Bernecker Newspilot

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
UniCredit festigt ihre Position im italienischen Finanzsektor. Die Aufstockung des Generali-Anteils auf fast 9 % verleiht CEO Andrea Orcel ein...

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Zum Jahresstart konnte der Windanlagenbauer die Erwartungen übertreffen: Der Umsatz stieg im ersten Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 % auf 1,59 Mrd. Euro, das Ebitda legte sogar um fast zwei Drittel auf 130,7 Mio. Euro zu. Die entsprechende Marge lag damit bei 8,2 % (2,7 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor). Unter dem Strich verdiente NORDEX nach 7,9 Mio. Euro im Vorjahr nun 53,6 Mio. Euro. NORDEX ist damit stark ins Jahr gestartet, der deutliche Rückgang des freien Barmittelflusses auf - 98,1 Mio. Euro kommt erwartungsgemäß und ist auf die Normalisierung im Umlaufvermögen zurückzuführen. Im laufenden Jahr soll der Umsatz auf 8,2 bis 9 Mrd. Euro steigen, 2025 betrugen die Erlöse 7,55 Mrd. Euro. Das Ebitda soll in diesem Jahr 8 bis 11 % erreichen, nachdem im Vorjahr 8,4 % zu Buche standen. Die Nachrichten sind Wind unter den Flügeln von NORDEX, die Aktie ging heute bereits prozentual zweistellig in die Höhe.

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Hier sind die frischen Bloomberg-Taxen: Die Wachstumserwartungen für die EU und das Vereinigte Königreich bleiben stabil. Der Median der Prognosen liegt unverändert bei 1,2 %. Die Datenerhebung zeigt jedoch eine deutliche Divergenz zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten. Während osteuropäische Länder und Spanien teilweise kräftige Zuwächse verzeichnen, stagniert die wirtschaftliche Entwicklung in den Schwerpunkten der Eurozone. 

Bernecker Team
Bernecker Team

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Trotz der Eskalation zwischen Israel und dem Iran zeigt sich die chinesische Wirtschaft bemerkenswert unbeeindruckt von den Ölpreis-Turbulenzen. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer jahrelangen, fast schon manischen Vorsorgestrategie: Gigantische Reserven. Peking hat die strategischen Ölvorräte auf geschätzte 1,3 Mrd. Barrel hochgefahren - die weltweit größten Reserven. Damit kann das Land Versorgungsengpässe monatelang aussitzen, ohne die Binnenkonjunktur zu gefährden. Über 40 % des chinesischen Strombedarfs werden mittlerweile durch erneuerbare Energien gedeckt. Diese strukturelle Unabhängigkeit von fossilen Importen wirkt wie ein Puffer gegen externe Schocks.

Während speziell Europa und die übrigen Asienländer unter Druck stehen, ihre Energiequellen kurzfristig umzubauen, hat China proaktiv Lagerbestände gehortet, bevor die Preise die psychologisch wichtige Marke von 100 $ pro Barrel Brent überschritt.

Wir erleben gerade die Entkoppelung der Volatilität. Während der Westen mit der Inflation kämpft, genießt China den Luxus einer moderaten Preissteigerung und einer expansiven Geldpolitik. Die Bewertungslücke zwischen US-Werten und chinesischen Bluechips ist mittlerweile so groß, dass selbst bei moderatem Risiko das Aufwärtspotenzial mathematisch fast zwingend ist. Der "Angst-Abschlag" der letzten Jahre verwandelt sich gerade in eine massive Einstiegschance. Wir haben in der heutigen TB-Daily drei Investments für Sie, mit denen Sie von dieser Entwicklung profitieren können. 

Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
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Laut einem Bericht von Axios hat Iran den USA über pakistanische Vermittler einen Vorschlag zur Wiedereröffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus unterbreitet. Der Plan sieht vor, den aktuellen Waffenstillstand zu verlängern, um auf ein dauerhaftes Ende der Kämpfe hinzuarbeiten. Nuklearverhandlungen sollen dabei zunächst ausgeklammert und erst nach Aufhebung der US-Blockade wieder aufgenommen werden. Von US-Seite ist bislang aber nichts bestätigt. 

Der MSCI Asia Pacific Index legte trotz Ölpreisen um 106 $ um 1,7 % zu. Besonders stark präsentierten sich Technologiewerte; die Aktie von TSMC kletterte um 6 % auf ein Rekordhoch. Auch SK Hynix schafft ein neues Rekordhoch und notiert umgerechnet um 754 €. Der DAX startet einen Tick freundlich um 24.170 Punkte in der Vorbörse. 

Der Fokus richtet sich nun auf die kommenden Tage mit einigen Großereignissen:

Mit Alphabet, Microsoft, Amazon, Meta und Apple berichten fünf Adressen, die zusammen fast ein Viertel der Marktkapitalisierung des S&P 500 ausmachen. Die Ausgangslage hinsichtlich der Bewertung von Bigtech ist dabei konstruktiv (s. Chart). Dazu kommt: 

Es stehen Zinsentscheidungen der Federal Reserve, der EZB und der Bank of Japan an. Auf die Interpretation zwischen den Zeilen kommt es an. 

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in den Tag. 

Hans A. Bernecker
Hans A. Bernecker
Redakteur
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Worauf achten Sie zur Berichtssaison?

Die laufende Berichtssaison wird ein Qualitätstest dafür sein, wie die Prognosen der Verwaltungen nach den guten Ergebnissen im letzten Quartal die Stabilisierung der Märkte unterstreichen. Die Bedeutung des Iran-Konflikts nimmt mit der Waffenruhe ab, aber Störungen wird es noch immer wieder geben. Damit läuft der Mai in eine Art Konsolidierung auf hohem Niveau hinaus und dann kommt es darauf an, ob alle Indizes in Europa dem Vorbild der Amerikaner folgen können. Diese erreichen permanent neue Rekorde als Trendsignal. Besser geht nicht! In Deutschland spielt das Vertrauen in Schwarz-Rot eine zusätzliche Rolle. Ein neuer DAX-Rekord ergibt sich daraus vorerst noch nicht.  

Was, wenn der Iran-Krieg nochmal eskaliert?

Der Iran-Krieg wird noch mehrere Monate die Gemüter beschäftigen. In pausenlosen Verhandlungen wird um Kompromisse gerungen, was nachvollziehbar ist. Entscheidend sind in dieser Phase der Öltransport und der Ölpreis. Darin steckt bekanntlich die größte Unruhe. Der Rückbau aller Preise läuft in Stufen mit relativ hoher Nervosität. Klar ist: Die riesigen Aufregungen um eine weltweite Energiekrise oder den Zusammenbruch der Lieferketten bleiben Unsinn oder Leichtsinn in der Qualität der Prognosen. Das rechtfertigt für die Märkte eine Art Sommerpause zur Beruhigung.

Bleibt Apple ohne Tim Cook noch Apple?

Der neue Apple-Chef ist ein Hausgewächs und seit 20 Jahren dabei. Das ergibt die Wahrscheinlichkeit eines nahtlosen Übergangs an der bisherigen Spitze. Die Zeitverzögerungen, die sich für Apple in Sachen KI ergeben hatten, stehen wohl im Mittelpunkt der nächsten strategischen Entscheidungen. Dafür gilt der neue Chef als prädestiniert. Die Reaktionen des Marktes zeigen es. Bitte beachten Sie zu diesem Thema auch in der aktuellen Actien-Börse, Seite 8.  

 

 

Bernecker Team
Bernecker Team

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Die Termin-Börse ist genau das richtige für Mutige, die nur einmal in der Woche handeln wollen, sich aber Chancen nicht entgehen lassen möchten. Regelmäßig am Freitag heiße Hebel-Spekulationen aus der Bernecker Redaktion.

Während der DAX in den letzten Monaten die gesamte Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, regt sich in der zweiten Reihe etwas gewaltiges, der Knoten könnte endlich platzen. AUs diesem Grund gibt es diese Woche zwei Empfehlungen, mit denen Sie von dieser Entwicklung proftieren können. Daneben haben wir einen Stahlkonzern im Turnaround, den unangefochtenen Recycling-König und einige weitere in der aktuellen Ausgabe der Termin-Börse.

Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht auch ohne Abo, ganz einfach im Einzelabruf. Probieren Sie es gerne aus. Sie benötigen für solche Orders die Termingeschäftsfähigkeit bei Ihrem Broker. 

Bernecker Team
Bernecker Team

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Wir führen momentan 36 aktive Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 71 %. In dieser Woche haben wir einen Limit-Kauf platziert, einen Verkauf vorgenommen, zwei Analysen herausgegeben, ein Rating und zwei Stops angepasst und ein Kursziel platziert. Heute gibt es neue Ziele für drei Kursraketen, zwei neue Stops und Details zu den Transaktionen der Woche. Betroffen sind unter anderem, Broadcom, SK Hynix, Nebius, Evonik, CATL, Prysmian, BYD, Hugo Boss und Stellantis. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.

Die Erholung nach dem Iran-Krieg-Einbruch im März ist mittlerweile von einem Überschießen der Chip- und KI Boom abgelöst worden. Der SOX Semiconductor Index hat in 17 Handelstagen 40% zugelegt, das gab es noch nie. Die Wortschöpfung "Aufwärtscrash" machte diese Woche Karriere. Entsprechend erreichte der NASDAQ100 zuerst ein neues Allzeithoch. Auch der S&P500 schaffte einen neuen Rekord, wegen der hohen Gewichtung der Technologiewerte. DAX, DOW JONES und die meisten anderen Indizes können dem nicht folgen, weil die gehypten Segmente dafür nicht hinreichend vertreten sind.

Wir setzen in der Situation auf starke Einzelwerte aus diesen Segmenten und freuen und über das glückliche Timing etwa bei SK Hynix, Nebius und Broadcom. Dazu weiter unten noch ein paar Details und Anpassungen.

Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht  verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus! 

Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur
Jungheinrich fällt heute wegen schwacher Q1-Zahlen. Laut vorläufiger Zahlen für das erste Quartal 2026 sank der Umsatz von 1.305 Mio. € auf 1.272 Mio. €. Das entspricht einem Rückgang von 2,5 %. Das EBIT brach um 45,9 %...

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Volker Schulz
Volker Schulz
Redaktionsleiter
SK Hynix hat im ersten Quartal die Prognosen von Goldman Sachs beim operativen Gewinn um 8 % übertroffen. Bereinigt um Rückstellungen für Mitarbeiterboni in Höhe von 10 % des operativen Gewinns hätte das Ergebnis die...

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