Bernecker Newspilot

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Das Bundeskartellamt hat die geplante Übernahme der FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Unser Parkettgeflüster im Aktionärsbrief (hier gehts zum aktuellen Brief: https://www.bernecker.info/product?id=28 mit einem Übernahmekanditaten im Payment-Sektor) hat schon so manchen Volltreffer eingefahren. Nun geht unser Parkettgeflüster vom 06. Mai in AK 19/26 auf. Wir schrieben:

Wo schlägt PRYSMIAN demnächst zu? Nach der Milliardenakquisition von Encore Wire richten sich die Blicke am Markt auf die nächsten strategischen Schritte von Prysmian. 4 Mrd. € Akquisitionsbudget stehen zur Verfügung. Es geht darum, das Netzgeschäft in den USA weiter zu stärken. Damit gilt Atkore (ISIN: US0476491081; 76 $) mit KGV 14 per 2027 als wahrscheinlichstes Ziel....usw...

Prysmian bietet heute 95 $ je Aktie, was einem Aufschlag von 30 % entspricht. 

 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Dieser Wert bleibt ein Top-Investment. Wir hatten den Titel in AK 18/25 bei 41,80 € unter die...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die BBVA-Zahlen vom Donnerstag letzter Woche waren besser als erwartet, wobei der Gewinnbeat von rund 4 % vor allem aus dem starken Auslandsgeschäft und niedrigeren Risikovorsorgen stammt. Der Nettogewinn erreichte 3,06 Mrd. €...

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Bernecker Team
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während die Aufmerksamkeit der Anleger monatelang bei KI und Halbleitern lag, hat sich in einem der zyklischsten Bereiche der deutschen Industrie eine bemerkenswerte Wende vollzogen: Der Nutzfahrzeug-Zyklus dreht. Der Auslöser ist zweistufig. Erstens die anstehende US-Umweltnorm EPA 2027, die ab dem Modelljahr 2027 die Kosten schwerer Lkw pro Einheit um mehrere zehntausend Dollar erhöhen wird. Die Folge ist die klassische Vorziehnachfrage: US-Flottenbetreiber ordern jetzt, um die alte Preisstruktur zu sichern. Zweitens die überalterten Flotten in Europa und Nordamerika. Nach zwei mageren Jahren erreicht das Durchschnittsalter der Trucks Werte, die einen Ersatzzyklus erzwingen.

Die Q2-Berichte der beiden europäischen Champions haben diese These bereits bestätigt. Wir positionieren uns diese Woche gestaffelt bei diesen Unternehmen. Wer mitmachen möchte kann unseren Empfehlungen in der Termin Börse daily folgen, das geht auch im EInzelabruf (KLICK HIER).

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Die Hoffnung auf eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und Iran sorgt zum Wochenstart für Erleichterung an den Märkten. US-Präsident Donald Trump kündigte neue Gespräche ab Montag an und sagte einen geplanten Großangriff auf Iran vorerst ab. Mehrere Verbündete im Nahen Osten, darunter Saudi-Arabien, hatten auf eine diplomatische Lösung gedrängt. Im Mittelpunkt steht eine mögliche Wiederöffnung der Straße von Hormus. Brent-Öl für Oktober fiel zeitweise um 7,3 % auf 81,55 Dollar.

Der sinkende Ölpreis dämpft die Inflationssorgen und stützt den US-Anleihemarkt. Die Rendite zehnjähriger Treasuries sank um vier Basispunkte auf 4,69 %, nachdem sie in der vergangenen Woche den höchsten Stand seit Januar 2025 erreicht hatte. Gold legte leicht auf rund 4.064 Dollar je Unze zu.

Die Futures auf den S&P 500 stiegen um 0,6 %, der Nasdaq 100 wird 0,8 % höher erwartet. Auch der Euro Stoxx 50 deutet ein Plus von 0,8 % an. Der DAX kratzt bis auf 20 Punkte am Allzeithoch und steht vor dem nächsten Break. In Asien überwogen dagegen die Verluste. Der Kospi fiel nach seinem Rekordanstieg von 18 % am Freitag um mehr als 5 %. Samsung Electronics und SK Hynix verloren jeweils rund 8 %, der regionale Halbleiterindex gab um 1,5 % nach.In Europa und den USA wurde diese Beweung aber schon am Freitag nachbörslich eingepreist.

Am Devisenmarkt verlor der Yen gegen den Dollar in wenigen Tagen über 5 % an Wert. Hintergrund sind die ersten Interventionen beider Notenbanken im mittleren zweistelligen USD-Milliardenbereich seit 2011. Hinter der US-Unterstützung stehen eigene wirtschaftliche Interessen. Japan ist der größte ausländische Besitzer von US-Staatsanleihen. Müsste Tokio Treasuries verkaufen, um weitere Yen-Käufe zu finanzieren, könnten die ohnehin hohen US-Renditen zusätzlich steigen. (s. Grafik unten).

Alibaba gewann in Hongkong 6,5 % nach der Vorstellung eines neuen KI-Modells. DeepSeek veröffentlichte eine öffentliche Testversion der API für sein Modell V4 Flash. Der Yen stieg zeitweise um 1,4 % und notierte zuletzt bei 156,43 je Dollar. Japan bestätigte einen koordinierten Yen-Kauf mit dem US-Finanzministerium am 31. Juli. Beide Länder signalisierten weitere Interventionen bei ungeordneten Kursbewegungen. Bitcoin verlor 1,1 % auf rund 62.736 Dollar, Ether gab 1,3 % nach.

Unsere Depotwert Prysmian im Aktionärsbrief sorgt für den Paukenschlag und übernimmt den US-Elektroausrüster Atkore für 95 $ je Aktie in bar und bewertet das Unternehmen mit rund 3,8 Mrd. $. Der Kaufpreis liegt etwa 30 % über dem Schlusskurs vom 31. Juli. Mit Atkore stärkt Prysmian seine Position im US-Markt für Elektrifizierung, Stromnetze und Rechenzentren und setzt die Expansion nach den Zukäufen von Encore Wire und Channell Commercial fort. Der Deal folgt auf eine strategische Überprüfung bei Atkore, die auch unter dem Druck des aktivistischen Investors Irenic Capital eingeleitet worden war. Die Übernahme passt hervorragend zu Prysmian. Atkore produziert keine konkurrierenden Kabel, sondern liefert die unmittelbar angrenzenden Systeme - also Schutzrohre, Kabeltrassen, Befestigungen und Installationslösungen. Damit steigt die Breite der Wertschöpfung. 

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Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe 

 

 

Hans A. Bernecker
Hans A. Bernecker
Redakteur

1) Ist der Rücksetzer bei TKMS kaufenswert?

Technische Rücksetzer gehören bei TKMS zum langen Trend. Das lässt sich nicht anders darstellen: Der Aufbau des U-Boot-Geschäfts in der Größenordnung und auf der Zeitachse verlangt eine sehr weitsichtige Betrachtung. Dem steht der aktuell noch bescheidene Marktwert von rd. 5,2 Mrd. € gegenüber. Wertperspektiven bis 10 Mrd. € lassen sich mithin rechnen, jedoch mit einer Laufzeit von mindestens vier bis fünf Jahren.

2) Hat der DAX sein Jahreshoch bereits gesehen?

Die DAX-Ziele per Jahresende reichen bis in die Regionen von knapp 30.000. Das wären knapp 20 % ab jetzt. Die Voraussetzung dafür ist die politische Wende, wie vielfach begründet. Die bisherigen Programme der Koalition reichen dafür noch nicht aus. Entscheidend ist der Meinungswechsel in Deutschland über eine notwendige neue Regierung mit klarem bürgerlichen Akzent, wie auch immer eine solche Regierung zustande kommt. Das ist eine höchst spekulative Erwartung, aber realistisch. Entscheidend dafür ist die Einschätzung sowohl der Privatwirtschaft als auch der Konsumenten, was eine neue Regierung für wirklich neue Perspektiven bedeutet. Bitte beachten Sie auch die aktuelle Actien-Börse

3) Wie bewerten Sie den Anstieg der 10-jährigen US-Zinsen über die kritische Marke von 4,5 %?

In allen Industriestaaten der Welt steigen die Schulden stärker als die bisherigen Erwartungen reichten. Dazu gehört ein ebenfalls steigender Zinstrend am langen Ende, also bei 10- oder 30-jährigen Bonds in den USA oder 10-Jahreslaufzeiten in Deutschland. Es entsteht keine massive Bondschwäche, aber permanent weiche Anleihekurse als Spiegelbild steigender Renditen. Damit können alle Industrieländer leben, wenn ihre jeweilige Wirtschaftspolitik ausreicht, die Wachstumsrate für das BIP kontinuierlich anzuheben oder stabil zu halten. Für die USA reichen dafür Größenordnungen zwischen 3,5 und 4 %. Umgekehrt: 4,5 % Rendite für Treasuries enthalten noch keine akute Gefahr, weder für das Land insgesamt noch für die Wall Street.  

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Was den reinen Börsenwert angeht: VIRGIN GALACTIC (aktuell ca. 343 Mio. $) ist deutlich kleiner als SPACE EXPLORATION TECHNOLOGIES (1,47 Bio. $). Vergleichen wir die Höchstbewertungen, so hatte SPACEX mit ca. 2,97 Bio. $ die etwa 280-fache Marktkapitalisierung von VIRGIN am Apex (Scheitelpunkt) von ca. 10,5 Mrd. $ im Jahr 2021.

Im Hinblick auf die Bedeutung: VIRGIN GALACTIC hat wichtige Beiträge zum Weltraumtourismus und zu suborbitalen Flügen geleistet. Das neu entwickelte Delta-Class SpaceShip soll ab Ende 2026 / Anfang 2027 für VIRGIN in Dienst gestellt werden; einen Sitzplatz bei den geplanten „Missionen“ will man für 750.000 $ verkaufen. Mit höherer Frequenz von Flügen wird die Profitabilität angestrebt. Das Geschäftsmodell bleibt somit „touristisch orientiert“. SPACEX hingegen ist in anderen Sphären unterwegs und erreicht tiefere Dimensionen. Z. B. mit Dienstflügen für die Nasa, realistischen Operationen Richtung Mond, irgendwann zum Mars, oder auch mit Datencentern im Orbit.

Die Zahlen zum Q2 wird VIRGIN GALACTIC am 12. August nach Börsenschluss zeigen. Der eine oder andere spekuliert schon auf einen Neustart der Aktie: + 4,5 % am Donnerstag!  

Im Geschäftsjahr 2025 hatte VIRGIN GALACTIC 2 Mio. $ Umsatz ausgewiesen (2024: 7 Mio. $). Parallel wurde das Defizit von 347 auf 249 Mio. $ reduziert. Die Situation beim Free Cashflow besserte sich leicht (von – 475 auf – 438 Mio. $). Da aber die Pause im touristischen Flugbetrieb aktuell noch nicht beendet wurde, können die Quartalszahlen Mitte August kaum einen neuen Schub auslösen.

Die VIRGIN-Aktie war in diesem Jahr trotzdem der Hammer, weil sie im Hype zum IPO von SPACEX mitflog: Wer VIRGIN im März am Tiefpunkt bei 2,13 $ erwischte, konnte bis Anfang Juni zum Jahreshoch 8,90 $ mitfliegen. Eine Vervierfachung und somit wohl das bestmögliche Begleitgeschäft (für Amateure) im Raumfahrt-Börsenboom 2026 - rechtzeitiges Abstoßen der Position vorausgesetzt. 

Helmut Gellermann

Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf.

Bernecker Team
Bernecker Team

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Wir richten unseren Blick zunächst auf die dritte große Weltbörsenregion: Asien. Während Europa und die USA in den vergangenen zwei Jahren mit Rekordmarken die Schlagzeilen dominiert haben, verharrten die großen chinesischen Technologiewerte in einer Konsolidierungsphase. Für uns ergibt sich damit eine seltene Gelegenheit: Einige der größten Technologieunternehmen der Welt werden derzeit mit einem strukturellen Bewertungsabschlag von 40 bis 50 % gegenüber ihren US-Pendants gehandelt, obwohl sich ihre operativen Kennzahlen in weiten Teilen der Sprünge amerikanischer Konkurrenten annähern. Wir haben den Markt nach Kandidaten durchsucht und zwei für Sie in der Termin Börse vorgestellt. 

Doch auch in Europa gibt es Bewertungsanomalien, die Chancen bergen unzwar die deutsche zweite Reihe. Während der DAX 2026 neue Rekordmarken markierte und die MDAX-Konzerne von institutioneller Nachfrage getragen wurden, hat der SDAX-Tech-Sektor eine der brutalsten Konsolidierungsphasen der jüngeren Börsengeschichte hinter sich. Auch wenn die Ursache gut dokumentiert ist, scheint der Absturz überzogen. Damit ergeben sich für uns Chancen, die Sie in der Termin Börse nachlesen können. 

Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (KLICK HIER). 
 

Jens Brahm
Jens Brahm
Redakteur
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Wir führen momentan 34 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 52%. In dieser Woche wurden uns zwei Aktien ausgestoppt, wir haben zwei Analysen veröffentlicht, die FED Sitzung und die Marktreaktionen darauf eingeordnet und eine Flut an Unternehmensergebnissen bewertet. Heute ziehen wir noch einen ersten Stop bei einem deutschen Wert aus der zweiten Reihe ein und heben bei zwei ETFs die Stops an. Betroffen sind unter anderem PayPal, Seagate, Uber, Microsoft, Meta, Palo Alto, Qualcomm, SK Hynix, Samsung, Puma, Adidas und Arm Holdings. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.

Was für eine ereignisreiche Woche. Die Fed-Sitzung und die zahlreichen Unternehmensergebnisse waren die Highlights der Aufmerksamkeit. Wir haben aber auch zwei Positionen über Stop-Loss Absicherung verloren. Das ist angesichts der Volatilität an den Börsen ein sehr ein gutes Ergebnis. Sollten auch Sie unglücklich ausgestoppt worden sein, grämen Sie sich nicht: Wir fahnden nach den nächsten Chancen, mitunter sogar in Werten, bei denen wir ausgestoppt wurden.

Gestartet sind wir mit einer Analyse zu der neuen Sicherheitsdebatte um KI-Anwendungen: Wir haben uns angeschaut wo die Bedenken her kommen und wie ernst sie zu nehmen sind. Außerdem haben wir Ihnen einen möglichen Profiteur der zunehmenden Sorgen vorgestellt. Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht  verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus! 

 

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