Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Helmut Gellermann
Redakteur
Der 1998 gegründete Cloud-Dienstleister mit eigenen Rechenzentren verliert heute fast 14 % und hat inzwischen das Tabellenende im S&P 500 von FAIR ISAAC (minus 12,5 %) übernommen. Der negative Kurstrend startete am 19. Februar mit einer enttäuschenden Gewinnprognose für das aktuelle Geschäftsjahr 2026 (gleich Kalenderjahr). Als Ergebnis je Aktie wurde 6,20 bis 7,20 $ angesetzt, der Konsens hingegen lautete auf ca. 7,35 $.
Der weitere Belastungsfaktor ist "CAPEX". Die Investitionen wachsen auf 23 bis 26 % vom Umsatz, während die Quote in Vorjahren typischerweise bei 14 % angesiedelt war. AKAMAI muss u. a. vorhandene Datacenter nachrüsten. Weitere Bewertungen in letzter Zeit waren ernüchternd. Analysten warnten vor „Valuation Stretch“: Hohe Investitionen in KI werden sich erst spät bezahlt machen. Mit dem Ziel von Baird (110 $) besteht immerhin 16 % Kurspotenzial.
Für einen Vergleich ziehen wir CLOUDFLARE (gegründet 2009) heran, im Bereich Cloud-Dienstleistung tätig, wenngleich mit anderen Schwerpunkten und mehr Skalierungspotenzial. Sowie mit engem Bezug zu den Hyperscalern, die mit ihren Milliardeninvestitionen das Thema KI maßgeblich vorantreiben.
In 2026 besteht für AKAMAI wenig Aussicht auf Trendwende. Hohe Investitionen setzen sich fort, mit gedrückten Margen macht die Aktie zurzeit einen eher unattraktiven Eindruck.
Der aktuelle Börsenwert 14,1 Mrd. $ steht gegen ca. 4,3 Mrd. Umsatz (jüngste vier Quartale) und bis zu 4,55 Mrd. $ laut Prognose. Bei 10,7 % Nettomarge und 9,2 % EK-Rendite wirkt Forward KGV 14 angemessen.
CLOUDFLARE verliert heute prozentual in gleicher Größenordnung. Hier liegt der Börsenwert 4,2-fach höher bei 60 Mrd. $. Aber mit knapp halbem AKAMAI-Umsatz. Trotz höherer Bruttomarge ist die Nettomarge rot (- 4,7 %).
Die Dynamik von CLOUDFLARE scheint vor allem beim KGV durch. Aus - 578 wird 150 beim Forward-KGV. Der wesentliche Unterschied ergibt sich beim Wachstum. Bei CLOUDFLARE ist mit + 28 bis 29 % zu rechnen, dagegen schafft der Internet-Oldie AKAMAI lediglich + 5 bis 8 %.
Helmut Gellermann
Börsianer lesen Bernecker Daily.
Jens Brahm
Redakteur
Wir führen momentan 36 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 65%. In den letzten zwei Wochen wurden wir bei einer Position ausgestoppt, haben uns von einer verabschiedet, haben zwei neue aufgenommen, haben ein Stop-Loss und zwei Limits platziert und zwei Chancen für mutige herausgestellt. Heute nennen wir zwei neue Ziele und senken ein bestehendes ab. Betroffen sind unter anderem Baidu, Fagron, Zalando, BYD, Indus Holding, 2G Ernergy und Broadcom. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.
Unser letzter Stop&Go ist, wegen Karfreitag, jetzt schon zwei Wochen her. Deshalb ist unser Stop&Go diese Woche etwas mehr Inhalt als sonst.
Der Chartvergleich verdeutlicht noch einmal, wie erratisch die letzten beiden Wochen verliefen. Der DAX hat erkennbar mehr gelitten, als die US Indizes. Das es viele asiatische Börsen noch heftiger traf, ist ein schwacher Trost. Die Energieabhängigkeit definiert den Unterschied.

Noch am vorletzten Freitag ist uns Baidu ausgestoppt worden. Der chinesische Internet-Gigant ist mit einem Gewinn von 27,4% ausgeschieden und bereichert damit die Performance in unserer Liste der geschlossenen Positionen.
Die Details dazu finden Sie in dieser Nachricht vom Dienstag dem 31.3. Wichtige Dispositionen: Zwei Abgänge und ein Neueinstieg. Dort finden Sie auch die Einzelheiten zu unserem Ausstieg bei Fagron und dem Einstieg bei Zalando. Zu letzterer folgt unten noch das erste Ziel.
Ein schicker Chart in dieser Woche ist der von unserem Neuengagement im Chipsektor. Klicken Sie gerne Mal auf das Chartsymbol.
Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!
Bernecker Team
Die Termin-Börse ist genau das richtige für Mutige, die nur einmal in der Woche handeln wollen, sich aber Chancen nicht entgehen lassen möchten. Regelmäßig am Freitag heiße Hebel-Spekulationen aus der Bernecker Redaktion. Diese Woche mit dabei: ein Halbleiterhersteller im Aufwärtstrend, ein deutsches Energieunternehmen, ein Windernergiekonzern mit Rekordauftragsbestand, ein Chiphersteller mit Nachholpotenzial und eine Wachstumsmaschine im Gesundheitssektor.
Das und noch sechs weitere Empfehlungen finden Sie in unserer heutigen Ausgabe der Termin-Börse. Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht auch ohne Abo, ganz einfach im Einzelabruf. Probieren Sie es gerne aus. Sie benötigen für solche Orders die Termingeschäftsfähigkeit bei Ihrem Broker.
Volker Schulz
Chefredakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Die Actien-Börse, Bernecker Daily, Der Aktionärsbrief oder Frankfurter Börsenbrief.
Volker Schulz
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Volker Schulz
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Volker Schulz
Chefredakteur
Die Einführung von Hybrid Bonding (HCB) wird der entscheidende „Game Changer“ für die kommende HBM5-Generation (ca. 2029/2030). SK HYNIX plant die Prozessverifizierung für Hybrid Bonding nun bereits für April/Mai dieses Jahres. Die kommerzielle Einführung von HBM5 wird synchron mit den nächsten GPU-Zyklen um 2029 erwartet. Damit liegt SK HYNIX vorne. Klar ist: Wer die Hybrid-Bonding-Lösung zuerst stabil in die Massenproduktion überführt, sichert sich den Zugang zu den lukrativsten Lieferverträgen für die nächste Generation von KI-Beschleunigern. Aktuelles KGV für 2026 um 4,6.
Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.
Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.
Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 15 u. a.:
- Sämtliche Statistiken sind beiseitezulegen
- SCOUT24 - Jetzt ein Kauf?
- KION vs. JUNGHEINREICH
- Sonderrolle für diesen deutschen Nebenwert
- Rückenwind für BACHEM?
- Hat BROADCOM einen Vorteil?
Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Volker Schulz
Chefredakteur
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