Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Oliver Kantimm
Redakteur
Im zweiten Quartal 2026/27 sprang das operative EBITDA um gut 81 % auf 168 Mio. €. Im Q1 hatte das Plus erst 41 % betragen. Im ersten Halbjahr summiert sich das EBITDA damit auf 303 Mio. € nach 189 Mio. €. Treiber sind vor allem CropEnergies und das Spezialitätengeschäft. Südzucker hat am Montag die Jahresprognose angehoben: Der Umsatz soll nun 8,3 bis 8,7 Mrd. € erreichen. Beim EBITDA steigt die Untergrenze von 480 auf 540 Mio. €, die Obergrenze bleibt bei 680 Mio. €. Das KGV 2027e liegt nach dem Kurssprung noch bei rund 34. Allerdings dürften die Gewinnschätzungen nun steigen. Charttechnisch bleibt das Septemberhoch bei knapp 13,20 € die nächste Hürde.
Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 40.
Schlaglichter dieser Ausgabe:
++ Anleihemarkt unter Stress
++ DAX-Titel vor Comeback?
++ ETF mit Inflationsschutz
++ Europas Investitionsboom: Nebenwerte-Trio mit Rückenwind unter der Lupe
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!
Ihre Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Bernecker Team
Vor den heutigen Zahlen favorisieren die Analysten von Cantor die Aktie: Mit rund dem 5-Fachen des erwarteten Gewinns der nächsten zwölf Monate erscheint die Bewertung niedrig. Entscheidend sind laut Cantor Aussagen zu anhaltender Preisstärke, zusätzlichen langfristigen Kundenverträgen und einer weiteren Angebotsverknappung 2027. Für das Novemberquartal erwarten die Analysten eine Bruttomarge im hohen 80-Prozent-Bereich – entsprechend hoch liegt die Messlatte.
Der Wettbewerb um persönliche KI-Assistenten treibt den Ausbau der Infrastruktur: Führende KI-Anbieter und Hyperscaler müssen investieren, um Kunden und Marktpositionen zu sichern. Davon profitieren Speicher, Rechenleistung und Netzwerktechnik. Die These bleibt jedoch zeitlich begrenzt: Bis Jahresende überwiegt aus Sicht der Analysten der Rückenwind; ab Frühjahr 2027 könnten basisbedingt schwierigere Jahresvergleiche und nachlassende Investitionsdynamik bremsen.
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!
Catharina Nitsch
Redakteurin
Das ist Wind unter den Flügeln von NORDEX: Das Unternehmen aus Hamburg wird in den nächsten beiden Jahren 34 neue Windenergieanlagen mit einer Gesamterzeugungsleistung von 175 Megawatt in Frankreich, Portugal und Spanien errichten. Zum Einsatz kommen entsprechend der unterschiedlichen Windbedingungen und Genehmigungsverfahren fünf verschiedene Turbinentypen. Und besonders lukrativ: Die Aufträge umfassen neben der Lieferung und der Errichtung auch den Service über mehrere Jahre. Die Aktie hat heute deutlichen Rückenwind.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Kennen Sie schon das Free TV-Angebot von Bernecker TV? Abonnieren Sie kostenlos den YouTube-Kanal von Bernecker TV unter: www.youtube.com/BerneckerTV
Helmut Gellermann
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Bernecker daily.
Markus Horntrich
Redakteur
Die Börsen versuchen zur Wochenmitte eine Gegenbewegung. Im Fokus bleibt jedoch eindeutig der Anleihemarkt. Nach dem jüngsten Renditeschock ziehen die asiatischen Märkte kräftig an, auch Europa und die Wall Street dürften zunächst freundlich eröffnen, während sich die Rendite zehnjähriger US-Treasuries bei hohen 5,23 % stabilisiert. Die 30-jährigen US-Staatsanleihen rentieren inzwischen mit 5,56 % und damit so hoch wie seit 2002 nicht mehr – eine Größenordnung, die Anleihen gegenüber Aktien zunehmend zur ernsten Konkurrenz macht.
Am Geldmarkt wird bereits eine Serie zusätzlicher Zinsschritte der Fed über die kommenden zwölf Monate eingepreist. Brent kostet wieder mehr als 103 Dollar je Barrel, wobei es zumindest einen Hoffnungsschimmer gibt: Die Ölströme aus dem Nahen Osten nähern sich nach Einschätzung von JPMorgan und Goldman Sachs wieder dem Niveau vor dem Krieg – eine Entspannung im US-Iran-Konflikt könnte daher schnell Druck aus Ölpreis und Renditen nehmen.
Heute folgt der nächste Test: Mit dem PCE-Preisindex steht das bevorzugte Inflationsmaß der Fed auf der Agenda, wobei Bloomberg Economics sowohl bei der Gesamt- als auch bei der Kernrate mit einer Beschleunigung rechnet. Mit dem Beginn der Berichtssaison wird sich zeigen, ob die Aktienmärkte mit weiterhin hohem Gewinnwachstum die Bewertungskompression durch die gestiegenen Zinsen ausgleichen können. Wir bleiben grundsätzlich optimistisch für den Markt bis Jahresende, halten die Zinsen jedoch genau im Blick.
Oliver Kantimm
Redakteur
Der japanische Speicherchiphersteller vollzieht den angekündigten Aktiensplit im Verhältnis 1:3. Seit heute wird die Aktie in Tokio bereits splitbereinigt gehandelt. Der offizielle Stichtag ist morgen, der 30. September, wirksam wird der Split am 1. Oktober. Aus einer bisherigen Aktie werden dann drei, der rechnerische Kurs sinkt entsprechend auf ein Drittel. Der Gesamtwert der Position verändert sich dadurch nicht.
Für deutsche Anleger wichtig: Die beiden zusätzlichen Aktien je bisherigem Anteil werden automatisch und kostenlos eingebucht. Eine taggleiche Verbuchung am 1. Oktober ist jedoch nicht garantiert. Bei ausländischen Aktien kann die technische Abwicklung über Lagerstelle und Depotbank einige Tage dauern. In dieser Übergangsphase kann im Depot bereits der splitbereinigte Kurs erscheinen, während noch die alte Stückzahl angezeigt wird. Im Depot wird dann ein Tagesverlust von ca. 66,67 % angezeigt. Kein Sorge: Das ist kein tatsächlicher Wertverlust! Nach Abschluss der Kapitalmaßnahme werden Stückzahl und Einstandswert je Aktie entsprechend angepasst.
Kioxia begründet den Split mit einer niedrigeren Investitionssumme je japanischer Handelseinheit und will damit die Aktie für mehr Privatanleger zugänglich machen. Offene Limit- und Stop-Orders sollten Anleger kontrollieren, da diese bei solchen Kapitalmaßnahmen an deutschen Handelsplätzen in der Regel gestrichen werden.
Möchten Sie jeden Tag solche Benachrichtigungen auf Ihr Handy bekommen. Dann laden Sie gerne gratis die Bernecker-App herunter.
Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion
Bernecker Team
Beide Unternehmen haben einen mehrjährigen Liefervertrag für Glasfaser und Kabel im Volumen von mehr als 3 Mrd. $ abgeschlossen. Corning wird damit zu einem wichtigen Lieferanten für den weiteren Ausbau des US-Breitbandnetzes von AT&T. Hinter dem Auftrag steht ein ambitioniertes Ausbauprogramm. AT&T will bis Ende 2030 schnelles Internet für 60 Mio. Amerikaner verfügbar machen. Der neue Vertrag sichert dafür langfristig benötigte Glasfaser- und Kabelkapazitäten. Der Auftrag untermauert Cornings strategische Position als zentraler Infrastrukturzulieferer für den US-Glasfaserausbau.
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!
Catharina Nitsch
Redakteurin
Und zwar in China. Dort sichert sich der Pharmariese einen Adipositas-Hoffnungsträger. Dazu hat NOVO NORDISK ein Lizenzabkommen für einen von Hengrui Pharma entwickelten Adipositas-Wirkstoff unterzeichnet, das einen Wert von bis zu 2,6 Mrd. $ erreichen könnte. NOVO wird Hengrui eine Vorauszahlung von 300 Mio. $ leisten. Der restliche potenzielle Deal-Wert ist an das Erreichen bestimmter Meilensteine gekoppelt. Die Transaktion, die voraussichtlich im vierten Quartal 2026 abgeschlossen wird, reiht sich in eine Serie von Abkommen zwischen multinationalen Konzernen und innovativen Biotech-Unternehmen in China und Hongkong ein.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!
Bernecker Team
Künstliche Intelligenz verspricht den Unternehmen bekanntlich enorme Produktivitätsfortschritte. Doch bevor KI tatsächlich zum Einsatz kommen kann, müssen viele Firmen erst einmal ihre technische Vergangenheit aufräumen. Vor allem im deutschen Mittelstand steckt noch erstaunlich viel alte Informationstechnik. Anwendungen laufen auf eigenen Servern, verschiedene Programme können kaum miteinander kommunizieren und Unternehmensdaten liegen in voneinander getrennten Systemen.
Damit entsteht eine interessante zweite Investitionswelle. Die erste Welle des KI-Booms floss vor allem in Hochleistungsprozessoren, Rechenzentren und große Sprachmodelle. Die nächste Welle dürfte zunehmend bei den Unternehmen selbst ankommen. Wer KI produktiv nutzen will, benötigt zunächst eine moderne Datenarchitektur, Cloud-Anwendungen, vernetzte Geschäftssoftware und eine entsprechend leistungsfähige IT-Infrastruktur.
Gerade der Mittelstand kann diese Modernisierung kaum noch aufschieben. Fachkräftemangel zwingt zur Automatisierung. Hohe Lohn- und Energiekosten erhöhen den Rationalisierungsdruck. Gleichzeitig verschärft der internationale Wettbewerb den Zwang, Prozesse schneller und kostengünstiger abzuwickeln.
Das Spannende für Anleger: Bevor Unternehmen mit KI Geld sparen können, müssen sie zunächst Geld ausgeben. Davon profitieren Unternehmen, die bestehende IT-Systeme modernisieren, Software in die Cloud verlagern und anschließend KI-Anwendungen in die Geschäftsprozesse integrieren. Unsere besten Kandidaten um davon zu profitieren gibt es in der Termin-Börse daily (KLICK HIER).
Georg Sures
Redakteur
Die Analysten von Deutsche Bank Research haben ihr Kursziel für VW von 115 auf 105 € gesenkt, aber die Einstufung auf „Buy“ bestätigt. Die Berichtssaison nach dem dritten Quartal dürfte am Narrativ für die Branche nichts ändern, hieß es in der heute veröffentlichten Studie von Deutsche Bank Research. Es gelte das Prinzip Hoffnung auf die Politik. China bleibe für VW die größte Herausforderung und zwar strukturell, nicht bloß zyklisch. Am 29. Oktober präsentiert der VW-Konzern seine Q3-Zahlen.
Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH im Abo oder im Einzelabruf unter www.bernecker.info


