Bernecker Newspilot
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Volker Schulz
Chefredakteur
Catharina Nitsch
Redakteurin
Im vergangenen Jahr legte der Gewinn von TALANX um ein Viertel auf einen Rekordwert von 2,48 Mrd. Euro zu. Der Versicherungsumsatz stieg um 2 % auf 49 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis kletterte um 8 % auf 5,3 Mrd. Euro. Für das laufende Jahr strebt man nun einen Gewinn von etwa 2,7 Mrd. Euro an - womit das eigentlich für 2027 geplante Ergebnis ein Jahr früher erreicht würde. Und weil sich die Schaden-Kosten-Quote auch noch von 90,3 % im Vorjahr auf nunmehr 89,1 % verbesserte, wobei bei einem Wert unter 100 eine Versicherung profitabel arbeitet, sollen nun die Aktionäre beglückt und belohnt werden - mit einer Dividende, die um ein Drittel auf 3,60 Euro je Anteilsschein steigt. Glückwunsch!
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Volker Schulz
Chefredakteur
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Annerose Winkler
Redakteurin
Aber: Im Januar nur im Vergleich mit dem Dezember und dies in Höhe von 0,4 %! Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg der Ordervorrat um 6,6 %. So die vorläufigen Berechnungen der Bundesstatistiker. Zum Januar-Minus trugen vor allem die Fahrzeug-Hersteller und die Produzenten von elektrischen Ausrüstungen bei, während wieder einmal der Sonstige Fahrzeugbau hinzugewann. Die Reichweite des Auftagsbestands ist von 8,2 Monaten im Dezember 2025 auf 8,3 Monate im Januar 2026 geklettert. Die Bandbreite reicht dabei von 11,5 Monaten bei Investitionsgütern über 4,5 Monate bei Vorleistungsgütern bis 3,6 Monate bei Konsumgütern.
Annerose Winkler
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Volker Schulz
Chefredakteur
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Helmut Gellermann
Redakteur
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Helmut Gellermann
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Volker Schulz
Chefredakteur
Ein Jahr nach Verabschiedung des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität melden sich zwei Institute zu Wort (Quelle Reuters).
Erstens das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW): 86 % der Mittel seien demnach 2025 zweckentfremdet worden.
Zweitens das Münchner Ifo-Institut: Die Volkswirte hier komen sogar auf 95 % an neu aufgenommenen Schulden, die nicht für zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur eingesetzt worden seien.
Bernecker Redaktion (www.bernecker.info)
Oliver Kantimm
Redakteur
Über Katar läuft normalerweise ein sehr großer Teil des global gehandelten Heliums. Nach USGS ("United States Geological Survey": Staatliche geologische Behörde der USA) lag Katars Heliumproduktion 2025 bei 63 Mio. m³. Die Weltproduktion belief sich auf 190 Mio. m³. Das entspricht rund 33 % des Weltmarkts. "Chemical & Engineering News", ein wöchentlich erscheinendes Fachmagazin der American Chemical Society, berichtet, dass Angriffe auf Katar und die Blockade der Straße von Hormus genau dieses Volumen faktisch vom Markt genommen haben. Damit steht bei einer längeren Sperrung nicht nur Logistik unter Druck, sondern etwa ein Drittel der weltweit verfügbaren Mengen.
Helium wird vor allem in der Halbleiterindustrie, in der Medizintechnik und in industriellen Spezialanwendungen gebraucht. In der Chipfertigung ist es ein kritisches Prozessgas, weil es chemisch inert ist und Wärme sehr gut ableitet. Es hilft bei präziser Temperaturführung und bei speziellen Waferprozessen. In der Medizintechnik kühlt es supraleitende Magnete in MRT-Systemen. Daneben wird es für Schweißen, Lecksuche, Laboranwendungen und andere Kryoprozesse eingesetzt. Für kryogene Anwendungen gibt es praktisch keinen gleichwertigen Ersatz. Beim Schweißen ist die Austauschbarkeit höher.
Bleibt die Straße von Hormus länger geschlossen, steigen zuerst Preise und Zuschläge. Danach drohen möglicherweise Zuteilungsquoten. Für die Halbleiterindustrie wäre das am kritischsten. Lagerbestände und Recycling können den Mangel nur kurz abpuffern. Laut C&EN wird eine Störung von mehr als zwei Wochen schnell zu einem Problem, dessen Folgen Monate nachwirken. MRT, Forschung und Kryotechnik würden ebenfalls unter Versorgungspriorisierung leiden. In den Bereichen Schweißen und Lecksuche wäre der Effekt unkritischer. Am stärksten träfe eine lange Sperrung also Chips, Medizintechnik und andere Kryoindustrien.
Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktionärsbrief"
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Jens Brahm
Redakteur
MOSAIC ist der Phosphat-Spezialist und Kali-Lieferant. Da die Schwefelversorgung durch die Hormus-Blockade gestört ist, steigen die Preise für MOSAICs Endprodukte rasant an. Der Chart zeigt, dass es schon einen kräftigen Spike gab, der aber schon wieder weitgehend abgebaut ist. Die Aktie notiert rund 20 % über Tief und hinkt damit gegenüber YARA INTERNATIONAL und CF INDUSTRIES hinterher. Wer aufspringen möchte kann heute in der TB-Daily die Spekulation begleiten.


