Sie lesen die Ausgabe: Die Actien-Börse Institutionell vom 11.06.2026

Nr. 24/26 Die Actien-Börse Institutionell

Bernecker Briefkopf
Actienboerse Briefkopf

Sehr geehrte Damen und Herren,


der Börsensommer hängt an 3,5 Bio. $. Es ist der Marktwert der drei Börsengänge in New York.

SpaceX startet am 12.06. mit einem Emissionsvolumen von 75 Mrd. $, woraus ein Marktwert von rd. 1,77 Bio. $ entsteht und Elon Musk mit voraussichtlich 1 Bio. $ Vermögen der mit Abstand reichste Mann der Welt wird. Anschließend folgen Anthropic und OpenAI in etwas kleineren Größenordnungen. Der S&P 500 käme damit (vorerst rechnerisch) auf etwa 73/74 Bio. $ Marktwert. Geht das gut? 


Jede kritische Lage an der Börse entsteht aus Übertreibungen.

Dafür genügt ein Fehltritt eines größeren Marktteilnehmers. Diese Regel gilt seit 1634 mit der berühmten Tulpenkrise in Amsterdam. Die gigantischen Zahlen sind der Überbau dafür. Wer umfällt, ist nicht festzustellen und auch nicht konkret zu definieren. Darin liegt das Geheimnis aller Finanzkrisen seit über 400 Jahren. Aktuell lässt sich dies gut nachvollziehen: Die größten Investmentbanken der Welt wie JPMORGAN, GOLDMAN SACHS und MORGAN STANLEY veranstalteten in den letzten Tagen Meetings für künftige Aktionäre mit bis zu 5.000 Teilnehmern. Euphorie ist also angesagt und jeder will dabei sein. 

Ein Rückblick lohnt sich. Im Dotcom-Hype wurden MICROSOFT und GENERAL ELECTRIC mit jeweils rd. 600 Mrd. $ Marktwert die damals teuersten Aktien. 18 Monate später waren sie halbiert, obwohl beide glänzend verdienten. Heute weist MICROSOFT einen Marktwerte von 3,0 Bio. $ auf! Damaliger Auslöser war ENRON, die pleitegingen. Ergo: Massive Korrekturen gehören zum Leitbild von massiven Übertreibungen, ohne dass die Kerngeschäfte der jeweiligen Unternehmen ernsthaft berührt werden. Das gilt zurzeit für alle bekannten Tech-Giganten ohne Ausnahme.

Das Fußvolk der Börse benötigt Hilfstruppen für den Verkauf. Das sind die Analysten und Verkäufer der Investmentbanken mit entsprechender Begleitmusik. Ihre Begründungen sind nachvollziehbar und keineswegs leichtfertig, aber die Grenze zwischen Stimmung und Realität wird erst anschließend festgestellt. Und dann wird es wirklich spannend. 

Die Gegenwette sind die korrigierten Titel mit teilweise 50 % Verlust seit Jahresanfang oder vorher, die diesen "Zauber" schon hinter sich haben. Das sind für kluge Investoren die nächsten Investmentziele mit einem gerundeten Potenzial zwischen 70 und 100 %, ausgehend von den aktuellen Kursen im Verhältnis zu den ehemaligen Topwerten. Einzige Voraussetzung dafür: Die Geschäftsentwicklung und die nachweisbaren Belege dafür. Kein Markt kommt daran vorbei. Auch der DAX nicht, der in diesem Zusammenhang eine Minigröße darstellt, aber ähnliche Fälle aufweist, wie aktuell SAP nach fast halbiertem Kurs und nun mit der Wette versehen: Ist der ehemalige Topkurs wieder erreichbar? Selbst Autos gehören dazu, siehe Seite 3.

Die politischen Rahmenbedingungen bleiben spannend in den Tagesnachrichten, aber wenig aussagefähig für die Generaltendenz. Nach Ukraine wird jetzt der Iran-Konflikt eine unendliche Geschichte mit zähen Verhandlungen und entsprechenden Reaktionen inkl. Fakes aller Art, deren Aussagewert gleich null ist. 

LEITLINIE:


Die Berliner Koalition kreierte soeben eine neue Berechnung für die eigenen Erfolge, worüber alle Ökonomen staunen dürfen.

Die vorgelegte Erfolgsquote für die Verwendung des Sondervermögens über 500 Mrd. € liest sich wie folgt:

Jeweils 100 Mrd. € sind abzuziehen, und zwar für Rüstung und Infrastruktur. Der Verteilungsschlüssel für die sonstigen Verwendungen ergibt sich aus der Tabelle. Danach sind rd. 70 bis 80 %, je nach Zurechnung, komplett verwendet worden, ohne dass es eines brauchbaren Beweises bedarf, welche Wirkung diese Gelder haben dürften. Überschrift des Ganzen: "Fortschritt und Wirkungsgrad". Das Umweltministerium ergänzt das Ganze mit einem neuen Vorschlag unter der Überschrift: "Kreislaufwirtschaft als SPD-Ziel". Damit ist eine halbe Volumen schon verbraucht. Noch gekonnter:

Mit diesem Ausgabeprogramm wächst die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 0,5 % als pure Behauptung und Ergänzung zu der Zielvorgabe des Sachverständigenrats in gleicher Höhe. Der Vorgang ist bemerkenswert:

Fakes dieser Art hat es in der deutschen Wirtschaftsgeschichte der letzten 70 oder 80 Jahre noch nie gegeben. 


Neben Dollar und Zinsen rücken die Kryptowährungen in eine besondere Ausgangslage.

Sie haben keinen Bezug zur realen Ökonomie oder zu den monetären Entscheidungen der Zentralbanken, sind aber mit einem Volumen um 2,4 Bio. $ eine interessante Alternative für Spieler seit rund 10 Jahren.

BITCOIN hat das Zeug, der beschriebene Auslöser zu werden. Der Preis für BITCOIN näherte sich in den letzten Tagen der technisch kritischen Linie von 60.000 $. Er kommt von 120.000 $. Wird diese Auffanglinie unterschritten, droht ein Absturz auf rd. 20.000 $. BITCOIN hat keinen ökonomischen Hintergrund, sondern lebt allein von der technischen Einschätzung, die in den Computern entsteht. 

100 % aller Investoren sind Spieler. Dann ist die Frage offen, wer als Erster die Reißleine zieht und alle anderen Kasse machen. Auch ein Absturz auf 1.000 $ oder 0 ist möglich und sogar wahrscheinlich. Kaum zu glauben, aber wahr. 

Technische Marktimpulse prägen derzeit sowohl die Wall Street (Seite 1) als auch die Kryptomärkte, möglicherweise ausgelöst von dem wichtigsten Rohstoff der Welt, der Einschätzung des Ölpreises. 


Die Markttechnik des DAX:

Er scheiterte erneut an der kritischen Hürde 25.500. Damit ist die Stagnation in der bekannten Bandbreite nunmehr fast 6 Monate alt. Zwei unterschiedliche markttechnische Signale gibt es: 

Kurzfristig ist ein Sprung über die bisherige Hürde in den nächsten Wochen möglich. Die Nachrichten dafür kommen aus der Politik. Die langfristige Markttechnik zeigt eine überkaufte Marktlage an, die sich über vier Monate aufgebaut hat. Darin liegt der Grundkern der deutschen Ökonomie. Die drei Amerikaner zeigen eine höhere Volatilität, aber im Grundsatz eine Stagnation auf historisch hohem Niveau. Die augenblicklichen Super-Emissionen gemäß Seite 1 prägen das Bild.

SCHWERPUNKTE: DR. PORSCHE


Personalentscheidungen und neue Strategien sind die Aufhänger für die weitere Entwicklung der DAX-Familie bis 2027 und weiter.

Die Gewinnzahlen sind zweitrangig. Die aktuellen Fälle sind:

Der Lehrling kopiert den Meister. Wir hatten Sie bereits darauf vorbereitet. PORSCHE-Chef Leiters baut PORSCHE ebenso um, wie sein Vorbild Wiedeking dies vor über 20 Jahren tat. Er war voll dabei und verfeinerte sein Wissen bei FERRARI, Lotus etc. Damit ist klar: 

PORSCHE wiederholt seine zweite Wiedergeburt in der Größenordnung eines Potenzials von 50 bis 100 %. Das Besondere daran: Es bedarf keiner neuen Technologie, sondern produktionstechnischer Verbesserungen und eines klares Marketings. Jede Menge Kommentare der Autojournalisten gehören dazu. 

Vorbild ist FERRARI - dem Ziel nach, aber nicht in der Bewertung. Werden aber nur 50 % der Relationen von FERRARI (Marktwert zu Umsatz) erreicht, steigt die PORSCHE-Aktie auf weit über 100 €. Der Startkurs lag bei 38/39 €.

SCHWERPUNKTE: MÜNCHENER RÜCK, RÜCKVERSICHERER


Der größte Rückversicherer der Welt ist das Gegenteil.

MÜNCHENER RÜCK und auch die Nr. 2, SWISS RE, verloren seit Jahresanfang rd. 26 %. Die Ergebnisse sind in beiden Fällen neue Rekorde sowohl im Umsatz als auch in der Betriebsmarge. MÜNCHENER RÜCK erreicht ein Volumen von 58 Mrd. € und  SWISS RE als Nr. 2 34 Mrd. CHF. Die Bewertung beider liegt im Hinblick auf die Erwartungen auf ähnlichem Niveau. 

Beide stehen für höchste Solidität weltweit. Unschwer vorauszusagen ist deshalb: Mit einer deutlichen Korrektur der Tech-Szene werden alle großen Investoren (Investmentfonds) in das Gegenteil investieren. Dem greifen wir vor. 


Erst ein Branchenschaden von rund 75 Mrd. $ würde für alle Rückversicherer die Ausgangslage verändern.

Für echte Preissteigerungen wie vor zwei Jahren bräuchte es sogar über 120 Mrd. $. Das gilt historisch als extrem. Ein schadensarmes Jahr wäre paradoxerweise also negativ. Hintergrund ist ein aktuell hohes Kapitalangebot im Rückversicherungsgeschäft, was aus starken Gewinnjahren zuvor resultiert. Je mehr Kapital die Rückversicherer haben, desto mehr Risiken können sie zeichnen, was wiederum die Preise unter Druck bringt. BARCLAYS rechnet mit rund 677 Mrd. $ Rückversicherungskapital 2026, bestehend aus klassischem Eigenkapital der Rückversicherer und alternativem Kapital wie Cat Bonds und ILS-Fonds, jedoch nur mit einer Nachfrage um 655 Mrd. $. Aber:

Für 2027 liegen die Taxen bei 716 Mrd. $ Kapital gegenüber 719 Mrd. $ Nachfrage. Der Überschuss wäre dann praktisch weg. Die Preise können dann wieder steigen. MÜNCHENER RÜCK ist der Platzhirsch im Sektor, nicht nur nach Größe, sondern auch nach Qualität. Die Gewinne steigen trotz Preisverfalls moderat weiter infolge steigender Nachfrage nach Rückversicherungen einerseits und jährlichen Aktienrückkäufen über 2,5 Mrd. € bis 2030 andererseits. Macht KGV 8,9 für 2026 bzw. 8,4 für 2027 bei rd. 5,8 % Dividendendenrendite. Erstes Abstauberlimit 425 €. HANNOVER RÜCK befindet sich in ähnlicher Ausgangslage mit KGV 9,6 für dieses Jahr bzw. 9,5 für 2027 und rd. 5,7 % Dividendenrendite. Abstauberlimit hier 205 €. In Kombination lautet die Gewichtung beider in der Reihenfolge 70 zu 30.  

Im FOKUS: INFINEON


INFINEON ist im DAX das Gegenteil von SAP.

Alle Chip-Aktien der Welt, angeführt von Taiwan und Südkorea über INTEL, absolvierten eine Superhausse als neue Chip-Story.

INFINEON erreichte erstmals über 100 Mrd. € Marktwert im Kreise der genannten Asiaten. In der Sache richtig, gemessen am Chipmarkt aber übertrieben in den spekulativen Erwartungen. Was tun?

Übertreibungen legen Gewinnmitnahmen nahe. Also ist die Halbierung der Position richtig. Auf die letzten Prozente kommt es nicht an, aber:

Erst Gewinne sichern, dann die Korrektur abwarten, um neu zu investieren, denn: Die Chipkonjunktur insgesamt ist sachlich nachvollziehbar. Begleitet von dem Aufbau der Rechenzentren in allen Industrieländern. 25 % Korrektur sind die übliche Leitlinie.

Im FOKUS: MERCK KGAA


Erst als die Dame ging, begann die Trendwende.

Ebenfalls nach einer markanten Korrektur über 30 %. MERCK KGAA ist die einzige echte Pharmaaktie im DAX, neben BIONTECH mit Notiz in New York. Der Hintergrund: 

Die Chefin wurde höflichst verabschiedet, aber mit anderen Hintergründen als in den Medien dargestellt. Sie wechselte zu einem der größten Konkurrenten in Frankreich, SANOFI. Der Grund: Die Chemie stimmte nicht. Mit der MERCK-Kombination aus echter Pharmatechnik und Pharmazeutik ist sie nicht klargekommen und als Spanierin im Team aufgelaufen. Die geschätzte Basis für das Comeback bei rd. 105/110 € war richtig. Wo liegen die Ziele? 

56 Mrd. € Marktwert für MERCK enthalten Teile der KG-Quoten der Familie. Der Umsatz liegt bei etwa 23 Mrd. € in diesem Jahr und die Gewinntaxe steigt von 6 auf 8,34 € je Aktie mit einem KGV von 15,5. Das ist extrem billig. Die ersten Kursziele erwarten wir in der Größenordnung von 160/170 €. Wichtig zu wissen: Der Großaktionär legt Wert auf eine kontinuierliche Kurstendenz ohne spekulativen Ansatz. Das ergibt einen Step-by-Step-Trend für die genannte Zeit.

Im FOKUS: KRONES

Ein Weltmeister will mehr.

KRONES steht für Getränkeabfüllanlagen und wächst jährlich um 3 bis 5 % im Umsatz mit einer Marge um 13 %. Der ältere Chef geht, sein bisheriger Stellvertreter plant nach Gerüchten in Regensburg/Rosenheim den Erwerb eines zweiten Geschäftsfeldes via Kauf einer entsprechenden Firma. Der aktuelle Marktwert von rd. 3,6 Mrd. € entspricht ohnehin nicht den Umsatzzielen von rd. 7 Mrd. € für 2028. Mit einem KGV von unter 12 ist KRONES ohnehin um etwa 20 % billiger als die Konkurrenz am Weltmarkt. Finanztechnisch lässt sich ein Akquisitionsvolumen um 2,5 Mrd. € rechnen. Inklusive der möglichen Reduzierung der Anteile des Großaktionärs, wenn dies der Finanzierung dient. Klarer Kauf auf der aktuellen Ebene um 109/112 € nach knapp 17 % Korrektur gegenüber Jahresanfang.

Resümee im beschriebenen Umfeld der Sommerbörse: Positive Übertreibungen für Gewinnmitnahmen sichern, negative Übertreibungen für den Aufbau neuer Positionen nutzen. In den Indizes allein wird dies nicht sichtbar. Höchste Individualität steht im Vordergrund. Monetäre Entscheidungen der Notenbanken oder militärisch-politische Entscheidungen in den genannten Konflikten sind nur zeitliche Beschränkungen für den Tagesverlauf der Indizes mit hoher Volatilität. Auch eine kritische Lage an den Finanzmärkten im Zuge des Sachverhalts gemäß Seite 1 ändert nichts daran: Deutliche Korrekturen sind die Einladung für neue Investments. Dazu dient die bekannte Barreserve von 30 bis 40 %. 

NEBENWERTE: FLATEXDEGIRO


Mehrere strukturelle Trends sprechen für Europas Online-Broker.

Das private Finanzvermögen in Europa wächst seit Jahren schneller als die Wirtschaftsleistung. Gleichzeitig steigt der Anteil der Ersparnisse, der in Wertpapiere investiert wird, aufgrund der Rentenlücke stetig. Europäische Haushalte halten mehr als 30 % des Finanzvermögens in Bankeinlagen - deutlich mehr in den USA oder Skandinavien.

Kurzfristig ist dank steigender Marktvolatilität seit Mai eine Belebung der Handelsaktivität zu verzeichnen. Die Zahl der abgewickelten Transaktionen stieg branchenweit zwischen 6 und 14 % im Monatsvergleich und 24 bis 28 % zum Vorjahresniveau. Mit rund 3,5 Mio. Kunden ist FLATEXDEGIRO einer der größten Profiteure und gleichzeitig eine der günstigsten Aktien der Branche. Dank der breiten Kundenbasis kann man über Handelsgebühren, Zinserträge und Zusatzdienstleistungen skalieren. Gleichzeitig verzeichnet FLATEXDEGIRO weiterhin ein Kundenwachstum von rund 11 %. Neue Geschäftsfelder wie Kryptohandel, Wertpapierleihe, B2B-Dienstleistungen liefern zusätzliche Impulse zur Skalierung. Damit ist bis 2028 ein Umsatzwachstum von durchschnittlich 13 % pro Jahr realistisch.

Nachdem man umfangreiche Investitionen in die Plattform und die Organisationsstruktur bereits hinter sich hat, bringen steigende Margen ein überproportionales Gewinnwachstum. FLATEX ist mit einem erwarteten durchschnittlichen Gewinnwachstum von 20 % in den kommenden 3 Jahren dynamischer als die Peer Group, die im Schnitt lediglich auf ca. 11 % Wachstum kommt, unterwegs.
 
Trotz dieser Perspektiven wird die Aktie derzeit lediglich mit dem 13,6-Fachen des für 2027 erwarteten Gewinns bewertet und damit rund 20 % unter dem Bewertungsniveau vergleichbarer europäischer Wettbewerber. Somit lässt sich ein Kursziel von 45 € rechnen. Die Aktie springt gerade wieder an. 

NEBENWERTE: IBU-TEC


IBU-TEC lässt mit einem Großauftrag aufhorchen.

Der Spezialist für Batteriematerialien hat einen Entwicklungsauftrag eines internationalen Energiekonzerns gewonnen. Es geht um Materialien für Batterieanoden auf Basis von synthetischem Graphit. Das Volumen liegt bei schätzungsweise 2 bis 3 Mio. € oder mehr als 6 % der für 2026 erwarteten Erlöse von 37 bis 39 Mio. €. Wichtiger ist, dass der Auftrag die Positionierung von IBU-TEC als europäischer Partner für den Aufbau unabhängiger Batterielieferketten außerhalb Chinas bestätigt. Mit VW arbeitet man am kommerziellen Durchbruch der LFP-Technologie für Fahrzeugbatterien. Cantor hat frisch 30,40 € als Kursziel ausgegeben. Das ist realistisch, wenn IBU-TEC skalieren kann. 

NEBENWERTE: MUTARES


Bei MUTARES ist der nächste Exit fix.

Am Mittwoch meldete man den Verkauf von NEM Energy. Wir schätzen die Erlöse aus dem Verkauf auf  100 bis 130 Mio. €. In AB 19/2026 hatten wir darauf noch verwiesen.

Der Vollzug rückt die Aktie wieder stärker in den Fokus. Im Zeitraum bis 2028 sind Portfoliounternehmen mit einem kumulierten Unternehmenswert von 725 bis 870 Mio. € reif für eine Veräußerung. Das wären dann im Mittel ca. 75 % des gesamten Unternehmenswertes. 

Daraus lassen sich deutlich höhere Kurse ableiten, als unsere bisher in den Raum gestellten 35 € als Kursziel - vorausgesetzt, man liefert weiter. 

EUROPA: MUNTERS


Der Wettlauf um die Vorherrschaft bei Künstlicher Intelligenz erreicht neue Dimensionen.

Dass sich ALPHABET trotz Nettocashposition und starken operativen Cashflows satte 85 Mrd. $ frisches Kapital in der größten Kapitalerhöhung der Geschichte besorgt und auch bei META über ähnliche Finanzierungsmaßnahmen spekuliert wird, heißt vor allem eines: Es sind noch größere Investitionen geplant. 

In Europa zählt MUNTERS zu den größeren Profiteuren des KI-Booms. Rund 60 % des operativen Ergebnisses stammen inzwischen aus dem Bereich Data Centre Technologies (DCT), der Kühlungs- und Klimatisierungslösungen für moderne Rechenzentren liefert. Besonders stark positioniert ist man im schnell wachsenden Markt für Flüssigkeitskühlung mit jährlichen Wachstumsraten von durchschnittlich 51 % bis 2030.

Entsprechend wird für die DCT-Sparte von 2025 bis 2028 eine Verdopplung des Umsatzes auf rd. 11,9 Mrd. SEK erwartet. Volle Auftragsbücher mit einem Book-to-Bill-Verhältnis von 2,35 und eine bereits ausgebaute Produktionskapazität stützen den Ausblick. Dank bereits getätigter Investitionen in neue Kapazitäten, Kosteneinsparungen, höherer Auslastung und Skaleneffekten im margenstarken Rechenzentrumsgeschäft steigt die Profitabilität. Die UBS erwartet daher eine Verdopplung der Gewinne innerhalb von nur drei Jahren.

Die aktuelle Bewertung mit einem EV/EBIT-Ratio von 17,5 spiegelt die erwartete Gewinnentwicklung nicht wider. Die alten Hochs um 250 SEK sind unsere Minimalerwartung. Im Zuge der Marktkonsolidierung positionieren wir uns mit Kauflimit bei 185 SEK.

EUROPA: STMICROELECTRONICS


Unser Empfehlungswert STMICROELECTRONICS zählt ebenso zu den Nutznießern.

Spannend ist die zunehmende Positionierung im KI-Rechenzentrumsmarkt, da man doppelt vom Ausbau der KI-Infrastruktur profitiert: Zum einen über Leistungshalbleiter für die Stromversorgung energiehungriger KI-Server, zum anderen über Silizium-Photonik-Lösungen, die für die optische Datenübertragung zwischen Prozessoren und Rechenzentren benötigt werden. Allein diese beiden Bereiche könnten bis 2028 einen Umsatz von rund 2,9 Mrd. $ generieren. 

Ein weiterer Kurstreiber ist der boomende Markt für Satellitenkommunikation. Durch die zunehmende Verbreitung von Low-Earth-Orbit-(LEO)-Netzwerken wie etwa dem von SpaceX profitiert STMICRO von der steigenden Nachfrage nach Nutzerterminals und Kommunikationshardware. 2026 sollen die Umsätze in diesem Bereich 1 Mrd. $ erreichen und bis 2028 auf etwa 1,3 Mrd. $ anwachsen.

In Summe werden die Zukunftsfelder KI-Power, Silizium-Photonik und Satellitenkommunikation bis 2028 rd. 4,2 Mrd. $ Umsatz beziehungsweise etwa 22 % der Konzernerlöse beisteuern. Der steigende Anteil margenstarker Zukunftsgeschäfte wird insbesondere die Profitabilität deutlich erhöhen. Die Bruttomarge könnte bis 2028 auf über 45 % steigen (aktuell: 34 %). 

Entsprechend trauen die Analysten dem Unternehmen zwischen 2026 und 2029 ein Gewinnwachstum von durchschnittlich 57 % pro Jahr zu. Bei diesen Wachstumsraten relativiert sich auch das durchaus ambitionierte 2027er-KGV von knapp 30. 

Von der UBS gab es jüngst das neue Top-Kursziel von 80 €. Damit gehen wir grundsätzlich konform. Nach der Rally zu investieren, heißt insbesondere nach einem technisch fälligen Rücksetzer. Wir versuchen es mit einem Kauflimit bei 50 €.        

WALL STREET: SPACEX


In New York dreht sich alles um das größte IPO der Welt: SPACEX.

Zum Platzierungspreis von 135 $ je Aktie wird das Unternehmen von Elon Musk eine Marktkapitalisierung von 1,77 Bio. $ erreichen. Im vorbörslichen Handel wurden bereits über 150 $ bezahlt, was Zeichnungsgewinne am ersten Handelstag am 12. Juni nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe unterstellt. 75 Mrd. $ fließen SPACEX neu zu. Das Geld ist weitgehend verplant. Eine Kreditlinie über 20 Mrd. $ ist kurzfristig fällig, 60 Mrd. $ sind für die geplante Übernahme des KI-Spezialisten Cursor erforderlich - kommt die Übernahme nicht zustande, greift ein Break-up-Fee von 10 Mrd. $.

SPACEX ist faktisch eine Beteiligungsholding. Man ist hochprofitabler Satellitenbetreiber (Starlink), ein defizitärer Monopolist für Raketenstarts, ein ebenfalls defizitärer KI-Infrastruktur-Provider und eine Social-Media-Plattform. Die Holding wird sich perspektivisch womöglich auch TESLA einverleiben. Fundamental ist das Bild wenig erbaulich: 2025 setzte man rd. 18,7 Mrd. $ um und verbuchte einen Verlust von rd. 4,9 Mrd. $, Letzteres mit steigender Tendenz: Allein im ersten Quartal 2026 verzeichnete SPACEX bereits ein Minus von rund 4,3 Mrd. $. Die liquiden Mittel schrumpften von Dezember 2025 bis März 2026 von 24,7 Mrd. auf 15,8 Mrd. $.

Raumfahrt und KI sind die wichtigsten Vermarktungshebel für die Aktie. Laut GOLDMAN SACHS soll sich allein der Umsatz der KI-Sparte bis 2030 auf gut 320 Mrd. $ ca. verhundertfachen. Insgesamt erscheint uns das Konstrukt SPACEX weitgehend zusammengeschustert, um eine möglichst hohe Bewertung (zum IPO mit ca. dem 100-fachen Umsatz) zu rechtfertigen. Der Umstand, dass erstmals ein US-IPO auch in Deutschland gezeichnet werden konnte, untermauert zudem die Annahme, mit möglichst hohem Retail-Anteil die Nachfrage nach der Aktie zu pushen.

Wie bei TESLA auch lässt sich SPACEX nur als Wette auf Ideen von Elon Musk und gutes Marketing greifen. An fundamentale Relationen lässt sich die Börsenbewertung nicht heften. Aber: Es läuft auf eine mechanische Kaufwelle durch passive Fonds und auf eine hohe Retail-Nachfrage durch Musk-Fans hinaus. Unmittelbar nach dem Listing ist die Einbeziehung im Nasdaq 100 zu erwarten. Das ergibt einen passiven indexbedingten Kaufdruck auf rund 7 Mrd. $. Für den S&P 500 besteht zunächst kein Handlungsbedarf, da eine Aufnahme frühestens nach zwölf Monaten möglich ist. 

Unter dem Strich ist die Aktie aus fundamentaler Sicht bei 100 $ gut bezahlt. Aufgrund der zu erwartenden hohen Nachfrage bei zunächst knappem Aktienangebot ist dennoch mit Kurssprüngen zu rechnen. Eine Wette mit Spielgeld ist obligatorisch, mehr aber zunächst nicht.

WALL STREET: SIRIUS XM


Greift AMAZON bei SIRIUS XM zu?

Die Spekulation ist keineswegs abwegig. Der Markt sieht in SIRIUS XM vor allem ein reifes Radiogeschäft mit geringem Wachstum und viel Konkurrenz. Das Wachstum ist flach. Die Story des Titels liegt an anderer Stelle. Es geht um das S-Band-Spektrum, den Zugang zu Millionen Fahrzeugen nebst bereits installierten Antennen. Für AMAZON wäre diese Kombination hochinteressant. Kuiper liefert künftig Satelliten-Breitband, AWS die Daten- und Steuerungsebene, Prime die Kundenbindung und das Werbegeschäft die Monetarisierung. SIRIUS XM könnte dazu den direkten Broadcast-Kanal ins Auto liefern. Das heutige Radiogeschäft wäre dann nicht der Kern der Investmentstory, sondern die Cashflow-Brücke.

Der entscheidende Punkt: Audio kann schrittweise über IP laufen, also über Mobilfunk und Internet. Dadurch würde Satellitenspektrum frei, das AMAZON für höherwertige Anwendungen nutzen könnte. 

Denkbar wären Kartenupdates, Softwarepakete, Sicherheitsmeldungen, Entertainment-Inhalte oder andere Daten, die gleichzeitig an Millionen Fahrzeuge gesendet werden. SIRIUS XM bringt einen Vorteil gegenüber vielen neuen Satellitenprojekten mit. Die Infrastruktur im Auto ist bereits vorhanden.

Der Globalstar-Deal über rund 11,6 Mrd. $ zeigt, dass AMAZON bereit ist, für Spektrum- und Satelliten-Assets hohe Beträge zu zahlen. In einer möglichen Zielarchitektur stünden Globalstar für Steuerung und Telemetrie, Kuiper für Breitband, AWS für die Plattform und SiriusXM für Massendaten ins Auto. Hinzu kommt: BERKSHIRE hält bereits rund 37 % der Anteile und wäre der erste Ansprechpartner für AMAZON. 

Die Bewertung ist komplett anspruchslos. KGV 9 für 2026 sowie 8,3 für 2028 gibt es in Kombination mit rd. 3,8 % Dividendenrendite. Das rechtfertigt Zielkurse bis 40 $. 

ACTIEN-BÖRSE PORTFOLIO

Im Musterportfolio warten wir auf Einstiegskurse.

Bei SAP sind wir vergangenen Donnerstag zum Kurs von 160,50 € zum Zug gekommen. Die Aktie notiert leicht schwächer, an unserer Einschätzung ändert das nichts. Bei IREN ist das Wochenminus mit 18,95 % etwas größer, das Risiko der höheren Volatilität hatten wir mit einer bewusst geringen Gewichtung berücksichtigt. Der Ausverkauf des Philadelphia Semiconductor Index nach dem überraschend starken US-Arbeitsmarktbericht zeigt vor allem eines: Die größte Gefahr für KI-Aktien sind Inflation und steigende Zinsen. Denn: Die Kapitalerhöhung von ALPHABET über 85 Mrd. $ zeigt, dass selbst Hyperscaler mit enormen Cash-Zuflüssen den Ausbau ihrer KI-Infrastruktur nicht vollständig aus eigener Kraft finanzieren können. Ein Umfeld steigender Zinsen verschlechtert sowohl die Finanzierbarkeit als auch die langfristige Tragfähigkeit dieser Investitionen. Der Kapitalhunger zeigt aber auch: Die Investitionspläne sind weiterhin gesichert, was den Boom weiter befeuert.


DISPOSITIONEN

DISPOSITIONEN

Die Demokratie setzt die Vernunft im Volk voraus, die sie erst hervorbringen soll. 
(Karl Jaspers, dt. Philosoph) 

Mit freundlichen Grüßen


Volker Schulz                      Hans A. Bernecker                          

Redaktionsteam: 
Markus Horntrich und Helmut Gellermann


ANLEIHEN: GENERAL MOTORS setzt auf Stromspeicher.


Der Hype um KI-Rechenzentren erreicht die Autobauer.

Nachdem FORD mit seinem neuen Energiespeichergeschäft den größten Monatsgewinn der Aktie seit 17 Jahren verbucht hatte, zieht nun GENERAL MOTORS nach. Der Konzern beteiligt sich am Start-up Peak Energy Technologies und entwickelt gemeinsam Batterien für stationäre Stromspeicher. Die Logik dahinter: Datenzentren belasten die Netze und die Nachfrage nach Speicherlösungen wächst rasant. Laut Bloomberg NEF dürfte sich der US-Bedarf an Netzbatterien bis 2030 auf mehr als 100 Gigawattstunden verdoppeln.

Beide Hersteller hatten Milliarden in Elektroautos investiert, die amerikanische Verbraucher nur zögerlich annahmen. GM hatte Kapazitäten für bis zu 1 Mio. E-Fahrzeuge im Jahr 2025 geplant, verkaufte im Vorjahr in den USA aber nur 170.000 Stück. Der Schwenk in die Stromspeicherung macht aus dieser Not eine Tugend. GM und Peak setzen auf Natrium-Ionen-Batterien, die sich für stationäre Speicher besser eignen als die in E-Autos verbreitete Lithium-Ionen-Technik. Sie laden schneller, kommen ohne Kobalt aus und bergen geringere Brandrisiken. Peak Energy ist erst drei Jahre alt und erwartet für dieses Jahr 10 Mio. $ Umsatz, der bis 2027 auf 100 Mio. $ steigen soll, gestützt durch einen Auftragsbestand von 1,1 Mrd. $.

GM investiert deutlich weniger als FORD, das 2 Mrd. $ in dieses Feld lenkt. Zusätzlich kooperiert GM mit dem Recycler Redwood Materials und nutzt das bestehende Werk mit Partner LG ENERGY SOLUTION. Die Story ist intakt, ein Erfolg dieses neuen Projektes dürfte auch der Bilanzstabilität zugutekommen. Die empfohlenen Anleihen werden gehalten. (CM)

MOTOROLA greift bei Drohnenabwehr zu.


MOTOROLA SOLUTIONS baut sein Geschäft mit Sicherheits- und Verteidigungstechnik konsequent aus.

Anfang Juni vereinbarte der Konzern die Übernahme von D-Fend Solutions für 1,5 Mrd. $. Das Unternehmen liefert Technik zur Drohnenabwehr an Behörden, den öffentlichen Sektor und Unternehmenskunden, mit Einsätzen in mehr als 30 Ländern. D-Fend wuchs in den vergangenen drei Jahren jährlich um mehr als 50 % und peilt für 2026 einen Umsatz von 185 Mio. $ an.

Erst im August 2025 hatte MOTOROLA für 4,4 Mrd. $ Silvus Technologies gekauft. Damit summieren sich die jüngsten Investitionen in Drohnen und unbemannte Systeme auf knapp 6 Mrd. $. Pro forma nähert sich der Konzernumsatz im kommenden Jahr 13 Mrd. $. Die Finanzierung dürfte aus Barmitteln und neuen Anleihen erfolgen. MOODY'S bewertet den Konzern mit Baa2 und stabilem Ausblick. Der Freie Cashflow soll deutlich über 1,5 Mrd. $ liegen. Die Verschuldung im Verhältnis zum EBITDA bewegt sich derzeit im hohen Zweierbereich und dürfte nach Abschluss der Transaktionen im niedrigen Dreierbereich gipfeln, also klar unter der von MOODY'S gesetzten Herabstufungsschwelle von 3,5x. Für bonitätsbewusste Anleger bleiben die Motorola-Anleihen ein solides Investment. (CM)

HMS BERGBAU: 8 % für Wachstum.

HMS BERGBAU nutzt eine Phase deutlicher operativer Stärke für eine neue Anleihe (ISIN: DE000A46ZZ55).

Das Geschäft hat sich vom reinen Kohlehändler zu einem breit aufgestellten Rohstoffhaus gewandelt. In Botswana und Südafrika hat HMS eigene Kohleminen in Betrieb genommen, die im zweiten Halbjahr die Vollproduktion erreichen sollen. Das margenstärkere Minengeschäft, eine exklusive Abnahmevereinbarung für Chromerz sowie der stark wachsende Bereich Flüssigbrennstoffe treiben die Expansion in den Wachstumsmärkten China, Indien und Südostasien.

Für 2026 erwartet HMS BERGBAU 2 Mrd. € Umsatz und 55 Mio. € EBITDA. Entscheidend für die Einordnung: Diese Prognose wurde noch vor der Anleihebegebung abgegeben und bildet die zusätzlichen Möglichkeiten, die aus dem frischen Kapital entstehen, noch gar nicht ab. Das Management deutet damit an, dass die genannten Zahlen eher die Untergrenze markieren und die Mittel aus der Emission weitere, bislang nicht eingepreiste Wachstumschancen eröffnen sollen. Geboten wird ein Kupon von 8,00 % p. a. bei halbjährlicher Zahlung und fünf Jahren Laufzeit bis 22.06.2031. Die Ausgabe erfolgt zu 98 bis 100 % im Rahmen einer Privatplatzierung ausschließlich für institutionelle Anleger, mit einer Mindestorder von 100.000 €. Bei einem Volumen von bis zu 50 Mio. € und attraktivem Kupon eine Zeichnungs-Empfehlung. (CM)

Parken bei der COCA-COLA COMPANY.


Während sich KI-Korrektur und weltgrößter Mega-Börsengang simultan ereignen, bleibt der Höhenflug der KO-Aktie im Hintergrund.

"KO" steht als NYSE-Börsenkürzel für den weltweit bekanntesten Getränkekonzern. Wohin mit den Erlösen aus der KI-Spekulation? 

Sie werden in absoluten Qualitätstiteln geparkt. Das treibt die Aktie der COCA-COLA COMPANY zurzeit auf neue Allzeithochs. Trotzdem wird bei fast 360 Mrd. $ Börsenwert sowie KUV 7,3 und KGV 25 aktuell noch 2,5 % Dividendenrendite angezeigt. 


Weitere US-Qualitätstitel sind der Getränkekonkurrent PEPSICO, die Händler COSTCO und WALMART oder auch CATERPILLAR.

Oder die Elektroausstatter SIEMENS und SCHNEIDER ELECTRIC. Letztere werden ohnehin vom KI-Boom nach oben getrieben. 

Zur Abbildung in den Finanzspezialitäten haben wir uns für den Xtrackers MSCI World Quality UCITS ETF entschieden (ISIN IE00BL25JL35, aktuell 75,76 €). Mit Kosten von 0,25 % p. a. und 2,5 Mrd. € Volumen sind die Konditionen in Ordnung. 

US- und Tech-lastige Top Ten (von APPLE über ASML bis CATERPILLAR) machen 33 % des Volumens aus. Nachkäufe bleiben vorbehalten. (HG)

FINANZSPEZIALITÄTEN: DISPOLISTE

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UNTERNEHMENSANLEIHEN: DISPOLISTE

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Bernecker-Webinar


10 Ideen mit ETFs und Aktien: S

So kann ein Sparplan-Depot aussehen - Bernecker-Webinar mit Carsten Müller und Oliver Kantimm. Gute Investmentideen gibt es viele - aber wann ist der richtige Einstiegszeitpunkt? Genau hier setzt Sparplanlogik an. Seien Sie gespannt auf 10 konkrete ETF- und Aktienbeispiele, wie ETF-Basis, Aktien-Akzente und regelmäßiges Investieren zusammenspielen können. Donnerstag, 25. Juni 2026, 18.00 Uhr, Frühbucherpreis bis 18.06.2026. Jetzt QR-Code (Seite 1) scannen und Teilnehmerplatz sichern.

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Abo-/Leser-Service: Bernecker Börsenbriefe, Westerfeldstr. 19, 32758 Detmold, Tel.: 0211.86417-40, Fax: -46, Mail: abo@bernecker.info

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