Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Helmut Gellermann
Redakteur
Die Aktie des Werbekonzerns setzt den Erholungskurs fort: WPP führte heute den britischen Leitindex FTSE 100 eine Zeitlang an und beendete den Handel auf Platz 2 mit einem Kursplus von 3,1 %. Es wird auf gute Zahlen beim Termin am 29. Oktober spekuliert. Die inhaltliche Erholung klopft der Frankfurter Börsenbrief in der nächsten Woche (FB 43) ab.
Die FB-Ausgabe dieser Woche (FB 42) ist hier zurzeit mit Rabatt erhältlich.
Der Chartvergleich enthält neben WPP die Mitbewerber PUBLICIS und OMNICOM. Sowie als weiteren Anhaltspunkt die Aktie der deutschen STRÖER (mit anderem Ansatz auch in Sachen Werbung aktiv). Ein wirklicher Kursgewinner ist, streng nach Chartverlauf, nur PUBLICIS. Dagegen hat sich die WPP-Aktie seit Ende 2022 zwischenzeitlich mehr als halbiert. Unterer Wendepunkt in diesem Sommer ist für drei der vier abgebildeten Titel etwa der 23. Juni. Wenn WPP dem Ruf gerecht wird, in Erholungsphasen richtig aufzudrehen, steckt noch erhebliches Potenzial in der Aktie.
Helmut Gellerman
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf.
Georg Sures
Redakteur
Los ging es diese Woche mit einem News-Beitrag: zunächst haben wir uns mit Porsche beschäftigt, der Sportwagenhersteller kämpft weiterhin mit rückgängigen Zahlen, vor allem im chinesischen Markt. Anders läuft es bei Lumentum: die Produktion des US-Technologieunternehmen ist bis 2029 ausgelastet.
Am Dienstag gab es eine Analyse zu einem europäischen Autohersteller, der mit einer neuen Konzernstrategie wieder auf die Überholspur wechseln will. Wenn Sie mehr wissen wollen, dann lesen Sie diesen Artikel.
Am Mittwoch gab es einen Marktkommentar von den Experten der DWS Group: Dabei ging es um Frankreichs Verschuldung und Investitionsstrukur. Wie die EZB Frankreichs Herausforderungen in Angriff nimmt und ob eine Euro-Krise 2.0 droht erfahren Sie hier.
Am Donnerstag haben wir unsere Einstufung bei dem Global X Copper Miners UCITS ETF angepasst und damit auf die aktuelle Marktsituation reagiert.
Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!
Bernecker Team
EOG Ressources ist unterschätzter Gewinner der steigenden Energiepreise. Steigende Energiepreise sind für die meisten Unternehmen ein Kostenproblem. Für EOG sind sie ein Gewinntreiber. Der amerikanische Öl- und Gasproduzent gehört zu den kosteneffizienten Unternehmen seiner Branche. Dank niedriger Förderkosten und einer vergleichsweise soliden Bilanz kann EOG auch bei moderateren Ölpreisen profitabel arbeiten. Bei hohen Preisen sprudeln die Gewinne entsprechend kräftig. Im zweiten Quartal erwirtschaftete EOG einen freien Cashflow von 2,8 Mrd. $. Davon wurden allein 1,3 Mrd. $ für Aktienrückkäufe verwendet. Das Unternehmen rechnet für 2026 mit einem Anstieg seiner Ölförderung um rund 5 %. Besonders interessant erscheint uns die Bewertung: Das geschätzte Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt auf Basis der erwarteten Gewinne der kommenden zwölf Monate bei lediglich rund 9 bis 10. Hinzu kommt eine Dividendenrendite von etwa 2,7 %. EOG RESOURCES ist unser Favorit für eine Fortsetzung des Energiebooms. Allerdings hat die Aktie bereits erheblich zugelegt. Deshalb würden wir den Einstieg gestaffelt vornehmen. Ein deutlicher Rückgang der Ölpreise bleibt das größte Risiko.
das war ein Auszug aus der Termin-Börse: Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. In unserer dieswöchigen Ausgabe finden Sie fünf weitere Analysen wie diese. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (KLICK HIER).
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Markus Horntrich
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Bernecker daily.
Oliver Kantimm
Redakteur
Bernecker Team
Gestern haben wir einen möglichen Paradigmenwechsel an den Aktienmärkten diskutiert. Heute verfolgen wir diesen Gedanken weiter. Denn die zunehmende Schwäche vieler KI-Aktien dürfte mehr sein als eine gewöhnliche Kurskorrektur.
Das frei werdende Kapital muss aber nicht zwangsläufig den Aktienmarkt verlassen. Es könnte vielmehr in Unternehmen fließen, die bislang im Schatten des KI-Booms standen. Gesucht sind solide Geschäftsmodelle, attraktive Bewertungen und möglichst berechenbare Gewinne. Besonders interessant erscheinen uns Unternehmen, die auch bei hartnäckiger Inflation und hohen Zinsen ihre Ertragskraft behaupten können. Nach unseren gestrigen Empfehlungen folgen heute drei weitere, die wir für besonders interessant halten. Diese finden Sie in der Termin-Börse daily (KLICK HIER).
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Der Aktionärsbrief.
Bernecker Team
Die Wall Street fing den Ausverkauf gestern auf. Der S&P 500 gewann 0,33 % auf 7.744 Punkte, der Dow 1,08 %, der Nasdaq lediglich 0,08 %. Belastend bleiben die amerikanischen Erzeugerpreise. Sie stiegen im September um 1,3 % zum Vormonat und um 6,3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Inflationsrisiken bleiben hoch.
Asien versucht eine Gegenbewegung, wobei im Kospi Samsung und SK Hynix nur moderate Erholungen zeigen. Auch der japanische Nikkei legt zu. Der Rückgang der amerikanischen Anleiherenditen sorgt für Entlastung. Kurzfristig sind die Märkte techgnisch überverkauft. Der DAX / Old Economy zeigt relative Stärke.
Nvidia-Chef Jensen Huang verteidigt CoreWeave. Der hochverschuldete Rechenzentrumsbetreiber benötige keine finanzielle Rettung durch Nvidia. Seine Finanzierungskosten würden sogar sinken. Bank of America bestätigte gestern die Kaufempfehlung mit Kursziel 140 Dollar. Mizuho senkte dagegen das Kursziel von 115 auf 88 Dollar und bleibt bei Neutral. Die Unsicherheit über die Finanzierung des KI-Ausbaus ist damit nicht beseitigt.
TSMC liefert starke Zahlen. Der Quartalsgewinn stieg um 69 %, der Umsatz um 51 %. Die Nachfrage nach Hochleistungschips bleibt robust. Für 2027 plant das Management angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten allerdings vorsichtig.
AIXTRON überraschte gestern nach Xetra-Schluss. Der Auftragseingang erreichte 275 Mio. Euro gegenüber 214,6 Mio. Euro Konsens (beeindruckend). Das operative Ergebnis lag bei 57 Mio. Euro, die EBIT-Marge bei 31 % (ebenso beeindruckend). Die Jahresprognose bleibt unverändert. I
Nordex erhöhte am Abend die Gewinnprognose deutlich. Die erwartete EBITDA-Marge steigt von 8 bis 11 % auf 11,5 bis 12,5 %. Im dritten Quartal erreichte das EBITDA 278 Mio. Euro. Höhere Servicemargen und ein gut laufendes Projektgeschäft treiben die Profitabilität.
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Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe
Markus Horntrich
Redakteur
Nordex lieferte ein starkes Q3: Umsatz plus 28% auf 2,19 Mrd. Euro, EBITDA plus 104% auf 278 Mio. Euro und damit 15% über Konsens; der freie Cashflow erreichte 379 Mio. Euro. Bessere Service-Margen, Projektabwicklung und geringere Risikovorsorge veranlassen den Konzern, die EBITDA-Margenzielspanne 2026 von 8–11% auf 11,5–12,5% anzuheben. Jefferies erhöht folglich die Gewinnschätzungen 2026/27 um 14/9% und das Kursziel von 60 auf 63 Euro – rund 60% über dem aktuellen Kurs von 39,30 Euro. Mit einem 2027er-KGV von 13,4, 11,5% Free-Cashflwow-Rendite und erwarteten 2,1 Mrd. Euro Nettocash per Ende 2027 ist die Bewertung moderat.
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