Bernecker Newspilot

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Oliver Kantimm
Oliver Kantimm
Redakteur

Über Katar läuft normalerweise ein sehr großer Teil des global gehandelten Heliums. Nach USGS ("United States Geological Survey": Staatliche geologische Behörde der USA) lag Katars Heliumproduktion 2025 bei 63 Mio. m³. Die Weltproduktion belief sich auf 190 Mio. m³. Das entspricht rund 33 % des Weltmarkts. "Chemical & Engineering News", ein wöchentlich erscheinendes Fachmagazin der American Chemical Society, berichtet, dass Angriffe auf Katar und die Blockade der Straße von Hormus genau dieses Volumen faktisch vom Markt genommen haben. Damit steht bei einer längeren Sperrung nicht nur Logistik unter Druck, sondern etwa ein Drittel der weltweit verfügbaren Mengen.

Helium wird vor allem in der Halbleiterindustrie, in der Medizintechnik und in industriellen Spezialanwendungen gebraucht. In der Chipfertigung ist es ein kritisches Prozessgas, weil es chemisch inert ist und Wärme sehr gut ableitet. Es hilft bei präziser Temperaturführung und bei speziellen Waferprozessen. In der Medizintechnik kühlt es supraleitende Magnete in MRT-Systemen. Daneben wird es für Schweißen, Lecksuche, Laboranwendungen und andere Kryoprozesse eingesetzt. Für kryogene Anwendungen gibt es praktisch keinen gleichwertigen Ersatz. Beim Schweißen ist die Austauschbarkeit höher.

Bleibt die Straße von Hormus länger geschlossen, steigen zuerst Preise und Zuschläge. Danach drohen möglicherweise Zuteilungsquoten. Für die Halbleiterindustrie wäre das am kritischsten. Lagerbestände und Recycling können den Mangel nur kurz abpuffern. Laut C&EN wird eine Störung von mehr als zwei Wochen schnell zu einem Problem, dessen Folgen Monate nachwirken. MRT, Forschung und Kryotechnik würden ebenfalls unter Versorgungspriorisierung leiden. In den Bereichen Schweißen und Lecksuche wäre der Effekt unkritischer. Am stärksten träfe eine lange Sperrung also Chips, Medizintechnik und andere Kryoindustrien.

Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktionärsbrief"

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Jens Brahm
Jens Brahm
Redakteur
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MOSAIC ist der Phosphat-Spezialist und Kali-Lieferant. Da die Schwefelversorgung durch die Hormus-Blockade gestört ist, steigen die Preise für MOSAICs Endprodukte rasant an. Der Chart zeigt, dass es schon einen kräftigen Spike gab, der aber schon wieder weitgehend abgebaut ist. Die Aktie notiert rund 20 % über Tief und hinkt damit gegenüber YARA INTERNATIONAL und CF INDUSTRIES hinterher. Wer aufspringen möchte kann heute in der TB-Daily die Spekulation begleiten.

 

 

Annerose Winkler
Annerose Winkler
Redakteurin

Konkret geht es um den ZEW-Indikator in Sachen Konjunkturerwartungen Deutschlands für März. Er sackte - nach dem Aufwärts zu Jahresbeginn - jetzt ab und notiert nun bei -0,5 Punkten, das entspricht 58,8 Zählern weniger als im Vormonat. Leicht verbessert haben sich dagegen die Urteile zur aktuellen Konjunkturlage: Mit -62,9 Punkten steht dieser Sub-Index 3 Zähler über dem Wert vom Februar. Wie ausgeprägt die Effekte des Iran-Kriegs auf die europäische/deutsche Wirtschaftsentwicklung ausfallen werden, hängt natürlich von der Dauer und der Intensität des Konflikts ab. Offenkundig sind die vom ZEW befragten Finanzmarktexperten hier aber skeptisch.

Annerose Winkler

Der Deutsche Unternehmerbrief

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Jens Brahm
Jens Brahm
Redakteur
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Morgen abend meldet der Chipproduzent seine Zahlen nach Börsenschluss an der Wall Street.
Der Kurs hat in den letzten zwei Monaten zwischen 450 und 360 US-Dollar konsolidiert. Gestern wieder am oberen Rand dieser Range. Wer auf einen Ausbruch wegen guter Zahlen spekulieren will, kann jetzt mit der TB-Daily gehebelt darauf spekulieren. Das geht auch als Einzelkauf. In dem Artikel wird auch das Risiko berücksichtigt, falls die Spekulation nicht aufgeht. 



 

Helmut Gellermann
Helmut Gellermann
Redakteur
Der nordamerikanische Discounter überzeugte im Fiskaljahr 2025 mit 10 % Umsatzwachstum. Davon...

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Bernecker Team
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Schwellenländer-Aktien legen den zweiten Tag in Folge zu. Der MSCI Emerging Markets Index stieg um 0,8 %. Australien hat den Leitzins im Kampf...

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Volker Schulz
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Chefredakteur
STMICROELECTRONICS will oben...

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Volker Schulz
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Chefredakteur
Die installierte Kapazität in der Kernkarft soll sich bis 2050 auf bis zu 992 GW mehr als verdoppeln (Faktor 2,6 gegenüber 2024). Vor diesem Hintergrund:  Der Großauftrag...

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Jens Brahm
Jens Brahm
Redakteur
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Die Bestandspositionen in unserer Empfehlungsliste kamen bisher überraschend stabil durch die Kurskapriolen infolge des Iran Kriegs. Bisher haben wir erst einen Titel per Stop Loss verloren. Das war Nu Holdings am Freitagnachmittag, dazu folgt morgen noch ein Nachtrag meines Kollegen Georg Sures.

Heute werfen wir einen Blick auf Tecnicas Reunidas, die in den letzten Monaten zu den besten Performern in unserer Empfehlungsliste gehörten, aber jetzt einen deutlichen Rücksetzer verkraften mussten. Wir sagen heute warum, schauen auf die Ergebnisse und ändern unsere Einschätzung, konkret:

Tecnicas Reunidas aus Spanien kannte in den letzten Monaten nur eine Richtung, nach oben. Der Kurs des Spezialisten für Energieprojekte hatte sich innerhalb eines Jahres in etwa verdoppelt. Der Grund ist das stramme Wachstum, was sich in den Zahlen für 2025 beeindruckend niederschlug. Der Umsatz wuchs um 45%, das EBIT um 61% und der Nettogewinn legte sogar um 75% zu. Auch die Marge verbesserte sich und der Ausblick avisiert weitere Steigerungen beim EBIT.

Die Gründe für das stramme Wachstum liegen auf der Hand. Der Konzern reitet auf einem globalen Energie-Superzyklus etwa durch LNG-Terminals, die durch den Ukraine Krieg und die globale Verschiebung der Lieferketten in kurzer Zeit gebaut werden mussten. Zuletzt kam auch noch KI-Fantasie hinzu. Die Spanier gliederten per Sin Off den Geschäftsbereich aus, der gezielt den Energiehunger von KI -Rechenzentren befriedigen soll. So weit – so gut. Weiterlesen...

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Catharina Nitsch
Catharina Nitsch
Redakteurin

Alles auf Grün bei BYD. Warum? Zum einen gab es gerade optimistische Absatzprognosen von Citi Research. Dessen Analysten erwarten für März ein kombiniertes Absatzvolumen im In- und Ausland zwischen 220.000 und 250.000 Einheiten. Gestärkt wird das dadurch erworbene Investorenvertrauen auch noch durch den strategischen Lagerabbau vor dem Start eines neuen Produktzyklus Mitte April. Das alles deutet auf eine operative Effizienz des Konzerns hin. Und auch die technologische Weiterentwicklung darf nicht außer acht gelassen werden: Offenbar hat die Einführung der Blade Battery 2.0 in Verbindung mit dem neuen Flash-Charging 2.0-System einen regelrechten Ansturm der Konsumenten in China ausgelöst. Diese neue Generation von Batterien ermöglicht es, Fahrzeuge in extrem kurzer Zeit aufzuladen. Das erhöht natürlich die Attraktivität der BYD-Modelle im Vergleich zur Konkurrenz massiv. Wow!

Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info

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