgt nun der Ausbruch aus der Flagge mit dem nächsten Mast? Obacht!

Ihr Volker Schulz

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Volker Schulz
Volker Schulz
Chefredakteur
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Platin bitte nicht vergessen! Der Preis klettert wieder über 1.630 $ je Unze. Auslöser ist der Start eines physisch abgewickelten Platin-Kontrakts an der Guangzhou Futures Exchange, offen für institutionelle wie private Anleger. Das weitet die Marktteilnahme und stärkt die Erwartung kräftiger chinesischer Nachfrage. Platin liegt seit Jahresbeginn über 70 % im Plus. Treiber sind Safe-Haven-Flows, Engpässe in Südafrika und starke Käufe aus China. Die World Platinum Investment Council sieht 2025 ein Defizit von 69.200 Unzen. Davon profitieren auch die Platinminen. 

Sibanye Stillwater ist solch ein Profiteuer. Wir hatten den Titel im Sommer in der Bernecker Daily und zuvor auch im Bernecker TV empfohlen. Das 12-Monats-FWD-KGV liegt um die 18, dürfte aber bei stabilen Platinpreisen deutlich tiefer anzusetzen sein. Die Markttechnik sieht auch hier weiter bullisch aus. 

Ihr Volker Schulz 

Bernecker Redaktion (www.bernecker.info)

Volker Schulz
Volker Schulz
Chefredakteur

Anleger misstrauen zunehmend ihren Staaten und favorisieren solide Namen aus der Privatwirtschaft. In Frankreich rentieren jetzt sogar Airbus- oder LVMH-Bonds unterhalb von Staatsanleihen. Das Misstrauen in die Politik nebst rasant steigender Verschuldung wird auch 2026 ein Thema bleiben. Davon profitieren Qualitätsaktien mit tiefer Verschuldung oder gar Nettoliquidität und auch weiterhin die Edelmetalle. 

Ihr Volker Schulz

Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
Seit vergangenem Freitag hat der Kurs des Essenslieferdienstes rund 23 % zugelegt. Besondere Aufwärtsdynamik kam gestern und heute auf. Allein heute notiert die Aktie 12 % im Plus. Ursache ist der aktivistische Druck von...

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Hans A. Bernecker
Hans A. Bernecker
Redakteur

In dieser Woche haben Curevac-Aktionäre die Voraussetzung geschaffen, dass die Übernahme durch BioNTech klappt. Ein guter Deal für sie?

Das Ganze macht Sinn. Beide sind forschungsintensiv und ergänzen sich in den Forschungsfeldern und in den Kapazitäten dafür. Die Finanzierung von BioNTech über New York ist zusätzlich hilfreich im Hinblick auf die begrenzten Möglichkeiten in Deutschland. Was jetzt noch fehlt, ist eine Perspektive der Strategie seitens des Vorstandes für die konkreten Forschungsfelder und Präparate. Dann beginnt die nächste Erwartungshausse mit einer Laufzeit von zwei bis drei Jahren.

Die Kryptowährung Bitcoin hat einen scharfen Abverkauf hinter sich. War es das jetzt erstmal?

Alle Kryptowährungen sind Computerprogramme ohne ökonomischen Hintergrund. Eine Ersatzwährung sind sie nicht. Sie schweben mithin als ein besonderes Medium im internationalen Markt und haben einen aktuellen Börsenwert von rd. 1,5 Bio. Dollar. Also ist es eine Spielwiese für jede Menge Überlegungen und Kombinationen und Gewinner ist der, der damit umgehen kann. Von fundamentalen Gründen ist nicht zu reden. Nach der scharfen Korrektur gibt es natürlich ein neues Spiel mit neuen Spielern und neuen Ideen und dann bleibe ich am Spieltisch sitzen und schaue zu.

Bremst der Alzheimer-Flopp die Aktie von Novo Nordisk?

Novo Nordisk war der absolute Hit der internationalen Pharmazeutik mit der Schlankheitspille im Weltformat. Der Marktwert erreichte die Wirtschaftsleistung des ganzen Landes. Dem Vorstand stieg dies zu Kopf. Der hektische Ausbau des US-Geschäftes wurde von Pfizer blockiert. Das ergab die erste Korrektur. Die zweite erfolgte soeben mit den geplatzten Hoffnungen auf eine Indikationsausweitung auf Alzheimer. Ergebnis offen. Das Ganze wurde damit zu einem 80-%-Loch und landete nun auf einer Bewertungsebene, die sich vertreten lässt. Das ergibt eine spannende Comeback-Story, denn Novo Nordisk ist weiterhin der größte Insulinhersteller der Welt.

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
Der Börsenspezialist aus Eschborn erklärte gestern ad-hoc, mit dem Londoner Betreiber einer WealthTech-Plattform (B2B-Fondsvertrieb, Service im Fondsmanagement) exklusive Gespräche über eine mögliche Übernahme zu...

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Georg Sures
Georg Sures
Redakteur
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Die US-Bank hat gestern das Kursziel für HENKEL von 75 auf 65 € gesenkt und die Einstufung von „Overweight“ auf „Underweight“ reduziert. Der Grund: Die Analysten befürchten einen Preisdruck für das Haushaltsreiniger-Segment, der auch HENKEL betreffen würde. Ebenfalls skeptisch sind sie für Nahrungsmittelkonzerne und Spirituosenhersteller. Tabakwerte, Brauereien, der Bereich Schönheitspflege sowie Zutatenherstelleranbieter gehören dagegen im Konsumgütersektor mit Blick auf 2026 zu den Favoriten von JPMORGAN. Die günstig bewertete HENKEL-Aktie (KGV 13,7) arbeitet derzeit an einer Stabilisierung knapp oberhalb der Unterstützung bei 68 €.

 

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Georg Sures
Georg Sures
Redakteur
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Der US-Sportartikelhersteller veröffentlicht am 18. Dezember seine Q2-Zahlen. Im Vorfeld herrscht bei den Analysten immer noch vorsichtiger Optimismus: JPMorgan hatte zuletzt das Kursziel für Nike von 100 $ auf 86 $ gesenkt, aber die Kaufempfehlung bestätigt. Wells Fargo stufte Nike zuvor schon auf „Kaufen“ hoch und erhöhte das Kursziel von 60 auf 75 $. zuvor Well Fargo Operativ ist bei dem Adidas-Rivalen Potenzial für eine Trendwende gegeben: Modelle wie Vomero und Peg laufen besser, während die Schwäche bei Klassikern Jordan 1 und Air Force 1 nachlässt. Kurstechnisch verbleibt die Aktie aber weiter in Schlagweite der wichtigen Unterstützung bei 60,29 $. Für grundlegende charttechnische Trendwende muss die Aktie zugleich den Widerstand bei 66,25 $ überwinden

 

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