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Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Neu verschärfte Spannungen im Nahen Osten treiben die Ölpreise auch heute an. Die Waffenruhe ist passé, verschärften Sanktionen gegen iranische Ölexporte kommen ins Spiel. Von amerikanischer Seite wird aber weiterhin Gesprächsbereitschaft signalisiert.

Für uns steht die Sorte Brent im Fokus: Von 120 $ je Barrel Anfang Mai ging es hinunter bis 70 $ am vorigen Donnerstag. Gerade sind die 80 $ wieder erreicht, für die letzten 24 Stunden gilt + 9 %.

Im Chartvergleich: Eine kleine Auswahl europäischer Erdöl-Titel unterschiedlicher Größen- und Risikoklassen. Am stärksten reagierte TULLOW OIL (Sitz: London) mit einem Kursplus von inzwischen ca. 25 % seit Monatsbeginn. Neben den weniger riskanten, großen Playern (im Chart durch SHELL vertreten) sind solide kleinere Titel wie EQUINOR und VAR ENERGY beachtenswert. Auch mit ihnen kann man versuchen, die Preisentwicklung der Sorte Brent zu hebeln.

Helmut Gellermann

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
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Der Konzern bündelt sein US-Geschäft mit dem Unkrautvernichter in der eigenständigen Einheit Ruveon. Diese soll künftig Preisgestaltung, Vertrieb, Produktion und Logistik verantworten. Damit wird das belastete Geschäft operativ sauberer vom Rest des Konzerns getrennt. Der Markt erhält so einen greifbaren Ansatzpunkt für eine mögliche spätere Neuordnung des Agrargeschäfts. Crop Science wird an der Börse wegen Glyphosat und Monsanto weiterhin mit einem kräftigen Abschlag bewertet. Wettbewerber Corteva z. B. zeigt, dass reine Agrarplattformen vom Markt oft höher bewertet werden. Eine konsequente Trennung der Rechtsrisiken und eine spätere stärkere Eigenständigkeit von Crop Science könnten daher erhebliche stille Werte sichtbar machen.

Dies ist ein Auszug aus unserem Brief „Der Aktionärsbrief“, Ausgabe 28.

Schlaglichter dieser Ausgabe:

     US-Arbeitsmarkt verliert an Schwung

     NESTLÉ vor möglicher Trendwende?

     Zusammenschluss von TESLA und SPACEX?

     BYD - Autowert der Woche

     Passives Einkommen Portfolio unter der Lupe

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Deal des Tages: APPLE/BROADCOM APPLE stärkt BROADCOM den Rücken: Der...

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Volker Schulz
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Redaktionsleiter
UniCredit hat sich nach Ablauf der Annahmefrist insgesamt 47,6 % der Commerzbank-Aktien gesichert. Davon stammen rund 30 % aus dem bereits zuvor aufgebauten Anteil, weitere 17,6 % wurden im Rahmen des Übernahmeangebots angedient - so UniCredit....

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Volker Schulz
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Nvidia wird aktuell nur noch mit dem rund 18-fachen der für die kommenden zwölf Monate erwarteten Gewinne bewertet und ist damit nicht nur günstiger als der S&P 500. Dass defensive...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft im Biotech-Sektor generiert mit dem Break bei 50 CHF ein neues Kaufsignal und stellt sich gegen den Gesamtmarkt der letzten 2 Tage. Aktueller Abschlag je Aktie rd. 10 % zum NAV. Einige Portfoliounternehmen gelten inzwischen als klare Übernahmekandidaten. Wir hatten das zuletzt in der Actien-Börse vertieft. 

Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Warum? Offenbar gibt es Nachholbedarf bei chinesischen Technologieaktien und Umschichtungen. Fonds schichten in günstige China-Technologiewerte um.  Weil der Technologiesektor in Hongkong im internationalen Vergleich weiterhin günstiger bewertet ist als vergleichbare Werte in den USA, sehen Investoren dort Nachholpotenzial. Das kommt der Aktie von ALIBABA zugute, die als eines der liquidesten Schwergewichte im Hang Seng besonders stark auf solche Kapitalströme reagiert. Und das, wo die Aktie zuvor tief gefallen war. Ende Juni markierte das Papier ein neues Jahrestief, begleitet von einem technisch stark überverkauften Zustand. Belastet hatten hohe Ausgaben für den Ausbau der Cloud- und KI-Infrastruktur, die auf die operative Marge drückten, sowie ein Vorwurf von ANTHROPIC, wonach ein ALIBABA nahestehender Akteur unrechtmäßig Fähigkeiten aus dessen KI-Modell abgeschöpft haben soll. Ob die Erholung über den heutigen Handelstag hinausträgt, hängt davon ab, ob die Umschichtung in chinesische Technologiewerte anhält oder eine einmalige Reaktion auf die überverkaufte Ausgangslage bleibt. 

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Bernecker Team
Bernecker Team

Nach TRATON und DEUTZ bleiben wir der zweiten deutschen Börsenreihe treu. Während sich viele Anleger weiterhin auf internationale Mega-Caps konzentrieren, entstehen im MDAX immer wieder Bewertungs- und Wahrnehmungslücken. Entscheidend ist dabei nicht allein eine niedrige Bewertung, sondern die Kombination aus Substanz, operativer Verbesserung und strategischer Bedeutung. Heute sind ein Stahlkonzern und ein Multimetallanbieter mit dabei. Wenn Sie börsentäglich neue Empfehlungen suchen, dann sind sie bei der Termin-Börse daily genau richtig (KLICK HIER).

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter

Die Lage im Nahen Osten hat sich wieder verschärft. Die USA griffen iranische Militärziele an, nachdem Iran mehrere Handelsschiffe in der Straße von Hormus attackiert haben soll. Zuvor hatte Washington bereits die Ausnahmeregelung aufgehoben, die iranische Ölexporte trotz Sanktionen erlaubte. Das führt den Ölpreis wieder Richtung 76 $ für Brent und kann natürlich ein Faktor für die Märkte werden, sollte eine neue Eskalationsstufe losgetreten werden. Ich rechne aber nicht damit.

Daraus resultiert im DAX das Pullback auf die Ausbruchslinie nach neuen Rekorden in den letzten Tagen. Asien reagiert heute Morgen gelassen:

Japan (Nikkei 225): etwa -0,3 %. Belastet wird der Markt vor allem weiterhin von Halbleiterwerten, während klassische Defensivwerte den Rückgang begrenzen. 

Südkorea (Kospi): rund -2,9 %. Hier setzt sich die Korrektur im KI- und Speichersektor fort. Samsung und andere Chipwerte stehen weiter unter Druck. 

Hongkong (Hang Seng): +2,4 %. Chinesische Internet- und Technologiewerte sorgen überraschend für eine Gegenbewegung. Alibaba, Tencent und Baidu gehören zu den Gewinnern.

Australien (ASX 200): etwa -0,7 %, was vor allem auf steigende Anleiherenditen und die allgemeine Risikoaversion zurückzuführen ist.

Von den Unternehmen: Amazon plant eine Anleiheemission über mindestens 25 Mrd. Dollar zur Finanzierung seiner KI-Infrastruktur. DeepSeek arbeitet laut Reuters an einem eigenen KI-Chip. Rivian fällt nach einer angekündigten Kapitalerhöhung deutlich, während Fiserv von Übernahmespekulationen profitiert.

Der Beginn der US-Berichtssaison in der kommenden Woche rückt näher mit der spannenden Frage, ob die Hyperscaler und KI-Gewinner die hohen Gewinnerwartungen erfüllen können oder sogar übertreffen werden. Darin liegt die Chance einer kräftigen Gegenbewegung auf die jüngsten Einbrüche. 

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans. A. Bernecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/

 

 

 

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Verkauf von Kartennetzwerk? Der...

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