Bernecker Newspilot

Informationen direkt aus unserer Redaktion

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Die Notenbanken der Welt...

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Beim geplanten Börsengang an die Hongkonger Börse will die Onlineplattform SHEIN einen Milliardenbetrag akquirieren. SHEIN plant nach eigenen Angaben, knapp 280 Mio. Anteile zwischen 47,60 und 49,50 Hongkong-Dollar je Aktie anzubieten und damit bis zu 13,86 Mrd. Hongkong-Dollar (derzeit etwa 1,5 Mrd. Euro) einzusammeln. Den finalen Preis will das Unternehmen am 31. August bekanntgeben. Das Börsendebüt ist für den 1. September geplant. Mit dem lange erwarteten Börsengang könnte die für besonders günstige Modeartikel bekannte Plattform nach eigenen Schätzungen eine Marktkapitalisierung von 210,2 Milliarden Hongkong-Dollar (derzeit 22,9 Mrd. Euro) erreichen. Das wäre deutlich weniger als in der Bewertung von fast 100 Mrd. $ (derzeit rund 85,6 Mrd. Euro) aus dem Jahr 2022, die sich Berichten von damals zufolge aus privaten Finanzierungsrunden ergeben hatte. In Hinsicht auf fragwürdige Produktqualität, mangelnde Kontrollen und unfaire Wettbewerbsbedingungen drängt sich uns der erhobene Zeigefinger auf!

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Wir tragen vom Freitag nach: Jefferies bestätigt Buy, senkt das Kursziel aber von 48 auf 45 €. Beim Schlusskurs von 30,18 € entspricht das weiterhin rund 49 % Kurspotenzial. Jefferies reduziert seine EBITDA-Prognose für 2026 um...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Kurz vor der heutigen außerordentlichen Hauptversammlung bekommt unser Actien-Börse Depotwert DEUTZ Unterstützung für die FFG-Transaktion von beiden großen deutschen Aktionärsvereinigungen. SdK und DSW empfehlen den Aktionären, der für den FFG-Kauf notwendigen Sachkapitalerhöhung zuzustimmen. Die virtuelle Hauptversammlung beginnt heute, 24. August 2026, um 10:00 Uhr MESZ. 

In der neuen Actien-Börse am kommenden Donnerstag ab 15 Uhr gibt es ein detailiertes Update. Hier gehts zur Actien-Börse: https://www.bernecker.info/actien-boerse

Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

Bernecker Team
Bernecker Team

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Nachdem wir uns am Freitag im unteren Mittelfeld des S&P 500 nach zurückgebliebenen Qualitätswerten umgesehen haben, schließen wir unsere dreiteilige Suche heute dort ab, wo selbst viele professionelle Anleger kaum noch hinschauen: bei den Rangpositionen 400 bis 500. Gemessen an amerikanischen Verhältnissen beginnt hier gewissermaßen das Unterhaus des S&P 500. Die Börsenwerte reichen aktuell von rund 20 Mrd. $ bis unter 8 Mrd. $, für deutsche Verhältnisse noch immer Großunternehmen, im Zeitalter billionenschwerer US-Megacaps aber schon Nebenwerte.

Gerade hier kann sich unser Screening besonders lohnen. Operative Verbesserungen werden weniger intensiv verfolgt, neue Wachstumstreiber brauchen länger, bis sie sich in der Bewertung niederschlagen, und Enttäuschungen führen häufig zu überproportionalen Kursabschlägen. Unsere drei Kriterien bleiben unverändert: ein deutlicher Abstand zum Analystenkursziel, eine klare Bestätigung durch die jüngsten Geschäftszahlen und ein konkreter Katalysator, der die Bewertungslücke schließen könnte. Die Auswahl fällt erneut erstaunlich dünn aus. Zwei Unternehmen erfüllen die Vorgaben derzeit besonders überzeugend. Genau diese finden Sie in der Termin-Börse daily. Gerade für mutige und ambitionierte Anleger eignet sich dieser Brief mit täglichen Empfehlungen. Sie können uns auch erstmal im Einzelabruf testen (KLICK HIER).

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Guten Morgen,

die neue Woche startet mit Druck auf chinesische und koreanische Technologiewerte. USA und Kanada eskalieren ihren Zollstreit. Gold bleibt in diesem Umfeld fest und hat die 200-Tage-Linie genommen (s. Chart), ist aber kurzfristig überkauft. Der DAX wird leicht schwächer erwartet, die US-Futures zeigen wenig Bewegung. In dieser Woche gibt es genau zwei Hauptereignisse - die Quartalszahlen von Nividia am Mittwoch und Jackson Hole ab Donnerstag.

Nvidia hat Kunden zuletzt über Preiserhöhungen informiert. Höhere Hardwarekosten verbessern zunächst die Erlösperspektive von Nvidia, erhöhen auf Kundenseite jedoch gleichzeitig die Hürde für eine attraktive Kapitalrendite. Das wird u.a. die Neoclouds heute unter Druck bringen. Zugleich:

Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgt Nvidia mit möglichen Expansionsplänen außerhalb des reinen Chipgeschäfts. Laut „The Information“ erwägt der Konzern eine Beteiligung am KI-Suchmaschinenanbieter Perplexity bei einer Bewertung von mehr als 30 Mrd. $.

Alibaba verliert etwa 8 % nach einer Kapitalerhöhung über 80 Mrd. HKD bzw. 10,2 Mrd. Dollar. Die 710 Mio. neuen Aktien wurden zu 112,70 HKD platziert, 8,4 % unter Freitagsschluss. In Korea liegt der Kospi im Verlauf rund 2 % tiefer. Samsung Electronics verliert mehr als 7 %, nachdem Details des angekündigten Aktionärsrückflusses von bis zu 110 Bio. Won enttäuschten. SK Hynix hält sich deutlich besser. Der Nikkei bewegt sich etwa um die Nulllinie.

SoftBank gibt nach Plänen für eine Rekordanleihe über 1 Bio. Yen knapp 5 % nach.

Goldman Sachs startet die Abdeckung des chinesischen Speicherchip-Herstellers CXMT mit „Buy“ und einem Kursziel von 129 Yuan. 

Am Anleihemarkt sorgt US-Finanzminister Scott Bessent für Bewegung. Nach der überraschenden Ausweitung der Treasury-Rückkäufe in der vergangenen Woche richtet sich der Blick nun auf seine angekündigten Pläne zur Haushaltskonsolidierung. Es gibt nur zwei Wege die Problematik am langen Ende in den Griff zu bekommen - massive Haushaltskonsolidierung oder massives QE. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fällt am Morgen um zwei Basispunkte auf 4,71 %.

Vor dem Herbst haben höhre Cashquoten für uns weiter Priorität. 

Wie wir dieses Umfeld nach unserem Coup bei Moderna mit 580 % Plus auf der Hebelseite spielen, lesen Sie jeden Tag in der Termin-Börse daily. Unsere Rabattaktion läuft nur noch wenige Tage. Hier gehts zur TB-daily: https://www.bernecker.info/tb-daily

Ihr Volker Schulz

Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe

 

Hans A. Bernecker
Hans A. Bernecker
Redakteur

Wann werden die Anleihezinsen zum Problem für Aktien?

Die steigende Tendenz für die Zinsen weltweit habe ihren wesentlichen Grund in der steigenden Verschuldung aller Staaten. Die Amerikaner melden soeben einen neuen Schuldenstand von erstmals über 40 Bio. $. Die endgültigen deutschen Zahlen haben die gleiche Richtung. Das bedeutet, dass steigende Zinsen zu Wertverlusten in allen Anleihen führen. Am stärksten am langen Ende, am geringsten am kurzen Ende. Beides jedoch unaufhaltsam. Damit stehen erstmals seit langer Zeit Aktien gegen Anleihen. Die Deutschen sind die einzigen, die in den letzten 100 Jahren ihre liquiden Vermögen verloren hatten, 1923 und 1948. Also: Aktien und Immobilien sind die einzige Alternative gegenüber den liquiden Anlagen aller Art. Einen echten Grenzwert gibt es nicht, aber: Solange die Zinsen die wirtschaftliche Dynamik eines Landes nicht wirklich behindern, sind Aktien die beste Alternative zu Anleihen. Der Grenzwert wird sich im Markt selbst herausbilden und davor stehen wir zurzeit ebenso an der Wall Street wie in den Euromärkten. Bitte beachten Sie die aktuelle Actien-Börse

Welche Robotik-Aktien sollten Anleger kennen? (angesichts des Unitree-IPOs)

Robotik-Aktien sind der neue Hit. Die Differenz zwischen Wahrnehmung und Realität zeigte sich in den letzten Tagen im Börsengang von Unitree. Casino pur. Ereignisse dieser Art sind Endpunkte einer Euphorie, die vor einigen Wochen in den Chipaktien und zuvor in den anderen Techs aller Art begann. Hier schaue ich schlicht und einfach zu.

Silber oder Gold? Oder beides?

Gold hat seine Korrektur absolviert, von knapp 6.000 $ die Unze bis rd. 4.000 $ mit einer breiten Basis. Seitdem steigt der Goldpreis und in seinem Sog auch der Silberpreis, wie immer etwas hektischer. Gold mit einem brauchbaren Langfristziel deutlich über 5.000 $. Ab dieser Leitlinie geht es dann um den Angriff über 6.000 $ die Unze. Wichtigster Träger sind zurzeit alle Notenbanken der Welt, die kontinuierlich in Gold investieren, aber nicht spekulieren. Darin liegt die Trend-Kontinuität. Gold bleibt damit im Umfeld des oben zitierten Schuldenrausches der Staaten eine solide Alternative: Nicht aufregend, aber sicher. Eine Anhebung der Goldquote ist richtig. Die Belege dafür liefert das World Gold Council in London mit seiner Analyse und Bilanz vom 30.06.

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
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Der chinesische Internet- und Handelskonzern meldete für das fiskalische Q1 (GJ 2027) einen bereinigten Gewinnrückgang um 38 %. Die EBIT-Marge änderte sich von 14,1 auf 5,6 %. Operativ lief das Quartal dennoch ca. 7 % besser als von Analysten erwartet.  

Der Gesamtumsatz wuchs um 8,6 % auf umgerechnet 39,64 Mrd. $. Darin sind negative Komponenten wie – 7 % im chinesischen eCommerce enthalten. CEO Eddie Wu stellte die externen Cloud-Erlöse mit + 45 % in den Vordergrund. Noch spezifischer:

Der KI-basierte Umsatz sei im zwölften Quartal in Folge prozentual dreistellig gewachsen. Wu vervies auf das Potenzial verschiedener KI-Modelle (von Coding bis zur Erzeugung von Musik) sowie auf den Business-KI-Agenten OpenWork.

Analysten von Baird reduzierten für ALIBABA das Kursziel von 164 auf 160 $, blieben aber bei "outperform". Dieses Fazit nennt auch Mizuho, aber mit Kursziel 195 $ (Potenzial somit 54 %). Mizuho erwartet, dass die Bewertungslücke zwischen Alicloud und westlichen Konkurrenten abnimmt und die Entwicklung hauseigener KI-Chips sich für ALIBABA auszahlen wird.

Die in New York gehandelten ALIBABA-ADR (NYSE-Kürzel BABA) gaben im zwischenbörslichen Handel bis zu 4,6 % nach, momentan noch - 3,0 %. Wie der Frankfurter Börsenbrief ALIBABA GROUP einschätzt, lesen Abonnenten ab Dienstag im Bernecker-NewsPilot. Die Ausgabe 35/26 erscheint am kommenden Donnerstag.  

Helmut Gellermann

Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf.

Bernecker Team
Bernecker Team

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Wir haben systematisch die Aktien aller wichtigen Indizes nach drei Kriterien durchleuchtet: Erstens den Abstand zwischen aktuellem Kurs und durchschnittlichem Analystenkursziel, zweitens die operative Bestätigung des Investmentcases in den zuletzt veröffentlichten Quartalszahlen. Zusätzlich haben wir gezielt nach Titeln gesucht, bei denen ein konkreter Katalysator absehbar ist, der die aktuelle Bewertungslücke schließen kann. Aus diesem Filter sind verschiedene Kandidaten deutlich herausgestochen, die zusammen ein hervorragend komplementäres Investment im Depot bilden. 

Deutsche Bank weiterhin kaufenswert:

Man hatte mit den Q2-Zahlen einen echten Paukenschlag geliefert. Der Nettogewinn stieg um 10 % auf 1,9 Mrd. € und markiert damit den höchsten Wert für ein zweites Quartal in der Firmengeschichte. Die Erträge kletterten um 9 % auf 8,48 Mrd. € und lagen damit deutlich über dem Analystenkonsens von 8,13 Mrd. €. Der Vorsteuergewinn wuchs um 11 % auf 2,7 Mrd. €, das verwässerte Ergebnis je Aktie sogar um 19 % auf 0,57 €. Im ersten Halbjahr 2026 erwirtschaftete die Bank einen Rekordgewinn von 4,1 Mrd. €, die Eigenkapitalrendite (RoTE) erreichte 11,0 %, klar auf Kurs zum Konzernziel von über 13 % bis 2028. CEO Christian Sewing hat auf der Analystenkonferenz explizit erklärt, die 2028er-Ziele könnten sogar übertroffen werden.

Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (KLICK HIER). 

Jens Brahm
Jens Brahm
Redakteur
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Freitag ist beim Bernecker Börsenkompass Portfolio Tag. Wir durchforsten unsere Empfehlungsliste, nehmen bei ausgewählten Positionen Anpassungen vor und fassen die Transaktionen der Woche zusammen. Diese Arbeit ist unerlässlich für den Erfolg an der Börse. Nehmen auch Sie sich ein paar Minuten Zeit für die Bestandspflege in Ihrem Depot. 

Wir führen momentan 33 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 59%. In dieser Woche haben wir einen Limitkauf getätigt, wurden bei einem Wert ausgestoppt und haben ein Ziel angehoben. Heute heben wir ein Rating an, haben zwei neue Ziele und drei Chancen für Nachzügler im Gepäck. Betroffen sind unter anderem BHP Group, Warsaw Stock Exchange, BYD, Zalando, Biontech und CATL. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.

Der DAX zeigt sich weiter mit relativer Stärke gegenüber der Wall Street. Die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen pendelten diese Woche um die 4,7 %. Finanzminister Bessent kündigte an, Staatsanleihen zurückzukaufen, das half kurzzeitig. Das hohe Zinsniveau rückt weiter in den Fokus und wird zunehmend als Problem wahrgenommen.

Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht  verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus! 

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