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Bernecker Team
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Warum gelingt es manchen Unternehmen über Jahrzehnte, hohe Margen und starke Marktpositionen gegen neue Wettbewerber zu verteidigen? Warren Buffett spricht in solchen Fällen vom wirtschaftlichen Burggraben. Für Anleger ist dabei nicht entscheidend, ob ein Unternehmen momentan besonders schnell wächst, sondern wie schwer sein Geschäftsmodell kopierbar ist. Hohe Wechselkosten, Netzwerkeffekte, technologische Eintrittsbarrieren, Markenstärke und Preissetzungsmacht können einen solchen Schutzwall bilden. Auf dem deutschen Kurszettel finden sich nur wenige Unternehmen, die gleich mehrere dieser Eigenschaften besitzen. Zwei davon halten wir für besonders bemerkenswert, wobei die Attraktivität der Aktie natürlich zusätzlich vom Preis abhängt. Die finden Sie in der Termin-Börse daily, der Brief eignet sich besonders für mutige Anleger die täglich Handeln wollen. Probieren Sie es auch, das geht auch im Einzelabruf (KLICK HIER).

Georg Sures
Georg Sures
Redakteur

Anleihen: Janus Henderson empfiehlt kürzere Laufzeiten. In einem aktuellen Ausblick kommt die britische Fondsgesellschaft Janus Henderson zu dem Schluss, dass „das Zusammentreffen demografischer und geopolitischer Kräfte“ eine Phase einläutet, in der „höhere Volatilität, höhere Inflation und höhere Zinsen zur neuen Normalität werden“. So verschlechtere sich die Haushaltslage vieler Industrieländer, während gleichzeitig die Deglobalisierung den Inflationsdruck erhöhe. Beide Faktoren dürften die Renditen langfristiger Staatsanleihen weiter nach oben treiben. Janus Henderson empfiehlt deshalb, dass „Anleger, die auf stabile Erträge und geringere Volatilität setzen“ kurzlaufende Anleihen bevorzugen sollten.

Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion

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Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
Guten Morgen, meine Damen und Herren, die Renditen langfristiger US-Staatsanleihen waren gestern rückläufig, Erdöl verbilligte sich deutlich. Parallel sind Nasdaq 100 (+ 0,7 %) und S&P 500 (+ 0,3 %) freundlich gelaufen. Die Aktie...

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Bernecker Team
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DICK'S SPORTING GROUP: Ein Mega-Tagesverlust. Das Kursdesaster beim traditionsreichen und zugleich...

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Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur

Rückläufige Renditen langfristiger US-Staatsanleihen waren gestern neben verbilligtem Erdöl ein Stimmungsaufheller. Durch die Drohungen gegen die kanadischen Freunde, inklusive Retourkutsche, ließ man sich kaum aus der Ruhe bringen. Das "Zolltheater" kennt man aus vorherigen Akten.  

Dass Nasdaq 100 (+ 0,7 %) und S&P 500 (+ 0,3 %) freundlich liefen, ist auch NVIDIA zu verdanken. Deren Aktie verteuerte sich im Vorfeld des eigenen Quartalstermins (heute nachbörslich) um 2,2 %. Weitere KI-Profiteure wurden nach oben gezogen, teils deutlich stärker. In den Top 10 auf Nasdaq finden sich etwa LUMENTUM (+ 6,7 %), NEBIUS (+ 5,2 %), AMD und MARVELL (beide + 4,9 %) oder auch WESTERN DIGITAL (+ 3,5 %).

Am Wochenende ist "Jackson Hole", also das Treffen weltweiter Notenbanker. Erst dann und von dort werden die entscheidenden Signale ausgehen, somit ist die Woche selbst eher ein "Vorgeplänkel", abgesehen von NVIDIA. 

Dazu gehört sogar auch das Mega-Desaster bei DICK'S SPORTING GOODS mit fast 31 % Kursverfall gestern. Die Schwierigkeiten liegen vor allem bei der vor einem Jahr übernommenen Sneaker-Filialkette Foot Locker, die auf Vordermann gebracht werden muss und am jüngsten Umsatzwachstum im Konzern nicht beteiligt war (im Gegenteil). 

Der gestrige Anstieg im DAX (+ 0,6 %) hatte sich heute in der Frühbörse zunächst fortgesetzt. Mit Beginn des offiziellen Handels ergab sich eine Abschwächung. Asiatische Börsen waren in der Nacht eher fest, NIKKEI 225 + 0,6 %. In Hongkong wurde ein Teil des gestern spät verzeichneten Kursgewinns inzwischen wieder abgeschmolzen.

Heute finden weitere beachtenswerte Quartalstermine statt. In den USA sind es etwa AGILENT, CROWDSTRIKE, OKTA und SYNOPSYS. VEEVA und HP INC kommen hinzu. Aus Großbritannien hat sich HOCHSCHILD MINING schon mit 62 % Umsatzplus gemeldet. Hochkaräter aus der Schweiz sind u. a. EDAG ENGINEERING und STADLER RAIL.

Helmut Gellermann

  

 

 

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Die Aktie des Sportartikelhändlers (Nr. 1 in den USA mit 3.200 Filialen) sackt nach dem Quartalsbericht im inoffiziellen Handel fast 19 % ab. Das wirkt sich direkt negativ auf die großen Sportschuhmarken aus: Die NIKE-Aktie sinkt  um 3,1 % unter 40 $, weniger hart trifft es UNDER ARMOUR (- 0,9 %), ADIDAS (- 1,4 %) und PUMA (- 1,0 %).  

"DKS" NYSE-Kürzel schaffte im Quartal 4,9 % Umsatzplus auf vergleichbarer Fläche, wozu auch die Fußbal-WM positiv beitrug. Bei Foot Locker (übernommen vor fast einem Jahr für 2,4 Mrd. $) ging der vergleichbare Umsatz aber 3,6 % zurück. Mit verschiedenen Maßnahmen will der Konzern die übernommenen Stores ankurbeln.

Für den Gesamtkonzern lautet die neue Umsatzprognose 21,9 bis 22,2 Mrd $ (zuvor 22,1 bis 22,4 Mrd. $. Beim operativen Ergebnis steht noch eine Zielspanne von 1,45 bis 1,55 Mrd. $ nach 1,69 bis 1,81 Mrd. $. Aktuell steht die DICKS-Aktie 40 % unter dem Jahreshoch (244 $), das erst Ende Juni markiert wurde.

Zum Chartvergleich: Gerade bei NIKE setzt der vorbörsliche Handel heute (noch nicht im Chart enthalten) den negativen Trend weiter fort. 

Helmut Gellermann 

 

Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Der ifo-Index ist das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer und gilt als zuverlässiger Indikator für die Entwicklung der nächsten sechs Monate. Und dieser besagt: Alles wird besser! Die Stimmung in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im August stärker aufgehellt als erwartet. Der ifo-Geschäftsklimaindex stieg auf 88,8 Punkt, im Vormonat hatte er es auf 86,7 Zähler geschafft, für den August war lediglich mit einem Anstieg auf 87,1 Punkte gerechnet worden. Die Unsicherheit nimmt also weiter ab und es deutet sich an, dass sich die deutsche Wirtschaft (trotz des erneuten Energiepreisanstieges) erholt. Der Index zur Beurteilung der aktuellen Lage der befragten Unternehmen kletterte im August auf 88,5 (86,5) Punkte. Auch hier war weniger, nämlich lediglich ein Anstieg auf 87,0 Zähler, erwartet worden. Der Index für die Geschäftserwartungen stieg auf 89,1 (86,8) Zähler und auch hier das gleiche Spiel: Volkswirte hatten nur einen Anstieg auf 87,5 Punkte erwartet.

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
Amrize meldet einen überraschenden Wechsel im Finanzressort. Gestern am späten Abend...

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Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Beim Materialspezialisten aus Weimar wuchs der H1-Umsatz um 3,9 % auf 19,7 Mio. €. Erhaltene Meilensteinzahlungen im Millionenbereich sind darin nicht enthalten. Sie zeigen sich als erhöhte liquide Mittel (9,7 Mio. gegen 1,1 Mio. € vor einem Jahr) in der Bilanz zur Jahresmitte.

Operativ sieht IBU-TEC sich auf Kurs. Unverändert 7 bis 10 % EBITDA-Marge sowie 37 bis 39 Mio. € Jahresumsatz sind die Ziele.

Der Bau eine Anlage für LFP-Kathodenmaterial in Bitterfeld-Wolfen bleibt im Fokus. Sie soll als europaweit Größte ab 2028 eine Jahreskapazität von 15.000 Tonnen LFP-Batteriematerial erreichen. Bis 2030 plant IBU-TEC einen Konzernumsatz von 120 bis 140 Mio. €, davon 85 bis 90 Mio. € im Batteriebereich.

CEO Jörg Leinenbach betont die Rolle des Unternehmens bei Batteriematerial als „einziger möglicher Partner in Europa“ mit Produktionskapazitäten im industriellen Maßstab. Mit 76 Mio. € Börsenwert bietet IBU-TEC die Möglichkeit, sich strategisch an einer wichtigen Wertschöpfungskette zu beteiligen. In Vorjahren war die Marktkapitalisierung phasenweise mehrfach höher. 

Geduld bleibt gefragt, während der Chartverlauf eine nachvollziehbare Ungeduld der Börse ausdrückt. Im Frankfurter Börsenbrief war unsere Position zuletzt mit Gewinn ausgestoppt worden. Wir wagen den Wiedereinstieg, die Details dazu folgen in der neuen FB-Ausgabe. Ab Donnerstag. 

Helmut Gellermann

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Bernecker Team
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Amerikanische Konzerne und Finanzinvestoren gehen in Deutschland auf Einkaufstour, daraus lässt sich eine interessante Spekulation ableiten. Der Hintergrund ist keineswegs nur der schwache Wirtschaftsstandort Deutschland. Vielmehr treffen zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite verfügen amerikanische Unternehmen dank ihrer hoch bewerteten Aktien und der tiefen US-Kapitalmärkte über reichlich Übernahmewährung, auf der anderen Seite bietet Deutschland eine ungewöhnlich große Zahl hochspezialisierter Industrieunternehmen, die international führend, an der Börse aber vergleichsweise niedrig bewertet sind. Allein in den ersten siebeneinhalb Monaten 2026 summierte sich das Volumen amerikanischer Übernahmen und Beteiligungen an deutschen Industrieunternehmen auf 23,9 Mrd. $. Bis zum 19. August wurden bereits 47 Transaktionen gezählt.

Wir wollen allerdings nicht auf irgendwelche Übernahmegerüchte wetten. Deshalb haben wir den deutschen Aktienmarkt nach vier Kriterien durchsucht, mit denen wir zwei perfekte Kandidaten gefunden haben. Unsere Empfehlungen gibt es in der Termin-Börse daily (KLICK HIER).

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