Bernecker Newspilot
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Helmut Gellermann
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Die Actien-Börse.
Volker Schulz
Chefredakteur
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Markus Horntrich
Redakteur
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Hans A. Bernecker
Redakteur
Das Unternehmen hat das Übergangsjahr 2025 mit einer deutlich verbesserten Profitabilität abgeschlossen, auch wenn die Zurückhaltung im Kunststoffsektor den Umsatz mit 244 Mio. € knapp unter die Ziellinie drückte. Das sorgt im Kurs für Missstimmung. Das eigentliche Prunkstück der Bilanz ist die Kapitalrendite (ROCE), die mit 16,8 % die eigene Prognose pulverisierte und zeigt, wie schlank der Konzern mittlerweile aufgestellt ist. Der Fokus verschiebt sich nun massiv in Richtung „Energy Management“: Mit innovativen Lösungen für die Flüssigkeitskühlung von KI-Rechenzentren sitzt TECHNOTRANS direkt an der Schnittstelle zum Megatrend der KI. Mehrere Großaufträge im Bereich Datacenter untermauern das Book-to-Bill-Ratio von 1,1 und sichern die Auslastung für 2026 ab. Nun kommt es auf das endgültige Zahlenwerk am 24. März nebst frischen Auftragsdaten und den Ausblick auf 2026 an. Der Titel bleibt bis dahin haltenswert.
Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.
Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.
Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 09 u. a.:
- Der kritische Februar ist absolviert
- Im siebten Jahr beginnt die Wende
- Die Kontroverse der Woche kommt von BAYER
- Blick auf VONOVIA und LEG IMMOBILIEN
- Die deutsche Bauwirtschaft schaltet in den ersten Gang
- Aus Euphorie wurde eine Art "KI-Angst"
Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Volker Schulz
Chefredakteur
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Oliver Kantimm
Redakteur
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Volker Schulz
Chefredakteur
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Markus Horntrich
Redakteur
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Markus Horntrich
Redakteur
Die Zahlen des Kabelherstellers fielen im vierten Quartal gemischt aus. Der Umsatz lag nahezu auf Höhe der Erwartungen (-0,2 %), das organische Wachstum betrug solide 4 %. Beim EBITDA gab es jedoch einen leichten Rückgang von 2 % unter Konsens. Hauptgrund waren schwächere Margen im Mittelspannungs-Netzgeschäft (Grid), bedingt durch temporäre Effekte aus gestiegenen Metallpreisen in den USA. Aufgrund zeitlicher Verzögerungen konnten höhere Kupferpreise nicht sofort vollständig weitergegeben werden. Eine Normalisierung ist im ersten Halbjahr 2026 zu erwarten.
Positiv überraschte dagegen das Hochspannungs-Übertragungsgeschäft (Transmission): Mit einer EBITDA-Marge von 20 % wurde ein sehr starkes Niveau erreicht – deutlich über vielen Erwartungen und bereits nahe langfristiger Zielmarken. Das spricht für strukturelle Profitabilität im Netzausbau. Auch Digital Solutions (Glasfaser) entwickelte sich stabil, unterstützt durch die US-Akquisition Channell.
Der Ausblick für 2026 dürfte kurzfristig für Zurückhaltung sorgen: Die EBITDA-Guidance von 2,625 bis 2,775 Mrd. Euro liegt am Mittelwert leicht (-1 %) unter den Markterwartungen. Nach einer starken Kursentwicklung hatten einige Investoren mit mehr gerechnet. Positiv ist jedoch der freie Cashflow: Mit einer Prognose von rund 1,35 Mrd. Euro liegt dieser rund 13 % über Konsens. Bereits 2025 übertraf der Free Cashflow die Erwartungen leicht.
Fazit: Operativ kleinere Dämpfer im Netzgeschäft, aber strukturell starke Positionierung im globalen Stromnetzausbau – und ein überzeugender Cashflow als Stabilitätsanker. Damit halten wir an unserer positiven Einschätzung fest.
Markus Horntrich
Redakteur
Der Versicherungskonzern hat Zahlen vorgelegt, die insgesamt im Rahmen der Erwartungen liegen – mit einigen positiven Akzenten für Aktionäre. Der operative Gewinn des Konzerns belief sich auf 4,3 Mrd. Euro und entsprach damit weitgehend den Analystenschätzungen. Unter dem Strich lag der Nettogewinn leicht (rund 1 %) unter den Prognosen.
In der Schaden- und Unfallversicherung (P&C) wurde ein operativer Gewinn von 2,13 Mrd. Euro erzielt – minimal unter Erwartung. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote lag bei 93,6 % und damit etwas höher als prognostiziert. Hintergrund sind vorsichtigere Schadenrückstellungen, was tendenziell für eine konservative Bilanzierung spricht. Positiv wirkten geringere Großschäden („Naturkatastrophen“) und eine etwas niedrigere Kostenquote.
Im Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft lag der operative Gewinn mit 1,36 Mrd. Euro leicht unter Konsens. Das Neugeschäft entwickelte sich jedoch solide. Die Vermögensverwaltung (Asset Management) traf mit 928 Mio. Euro exakt die Erwartungen. Besonders erfreulich: Nettozuflüsse von 45,5 Mrd. Euro lagen klar über den Schätzungen.
Für Aktionäre wichtig: Die Jahresdividende von 17,10 Euro je Aktie entspricht den Erwartungen. Zusätzlich kündigte Allianz ein Aktienrückkaufprogramm über 2,5 Mrd. Euro an – mehr als vom Markt erwartet. Das erhöht die Kapitalrendite weiter. Ein starkes Signal ist auch die Solvabilitätsquote von 218 %, die deutlich über den Prognosen liegt. Sie zeigt die sehr robuste Kapitalausstattung des Konzerns. Für 2026 stellt Allianz einen operativen Gewinn von 17,4 Mrd. Euro (±1 Mrd.) in Aussicht und bewegt sich damit im Rahmen der Markterwartungen – mit leichtem Potenzial nach oben. Damit bleibt die Aktie klar eine Halteposition.


