Bernecker Newspilot
Informationen direkt aus unserer Redaktion
Helmut Gellermann
Redakteur
Die schweizerische Onlinebank (1,16 Mio. Kundenkonten) und Brokerplattform konkretisierte die Gewinnsumme des Geschäftsjahrs 2025 auf 366 Mio. CHF (+ 24,6 %). Darin ist die Neubewertung von Yuh („Smartphone-Bank“) nach Komplettübernahme mit fast 50 Mio. CHF enthalten. Eine Dividende von 7,40 CHF (zuvor: 6,00 CHF) wurde in Aussicht gestellt.
Die weitere Aussicht auf 5 % Ertrags- und Gewinnwachstum im derzeit laufenden Geschäftsjahr hatte die Aktionäre am Freitag zunächst nicht begeistert. Es ergab sich ein Tagesverlust von 6,0 %, so stand die SWISSQUOTE-Aktie ein Drittel unter dem Allzeithoch vom August 2025. Am Montag hat der Kurs den mittags von Donald Trump ausgelösten Sprung vieler Titel mitgemacht, fiel dann aber auch wieder zurück. Zunächst einmal: Auf die Watchlist.
Helmut Gellermann
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Volker Schulz
Chefredakteur
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Volker Schulz
Chefredakteur
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Volker Schulz
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Catharina Nitsch
Redakteurin
SALZGITTER ist seit heute im MDAX notiert. Kürzlich gab es Zahlen und die Reaktionen der Anleger heute sind fast unverständlich, zumal die Aktionäre eine unveränderte Dividende von 0,20 Euro je Aktie erhalten sollen: Der Konzern konnte seine Verluste im abgelaufenen Jahr 2025 reduzieren. Unter dem Strich standen minus 69,8 Mio. Euro zu Buche, während sich der Fehlbetrag im Jahr zuvor noch auf 347,9 Mio. Euro belief. 2024 war das Ergebnis noch von hohen Wertberichtigungen, Rückstellungen und Restrukturierungskosten geprägt gewesen. Dennoch sackt die Aktie heute deutlich ab - um bis zu 9 % ging es auf Tradegate bereits herunter.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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Bernecker Team
Trumps 48-Stunden-Ultimatum dürfte den Iran-Krieg weiter eskalieren lassen. Das sehen auch die asiatischen Märkte so und auch bei uns zeigt die Vorbörse rote Vorzeichen. Dass die iranischen Revolutionsgarden auf ein solches Ultimatum eingehen, gilt als nahezu ausgeschlossen. Damit droht bei einer Zerstörung iranischer Energieanlagen ein weiterer Sprung des Ölpreises. In der heutigen TB-Daily haben wir zwei Unternehmen herausgestellt, die trotzdem gute Einstiegschancen bieten. Wenn Sie mitmachen wollen können Sie die TB-Daily im EInzelabruf oder im Abo über diesen Link testen.
Oliver Kantimm
Redakteur
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Bernecker Team
Hans A. Bernecker
Redakteur
Commerzbank: Kaufen wegen der Übernahme?
Der Fall Commerzbank hat zwei Dimensionen. Eine sehr kurzfristige, mit dem bekannten Angebot von Unicredit, und eine sehr weite, wie die Commerzbank in den Unicredit-Konzern eingegliedert wird. Im ersten Fall liegen die Konditionen fest, im zweiten Fall geht es um deutlich mehr. Das aber wird erst zum Jahresende ein neues Thema werden. Wer einen langen Atem hat, kann dem vorgreifen. Die Kursziele liegen dann deutlich über 40 Euro.
Wo würden Sie aktuell noch investieren und wo nicht?
Alle Qualitätsaktien, insbesondere der Tech-Szene, haben deutlich korrigiert. Mindestens 25 % sind nötig, um neu zu investieren. Besser sind bis 50 %, also eine Halbierung, nachdem alle Ergebnisse und Perspektiven in den letzten Wochen vorgelegt worden sind. Zu Topkursen zu investieren, ist dagegen zu gefährlich. Hier drohen technische Rückschläge. Die absoluten Topkurse der großen Techs wird es vorerst nicht wieder geben. Alles zusammen reicht aus, das Portfolio sorgfältig nach diesem Prinzip schrittweise auszubauen.
Ist der Iran-Krieg noch Thema?
Der Iran-Krieg hat mehrere Phasen. Die militärischen Aktionen sind weitgehend erledigt. Reste bleiben offen. Das offizielle Ende ist eine notwendige Kapitulation. Die zweite Phase beinhaltet das Öl. Sowohl für den Verkehr (Hormus) als auch für den Zugriff auf das gesamte Iran-Öl (Insel Kharg). Noch nicht geklärt ist die Beseitigung des Mullah-Regimes, was ausschließlich ein iranisches Thema ist und noch einige Zeit dauern kann. Es berührt jedoch nicht die geopolitische Situation oder ökonomische Konsequenzen. Einzig der Ölpreis bleibt vorerst sehr volatil. Die scharfen Korrekturen von rd. 10 bis 12 % in den bekannten Indizes haben das Gesamtrisiko gut eingepreist. Der neue Aufschwung benötigt jedoch Zeit. Er verläuft in kleinen Schritten. Bitte die aktuelle Actien-Börse beachten!
Volker Schulz
Chefredakteur


