Bernecker Newspilot
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Oliver Kantimm
Redakteur
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Catharina Nitsch
Redakteurin
Die MHP HOTEL AG hat ein öffentliches Aktienrückkaufangebot angekündigt. Der in München ansässige Betreiber von Premium- und Luxushotels will bis zu 4.403.530 MHP-Aktien (bis zu 9,5 % des Grundkapitals) zu einem Preis von 1,35 Euro je Aktie zurückkaufen. Die Annahmefrist läuft vom 13. Oktober bis 2. November 2026, der überwiegende Teil der zurückgekauften Aktien soll anschließend eingezogen werden. Die vier MHP-Gründungsaktionäre, die mit rund 75 % die Aktienmehrheit halten, werden keine Aktien andienen. Die MHP-Gruppe verfügt über liquide Mittel von rund 10 Mio. Euro und bindet dank ihres überwiegend kapitalschonenden Pacht- und Franchisemodells kein eigenes Kapital in Hotelimmobilien. Die Umsetzung der Wachstumspipeline mit neuen Hotels in Wien, Stuttgart, Frankfurt und Düsseldorf ist trotz Aktienrückkauf gesichert. Die aktuelle Bewertung der MHP-Aktie spiegelt das Potenzial der Gesellschaft nicht wider. Die Analysten von NuWays haben heute ihr Kursziel von 3,50 Euro bekräftigt.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Crown Castle, American Tower und SBA Communications könnten zu wichtigen Vermietern für SpaceX werden. Bernstein schätzt, dass ein vollwertiges terrestrisches Starlink-Mobile-Netz je nach Ausbaustufe 30.000 bis 120.000 Standorte und Investitionen von 50 bis 130 Mrd. Dollar benötigen könnte. Da in den USA jährlich nur etwa 1.200 bis 2.000 neue Türme gebaut werden können, müsste SpaceX in erheblichem Umfang bestehende Standorte anmieten. Crown Castle stieg nach der Meldung zeitweise rund 7 %, SBA 6 % und American Tower 5 %.
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans. A. Bernecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Wall Street verlor am Donnerstag erneut an Boden. Der S&P 500 gab 0,47 % auf 7.765 Punkte nach, der Nasdaq 1,25 %, der Dow gewann 0,1 %. Nvidia verlor 2,9 %, Broadcom 4,3 % und Micron 4,8 %. Gleichwohl: Die erfolgreiche Auktion 30-jähriger US-Staatsanleihen über 22 Mrd. Dollar sorgte für Entlastung am Bondmarkt.
Dem folgen heute Morgen Erholungsansätze in den Futures in Form moderater Rotationstendenzen Richtung Old Economy bei überverkaufter technischer Marktlage.
Die Schwäche der KI-Aktien hatte einen konkreten Auslöser. Laut Financial Times liegt der annualisierte Umsatz von OpenAI bei rund 50 Mrd. Dollar, bislang waren 70 Mrd. Dollar signalisiert worden. Allerdings beruhen die Angaben auf unterschiedlichen Berechnungsmethoden, was ich nicht so hoch hänge.
Nachbörslich sorgt SpaceX für Aufregung. Der Konzern übernimmt zusätzliche Mobilfunkfrequenzen und plant einen eigenen US-Mobilfunkdienst. AT&T, Verizon und T-Mobile verloren nachbörslich deutlich. Auch die Dt. Telekom rutscht ab und bleibt im Abwärtstrend gefangen (s. Chart). Die Mischung aus hohen Zinsen und dem SpaceX-Thema deckeln den Sektor bereits seit einiger Zeit. Daran dürfte sich so schnell auch nichts ändern. Allerdings stelle ich die Umsetzung durch SpaceX mindestens in Frage. Die Taxen für die nötigen Investitionen, nur um in ländlichen Gegenden in den USA konkurrenzfähig zu werden liegen um 130 Mrd. $.
Laut Nikkei hat Apple die Komponentenbestellungen für das iPhone 18 Pro und Pro Max im Oktober um mindestens 15 % reduziert, einzelne Aufträge sollen sogar 15 bis 20 % niedriger liegen. Hintergrund sind stark gestiegene Speicherpreise, die Apple zu höheren Verkaufspreisen gezwungen haben und nun offenbar die Nachfrage bremsen. Das träfe vor allem Apple-Zulieferer mit hoher Kundenabhängigkeit. Cirrus Logic erzielt rund 91 % seines Umsatzes mit Apple, bei Skyworks sind es rund 67 %.
Humana gewann nachbörslich zeitweise rund 13 %, nachdem wichtige staatliche Qualitätsbewertungen verbessert wurden.
Aus Deutschland: Westwing kündigte nach Xetra-Schluss einen Aktienrückkauf über bis zu 640.000 Aktien beziehungsweise 3,26 % des Grundkapitals an. Das maximale Volumen beträgt 10 Mio. Euro. Auch die zerschossene Porr nutzt die tiefen Kurse für einen Aktienrückkauf.
Sehr tiefe Kurse gibt es auch bei FlatexDegiro. Chance? Wir ordnen das heute in der Bernecker-daily ein. Hier geht es zum Einzelabruf: https://boersenkiosk.de/Kauf-Bernecker-daily-vom-09.10.2026/BK
Ein schönes Wochenende
Ihr Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe
Markus Horntrich
Redakteur
Electro Optic Systems (EOS) hat mit einem namentlich nicht genannten Golfstaat einen Vertrag über 370 Mio. £ (700 Mio. AUD) zur landesweiten Drohnenabwehr unterzeichnet. Es ist der größte Auftrag der Firmengeschichte. Herzstück ist die KI-gestützte NiDAR-Plattform der übernommenen MARSS-Gruppe. Sie vernetzt Radar-, optische und Sonarsensoren, analysiert Bedrohungen und koordiniert deren Bekämpfung durch Abfangsysteme und Störsender.
EOS entwickelt sich damit vom Komponentenlieferanten zum Generalunternehmer für komplette Luftverteidigungssysteme. Mehr als 80 % des Auftragsumsatzes sollen innerhalb von 12 bis 24 Monaten nach Wirksamwerden des Vertrags anfallen. Rund 20 % des Volumens entfallen auf vierjährige Serviceleistungen. EOS erwartet über die Vertragslaufzeit einen positiven Cashflow.
Der Auftrag ist noch an zu erfüllende Bedingungen geknüpft. Neben Exportgenehmigungen sind Bankgarantien und Finanzierungszusagen erforderlich. Der hohe anfängliche Kapitalbedarf soll erst Mitte 2027 in einen positiven Cashflow umschlagen. Auch die Projektmarge bleibt offen.
Die Aktie befindet sich bereits auf unserer Empfehlungsliste, wir bleiben dabei.
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Volker Schulz
Redaktionsleiter
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Der Aktionärsbrief.
Markus Horntrich
Redakteur
Bei Nike spiegelt die Bewertung laut Jefferies inzwischen ein Höchstmaß an Pessimismus wider. Gemessen am Kurs-Umsatz-Verhältnis auf Basis der übernächsten Geschäftsjahresprognose notiert die Aktie nahe einem 15-Jahres-Tief. Solche Bewertungsniveaus sind eher für strukturell angeschlagene Marken typisch als für einen Weltmarktführer wie Nike, so die Schlussfolgerung der Analysten.

Am 16./17.11. findet Nikes Analystentag statt - sicherlich mit konkreten Meilensteinen für die operative Erholung. Mit einer Dividendenrendite auf dem Niveau von 2-jährigen US-Treassuries ist das Kursniveau auf Sicht von mind. 2 Jahren verlockend.
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