Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Helmut Gellermann
Redakteur
Der chinesische Internet- und Handelskonzern meldete für das fiskalische Q1 (GJ 2027) einen bereinigten Gewinnrückgang um 38 %. Die EBIT-Marge änderte sich von 14,1 auf 5,6 %
Der Gesamtumsatz wuchs um 8,6 % auf umgerechnet 39,64 Mrd. $. Darin sind negative Komponenten wie – 7 % im chinesischen eCommerce enthalten. CEO Eddi Wu stellte die externen Cloud-Erlöse mit + 45 % in den Vordergrund. Noch spezifischer:
Der KI-basierte Umsatz sei im zwölften Quartal in Folge prozentual dreistellig gewachsen. Wu vervies auf das Potenzial verschiedener KI-Modelle (von Coding bis zur Erzeugung von Musik) sowie auf den Business-KI-Agenten OpenWork.
Analysten von Baird reduzierten für ALIBABA das Kursziel von 164 auf 160 $, blieben aber bei "outperform". Dieses Fazit nennt auch Mizuho, aber mit Kursziel 195 $ (Potenzial somit 54 %). Mizuho erwartet, dass die Bewertungslücke zwischen Alicloud und westlichen Konkurrenten abnimmt und die Entwicklung eigener KI-Chips sich für ALIBABA auszahlen wird.
Die in New York gehandelten ALIBABA-ADR (NYSE-Kürzel BABA) gaben im zwischenbörslichen Handel bis zu 4,6 % nach, momentan noch - 3,0 %. Wie der Frankfurter Börsenbrief ALIBABA GROUP einschätzt, lesen Abonnenten ab Dienstag im Bernecker-NewsPilot. Die Ausgabe 35/26 erscheint am kommenden Donnerstag.
Helmut Gellermann
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf.
Bernecker Team
Wir haben systematisch die Aktien aller wichtigen Indizes nach drei Kriterien durchleuchtet: Erstens den Abstand zwischen aktuellem Kurs und durchschnittlichem Analystenkursziel, zweitens die operative Bestätigung des Investmentcases in den zuletzt veröffentlichten Quartalszahlen. Zusätzlich haben wir gezielt nach Titeln gesucht, bei denen ein konkreter Katalysator absehbar ist, der die aktuelle Bewertungslücke schließen kann. Aus diesem Filter sind verschiedene Kandidaten deutlich herausgestochen, die zusammen ein hervorragend komplementäres Investment im Depot bilden.
Deutsche Bank weiterhin kaufenswert:
Man hatte mit den Q2-Zahlen einen echten Paukenschlag geliefert. Der Nettogewinn stieg um 10 % auf 1,9 Mrd. € und markiert damit den höchsten Wert für ein zweites Quartal in der Firmengeschichte. Die Erträge kletterten um 9 % auf 8,48 Mrd. € und lagen damit deutlich über dem Analystenkonsens von 8,13 Mrd. €. Der Vorsteuergewinn wuchs um 11 % auf 2,7 Mrd. €, das verwässerte Ergebnis je Aktie sogar um 19 % auf 0,57 €. Im ersten Halbjahr 2026 erwirtschaftete die Bank einen Rekordgewinn von 4,1 Mrd. €, die Eigenkapitalrendite (RoTE) erreichte 11,0 %, klar auf Kurs zum Konzernziel von über 13 % bis 2028. CEO Christian Sewing hat auf der Analystenkonferenz explizit erklärt, die 2028er-Ziele könnten sogar übertroffen werden.
Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (KLICK HIER).
Jens Brahm
Redakteur
Freitag ist beim Bernecker Börsenkompass Portfolio Tag. Wir durchforsten unsere Empfehlungsliste, nehmen bei ausgewählten Positionen Anpassungen vor und fassen die Transaktionen der Woche zusammen. Diese Arbeit ist unerlässlich für den Erfolg an der Börse. Nehmen auch Sie sich ein paar Minuten Zeit für die Bestandspflege in Ihrem Depot.
Wir führen momentan 33 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 59%. In dieser Woche haben wir einen Limitkauf getätigt, wurden bei einem Wert ausgestoppt und haben ein Ziel angehoben. Heute heben wir ein Rating an, haben zwei neue Ziele und drei Chancen für Nachzügler im Gepäck. Betroffen sind unter anderem BHP Group, Warsaw Stock Exchange, BYD, Zalando, Biontech und CATL. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.
Der DAX zeigt sich weiter mit relativer Stärke gegenüber der Wall Street. Die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen pendelten diese Woche um die 4,7 %. Finanzminister Bessent kündigte an, Staatsanleihen zurückzukaufen, das half kurzzeitig. Das hohe Zinsniveau rückt weiter in den Fokus und wird zunehmend als Problem wahrgenommen.
Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass. Regelmäßig freitags gegen Mittag fassen wir im Stop&Go Artikel die Veränderungen in unserer Empfehlungsliste und die wichtigsten Inhalte der Woche zusammen. Das können Sie auch ohne Abo lesen, bei unserem Partner Finanzen100. Einen vollständigen Überblick können Sie sich in unserer Artikelübersicht verschaffen. Wenn Sie unsere Inhalte interessant finden und mehr davon lesen möchten, können Sie uns einen ganzen Monat kostenlos testen. Das Probeabo können Sie in den ersten 30 Tagen mit einer e-Mail an kundenservice@finanzen100.de wieder beenden. Wir sind überzeugt, dass Sie bleiben werden. Probieren Sie es kostenlos aus!
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Produkt-Informationen und Bezugsangebote finden Sie hier: Der Aktionärsbrief.
Catharina Nitsch
Redakteurin
Laut Getuschel am Kapitalmarkt will SAMSUNG ELECTRONICS offenbar viele Milliarden Euro an seine Anteilseigner ausschütten. Der weltgrößte Speicherchiphersteller will eine Kapitalrückführung an seine Aktionäre von 90 bis 110 Bio. Won (55 bis 68 Mrd. Euro) beschließen. Nicht verwunderlich, dass die Aktie heute anzieht. Allerdings ist entscheidend, wie SAMSUNG die Mittel zwischen Dividenden und Aktienrückkäufen aufteilen wird.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf!
Oliver Kantimm
Redakteur
Volker Schulz
Redaktionsleiter
Georg Sures
Redakteur
Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hat sich im August den dritten Monat in Folge verbessert. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex für die Eurozone stieg laut einer heute veröffentlichten ersten Schätzung um 0,1 Punkte auf 52,1 Punkte. Experten hatten dagegen mit einem Rückgang auf 51,7 Punkten gerechnet. Der Indikator liegt damit weiter über der Expansionsschwelle von 50 Punkten, die ein Wachstum der wirtschaftlichen Aktivität signalisiert. Gestützt wurde der Indikator durch den verbesserten Wert in der Industrie. Der Wert im Dienstleistungssektor stagnierte hingegen. Von März bis Mai war der Indikator wegen der Belastungen durch den Iran-Krieg noch gefallen.
Georg Sures aus Ihrer Bernecker Redaktion
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info
im Abo oder im Einzelabruf!
Bernecker Team
Nachdem wir gestern im oberen Mittelfeld des S&P 500 nach zurückgebliebenen Qualitätswerten gesucht haben, gehen wir heute noch eine Etage tiefer und durchleuchten die Rangpositionen 200 bis 400. Gerade hier wird die Auswahl interessant: Die Unternehmen sind groß genug, um über etablierte Marktpositionen und solide Bilanzen zu verfügen, stehen aber deutlich weniger im Fokus als die amerikanischen Megacaps. Wieder gelten unsere drei Kriterien: ein deutlicher Abstand zum Analystenkursziel, operative Bestätigung durch die jüngsten Geschäftszahlen und ein konkreter Katalysator. Zwei Titel stechen besonders heraus. Diese und viele weitere Emfehlungen finden Sie in der Termin-Börse daily, der perfekte Brief für mutige Anleger.


