Bernecker Newspilot
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Helmut Gellermann
Redakteur
Beim Quartalstermin lässt CEO Andrew Anagnost keinen Zweifel zu: AUTODESK dominiert KI, umgekehrt funktioniert es nicht. Oder so: Kollaboration mit KI ja, Disruption ist nicht möglich. Weitere Einschätzung, auch der Zahlen, morgen in Bernecker daily.
Helmut Gellermann
Oliver Kantimm
Redakteur
Georg Sures
Redakteur
Deutsche Bank Research hat die Kaufempfehlung („Buy“) für Biontech mit einem Kursziel von 140 $ gestern bestätigt. Analyst Emmanuel Papadakis beschäftigte sich in seinem am Mittwoch vorliegenden Kommentar mit den zu Monatsanfang veröffentlichten Quartalszahlen des Impfstoffherstellers und mit möglichen Rückschlüssen auf Biontech aus positiven Studiendaten des Konkurrenten Moderna mit ihrem personalisierten mRNA-Impfstoff gegen Hautkrebs. Zusammenfassend sei der Quartalsbericht ein geringfügig negativer Aspekt. Mit Blick auf den Moderna-Impfstoff seien die unmittelbaren Rückschlüsse positiv, hielten sich jedoch laut dem Deutsche-Bank-Analysten in Grenzen.
Das vierte Quartal dürfte für die Biontech-Aktie wichtige Impulse liefern: So stehen bis zum Jahresende drei wichtige klinische Studiendaten zur Veröffentlichung an. Der wichtigste Impuls dürfte aber von dem für 2026 geplanten Zulassungsantrag (BLA) bei der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA für das gemeinsam mit DualityBio entwickelte Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Trastuzumab Pamirtecan kommen. Es geht dabei um die Indikation von vorbehandeltem, HER2-exprimierendem, rezidivierendem Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom).
Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die Aktie liegt rund 20 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch, obwohl die operative Basis stärker geworden ist und Silber gedreht hat. Die Silberproduktion zog in Q2 deutlich an, gleichzeitig sanken die AISC auf 17,80 $ je Unze. Die Bilanz liefert zusätzliche Sicherheit mit rund 959 Mio. $ Nettoliquidität. Dazu kommt ein günstiger Zeitpunkt im Produktionsprofil: Die Goldförderung ist 2026 klar auf das zweite Halbjahr verschoben und trifft damit auf wieder höhere Goldpreise. Parallel bleibt der Silbermarkt strukturell eng, für 2026 wird ein Angebotsdefizit von mehr als 100 Mio. Unzen erwartet.
Dies ist ein Ausschnitt aus der neuen Actien-Börse. In der aktuellen Ausgabe analysiert Hans A. Bernecker, Deutschlands erfahrenster Börsenexperte, mit seinem Team die Marktlage und verrät Ihnen, wie Sie sich als Anleger am besten positionieren.
Den kompletten Brief erhalten Sie im Abo oder im Einzelbezug auf www.bernecker.info und über unsere Bernecker-App.
Weitere Themen der Actien-Börse Nr. 35 u. a.:
- An KI kommt niemand mehr vorbei
- Die deutsche Konjunkturerholung verläuft durchaus robust
- Die DT. TELEKOM ist die spannendste Wette im DAX
- DEUTZ: Übernahme liefert Rückenwind
- FRIEDRICH VORWERK: Befreiungsschlag in Sicht?
- Einstieg bei Rohstoffnachzügler aus Schweden
- PAN AMERICAN SILVER ist einen Blick wert
Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Oliver Kantimm
Redakteur
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Catharina Nitsch
Redakteurin
Der Lieferkonzern konnte im ersten Halbjahr den operativen Gewinn EBITDA steigern und hob den Ausblick für Umsatz, Bruttowarenwert (GMV) und bereinigtes EBITDA im Gesamtjahr an. Im zweiten Quartal ergaben sich Umsatz- und GMV-Steigerungen, die die Erwartungen übertrafen. Auch der Verlust konnte unter dem Strich verringert werden. Nun rechnet man in Berlin beim bereinigten operativen Gewinn EBITDA damit, bei 960 Mio. Euro bis 1 Mrd. Euro anstatt in der oberen Hälfte der Zielspanne von 910 bis 960 Mio. Euro zu landen. Außerdem soll im Gesamtjahr der Bruttowarenwert GMV (der auch die Gebühren für die Nutzung der Plattform einschließt) um 9 bis 11 % wachsen, statt bisher avisierter 8 bis 10 %. Der Gesamtumsatz soll nun um 17 bis 19 % zulegen anstatt um 14 bis 16 %. Der Free Cashflow soll bei mehr als 250 Mio. Euro anstatt mehr als 200 Mio. Euro landen. Im ersten Halbjahr steigerte der Konzern das bereinigte EBITDA auf 426,7 Mio. Euro von 411 Mio. Euro im Vorjahr. Erwartet worden war ein Rückgang auf 396 Mio. Euro. Die entsprechende Marge blieb stabil bei 1,7 %. Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für DELIVERY HERO nach Zahlen zum zweiten Quartal mit einem Kursziel von 41,50 Euro auf "Outperform" belassen. Der Studie zufolge hat der Essenslieferant besser abgeschnitten als erwartet und in der Folge die Ziele für das Geschäftsjahr erhöht. Da Mitte Juli bekannt wurde, dass der US-Fahrdienstleister UBER, der mittlerweile zum größten Aktionär geworden ist, das Unternehmen ganz schlucken möchte (für 41,50 Euro je Aktie), ist allerdings damit zu rechnen, dass die Übernahme durch UBER den Aktienkurs von DELIVERY HERO bestimmt.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Georg Sures
Redakteur
Die US-Behörde Bureau of Industry and Security (BIS) hat eine Ermittlung gegen die in Singapur ansässige Kühne+Nagel-Tochter Apex eingeleitet. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg geht es dabei um den Vorwurf, illegal Nvidia-KI-Chips nach China transportiert zu haben. Apex soll dabei komplette KI-Systeme, etwa für Server, ausgeführt haben. Auf Anordnung der US-Regierung dürfen seit 2022 KI-Chips der neuesten Generation nicht mehr nach China exportiert werden. Ein Sprecher von Kühne + Nagel bestätigte die Ermittlungen offiziell und erklärte, dass der Schweizer Logistikkonzern vollumfänglich mit den US-Behörden kooperiert.
Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion
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Oliver Kantimm
Redakteur
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Oliver Kantimm
Redakteur
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Oliver Kantimm
Redakteur
Die Börsen bewegten sich am Mittwoch nur wenig. Der DAX gewann 0,08 % auf 26.285,96 Punkte. Der EuroStoxx 50 stieg um 0,23 % auf 6.470,74 Punkte. Der S&P 500 verlor 0,02 % auf 7.675,70 Punkte, während der Nasdaq 100 um 0,05 % auf 29.224,52 Punkte zulegte.
In Europa stützten zeitweise deutlich sinkende Ölpreise. Hoffnungen auf Fortschritte zwischen Iran und Oman bei der Straße von Hormus dämpften die Inflationssorgen. In den USA fiel der PCE-Preisanstieg mit 3,7 % im Jahresvergleich etwas höher als erwartet aus. Die zehnjährige Treasury-Rendite stieg daraufhin auf rund 4,65 %. Vor den Nvidia-Zahlen hielten sich Anleger zusätzlich zurück.
SAP verlor 2,9 %, nachdem UBS ihre Kaufempfehlung gestrichen hatte. Heidelberg Materials sprang um rund 5 % an und setzte nach der starken Korrektur der vergangenen Monate zu einer Erholung an. Deutsche Bank gewann 4,3 %. Rückenwind lieferten Aussagen von EZB-Direktorin Isabel Schnabel, die sich für weitere Zinserhöhungen aussprach. In den USA stieg Abercrombie & Fitch nach starken Zahlen und einer Prognoseanhebung um knapp 36 %. Intuit verlor 3,2 % nach einem enttäuschenden Ausblick.
Nachbörslich setzte Nvidia ein positives Signal. Der Umsatz sprang um 106 % auf 96,2 Mrd. $, der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 2,22 $. Auch die Umsatzprognose von rund 108 Mrd. $ für das laufende Quartal übertraf die Erwartungen. Nach einer zunächst negativen Reaktion drehte die Aktie nachbörslich deutlich ins Plus und gewann zuletzt 4,7 %.
Heute stehen das deutsche NIM-Konsumklima, die Geldmenge M3 der Eurozone, das EZB-Sitzungsprotokoll und die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe an. Zahlen stehen heute unter anderem von Delivery Hero, Fielmann, Pernod Ricard, Gerresheimer, Best Buy, Dollar General und Marvell Technology an.
Für Donnerstag ist zunächst eine freundliche Tendenz wahrscheinlich. Nvidia stärkt die KI-Fantasie, asiatische Halbleiterwerte ziehen an und die US-Futures liegen höher. Risiken bleiben die hartnäckige Inflation, hohe US-Renditen und das Notenbanktreffen in Jackson Hole.
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Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion


