Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Bernecker Team
Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten spitzen sich weiter zu, und ein Ende ist nicht in Sicht. Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die Straße von Hormus noch für längere Zeit weitgehend geschlossen bleiben wird. Uns steht ein drastischer, weltweiter Mangel an Düngemitteln bevor. Wo wir die Profiteure verorten erfahren Sie in der Termin-Börse.
Neben der Düngelmittelkrise sehen wir auch im einheimischem Aktienmarkt Chancen: Ein ganzer Kranz von klassischen Standardwerten dümpelt weit unter den eigenen Höchstständen vor sich hin, mit Kursen, die keinen Cent Wachstumsfantasie mehr enthalten und stellenweise deutlich unter dem Substanzwert notieren. Unser erster Kaufkandidat ist einer der spektakulärsten Absturz-Kandidaten der jüngeren Börsengeschichte: Weiterlesen...
Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (KLICK HIER).
Bernecker Team
Wir führen momentan 35 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 56%. In dieser Woche hatten wir eine Chance für Nachzügler im Programm, zwei Stops platziert und fünf Updates veröffentlicht. Heute kommt noch ein weiterer Stop hinzu und wir ändern eine Einschätzung. Betroffen sind unter anderem SK Hynix, Micron, Prysmian, Adidas, Alphabet, Amazon und Alfa Laval. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.
Der DAX auf Sicht eines Monats seitwärts, der NASDAQ100 abwärts lautet die Kurzform im Chartvergleich. Der Ausbruchsversuch des deutschen Börsenbarometers zu Monatsauftakt hatte keinen Bestand. Trotzdem zeigt sich der DAX relativ stabil. Das gilt auch für den DOW JONES und des S&P500 Equal weighted.
Je weniger Technologiewerte insbesondere aus dem KI-Sektor, desto besser entwickelt sich der Index. Auf diese Formel lässt sich das aktuelle Geschehen verdichten und es ist nicht das erste Mal im laufenden Jahr so. Immer wieder branden Zweifel an KI-Investitionen auf. Bisher war es immer richtig, dabeizubleiben und den Trend nicht zu verpassen. Wird es diesmal anders sein?
Auch am Anfang dieser Woche standen unsere KI-Werte im Fokus: Die Korrektur bei Chip und Memory Werten lief auch diese Woche weiter und auch SK-Hynix und Micron haben darunter gelitten. Was den die Unsicherheit ausgelöst hat und warum das keine Angst machen sollte, erfahren Sie hier. Dazu gab es eine Empfehlung für Investierte und Interessierte bei SK Hynix dazu unten mehr.
Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!
Helmut Gellermann
Redakteur
Lip-Bu Tan verstand es im Q2-Termin, mit seinen Einschätzungen die positive nachbörsliche Reaktion (+ 4,4 %) abzusichern. Der CEO absolvierte die gekonnte Gratwanderung zwischen Optimismus für Investoren und Kundschaft sowie Appell/Motivation für das eigene Team.
Die Grundlage für diese positive Erstreaktion war allerdings ein ordentliches Zahlenwerk. 25 % Umsatzwachstum auf 16,1 Mrd. $ hat beeindruckt. Dies war so stark wie seit 15 Jahren nicht, Analysten hatten ca. 14,4 Mrd. $ erwartet.
Die operative Marge drehte von – 3,9 % ins Positive auf 17,2 % (beides bereinigt). Das EPS betrug + 0,42 $ (ebenfalls bereinigt), doppelt so hoch wie im Konsens. Ganz anders hingegen das unbereinigte Ergebnis: Dafür gilt - 2,16 $ je Aktie bzw. - 11 Mrd. $ als Summe. Die Differenz ist eher Vergangenheitsbewältigung, also zu Gegenwart und Zukunft:
Konzernchef Lip-Bu Tan schätzt das Umfeld weiterhin positiv ein. Die Nachfrage nach KI-Rechenleistung steigt weiterhin rasant, so der CEO. (Demnach ist eine KI-Investitionsblase nicht in Sicht.) INTEL sei für diesen Boom gut aufgestellt mit Prozessoren (ob klassisch oder KI-speziell) sowie bei Packaging und Foundry (Auftragsfertigung).
INTEL investiert massiv. Die Prognose für das eigene CapEx im Gesamtjahr lautet inzwischen auf „mehr als 20 Mrd. $“. Für 2027 wird ein weiterer Anstieg angekündigt. Zur Prognose für das Q3: Beim Umsatz sind 15,8 bis 16,8 Mrd. $ angesetzt, heraus kommen 42,0 % bereinigte Bruttomarge und 0,38 $ Ergebnis je Aktie (ebenfalls bereinigt).
„Blut, Schweiss, Tränen“: Auf diese Spur führt der US-Brancheninsider „The Register“ mit dem Hinweis auf den wichtigen gestrigen Satz von Lip-Bu Tan: Man müsse zu AMD und ARM in hohem Tempo aufschließen. Und zwar „wie ein Frosch“ (original: „leapfrog“). Für eine kürzlich noch (von Niederlagen) traumatisierte Organisation mit immer noch 82.300 Beschäftigten ist so etwas kein Freudensprung.
Zwei schnell abgegebene Kursziele belegen das Potenzial in beide Richtungen. Analysten von JPMorgan verdoppeln ihr Ziel fast von 45 auf 85 $ und erneut „underweight“. Der Optimist heißt Bank of America, sie bleibt den 160 $ mit „buy“ treu.
Im Zeitraum des Chartvergleichs verläuft INTEL unterhalb des Vaneck Semiconductor UCITS ETF. Er entspricht in etwa dem SOX (PHLX Semiconductor Index). Im kürzeren Zeitraum hingegen kann sich die INTEL-Aktie sogar in der Spitzengruppe der Einzeltitel (darunter MICRON, SK HYNIX, ARM, AMD) behaupten. Im frühen US-Handel gibt „INTC“ am Freitag 4 % wieder ab.
Helmut Gellermann
Börsianer lesen Bernecker daily.
Georg Sures
Redakteur
Die Wall Street schaltete am Donnerstag wieder in den Konsolidierungsmodus. Die Sorgen über den massiven Anstieg der KI-Investitionen belastete die Stimmung der Marktteilnehmer. Der Technologieindex Nasdaq 100 gab um 1,87 % auf 28.454 Punkte nach. Der Dow Jones (-0,97 % auf 51.711 Punkte) und der S&P 500 (-1,21 % auf 7.408 Punkte) konnten sich dieser Abwärtstendenz etwas entziehen. Im Techsektor gerieten Schwergewichte wie Alphabet (-7,1 %) und Tesla (-14,5 %) massiv unter Druck. Alphabet hatte am Vortag bei der Vorlage der Q2-Zahlen zwar die Erwartungen übertroffen, aber weiter massiv steigende KI-Investitionen angekündigt. Tesla hatte dagegen trotz steigendem Absatz und Umsatz für das abgelaufen Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausgewiesen.
Das US-Militär setzte die Angriffe auf den Iran in der 13. Nacht in Folge fort und versucht so den Druck auf das Regime in Teheran zu erhöhen. Laut der „New York Times“ lehnte die Führung der Islamischen Republik einen vom irakischen Ministerpräsidenten Ali al-Saidi übermittelten Vorschlag der USA für eine neue Waffenruhe ab. Angriffe der Huthi-Miliz auf saudische Schiffe im Roten Meer verschärften die Lage weiter. Die weiter unklare Situation im Iran-Krieg trieb die Ölpreise nach oben. Öl der Sorte Brent (+7,3 %) stieg in der Nacht wieder über die Marke von 100 $, während WTI-Öl um 5,3 % auf 92,3 $ zulegte.
In der Vorbörse notiert der Dax heute Morgen fast unverändert bei 24.760 Punkten. Bei den Einzelwerten stehen die Quartalszahlen von VW im Fokus und die Reaktion auf die am Donnerstagabend veröffentlichten Q2-Zahlen von SAP. Der Dax-Konzern steigerte den Erlös mit Clouddiensten um 22 % auf 6,3 Mrd. € und den Konzernumsatz um 9 % auf 9,9 Mrd. €. Beide Werte lagen über dabei über den Erwartungen. Der operative Gewinn auf Ebit-Basis legte um 8 % auf 2,6 Mrd. € zu und verfehlte damit die Erwartungen teilweise. Der SAP-Vorstand senkte zugleich die Jahresprognose für die bereinigte operativen Ebit-Marge auf 13 bis 17 % (zuvor 14 bis 18 %) wegen der Übernahmen der beiden nicht profitablen Unternehmen Dremio und Prior Labs.
Sie möchten jeden Morgen frisch auf dem Handy kurz und kompetent über die wichtigsten Tendenzen an den Märkten informiert werden? Dann empfehle ich die Bernecker-App kostenlos im Download: https://www.bernecker.info/app
Georg Sures, Redaktion Bernecker
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Susquehanna senkt das Kursziel für Sandisk von 3.250 auf 3.050 Dollar, bestätigt aber das positive Votum. Der Schritt beruht ausdrücklich auf einer Korrektur interner fehlerhafter Umsatz- und Gewinnschätzungen des Anlalystenhauses und nicht auf einer schwächeren Einschätzung des NAND-Marktes.
Im Fokus der Zahlen am 5. August steht vor allem die Frage, wie stark KI-Inferenz zusätzliche Nachfrage nach SSD-Speichern erzeugt. Beim sogenannten KV-Cache-Offloading werden Daten aus dem teuren GPU-Speicher auf Arbeitsspeicher oder SSDs ausgelagert. Entscheidend wird daher, welcher Anteil künftig auf DRAM und welcher auf lokalen SSDs liegt.
Weitere Themen sind langfristig gebundene Kapazitäten, die Entwicklung des margenstarken Datacenter-Geschäfts nebst Kostensenkungen durch die neuen NAND-Generationen BiCS8 und BiCS10.
Die extrem bullishe Grundthese von Susquehanna bleibt damit bestehen, das neue Kursziel liegt immer noch 90 % über dem aktuellen Kurs.
Volker Schulz
Redaktionsleiter https://www.bernecker.info/
Catharina Nitsch
Redakteurin
Die Aktie von ADIDAS sank heute im XETRA-Handel teilweise um 5,6 % - auf ein Sechswochentief! Vor einigen Tagen war die 21-Tage-Linie unterschritten worden, nun fiel die Aktie auch noch unter die 50-Tage-Linie. Aus chartechnischer Sicht ist das eine ordentliche Eintrübung. Der Grund für den Schwermut: Am Vorabend eine Woche vor dem Quartalsbericht hatte es keine Eckdaten mit vielleicht positiven Nachrichten gegeben. Deren Ausbleiben hatte sich dann auch schon nachbörslich belastend ausgewirkt. Am Markt war gehofft worden, dass es für das zweite Quartal im Zuge der Fußball-Weltmeisterschaft vielleicht erfreuliche Nachrichten gibt. Die Hoffnung auf Eckdaten wurde am Markt mit der Erfahrung begründet, dass diese häufiger eine Woche vor dem tatsächlichen Quartalsbericht kommen. Im vergangenen Jahr war dies im Oktober und im April der Fall gewesen. Das Muster bekommt Risse - denn schon im April hatte es keinen Vorab-Bericht mehr gegeben. Ausgehend vom Tief seit 2023 (März), hatten die ADIDAS-Aktien seit April eine Rally hinter sich, die Anfang Juli während der Fußball-Weltmeisterschaft bei fast 188,80 Euro ihren Höhepunkt fand. Seitdem haben sie11 % an Wert verloren.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!
Noyan Gökcen
Redakteur
Der chinesische DRAM-Hersteller ChangXin Memory Technologies (CXMT) steht kurz vor seinem Börsendebüt am STAR Market in Shanghai. Nach Abschluss der Zeichnungsfrist gab das Unternehmen am 23. Juli die erfolgreichen Erlöse von 57,92 Milliarden Yuan (rund 7,5 Milliarden Euro) bekannt. Der Ausgabepreis beträgt 8,66 Yuan je Aktie.
Der offizielle Börsenhandel startet am Montag, dem 27. Juli 2026. Die Erlöse aus dem Börsengang sollen in den Ausbau der Chipproduktion, Forschung und Entwicklung sowie in das Betriebskapital fließen. Gemessen am Emissionsvolumen ist es der bislang größte Börsengang Asiens im Jahr 2026.
Bis zu den Marktführern Samsung Electronics, SK hynix und Micron Technology besteht zwar weiterhin ein deutlicher technologischer Abstand. Besonders bei modernem HBM-Speicher. Der milliardenschwere Börsengang verschafft CXMT jedoch die finanziellen Mittel, um diesen Rückstand schrittweise zu verringern.
Weitere News finden Sie auch in unserem Newspilot: Hier Klicken!
Carsten Müller
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Bernecker ETF-Report.
Markus Horntrich
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Bernecker daily.
Markus Horntrich
Redakteur
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Bernecker daily.


