Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Hans A. Bernecker
Hans A. Bernecker
Redakteur
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Während das Geschäft mit Sicherheitstechnik verlässliche und qualitativ hochwertige Ergebnisbeiträge liefert, besteht im Medizintechniksegment noch Normalisierungspotenzial und damit zusätzlicher Spielraum für die Marge. Das hatten wir bereits avisiert. Der Kurs steht gleichwohl vor einem neuen Hoch. Zum Halbjahr liegt DRÄGERWERK komfortabel innerhalb der Jahresprognose, die ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 2 bis 6 % (im Mittel auf 3,6 Mrd. €) und eine EBIT-Marge zwischen 6 und 8 % vorsieht. Die Q3-Daten am 29. Oktober sollten das bestätigen. Von größerer Bedeutung ist der Kapitalmarkttag am 18. November, bei dem ein konkreter Fahrplan zum mittelfristigen Ziel einer EBIT-Marge von rund 10 % oder mehr zu erwarten ist. Die Margenwende ist nur zum Teil eingepreist. Von Analystenseite wird das Papier zunehmend hochgestuft. MWB hat das Kursziel frisch auf 130 € angehoben. Mit KGV 12,5 ist die Aktie trotz des Anstiegs noch günstig. 

Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.

Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.       

Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 36 u. a.:

- Fed, Schulden, Zinsen: Die Märkte vor der Bewährungsprobe

- DAX-Rekord: Das sind die Träger

- Augenmerk auf TKMS

- Die deutsche Medizintechnik liefert den fälligen Turnaround

- VIENNA INSURANCE: KGV 10 ist nur die halbe Rechnung!

- SCHLUMBERGER: Geht die Reise weiter?

Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info 

Walter Tissen
Walter Tissen
Redakteur
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Der heiße Börsenmonat September ist eingeläutet. Überschrift zu unserer Sendung mit Hans A. Bernecker: "Die Herbstwette: 15 % Verlust gegen 40 % Gewinn". Die eigentliche Hauptsendung gibt es bereits im kostenpflichtigen Bernecker.TV über unsere Website (Beitragslänge mehr als 38 Minuten). Die verkürzte FreeTV-Variante steht für heute auf unserem YouTube-Kanal zur Veröffentlichung an. Bitte vormerken und gerne reinschauen:

Donnerstag, 03.09.2026, ab 18.00 Uhr
auf dem YouTube-Kanal von BerneckerTV

Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Das ist ein wahrer Schneesturm, der da gerade bei SNOWFLAKE losbricht. Das Unternehmen konnte den Umsatz im zweiten Quartal um 35 % (auf 1,55 Mrd. $) steigern, daher hob man auch die Jahresprognose kräftig an und die Aktie reagiert prompt. Liest man sich die Zahlen durch, die gestern nach Börsenschluss veröffentlicht wurden, meint man, es purzele Rekorde. Wahnsinn!

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!

Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur

Das US-Finanzministerium steht bei dem Versuch, einen weiteren Anstieg der Anleiherenditen zu begrenzen, vor drei Herausforderungen:

1. Das Wirtschaftswachstum erscheint im Verhältnis zum aktuellen Leitzins sehr stark. Die derzeitigen Bedingungen sprechen im Grundsatz und entsprechend ähnlicher historischer Szenarien eher für eine Straffungsphase der US-Notenbank als für eine Lockerungsphase. 

2. Die Haushaltsdefizite und die Staatsverschuldung der USA verschärfen sich trotz der wachsenden Wirtschaft weiter.

3. Die Hyperscaler begeben derart viele Anleihen, dass sie am langen Ende der Zinskurve möglicherweise ein Angebots-Nachfrage-Ungleichgewicht verursachen. Im bisherigen Jahresverlauf 2026 haben die fünf Hyperscaler sowie NVIDIA Schuldtitel im Volumen von rund 320 Mrd. $ emittiert. Darin enthalten sind auch Zweckgesellschaften, bei denen diese Unternehmen als Garantiegeber für Rechenzentrums-Leasingverträge auftreten.

Allein den langlaufenden Anteil der Emissionen im Jahr 2026 schätzt JPMorgan  auf umgerechnet 310 Mrd. $ in zehnjährigen Anleihen. Das entspricht 50 % der diesjährigen langfristigen Nettokreditaufnahme des US-Finanzministeriums. 

Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) heute mitteilte, legten die Auftragseingänge im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat real um 2 % zu. Während das Inlandsgeschäft mit einem Auftragsrückgang von 3 % erneute enttäuschte, stiegen die Ordereingänge aus dem Ausland um insgesamt 4 %. Außerhalb der EU lag das Auftragsplus bei 5 % (EU-Länder +1 %). Laut VDMA-Chefvolkswirt Johannes Gernandt werde in Deutschland „unverändert viel zu wenig investiert“. Ein Grund dafür sei unter anderem, dass die Bundesregierung die angekündigten Reformen zur Stärkung des Standorts Deutschland bisher nicht konsequent umgesetzt habe.

Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion

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Bernecker Team
Bernecker Team

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Lange Zeit war die Richtung an den Kapitalmärkten scheinbar klar: Die Inflationswelle würde abebben, die Notenbanken ihre Leitzinsen wieder kräftig senken und damit insbesondere zinssensitive Aktien beflügeln. Doch dieses Drehbuch gerät zunehmend ins Wanken. Die wieder anziehenden Energiepreise und hartnäckige Inflation haben die Erwartungen inzwischen regelrecht gedreht. 

Damit stellt sich eine interessante Frage: Was passiert, wenn die Zinsen nicht wie erwartet kräftig sinken, sondern länger hoch bleiben oder sogar nochmals steigen? Für hochverschuldete Unternehmen und sehr hoch bewertete Wachstumsaktien wäre das keine gute Nachricht. Es gibt jedoch Geschäftsmodelle, die von einem solchen Umfeld profitieren. Versicherungen können ihre enormen Kapitalbestände zu höheren Renditen wiederanlegen, Banken erzielen bei entsprechender Bilanzstruktur höhere Zinserträge und Börsenbetreiber verdienen besonders gut, wenn die Unsicherheit über die künftige Zinsentwicklung zu steigenden Handelsvolumina führt. Unsere drei Top-Picks gibt es in der Termin-Börse daily, genau das richtige für ambitionierte und mutige Anleger (KLICK HIER).

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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New York präsentiert sich mit ersten Stabilisierungsversuchen nach den ersten beiden Schwachen Handelstagen im September. Die Marktbreite war besser, Materials und Finanzwerte führten. Nvidia stieg 3,2 %, Dell nach den starken Zahlen 15,8 %. Palo Alto Networks verlor dagegen 9,3 %, CrowdStrike 5,4 %. Morgan Stanley erhöht das Dell-Kursziel von 434 auf 499 Dollar, Citi auf 600 Dollar.

Snowflake springt nachbörslich rund 21 %. Q2-Umsatz 1,55 Mrd. Dollar gegenüber 1,48 Mrd. Konsens, bereinigtes EPS 0,62 statt 0,45 Dollar. Die FY27-Prognose für Product Revenue steigt von 5,84 auf 6,07 Mrd. Dollar.

Broadcom verlor zunächst 6 % und holte das Minus wieder auf. Q3-EPS 3,32 Dollar gegenüber 3,21 Dollar, Umsatz 29,59 Mrd. Dollar. Die Q4-Umsatzprognose von 34,8 Mrd. Dollar bleibt knapp unter dem Konsens von 35,05 Mrd. Dollar. Der Earnings Call brachte dann die Trendwende mit 30 $ Gewinn je Aktie in der Prognose im GJ 27/28. Das wäre KGV 11.

HPE als Serverspezialist meldet 12,2 Mrd. Dollar Umsatz und 1,11 Dollar EPS gegenüber 0,92 Dollar Konsens, gibt nachbörslich aber rund 5 % nach. Echte Gründe sind nicht zu finden. Die Bewertung bleibt moderat.

Asien: Die Entspannung am Bondmarkt hilft. Anfängliche Kursgewinne wurden intraday besonders im Tech-Sektor wieder abverkauft.

DAX: Der DAX startet unverändert in den Tag. Elliott steigt bei der Dt. Telekom ein, hält gar nichts von der Fusion mit T-Mobile US (die in meinen Augen ohnehin nicht kommt) und drängt auf deutlich auszuweitende Aktienrückkäufe - Stichwort Sharholder Value.

Die Dt. Bank zeigt beeindruckende relative Stärke und bricht nach oben aus - für mich auch fundamental nachvollziehbar (s. Chart). Morgan Stanley erhöhte das Ziel von 37 auf 38,50 €. Weitere Hintergründe liefern wir in der aktuellen Ausgabe des Aktionärsbriefes inkl. einer Neuaufnahme im America First Depot.

Hier gehts zum Brief im Einzelabruf: https://boersenkiosk.de/Kauf-Der-Aktionarsbrief-Nr.-36-vom-03.09.2026/BK

Heute: Um 14:30 Uhr kommen die US-Erstanträge, erwartet werden 205.000. Um 16 Uhr folgt der ISM Services, Konsens 54,3 nach 54,1. Am Freitag folgt der wichtige US-Arbeitsmarktbericht.

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

Markus Horntrich
Markus Horntrich
Redakteur
Japans Fundamentaldaten sprechen gegen eine dauerhaft schwache Währung: Das Land weist unter den großen Währungsräumen den höchsten Überschuss in der Basisbilanz auf, während die Erwartungen an die Geldpolitik...

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
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Der dänische Energiekonzern nimmt mit seinem 1,47-GW-Offshoreprojekt vor Incheon nicht an der nächsten südkoreanischen Festpreis-Auktion teil. Verschlechterte wirtschaftliche Rahmenbedingungen führen dazu, dass das Projekt die internen Investitionskriterien derzeit nicht erfüllt. Positiv ist jedoch die höhere Kapitaldisziplin. Ørsted vermeidet damit, erneut viel Kapital in Projekte mit unzureichender Rendite zu binden. Incheon bleibt zudem grundsätzlich im Portfolio und wird weiter optimiert. Gleichzeitig gibt es operative Fortschritte: Der gemeinsam mit Nuveen Infrastructure gehaltene Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 3 ist mit 913 MW und 83 Turbinen in den kommerziellen Betrieb gegangen. Langfristige Stromabnahmeverträge über 786 MW mit Amazon, BASF, Covestro, REWE und Google sorgen für hohe Planungssicherheit und stabile Cashflows. 

Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 36.

Schlaglichter dieser Ausgabe:

Finanzmärkte im Bann zweier Ereignisse

An den Agrarmärkten tut sich was

Japanischer Industriekonzern: Korrektur als Kaufchance?

Neuaufnahme im America-First-Depot

Sondermüllentsorgung: Wir nehmen 5 Titel unter die Lupe

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Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

 

Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

American Rheinmetall, die US-Tochter des Dax-Konzerns, hat von einer Tochtergesellschaft des norwegischen Rüstungskonzerns Kongsberg Gruppen, einen Auftrag zur Herstellung von Komponenten für den Mittelkaliberturm MCT-30 erhalten. Die bearbeiteten Bauteile werden für die Radschützenpanzervariante des Amphibious Combat Vehicle des US Marine Corps verwendet. Der Auftrag, den American Rheinmetall als Subunternehmer ausführt, hat ein geschätztes Auftragsvolumen von 0,71 Mio. $, wobei weitere Folgeaufträge von Kongsberg nicht ausgeschlossen sind.

Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion

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