Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Helmut Gellermann
Redakteur
Der kanadische Spezialist für E-Commerce hat heute nach sehr starken Quartalszahlen in der Spitze 25 % zugelegt. Hohe Wachstumsraten (etwa 34 % Umsatzplus) und ein Ausblick deutlich über Konsens (Umsatzwachstum im niedrigen 30er Bereich gegen Konsens bei 26 %) lösten die positive Reaktion aus.
Im Frankfurter Börsenbrief war SHOPIFY Empfehlung seit Mai 2023, die Aktie wurde zuletzt aber als Halteposition geführt. Legt man jetzt auf Basis frischer Impulse nach? Dies ist eines der Themen in der morgen erscheinenden Ausgabe 32/26 - auch als Einzelausgabe erhältlich.
Helmut Gellermann
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Bei Adidas ging es aufgrund höherer Marketingausgaben und den vorsichtigen Ausblick für 2026 trotz Rekordumsatz in den Keller. Die zusätzlichen Ausgaben rund um die Fußball-WM sollen die Markenpräsenz stärken und Marktanteile gewinnen. Besonders in Nord- und Lateinamerika nimmt die Dynamik zu, während Nike weiter mit seiner Neuaufstellung beschäftigt ist. Für Q4 zeichnet sich bereits eine Beschleunigung des Auftragseingangs ab, auch bei den Margen sieht das Management weiteres Potenzial. Mit einem 2027er KGV von 16 bleibt die Aktie attraktiv bewertet. Bjørn Gulden kaufte zuletzt zu 159 € Aktien im Wert von mehr als 0,5 Mio. €.
Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 32.
Schlaglichter dieser Ausgabe:
KI-Rebound war überfällig
DT. BANK liefert ab
Neuaufnahme im Spekulativen Portfolio
Rechenzentren brauchen Kühlung: Profiteur aus Europa
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die SpaceX-Aktie geht nach den Zahlen schwach. Der Quartalsumsatz stieg um 92 % auf 7,8 Mrd. Dollar und übertraf die Erwartung von 6,82 Mrd. Dollar.
Der Nettoverlust lag bei 541 Mio. Dollar, erwartet worden waren 2,12 Mrd. Dollar.
Für Unruhe sorgten Investitionen von fast 16 Mrd. Dollar, doppelt so viel wie im Vorquartal. Das hohe Ausgabenniveau soll mindestens zwei weitere Quartale anhalten. Elon Musk will die Rechenleistung bis Ende 2027 von 2 auf nahezu 10 Gigawatt erhöhen. Beim Ausbau der Rechenzentren setzt SpaceX künftig ausschließlich auf Chips von Nvidia.
Der KI-Umsatz hat sich auf 2,56 Mrd. Dollar mehr als verdreifacht, vor allem durch Vermietung von Rechenkapazitäten. Trotz ambitionierter Wachstumsziele liegt die Aktie inzwischen fast 50 % unter ihrem bisherigen Höchststand. 1,53 Bio. $ Börsenwert sind enorm. Die Kursziele der Analysten liegen teilweise 100 % höher. Wir gehen dem am Donnerstag im Bernecker Schnelltest im Rahmen von Bernecker TV auf den Grund. Hier gehtv es zum Bernecker TV: https://www.bernecker.info/product?id=43
Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Die Actien-Börse oder Die Actien-Börse Institutionell.
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Bernecker Team
Der Nasdaq 100 hat gestern sehr wahrscheinlich die entscheidende Initialzündung geliefert: Das Ende der Korrekturphase vollzog sich schlagartig in einer dynamischen V-Formation statt in einer zähen, breiten Bodenbildung. Nachdem wir bereits am 30. Juli mit ersten Positionen bei Broadcom und HPE den Wiedereinstieg eingeleitet haben, schnüren wir heute das nächste umfassende KI-Paket.
Der technische Spielraum nach oben ist erheblich. Die meisten Werte kommen aus einer tiefen Korrekturphase, und die maßgeblichen Trend- und Schwungindikatoren sind noch längst nicht überhitzt. Eine Zwischenreaktion auf den jüngsten Kurssprung wäre zwar typisch und im Marktverlauf völlig gesund, lässt sich jedoch ideal nutzen: Um kurzfristige Rücksetzer aufzufangen, staffeln wir unseren Einstieg gezielt über Zukauflimits.
Dass sich Mut in diesen Phasen auszahlt, hat unsere Vergangenheit gezeigt: Unser letzter Einstieg in KI-Titel abseits der großen Hyperscaler erbrachte im Schnitt einen Gewinn von rund 200 % pro Position - mit AMD als Spitzenreiter bei weit über 500 % Performance. Ähnliches erhoffen wir uns von unserem neuen Engagement, dem Sie in der Termin Börse daily folgen können, das geht auch im Einzelabruf (KLICK HIER).
Helmut Gellermann
Redakteur
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Drei Aspekte treiben die weltweiten Kurse: Erstens Ölpreise zweitweise unter 80 $ im Brent, zweitens nachlassender Renditedruck mit 10J US-Treasuries (wieder unter 4,6 %) und drittens erstklassige Earnings. Der driite Aspekt überstrahlt alles.
Die US-Unternehmen liefern sensationell ab. Vor der Berichtssaison lag die Gewinnerwartung im S&P 500 bei + 23 %. Stand jetzt, nachdem rd. 70 % der Earnings vorliegen, laufen wir auf ein Plus von rd. 40 %. Daraus resultiert das Phänomen, dass der S&P 500 gestern zwar einene neuen Rekord lieferte, aber im KGV auf Sicht der letzten Wochen nicht teurer wurde.
In Asien legte der MSCI Asia Pacific Index um 2,2 % zu. Der Nasdaq schaffte gestern ein Plus von 3,3 %. Der DAX startet fest in den Tag um 26.400 Punkte. Die Hausse nährt die Hausse. Des Weiteren:
Nvidia rückte nachbörslich um 2,2 % vor, nachdem Elon Musk die neuen Vera-Rubin-Chips des Konzerns hervorgehoben hatte. Der Halbleiter-Rebound setzt sich fort (s. Chart unten)
Belastungen gab es bei einzelnen Titeln. AMD verlor nach Bruttomargen unter den Erwartungen rund 7 %. SpaceX gab nachbörslich um 7,5 % nach, nachdem das Unternehmen höhere Ausgaben für sein KI-Geschäft angekündigt hatte. Bei absoluter Mondbewertung läuft hier nun eine wichtige Lock-up-Frist aus.
Arista hatte ein echtes Blowout-Quartal. Die Ergebnisse und der Ausblick lagen deutlich über den Erwartungen. Der Ausblick ist entscheidend:
3,3 Mrd. Dollar Umsatz, Konsens 2,95 Mrd. Dollar. Damit liegt die Prognose fast 12 % über der Erwartung. EPS-Ausblick Q3: 1,06 bis 1,08 Dollar, Konsens 0,92 Dollar. Der Mittelpunkt übertrifft die Prognose um rund 16 %. Zusätzlich hob Arista die Umsatzprognose für 2026 von zuletzt 11,5 auf 12,6 Mrd. Dollar an. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Wachstum von rund 40 %.
Laut Reuters arbeitet die US-Telekomaufsicht FCC an einem Importverbot für neue Modelle chinesischer optischer Transceiver, die innerhalb von KI-Rechenzentren Daten über Glasfaser übertragen. Die Regelung ist noch nicht beschlossen und könnte verändert oder fallengelassen werden. Die unmittelbarsten Gewinner wären Hersteller optischer Komponenten wie Coherent, Lumentum und Applied Optoelectronics. Auch Marvell profitiert als Lieferant von Signalprozessoren für Transceiver.
In Deutschland überzeugt heute Siemens Energy und Fresenius. Letztere erhöht die Prognose deutlich. KGV 11 für 2027 ist ausbaufähig. Auch Infineon liefert oberhalb des Analysten-Konsens ab. Morgen ist Siemens an der Reihe. Eine Prognoseerhöhung liegt in der Luft.
In unserem Bernecker Newspilot unter https://www.bernecker.info/ werden Sie regelmäßig über tagesaktuelle Ereignisse informiert. Schauen Sie doch mal vorbei.
Ihr Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Helmut Gellermann
Redakteur
Ein Tagesminus von 7,7 % für den weltgrößten reinen Industrie-Automatisierer. ROCKWELL zeigte wie erwartet Top-Zahlen zum Q3/2026, schlug den Konsens und erhöhte den Ausblick. Im Vorfeld war das Optimale aber schon eingepreist. Der Umsatz lag zwar 3,3 % über Konsens, aber an die undokumentierten Erwartungen kam das Unternehmen nicht heran.
ROCKWELL schaffte 10 % organisches Umsatzwachstum, steigerte die operative Ergebnismarge um 280 Basispunkte auf 22,3 % und behielt bereinigt 3,49 $ je Aktie übrig (22 % mehr als vor einem Jahr).
Im Gesamtjahr soll der Umsatz organisch um 7,5 bis 9,5 % zulegen, das bereinigte EPS um 25 % auf 13,00 bis 13,30 $.
Bei einem Forward-KGV von 32 (Quelle: CNBC) sind Enttäuschungen fast vorprogrammiert. Fast 50 Mrd. $ Börsenwert für ROCKWELL gegen erwartet 9 Mrd. $ Umsatz sind ebenso sportlich.
Der Chartvergleich enthält neben SIEMENS die japanische FANUC, die nach ihren Quartalszahlen gestern ebenfalls abgestraft wurde, sich heute aber erholt hat. Fundamental machte FANUC einen noch stärkeren Eindruck als ROCKWELL. Im Frankfurter Börsenbrief haben wir uns für SIEMENS entschieden.
Helmut Gellermann
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